Button


21. Oktober 2017

175 Jahre Walhalla
Donaustauf

27. Oktober 2017/19 UHr

Verleihung Eberhard-Woll-Preis 2017
Presseclub Regensburg

03./04. November 2017

Liberaler Mittelstand
Bundesdelegiertenkonferenz 2017
Landshut

11./12. November 2017

Landesparteitag der FDP Bayern
Amberg


19. - 25. November 2017

20. (Jung-)Senioren-Schach-Open 2017
Aktiv & Vital Hotel Residenz
Bad Griesbach im Rottal Anmeldung jetzt möglich!







Anzeige:

Button

+++ Cannabis-Verband Bayern: Polizei schikaniert Cannabis-Patienten + + +



MÜNCHEN (12.09.17/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) hat sich gegen die schikanöse Behandlung von Cannabis-Patienten durch die Polizei im Freistaat ausgesprochen. Seit dem 10. März 2017 gibt es das Cannabis als Medizin-Gesetz. Demnach dürfen Patienten Cannabis legal verwenden. „Die Polizei in Bayern hat noch Nachschulungsbedarf, es scheint besonders an Instruktionen durch das Innenministerium zu mangeln“, kritisierte Wenzel Vaclav Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) nach einem entsprechenden Vorfall am Wochenende in München.

mehr lesen » « zu

„Ich lasse mich nicht als Schwerverbrecher abstempeln“, ist Franz Wolf (50) über den Vorfall am Samstag am Stand des Cannabis-Verbandes auf dem Corso Leopold an der Leopoldstraße noch immer sauer. Der Münchner Cannabis-Patient ist gegen 15 Uhr von sechs Polizisten kontrolliert worden. Eine „Verdachtsanzeige“ ist ergangen.

Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf am Samstag auf der Leopoldstraße den Polizeibeamten vorzeigen. Es half alles nichts. Er musste mitkommen und wurde von mehreren Beamten durchsucht, seine Cannabis-Medizin-Dose mit seiner Tagesdosis an Joints beschlagnahmt. „Man hat mir einfach meine Medizin genommen“, sagt er noch immer wütend. Wolf sieht sich in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er jedesmal so einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband in der Einsteinstrasse 163 auf und erzählen von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Der CVB wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese soll dann im Herbst nach den Bundestagswahlen in Berlin der neuer Regierung eingereicht werden

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Folgende Medien berichteteten bisher:

Süddeutsche Zeitung, 12.09.2017: "Kiffen erlaubt"

Abendzeitung München, 12.09.2017: "Schikane? Cannabis-Patient erhebt Vorwürfe gegen Polizei"

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern

+++ Freundeskreis trauert um Schatzmeister

Josef Niess ist im Alter von 75 Jahren am Montag, 04.09.2017, in München verstorben

MÜNCHEN (04.09.17) – Der Freundeskreis der weltweit ersten Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle e. V. trauert um seinen Schatzmeister: Josef Niess ist im Alter von 75 Jahren am Montag (04.09.17) in München verstorben.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!
Erika Graswald-Böhme, 1. Vorsitzende


+++ FDP: „Deutschland kann es besser“ +++

Auftakt zum Bundestagwahlkampf mit Direktkandidat Prof. Dr. Christoph Zeitler am Samstag, 26.08.17, um 19 Uhr im Hotel Spatzl in Pfarrkirchen

PFARRKIRCHEN (21.08.17/pm) - Die Rottaler Freien Demokraten starten in die heiße Phase des Wahlkampfes zur Bundestagswahl am 24. September 2017. Prof. Dr. Christoph Zeitler, FDP-Direktkandidat im Wahlkreis 230, spricht in einer öffentlichen Kundgebung am Samstag, 26. August 2017, um 19 Uhr im Hotel Spatzl in Pfarrkirchen (Stadtplatz 37).

mehr lesen » « zu

Deutschland steht nach Ansicht des FDP-Politikers vor einer zentralen Weichenstellung: „Mutige Reformen oder Stillstand.“ Der Wähler habe die Auswahl zwischen freiheitliche Lösungen oder sozialistischen Irrwegen. Deshalb ist sich Prof. Dr. Christoph Zeitler (57), langjähriger FDP-Stadtrat in Landshut, sicher: „Deutschland kann es besser.“ Er will mit dem Wiedereinzug der FDP in den Reichstag in Berlin für einen Politikwechsel sorgen.

Als Stimme der Vernunft plädiert er gegen „Populismus von links und rechts“. Zu den besonderen Anliegen des FDP-Politikers gehört es, den Mittelstand zu stärken: „Nur ein gesunder Mittelstand schafft Lehrstellen und Arbeitsplätze.“ Weniger Steuern und weniger Bürokratie sind weitere Forderungen der FDP. Die Haushaltsausgaben für Polizei und Justiz sollen nach Ansicht von Zeitler nach Jahren der Vernachlässigung wieder steigen. Der Kampf gegen Einbruchskriminalität steht für ihn an oberster Stelle.


Bildtext:
Bildtext: Setzt sich für Politikwechsel in Berlin ein: FDP-Direktkandidat Prof. Dr. Christoph Zeitler spricht am Samstag, 26. August, um 19 Uhr im Hotel Spatzl in Pfarrkirchen/Foto: privat.


Zum Pressefach der FDP Rottal-Inn


+++ Messe-Thema „Cannabis als Medizin“ hat gezogen + + +

CannabisXXL ging am Sonntag mit Besucherrekord zu Ende/Veranstalter Wenzel Cerveny weist Kritik von Bayerns Gesundheitsministerin Huml (CSU) zurück: Zugangsregelung war mit Jugendamt abgesprochen/Nächste CannabisXXL vom 27. bis 29. Juli 2018 geplant
[Pressemappe hier downloaden!]

MÜNCHEN (30.07.17) – Die zweite Auflage der Hanfmesse „CannabisXXL“ ist mit einem Besucherrekord am Sonntag zu Ende gegangen. Knapp 5.000 Besucher lockte das Thema „Cannabis als Medizin“ mit Podiumsdiskussionen und Stargast Rick Simpson nach München. „Die Aussteller waren mit der Besucher-Resonanz sehr zufrieden“, resümierte Veranstalter Wenzel Cerveny (56) von der DCI Cannabis Institut GmbH (München). Der Termin für die nächste „CannabisXXL“ steht bereits fest: Die Hanfmesse findet vom 27. bis 29. Juli 2018 wieder in der Zenith-Kulturhalle statt.

mehr lesen » « zu

Das Messethema „Cannabis als Medizin“ hat laut Veranstalter Wenzel Cerveny eine völlig neue Klientel angezogen. Die Frage, wie man die Naturpflanze Hanf als Heilmittel einsetzt, beschäftigt immer mehr Menschen aller Altersgruppen. Dabei gehe es um Patienten, die sich um nebenwirkungsfreie Schmerzlinderung bemühen, aber auch um Patienten, denen die Schulmedizin nicht mehr helfen kann. Interessante Angebote wie die Lounge mit dem kanadischen Stargast Rick Simpson, Erfinder eines Öles aus Cannabis-Extrakts, seien besonders angenommen worden. „Wir sind keine Kiffer-Messe“, betont Cerveny.

Der CannabisXXL-Veranstalter wies die Kritik von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) zurück, er habe auch Kinder als Besucher zugelassen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wurden laut Cerveny ausdrücklich nur im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten in die Messe gelassen worden. Diese Regelung sei im Vorfeld der Messe mit dem Münchner Jugendamt abgesprochen worden und auf der Homepage vermerkt, so Cerveny. Einzelne Jugendliche seien sogar trotz weiter Anreise vor Ort abgewiesen worden.

Cerveny: Huml ist Schicksal von Cannabis-Patienten egal
Anstatt sich um längst geklärte Formalien zu bemühen, sollte sich die bayerische Gesundheitsministerin um die Versorgung schwerkranker Patienten mit Cannabis kümmern. „Hier macht sich die Politik der unterlassenen Hilfeleistung im Amt strafbar“, kontert Wenzel Cerveny. Trotz mehrfacher Einladungen glänze die CSU bei Podiumsdiskussionen mit Abwesenheit.

MdL Bause fordert Runden Tisch von Politik und Kassen
Die bayerische Grünen-Landtagsabgeordnete Margarete Bause hat in einer Podiumsdiskussion am Freitag auf der CannabisXXL einen runden Tisch aus Politik und Krankenversicherungen gefordert. Das Cannabis als Medizin-Gesetz vom 10. März 2017 habe sich anders als gedacht entwickelt. „Fakt ist“, so Bause, „die Krankenkassen lassen Patienten hängen.“ Bundesgesundheitsminister Gröhe müsse den Vollzug des Gesetzes garantieren, sagt Bause. „Wir brauchen ein besseres Cannabis-Gesetz“, fordert Bayerns FDP-General-Sekretär Daniel Föst. Für ihn heißt das: „Die generelle Legalisierung von Cannabis ist das Ziel.“

„Cannabis ersatzlos aus dem Betäubungsmittel-Strafrecht streichen“, fordert Hubert Wimber, ehemaliger Polizeipräsident von Münster. Cannabis sollte wie ein Lebensmittel behandelt werden. Eine restriktive Drogenpolitik sei kontraproduktiv, kritisierte Wimber am Samstag auf einer Podiumsdiskussion. Wimber verwies auf die Zahl der Drogentoten, die sich in Nordrhein-Westfalen halbiert habe, während sich die Zahl der Drogentoten in Bayern verdoppelt habe. „Die CSU macht eine miserable Drogenpolitik“, bilanziert Hubert Wimber.

Eine politische Legalisierungsampel stand bei der Podiumsdiskussion für die Freigabe von Cannabis als Genussmittel. Für Daniel Föst, Generalsekretär der FDP Bayern, ist die Legalisierung eine „Herzensangelegenheit“. Es sei Beschlusslage sowohl der bayerischen als auch der bundesweiten FDP, Cannabis zu legalisieren. Franziska Madlo-Thiess von der BayernSPD sprach sich ebenfalls für eine Legalisierung aus. Margarethe Bause, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen verurteilte die Ungleichbehandlung von Cannabis in den Bundesländern. „Der Freistaat hat am meisten zu tun.“

Der Münchner Naturheilkunde-Arzt Rolf Müller warf die Frage auf, wem nutzt das Cannabis-Verbot? Das nebenwirkungsfreie Cannabis sei durch chemische Produkte der Pharmaindustrie ersetzt worden. Seither werde Cannabis verteufelt. Auch weil die Politik mit der Pharmaindustrie im Bett liegt. Ohne Solidarität zwischen Patienten und Ärzten gehe es nicht, so Müller. Jeder Bürger könne sich über die Parteien am politischen Willensbildungsprozess beteiligen, forderte SPD-Frau Franziska Madlo-Thiess die Befürworter von Cannabis zum Mitmachen in der Politik auf.

Cannabis-Patient Franz Wolf beklagt, das Cannabis als Medizin-Gesetz gehe an den Patienten vorbei. Der medizinische Dienst der Krankenversicherungen habe die Hoheit, wer Cannabis bekomme. Außerdem beklagt Wolf die schlechte Versorgungslage mit Apotheken-Cannabis. Der Eigenanbau sei der einzige Weg dieser Situation aus dem Weg zu gehen. „Ich werde mein Menschenrecht auf Cannabis nicht zugunsten der Pharmaindustrie aufgeben“, sagte Wolf.

MdB Janecek (B90/Grüne): Mehr politischer Druck für Freigabe
„Die Legalisierung muss kommen“, war sich die Runde bei der Podiumsdiskussion am Samstag einig. „Wir brauchen mehr Druck von Seiten der Bürger“, sagt Dieter Janecek, Grünen-Bundestagsabgeordneter aus München. Ohne öffentlichen Druck hätte es auch keine Freigabe von Medizinalhanf gegeben, so Janecek.

Toni Straka, Vorsitzender des österreichischen Hanfinstituts, begrüßt die Vorreiterrolle Deutschlands bei der Freigabe von Cannabis für medizinische Zwecke. Hanf sei eine von 28.000 Heilpflanzen, die es zu Nutzen gelte. „Wir können uns Gesundheit auf der Fensterbank anbauen“, propagiert Straka die Freigabe.

Cannabis-Patient Franz Wolf ist überzeugt: „Ohne Legalisierung gibt es keinen vernünftigen Verbraucher- und Jugendschutz.“ Erst der Kontakt zum Dealer macht Cannabis gefährlich, ist Dr. Lukas Köhler, Münchner FDP-Bundestagskandidat, überzeugt und plädiert ebenfalls für die Freigabe.

Großer Renner der Messe war der kanadische Hanfaktivist Rick Simpson. „Das Cannabis-Verbot weltweit aufheben“, lautet Simpsons Credo. Der pensionierte Ingenieur beschäftigt sich seit 25 Jahren mit der Medizin. Nach einer schweren Kopfverletzung verschrieben ihm Ärzte Medikamente mit schweren Nebenwirkungen. In seiner Verzweiflung hat er ein von ihm selbst hergestelltes Cannabis-Extrakt angewendet. Heute wird dieses Extrakt als Rick Simpson-Oil (RSO) genannt. Ab 2004 verbreitet Simpson sein Wissen über die heilende Wirkung des RSO. Inzwischen hat Simpson zwei Bücher geschrieben: Die Rick-Simspons-Story und RSO – die Antwort der Natur auf Krebs.

Über die DCI Cannabis-Institut GmbH
DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (56) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Erster Meilenstein der Geschäftstätigkeit war die Neueröffnung von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ am 27. Mai 2017 in der Münchner Einsteinstraße 163. Nächster Meilenstein ist die Organisation der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de) vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Kunsthalle in der Lilienthalallee 29, 80939 München. Nach dem Erreichen der Crowdinvestment-Fundingschwelle von 100.000 Euro geht die DCI mit dem bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrum im Raum München das nächste Projekt an.


Apotheken Cannabis
Wenzel Cerveny
Rick Simpson
Podium am Samstag
Bildtext:
Diskutierten auf der „CannabisXXL“ über die Legalisierung von Cannabis (v.l.): Toni Straka, Vorsitzender des österreichischen Hanfinstitutes, MdB Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen), Franziska Madlo-Thiess (SPD), Hubert Wimber, ehemaliger Polizeipräsident von Münster, Dr. Lukas Köhler (FDP) und Veranstalter Wenzel Cerveny (DCI Cannabis Institut GmbH). - Foto: Josef König für CannabisXXL 2017.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

+++ „Leuchtturm der niederbayerischen Wirtschaft“ +++

Suchtechnik-Spezialist Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald) feiert 25-jähriges Bestehen

KIRCHBERG IM WALD (21.07.17) – Der niederbayerische Spezialist für industrielle Fremdkörper-Inspektionssysteme Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen) hat im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung sein 25-jähriges Bestehen mit Kunden, Lieferanten und Gästen aus Wirtschaft und Politik gefeiert.


mehr lesen » « zu

Wolfgang Maier, Leiter Sachgebiet Wirtschaftsförderung bei der Regierung von Niederbayern, erinnerte an die Anfänge von Mesutronic: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“ Die fünf Mestronic-Gesellschafter hätten es 1992 gewagt, ihren Traum zu verwirklichen. Mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern sei 25 Jahre später daraus ein „Leuchtturm in der niederbayerischen Wirtschaft“ und eine „technologische Perle Bayerns“ entstanden. Die tatkräftigen Unternehmer seien standorttreu, agierten aber mit weltweitem Blick. Der Bayerische Wald biete das Potenzial an motivierten und betriebstreuen Mitarbeitern, so Maier.

Überdurchschnittliche Exportquote
„Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut“, erinnerte Walter Keilbarth, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern, an den mutigen Schritt der fünf Mesutronic-Gründer. Sie hätten sich vor 25 Jahren darauf besonnen, Ideen erfolgreich umzusetzen. Dazu gehört auch, besser zu sein als Mitbewerber. Insbesondere die starke internationale Ausrichtung habe sich für das niederbayerische Unternehmen bewährt. Vor rund 30 Jahren erwirtschafteten die Unternehmen zwischen Landshut und Passau 20 Prozent ihres Umsatzes im Ausland, heute liege der Wert im Durchschnitt bei 54 Prozent. Der Erfolg von Mesutronic dokumentiere sich auch in einer Exportquote von 69 Prozent. Keilbarth überreichte eine Ehrenurkunde „in Anerkennung der erfolgreichen Entwicklung und Verdienste um die niederbayerische Wirtschaft“.

„Produkte des Maschinenbaus verbessern das Leben der Menschen“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Bayern. Die Metallsuch- und Fremdkörpererkennungsgeräte von Mesutronic gehören als Verbraucherschutz mit dazu: sie überwachen Lebensmittel auf Fremdkörper wie Metall, Glas oder Steine. Für andere Anwendungsgebiete bedeutet die Überwachung durch die Metalldetektoren Schutz der Maschinen vor Zerstörung. Straub beglückwünschte das innovative Unternehmen besonders wegen der hohen Exportquote.

Hoffnung auf südliche Umgehungsstraße
Regens Landrat Michael Adam gratulierte dem „Hidden champion“ der Suchtechnik zum 25-jährigen Bestehen. Mesutronic habe mit Innovationen einen enormen Wachstumspfad hingelegt. „Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“ Die Hersteller von Inspektionssystemen seien sogar schon zum Küstenschutz an der Ostsee im Einsatz gewesen. Dabei ging es darum, Strand-Sand auf militärische Kampfmittel zu untersuchen. Adam will ein Geburtstagsgeschenk nachreichen, auf das die Unternehmen im Kirchberger Gewerbegebiet schon warten: Beim südlichen Teil der Umgehungsstraße werde sich etwas bewegen, verriet er: „Ich habe nächste Woche einen Notartermin. Es sieht gut aus.“

Kirchbergs 2. Bürgermeister Anton Schiller gratulierte Mesutronic zu einem bespielhaften Erfolg. Die viertgrößte Gemeinde im Landkreis Regen mit 4.000 Einwohnern sei froh, dass sich die Gründer hier niedergelassen hätten. Als Beweis für die erstmalige Erwähnung im Gewerberegister hatte Schiller den ersten Gewerbeschein vom 25. Januar 1994 dabei. Die fünf Gründer von Mesutronic hätten aber bereits seit März 1993 in Kirchberg-Höllmannsried auf 250 qm gearbeitet. 2005 sei Mesutronic in das damals neue Gewerbegebiet Kirchbergs umgezogen.

Karl-Heinz Dürrmeier (58), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH, erinnerte an die Anfänge des Suchtechnik-Spezialisten. Es seien manchmal die glücklichen Umstände im Leben, wenn die richtigen Menschen zu einem richtigen Zeitpunkt aufeinandertreffen. Als damals frisch gebackener Radio- und Fernsehtechnikermeister hätte er nicht im Traum gedacht, dass er 25 Jahre später ein Unternehmen mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern leite. Mesutronic wurde 1992 in Rottenburg an der Laaber (Lkr. Landshut) gegründet. 1993 startete die Produktion mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm in Kirchberg. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten. In den letzten 25 Jahren sind laut Dürrmeier rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert worden. Diese Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 190 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

Bildlink

Bildtext:
Feierten das 25-jährige Bestehen von Mesutronic (v. l.): Kirchbergs 2. Bürgermeister Anton Schiller, Regens Landrat Michael Adam, Wolfgang Maier (Regierung von Niederbayern), IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbarth, geschäftsführender Mesutronic-Gesellschafter Karl-Heinz Dürrmeier sowie Elgar Straub (VDMA) und Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident Technische Hochschule Deggendorf. (Foto: Josef König für Mesutronic/Abdruck honorarfrei)

Zum Mesutronic-Pressefach

+++ DCI Cannabis Institut GmbH erreicht Crowd-Fundingschwelle + + +

Private und institutionelle Anleger haben sich mit 108.550 Euro über die Plattform Transvendo beteiligt/Lukratives Nachrangdarlehen mit 5,0 Prozent p. a. Verzinsung und 10 Prozent freiwilligem Bonus nach fünfjähriger Laufzeit/Crowdinvestment läuft weiter [DCI-Beteiligung weiter hier zeichenbar!]

MÜNCHEN(06.07.17/pm) – Erfolgreiches Crowdinvestment-Projekt: Das Cannabis-Start-up-Unternehmen DCI Cannabis Institut GmbH (München) hat die erste Fundingschwelle von 100.000 Euro erreicht. Private und institutionelle Anleger haben sich nach Angaben der Plattform Transvendo mit Stand vom 6. Juli 2017 mit einem klassischen Nachrangdarlehen in Höhe von 108.550 Euro an der DCI beteiligt. „Damit rückt die Finanzierung des bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrums in greifbare Nähe“, betonte Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis Institut GmbH (www.cannabis-institut.de).

mehr lesen » « zu

Nach dem Start des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes am 10. März 2017 haben laut Cerveny viele Patienten Hoffnung geschöpft und sind bitter enttäuscht worden. Nur für 20 Prozent der 1000 Patienten mit früherer Ausnahmeerlaubnis der Bundesopiumstelle hätten die Krankenkasse die Kosten übernommen. Der jetzige Zustand kommt, so Cerveyn, „unterlassener Hilfeleistung gleich“: „Es wird Zeit, dass Cannabis-Patienten eine kompetente Anlaufstation bekommen.“ Das bundesweit erste Cannabis-Therapie-Zentrum soll Mitte September 2017 im Raum München eröffnet werden.

Das Geschäftsmodell der DCI Cannabis Institut GmbH sieht als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten vor. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Auf 600 bis 1.000 qm soll eine Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen. Ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche soll über den Rohstoff „Hanf“ informieren. Ein Rechtsanwalt steht für rechtliche Fragen rund um Cannabis zur Verfügung. Angeschlossen ist ein Einzelhandel für Hanfprodukte.

Ziel ist der Aufbau von Cannabis-Therapie-Zentren in allen deutschen Landeshauptstädten. Nach Expertenschätzung benötigen in Deutschland bis zu 1,6 Millionen Menschen eine Cannabis-basierte Medizin. Schmerztherapie, neurologische und psychische Erkrankungen, Übelkeit und Erbrechen bei AIDS oder Krebs sowie chronisch-entzündliche Leiden wie Rheuma oder Morbus Crohn seien Einsatzgebiete von Cannabis.

Die am 1. März 2017 gestartete Crowdinvestment-Kampagne läuft unter https://www.transvendo.de/dci weiter. Die Expansionspläne der DCI GmbH sehen Investitionen in Höhe von einer Million Euro vor. Anleger können sich mit einem klassischen Nachrangdarlehen ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro beteiligen. Das Darlehen wird mit 5,0 Prozent p. a. verzinst, am Ende der fünfjährigen Laufzeit wird ein freiwilliger Bonus von 10 Prozent ausgeschüttet.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (56) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Erster Meilenstein der Geschäftstätigkeit war die Neueröffnung von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ am 27. Mai 2017 in der Münchner Einsteinstraße 163. Nächster Meilenstein ist die Organisation der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de). Die größte Hanfmesse Süddeutschlands findet vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Halle statt.

Bild:
Bildtext:

Heilkraut-Unternehmen DCI Cannabis Institut sucht über Crowdinvesting Investoren für Therapie-Center (v.l.): Transvendo-Geschäftsführer Sven Kirchberg und Cirino Marino, DCI Cannabis Institut-Gründer Wenzel Cerveny sowie die Patienten Franz Wolf und Alexandra Scheiderer. Foto: Josef König für DCI/Abdruck honorarfrei

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

Beteiligung der DCI Cannabis Institut GmbH zeichnen

+++ Patent für „Exponentialgetriebe“ erteilt +++

Deutsches Patent- und Markenamt führt das Rottaler Supergetriebe unter der Nummer 10 2016 110 975/Erfinder Alexander Faller: Mit wenigen Zahnrädern viele Gänge auf engstem Raum möglich/Kraftstoffverbrauch kann um 20 bis 25 Prozent sinken

PFARRKIRCHEN (06.07.17/pm) – Patentwürdige Antriebstechnik kommt in die Gänge: Das Deutsche Patent- und Markenamt München hat jetzt das Patent für das „Exponentialgetriebe“ erteilt. Eine Rottaler Erfinder-Familie hatte die Revolution in der Antriebstechnik zum Schutz eingereicht. „Mit dem neuen Exponentialgetriebe ist es etwa möglich, 81 Gänge über 15 Zahnräder auf engstem Raum unterzubringen“, betont Alexander Faller sen. (63), Sprecher der dreiköpfigen Erfindergruppe aus dem niederbayerischen Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn). Mit drei Getriebewellen und jeweils zehn Zahnrädern lässt sich so ein Getriebe mit 19.683 Gängen erzeugen.

mehr lesen » « zu

Das neuartige Schaltgetriebe entspricht laut Faller der Logik des exponentiellen Zahlensystems. Mit einem geringen mechanischen Aufwand wird eine hohe Zahl an Gängen ermöglicht. Jetzt suchen die Erfinder für das Supergetriebe, das etwa 20 bis 25 Prozent an Kraftstoff sparen könnte, in der Autoindustrie nach Lizenznehmern. Den Spritverbrauch und die Emission des Motors zu senken, war laut Faller der Ausgangspunkt: „Die gewünschte Leistung des Fahrzeugs wird über die Drehzahl und damit über die Schaltung in den richtigen Gang abgerufen.

Herkömmliche Getriebe besitzen ein begrenztes Übersetzungsverhältnis und sind in der Regel in der Anzahl der möglichen Schaltstufen begrenzt, so dass oftmals große Drehzahlsprünge zwischen benachbarten Schaltstufen zu überwinden sind. Je mehr Gänge die Getriebe aufweisen, desto komplizierter sind sie aufgebaut. Die hohe Komplexität wird durch die zunehmende Anzahl von Schaltstufen, die vom Markt gefordert werden, als auch durch die hohen Drehmomente verursacht, welche mit dem Getriebe zu übertragen sind.

Hohe Drehzahl bedeutet dabei einen hohen Verbrauch.“ Das Getriebe sollte also immer in den (drehzahl-) optimalen Gang schalten. Der Clou liegt in der „intelligenten Kopplung“ der Zahnradebenen. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Gänge wächst mit dem Hinzufügen weiterer Zahnradebenen exponentiell. Deshalb wird das Getriebe in der Patentanmeldung auch als „Exponentialgetriebe“ bezeichnet.

Bei drei Getriebewellen mit jeweils fünf Zahnrädern lassen sich bereits 81 Gänge darstellen. Mit drei Getriebewellen mit jeweils zehn Zahnrädern ließe sich sogar ein Getriebe mit 19.683 Gängen erzeugen. „Letztendlich lassen sich unendlich viele Gänge bestimmen, um die optimale Drehzahl zu erzeugen“, so Alexander Faller. Die sehr hohe, mögliche Anzahl an Gängen erlaubt eine sehr feine Abstufung. Dies erhöhe die Flexibilität des Getriebes, auch bei gleichen Wellenabständen unterschiedliche Zahnradbestückungen zu wählen.

Das Deutsche Patent- und Markenamt (München) hat am 19. Mai 2017 das Patent für die Erfindung des Exponentialgetriebes erteilt. Mit der Patenterteilung hat die Rottaler Erfindergruppe das alleinige Nutzungsrecht für das Exponentialgetriebe in den nächsten 20 Jahren.

20 bis 25 Prozent Sprit sparen
Für den normalen Fahrbetrieb in einem Auto hält Faller ein Getriebe mit 81 Gängen (drei Getriebewellen mit jeweils fünf Zahnrädern) für ausreichend, um über die optimale Drehzahl etwa 20 bis 25 Prozent Sprit einzusparen. Dabei werden nicht alle Gänge ausgefahren: „Da jedes der Zahnräder über seine eigene Kupplung verfügt, die elektronisch den Gangwechsel vollzieht, können Gänge beliebig übersprungen werden.“ Auch eine Synchronisation entfalle, da sich alle Zahnräder ständig im Eingriff befinden. „Damit der Motor möglichst in jedem Gang das beste Drehmoment/Leistungsverhältnis erzeugt, muss er in seinem optimalen Drehzahlbereich betrieben werden.“ Damit erreiche er auch den optimalen Spritverbrauch. Heutige Benzinmotoren arbeiten mit etwa 1.250 Umdrehungen pro Minute am sparsamsten, Dieselmotoren bei etwa 1.150 Umdrehungen.

Diese niedertourige Fahrweise des Motors bedeutet, ab einer Drehzahl von etwa 2000 Umdrehungen pro Minute in den nächsthöheren Gang zu schalten. Niedrigere Drehzahlen würden zudem den Motor schneller auf die notwendige Betriebstemperatur bringen und somit die Lebensdauer des Motors verlängern.

Die Erfindergruppe ist zuversichtlich, einen Lizenznehmer für das Super-Getriebe zu finden. Erste Gespräche mit großen Automobilherstellern haben bereits stattgefunden. Die Automobilbranche (weltweit rund 100 Mio. Neufahrzeuge jährlich) hätte die größten Vorteile durch das neue Getriebe-Konzept. Die konkrete Auslegung für das konkrete Fahrzeug liege in der Hand des Lizenznehmers. Das Exponentialgetriebe sei aber nicht nur für Autos, sondern auch für alle Maschinen interessant, die mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben werden müssen. In einer einfachen Bauart mit „nur“ 27 oder 32 Gängen sei es auch für Fahrräder interessant.

Hintergrund: Logisches Zahlensystem
In Anlehnung an die Welt der Zahlensysteme gingen die Erfinder zunächst von einem dualen Zahlensystem (0/1) bei der Gestaltung des Getriebes aus. Ein normales Schaltgetriebe hat dabei mehrere Zahnradebenen auf einer Primärwelle und einer Sekundärwelle mit jeweils zwei Schaltstellungen unterschiedlicher Übersetzungsverhältnisse. Die Abtriebsseite einer Zahnradebene entspricht dabei der Antriebsseite der nächsten Zahnradebene. Der Clou an der neuen Erfindung, so erläutert der Wirtschaftsingenieur, dass statt zwei Getriebewellen (Binärgetriebe) jede Zahnradebene x-beliebige Wellen und damit x-mögliche Schaltstellungen aufweisen kann.

Erfinden liegt im Blut
Innovationsfreude und Ideenreichtum zeichnen seit jeher das Schaffen der Familie Faller aus. Davon zeugen zahlreiche Erfindungen und Patente, die weit über das übliche Betätigungsfeld hinausgehen. Das Erfinden liegt bei der technikbegeisterten Familie im Blut: Seniorchef Alexander Faller (63) ist Wirtschaftsingenieur (FH). Tochter Johanna (27) studiert das Fach Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Landshut. Sohn Alexander Faller jun. (25) hat die HTL Innsbruck besucht und studiert an der TH Deggendorf „Betriebliches Management“. Alexander jun. ist Geschäftsführer des Familienunternehmens ALFA-Maschinen GmbH (Rottenburg an der Laaber), das sich auf Mühlen für die Landwirtschaft spezialisiert hat. Bereits 2014 haben die Erfinder ein europäisches Patent über ein sogenanntes Planetengetriebe erhalten, das auf engstem Bauraum sehr hohe Untersetzungen ermöglicht.

Das Erfinden liegt im Blut der Familie: Alex Faller, Vater des jetzigen Seniorchefs, hat 1989 den Antrieb für einen Reaktionshubschrauber erfunden, der ohne Hauptgetriebe und ohne Heckrotor auskommt. Dies spart rund 40 Prozent der Energie üblicher Systeme. Alex Faller erhielt dafür 1991 den Philip Morris-Preis und die Rudolf-Diesel-Medaille in Gold. Sogar der damalige US-Verteidigungsminister Richard Cheney ließ sich das Modell im Pentagon vorführen. Die amerikanische Weltraumbehörde NASA machte mit diesem Konzept erfolgreiche Flugversuche. Zu den Erfindungen der Familie gehört u. a. auch eine extrem flache, schienenlose Hubschrauber-Landeplattform.



[Grafik Bildlink 1

Bildtext 1: 16 oder 81 Gänge lassen sich beim Exponentialgetriebe mit zwei oder drei Getriebewellen und jeweils fünf Zahnräder darstellen.

[Grafik Bildlink 2

Bildtext 2: Beispiel für den Kraftfluss an schematischer Getriebedarstellung mit drei Wellen.



[Früherer Pressetext als PDF] [Foto der Erfinder] [Grafik Übersetzung] [Grafik Exponentialgetriebe]

Weitere Infos


+++ Fernlehre wird für lebenslanges Lernen immer wichtiger +++


40 Prozent der Mitglieder der European Assosciation for Distance Learning (EADL) rechnen mit älter werdenden Kursteilnehmern/Dr. Ralf Andreas Thoma, EADL-Vorstandsmitglied und Studienleiter des BWL-Instituts & Seminar Basel AG: Fernstudien wichtiges Instrument für Weiterbildung

BWL-InstitutBASEL (03.07.17/pm) – Fernstudien nehmen in einer älter werdenden Gesellschaft eine wichtige Rolle zur Fort- und Weiterbildung ein. Im Vergleich zu heute rechnen 40 Prozent der europäischen Fernlehranbieter im Jahr 2025 mit älteren Kursteilnehmern. Dies ergab eine Umfrage unter den Mitgliedern der European Assosciation for Distance Learning (EADL). „Fernstudien sind ein wichtiges Instrument für das gesellschaftliche Ziel des lebenslangen Lernens“, erklärte Dr. Ralf Andreas Thoma, Vorstandsmitglied der EADL (www.eadl.org) und Studienleiter der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG (www.bwl-institut.de). Ziel der Umfrage war es zu ermitteln, welche wichtigen Trends auf die Fernlehrgangsanbieter in den nächsten Jahren zukommen.

mehr lesen » « zu

Rund 40 Prozent der privaten europäischen Fernstudienanbieter gehen davon aus, dass sich die Altersstruktur der Teilnehmer an ihren Instituten ändern wird. Demnach rechnen die Anbieter im Hinblick auf das lebenslange Lernen mit älter werdenden Teilnehmern. 48 Prozent der Studienanbieter glauben, dass das Alter der Kursteilnehmer gleichbleiben wird. Nur 12 Prozent der Anbieter rechnen im Vergleich zu heute mit jüngeren Teilnehmern.

Aufgrund des Zwangs zum lebenslangen Lernen gehen 44 Prozent der Fernlehranbieter davon aus, dass die Bereitschaft der Teilnehmer steigen wird, für die primär online stattfindenden Kurse auch Geld auszugeben. 32 Prozent der Anbieter gehen von einer ähnlichen Bereitschaft wie heute auch in 2025 aus. Nur acht Prozent der Anbieter rechnen damit, dass die tief greifende Digitalisierung auch zu mehr „Freeconomy“ führen wird, also die Bereitschaft der Studierenden sinken wird, für Weiterbildung zu zahlen.

Steigende Teilnehmerzahlen erwartet
Nahezu alle Anbieter blicken optimistisch in die Zukunft und erwarten eine steigende oder zumindest eine gleichbleibende Anzahl Teilnehmer in ihrem jeweiligen Unternehmen. Nur wenige gehen davon aus, dass die Teilnehmerzahlen sinken werden. Bei der Art der Teilnehmer gehen 76 Prozent der Anbieter davon aus, dass es sich um Einzelteilnehmer handeln wird. Firmenkunden werden eine deutlich weniger wichtige Rolle spielen, rechnen die Fernstudienanbieter. Die Geschäftsmodelle der Anbieter werden sich zum Teil verändern, zum Teil dieselben bleiben. Hier ist noch kein deutlicher Trend erkennbar.

Auf die Frage, warum die Studierenden an Fernlehrgängen teilnehmen, rechnen 44 Prozent der Studienanbieter, dass potenzielle Interessenten im Jahr 2025 vor allem wegen der Qualifizierungszertifikate den Blick auf eine Weiterbildungsmaßnahme richten. 36 Prozent der Fernstudenten werden sich am Studieninhalt orientieren. Für 16 Prozent der Studenten zählt das Image und die Reputation des Kursanbieters. Vier Prozent orientieren sich an der Technologie während des Kurses.

Neue Technologien als Herausforderung
Die auf die Fernstudienanbieter zukommenden Herausforderungen sowie gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen sind sehr vielfältig. Insbesondere der globale Wettbewerb, neue Technologien und neue Wettbewerber, die mit innovativen Geschäftsmodellen den Markt verändern, werden von den aktuellen Anbietern als wichtige Herausforderungen der kommenden Jahre identifiziert. Es gibt eine Vielzahl von Technologien, die in den letzten Jahren entstanden sind und die in der Weiterbildung Verwendung finden. 36 Prozent der europäischen Fernlehranbieter rechnen damit, dass die künstliche Intelligenz das Angebot in der Weiterbildung stark verändern wird. 24 Prozent der Anbieter vermuten, das Augmented Reality eine Rolle spielen wird. Nur 12 Prozent rechnen mit Chatbots sowie Robotertechnik und vier Prozent mit Avatars als neuen technologischen Herausforderungen in der Weiterbildung.

Über EADL/Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG

Die European Association for Distance Learning (www.eadl.org), ein Interessensverband von privaten Fernstudienanbietern aus 20 europäischen Ländern, sieht sich als Forum für den Informationsaustausch zu aktuellen Tendenzen, Ideen und neuen Entwicklungen in der wachsenden und pulsierenden Weiterbildungsbranche. Die Mitglieder des EADL unterrichten mit über 5.000 unterschiedlichen Lehrgangsangeboten über 2,5 Millionen Teilnehmer in Europa. Dr. Ralf Andreas Thoma ist seit Mai 2015 als Treasurer Mitglied im Vorstand der EADL und Studienleiter der 1999 in Basel gegründeten Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG, die als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot anbietet. Über 100 Teilnehmer schreiben sich jährlich in die Intensivstudiengänge ein. Ergänzende Seminarveranstaltungen begleiten die Intensivstudiengänge. Das Institut hat 2007 das eduQua-Zertifikat (Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen) erhalten, das am 22. Februar 2017 bestätigt worden ist. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB).

Zur Homepage des BWL-Instituts & Seminar Basel

EADL
Weiter zum Pressefach des BWL-Instituts


+++ Krimi-Autor Dirk Trost wechselt Genre: Tango und Gefühle statt Mord und Totschlag +++


BERLIN (29.06.16/pm)- Der Berliner Buchautor Dirk Trost mischte mit seinen Ostfriesenkrimis „Granat für Greetsiel“, „24/7 für Pilsum“ und „Hundstage für Greetsiel“ die Bestseller-Charts auf. Nun erscheint wenige Wochen vor der Neuerscheinung des langersehnten vierten Teils der beliebten Krimiserie sein neues Werk „Tango in Lissabon“ aus einem völlig anderen Genre. Statt Mord und Totschlag geht es darin um Tango und Gefühle.

mehr lesen » « zu

Seit im November 2014 der Debütroman „Granat für Greetsiel“ erschienen war, wächst die Fangemeinde der Ostfriesenkrimis um Jan de Fries, Uz, Onno und Hund Motte stetig an. Kaum erschien ein Jahr später mit „24/7 für Pilsum“ der zweite Band der kultig-spannenden Krimireihe, verlangten die Leser bereits nach weiteren Fortsetzungen, die Trost mit „Hundstage für Greetsiel“ und dem im September 2017 erscheinenden vierten Band „Neuntöter für Greetsiel“ liefert.

Nun überrascht Trost erneut. Noch vor der Veröffentlichung des vierten Krimi-Teils erschien am 23. Juni sein neuer Roman „Tango in Lissabon“. Kein Krimi, kein Mord – er handelt von Liebe, Leidenschaft und Tango Argentino.

„Darf der das?“, lacht Autor Trost und deutet mit dem Finger auf das stimmungsvolle Cover des Romans, der als vielversprechenden Untertitel ein bekanntes Zitat des legendären Tango-Musikers Anibal Troilo trägt: „El tango te espera!“ - Der Tango wartet auf Dich!

„Mir ist klar, dass die de Fries-Fans auf einen neuen Krimi warten“, sagt er, „der kommt ja auch wie versprochen im September. Aber `Tango in Lissabon´ konnte nicht mehr warten. Die Geschichte wollte erzählt werden, denn sie hat ihr eigenes, mitreißendes Temperament.“

Dirk Trost weiß, dass er mit einem Roman, in dem Tango Argentino eine wesentliche Rolle spielt, auch vom Genre her Neuland betritt. Aber da der Autor selbst seit Jahren ein begeisterter und leidenschaftlicher Tango-Tänzer ist, wurde die Geschichte zu seinem Herzensprojekt. „Das ist eine ganz anderer, ans Herz gehender Roman“, kündigt Trost an, „zwei Testleser – beide Krimi-Fans - haben mir geschrieben, dass sie das Buch an ihre Frauen und Mütter weitergereicht haben, weil sie nicht tanzen können und lieber auf den Krimi warten. Da musste ich schon etwas schmunzeln.“

Der Autor ist sich sicher, viele Roman-Fans für die Geschichte von Franka und Karl zu begeistern. Eine Geschichte, die von Schicksalen, Chancen, Mut, Veränderungen und auch von Liebe, der Liebe zum Leben, zum Tango und zu Lissabon handelt.

„Die beiden Hauptfiguren leben in Berlin“, verrät der Autor über den Inhalt, „auch wenn sie für Berliner Verhältnisse nicht weit voneinander wohnen, wären sie sich normalerweise nie begegnet. Beide überrascht das Schicksal mit einem einschneidenden Ereignis und lässt sie von ihren gewohnten Pfaden abkommen. Völlig unerwartet stehen sie sich in der ihnen unbekannten und faszinierenden Welt des Tango Argentino gegenüber. Die fordernde Sinnlichkeit und getanzte Leidenschaft, die im Wesen des Tangos liegt, ziehen Franka und Karl vom ersten Moment an magisch in ihren Bann. Der sinnliche Tanz vom Río de la Plata löst in ihnen einen Sturm unbekannter Gefühle und Empfindungen aus: Sinnlichkeit, Melancholie, Musikalität und Erotik. Ihre neu entdeckte Leidenschaft für den sinnlichsten Tanz der Welt führt sie dann nach Lissabon, wo das Schicksal bereits auf sie wartet.“

„Ein Tango in Lissabon verändert ihr Leben für immer“, raunt der Autor. „Tango ist Begegnung, Umarmung – Leben!“

Über den Autor
Der Autor Dirk Trost wurde in 1957 Duisburg geboren und verbrachte bereits als kleiner Junge seine Sommerferien regelmäßig in Ostfriesland. Bei jeder Gelegenheit steckte er die Nase tief in seine Lieblingsbücher und schmökerte auch im Sommer in den Abenteuergeschichten von Enid Blyton, Erich Kästner und den „verbotenen” Krimis seines Großvaters. Was lag da näher, als selber eine Abenteuergeschichte oder besser noch, einen Kriminalroman zu schreiben? Es sollte Jahrzehnte dauern, bis sich sein Kindheitstraum mit der Geschichte um den Anwalt Jan de Fries erfüllte. Von Anfang an stand aber fest, wo der Krimi spielen wird: in Ostfriesland!

Buch-Information: Tango in Lissabon, Taschenbuch: 368 Seiten, Verlag: Independently published (23. Juni 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 152156759X, ISBN-13: 978-1521567593, Preis: 9,99 Euro.