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17.08.18/19.30 Uhr

Cannabis als Medizin
Wenzel Cerveny
"Zum Santa" /Rosenheim


21.09.2018/20.00 Uhr

16. Pokalturnier
CLG-Gebäude
Pfarrkirchen


14.10.2018

Landtags- und
Bezirkstagswahlen
Bayern


18.-24.11.2018

21. (Jung-)Senioren-Schach-Open 2018
AktiVital Hotel
Bad Griesbach
bis 100 TN möglich





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Weiter auf Wachstumskurs:

+++ Fremdkörper-Detektion bietet Mesutronic großes Potenzial +++

Jahresumsatz 2017 ist auf 22,5 Mio. Euro gestiegen/205 Mitarbeiter, davon 22 Auszubildende, am Standort Kirchberg im Wald beschäftigt/Inspektionsgerät „easySCOPE“ am Markt etabliert [PM als PDF]

KIRCHBERG IM WALD (08.08.18) – Die auf industrielle Fremdkörper-Erkennungssysteme spezialisierte Mesutronic Gerätebau GmbH ist 2017 deutlich gewachsen. Der Umsatz mit Detektionsgeräten stieg um 17,8 Prozent auf 22,5 Mio. Euro (2016: 19,1 Mio. Euro). 205 Mitarbeiter (plus 27) sind am Standort Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) beschäftigt. Über Vertriebsbüros ist Mesutronic in 40 Ländern weltweit vertreten. „Mit konsequenter Produktpflege und permanenter Präsenz auf den wichtigen Märkten halten wir den stetigen Wachstumskurs“, sagt Karl-Heinz Dürrmeier (59), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH.

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Mesutronic wird laut Dürrmeier die prognostizierten Zahlen anheben. Mittelfristig hatte das Unternehmen angestrebt, bis 2020 die Umsatzgrenze von 25 Mio. Euro zu knacken. Nach zwei „fantastischen“ Jahren werde dieses anvisierte Ziel sehr wahrscheinlich früher erreicht. Im 2015 am Markt eingeführten Röntgeninspektionssystem „easySCOPE“ steckt Dürrmeier zufolge sehr viel Potenzial. Das Gerät erkennt metallische und nicht-metallische Verunreinigungen (Steine, Glas und Kunststoffe) in verpackten Produkten. Besonders interessant ist für die Kirchberger Fremdkörpersuch-Spezialisten der Lebensmittel-Bereich. Für die Untersuchung von Milch, Backwaren oder Fleisch seien immer wieder spezielle Algorithmen notwendig, die je nach Aufgabenstellung umgesetzt werden können.

Zwei Drittel des Umsatzes gehen in den Export
Knapp ein Drittel der Metalldetektionsgeräte und Fremdkörper-Inspektionssysteme werden laut Dürrmeier für den deutschen Markt produziert, zwei Drittel gehen unmittelbar in den Export. Die im Januar 2017 gegründete 100-prozentige französische Tochter Mesutronic France SAS (Colmar) entwickelt sich nach den Worten von Dürrmeier „sehr erfreulich“. Während der Einstieg in den indischen Markt erste Früchte trägt, läuft der Absatz in Südamerika gut. Vom Handelsstreit der EU mit den USA sei Mesutronic direkt nicht betroffen. Indirekt könnte es natürlich zu Auswirkungen kommen, wenn nachgelagerte Industriesektoren zukünftig weniger investieren würden. Vom Brexit sei das Unternehmen dagegen nicht betroffen, so Dürrmeier.

Industrie 4.0: Weg von der Zettelwirtschaft
Die umfassende Digitalisierung hält auch in der Mesutronic-Produktion Einzug. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren direkt, auch wenn keine Massenware hergestellt wird. „Wir sind ein klassischer Montagebetrieb“, beschreibt Dürrmeier die Voraussetzungen. Die Prozesse in der Warenwirtschaft seien sukzessive automatisiert worden. Inzwischen ersetzen Bildschirme mit den Produktionsdaten weitgehend die klassischen Zettel. Für Mesutronic als Auftragsfertigungsunternehmen sei die Automatisierung nur eingeschränkt möglich. Die Kirchberger Fremdkörpersuch-Spezialisten produzieren nicht auf Lager, häufig werden Einzelstücke (Losgröße 1) hergestellt. „Unsere Systeme unterstützen schon seit Langem Digitalisierungsvorhaben der Kunden. Schnittstellen wie USB und Ethernet stehen für den Datenaustausch zur Verfügung. Die Kommunikation mit übergeordneten Systemen basiert heute auf Protokollen wie Modbus, Profibus oder den Weihenstephaner-Standard (WS)“, erklärt Dürrmeier.

Bedarf an Fachkräften
Die aktuellen Expansionspläne sind eng verbunden mit der Entwicklung am Arbeitsmarkt. Entsprechend den höheren Produktionszahlen steigt für Mesutronic der Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Vor allem aber setzt der Inspektionsgerätehersteller auf die Ausbildung im eigenen Haus: Derzeit werden laut Karl-Heinz Dürrmeier 22 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchberg ausgebildet. Die Übernahme in ein normales Beschäftigungsverhältnis sei nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung selbstverständlich. Nach dem Praxisbezug sei eine theoretische Weiterbildung, etwa in den Studiengängen „Maschinenbau“ oder „Elektrotechnik“, sehr sinnvoll. „Dieses duale Ausbildungssystem bringt die idealen Mitarbeiter für einen mittelständischen Betrieb wie Mesutronic hervor.“

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH

Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte) installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 205 Mitarbeiter, davon 22 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Hochkomplexe Algorithmen zur Produktsegmentierung: Mesutronic-Entwicklungsleiter Manfred Artinger (Bild links) erläutert Geschäftsführer Karl-Heinz Dürrmeier die Möglichkeiten des easyScope-Systems zur Untersuchung von Joghurt-Produkten (Foto: Mesutronic).

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[Gesellschaft/Familienpolitik]

+++ Deutschland hinkt beim Doppelresidenzmodell hinterher +++




BERLIN/STUTTGART (07.08.18) – Befragung mit Folgen: „Wann kommt in Deutschland standardmäßig das Doppelresidenzmodell (Wechselmodell) für Trennungskinder?“, hatte der Sindelfinger Väterrechtsaktivist Johannes Fels (52) im Wahlkampf 2017 Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) gefragt. Bei einem Treffen mit Vertretern des Bundeskanzleramtes wurde Fels in Kürze eine Stellungnahme zu seiner Frage zugesagt. „Die Europarat-Resolution 2079 muss endlich umgesetzt werden“, forderte Fels. Er setzt sich dafür ein, dass Mutter und Vater nach einer Trennung und Scheidung nach dem Doppelresidenzmodell Kinder gleichberechtigt betreuen und erziehen.



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Rund 130.000 Kinder verlieren nach Einschätzung von Fels jährlich aufgrund der nicht umgesetzten europäischen Resolution einen Elternteil. Rund 2,1 Millionen Kinder müssen wegen des in Deutschland rückständigen Familienrechts mehr oder weniger auf einen Elternteil verzichten.

Der Europarat hat seine Mitgliedsstaaten bereits 2015 in der Resolution 2079 aufgefordert, das Doppelresidenzmodell als „Standardmodell“ einzuführen. Nach diesem Modell verbringen die Kinder nach einer Scheidung sowohl Alltags- als auch Freizeit bei beiden Elternteilen. Im Idealfall besteht das Zeitverhältnis 50:50. Deutschland habe der Resolution zugestimmt, so Fels, das Doppelresidenzmodell aber ist immer noch nicht eingeführt.

Fels fordert einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik zur Gleichberechtigung von Vater und Mutter. Die gemeinsame Elternschaft nütze den Kindern, erhalte und sichere ihnen die Beziehung zu beiden Eltern. Diese Erfahrung wird in allen Staaten bestätigt, in denen die Resolution umgesetzt worden ist.

Zur Vorgeschichte: Johannes Fels hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel am 5. September 2017 auf der Veranstaltung „Treffpunkt Foyer“ von „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ nach dem Zeitpunkt der Umsetzung der Europarat-Resolution gefragt (https://www.youtube.com/watch?v=gKQw-g7ZLmA). Fels Engagement ist aus seinen persönlichen Erfahrungen erwachsen: Der freie Ingenieur für Elektrotechnik und technischen Brandschutz lebt seit 17 Jahren getrennt von der Mutter seiner Kinder.


Bildunterschrift:
Väterrechtsaktivist Johannes Fels setzt sich dafür ein, dass in Deutschland standardmäßig das Doppelresidenzmodell zur Anwendung kommt (Foto: privat).



Weitere Infos



[Wirtschaft]

+++ "Lage der niederbayerischen Wirtschaft sehr gut, konjunktureller Zenit überschritten" +++

Wolfram Hatz, Vorsitzender des Vorstands der bayme vbm Region Niederbayern: „Erwartungen eingetrübt, Risikofaktoren zahlreich“



PASSAU (31.07.18) – Die Konjunktur in der niederbayerischen Metall- und Elektro-Industrie zeigt sich in guter Verfassung. Das ist das Ergebnis der aktuellen Umfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unter ihren Mitgliedsunternehmen in der Region, die heute in Passau vorgestellt wurde. „Rund 56 Prozent der niederbayerischen M+E Firmen beurteilten das Inlandsgeschäft als gut. Das Auslandsgeschäft wurde von 59 Prozent der Unternehmen positiv bewertet“, erklärte Wolfram Hatz, Vorsitzender des Vorstands der bayme vbm Region Niederbayern



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Die Erwartungen sind jedoch deutlich zurückgegangen. Nur noch 19 Prozent der niederbayerischen M+E Betriebe blicken optimistisch auf das kommende Inlandsgeschäft. 81 Prozent rechnen mit einer gleichbleibenden Entwicklung. Ähnlich skeptisch sind die Unternehmen im Hinblick auf den Export. Hier sind weniger als 19 Prozent optimistisch. Entsprechend sinkt der Saldo für die Geschäftserwartungen im Inland von +25,8 auf +19,1 Prozentpunkte. Der Saldo für die Auslands-Geschäftserwartung liegt nun bei -22,4 Prozentpunkten, im Winter waren es noch +5,2. „Zahlreiche Risikofaktoren belasten die Aussichten unserer Unternehmen: Protektionismus, Fachkräftemangel und Materialknappheit werden zu echten Wachstumsbremsen“, erläuterte Hatz.

Dennoch wird der Beschäftigungsaufbau in der niederbayerischen M+E Industrie weitergehen: Über ein Drittel der Unternehmen wollen am Inlandsstandort neue Arbeitsplätze schaffen, nur knapp vier Prozent befürchten, Stellen abbauen zu müssen. „Derzeit gibt es in Niederbayern knapp 90.000 Beschäftigte in der Metall- und Elektro-Industrie. 2018 erwarten wir einen Zuwachs von weiteren 2.000 Stellen“, so Hatz.

Gleichzeitig warnen die M+E Arbeitgeber vor dem wachsenden Arbeitskräftemangel. „Der Fachkräftemangel bremst das Wachstum. Fast 40 Prozent der niederbayerischen M+E Unternehmen sehen ihre Produktions- und Geschäftstätigkeit durch fehlende Arbeitskräfte erheblich beeinträchtigt, weitere 47 Prozent immerhin noch in geringem Maße“, betonte Hatz. Gesucht werden von Bayerns M+E Betrieben vor allem Ingenieure, Informatiker und IT-Facharbeiter.

Laut bayme vbm ist der Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Unternehmen wichtig für die Zukunft des Freistaats. Das internationale Umfeld bereitet aber Sorgen. So sehen 90 Prozent der Unternehmen im Protektionismus die größte Beeinträchtigung für ihre Geschäftstätigkeit. „Ein Handelskrieg durch Zölle und weitere Beschränkungen wäre Gift für unsere Industrie. Wir bekennen uns daher klar zum Freihandel. Dieser bringt Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand – und zwar für alle“, so Hatz.


Bildunterschrift:
Wolfram Hatz, Vorsitzender des Vorstands der bayme vbm Region Niederbayern, Foto: ibw.



Weitere Infos



+++ Cannabis als Medizin im Fokus II + + +

Mit den Sorgen und Nöten von Cannabis-Patienten beschäftigt sich Vortrag von Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verband Bayern (CVB)/Vortrag am Donnerstag, 2. August 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim

ROSENHEIM (27.07.18) – Mit den Sorgen und Nöten von Cannabis-Patienten beschäftigt sich der zweite Vortrag von Wenzeln Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in Rosenheim. Aufgrund der guten Resonanz auf den ersten Vortrag und vieler offener Fragen nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes steht Wenzel Cerveny am Donnerstag, 2. August 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim, erneut Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.


Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der „neuen“ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgt trotz Rezept vom Arzt eine weitere Hürde: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die Kontrolle durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Die Übergabe der bundesweiten Petition wird gerade mit der Bundesregierung abgestimmt und soll demnächst nach Bekanntgabe eines Termins übergeben werden.

Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) und Rosenheim (Kaiserstraße 12) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de/).

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+++ „Es muss nicht immer THC sein“ + + +

Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), berichtete auf dem Hanffest „Boarischer Hanf“ über den Einsatz von Cannabis in der Medizin/Feldbesichtigung mit Georg Hartinger

St. Wolfgang (21.07.18) – "Es muss nicht immer THC sein", sagte Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) in seinem Vortrag "Cannabis als Medizin" beim Fest "Boarischer Hanf" auf dem Hof von Georg Hartinger in St. Wolfgang-Hodersberg..

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Immer mehr Menschen in Deutschland setzen auf eine cannabis-basierte Behandlung. Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und -extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol- (THC) und (nicht berauschen) Cannabidiol-(CBD) Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

Mehr als ein in Jahr nach Inkrafttreten des neuen „Cannabis als Medizin“-Gesetzes zog Wenzel Cerveny Bilanz: Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf/Cannabis aus der "Schmuddelecke" zu holen. Allerdings sei das Ergebnis ein unausgegorenes "Anbauverhinderungsgesetz" geworden. Immer mehr Patienten hätten sich vor Gericht das Recht zum Anbauen der Hanfpflanzen zum Eigenverbrauch erstritten. "Das Gesetz nützt nichts, weil zu wenig Ärzte Cannabis verschreiben, der Medizinische Dienst der Krankenkassen die Anträge unnötig in die Länge zieht oder einfach verweigert, Apotheken das Medikament nicht vorrätig haben und Polizeibeamte Patienten das Leben im Freistaat schwer machen", sagt Cerveny. Es sei eine Schande, wie mit Cannabis-Patienten umgegangen wird. "Wirksame Medizin zu verweigern, grenzt an eine Menschenrechtsverletzung."

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn Polizeibeamte im Freistaat es ignorieren.“ Cerveny hat den CVB im Frühjahr 2014 gegründet. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche Hanfmesse „CannabisXXL“ in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) und Rosenheim (Kaiserstraße 12) einen Hanfladen (hanf-bioladen.de), welcher auch als Anlaufstelle für bayerischen Patienten dient.

Interessante Einblicke in den Hanfanbau gab die Feld-Besichtigung Mit Georg Hartinger (Hofkäserei Hartinger) vom Verein „Natur & Leben“. Der Hanfbauer baut den natürlichen Rohstoff auf einem Hektar seines Hofes in St.-Wolfgang-Hodersberg an. Als Cannabis-Sativa-Samen hat er Uso 31 gewählt, der sich besonders dafür eignet, Fasern und Hanfsamen zu gewinnen. Mit seiner besonderen Frucht hat der Landwirt keine Probleme mit den Nachbarn, die hätten es akzeptiert. Auch die Kripo habe das Feld besichtigt. Nachdem geklärt war, dass es sich um „Nutzhanf“ handelt, war das das Thema nach den Worten von Hartinger „gegessen“. Den Pionier des Hanfanbaus in Bayern beschäftigen ganz andere Fragen. „Wie bekomme ich den Hanf vom Acker?“ Der optimale Erntezeitpunkt von Hanfsorten wie Uso 31 ist die Vollblüte, also ca. in vier bis sechs Wochen. Allerdings seien die Stängel viel schwieriger zu bearbeiten als andere Kulturpflanzen. Ohne spezielle technische Vorkehrungen und gezielte Arbeitsweise mit dem Mähdrescher sind Kornverluste nicht zu vermeiden. Georg Hartinger empfiehlt, eine mindestens Dreschtrommel mit 65 cm Durchmesser sowie ein zweites Schneidwerk, um die Faser besser zu ernten. Die Hanfsamen werden laut Hartinger regional vermarktet, die Faser wird in Österreich weitererarbeitet.

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Die Cannabis-Sativa-Sorte Uso-31, ist besonders geeignet, Hanfsamen und Fasern zu gewinnen (Foto: Josef König).

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+++ „Erosion des Rechtssystems verhindern“ +++

Bundestagsvizepräsident und FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki sprach bei 70-Jahr-Feier der FDP Rottal-Inn im Schloss Mariakirchen/Besuch der Polizeiinspektion Pfarrkirchen und der BRK-Rettungswache Arnstorf

PFARRKIRCHEN/ARNSTORF (13.07.18) – Bundestagsvizepräsident und FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki (66) hat am vergangenen Freitag den Landkreis Rottal-Inn besucht. Bei Gesprächen in der Polizeiinspektion Pfarrkirchen und der BRK-Rettungswache Arnstorf ging es um das Thema „Gewalt gegen Polizei und Retter“. „Die konsequente Rechtsanwendung ist wichtiger Pfeiler unserer Gesellschaft“, sagte Kubicki abends auf der 70-Jahr-Feier der FDP-Rottal-Inn im Schloss Mariakirchen.

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Mit Blick auf die letzten vier bis sechs Wochen "Staatstheater" in der Asylkrise verweist Kubicki auf die persönlichen Empfindlichkeiten der handelnden Personen. Angela Merkel und Horst Seehofer hätten dabei den richtigen Zeitpunkt verpasst, von der politischen Bühne abzutreten. „Frau Merkel ist Kapitänin auf dem Schiff Deutschland, sie weiß aber nicht, wohin die Reise geht, deshalb bleibt sie lieber im Hafen“, kommentiert Kubicki die Lage. Es besteht für Kubicki die Gefahr, dass das Recht nur relativ angewandt und zur Willkür wird. Im Asylrecht heißt das: „Wer kein Bleiberecht hat, muss das Land verlassen.“ Ein normaler Gefangener müsse auch seine Strafe antreten. Während gewisse politische Strömungen Verständnis zeigen, geht es für den FDP-Parteivize nicht an, dass Häuser besetzt werden oder Polizisten angegriffen werden. „Das sind Straftaten, die verfolgt werden müssen“, sagt der gelernte Jurist und Volkswirt. Die Gesellschaft baue darauf, dass das Recht konsequent angewandt wird. Kubicki sieht kein Problem, wenn in der Europäischen Union mit 500 Millionen Menschen jährlich 1 bis zwei Millionen hinzukommen. Er plädiert für ein Einwanderungsgesetz, „um den Druck aus dem Kessel“ zu nehmen.

8 Prozent +x als Wahlziel in Bayern
Deutschland verschläft nach Ansicht von Kubicki die Digitalisierung. „Der französische Präsident Macron macht sein Land fit für die Zukunft.“ In den Jamaika-Koalitionsverhandlungen habe die FDP elf Veränderungen vorgeschlagen. Jedes Mal habe Frau Merkel abgelehnt. Nicht zuletzt machte Kubicki, der auf Einladung von Landtagsdirektkandidat Dominik Heuwieser ins Rottal gekommen war, den Rottaler Liberalen Mut. Bei der bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober sollten sie 8 Prozent plus x anpeilen.

Die einzige liberale niederbayerische Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer aus Velden gratulierte dem Kreisverband zum Jubiläum. Die Rottaler Liberalen hätten sich 70 Jahre für die Freiheit eingesetzt. Sie unterstrich, dass dieses ehrenamtliche Engagement für die Politik und Gesellschaft von enormer Bedeutung sei.

Alexander Muthmann, derzeit einziger FDP-Landtagsabgeordneter in München, forderte das Ende der CSU-Alleinherrschaft in Bayern und begründete dies an einem aktuellen Beispiel. Er machte dies am Rechtsbruch der CSU bei der Wiedereinführung der bayerischen Grenzpolizei deutlich. Ministerpräsident Söder und Innenminister Herrmann stellten bereits am 2. Juli 2018 die neue Ordnungskraft in Passau vor. Das entsprechende Gesetz sei im Landtag aber erst am 12. Juli 2018 verabschiedet worden. „Diese Art der Alleinherrschaft muss ein Ende haben!“

Der FDP-Kreisvorsitzende Claus Rothlehner eröffnete die Feier mit einer Zeitreise durch die 70-jährige Geschichte der Liberalen im Landkreis, die im Juni 1948 begann und mit viel Tiefen und Höhen ablief. „Wer zur FDP geht, braucht gute Nerven, einen langen Atem und viel Geduld“, sagte Rothlehner. „Wir wollen am 14. Oktober bei der Landtags- und Bezirkstagswahl in Bayern eine weitere Erfolgsgeschichte hinzufügen.

Subjektives Sicherheitsbedürfnis für Bevölkerung wichtig
In der Polizeiinspektion Pfarrkirchen wurde Wolfgang Kubicki von Inspektionsleiter 1. PHK Josef Frei, dessen Stellvertreterin PHK Monika Meyer und PHK Bernhard Huber empfangen. Beim Thema „Gewalt gegen Polizeikräfte“ stellte Josef Frei fest: „Wir liegen in Pfarrkirchen unter dem Durchschnitt.“ Dies liege daran, dass es in der Kreisstadt keine Diskotheken oder ähnliche Nachtlokale gebe. Vize-Chefin PHK Monika Meyer berichtete von acht Fällen von Angriffen auf Polizeibeamte im Bereich der Inspektion. Dabei zählen auch Beleidigungen als verbale Angriffe. Die Angreifer seien meist alkoholisiert, jung und männlich. In letzter Zeit würden aber immer mehr junge Frauen alkoholbedingt aggressiver. „Der Respekt vor der Polizei und Retter schwindet“, stellte Manfred Gigler, Leitender Polizeidirektor vom Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing fest. Nach seinen Angaben ist die Zahl der Angriffe niederbayernweit um etwa fünf Prozent gesunken sei. Es sei ein starkes Stadt-/Land-Gefälle festzustellen. Gigler plädierte für den Einsatz von „Body-Cams“, also der von Polizisten am Körper getragenen Kameras. Wolfgang Kubicki stellte sich hinter diese Forderung: „Früher war ich dagegen, aber meine Meinung hat sich grundlegend geändert, diese Kameras müssen sein.“ „Selbstverständlich ist es nicht hinnehmbar, wenn Polizei- und Einsatzkräfte im Dienst tätlich angegriffen werden. Die körperliche Unversehrtheit unserer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten muss vom Gesetzgeber unmissverständlich geschützt werden“, so der Bundestagsvizepräsident.

Kubicki fand kein Verständnis für das Vorgehen von Angreifern: „Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte ist ein komplett sinnloses Verhalten.“ Der stv. FDP-Kreisvorsitzende Dominik Heuwieser ergänzte, dass eine zunehmende Verrohung in der Gesellschaft festzustellen sei.

Der Pfarrkirchner Polizeichef Josef Frei verwies auf die positiven Erfahrungen mit der Sicherheitswacht, die nach 40 Stunden Ausbildung im Straßenbild für Ordnung sorgen. Freis Wunsch an den Politiker Kubicki war die Möglichkeit, die Vorratsspeicherung für Ermittlungen zu können. Der FDP-Parteivize sah dafür relativ wenig Chancen, da auf europäische Ebene Urteile dagegen vorliegen.

Einen Überblick über das Rettungswesen des Landkreises Rottal-Inn erhielt Wolfgang Kubicki beim Besuch der Rettungswache Arnstorf. Vier öffentlich-rechtlich bereitgestellte

Rettungswagen und drei Notarzt-Standorte decken primär die Versorgung der Bevölkerung ab. Das Bayerische Rote Kreuz mit über 830 hauptamtlichen Mitarbeitern und hält laut Johann Haider, stv. BRK-Kreisgeschäftsführer und Rettungsdienstleiter, weitere sieben Rettungswagen vor. Dazu sind 15 Bereitschaften in der Nähe schnell vor Ort. Über 23.000 Alarmierungen erhalten die Retter im Landkreis jährlich. Davon gehen die meisten friedlich über die Bühne. Bayernweit berichtet Haider 2017 von rund 60 Fällen, in denen Retter des BRK angegriffen werden. Lokal verwies er auf den Fall beim Faschingsumzug in diesem Jahr in Schönau. Ein ehrenamtlicher Sanitäter, der sich um eine verletzte Person gekümmert hat, sei mit einer Flasche beworfen worden. Die Arnstorfer Bereitschaftsdienstleiterin Bettina Diem berichtet von zunehmendem verbal aggressiven Verhalten besonders bei nächtlichen Einsätzen. Mit Alkohol steige bei Jugendlichen die Aggressionsbereitschaft, so Diem.

Kubicki: „Das aggressive Verhalten von Verletzten gegen ihre Retter ist einfach nicht verständlich.“ Er hoffte, dass die Gewaltbereitschaft nicht weiter zunimmt. „Wir gehen auf Deeskalationskurs“, sagt Johann Haider. Die Rettungskräfte würden trainieren, wie sie sich bei gefahrengeneigten Einsätzen verhalten sollen.

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Gruppenbild im Innenhof von Schloss Mariakirchen
Besuch bei der Polizeiinspektion Pfarrkirchen (v.l.): Stv. Leiterin Monika Meyer, Leiter Josef Frei mit FDP-Kreisvorsitzenden Claus Rothlehner und FDP-Vorstandsmitglied Sigmund Stieber.


Besuch bei der Rettungswache Arnstorf: v.l. FDP-Kreisvorstandsmitglied Sigmund Stieber, Stv. FDP-Kreisvorsitzender Dominik Heuwieser, Bettina Diem, Bereitschaftsdienstleiterin, Bundestagsvizepräsident und FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki, Hans Haider, stv. BRK-Kreisgeschäftsführer und Leiter Rettungsdienst sowie Josef Schreiner, 1. stv. Kreisbereitschaftsleiter (ganz rechts)

Die FDP Rottal-Inn hat mit Bundestagsvizepräsident und FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki (Bildmitte) am Freitag das 70-jährige Bestehen im Schloss Mariakirchen gefeiert.


Die Chronik über 70 Jahre FDP Rottal-Inn erhielt Bundestagsvizepräsident und FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki aus den Händen von Autor und stv. Kreisvorsitzenden Josef König, Kreisvorsitzenden Claus Rothlehner und stv. Kreisvorsitzenden Dominik Heuwieesr.

Hier gibt es die Chronik „70 Jahre FDP-Rottal-Inn“ zum Downloaden!


Zum Pressefach der FDP Rottal-Inn

+++ CVB auf Bayerntour in Rosenheim: Cannabis als Medizin im Fokus + + +

Mehr als ein Jahr gültig: Cannabis als Medizin beschäftigt Patienten/Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verband Bayern (CVB) zieht Bilanz/Vortrag am Mittwoch, 18. Juli 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim/Nächster Auftritt beim Hanffest „Boarischer Hanf“ am 21.7.18, um 16.45 Uhr in St. Wolfgang

ROSENHEIM – „Cannabis als Medizin“: Mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes zieht Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Der Referent geht der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. Juli 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant & Weinbar „Zum Santa“, Max-Josefs-Platz 20, 83022 Rosenheim, statt. Der Eintritt ist frei.

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Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“
Cannabis-Patienten werden über ihr Leben mit der „neuen“ Medizin berichten. Dabei kommt ihr Kampf mit den Krankenkassen zur Sprache, die sich häufig weigern, die Kosten zu übernehmen. Im Alltag folgt trotz Rezept vom Arzt eine weitere Hürde: Cannabis-Patienten am Steuer eines Autos und die Kontrolle durch die Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Wenzel Cerveny spricht beim Hanffest „Boarischer Hanf“
Der Vorsitzende des Cannabis Verbandes Bayern, Wenzel Cerveny, wird am Samstag, 21. Juli 2018, um 16.45 Uhr auf dem Hanffest „Boarischer Hanf“ (ab 14.00 Uhr) über „Hanf als Medizin“ sprechen. Die Veranstaltung findet in Hodersberg 1, 84427 St. Wolfgang (Lkr. Erding) statt.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (57) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Die Übergabe der bundesweiten Petition wird gerade mit der Bundesregierung abgestimmt und soll demnächst nach Bekanntgabe eines Termins übergeben werden.

Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) und Rosenheim (Kaiserstraße 12) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de/).

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Cannabis als Medizin: Wenzel Cerveny vom Cannabis Verband Bayern zieht bei einem Vortrag am 18. Juli 2018, um 19.30 Uhr im Restaurant „Zum Santa“ am Max-Josefs-Platz 20 in Rosenheim nach mehr als einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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[Wissenschaft]

+++ Variable Belohnung regt Menschen und gemeine Waldameisen an +++

Regensburger Psychologen und Biologen entdecken gleiche Verhaltensmuster zwischen Mensch und Tier



REGENSBURG (13.07.18/jk) – Belohnungen motivieren den Menschen im Job. Damit der Arbeitnehmer zur Arbeit geht, wird er bezahlt. Für Menschen scheint dabei aber nicht allein die absolute Belohnungshöhe, sondern vielmehr die Veränderung von Belohnung eine kritische Rolle zu spielen. Dieses Verhalten haben auch Ameisen an den Tag gelegt, wie Psychologen und Biologen an der Universität Regensburg herausgefunden haben.



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Im Alltag sind die Menschen ständig mit unterschiedlichen, mitunter widersprüchlichen Aufgaben konfrontiert. Texte lesen, E-Mail abrufen oder Kaffee trinken – um zu verstehen, wie sich der Mensch für eine Tätigkeit entscheidet, ist für das tiefere Verständnis des menschlichen Verhaltens von großer Bedeutung. Belohnungen in Aussicht zu stellen, ist eine typische Herangehensweise derartige Entscheidungen zu beeinflussen. Kürzlich konnten Prof. Gesine Dreisbach, Lehrstuhl für Psychologie, und Dr. Kerstin Fröber zeigen, dass es nicht so sehr die Aussicht auf eine hohe Belohnung ist, die Versuchspersonen dazu bringt, eine Aufgabe zu wechseln, sondern vielmehr die Aussicht auf eine veränderte (ansteigende oder absteigende) Belohnung. Dr. Tomer Czaczkes, am Lehrstuhl für Zoologie/Evolutionsbiologie, hat nun in Kooperation mit den Kognitionspsychologinnen das gleiche Verhaltensmuster (mehr Aufgabenwechsel bei wechselnder Belohnung) im Verhalten der gemeinen Waldameise gefunden.

„Natürlich haben wir die Ameisen nicht mit Geld bezahlt“, erklärt Alexandra Koch, Studierende im Bachelorstudiengang Biologie an der Universität Regensburg, die die Ameisenstudie durchgeführt hat. „Wir haben ihnen entweder süßes oder weniger süßes Wasser in Aussicht gestellt“. Die Aufgabe war auch etwas anders im Vergleich zur Humanstudie – die Ameisen mussten jeweils entscheiden, ob sie einen linken oder rechten Arm eines T-Labyrinthes durchlaufen. „Trotz dieser Unterschiede zeigten die Ameisen exakt das gleiche Verhaltensmuster wie die Menschen: sie wechselten häufiger die Seite, wenn die Belohnungserwartung sich änderte“, so Alexandra Koch.

Warum also verhalten sich Ameisen und Menschen so ähnlich? Vermutlich ist dieses Verhalten tatsächlich sinnvoll. Wann immer wir eine bedeutsame Veränderung in unserer Umgebung wahrnehmen (etwa geänderte Belohnungsaussicht), könnte es vorteilhaft sein, auch sein eigenes Verhalten zu ändern. Die Frage, die sich nun allerdings stellt, ist: Wie sehr ähneln sich die der Entscheidung zugrundeliegenden Prozesse zwischen Ameise und Mensch? Sind Ameisen am Ende komplexer als wir uns das vorstellen können, oder sind Menschen mitunter einfacher gestrickt als wir das gerne hätten?


Bildunterschrift:
Waldameisen (Lasius niger) erhalten eine Belohnung.© Alexandra Koch



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+++ FDP Rottal-Inn fragt: Warum finanziert die Sparkasse Rottal-Inn Immobilienspekulationen in Berlin? +++

PFARRKIRCHEN/BERLIN (12.07.08/pm) - Die Sparkasse Rottal-Inn finanziert nach Berichten in überregionalen Medien im großen Stil die Immobilienspekulationen eines Pfarrkirchner Steueranwalts und früheren Wirtschaftsreferenten der Stadt Pfarrkirchen in der Bundeshauptstadt Berlin. „Die Sparkasse Rottal-Inn muss sich fragen lassen, wieso sie solch moralisch bedenkliche Geschäfte außerhalb ihrer Region fördert“, sagt Dominik Heuwieser, FDP-Landtagsdirektkandidat und stv. Kreisvorsitzender.

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Es stellt sich für Heuwieser die Frage, wieso die Sparkasse Rottal-Inn als Anstalt des öffentlichen Rechts dazu beitragen kann, dass Immobilienspekulanten noch schneller mit zweifelhaften Methoden entmieten und alteingesessene Mieter aus den bisherigen Quartieren verdrängt werden?

Nach Ansicht des Berliner SPD-Bundestagsabgeordneten Klaus Mintrup betreibt die Sparkasse Rottal-Inn ein „perverses Geschäftsmodell“, welches das Vermögen einer Familie mehrt und nicht dem Gemeinwohl verpflichtet ist.

Nach Ansicht von Heuwieser verletzt die Sparkasse Rottal-Inn das Regionalprinzip, wie es in der bayerischen Sparkassenordnung geregelt ist. „Die Sparkasse soll sich nur in ihrem Geschäftsbezirk betätigen“, heißt es in Paragraf 2 Abs. 2. Nach dem bayerischen Sparkassengesetz soll die Sparkasse dem örtlichen Kreditbedürfnis, insbesondere der Bevölkerungsschichten dienen, aus denen die Spareinlagen stammen.

Der Pfarrkirchner Steueranwalt und prominentes CSU-Mietglied kauft mit seinem Firmengeflecht nach Medienberichten seit mehreren Jahren mit Partnern und Firmen mit Sitz in Pfarrkirchen Mietshäuser in Berlin auf. Die Mietshäuser werden in Eigentumswohnungen aufgeteilt und schließlich für mehr Geld weiterverkauft.

Eine BOW 3 GmbH, die nach den ersten Buchstaben des Namens der Geschäftsführer Andreas Bahe, Wolfgang Oswald und Franz Weinzierl ist, hat nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ im November 2017 das Haus in der Reichenberger Straße 55 in Berlin-Kreuzberg für 3,35 Millionen Euro gekauft. Die BOW wird unter Berliner Mietern genauso gefürchtet wie die ALW-Immobiliengruppe, die ein Reich von mindestens zehn Firmen aufgebaut haben soll, die meisten mit Sitz in Pfarrkirchen oder Baden-Baden (Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/berlin-wie-immobilienspekulanten-mieter-vertreiben-a-1176312.html).

Genehmigt CSU-Netzwerk die Kredite?
Es drängt sich laut des stv. Kreisvorsitzenden Josef König der Verdacht auf, dass die CSU in altgewohnter Netzwerk-Manier einen Parteifreund bei Spekulationen unterstützen. Der Sparkassen-Verwaltungsrat wird von Landrat Michael Fahmüller (CSU) geleitet. Mitglieder des Verwaltungsrates sind u. a. Georg Riedl (CSU), Bürgermeister a. D. von Pfarrkirchen, unter dem der Wirtschaftsreferent aktiv war, sowie als Nachfolger Pfarrkirchens Bürgermeister Wolfgang Beißmann CSU).

„Die Pleite bei der Bayerischen Landesbank, die dem bayerischen Steuerzahler 10 Mrd. Euro gekostet hat, ist der CSU anscheinend immer noch keine Lehre gewesen“, sagt der FDP-Kreisvorsitzende Claus Rothlehner (Eggenfelden).

Quellen:


Süddeutsche Zeitung, 11.07.18, S. 3

Berliner Zeitung, 05.02.2018

BZ Berlin, 16.10.2017


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Warum CBD-Produkte von Kannaway wählen?


SAN DIEGO (12.07.2018) - Kannaway weiß, dass die Menschen die Wahl haben, wo sie ihre täglichen CBD-Produkte besorgen. Kannaway ist froh, dass sich die CBD-Käufer für Kannaway entschieden haben. Kannaway bemüht sich an jedem Tag sicherzustellen, dass die Erfahrung mit Kannaway und mit CBD so gut wie möglich ist. Hier sind nur einige der Gründe, warum Interessenten beim Kauf von Kannaway CBD-Produkten sicher fühlen können.

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Die Gründe für Kannaway:

"Wir führen in der Hanf- und CBD-Revolution
Als anerkannter Marktführer auf dem Hanf- und CBD-Markt liefert Kannaway unsere Produkte bereits an Zehntausende zufriedener Kunden auf der ganzen Welt. In der Tat war Kannaway der erste Direktvertriebshändler von Hanf- und CBD-Produkten in den USA, wo unsere Produkte in allen 50 Staaten verkauft wurden. Wir sind jetzt international expandiert und wachsen weiter, und bringen die vielen Vorteile von CBD auf neue internationale Märkte. Diese Rolle als Branchenführer hat uns dazu veranlasst, bei jedem Schritt innovativ zu sein. Von der Pflanzung unserer ersten Hanffelder über die Etablierung unseres Triple Lab Tested™-Prozesses bis zur Entwicklung unserer ersten THC-freien Produkte hat Kannaway unsere CBD-Ölpipeline perfektioniert, um Ihnen und Ihrer Familie nur die sichersten und hochwertigsten Produkte zu liefern.

CBD-Produkte von höchster Qualität
Ein Teil unserer Kernaufgabe besteht darin, Ihnen die hochwertigsten CBD-Ölprodukte zur Verfügung zu stellen. Die Qualität unserer Produkte beginnt mit dem Hanf, aus dem sie hergestellt werden. Wir testeten mehr als 3000 Hanfsorten, bevor wir uns auf den europäischen Farmen niederließen, auf denen wir unsere Pflanzen anbauen und das optimale CBD-Verhältnis für unsere auf CBD-Öl basierende Produkte herzustellen. Wir stellen unsere fertigen Hanfölprodukte nur mit den besten Komponenten her. Die Produkte von Kannaway werden sorgfältig mit Inhaltsstoffen wie essentiellen pflanzlichen Ölen, Mandelöl und Kokosnussöl sowie nachhaltigem Bienenwachs formuliert und nutzen die positiven Eigenschaften von Hanf und anderen natürlichen Inhaltsstoffen, um Produkte von höchster Qualität zu erzeugen.

Ein Unternehmen, dem Sie vertrauen können
Vertrauen ist nicht immer selbstverständlich. Es ist verdient. Und unser Engagement für Sicherheit ist ein Grund, warum wir die zuverlässige CBD-Quelle für Zehntausende von CBD-Ölverbrauchern auf der ganzen Welt geworden sind. Unser Hanf ist frei von chemischen Düngemitteln, Pestiziden und Herbiziden. Dies trägt dazu bei, dass keine Reststoffe in unsere Endprodukte gelangen. Wir nehmen diese Leidenschaft für Sicherheit einen Schritt weiter als andere Hanfölkunden, indem wir unsere Produkte einem Triple Lab Tested™ -Prozess unterziehen, der unser Öl von Anfang bis Ende auf Verunreinigungen wie Schimmel, Mehltau, Pilze, Hefe, E.coli, Salmonellen, Mykotoxine und Schwermetalle prüft. Unser sicherheitsgeprüftes Verfahren hilft auch dabei, die Wirksamkeit (Cannabinoidkonzentration) unserer Produkte konsistent zu halten. Unsere Labors testen CBD, CBDa, THC und mehr als ein halbes Dutzend anderer Cannabinoide. Diese Konsistenz bedeutet, dass Sie in jeder Portion und zu jeder Zeit das richtige Maß an CBD erhalten.

Kannaway CBD-Hanfölsupplemente enthalten nur Spurenmengen von THC, also der Verbindung in Cannabis, mit der sich die Benutzer berauschen können, was bedeutet, dass unsere Produkte immer sicher und nicht-psychoaktiv sind und sich für die Verwendung von der ganzen Familie eignen.

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+ + + Harte Strafen gegen Edelstahlunternehmen wegen Preisabsprachen + + +

Bundeskartellamt verhängt erste Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 205 Mio. Euro/voestalpine spielte Kronzeuge/Austausch von Informationen hat Preiswettbewerb beeinträchtigt

BONN (12.07.2018/jk) – Das Bundeskartellamt hat gegen sechs Edelstahlunternehmen, einen Branchenverband und zehn verantwortliche Personen Geldbußen in Höhe von insgesamt rund 205 Mio. Euro wegen Preisabsprachen und des Austauschs wettbewerblich sensibler Informationen verhängt, teilte die Wettbewerbsbehörde am Donnerstag mit.

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Bei den betroffenen Unternehmen handelt es sich nach Angaben des Bundeskartellamtes um die ArcelorMittal Commercial Long Deutschland GmbH, Köln, die Dörrenberg Edelstahl GmbH, Engelskirchen, die Kind & Co. Edelstahlwerke GmbH & Co.KG, Wiehl, die Saarstahl AG, Völklingen, die Schmidt + Clemens GmbH + Co. KG, Lindlar, und die Zapp Precision Metals GmbH, Schwerte. Bei dem Verband handelt es sich um die zwischenzeitlich aufgelöste Edelstahl-Vereinigung e.V. Gegen vier weitere Unternehmen und einen Verband dauern die Ermittlungen noch an.

Eingeleitet wurde das Verfahren mit einer branchenweiten Durchsuchung im November 2015 infolge eines Kronzeugenantrages der voestalpine AG, Linz, Österreich. In Anwendung der Bonusregelung des Bundeskartellamtes wird gegen die voestalpine keine Geldbuße verhängt.

„Die Unternehmen haben über Jahre hinweg wichtige Preisbestandteile beim Vertrieb von Edelstahl abgesprochen", sagt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Durch die abgestimmte, brancheneinheitliche Berechnung und Anwendung von Schrott- und Legierungszuschlägen und durch einen weitreichenden Austausch wettbewerblich sensibler Informationen seie der Preiswettbewerb zwischen den Unternehmen erheblich beeinträchtigt worden. Die betroffenen Unternehmen sind Hersteller bzw. Weiterverarbeiter und Händler von Edelstahlprodukten. Zu den von den Absprachen betroffenen Produkten gehören Stahl-Langerzeugnisse der Produktgruppen Edelbaustahl, Werkzeug- und Schnellarbeitsstahl sowie sogenannter RSH-Stahl (rost-, säure-, hitzebeständiger Stahl).



Diese Edelstahlprodukte wurden üblicherweise nach einem Preismodell vertrieben, das sich im Wesentlichen aus einem sogenannten Basispreis und Zuschlägen für bestimmte Einsatzstoffe, insbesondere Schrott und Legierungen, zusammensetzt. Diese Zuschläge machten einen erheblichen Teil des Endpreises aus, so etwa bei Edelbaustahl rund ein Drittel, bei Werkzeug- und Schnellarbeitsstahl rund die Hälfte und bei RSH-Stahl – aufgrund des vergleichsweise höheren Anteils an Legierungsmitteln – rund zwei Drittel. Die betroffenen Stahlhersteller haben zumindest seit 2004 bis längstens zur Durchsuchung im November 2015 die Berechnungsweise der Schrott- und Legierungszuschläge für Edelstahlprodukte untereinander abgestimmt und branchenweit einheitlich verwendet. Zwischen den betroffenen Unternehmen bestand darüber hinaus die Grundvereinbarung, dass die so berechneten Zuschläge gegenüber den Abnehmern 1:1 durchgereicht werden.

Die Ermittlungen der Wettbewerbshüter haben ergeben, dass sich Vertreter der Stahlhersteller zumindest im Produktbereich Edelbaustahl auch über Erhöhungen des Basispreises ausgetauscht haben. Ergänzend wurden weitere sensible Informationen, wie zum Beispiel die aktuelle Auftragslage, die Entwicklung der Lagerbestände bei den Kunden, Kapazitäten, Produktionsstillstände und beabsichtigte Preiserhöhungen ausgetauscht, die für das wettbewerbliche Verhalten der Unternehmen von Bedeutung waren.

Bei den Absprachen spielten Branchenverbände, insbesondere die Edelstahl-Vereinigung e.V., eine maßgebliche Rolle. Sie bot den betroffenen Unternehmen in verschiedenen Gremien Plattformen für die Umsetzung der Absprachen und nahm darüber hinaus eine aktive Rolle ein, indem sie für die Abstimmung von Schrott- und Legierungszuschlägen erforderliche Daten aufbereitete und zur Verfügung stellte.

Andreas Mundt: „Es steht außer jeder Diskussion, dass Unternehmensverbände in unserer Wirtschaftsordnung sehr wichtige Funktionen erfüllen und wir die Arbeit der Verbände unterstützen. Die Edelstahl-Vereinigung war hier jedoch Teil des Kartells. Der Verband half dabei, das wettbewerbswidrige Verhalten der Unternehmen zu organisieren.“

Die Ermittlungen hätten deutlich gemacht, dass die beteiligten Unternehmen bestrebt waren, nach dem Auslaufen des Vertrags über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), der von Mitte 1952 bis Mitte 2002 zahlreiche Sonderregelungen für die Stahlindustrie u.a. bei der Preissetzung vorsah, die bis dahin bestehenden Marktverhältnisse zu erhalten, um so einen Preiswettbewerb zu vermeiden oder jedenfalls spürbar zu dämpfen und ein für alle Unternehmen möglichst auskömmliches Preisniveau im Markt zu etablieren.

Die genannten Unternehmen haben die vom Bundeskartellamt gegen sie jeweils erhobenen Vorwürfe eingeräumt und einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung zugestimmt. Bei der Bußgeldfestsetzung wurde bei den Unternehmen ArcelorMittal, Kind & Co., Saarstahl und Zapp darüber hinaus berücksichtigt, dass sie bei der Aufklärung der Zuwiderhandlungen mit dem Bundeskartellamt kooperiert haben.

Die Geldbußen gegen die Edelstahl-Vereinigung e.V. und eine verantwortliche Person sind bereits rechtskräftig. Im Übrigen kann gegen die Bescheide noch Einspruch eingelegt werden, über den das OLG Düsseldorf entscheiden würde.

Ein Fallbericht mit den Inhalten des § 53 Abs. 5 GWB wird in Kürze auf der Internetseite des Bundeskartellamts veröffentlicht.

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+ + + Grünes Licht: DocMorris darf apo-rot übernehmen + + +

Bundeskartellamt gibt Übernahme der Versandapotheke apo-rot durch die DocMorris Holding GmbH frei

BONN(06.07.2018/jk) – Das Bundeskartellamt hat das Vorhaben der DocMorris Holding GmbH, Berlin, freigegeben, die Vermögenswerte des apo-rot Versandhandels der Apotheke am Rothenbaum Birgit Dumke e.K, Hamburg, zu erwerben, wie die Wettbewerbsbehörde am Freitag bekanntgab. Die beteiligten Unternehmen betreiben Versandapotheken, die über das Internet sowohl rezeptpflichtige als auch nicht rezeptpflichtige Medikamente in Deutschland vertreiben.

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Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Das Zusammenschlussvorhaben ist wettbewerblich unbedenklich. Versandapotheken stehen im direkten Wettbewerb mit den stationären Apotheken. Bei deutschlandweiter Betrachtung liegt der Marktanteil aller Versandapotheken insgesamt derzeit bei rund 1,3 Prozent bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und bei rund 13,4 Prozent bei nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Versandapotheken stellen für die Verbraucher eine zusätzliche Möglichkeit dar, ihren Bedarf mit rezeptpflichtigen und nicht rezeptpflichtigen Medikamenten zu decken.“

Auch wenn mit DocMorris die größte Versandapotheke in Deutschland den Wettbewerber apo-rot übernimmt, liegen die gemeinsamen Marktanteile der beiden Unternehmen bundesweit bei unter 1 Prozent an dem Umsatzvolumen der rezeptpflichtigen Medikamente und unter 5 Prozent bei den nicht rezeptpflichtigen Medikamenten. Selbst in Postleitzahlengebieten mit nur einer stationären Apotheke, ist die gemeinsame Marktposition der Zusammenschlussbeteiligten wettbewerblich unbedenklich, da den Verbrauchern sowohl zahlreiche andere Versandapotheken, als auch stationäre Apotheken in benachbarten Regionen für ihre Medikamentenversorgung zur Verfügung stehen.



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+++ Neue Anlaufstation für Hanffreunde in Rosenheim + + +


„Hanf – der etwas andere Bioladen“ eröffnet am Donnerstag, 5. Juli 2018, bayernweit erste Filiale in der Kaiserstraße 12/400 Produkte auf Basis der grünen Pflanze
ROSENHEIM (05.07.18/pm) – Alles rund um legalen Hanf: Rosenheimer Fans des vielseitigen Rohstoffs sparen sich in Zukunft den Weg in die Landeshauptstadt München. „Hanf, der etwas andere Bioladen“ hat am Donnerstag, 5. Juli 2018, um 11 Uhr offiziell die bayernweit erste Filiale eröffnet. Rund 400 Produkte auf Basis der grünen Pflanze gibt es in der 80 qm-großen Filiale in der Rosenheimer Kaiserstraße 12. Zudem ist der Hanfladen als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen können.

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Der neue Rosenheimer Laden basiert auf dem erfolgreichen Konzept des Cannabis Start-up-Unternehmens DCI Cannabis-Institut GmbH (München). Der Hanf-Legalisierungsaktivist und Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), Wenzel Vaclav Cerveny (57), hat das Unternehmen 2016 gegründet.

Von Hanfsamen bis zu CBD-Öl
Rund 400 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff wird es ab dem 5. Juli im neuen Hanfladen geben: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse, Mehl oder Pesto oder Kaffee dazu Hanfsamen, Hanfproteine und Öle. Dazu kommen Cannabidiol-(CBD)-Öle sowie Liquid für E-Zigaretten.

Zum Sortiment gehören auch Textilien aus 100 Prozent Hanf wie T-Shirts oder Unterwäsche. Kosmetik von Handcreme bis Badesalz und Schmuck runden das Sortiment ab. Für Tierfreunde gibt es Hanföl und Trockennahrung, die Hunde, Katzen oder Pferden schmecken und gut tun.

Der Laden in der Rosenheimer Kaiserstraße 12 hat von dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Telefonisch ist er unter 08031/272 88 08 erreichbar.

Pesto, das garantiert nicht high macht: „Absoluter Renner im Sommer werden die 20 verschiedenen Hanf-Pestos“, verspricht Dieter Major (57), Geschäftsführer des Rosenheimer Hanfladens. Basis der leckeren cremigen Saucen, die in der italienischen Küche meist zu Nudeln gegessen werden, ist natürlich der Hanf. Dazu kommen verschiedene Geschmacksrichtungen wie Tomate, Paprika oder Olive. Besonders empfiehlt Major das Steinpilz-Hanfpesto. Es besteht zu fast einem Drittel aus Steinpilzen und gibt den Teigwaren eine besonders feine Note. „Einfach ausprobieren“, rät der Hanfexperte.

Anlaufstation für Cannabis-Patienten
Trotz der neuen Gesetzesregelung vom 10. März 2017 erreichen Wenzel Cerveny Berichte von Patienten über neue Hürden und Stolpersteine. Inzwischen hätte sich die Situation für Cannabis-Patienten sogar verschlechtert. Ärzte würden sich weigern, generell aus Angst vor der Polizei Cannabis zu verschreiben. Andere Ärzte hätte massive Angst, von den Krankenkassen in Regress genommen zu werden. Zudem fehle den Ärzten das notwendige Wissen zum komplexen Thema Cannabis. Inzwischen hätten sich die Preise für Cannabis aus der Apotheke verdoppelt. „Viele Patienten klagen darüber, dass sie entweder keinen Arzt finden, der ihnen Cannabis verschreibt oder dass ihnen die Krankenkassen die Kostenübernahme verweigern“, so Cerveny. Statt einer Erleichterung für die betroffenen Patienten ist eine Erschwernis herausgekommen, klagen die Patienten.

Cannabis-Prohibitionspolitik gescheitert
„Die Prohibitionspolitik ist gescheitert, höchste Zeit, sie zu beenden“, fordert Martin Hagen, FDP-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl. Die FDP-Fraktion setze sich im Bundestag für eine kontrollierte Freigabe von Cannabis ein. „Das macht mich stolz, da ich seit 2015 aktiv beteiligt war, entsprechende Parteitagsbeschlüsse vorzubereiten und durchzusetzen.“ Ein regulierter Handel ist für Hagen in jeder Hinsicht besser als der Schwarzmarkt. Vom Ende der Cannabis-Prohibition würde die gesamte Gesellschaft profitieren, sagt der FDP-Landtagsdirektkandidat in Rosenheim. „Das G7-Land Kanada und immer mehr US-Bundesstaaten hätten das erkannt und machen vor, wie es besser geht.“

Über die DCI Cannabis Institut GmbH/Wenzel Vaclav Cerveny
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (57) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Er hat den Cannabis Verband Bayern (CVB) als Dachverband 14 bayerischer Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Von März 2014 bis Januar 2016 hat Wenzel Vaclav Cerveny das bayerische Volksbegehren „Ja zur Legalisierung von Cannabis in Bayern“ initiiert. Aus 200 Veranstaltungen und Straßenständen ergaben sich 35.000 Unterschriften, von denen 27.000 vom Bayerischen Innenministerium anerkannt wurden. Die Behörde hat ein Volksbegehren verweigert, so dass der Bayerische Verfassungsgerichtshof angerufen wurde. Das Gericht entschied im Januar 2016, ein bayerisches Hanfgesetz sei mit Bundesrecht unvereinbar.

Erklärtes Ziel von Wenzel Cerveny ist es, ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC) zu gründen. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017 (www.cannabisxxl.de). Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen. Bayernweit sind 2018 weitere Ladengeschäfte in Augsburg, Landshut und Regensburg geplant.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

+ + + Neue Radkarten + + +

113 Kilometer Radlspaß am Rottal-Radweg

BAD BIRNBACH (03.07.18/tvo) – Die neue Radfaltkarte für die 113 Kilometer lange Radwegenetzt zwischen Rott und Inn. Die Faltkarte ist kostenfrei in den Landratsämtern Landshut, Passau und Rottal-Inn erhältlich.

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Jahrhundertealte bäuerliche Kulturlandschaften begleiten Radwanderer auf dem Rottal-Radweg im Bayerischen Golf- und Thermenland. Mit Bad Griesbach und Bad Birnbach passiert man zudem zwei Heil- und Thermalbäder, die mit den Außenpools und Liegewiesen auch im Sommer einen Besuch wert sind. Und auch sonst sind die lebendigen Stadtplätze, historische Bauwerke, bedeutende Kirchen und Museen wie das Freilichtmuseum in Massing schöne Plätze zum Pausieren. Der 113 Kilometer lange Rottal-Radweg führt durch die Landkreise Landshut, das Ferienland Rottal-Inn und das Passauer Land. Er verläuft größtenteils auf bequem befahrbaren Asphaltbelägen ohne größere Steigungen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Rottalbahn, welche die kostenlose Fahrradmitnahme nahezu entlang des gesamten Weges möglich macht. Eine neu erschienene Faltkarte zum Rottal-Radweg zeigt auf der Vorderseite den Verlauf des Radweges. Die umliegenden Radwege wie der Vils-Rott-Radweg oder der Rott-Inn-Radweg bis hin zum Inn-Radweg sowie Signets zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten bieten einen schnellen Überblick über die Radwege-Region. Auf der Rückseite der Faltkarte finden sich kurze Beschreibungen, Bilder und Kontaktadressen zu den Besonderheiten in den jeweiligen Orten von Velden bis nach Neuhaus am Inn. (Copyright: © Kurverwaltung Bad Birnbach)

Zur Rubrik Vermischtes


+++ Innenausschuss behandelt Schikane von Cannabis-Patienten durch Polizei + + +

Petition von Franz Wolf am Mittwoch, 4. Juli 2018, zwischen 9.00 und 13.30 Uhr im Konferenzsaal des Maximilianeums auf der Tagesordnung (Az.: KI.0501.17)

MÜNCHEN (02.07.18) – Der Innenausschuss im bayerischen Landtag wird sich mit der Petition des Münchner Cannabis-Patienten Franz Wolf (51) beschäftigen. Mit der Berichterstattung sind Dr. Beate Merk (CSU) und Prof. Dr. Peter Paul Gantzer (SPD) betraut. Das Thema wurde für Mittwoch, 4. Juli 2018, zwischen 9.00 und 13.30 Uhr im Konferenzsaal des Maximilianeums auf die Tagesordnung gesetzt, wie der Leiter des Büros des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport mitgeteilt hat (Az.: KI.0501.17).

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Die Petition des Münchner Cannabis-Patienten Franz Wolf geht auf mehrere Kontrollen und Zwischenfälle mit der Polizei zurück. Nach Angaben von Wolf, der einen auffälligen Feuerwehr-Oldtimer fährt, war er am 30.12.2017 zunächst in eine allgemeine Verkehrskontrolle geraten. „Der junge Polizeibeamte hat sein auf der Polizeischule gelerntes Programm ohne Rücksicht durchgezogen.“ Es waren neun uniformierte und zwei zivile Beamte sowie ein Drogenhund im Einsatz. Sein legal in der Apotheke erworbenes Cannabis wurde allen Beteuerungen, er habe seine Medizin aus der Apotheke, zum Trotz beschlagnahmt. Der Einsatz dauerte mehr als drei Stunden. Der Cannabis-Patient sieht sich wegen der schikanösen Behandlung in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er bei jeder Fahrt einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist. Wolf fordert ein polizeisicheres Identifikationsmerkmal für Cannabis-Patienten.

Dies ist nicht der erste Vorfall: Bereits im September 2017 war der Cannabis-Patient beim Corso Leopold von einem sechsköpfigen Kommando der Münchner Polizei kontrolliert worden. Damals war eine „Verdachtsanzeige“ ist ergangen. Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf den Polizeibeamten vorzeigen. Er bekam sein Cannabis wieder, es erging keine Strafanzeige.

Die Münchner Polizei hat laut Wolf immer noch Nachholbedarf, was die neue, seit dem 10. März 2017 bundesweit geltende Cannabis als Medizin-Gesetzgebung angeht. Demnach dürfen Patienten Cannabis aus der Apotheke legal verwenden. „Die Polizei wartet anscheinend immer noch auf Nachschulungsbedarf, es scheint besonders an Instruktionen durch das Innenministerium zu mangeln“, kritisiert Wolf

Eine genaue Uhrzeit für den Aufruf der Petition wurde nicht genannt, da diese vom Umfang und der Abwicklung der Tagesordnung abhängt. Die Sitzung ist grundsätzlich öffentlich.

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern


+++ Einladung zur Berichterstattung:
Neue Anlaufstation für Hanffreunde in Rosenheim + + +


Münchner „Hanf – der etwas andere Bioladen“ eröffnet bayernweit erste Filiale in der Kaiserstraße 12/Pressegespräch am Donnerstag, 5. Juli 2018, um 10 Uhr

ROSENHEIM/MÜNCHEN (26.06.18) – Alles rund um legalen Hanf: Rosenheimer Fans des vielseitigen Rohstoffs sparen sich in Zukunft den Weg in die Landeshauptstadt München. „Hanf, der etwas andere Bioladen“ eröffnet am Donnerstag, 5. Juli 2018, um 11 Uhr offiziell die bayernweit erste Filiale. Rund 400 Produkte auf Basis der grünen Pflanze gibt es in der 80 qm-großen Filiale in der Kaiserstraße 12. Zudem ist der Hanfladen als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen können.

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Der neue Rosenheimer Laden basiert auf dem erfolgreichen Konzept des Cannabis Start-up-Unternehmens DCI Cannabis-Institut GmbH (München). Der Hanf-Legalisierungsaktivist und Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), Wenzel Vaclav Cerveny (57), hat das Unternehmen 2016 gegründet.

Von Hanfsamen bis zu CBD-Öl
Rund 400 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff wird es ab dem 5. Juli im neuen Hanfladen geben: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse, Mehl oder Pesto oder Kaffee dazu Hanfsamen, Hanfproteine und Öle. Dazu kommen Cannabidiol-(CBD)-Öle sowie Liquid für E-Zigaretten. Für Tierfreunde gibt es Hanföl und Trockennahrung, die Hunde, Katzen oder Pferden schmecken und gut tun. Zum Sortiment gehören auch Textilien aus 100 Prozent Hanf wie T-Shirts oder Unterwäsche. Kosmetik von Handcreme bis Badesalz und Schmuck runden das Sortiment ab. Der Laden hat von dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Gerne laden wir Medienvertreter*innen zum Pressegespräch anlässlich der Eröffnung des neuen Rosenheimer Hanfladens ein
am Donnerstag, 5. Juli 2018, um 10.00 Uhr
im „Hanf der etwas andere Bioladen“
Kaiserstraße 12
D-83022 Rosenheim
Tel. 08031 272 88 08


Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:
- Wenzel Vaclav Cerveny (57), geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis-Institut GmbH und Gründer von „Hanf – der etwas andere Bioladen“
- Dieter Major (57), Geschäftsführer des Rosenheimer Hanfladens
- Martin Hagen (36), Bayerns FDP-Landtagsspitzenkandidat

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (57) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen. Bayernweit sind 2018 weitere Ladengeschäfte in Augsburg, Landshut und Regensburg geplant.

Um Anmeldung zum Pressegespräch am 05.07.18 um 10 Uhr wird gebeten!

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

+ + + Wie beeinflussen Algorithmen den fairen Wettbewerb? + + +

Deutsche und französische Kartellbehörden starten gemeinsames Projekt

Bonn (21.06.18/Von Josef König) – "Deutsche fürchten sich vor Algoritmen" oder "Algorithmen üben die Kontrolle in den sozialen Medien" - Eindeutige Handlungsvorschriften zur Lösung von Problemen beherrschen die IT-Schlagzeilen. Welche Bedeutung haben sie in der ökonomischen Praxis? Deutsche und französische Wettbewerbshüter haben jetzt ein gemeinsames Projekt gestartet, um die Auswirkungen auf den Wettbewerb zu erkunden, wie das Bundeskartellamt in einer Pressemitteilung erklärte.

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Nach dem gemeinsamen Bekenntnis soll das Projekt dazu dienen, um das Verständnis von Algorithmen zu vertiefen. Im Zuge der Digitalisierung gewinnen diese programmtechnischen Anweisungen zunehmend an Bedeutung und werden gleichzeitig immer ausgeklügelter. Zu den bekannten Anwendungen gehören Echtzeit-Funktionalitäten in digitalen Diensten, zum Beispiel für Matching- und Ranking-Zwecke, sowie Methoden der dynamischen Preissetzung. Die zunehmende Verwendung von Algorithmen seitens der Unternehmen hat eine breite Debatte über die Auswirkung auf das Wettbewerbsgeschehen und die Folgen für die Gesellschaft ausgelöst. Deshalb haben sich das deutsche Bundeskartellamt und die französische Autorité de la concurrence dazu entschlossen, ein gemeinsames Projekt zu initiieren. Dieses soll vor allem dazu dienen, die sich aus dem Einsatz von Algorithmen ergebenden Herausforderungen zu analysieren und mögliche konzeptionelle Ansätze zum Umgang mit diesen zu identifizieren. Zum Abschluss des Projekts werden die beiden Wettbewerbsbehörden ein gemeinsames Arbeitspapier veröffentlichen.

Isabelle de Silva, Präsidentin der Autorité de la concurrence, und Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Algorithmen bieten viele Chancen für die Wirtschaft, zum Beispiel die Förderung innovativer Dienste, die Reduktion von Suchkosten oder die Optimierung der Lagerhaltung. Allerdings können sie auch nachteilige Auswirkungen auf den Wettbewerb haben. Im Kontext strategischer Interaktionen von Unternehmen können sie Absprachen begünstigen und zur Bildung von Kartellen beitragen. Darüber hinaus kann es Wechselwirkungen zwischen Algorithmen und der Marktmacht der Unternehmen geben, die sie einsetzen. Hieraus können sich zusätzliche Markteintrittsschranken ergeben.”

In bestimmten Bereichen kann der Einsatz von Algorithmen nach Ansicht der Wettbewerbshüter zudem den Bedarf an menschlichen Interaktionen reduzieren. Insbesondere hohe Automatisierungsgrade und damit zusammenhängende Kommunikationsprozesse von Maschine zu Maschine können dabei neue Fragen für Wettbewerbsbehörden aufwerfen.

In den kommenden Monaten werden sich die beiden Wettbewerbsbehörden mit diesen Themenfeldern auseinandersetzen und dabei eine Typologie von Algorithmen entwickeln sowie deren mögliche wettbewerbsschädliche Auswirkungen untersuchen. „Wir werden auch algorithmenbezogene Ermittlungsmethoden einsetzen“, kündigten die Behörden an.

In dem gemeinsamen Papier „Competition Law and Data” zu Daten und ihren Auswirkungen auf das Wettbewerbsrecht, welches das Bundeskartellamt und die Autorité de la concurrence am 10. Mai 2016 veröffentlicht haben, wurden bereits einige Fragen in Bezug auf Algorithmen angesprochen. Das gemeinsame Projekt wird an diesen konzeptionellen Rahmen anknüpfen und den sich stellenden Fragen weiter nachgehen, um das Verständnis von Algorithmen weiter zu vertiefen.

Gute Zusammenarbeit
Isabelle de Silva, Präsidentin der Autorité de la concurrence, und Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Diese Initiative ist ein weiteres Beispiel für die gute Kooperation und die enge Verbindung zwischen unseren beiden Behörden. Gleichzeitig illustriert sie unseren Anspruch als Wettbewerbsbehörden, die passenden Antworten auf wirtschaftliche Phänomene zu finden, die wachsende Bedeutung für Unternehmen und Behörden sowie für Verbraucher haben.”



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+++ „Lösung der Flüchtlingskrise liegt in Europa“+++

FDP-MdEP Nadja Hirsch: Verteilschlüssel unter den aufnahmebereiten Ländern/Bayerische Grenzpolizei ist absurde Idee

SIMBACH AM INN (18.06.18/pm) – Die bayerische FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch hat sich dafür ausgesprochen, die Flüchtlingsfrage auf europäischer Ebene zu lösen. „Wir brauchen einen EU-Verteilungsschlüssel“, forderte die 39-jährige Münchner EU-Parlamentarierin bei einem Vortrag am Samstag im niederbayerischen Simbach am Inn (Lkr. Rottal-Inn).

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Nach Ansicht von Hirsch führt die derzeit geltende Dublin-III-Regelung an der Realität vorbei, wonach Flüchtlinge ihr Asylverfahren durchlaufen müssen, wo sie zuerst registriert wurden. Da die meisten Flüchtlinge in Italien und Griechenland ankommen, seien diese Länder mit dem Problem alleingelassen worden und überfordert. Ein europäischer Verteilsystem sei auch dann sinnvoll, so Hirsch, wenn sich einzelne Länder wie Polen oder Ungarn nicht beteiligen. „Wir müssen handeln und können nicht auf das langsamste Glied in der Kette warten.“

Hirsch verweist auf andere Vereinbarungen wie das Schengen-Abkommen zur Abschaffung der Grenzkontrollen. Das Abkommen sei ohne Rumänien und Bulgarien geschlossen worden. Die EU-Währungsunion sei in Tschechien oder Polen nicht vollzogen worden. „Wir müssen ganz einfach die Länder suchen, die sich am Verteilschlüsselsystem beteiligen“, fordert Hirsch.

Klein-Klein-Lösungen seien jetzt nicht gefragt, so die Münchner Diplom-Psychologin, die von 2009 bis 2014 und seit 2017 wieder im Europaparlament sitzt.Es sei deshalb „absurd“, wenn der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine eigene bayerische Grenzpolizei einführen will. Nach den Absichten der EU-Kommission sollen ab November 2018 die Grenzkontrollen an den bayerisch-österreichischen Grenzen wieder wegfallen, berichtet Hirsch. Ebenfalls kritisch sehe die EU-Kommission das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG). Einige Punkte lassen sich nicht mit den gemeinsamen europäischen Werten vertreten, so die EU-Abgeordnete.

Kritik an Seehofer-Vor-Vorgänger als Innenminister
Der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) aus Bayern habe es 2015 versäumt, so Hirsch, eine europäische Lösung zu finden. Damals wäre nach Ansicht der liberalen Europaabgeordneten die Chance gewesen, eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge durchzusetzen. In der Flüchtlingskrise sieht sie eine Vielfalt an Lösungsansätzen. Dazu gehört, vor Ort in den Krisengebieten in den Zeltlagern die Menschen zu versorgen. Wirtschaftsflüchtlingen soll in den Herkunftsländern Perspektiven gegeben werden. So schlägt Hirsch zirkuläre Aufenthalte vor, indem junge Menschen aus Afrika beispielsweise zwei Jahre Bleiberecht gegeben werden soll. Sie sollten die Sprache lernen, das Land und Leute kennenlernen und Kontakte knüpfen. Mit diesem Wissen sollten sie aber wieder in ihr Heimatland zurückkehren und sich dort ein Leben aufbauen. Nicht zuletzt fordert Hirsch ein Einwanderungsgesetz, das qualifizierten Menschen eine Perspektive in Deutschland gibt.

Baustein für digitalen Binnenmarkt
Nicht immer ist Brüssel schuld an Bürokratiemonstern: Das Ungetüm Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) macht vielen mittelständischen Unternehmern, Selbstständigen, aber auch vielen Vereinsvorsitzenden Kopfzerbrechen. Die FDP-Europaabgeordnete verteidigt die DSVGO als eigentlich gute Sache und Baustein für einen digitalen Binnenmarkt. Es sei eine einheitliche europaweite Regelung geschaffen worden. Dies habe den Vorteil, dass ein deutscher Mittelständler damit in allen 27 anderen EU-Ländern rechtskonform gehe und sich nicht mehr um die Rechtslage in einzelnen Ländern kümmern muss. Das Fehler am System liegt laut Nadja Hirsch in Deutschland, das bestimmte Öffnungsklauseln nicht genutzt habe. Damit hätten die nationalen Gesetzgeber für Ehrenamtler oder Vereine ergänzende Regelungen treffen können. Dazu zählt auch die Vorgabe, dass ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss, wenn mindestens zehn Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind.

Das Urteil der Europaabgeordneten: „Deutschland hat schlicht geschlafen.“

Eine Absage erteilte Hirsch an eine gemeinsame europäische Arbeitslosenversicherung. Erst sollte die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen Ländern gesenkt werden, ehe über eine solche Maßnahme nachgedacht werden soll. Die Bundeskanzlerin habe in punkto europäischer Wirtschaftspolitik wenig Konkretes zu bieten. Deshalb fehle ihr auch die entsprechende Verhandlungsmasse. Europa sei sowohl in der Wirtschafts- als auch in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik unverzichtbar. Mit 512 Millionen Einwohner im gemeinsamen Binnenmarkt müsse Europa einen Gegenspieler auf Augenhöhe mit den USA oder China sein. Zur Abwehr von Cyberkriminalität biete sich die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene an. „Das Internet endet nicht an der Landesgrenze.“

Subventionen für kleine Betriebe in der Landwirtschaft
Hirsch spricht sich dafür aus, die EU-Subventionen in der Landwirtschaft abzubauen und umzuschichten. Im Vordergrund sollte es nicht mehr stehen, große Agrar- und Forstunternehmen, sondern kleineren landwirtschaftliche Betriebe für ihre Arbeit als Landschaftspfleger zu fördern: Je kleiner die Landwirtschaft, umso mehr Geld sollten die Betriebe erhalten.

Besuch im Europareservat Unterer Inn
Die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch hat dem südlichen Landkreis Rottal-Inn am Samstag einen Besuch abgestattet. Nach der Teilnahme an der Demonstration „Eggenfelden ohne Hass“ ging es ins Europareservat Unterer Inn. Zusammen mit dem Rottaler FDP-Kreisvorsitzenden Claus Rothlehner und dem Rottaler FDP-Landtagsdirektkanditaten Dominik Heuwieser besuchte sie das Informationszentrum in Ering. Nach einer kurzen Führung und einem allgemeinen Vortrag von Dr. Beate Brunninger berichtete die naturschutzfachliche Projektmanagerin Martina Blaurock (Kreisentwicklung Rottal-Inn) über das derzeitige INTERREG-Projekt „Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtungen für die Schutzgebiete am Unteren Inn“ (GSU). Dank diesem EU-Förderprogramm zur Unterstützungen grenzübergreifender Kooperation erhält das Europareservat derzeit finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union in Millionenhöhe. Die Gelder werden genutzt, um die dortigen Besuchereinrichtungen zu erneuern, das grenzüberschreitende Management auszubauen und neue Ausstellungen zur Umweltbildung einzurichten.

Auf der alten Innbrücke zwischen Simbach und Braunau traf sich Hirsch mit Vertretern der heimischen FDP- und niederbayerischen Jungliberalen (JuLis) sowie Vertretern der oberösterreichischen NEOS und deren Jugendorganisation Junge Liberale Neos (Junos). Dabei zersägten die Liberalen auf der Innbrücke symbolisch einen Grenzschlagbaum.

Abends trafen sich die Liberalen diesseits und jenseits des Inns im Simbacher Lokschuppen zum Vortrag „Europa kann mehr.“ So kamen unter anderem NEOS-Landessprecher Clemens Milotta und Junos-Landesgeschäftsführer Andreas Danner zur Veranstaltung. FDP-Kreisvorsitzender Claus Rothlehner (Eggenfelden) freut siche, dass es gelungen ist, die einzige liberale bayerische Europaabgeordnete ins Rottal zu einer Veranstaltung zu holen. Die EU stehe von innen und außen unter Druck, so dass Europa „mehr können muss“. Der Rottaler FDP-Landtagsdirektkandidat Dominik Heuwieser sagte, Europa lebe von der Freizügigkeit. Die grenznahen Einwohner zu Österreich seien es gewohnt, ohne Grenzkontrollen zu den Nachbarn über den Inn zu fahren. Dies solle auch so bleiben. “Für das Kommen, Bleiben und Gehen brauchen wir aber klare Regeln.“

Bildtext: Grenzschlagbäume sollen der Vergangenheit angehören, waren sich Liberale aus Bayern und Oberösterreich beim Besuch der FDP-Europaabgeordneten Nadja Hirsch (Bild Mitte) auf der alten Grenzbrücke zwischen Simbach und Braunau einig. Mit dabei: FDP-Landtagsdirektkandidat und Rottaler Kreis-Vize Dominik Heuwieser (4.v. l.), Niederbayerns JuLi-Vorsitzender Ramin Nikkho (Passau/7.v.l.), Junos-Landesgeschäftsführer Andreas Danner (Linz/5.v. r.) und FDP-Kreisvorsitzender Claus Rothlener (4. v. r.). (Foto: Josef König)


Liberale Verbindung über den Inn (v.l.): Oberösterreichs NEOS-Landessprecher Clemens Milotta und OÖ-Junos-Landesgeschäftsführer Andreas Danner, MdEP Nadja Hirsch, der Rottaler FDP-Landtagsdirektkandidat Dominik Heuwieser und Kreisvorsitzender Claus Rothlehner


Der Rottaler FDP-Kreisvorsitzende Claus Rothlehner bedankte sich bei MdEP Nadja Hirsch mit einem kleinen Präsent für ihren Besuch im Landkreis. (alle Fotos: Josef König).



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+++ Hanfladen-Besitzer wehrt sich gegen Schikane:
Polizei schießt mit Kanonen auf Spatzen+++

Christian Breitenfellner (53): Wegen überall zu bestellender legaler CBD- und Hanfteeblüten hat die Passauer Kripo mit 16 Mann und einem Hund vier Läden und drei Privatwohnungen auf den Kopf gestellt/Seit über 20 Jahren unbescholten im Hanf-Geschäft

PASSAU (13.06.18/pm) - Der Passauer Hanfladen-Besitzer Christian Breitenfellner (53) schüttelt auch fünf Tage nach einem Polizei-Großeinsatz den Kopf: Die Kripo ist mit 16 Mann und einem Hund angerückt, um vier Läden und drei Wohnungen wegen überall zu bestellender legaler Hanf-Teeblätter und CBD-Blüten auf den Kopf zu stellen. Nach gut zwei Stunden war der Spuk am vergangenen Freitag vorbei. „Ich weiß immer noch nicht, wie mir geschehen ist“, sagt Breitenfellner, der seit über 20 Jahren unbescholten mit legalen Hanfprodukten handelt.



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Breitenfellner versteht immer noch nicht, warum die Passauer Drogenfahnder mit Kanonen auf Spatzen schießen müssen. Neben den drei Läden in der Passauer Innenstadt wurde auch die Zentrale von GEKO-Garten in Tiefenbach (Lkr. Passau) sowie die Privatwohnungen seiner Tochter Carolin (25) und seines Sohn Matthias (27) durchsucht. Laptops wurden beschlagnahmt, die Festplatten der Bürocomputer gespiegelt und die Handy-Daten ausgelesen. „Wir wurden wie Schwerverbrecher behandelt“, sagen die Familienmitglieder.

Die Staatsgewalt machte offensichtlich im großen Stil Jagd auf Hanfblüten. Grund für die Hausdurchsuchungen seien CBD-Blüten gewesen, die von der Polizei bei einem Kunden des Passauer Hanfshops gefunden worden waren, vermutet Breitenfellner.

„Die Polizisten haben sich selbst nicht ausgekannt. Bevor sie eine solche Aktion planen, sollten sie sich erst informieren“, wirft Breitenfellner der Passau Kripo vor. Die Beamten hätten das gesamte Teesortiment des Ella Hanf- und Genuß-Laden im Bratfischwinkel 7 sichergestellt, weil sie vermuteten, es handele sich um unverarbeitete Hanfblüten. „Dabei handelt es sich um Standardware, die es im einschlägigen Großhandel für Hanf- und Bioläden zu bestellen gibt. „Wir haben die Original-Rechnungen“, sagt der Diplom-Ingenieur. Der Drogenspürhund habe logischerweise nichts gefunden.

Hanfkräuterbuttergewürz sichergestellt
Breitenfellner verweist auf einen Hanfladen in der Landeshauptstadt München und die CannabisXXL-Messe hin. Dort gab und gibt es diese CBD-Blüten mit verschiedenen Aromen frei verkäuflich. „Wir haben die Ware guten Gewissens ge- und verkauft“, weist der Ladenbetreiber die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zurück. Neben den noch vorhandenen 22 Gramm der CBD-Blüten seien alle Formen von grünen Blättern sichergestellt worden. Darunter waren auch ein Hanfkräuterbuttergewürz und Hanfsaft. „Ich weiß nicht, was die Polizei damit macht?“ fragt sich Breitenfellner.

THC-Anteil unter 0,2 Prozent
Sein Rechtsanwalt Patrick Welke, ein Spezialist für Betäubungsmittelstrafrecht aus Heidelberg, geht davon aus, dass das Verfahren eingestellt wird. Es bestehe allenfalls ein Verbotsirrtum, da sein Mandant davon ausgegangen sei, die Ware sei legal unter der 0,2-Prozent-Grenze des Rausch-Zustände verursachenden Stoffes Tetrahydrocannabinol (THC). „Hanf besteht u. a. aus den zwei Bestandteilen THC und Cannabidiol (CBD). Letzteres wirkt entzündungshemmend und beruhigend, werde daher im gesundheitsnahen Bereich eingesetzt. Laut Welke fällt CBD im Gegensatz zu THC nicht unter das deutsche Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Jedoch hätten alle CBD-Produkte einen zumindest geringen Anteil von THC. Cannabisprodukte mit einem Anteil von weniger als 0,2 Prozent THC bleiben in Deutschland in der Regel straffrei, wenn ein Missbrauch zu Rauschzwecken ausgeschlossen werden kann, so Welke.

Breitenfellner ist ratlos: Soll er den harmlosen Hanftee beim Großhändler nachbestellen? Bekommt er dann wieder Besuch von der Kripo? Seine Kunden kommen fast zu hundert Prozent wegen der wohltuenden Wirkung der erlaubten Cannabis-Produkte wie Tees, Salben, Öle oder Kosmetik. „Ich hatte in über 20 Jahren im Hanfgeschäft noch nie ein Problem mit der Polizei“, sagt er.

Bildtext: Stehen nach Polizeirazzia vor leeren Hanftee-Regalen: Mitarbeiterin Michaela Köbler und Christian Breitenfellner vom Passauer Hanfladen „Ella“ (Bratfischwinkel 7) (Foto: privat).



Weitere Infos



+++ EU zielt beim Waffenrecht auf die Falschen +++

Ulrich Falk, Geschäftsführer des Bundes Deutscher Sportschützen (Berlin): Statt Terroristen und Verbrecher werden Sportschützen und Jäger bei Verschärfungen ins Visier genommen

TANN (13.06.08/pm) - Tann (jk) – „Die Europäische Union (EU) zielt bei der geplanten Verschärfung des Waffenrechtes an Terrorristen vorbei und nimmt Sportschützen und Jäger ins Visier.“ Diese Ansicht vertrat Ulrich Falk, Geschäftsführer beim Bund Deutscher Sportschützen 1975 e. V. (BDS), bei einem politischen Frühschoppen am vergangenen Samstag im Grainer-Bräu in Tann (Lkr. Rottal-Inn).

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Nach einer Verschärfung im letzten Jahr, so führte Falk aus, will die EU bereits heuer erneut das Waffengesetz verschärfen. 2017 seien Sportschützen und Jäger mit höheren Kosten für Waffenschränke belastet worden. „Die alten Normvorschriften haben völlig ausgereicht“, meint Falk. Die Politik habe ihre Behauptung nie nachgewiesen, dass die bestehenden Schränke und Schranksysteme unsicher seien. Trotzdem sei das Gesetz verschärft worden. „Die Zeche zahlt der rechtstreue Waffenbesitzer“, erklärt der BDS-Geschäftsführer.

Jetzt soll das EU-Recht noch einmal verschärft werden. Diesmal hatte die EU Terroristen und Verbrecher vor Augen gehabt. In der Realität trifft das Gesetz Falk zufolge aber nur diejenigen, die sich an das Gesetz halten und eben nicht die anvisierten Kriminellen und Mörder. Es bleibe abzuwarten, so Falk, was Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf diesem Feld vorhat.

Dominik Heuwieser, Landtagsdirektkandidat der FDP Rottal Inn aus Unterdietfurt, stellt eine zunehmende Kriminalisierung von Jägern und Sportschützen fest. Eine Kontrolle der sachgemäßen Aufbewahrung von Waffen sei völlig in Ordnung und notwendig. "Es leuchtet nicht ein, legale Waffenbesitzer unangekündigt kontrolliert werden können. Beim Verdacht auf illegalen Waffenbesitz ist jedoch erst ein richterlicher Durchsuchungsbefehl nötig."

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern fallen für die Waffenbesitzer in Bayern keine Gebühren für die Kontrollen an. Dies habe die FDP-Landtagsfraktion in der vorletzten Legislaturperiode durchgesetzt, so Heuwieser.

Der BDS mit Sitz in Berlin ist der zweitgrößte Sportschützenverband in der Bundesrepublik Deutschland. Vorwiegend wird das sportliche Großkaliberschießen mit Kurz- und Langwaffen betrieben. Insgesamt haben sich im BDS mehr als 75.000 Sportschützen zur gemeinsamen Ausübung des Schießsports zusammengefunden.

Bildtext:
„Die EU zielt beim Waffenrecht auf die Falschen“, sagt Ulrich Falk, Geschäftsführer des Bundes Deutscher Sportschützen (Bild rechts), der auf Einladung von Dominik Heuwieser, Landtagsdirektkandidat der FDP Rottal-Inn bei einem politischen Frühschoppen in Tann sprach. (Foto:Christoph Pleininger)


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+ + + Simon Rueß holt sich die niederbayerische Blitz-Krone + + +

17-jähriger Pfarrkirchner siegte in der Altersklasse U20/Weitere Sieger Daniel Lichtmannecker (Ergolding/U16)/Johannes Dittrich (SC Rottal-Inn/U14)/Maxim Klein (Ergolding/U12)

Pfarrkirchen (12.06.18/jk) – Fixe Nachwuchsdenksportler am Schachbrett: Simon Rueß vom Schachclub Rottal-Inn hat sich in der Altersklasse U20 die niederbayerische Krone im Fünf-Minuten-Blitzschach geholt. Der 17-jährige Pfarrkirchner siegte mit 78 Pkt. aus 28 Partien. Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding) siegte in der Klasse U16 mit 78 Pkt. Johannes Dittrich (SC Rottal-Inn) sicherte sich den Sieg in der Klasse U14 mit 45 Pkt., Maxim Klein (FC Ergolding) hatte in der U12 die Nase mit 38 Pkt. vorne. Bestes Mädchen wurde Anna Kühne (FC Ergolding) 67 Pkt. 15 Nachwuchs-Denksportler*innen aus vier Vereinen ermittelten in vier Altersklassen im CLG-Vortragssaal in Pfarrkirchen ihre Bezirksmeister.

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Niederbayerns 2. Jugendleiter Philipp Sadlo hatte das Turnier in einem 15-Runden-Wettbewerb mit Hin- und Rückrunde angelegt, so dass alle Spieler*innen 28 Partien absolvieren mussten. Für die Partie hatte jeder Spieler nur fünf Minuten Zeit bis zum Matt oder dem Partiegewinn. Für einen Sieg gab es drei Punkte, für ein Remis einen Punkt. Im Gesamtwettbewerb erzielte Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding) 78 Pkt./936 Feinwertungspunkte knapp vor Simon Rueß (SC Rottal-Inn) 78/935 das beste Ergebnis. Maria Kühne (FC Ergolding) kam mit 67/754 Pkt. auf den dritten Rang. Die beiden Erstplatzierten jeder Altersklasse haben sich für die Jugend-Einzelmeisterschaften auf bayerischer Ebene qualifiziert.

Für die heimischen Akteure verlief der Nachwuchs-Wettbewerb hervorragend, wie sich SC Rottal-Inn-Vorsitzender Patrick Bensch und Jugendleiter Gerhard Angermeier freuten. Simon Rueß und Johannes Dittrich gewannen ihre Alterskategorie in der U20 und U14. Anna-Maria König wurde Vize-Meisterin der Mädchen in der U16, Maximilian Hausleitner holte sich den Vize-Titel in der U12.

Schirmherr Josef König bedankte sich, dass der Schachclub Rottal-Inn unter Patrick Bensch die niederbayerische Nachwuchs-Veranstaltung ins Rottal geholt hat. In seiner Ansprache machte König, der selbst seit über 35 Jahren aktiver Turnierspieler ist, Werbung für den Denksport. Beim Schachspiel lernen Jugendliche, sich auf eine vorliegende Aufgabe zu konzentrieren. Auch unter Zeitdruck und Stress, besonders beim Fünf-Minuten-Blitzschach- heißt es, die Übersicht zu behalten. Regelmäßiges Gehirnjogging fördere die schulischen Leistungen. „Schach schlägt jedes Computerspiel“, sagt König. Seine Faszination bleibe ein Leben lang erhalten. Nicht zuletzt lernen Kinder und Jugendliche im Wettkampf, einen fairen sportlichen Zweikampf auszutragen, so der stv. Rottaler FDP-Kreisvorsitzende.

Endstand: U20 (Jahrgang 1998 bis 2001): 1. Simon Rueß (SC Rottal-Inn) 78 Pkt./935,0 Sonneborn-Berger-Feinwertung/28 Partien; 2. Jonas Hammerl 66,0 Pkt. 3. Dimitri Alexandrov (beide FC Ergolding) 59 Pkt.

U16 (2002/2003): 1. Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding) 78 Pkt./936; 2. Maria Kühne (FC Ergolding) 67/754,5; 3. Lukas Stessun (alle FC Ergolding) 40/306; 4. Sven Dillmann (SC Straubing) 36/227; 5. Anna-Maria König (SC Rottal-Inn) 10/39.

Mädchenwertung U16: 1. Maria Kühne (FC Ergolding) 67/754,5; 2. Anna-Maria König (SC Rottal-Inn) 10/39;

U14 (2004/2005): 1. Johannes Dittrich (SC Rottal-Inn) 45/426;

U12 (2006 und jünger): 1. Maxim Klein (FC Ergolding) 38/319; 2. Maximilian Hausleitner (SC Rottal-Inn) 33/247; 3. Tobias Hampel 33/229,5; 4. Martin Vladimirov (beide FC Ergolding) 18/141; 5. Vitalij Krajnik (SC Rottal-Inn); 6. und Mädchenmeisterin: Lurena Uhrmann (SV Röhrnbach) 8,0/78,5.

Bildtext: Niederbayerische Schachjugend blitzte in Pfarrkirchen (v.l.): SC-Vorsitzender Patrick Bensch, Schirmherr Josef König, U20-Sieger Simon Rueß (SC Rottal), Maria Kühne (2. U16/Mächensiegerin), U16-Sieger Daniel Lichtmannecker (beide Ergolding), U14-Sieger Johannes Dittrich (Rottal), U12-Sieger Maxim Klein (Ergolding) und Turnierleiter Philipp Sadlo. (Foto: privat)

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+++ FDP-MdEP Nadja Hirsch spricht über „Europa kann mehr“ +++

Bayerns einzige liberale Europaabgeordnete diskutiert mit Gästen über Herausforderungen und Chancen in Europa/Veranstaltung im Lokschuppen in Simbach am Inn findet am Samstag, 16.06.18, um 19.00 Uhr statt

SIMBACH AM INN (11.06.18/pm) - Die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch diskutiert unter dem Titel „Europa kann mehr“ mit interessierten Gästen über aktuelle Herausforderungen und Chancen in Europa. Die Veranstaltung findet am Samstag, 16. Juni 2018, um 19.00 Uhr im Lokschuppen in Simbach am Inn statt.

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„Europa ist unsere Zukunft“, sagt Nadja Hirsch und setzt sich jeden Tag aufs Neue in ihrer politischen Arbeit in Brüssel, München und Berlin dafür ein. Die 39-jährige Diplom-Psychologin war bereits von 2009 bis 2014 und sitzt seit 2017 wieder im Europaparlament. Im Ausschuss für internationalen Handel setzt sich für einen freien Warenverkehr ein. „Ein freier Welthandel ist Garant für Wohlstand und Frieden“, ist ihr Credo. Die Debatte um Freihandelsabkommen sei häufig von Desinformation und destruktiver Kritik geprägt gewesen. Für Nadja Hirsch gilt: „Freihandel transparent und digitalisierungsfest machen, die Legitimation von Handelsabkommen stärken und weltweit für Umwelt-, Verbraucher- und Sozialstandards werben.“ Eine regelbasierte Globalisierung, die auch die Interessen Europas berücksichtigt, gelinge nur gemeinsam, ist die FDP-MdEP überzeugt.

Offene Gesellschaften sind laut Nadja Hirsch auch die Voraussetzung für wirtschaftlichen Wohlstand. Ein klares Regelwerk sei die Voraussetzung dafür, Migration bedarfsgerecht zu steuern und gleichzeitig auch zielgerichtet humanitären Verpflichtungen gegenüber Flüchtenden gerecht zu werden. „Klar ist für uns Liberale auch“, so Hirsch, nachhaltig werde nur eine europäische Lösung sein.

Deshalb fordert Hirsch auch eine gemeinsame Außen- und Verteidigungspolitik: „Die EU muss außenpolitisch mit einer Stimme sprechen und handeln.“ Eine effektive Sicherheitsstruktur sei dafür Grundvoraussetzung. Europa habe hier wichtige Schritte für eine effizientere Beschaffung und im Bereich der Krisenreaktionsfähigkeit gemacht. Die Schaffung einer echten Europäischen Parlamentsarmee bleibe das Ziel. Jetzt gelte es die gemeinsame strategische Ausrichtung zu definieren, um dann die konkreten Schritte zu planen, so Hirsch.

FDP-Kreisvorsitzender Claus Rothlehner (Eggenfelden) freut sich, dass es gelungen ist, die einzige liberale bayerische Europaabgeordnete ins Rottal zu einer Veranstaltung zu holen. In die Diskussion werden auch Landtagsdirektkandidat Dominik Heuwieser (Unterdietfurt) und Bezirkstagskandidat Josef König (Pfarrkirchen) eingreifen.

Bildtext: Zum Thema „Europa kann mehr“ spricht die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch am kommenden Samstag (16.06./19 Uhr) im Lokschuppen in Simbach am Inn. (Foto: privat).

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Kannaway stellt Anti-Aging-Hautpflegeserie "Cannabis Beauty" vor

Ab 1. Juni 2018 gibt es neue Startpakete und den neuen Vap Hemp Style Kit


SAN DIEGO (08.06.2018/jk) - "Cannabis Beauty", so heißt die neue Anti-Aging-Hautpflegeserie von Kannaway, die auf den europäischen Markt kommt. Alex Grapov, Randy Schroeder und Juraj Mojzis haben dem europäischen Kannaway-Team einige Änderungen zum 1. Juni 2018 vorgestellt.

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Grapov präsentierte das neue Kannaway-Kosmetik-Produkt "Cannabis Beauty", eine neue Anti-Aging Hautpflege-Serie.

Die "Cannabis Beauty" Kollektion enthält:
- Burdock & Hemp Purifying Cleanser: Dieser Hanf-Kräuterreiniger enthält die feinsten pflanzlichen Wirkstoffe. Er wurde entwickelt, um die Haut zu reinigen, zu nähren und zu revitalisieren, während die Poren von überschüssigem Öl und Schmutz befreit werden.

- Liquorice and Hemp Exfoliator: Dieses natürliche Peeling - mit Hagebutten angereichert - bietet maximale Hydratation, um feine Linien und Fältchen zu verringern. Das Lakritz hemmt die Produktion von dunkler Pigmentierung aufgrund von Sonneneinwirkung.

- Green Tea Leaf & Hemp Skin-Perfecting Mask: Diese hochentwickelte Maske zur Hautverbesserung, die durch eine geschützte ostasiatische Kräuterformulierung und Hanf unterstützt wird, reinigt und hydratisiert die Haut und verbessert den Ton und die Textur - eine wahre Gesichtsbehandlung in der Flasche!

- White Peony & Hemp Vitality Serum: Ein intensives und hochaktives Falten-freisetzendes Serum, das eine einzigartige Anti-Aging-Formel enthält, die die Haut sofort weich macht und strafft - es bewirkt eine spürbare Verbesserung des Erscheinungsbildes von Mimikfalten und Falten.

- Ginseng & Hemp Nourishing Moisturizer: Diese pflegende und feuchtigkeitsspendende Creme verwendet aktive ostasiatische Kräuterbestandteile, Hanf und Vitamin C, um beschädigte Hautzellen zu reparieren und sichtbar gealterte Haut für einen ausgeglichenen, festeren und jugendlicher aussehenden Teint wiederherzustellen.

Ebenfalls neu: Hamp Vap Style Kit

- Neue EU Starter Packs!

"Kannaway ist in Europa etabliert und auf weiteres Wachstum eingestellt", sagt Alex Grapov, International Vice President des Kannaway-Mutterunternehmens Medical Marijuana, Inc. Er präsentierte hervorragende Umsatzzahlen für den bisherigen Verlauf des Geschäfts in 2018. Kannaway startete laut Grapov in Europa im Januar 2018 mit einem Umsatz von 2,4 Mio. US-Dollar, der sich im Februar auf 2,9 Mio. US-Dollar steigerte. Die Umsätze stiegen im März auf 3,5 Mio. US-Dollar und erreichte im April 2018 mit 4,3 Mio. US-Dollar einen Monatsrekord. Der Umsatz im ersten Quartal 2018 betrug 8.866.005 US-Dollar. Dies bedeutet gegenüber dem ersten Quartal 2017 einen Steigerung um 394 Prozent. Gegenüber dem vierten Quartal 2017 stieg der Umsatz im ersten Quartal 2018 um 58 Prozent.

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