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+++ „Lösung der Flüchtlingskrise liegt in Europa“+++

FDP-MdEP Nadja Hirsch: Verteilschlüssel unter den aufnahmebereiten Ländern/Bayerische Grenzpolizei ist absurde Idee

SIMBACH AM INN (18.06.18/pm) – Die bayerische FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch hat sich dafür ausgesprochen, die Flüchtlingsfrage auf europäischer Ebene zu lösen. „Wir brauchen einen EU-Verteilungsschlüssel“, forderte die 39-jährige Münchner EU-Parlamentarierin bei einem Vortrag am Samstag im niederbayerischen Simbach am Inn (Lkr. Rottal-Inn).

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Nach Ansicht von Hirsch führt die derzeit geltende Dublin-III-Regelung an der Realität vorbei, wonach Flüchtlinge ihr Asylverfahren durchlaufen müssen, wo sie zuerst registriert wurden. Da die meisten Flüchtlinge in Italien und Griechenland ankommen, seien diese Länder mit dem Problem alleingelassen worden und überfordert. Ein europäischer Verteilsystem sei auch dann sinnvoll, so Hirsch, wenn sich einzelne Länder wie Polen oder Ungarn nicht beteiligen. „Wir müssen handeln und können nicht auf das langsamste Glied in der Kette warten.“

Hirsch verweist auf andere Vereinbarungen wie das Schengen-Abkommen zur Abschaffung der Grenzkontrollen. Das Abkommen sei ohne Rumänien und Bulgarien geschlossen worden. Die EU-Währungsunion sei in Tschechien oder Polen nicht vollzogen worden. „Wir müssen ganz einfach die Länder suchen, die sich am Verteilschlüsselsystem beteiligen“, fordert Hirsch.

Klein-Klein-Lösungen seien jetzt nicht gefragt, so die Münchner Diplom-Psychologin, die von 2009 bis 2014 und seit 2017 wieder im Europaparlament sitzt.Es sei deshalb „absurd“, wenn der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine eigene bayerische Grenzpolizei einführen will. Nach den Absichten der EU-Kommission sollen ab November 2018 die Grenzkontrollen an den bayerisch-österreichischen Grenzen wieder wegfallen, berichtet Hirsch. Ebenfalls kritisch sehe die EU-Kommission das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz (PAG). Einige Punkte lassen sich nicht mit den gemeinsamen europäischen Werten vertreten, so die EU-Abgeordnete.

Kritik an Seehofer-Vor-Vorgänger als Innenminister
Der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) aus Bayern habe es 2015 versäumt, so Hirsch, eine europäische Lösung zu finden. Damals wäre nach Ansicht der liberalen Europaabgeordneten die Chance gewesen, eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge durchzusetzen. In der Flüchtlingskrise sieht sie eine Vielfalt an Lösungsansätzen. Dazu gehört, vor Ort in den Krisengebieten in den Zeltlagern die Menschen zu versorgen. Wirtschaftsflüchtlingen soll in den Herkunftsländern Perspektiven gegeben werden. So schlägt Hirsch zirkuläre Aufenthalte vor, indem junge Menschen aus Afrika beispielsweise zwei Jahre Bleiberecht gegeben werden soll. Sie sollten die Sprache lernen, das Land und Leute kennenlernen und Kontakte knüpfen. Mit diesem Wissen sollten sie aber wieder in ihr Heimatland zurückkehren und sich dort ein Leben aufbauen. Nicht zuletzt fordert Hirsch ein Einwanderungsgesetz, das qualifizierten Menschen eine Perspektive in Deutschland gibt.

Baustein für digitalen Binnenmarkt
Nicht immer ist Brüssel schuld an Bürokratiemonstern: Das Ungetüm Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) macht vielen mittelständischen Unternehmern, Selbstständigen, aber auch vielen Vereinsvorsitzenden Kopfzerbrechen. Die FDP-Europaabgeordnete verteidigt die DSVGO als eigentlich gute Sache und Baustein für einen digitalen Binnenmarkt. Es sei eine einheitliche europaweite Regelung geschaffen worden. Dies habe den Vorteil, dass ein deutscher Mittelständler damit in allen 27 anderen EU-Ländern rechtskonform gehe und sich nicht mehr um die Rechtslage in einzelnen Ländern kümmern muss. Das Fehler am System liegt laut Nadja Hirsch in Deutschland, das bestimmte Öffnungsklauseln nicht genutzt habe. Damit hätten die nationalen Gesetzgeber für Ehrenamtler oder Vereine ergänzende Regelungen treffen können. Dazu zählt auch die Vorgabe, dass ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss, wenn mindestens zehn Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind.

Das Urteil der Europaabgeordneten: „Deutschland hat schlicht geschlafen.“

Eine Absage erteilte Hirsch an eine gemeinsame europäische Arbeitslosenversicherung. Erst sollte die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen Ländern gesenkt werden, ehe über eine solche Maßnahme nachgedacht werden soll. Die Bundeskanzlerin habe in punkto europäischer Wirtschaftspolitik wenig Konkretes zu bieten. Deshalb fehle ihr auch die entsprechende Verhandlungsmasse. Europa sei sowohl in der Wirtschafts- als auch in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik unverzichtbar. Mit 512 Millionen Einwohner im gemeinsamen Binnenmarkt müsse Europa einen Gegenspieler auf Augenhöhe mit den USA oder China sein. Zur Abwehr von Cyberkriminalität biete sich die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene an. „Das Internet endet nicht an der Landesgrenze.“

Subventionen für kleine Betriebe in der Landwirtschaft
Hirsch spricht sich dafür aus, die EU-Subventionen in der Landwirtschaft abzubauen und umzuschichten. Im Vordergrund sollte es nicht mehr stehen, große Agrar- und Forstunternehmen, sondern kleineren landwirtschaftliche Betriebe für ihre Arbeit als Landschaftspfleger zu fördern: Je kleiner die Landwirtschaft, umso mehr Geld sollten die Betriebe erhalten.

Besuch im Europareservat Unterer Inn
Die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch hat dem südlichen Landkreis Rottal-Inn am Samstag einen Besuch abgestattet. Nach der Teilnahme an der Demonstration „Eggenfelden ohne Hass“ ging es ins Europareservat Unterer Inn. Zusammen mit dem Rottaler FDP-Kreisvorsitzenden Claus Rothlehner und dem Rottaler FDP-Landtagsdirektkanditaten Dominik Heuwieser besuchte sie das Informationszentrum in Ering. Nach einer kurzen Führung und einem allgemeinen Vortrag von Dr. Beate Brunninger berichtete die naturschutzfachliche Projektmanagerin Martina Blaurock (Kreisentwicklung Rottal-Inn) über das derzeitige INTERREG-Projekt „Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtungen für die Schutzgebiete am Unteren Inn“ (GSU). Dank diesem EU-Förderprogramm zur Unterstützungen grenzübergreifender Kooperation erhält das Europareservat derzeit finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union in Millionenhöhe. Die Gelder werden genutzt, um die dortigen Besuchereinrichtungen zu erneuern, das grenzüberschreitende Management auszubauen und neue Ausstellungen zur Umweltbildung einzurichten.

Auf der alten Innbrücke zwischen Simbach und Braunau traf sich Hirsch mit Vertretern der heimischen FDP- und niederbayerischen Jungliberalen (JuLis) sowie Vertretern der oberösterreichischen NEOS und deren Jugendorganisation Junge Liberale Neos (Junos). Dabei zersägten die Liberalen auf der Innbrücke symbolisch einen Grenzschlagbaum.

Abends trafen sich die Liberalen diesseits und jenseits des Inns im Simbacher Lokschuppen zum Vortrag „Europa kann mehr.“ So kamen unter anderem NEOS-Landessprecher Clemens Milotta und Junos-Landesgeschäftsführer Andreas Danner zur Veranstaltung. FDP-Kreisvorsitzender Claus Rothlehner (Eggenfelden) freut siche, dass es gelungen ist, die einzige liberale bayerische Europaabgeordnete ins Rottal zu einer Veranstaltung zu holen. Die EU stehe von innen und außen unter Druck, so dass Europa „mehr können muss“. Der Rottaler FDP-Landtagsdirektkandidat Dominik Heuwieser sagte, Europa lebe von der Freizügigkeit. Die grenznahen Einwohner zu Österreich seien es gewohnt, ohne Grenzkontrollen zu den Nachbarn über den Inn zu fahren. Dies solle auch so bleiben. “Für das Kommen, Bleiben und Gehen brauchen wir aber klare Regeln.“

Bildtext: Grenzschlagbäume sollen der Vergangenheit angehören, waren sich Liberale aus Bayern und Oberösterreich beim Besuch der FDP-Europaabgeordneten Nadja Hirsch (Bild Mitte) auf der alten Grenzbrücke zwischen Simbach und Braunau einig. Mit dabei: FDP-Landtagsdirektkandidat und Rottaler Kreis-Vize Dominik Heuwieser (4.v. l.), Niederbayerns JuLi-Vorsitzender Ramin Nikkho (Passau/7.v.l.), Junos-Landesgeschäftsführer Andreas Danner (Linz/5.v. r.) und FDP-Kreisvorsitzender Claus Rothlener (4. v. r.). (Foto: Josef König)


Liberale Verbindung über den Inn (v.l.): Oberösterreichs NEOS-Landessprecher Clemens Milotta und OÖ-Junos-Landesgeschäftsführer Andreas Danner, MdEP Nadja Hirsch, der Rottaler FDP-Landtagsdirektkandidat Dominik Heuwieser und Kreisvorsitzender Claus Rothlehner


Der Rottaler FDP-Kreisvorsitzende Claus Rothlehner bedankte sich bei MdEP Nadja Hirsch mit einem kleinen Präsent für ihren Besuch im Landkreis. (alle Fotos: Josef König).



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+++ Hanfladen-Besitzer wehrt sich gegen Schikane:
Polizei schießt mit Kanonen auf Spatzen+++

Christian Breitenfellner (53): Wegen überall zu bestellender legaler CBD- und Hanfteeblüten hat die Passauer Kripo mit 16 Mann und einem Hund vier Läden und drei Privatwohnungen auf den Kopf gestellt/Seit über 20 Jahren unbescholten im Hanf-Geschäft

PASSAU (13.06.18/pm) - Der Passauer Hanfladen-Besitzer Christian Breitenfellner (53) schüttelt auch fünf Tage nach einem Polizei-Großeinsatz den Kopf: Die Kripo ist mit 16 Mann und einem Hund angerückt, um vier Läden und drei Wohnungen wegen überall zu bestellender legaler Hanf-Teeblätter und CBD-Blüten auf den Kopf zu stellen. Nach gut zwei Stunden war der Spuk am vergangenen Freitag vorbei. „Ich weiß immer noch nicht, wie mir geschehen ist“, sagt Breitenfellner, der seit über 20 Jahren unbescholten mit legalen Hanfprodukten handelt.



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Breitenfellner versteht immer noch nicht, warum die Passauer Drogenfahnder mit Kanonen auf Spatzen schießen müssen. Neben den drei Läden in der Passauer Innenstadt wurde auch die Zentrale von GEKO-Garten in Tiefenbach (Lkr. Passau) sowie die Privatwohnungen seiner Tochter Carolin (25) und seines Sohn Matthias (27) durchsucht. Laptops wurden beschlagnahmt, die Festplatten der Bürocomputer gespiegelt und die Handy-Daten ausgelesen. „Wir wurden wie Schwerverbrecher behandelt“, sagen die Familienmitglieder.

Die Staatsgewalt machte offensichtlich im großen Stil Jagd auf Hanfblüten. Grund für die Hausdurchsuchungen seien CBD-Blüten gewesen, die von der Polizei bei einem Kunden des Passauer Hanfshops gefunden worden waren, vermutet Breitenfellner.

„Die Polizisten haben sich selbst nicht ausgekannt. Bevor sie eine solche Aktion planen, sollten sie sich erst informieren“, wirft Breitenfellner der Passau Kripo vor. Die Beamten hätten das gesamte Teesortiment des Ella Hanf- und Genuß-Laden im Bratfischwinkel 7 sichergestellt, weil sie vermuteten, es handele sich um unverarbeitete Hanfblüten. „Dabei handelt es sich um Standardware, die es im einschlägigen Großhandel für Hanf- und Bioläden zu bestellen gibt. „Wir haben die Original-Rechnungen“, sagt der Diplom-Ingenieur. Der Drogenspürhund habe logischerweise nichts gefunden.

Hanfkräuterbuttergewürz sichergestellt
Breitenfellner verweist auf einen Hanfladen in der Landeshauptstadt München und die CannabisXXL-Messe hin. Dort gab und gibt es diese CBD-Blüten mit verschiedenen Aromen frei verkäuflich. „Wir haben die Ware guten Gewissens ge- und verkauft“, weist der Ladenbetreiber die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zurück. Neben den noch vorhandenen 22 Gramm der CBD-Blüten seien alle Formen von grünen Blättern sichergestellt worden. Darunter waren auch ein Hanfkräuterbuttergewürz und Hanfsaft. „Ich weiß nicht, was die Polizei damit macht?“ fragt sich Breitenfellner.

THC-Anteil unter 0,2 Prozent
Sein Rechtsanwalt Patrick Welke, ein Spezialist für Betäubungsmittelstrafrecht aus Heidelberg, geht davon aus, dass das Verfahren eingestellt wird. Es bestehe allenfalls ein Verbotsirrtum, da sein Mandant davon ausgegangen sei, die Ware sei legal unter der 0,2-Prozent-Grenze des Rausch-Zustände verursachenden Stoffes Tetrahydrocannabinol (THC). „Hanf besteht u. a. aus den zwei Bestandteilen THC und Cannabidiol (CBD). Letzteres wirkt entzündungshemmend und beruhigend, werde daher im gesundheitsnahen Bereich eingesetzt. Laut Welke fällt CBD im Gegensatz zu THC nicht unter das deutsche Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Jedoch hätten alle CBD-Produkte einen zumindest geringen Anteil von THC. Cannabisprodukte mit einem Anteil von weniger als 0,2 Prozent THC bleiben in Deutschland in der Regel straffrei, wenn ein Missbrauch zu Rauschzwecken ausgeschlossen werden kann, so Welke.

Breitenfellner ist ratlos: Soll er den harmlosen Hanftee beim Großhändler nachbestellen? Bekommt er dann wieder Besuch von der Kripo? Seine Kunden kommen fast zu hundert Prozent wegen der wohltuenden Wirkung der erlaubten Cannabis-Produkte wie Tees, Salben, Öle oder Kosmetik. „Ich hatte in über 20 Jahren im Hanfgeschäft noch nie ein Problem mit der Polizei“, sagt er.

Bildtext: Stehen nach Polizeirazzia vor leeren Hanftee-Regalen: Mitarbeiterin Michaela Köbler und Christian Breitenfellner vom Passauer Hanfladen „Ella“ (Bratfischwinkel 7) (Foto: privat).



Weitere Infos



+++ EU zielt beim Waffenrecht auf die Falschen +++

Ulrich Falk, Geschäftsführer des Bundes Deutscher Sportschützen (Berlin): Statt Terroristen und Verbrecher werden Sportschützen und Jäger bei Verschärfungen ins Visier genommen

TANN (13.06.08/pm) - Tann (jk) – „Die Europäische Union (EU) zielt bei der geplanten Verschärfung des Waffenrechtes an Terrorristen vorbei und nimmt Sportschützen und Jäger ins Visier.“ Diese Ansicht vertrat Ulrich Falk, Geschäftsführer beim Bund Deutscher Sportschützen 1975 e. V. (BDS), bei einem politischen Frühschoppen am vergangenen Samstag im Grainer-Bräu in Tann (Lkr. Rottal-Inn).

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Nach einer Verschärfung im letzten Jahr, so führte Falk aus, will die EU bereits heuer erneut das Waffengesetz verschärfen. 2017 seien Sportschützen und Jäger mit höheren Kosten für Waffenschränke belastet worden. „Die alten Normvorschriften haben völlig ausgereicht“, meint Falk. Die Politik habe ihre Behauptung nie nachgewiesen, dass die bestehenden Schränke und Schranksysteme unsicher seien. Trotzdem sei das Gesetz verschärft worden. „Die Zeche zahlt der rechtstreue Waffenbesitzer“, erklärt der BDS-Geschäftsführer.

Jetzt soll das EU-Recht noch einmal verschärft werden. Diesmal hatte die EU Terroristen und Verbrecher vor Augen gehabt. In der Realität trifft das Gesetz Falk zufolge aber nur diejenigen, die sich an das Gesetz halten und eben nicht die anvisierten Kriminellen und Mörder. Es bleibe abzuwarten, so Falk, was Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf diesem Feld vorhat.

Dominik Heuwieser, Landtagsdirektkandidat der FDP Rottal Inn aus Unterdietfurt, stellt eine zunehmende Kriminalisierung von Jägern und Sportschützen fest. Eine Kontrolle der sachgemäßen Aufbewahrung von Waffen sei völlig in Ordnung und notwendig. "Es leuchtet nicht ein, legale Waffenbesitzer unangekündigt kontrolliert werden können. Beim Verdacht auf illegalen Waffenbesitz ist jedoch erst ein richterlicher Durchsuchungsbefehl nötig."

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern fallen für die Waffenbesitzer in Bayern keine Gebühren für die Kontrollen an. Dies habe die FDP-Landtagsfraktion in der vorletzten Legislaturperiode durchgesetzt, so Heuwieser.

Der BDS mit Sitz in Berlin ist der zweitgrößte Sportschützenverband in der Bundesrepublik Deutschland. Vorwiegend wird das sportliche Großkaliberschießen mit Kurz- und Langwaffen betrieben. Insgesamt haben sich im BDS mehr als 75.000 Sportschützen zur gemeinsamen Ausübung des Schießsports zusammengefunden.

Bildtext:
„Die EU zielt beim Waffenrecht auf die Falschen“, sagt Ulrich Falk, Geschäftsführer des Bundes Deutscher Sportschützen (Bild rechts), der auf Einladung von Dominik Heuwieser, Landtagsdirektkandidat der FDP Rottal-Inn bei einem politischen Frühschoppen in Tann sprach. (Foto:Christoph Pleininger)


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+ + + Simon Rueß holt sich die niederbayerische Blitz-Krone + + +

17-jähriger Pfarrkirchner siegte in der Altersklasse U20/Weitere Sieger Daniel Lichtmannecker (Ergolding/U16)/Johannes Dittrich (SC Rottal-Inn/U14)/Maxim Klein (Ergolding/U12)

Pfarrkirchen (12.06.18/jk) – Fixe Nachwuchsdenksportler am Schachbrett: Simon Rueß vom Schachclub Rottal-Inn hat sich in der Altersklasse U20 die niederbayerische Krone im Fünf-Minuten-Blitzschach geholt. Der 17-jährige Pfarrkirchner siegte mit 78 Pkt. aus 28 Partien. Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding) siegte in der Klasse U16 mit 78 Pkt. Johannes Dittrich (SC Rottal-Inn) sicherte sich den Sieg in der Klasse U14 mit 45 Pkt., Maxim Klein (FC Ergolding) hatte in der U12 die Nase mit 38 Pkt. vorne. Bestes Mädchen wurde Anna Kühne (FC Ergolding) 67 Pkt. 15 Nachwuchs-Denksportler*innen aus vier Vereinen ermittelten in vier Altersklassen im CLG-Vortragssaal in Pfarrkirchen ihre Bezirksmeister.

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Niederbayerns 2. Jugendleiter Philipp Sadlo hatte das Turnier in einem 15-Runden-Wettbewerb mit Hin- und Rückrunde angelegt, so dass alle Spieler*innen 28 Partien absolvieren mussten. Für die Partie hatte jeder Spieler nur fünf Minuten Zeit bis zum Matt oder dem Partiegewinn. Für einen Sieg gab es drei Punkte, für ein Remis einen Punkt. Im Gesamtwettbewerb erzielte Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding) 78 Pkt./936 Feinwertungspunkte knapp vor Simon Rueß (SC Rottal-Inn) 78/935 das beste Ergebnis. Maria Kühne (FC Ergolding) kam mit 67/754 Pkt. auf den dritten Rang. Die beiden Erstplatzierten jeder Altersklasse haben sich für die Jugend-Einzelmeisterschaften auf bayerischer Ebene qualifiziert.

Für die heimischen Akteure verlief der Nachwuchs-Wettbewerb hervorragend, wie sich SC Rottal-Inn-Vorsitzender Patrick Bensch und Jugendleiter Gerhard Angermeier freuten. Simon Rueß und Johannes Dittrich gewannen ihre Alterskategorie in der U20 und U14. Anna-Maria König wurde Vize-Meisterin der Mädchen in der U16, Maximilian Hausleitner holte sich den Vize-Titel in der U12.

Schirmherr Josef König bedankte sich, dass der Schachclub Rottal-Inn unter Patrick Bensch die niederbayerische Nachwuchs-Veranstaltung ins Rottal geholt hat. In seiner Ansprache machte König, der selbst seit über 35 Jahren aktiver Turnierspieler ist, Werbung für den Denksport. Beim Schachspiel lernen Jugendliche, sich auf eine vorliegende Aufgabe zu konzentrieren. Auch unter Zeitdruck und Stress, besonders beim Fünf-Minuten-Blitzschach- heißt es, die Übersicht zu behalten. Regelmäßiges Gehirnjogging fördere die schulischen Leistungen. „Schach schlägt jedes Computerspiel“, sagt König. Seine Faszination bleibe ein Leben lang erhalten. Nicht zuletzt lernen Kinder und Jugendliche im Wettkampf, einen fairen sportlichen Zweikampf auszutragen, so der stv. Rottaler FDP-Kreisvorsitzende.

Endstand: U20 (Jahrgang 1998 bis 2001): 1. Simon Rueß (SC Rottal-Inn) 78 Pkt./935,0 Sonneborn-Berger-Feinwertung/28 Partien; 2. Jonas Hammerl 66,0 Pkt. 3. Dimitri Alexandrov (beide FC Ergolding) 59 Pkt.

U16 (2002/2003): 1. Daniel Lichtmannecker (FC Ergolding) 78 Pkt./936; 2. Maria Kühne (FC Ergolding) 67/754,5; 3. Lukas Stessun (alle FC Ergolding) 40/306; 4. Sven Dillmann (SC Straubing) 36/227; 5. Anna-Maria König (SC Rottal-Inn) 10/39.

Mädchenwertung U16: 1. Maria Kühne (FC Ergolding) 67/754,5; 2. Anna-Maria König (SC Rottal-Inn) 10/39;

U14 (2004/2005): 1. Johannes Dittrich (SC Rottal-Inn) 45/426;

U12 (2006 und jünger): 1. Maxim Klein (FC Ergolding) 38/319; 2. Maximilian Hausleitner (SC Rottal-Inn) 33/247; 3. Tobias Hampel 33/229,5; 4. Martin Vladimirov (beide FC Ergolding) 18/141; 5. Vitalij Krajnik (SC Rottal-Inn); 6. und Mädchenmeisterin: Lurena Uhrmann (SV Röhrnbach) 8,0/78,5.

Bildtext: Niederbayerische Schachjugend blitzte in Pfarrkirchen (v.l.): SC-Vorsitzender Patrick Bensch, Schirmherr Josef König, U20-Sieger Simon Rueß (SC Rottal), Maria Kühne (2. U16/Mächensiegerin), U16-Sieger Daniel Lichtmannecker (beide Ergolding), U14-Sieger Johannes Dittrich (Rottal), U12-Sieger Maxim Klein (Ergolding) und Turnierleiter Philipp Sadlo. (Foto: privat)

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+++ FDP-MdEP Nadja Hirsch spricht über „Europa kann mehr“ +++

Bayerns einzige liberale Europaabgeordnete diskutiert mit Gästen über Herausforderungen und Chancen in Europa/Veranstaltung im Lokschuppen in Simbach am Inn findet am Samstag, 16.06.18, um 19.00 Uhr statt

SIMBACH AM INN (11.06.18/pm) - Die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch diskutiert unter dem Titel „Europa kann mehr“ mit interessierten Gästen über aktuelle Herausforderungen und Chancen in Europa. Die Veranstaltung findet am Samstag, 16. Juni 2018, um 19.00 Uhr im Lokschuppen in Simbach am Inn statt.

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„Europa ist unsere Zukunft“, sagt Nadja Hirsch und setzt sich jeden Tag aufs Neue in ihrer politischen Arbeit in Brüssel, München und Berlin dafür ein. Die 39-jährige Diplom-Psychologin war bereits von 2009 bis 2014 und sitzt seit 2017 wieder im Europaparlament. Im Ausschuss für internationalen Handel setzt sich für einen freien Warenverkehr ein. „Ein freier Welthandel ist Garant für Wohlstand und Frieden“, ist ihr Credo. Die Debatte um Freihandelsabkommen sei häufig von Desinformation und destruktiver Kritik geprägt gewesen. Für Nadja Hirsch gilt: „Freihandel transparent und digitalisierungsfest machen, die Legitimation von Handelsabkommen stärken und weltweit für Umwelt-, Verbraucher- und Sozialstandards werben.“ Eine regelbasierte Globalisierung, die auch die Interessen Europas berücksichtigt, gelinge nur gemeinsam, ist die FDP-MdEP überzeugt.

Offene Gesellschaften sind laut Nadja Hirsch auch die Voraussetzung für wirtschaftlichen Wohlstand. Ein klares Regelwerk sei die Voraussetzung dafür, Migration bedarfsgerecht zu steuern und gleichzeitig auch zielgerichtet humanitären Verpflichtungen gegenüber Flüchtenden gerecht zu werden. „Klar ist für uns Liberale auch“, so Hirsch, nachhaltig werde nur eine europäische Lösung sein.

Deshalb fordert Hirsch auch eine gemeinsame Außen- und Verteidigungspolitik: „Die EU muss außenpolitisch mit einer Stimme sprechen und handeln.“ Eine effektive Sicherheitsstruktur sei dafür Grundvoraussetzung. Europa habe hier wichtige Schritte für eine effizientere Beschaffung und im Bereich der Krisenreaktionsfähigkeit gemacht. Die Schaffung einer echten Europäischen Parlamentsarmee bleibe das Ziel. Jetzt gelte es die gemeinsame strategische Ausrichtung zu definieren, um dann die konkreten Schritte zu planen, so Hirsch.

FDP-Kreisvorsitzender Claus Rothlehner (Eggenfelden) freut sich, dass es gelungen ist, die einzige liberale bayerische Europaabgeordnete ins Rottal zu einer Veranstaltung zu holen. In die Diskussion werden auch Landtagsdirektkandidat Dominik Heuwieser (Unterdietfurt) und Bezirkstagskandidat Josef König (Pfarrkirchen) eingreifen.

Bildtext: Zum Thema „Europa kann mehr“ spricht die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch am kommenden Samstag (16.06./19 Uhr) im Lokschuppen in Simbach am Inn. (Foto: privat).

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Kannaway stellt Anti-Aging-Hautpflegeserie "Cannabis Beauty" vor

Ab 1. Juni 2018 gibt es neue Startpakete und den neuen Vap Hemp Style Kit


SAN DIEGO (08.06.2018/jk) - "Cannabis Beauty", so heißt die neue Anti-Aging-Hautpflegeserie von Kannaway, die auf den europäischen Markt kommt. Alex Grapov, Randy Schroeder und Juraj Mojzis haben dem europäischen Kannaway-Team einige Änderungen zum 1. Juni 2018 vorgestellt.

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Grapov präsentierte das neue Kannaway-Kosmetik-Produkt "Cannabis Beauty", eine neue Anti-Aging Hautpflege-Serie.

Die "Cannabis Beauty" Kollektion enthält:
- Burdock & Hemp Purifying Cleanser: Dieser Hanf-Kräuterreiniger enthält die feinsten pflanzlichen Wirkstoffe. Er wurde entwickelt, um die Haut zu reinigen, zu nähren und zu revitalisieren, während die Poren von überschüssigem Öl und Schmutz befreit werden.

- Liquorice and Hemp Exfoliator: Dieses natürliche Peeling - mit Hagebutten angereichert - bietet maximale Hydratation, um feine Linien und Fältchen zu verringern. Das Lakritz hemmt die Produktion von dunkler Pigmentierung aufgrund von Sonneneinwirkung.

- Green Tea Leaf & Hemp Skin-Perfecting Mask: Diese hochentwickelte Maske zur Hautverbesserung, die durch eine geschützte ostasiatische Kräuterformulierung und Hanf unterstützt wird, reinigt und hydratisiert die Haut und verbessert den Ton und die Textur - eine wahre Gesichtsbehandlung in der Flasche!

- White Peony & Hemp Vitality Serum: Ein intensives und hochaktives Falten-freisetzendes Serum, das eine einzigartige Anti-Aging-Formel enthält, die die Haut sofort weich macht und strafft - es bewirkt eine spürbare Verbesserung des Erscheinungsbildes von Mimikfalten und Falten.

- Ginseng & Hemp Nourishing Moisturizer: Diese pflegende und feuchtigkeitsspendende Creme verwendet aktive ostasiatische Kräuterbestandteile, Hanf und Vitamin C, um beschädigte Hautzellen zu reparieren und sichtbar gealterte Haut für einen ausgeglichenen, festeren und jugendlicher aussehenden Teint wiederherzustellen.

Ebenfalls neu: Hamp Vap Style Kit

- Neue EU Starter Packs!

"Kannaway ist in Europa etabliert und auf weiteres Wachstum eingestellt", sagt Alex Grapov, International Vice President des Kannaway-Mutterunternehmens Medical Marijuana, Inc. Er präsentierte hervorragende Umsatzzahlen für den bisherigen Verlauf des Geschäfts in 2018. Kannaway startete laut Grapov in Europa im Januar 2018 mit einem Umsatz von 2,4 Mio. US-Dollar, der sich im Februar auf 2,9 Mio. US-Dollar steigerte. Die Umsätze stiegen im März auf 3,5 Mio. US-Dollar und erreichte im April 2018 mit 4,3 Mio. US-Dollar einen Monatsrekord. Der Umsatz im ersten Quartal 2018 betrug 8.866.005 US-Dollar. Dies bedeutet gegenüber dem ersten Quartal 2017 einen Steigerung um 394 Prozent. Gegenüber dem vierten Quartal 2017 stieg der Umsatz im ersten Quartal 2018 um 58 Prozent.

Mehr Informationen zu Kannaway in Deutschland


+++ "Sportschützen und Jäger im Visier des Waffenrechts?!" +++

FDP-Stammtisch mit Ulrich Falk, Geschäftsführer beim Bund Deutscher Sportschützen, am Samstag, 09.06.18 um 10 Uhr im Grainer-Bräu in Tann

TANN (07.06.08/pm) - "Sportschützen und Jäger im Visier des Waffenrechts", lautet das Thema eines öffentlichen politischen Frühschoppens der FDP Rottal-Inn. Ulirch Falk, Geschäftsführer beim Bund Deutscher Sportschützen 1975 e. V. (BDS), hält den Impulsvortrag. Die Veranstaltung am Samstag, 09. Juni 2018, beginnt um 10.00 Uhr im Gasthaus Grainer-Bräu in Tann (Lkr. Rottal-Inn)..

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Der BDS mit Sitz in Ahrensfelde bei Berlin ist der zweitgrößte Sportschützenverband in der Bundesrepublik Deutschland. Vorwiegend wird das sportliche Großkaliberschießen mit Kurz- und Langwaffen betrieben. Insgesamt haben sich im BDS mehr als 2.500 Vereine mit nahezu 70.000 Vereins- und Einzelmitgliedern zusammengefunden, um dem Schießsport nachzugehen.

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+++ Hoffnung auf Länder-Justizminister bei Konferenz in Eisenach:
Cerveny: „Willkür bei Cannabis-Freimengen beenden“ + + +

Cannabis Verband Bayern (CVB) appelliert an die Länder-Justizminister, eine bundesweit einheitliche Obergrenze verbindlich festzulegen/Kritik an Bayerns Justizminister Prof. Winfried Bausback (CSU): Schikane im Freistaat beginnt heute bereits ab 0 Gramm

MÜNCHEN/EISENACH (07.06.18) – Der Cannabis Verband Bayern (CVB) hat an die deutschen Länder-Justizminister appelliert, die Willkür bei den Cannabis-Freimengen zu beenden. „Wir brauchen eine bundesweit verbindlich geltende Obergrenze von 15 Gramm Cannabis, bis zu der keine Strafverfolgung erfolgt“, forderte Wenzel Cerveny (58), Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), am Donnerstag in München.


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Nur eine bundesweit einheitliche Regelung verhindert nach Ansicht von Cerveny die bisher geltende Willkür. Deshalb fordert er eine Obergrenze von 15 Gramm Cannabis „ohne Wenn und Aber“. Diese Obergrenze sieht als sofortige Zwischenlösung bis zu einer endgültigen Legalisierung von Cannabis. Außerdem fordert Cerveny die Justizminister auf, dass den Konsumenten die Menge für den Eigenbedarf nicht abgenommen werden darf. „Es kann nicht hingenommen werden, dass Cannabis am Schwarzmarkt gehandelt wird. Bei einer kontrollierten Abgabe könnte der Staat Millionen Euro an Steuern einnehmen. Derzeit gelten je nach Bundesland zwischen sechs und 15 Gramm als Eigenbedarf, der eine Einstellung von Strafverfahren ermöglicht. Der Freistaat Bayern geht laut Cerveny besonders rigoros gegen Cannabis-Konsumenten vor: Es herrscht eine Null-Toleranz-Grenze von 0 Gramm.

Kritik an Bayerns Justizminister Bausback (CSU)
Deutlich kritisierte der CVB-Vorsitzende den bayerischen Justizminister Winfried Bausback (CSU). Nach Ansicht des Hanfaktivisten versucht Bausback, über einen Gummiparagrafen, nach dem die Strafverfolgung eingestellt werden „könne“, den Betrug an den bayerischen Konsumenten im Vergleich zu bundesweiten Konsumenten fortzusetzen: „Die bestehenden Schikanen von Polizei und Justiz im Freistaat gehen dann wieder weiter!“

Cerveny wird in den nächsten Wochen eine abgeschlossene bundesweite Petition mit etwa 60.000 Unterschriften zur Legalisierung von Cannabis im Bundestag einreichen. Nach den internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten Jahrzehnte sieht Cerveny die Politik in der Pflicht, den Konsum von Cannabis neu zu regeln. Deshalb soll Hanf (Cannabis) aus dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) herausgenommen werden und §24a BtMG gestrichen werden. Hanf soll als landwirtschaftliches Produkt und Lebensmittel betrachtet werden. Dagegen soll das Jugendschutzgesetz (JuSchuG) wird dahingehend erweitert, dass der Verkauf und Erwerb von Hanfprodukten mit einem THC-Gehalt über 0,2% analog zu §9 Absatz 1 Ziffer 1 JuSchuG erst ab 18 Jahren erlaubt ist.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (58) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei der über 60.000 Personen unterschrieben haben. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de/). Ende Juni 2018 eröffnet in Rosenheim ein weiteres Hanf-Informationszentrum.

Zur Homepage des Cannabis-Verbandes Bayern

+ + + Nachwuchsmeister im Blitzschach gesucht + + +

Niederbayerns Schachjugend blitzt am Sonntag, 10. Juni 2018, ab 10 Uhr im Vortragssaal der CLG, Rennbahnstraße 7, in Pfarrkirchen

Pfarrkirchen (04.06.18/jk) - Die niederbayerische Schach-Nachwuchs ermittelt am kommenden Sonntag (10.06.) ihre Meister im Blitzschach (5 Minuten pro Partie und Gegner). Gespielt wird in vier Altersklassen von U-12 (Jahrgang 2006 und jünger), U-14 (Jahrgang 04 und 05), U-16 (Jahrgang 02 und 03) bis U-20 (Jahrgang 1998 bis 2001)..

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Für den veranstaltenden Schachclub Rottal-Inn e. V. gehen Simon Rueß und Johannes Dittrich mit aussichtsreichen Chancen ins Rennen. Die drei Besten sowie das bestplatzierte Mädchen in jeder Altersklasse erhalten einen Pokal. Die beiden Erstplatzierten jeder Altersklasse qualifizieren sich für die Bayerische Meisterschaft. Der Wettkampf wird von Philipp Sadlo, 2. Jugendleiter des niederbayerischen Schachverbandes geleitet. Spielort ist der Vortragssaal im CLG-Gebäude (2. Stock), Rennbahnstraße 7, in 84347 Pfarrkirchen. Beginn ist um 10.00 Uhr, Anwesenheitspflicht um 9.40 Uhr, Ende ca. 15.00 Uhr. Schirmherr der Veranstaltung ist Dipl.-Kfm. Josef König, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Rottal-Inn.

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+ + + Wahlwiederholung? Marco Altinger will Niederbayern-Liste der FDP anführen + + +


Landshuter Unternehmer fordert die Beteiligten nach Nominierungschaos im Kreisverband Passau-Land zum Rücktritt auf/Einzug in Maximilianeum gefährdet?

LANDSHUT (30.05.18) – Scheitert der Wiedereinzug der FDP in den bayerischen Landtag an einem Nominierungschaos der FDP Passau-Land? Es kommt voraussichtlich zu einer Neuaufstellung der Bezirksliste für die Wahl am 14. Oktober 2018. Der Landshuter Unternehmer und FDP-Landtagsdirektkandidat für Dingolfing-Landau-Landshut (202), Marco Altinger, hat heute angekündigt, als neuer Listenführer der FDP in Niederbayern zu kandidieren. Gleichzeitig forderte er die Beteiligten der Aufstellungswahlen in Passau-Land zum Rücktritt von ihren Ämtern auf.

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Noch steht kein Termin für eine Neuaufstellung der niederbayerischen FDP-Liste fest. Aber eine Wiederholung der Wahl vom 17. März wird immer wahrscheinlicher. Damals wurde Bayerns FDP-Generalsekretär Norbert Hoffmann auf Platz eins, MdL Alexander Muthmann (Freyung) auf Platz zwei und Jake Curtis (Kelheim) auf Platz drei gewählt. Die Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid - als Aufdeckerin des #BAMF-Skandals in Bremen bundesweit in den Schlagzeilen - hatte sich in der Abstimmung gegen die Passau-Land-FDP-Kreisvorsitzende Bettina Illein (Tettenweis) durchgesetzt, die letztlich auf Platz acht kam. Da sich aber Hansi Brandl vor dem Schiedsgericht durchgesetzt hat, wird er anstelle von Illein antreten.

Gesicht der Partei
Marco Altinger, aus Landshut stammender FDP-Landtagsdirektkandidat für den Stimmkreis Dingolfing, hatte enttäuscht auf das erste Aufstellungsergebnis in der Wahlkreisversammlung reagiert und sich vom 16. auf den letzten Platz (18) zurückstufen lassen. Heute schreibt er in einer Pressemitteilung: „Auch wenn der Listenplatz bei der Wahl irrelevant ist, da es sich um eine reine Personenwahl handelt, hat der Listenplatz insofern doch eine Bedeutung da der Listenführer in der öffentlichen Wahrnehmung das Gesicht der Partei ist.“ Altinger hat sich nach eigenen Worten „nie als Parteisoldat“ gesehen, sondern als „Kandidat für die Bürgerinnen und Bürger“.

Die aktuellen Vorgänge im Kreisverband Passau-Land sind seiner Ansicht so „gravierend“, dass Schaden für die ganze Partei droht. „Daher müssen alle Beteiligten die Konsequenzen ziehen und sollten für die Partei von ihren Ämtern zurücktreten“, forderte er heute.

Zur Disposition stellt Altinger auch den Listenplatz eins, auf den Norbert Hoffmann gewählt worden war. „Wir brauchen keinen Parteiklüngel, sondern Menschen aus der Praxis, die wissen, was die Menschen bewegt“, sagt Altinger und kündigt an: „Wenn die Liste neu aufgestellt werden muss, werde ich daher auf Platz eins der Liste der FDP in Niederbayern kandidieren. Bayern braucht einen Neuanfang, die FDP in Niederbayern fängt damit an.“

Das Landesschiedsgericht der FDP Bayern hat nach Auskunft der Pressestelle der FDP Bayern, wie die Passauer Neue Presse am 24. Mai 2018 berichtet, in erster Instanz entschieden, dass Hansi Brandl in der Wahl am 10. Dezember 2017 wirksam zum Stimmkreisbewerber der FDP für den Stimmkreis Passau-West zur Landtagswahl in Bayern gewählt worden ist. Die Wahlvorgänge am 11. Februar 2018, bei denen die FDP-Kreisvorsitzende Bettina Illein zur Kandidatin gewählt wurde, seien für ungültig erklärt worden. Daraufhin hat sich die Kreisvorstandschaft der FDP Passau-Land, wie die PNP am 26. Mai berichtet, entschieden, Beschwerde gegen die Entscheidung einzulegen. Jetzt muss das Bundesschiedsgericht den Streit entscheiden. Die Nominierungsposse geht also weiter.


[Medizin/Justiz]

+++ Haarige Rückengeschichte vor dem Sozialgericht +++

52-jähriger mit starkem krankhaftem Haarwuchs will Epilation von der Kasse zahlen lassen



TÖGING/MÜNCHEN (30.05.18/jk-exklusiv) – Mit einer haarigen Sache muss sich das Sozialgericht München herumschlagen: Michael B. (52) aus dem oberbayerischen Töging (Lkr. Altötting) leidet seit der Pubertät an starker Rückenbehaarung und will die Epilation auf Krankenschein durchführen lassen. Nun streitet er um die Kosten für eine 5.000 Euro teure Laserbehandlung.



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Wenn übermäßig lange, dicke und dunkle Haare den Rücken überziehen, nennen Mediziner die Krankheit Hypertrichose. Die seit Jahren auf seinem Rücken sichtbaren sehr dunklen Borstenhaare wachsen bei Michael B. aufgrund einer familiären Neigung, wie eine Hautärztin attestierte. Experten schätzen, dass die seltsame Verirrung der Natur mit einer Häufigkeit des Gendefekts auf eins zu einer Milliarde auftritt.

Für den Betriebsleiter eines holztechnischen Betriebs ist der Wunsch nach einer Haarentfernung deshalb weniger ein kosmetisches Problem. „Die Haare schränken meine Lebensqualität ein. Der ständige Juckreiz macht mich fertig“, sagt er. Besonders in den Sommermonaten, wenn er beruflich stundenlang mit dem Auto unterwegs ist, jucken die Haare und es kommt zu kleineren Entzündungen. Zudem leide er wegen seiner Erkrankung an einem reduzierten Selbstwertgefühl und psychischer Beeinträchtigung, so seine Ärztin.

Dabei hat er schon alles versucht, die Haare dauerhaft loszuwerden. Die schmerzhafte Variante der Haarentfernung mit Wachs etwa sehr schmerzhaft gewesen. Danach seien die Haare noch heftiger gewachsen. Die Hautärztin empfahl eine Laserbehandlung auf dem Rücken, um die Haare zu entfernen. Die Kostenübernahme der rund 5.000 Euro teuren Behandlung reichte der freiwillig-versicherte Holztechniker bei der Direktion Mühldorf der AOK Bayern ein.

Die Krankenkasse gab den Antrag an den Medinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) weiter. Dieser stellte am 04.08.2017 fest, dass im Sinne des Sozialgesetzbuches im Fall von Michael B. keine Krankheit vorliege. Daraufhin legte B. Widerspruch ein, er habe bereits auf eigene Kosten einige alternative Methoden zur Haarentfernung wie Rasieren, Waxen und Epilieren erprobt. Die Maßnahmen hätten keine Linderung gebracht, sondern zu noch stärkeren Symptomen geführt. Der Widerspruch wurde von der AOK am 04.10.2017 als unbegründet abgelehnt: „Eine Kostenerstattung für die begehrte Laserbehandlung bei übermäßigem Haarwuchs am Rücken scheidet aus.“

Gegen den Widerspruchsbescheid klagte Michael B. über seinen Anwalt vor dem Sozialgericht München (AZ S2KR 1692/17). „Es mag zutreffen, dass die Behandlung üblicherweise keine kassenärztliche Vertragsleistung darstellt. Jedoch ist die Erkrankung beim Kläger besonders ausgeprägt und führt zu extremsten Beeinträchtigungen“, schrieb Rechtsanwalt Harald Hafeneder von der Burghausener Inn-Salzach-Kanzlei in seiner Klagebegründung am 10. November 2017.

Im Februar 2018 schlug das Sozialgericht München vor, dass sich die beiden Parteien in einem Güterichterverfahren auf eine gemeinsame Lösung einigen. Dagegen wandte Konrad Wastlhuber von der Geschäftsstelle Mühldorf der AOK Bayern ein, dass bei Michael B. keine Erkrankung nach dem Sozialgesetzbuch vorliege. Falls das Gericht zu einer anderen Meinung komme, bitte die AOK um „Hinweise, worauf sich dies stützt“. Andernfalls sei die Klage abzuweisen, gibt sich die Krankenkasse stur und verweigert jedwede Leistungspflicht.

Der Rechtsstreit zieht sich Anfang Juni 2018 immer noch hin: Inzwischen ist Michael B. sogar bereit, sich an den Kosten der Laserbehandlung zu beteiligen. Die Krankenkasse soll seiner Meinung nach aber die Kosten für die normalerweise bezahlte Elektroenthaarungsmethode übernehmen. Das Sozialgericht wird wohl eine Entscheidung treffen müssen.

Bildtext: Starker Rückenhaarwuchs beeinträchtigt Michael B. (52) aus dem oberbayerischen Töging. Jetzt klagt er vor dem Sozialgericht München gegen die AOK auf Kostenübernahme der Laserbehandlung. (Foto: Josef König)



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[Wissenschaft]

+++ Regensburger Physiker schicken Elektronen auf rasante Talfahrt +++

Im Verbund mit internationalem Wissenschaftler-Team gelingt es, Quantenbits schneller als eine Lichtschwingung zu schalten



REGENSBURG (02.05.18/jk) – Elektronen in einem Festkörper halten sich vorwiegend in Tälern ihrer Energielandschaft auf. Die Information, in welchem Tal sich ein Elektron befindet, kann als Quantenbit genutzt werden. Physiker der Universitäten Regensburg, Marburg und Michigan (USA) haben eine Möglichkeit entdeckt, wie man Elektronen zwischen verschiedenen Tälern schneller als eine Lichtschwingung austauschen kann. Die Forschergruppe berichtet über ihre Ergebnisse in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift „Nature“.



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Seit kurzem eröffnen neuartige Materialklassen wie die Übergangsmetalldichalkogenide (zum Beispiel Molybdändisulfid oder Wolframdiselenid) vollkommen neue Wege für die Quantenphysik. Diese Halbleiter können in der dünnsten vorstellbaren Form hergestellt werden, so dass sie nur noch aus einer einzelnen atomaren Lage bestehen. Auf diesen kleinen Skalen treten Quanteneigenschaften besonders stark hervor. In der elektronischen Struktur dieser Materialien entstehen zwei ungleichwertige Energie-Täler (englisch: „valleys“). Ob sich ein Elektron in dem einen oder dem anderen Tal aufhält, kann mit einer spin-ähnlichen Größe beschrieben werden: mit dem sogenannten Valley-Pseudospin. Außerdem können die Täler mit zirkular polarisiertem Licht gegensätzlicher Helizität adressiert und bevölkert werden. Die Versuche, den Pseudospin als Quantenbit zu verwenden, fasst man unter dem Begriff der „Valleytronik“ zusammen. Damit zukünftige Quantenrechner auch konkurrenzfähig sind, muss der Pseudospin allerdings sehr schnell schaltbar sein.

Das ist nun Forschern am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Universität Regensburg gelungen. Sie haben demonstriert, wie der Valley-Pseudospin in einer einzelnen Atomlage von Wolframdiselenid in Rekordzeit umgeschaltet werden kann. An der Regensburger Hochfeld-Terahertz-Quelle werden dazu intensive Lichtimpulse im Terahertz-Spektralbereich erzeugt. Licht als elektromagnetische Welle besteht aus einem rasant schwingenden elektrischen und magnetischen Feld und kann daher verwendet werden, um eine Spannung an einem Halbleiter superschnell ein- und auszuschalten. Elektronen in einer Monolage Wolframdiselenid, die vorher optisch in ein Tal angeregt werden, werden mit den Terahertz-Impulsen beschleunigt. Noch bevor die starke Lichtwelle eine ganze Schwingung vollführt, rekollidiert sie die Ladungen miteinander, wodurch spektral breitbandiges Licht, also Licht verschiedener Farben, ausgesandt wird, sogenannte Seitenbänder.

Die Physiker stellten fest, dass nach der Anregung mit zirkular polarisiertem Licht die Seitenbänder eine stark elliptische Polarisation aufweisen. Das lässt darauf schließen, dass der Pseudospin umgeschaltet wurde und große Anteile des anderen Tals mit umgekehrter Helizität zu den Seitenbändern beitragen. Die Experimente in Regensburg werden durch quantenmechanische Berechnungen aus Marburg und Ann Arbor unterstützt, die die mikroskopische Dynamik modellieren. Die aktuellen Experimente übertragen bereits 66 Prozent der Elektronen von dem einen in das andere Tal innerhalb einer unvorstellbar kurzen Zeit von nur sieben Femtosekunden (eine Femtosekunde ist der Millionste Teil einer Milliardstel Sekunde). Mit Hilfe der Simulation sagen die Forscher eine Effizienz von 96 Prozent für leicht verbesserte Bedingungen voraus. Diese Ergebnisse stellen einen wichtigen Schritt in Richtung Valleytronik und Quanteninformationsverarbeitung bei noch nie da gewesenen, optischen Taktraten dar.


Bildunterschrift:
Die Energielandschaft (blaue Fläche) einer Monolage Wolframdiselenids (Gitter, im Hintergrund) verfügt über zwei inäquivalente Täler. Elektronen werden von einem in das andere Tal beschleunigt (rötlich-gelbe Einfärbung). Dabei wird der Valley-Pseudospin umgeschaltet, symbolisiert durch den blauen und roten Pfeil in den Bloch-Kugeln.

Foto: Stefan Schlauderer, Universität Regensburg



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+ + + Denksportler schaffen locker Platz drei + + +

Aufstieg in der Landesliga Süd knapp verpasst/Zwei Neuzugänge geben Hoffnung für die nächste Saison

Pfarrkirchen/Eggenfelden (02.05.18/jk) - Die Denksportler der Schachclub Rottal Inn haben in der neunten und letzten Runde der Landesliga Süd mit 6,5:1,5 bei SC Dillingen gewonnen. Damit hat das Team trotz eines vorher angesagten Kampfes gegen den Abstieg noch um die Spitze mitgespielt und am Ende Platz drei belegt.

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Die Gastgeber vom SC Dillingen gingen stark ersatzgeschwächt mit zwei leeren Spitzenbrettern in das Match. Martin Riediger und Patrick Bensch bekamen somit kampflos einen vollen Punkt (2,0:0,0).

Roland Posch (Brett 8) führte seine Partie überlegen und erhöhte nach drei Stunden Spielzeit auf 3:0. Eine Vorentscheidung brachte Klaus Schwarzmeiers Sieg an Brett 4. Er behandelte die Eröffnung gewohnt stark und gewann schließlich am Königsflügel einen Bauern, während der weiße gegnerische Angriff am Damenflügel ins Stocken geriet (4,0:0,0).

Hans Wagner machte an Brett 5 den Sack zu. Sein Remis entschied das Match endgültig (4,5:0,5). Die Partie von Gerhard Spiesbergers (Brett 7) verlief sehr friedlich, die Remisbreite wurde niemals überschritten (5,0:1,0).

Ingo Walch (Brett 6) musste sich eines scheinbaren Angriffs erwehren. Am Schluss verlor sein Mitspieler völlig den Faden und stellte noch eine Figur ein (6,0:1,0).

Für den 6,5:1,5-Endstand sorgte Josef Ager mit einem Unentschieden an Brett 2. Er erreichte ein etwas besseres Turmendspiel, das sich letztendlich nicht gewinnen ließ.

"Wir haben trotz der erheblichen Personalprobleme eine sehr gute Saison gespielt“, analysierte Mannschaftskapitän Patrick Bensch die vergangene Saison. Keiner habe zu Beginn der Saison an einen dritten Platz gedacht. Zeitweise bestanden sogar kleine Chancen auf den Aufstiegsplatz. Ohne den Beitrag der Ranshofener Schachfreunde wäre dieses erfolgreiche Bestreiten der Landesliga Süd nicht möglich gewesen, bedankte sich Bensch bei den österreichischen Schachfreunden.

Einer jener erfolgreichen österreichischen Punktelieferanten war der Top-Scorer der Saison: Gerhard Spiesberger, der mit 4,5 Punkten aus 6 Partien eine Ausbeute von 75 Prozent machte. Klaus Schwarzmeier (5/7), Patrick Bensch (5,5/8) und Josef Ager (6/9) erspielten etwa 70 Prozent der Punkte. Die Stammspieler Hans Wagner (5,5/9), Ingo Walch (5/9), Martin Riediger (3,5/8) spielten eine solide Saison. Erwähnenswert ist, dass Gerhard Spiesberger und Hans Wagner blieben ungeschlagen. Weitere Einzelstatistiken: Roland Posch (1/2), Klaus Wiedmann (0,5/1), Alexander Müller (1/2), Andreas Siemens (0,5/2), Andreas Nöhbauer (0,5/2), und Wolfgang Kücher (0,5/2).

Auch die zweite Mannschaft des SC Rottal-Inn kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Nach einem 5,5:2,5-Sieg über den TV Geiselhöring in der Schlussrunde beendete das Team die Niederbayernliga auf Platz 5. Dr. Rainer Hartl und Norbert Frühauf (Bretter vier und fünf) sowie Andreas Klinge und Simon Rueß (Bretter sieben und acht) holten einen vollen Punkt. Klaus Wiedmann (Brett eins), Andreas Siemens (Brett 3) und Wolfgang Söder (Brett sechs) remisierten.

Bester Einzelspieler der Saison ist Andreas Klinge mit fünf Punkten aus sechs Partien. Positiv fällt die Bilanz auch für Norbert Frühauf (3,5/5), Andreas Siemens (3,5/6), Simon Rueß (3/5) und Reinhard Rund (2,5/4) aus.

Die bereits als Meister der Kreisklasse West feststehende vierte Mannschaft hatte am letzten Spieltag spielfrei. In der Endtabelle beträgt ihr Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten SK Landshut 2 zwei Punkte. Mannschaftsführer Andreas Erhardsberger leistete mit vier Punkten aus fünf Partien selbst den größten Beitrag zu diesem Erfolg. Dr. Hermann Post steuerte drei Punkte aus vier Einsätzen zum Mannschaftsergebnis bei, Konrad Maier gestaltete seine beiden Einsätze erfolgreich.

Bildtext:
War Top-Scorer der Saison im Landesliga-Süd-Team des SC Rottal-Inn: Gerhard Spiesberger holte 4,5 Punkte in sechs Partien (Foto: Josef König).


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+ + + FM Jan Lundin gewinnt 23. Politiker-Schachturnier in Berlin + + +

Schwedischer Botschafter in Serbien holt 7 Punkte aus 7 Partien/Rottaler FDP-Kreisvize Josef König verpasste knapp Sprung auf vordere Plätze/23 DenksportlerInnen aus Politik und Diplomatie waren im Rahmenprogramm der Schach-Bundesliga-Endrunde im Maritim-Hotel am Start

BERLIN/PFARRKIRCHEN (01.05.18/jk) – Exzellente Vorstellung: Jan Lundin, Fidemeister und Schwedens Botschafter in Serbien, hat das 23. Politiker-Schachturnier (Alfred-Seppelt-Gedenkturnier) in Berlin mit 7,0 Punkten aus sieben Partien (10 Min + 5 Sek. pro Zug) gewonnen. Der stellvertretende Rottaler FDP-Kreisvorsitzende Josef König belegte mit 5,0 Punkten aus sieben Runden den 6. Platz belegt. Er war damit bester liberaler und bester bayerischer Denksportler unter den 23 TeilnehmerInnen aus Politik und Diplomatie. Der Schach-Event wurde im Rahmenprogramm der Schach-Bundesliga-Endrunde am Sonntag im Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße vom Berliner Schachverband organisiert.

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Nach einer Startniederlage gegen Bürgermeister Thomas Delling (SPD) aus Hoyerswerda machte der 51-jährige Pfarrkirchner Denksportler einen großen Sprung nach vorne. Mit vier Siegen gegen Prof. Dr. Christian Zippel (CDU) aus Berlin, MdB Katrin Werner (Die Linke) aus Trier, MdB Dr. Fritz Felgentreu (SPD) und dem früheren SPD-Stadtrat Wolfgang Poppe aus Bad Neustadt an der Saale kam er auf Rang zwei vor.

In der sechsten Runde kämpfte König (Wertungszahl 1790) mit den weißen Steinen an Brett eins des Turniers in einer sehr wilden Partie gegen den späteren Sieger Jan Lundin. Der schwedische Botschafter in Serbien und Montenegro mit einer internationalen ELO-Wertungszahl von 2315 behielt letztlich die Oberhand. Somit war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. In der letzten Runde musste sich Josef König dem nominell wesentlich stärkeren Günther Jahnel (SPD/ELO 2195), Stadtrat aus Hoyerswerda, beugen. In der Endabrechnung kam der Rottaler mit fünf Punkte (ein Bonuspunkt wegen schlechterer Wertung) auf den sechsten Platz. Sieger des Denksport-Wettbewerbs wurde der schwedische Diplomat Jan Lundin mit 7,0 Punkten aus sieben Runden, sein zweiter Sieg nach 2006.

Bereits zum sechsten Mal ging Josef König bei dem vom Berliner Schachverband ausgerichteten Turnier "Politiker spielen Schach" in der Bundeshauptstadt auf Punktejagd. Diesmal wurde er von Sekundant Siegfried Seidl begleitet. Der ehemalige FDP-Rottaler Kreisvorsitzende und Rechtsanwalt aus Eggenfelden ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter von MdB Nicole Bauer derzeit in Berlin tätig und hat während des Turniers fotografiert.

Das 23. Turnier „Politiker spielen Schach“ erinnerte als „Alfred-Seppelt-Gedenkturnier“ an den ehemaligen Berliner Schachpräsidenten, der das Event ins Leben gerufen hatte. Sein Sohn, der bekannte ARD-Dopingexperte Hajo-Seppelt, sprach vor der ersten Runde Grußworte. Carsten Schmidt, Präsident des Berliner Schachverbandes, hatte mit seinem Team die Traditionsveranstaltung im Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße bestens abgewickelt.

Endstand: 1. Fidemeister Jan Lundin (Schweden) 7,0/30,0 Feinwertung; 2. Thomas Delling (Hoyerswerda), 5,5/30,0; 3. Paul Werner Wagner (Berlin) 5,5/27; 4. Stephan Burger (Berlin) 5,5/26,0; 5. Dr. Fritz Felgentreu MdB (Berlin) 5,0/32,5; 6. Josef König (Schachclub Rottal-Inn/Pfarrkirchen) 5,0/28,5; 7. Günther Jahnel (Hoyerswerda) 5,0/23,5; 8. Dr. Thomas Gaudszun (Berlin) 5,0/16,0; 9. Heijo Höfer (Altenkirchen) 4,5/30; 10. Edmund Lomer (Eckernförde) 4,5/28,5; 11. Dr. Hans Altherr (Schweiz) 4,5/24,0; 12. Gerd Arlt (Oberhausen) 4,5/23,0; 13. Dr. Norbert Meisner (Berlin) 4,5/20,5; 14. Prof. Dr. Jürgen Meyer (Kirchzarten) 4,5/20; 15. Heinz Lanfermann (Potsdam) 4,0/23,0; 16. Clemens Escher (Berlin) 4,0/21,5; 17. Prof. Dr. Christian Zippel (Berlin) 4,0/21,5; 18. Binak Berisha (Kosovo) 4,0/21; 19. Wolfgang Poppe (Bad Neustadt) 4,0/20,5; 20. Werner Koep-Kerstin (Berlin) 3,5/25,0; 21. Diana Skibbe (Zeulenroda) 3,0/31,0; 22. Katrin Werner MdB (Trier) 3,0/21,5; 23. Urs Unkauf (Berlin) 2,0.

Bildtext:
Platz 6 bei Politiker-Schachturnier in Berlin: Der stellvertretende Rottaler FDP-Kreisvorsitzende Josef König (links) vor der Partie gegen den späteren Sieger Jan Lundin, schwedischer Botschafter in Serbien. (Foto: Siegfried Seidl)

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