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+++ Microliving - Leben auf kleinstem Raum im Trend +++

REGENSBURG/PFARRKIRCHEN (18.10.17/jk) – Schicker Platz ist in der kleinsten Hütte: Deutschland braucht neue Wohnungen – möglichst schnell zu annehmbaren Preisen. Unter dem Schlagwort „Microliving“ sind in den letzten Jahren Konzepte entstanden, die für einen modernen Lifestyle in urbaner Lage stehen. Kleine smarte Wohneinheiten bilden den Ausgangspunkt für ein aktives Leben am Puls der Zeit. "Microliving war immer im Trend", sagt der Architekt und Stadtplaner Reinhard Häring im Interview mit König Online



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In Deutschlands Großstädten ist die Nachfrage nach Wohnraum in zentraler Lage stetig angestiegen. Seit 1991 ist die Zahl der Ein-Personen-Haushalte von 11,86 Millionen auf 16,88 im Jahr 2015 gestiegen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die wachsende Nachfrage beantworten Immobilienfirmen mit dem Bau zahlreicher Mikroapartments in Großstädten. Unter dem Stichwort Microliving, das weder national noch international genau definiert ist, gibt es unterschiedliche Ausführungen. Besonders für Singles, Pendler, Berufseinsteiger oder Studenten sind weniger Quadratmeter immer eine gute Lösung, solange sie nicht auf Komfort verzichten müssen.

Nach Jahren rückläufiger und eingebrochener Bautätigkeit befindet sich der Wohnungsneubau in Deutschland seit 2010 wieder im Aufwind. Im vergangenen Jahr wurden laut LBS Research 278.000 Wohnungen neu errichtet, ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings sei die Bautätigkeit noch weit entfernt vom tatsächlichen Neubaubedarf, der auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen pro Jahr geschätzt wird.

„Smartes Bauen war immer im Trend“, sagt Architekt und Stadtplaner Reinhard Häring mit eigenem Architekturbüro im niederbayerischen Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn) und verweist auf die Fuggerei in Augsburg oder die Weißenhofsiedlung in Stuttgart. Die Immobilienbranche hat sich seiner Ansicht nach auf die neue Klientel für Micro-Appartements spezialisiert. Das Raumangebot sei auf ein effizientes und mobiles Studium zu fixen Kosten zugeschnitten. Die Eltern nutzten zudem die Wohnung ihrer Sprösslinge als Kapitalanlage, so Häring.

Insgesamt sind laut Angaben von LBS Bayern die Wohnflächen in Bayern deutlich gestiegen. Während 1995 jeder Mensch in Bayern weniger als 40 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung hatte, waren es 20 Jahre später fast 48 Quadratmeter. Neben veränderten Ansprüchen ab das persönliche Wohnumfeld ist die zunehmende „Singularisierung“ der Haushalte ein wesentlicher Grund dafür. Pro Haushalt leben immer weniger Menschen zusammen. Dies verstärkt laut LBS die Nachfrage, die sich aus dem Zuzug von Menschen ergibt. Auch in Regionen ohne Bevölkerungswachstum führe dies zu mehr Wohnraumbedarf.

Die Bewohner des Landkreises Freyung-Grafenau haben laut einer Auswertung der Bausparkasse LBS pro Kopf mit 53,8 Quadratmeter den meisten Platz zur Verfügung. Die Bewohner der Landkreise Passau (53,7 qm) und Rottal-Inn (53,6 qm) folgen. Am wenigsten Platz hat der einzelne Bewohner in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut mit 46,1 qm. Die Pro-Kopf-Wohnfläche ist laut LBS in Bayern deutlich gestiegen.



INTERVIEW

Sehr geehrter Herr Häring, der enorme Wohnungsbedarf in Deutschland ruft nach innovativen Konzepten, auf kleinstem Raum zu wohnen. Ist diese Entwicklung neu?
Reinhard Häring: Nein, Microliving ist das wohl älteste Wohnformat seit Menschengedenken. Zu jeder Zeit und überall auf der Erde galt es, flächensparend zu bauen. Stadtplaner und Architekten versuchen auf einer bestehenden Fläche eine möglichst große Zahl an Wohnungen oder Häuser zu platzieren und so den Platz auszunützen. Bei Microliving geht es darum, möglichst kleinen Wohnraum zu schaffen. Der Trend ist also nicht neu, aber in Deutschland wegen des Wohnungsmangels seit Jahren mehr als akut.

Welche Faktoren spielen eine besondere Rolle, wenn es um mehr oder weniger große Wohnflächen geht?
Reinhard Häring: Viele private Erwerber aus der Mittelschicht können sich aufgrund der gestiegenen Marktpreise in Ballungsräumen häufig überhaupt kein Wohneigentum mehr leisten. Belastungen wie die Grunderwerbsteuer wurden zusätzlich vom Staat deutlich erhöht. Einen Beitrag zum Dilemma fehlenden Wohnraums haben die Kommunen und der Staat mit ihrer Grundstückspolitik geleistet. Nicht den heutigen Erfordernissen angepasste Baunutzungsverordnungen verhindern, dass neues Bauland ausgewiesen werden kann. Seit den 90er Jahren hat der Staat die steuerliche Förderung von "neu zu schaffenden Wohnraum" nahezu aufgegeben um. Es kommt immer wieder vor, dass Kommunen privaten Investoren das Baurecht untersagen, weil sie eigene Pfründe verteidigen und den Nutzen daraus ziehen wollen. Skandale wie in Regensburg bei der Vergabe großer Grundstücke dürften kein Einzelfall sein.

Gibt es Beispiele für Microliving in früheren Zeiten?
Die ersten Siedlungen bestanden alle aus kleinen und kleinsten Wohneinheiten. Größere Wohnräume konnten sich nur die Stammesfürsten leisten. Pompeij ist so ein antikes Beispiel. Die Fuggerei in Augsburg entstand im späten Mittelalter. Als bestes Beispiel in jüngerer Zeit wäre die Weißenhofsiedlung in Stuttgart zu benennen. Dort entstanden 1927 unter Leitung von Ludwig Mies van der Rohe innerhalb der kurzen Bauzeit von 21 Wochen 21 Häuser mit 63 Wohnungen im Bauhaus-Stil - in einer Qualität, die noch heute ihres Gleichen sucht.

Ist das Phänomen Micro-Living nur auf den großstädtischen Raum beschränkt?
Reinhard Häring: Nein, am Rande von Dörfern oder im Stadtrandbereich wurde die Idee der sogenannten Siedlungshäuser realisiert. Dabei handelte es sich um einfach gebaute eineinhalbstöckige Häuser mit geringer Wohnfläche und einfachstem Standard. Ein großer Nutzgarten sollte zur Selbstversorgung beitragen. Dieser Trend ist als „Urban Gardening“ wieder groß im Kommen.

Haben sich die Ansprüche an das klassische Microliving in den letzten Jahren verändert?
Reinhard Häring: Ja, die Bewohner der Kleinraum-Wohnungen sind in den letzten Jahrzehnten anspruchsvoller geworden. Früher wohnte der „möblierte Herr oder die möblierte Dame“ in einem möblierten Zimmer zur Untermiete und konnte Küche und Sanitäranlagen mitbenutzen. Lehrlinge und Berufseinsteiger lebten in Wohnheimen. Der Drang zu den eigenen (gemieteten) vier Wänden - wenn auch noch so klein - ist deutlich festzustellen. Immer mehr Studenten und Singles richten sich in einem Ein-Zimmer-Appartement ein. Der Immobilienmarkt hat auf die steigende Zahl der Single-Haushalte reagiert und den „Micro“-Markt, also Wohnlösungen auf kleinstem Raum, für sich entdeckt.

Für welche Form des Micro-Livings gibt es das beste Preis-/Leistungsverhältnis?
Reinhard Häring: Als flexibelste Lösung für vorübergehendes oder dauerhaftes Wohnen auf kleinem Raum bietet sich der Wohncontainer an - ein addierbares System, welches innerhalb kürzester Zeit aufgestellt werden kann. Einzelne Wohneinheiten sind etwa 18 Quadratmeter groß, komplett eingerichtet mit einem abgetrennten Sanitärbereich, Kleinküche und Möblierung mit Bett, Schrank, Tisch und Stühlen. Mehrere Container lassen sich z. B. zu einem kleinen Dorf formieren.

Das Interview führte: Josef König

Bildtext:

„Nur flächensparendes Bauen bringt bezahlbaren Wohnraum", sagt Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Häring.

Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg), Ausgabe Nr. 10 Oktober 2017 vom 22.09.17



[JUSTIZ]

+ + + Digitaler Weg zum Gericht offen + + +

Justizminister Bausback: "Wichtiger Meilenstein bei der Digitalisierung der bayerischen Justiz / Zugang zu den Gerichten faktisch rund um die Uhr geöffnet"

MÜNCHEN/LANDSHUT (18.10.17/jk) – Die bayerische Justiz hat den elektronischen „Rechtsverkehr“ entdeckt: Ab heute können Verfahrensbeteiligten in zivil- und familiengerichtlichen Verfahren bayernweit alle Schreiben bei den bayerischen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten zeit- und kostensparend elektronisch einreichen. "Das ist ein wichtiger Meilenstein bei der Digitalisierung der bayerischen Justiz“, sagt Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback (CSU) laut einer Pressemitteilung.

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Durch den elektronischen Rechtsverkehr ist der Zugang zu den Gerichten Bausback zufolge faktisch rund um die Uhr geöffnet. „Damit passen wir nicht nur den förmlichen Schriftverkehr mit den Gerichten an das digitale Zeitalter an. Wir verbessern gleichzeitig unseren Service noch weiter und leisten einen wichtigen Beitrag für die Digitalisierung Bayerns."

Wer noch analog mit den Gerichten kommunizieren will, hat kein Problem. Bausback: "Für unsere Bürgerinnen und Bürger ist dieses Angebot völlig freiwillig. Sie können also auch künftig frei entscheiden, ob sie mit den Gerichten auf dem vorgesehenen Weg elektronisch kommunizieren wollen oder weiter wie bisher auf dem Postweg."

Die Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs führt insgesamt zu vereinfachten und beschleunigten Gerichtsverfahren. Heinz-Peter Mair, Präsident des Landgerichts Landshut, das bereits seit knapp drei Jahren im Echtbetrieb mit dem elektronischen Rechtsverkehr arbeitet, betont: "Unsere praktischen Erfahrungen beweisen: Der elektronische Rechtsverkehr verläuft reibungslos und beschleunigt die Abläufe. Denn die elektronisch eingegangenen Schriftsätze der Rechtsanwälte können im Gericht schneller bearbeitet und die gerichtlichen Dokumente anschließend einfacher und schneller an die Anwälte zurückgesandt werden."

Für die Anwaltschaft bietet der elektronische Rechtsverkehr erhebliche Vorteile. Rechtsanwalt Michael Then, Präsident der Rechtsanwaltskammer München, hebt zur flächendeckenden Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs hervor: "Dies ist ein weiterer großer Schritt im Rahmen der Umsetzung des elektronischen Rechtsverkehrs; die Anwaltschaft steht mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach bereit, Schriftstücke elektronisch zu erhalten."

Seit 1. Februar 2017 wurde der elektronische Rechtsverkehr schrittweise bei den bayerischen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten eingeführt. Seit 18. Oktober 2017 sind alle Gerichte darüber erreichbar. Dabei ist ausschließlich die elektronische Poststelle der Gerichte zur Entgegennahme von elektronischen Dokumenten bestimmt. Ein spezielles Übertragungsverfahren gewährleistet Vertraulichkeit und schützt vor Manipulation; E-Mail ist deshalb nicht zugelassen. Der elektronische Rechtsverkehr beschränkt sich zunächst auf den Posteingangsbereich. Der Versand elektronischer Nachrichten folgt nach. Die Gerichte können dies individuell flexibel über einen beliebigen Zeitraum steuern. Weiterführende Informationen zum elektronischen Rechtsverkehr und den zugelassenen elektronischen Kommunikationswegen (OSCI-Standard) sind auf der Internetpräsenz der bayerischen Justiz unter der Adresse: https://www.justiz.bayern.de/service/elektronischer-rechtsverkehr/einreichungsverfahren/
abrufbar.

Foto: Bayerisches Justizministerium


[Polizei]

+++ Update: Ermittlungsrichter geht von Mord an Heimleiterin aus +++

54-jährige starb nach Messerattacke im niederbayerischen Eggenfelden/Unterbringungsbefehl gegen den mutmasslichen Tätern



Eggenfelden (09.10.17/jk) – Nach der tödlichen Messeattacke gegen die 54-jährige Heimleiterin eines Alten- und Pflegeheimes im niederbayerischen Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn) hat der Ermittlungsrichter Unterbringungsbefehlt wegen Mordes beantragt, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern in Staubing am Montag mit. Der 51-jährige mutmassliche Täter wurde in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingeliefert.

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Kurz vor 10 Uhr war es am Freitag in dem Seniorenheim zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem mutmasslichen Täter und der Leiterin des Pflegeheimes. Der 51-jährige war nach Polizeiangaben seit längerem wegen einer Erkrankung in dem Heim untergebracht.
Die Heimleiterin hatte den Mann wegen Unordnung in seinem Zimmer zu einem Kritikgespräch in ihr Büro zitiert. Der Frührentner hatte zunächst das Büro verlassen, kam wenig später mit einem Küchenmesser zurück. Damit attackierte er die Heimleiterin unvermittelt von hinten. Nach der Messerattacke wurde der Angreifer durch mehrere Angestellte des Pflegeheims überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Für die Heimleiterin kam jede Hilfe durch einen Notarzt zu spät: Aufgrund der Schwere der mit dem Messer zugefügten Verletzungen verstarb sie.

Der mutmassliche Täter wurde durch die Polizei festgenommen. Aufgrund von Zweifel an seiner Schuldfähigkeit, die ein medizinischer Sachverständiger untersucht hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft Landshut einen Unterbringungsbefehl wegen Mordes. Daraufhin ordnete der Ermittlungsrichter noch am Samstag die Unterbringung des 51-jährigen in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung an.

Rubrik Vermischtes



[Polizei]

+++ 51-jähriger Heimbewohner tötet Mitarbeiterin mit Messer +++

Auseinandersetzung in einem Eggenfeldener Alten- und Pflegeheim/Mutmasslicher Täter festgenommen



Eggenfelden (06.10.17/jk) – Der 51-jährige Bewohner eines Alten- und Pflegeheimes im niederbayerischen Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn) hat eine Mitarbeiterin mit dem Messer attackiert und getötet. Dies teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Freitag mit.

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Kurz vor 10 Uhr war es in dem Seniorenheim zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem mutmasslichen Täter und einer Beschäftigten des Heimes gekommen. Der 51-jährige griff die Frau mit einem Messer an. Dabei verletzte er sie tödlich.
Nach Polizeiangaben wurde der mutmassliche Täter festgenommen. Die Kriminalpolizei Passau hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungen aufgenommen.

Rubrik Vermischtes



+++ FDP schon 2017 im bayerischen Landtag (update)+ + +

MdL Alexander Muthmann (FW) wechselt zu den Liberalen /Mit Rechtsruck von Parteichef Aiwanger unzufrieden

MÜNCHEN/FREYUNG (04.10.17/jk) – Die bayerische FDP schafft bereits 2017 den Wiedereinzug in den Bayerischen Landtag: Alexander Muthmann, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler aus Freyung, verlässt seine Fraktion und seine Partei, um sich der FDP anzuschliessen. Der 61-jährige fraktionslose Abgeordnete will im Herbst 2018 für die FDP kandidieren.

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Muthmann hatte bereits angekündigt, wegen seines Konfliktes mit dem Landesvorsitzenden und Fraktionschef Hubert Aiwanger nicht mehr für die Freien Wähler zu kandidieren. Der bisherige Fraktionsvize hat genug vom Politik-Stil seines Vorsitzenden. Der Kurs der Freien Wähler sei zu CSU-freundlich und zu weit rechts, hatte Muthmann öffentlich im Frühsommer 2017 kritisiert.

Muthmann war von 2002 bis 2008 als Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau. Seit dem 20. Oktober 2008 gehört er als Abgeordneter dem Bayerischen Landtag an. Bei der Landtagswahl am 15. September 2013 erreichte Muthmann im Stimmkreis 207 (Regen, Freyung-Grafenau) 19,7 % der Erststimmen und zog über die Wahlkreisliste Niederbayern (Liste 3, Platz 3) in den Landtag ein.

Muthmann soll 2018 nach den Plänen der FDP Freyung-Grafenau für den Stimmkreis 207 (Regen und Freyung-Grafenau) für den bayerischen Landtag kandidieren. „Es hat entsprechende interne Gespräche gegeben“, bestätigte FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Drexler MdB a. D. auf Anfrage.

Die bayerische FDP macht sich große Hoffnungen auf den Wiedereinzug ins Maximilianeum. Bei der Bundestagswahl am 24. September stimmten 10,2 Prozent der Bayern für die Liberalen (nach 5,1 Prozent 2013). Die bayerische FDP ist jetzt mit zwölf Bundestagsabgeordneten in Berlin vertreten. Bei der Landtagswahl am 15. September 2013 war die FDP nach der Abwahl aus dem Bundestag auf 3,3 Prozent abgesackt.

FDP-Kreisvorsitzender und Ex-MdB Gerhard Drexler hat Alexander Muthmann in den Reihen der FDP begruesst. Er freut sich, dass er Muthmann darin bestärken konnte, seine politische Arbeit bei der FDP fortzusetzen. Gerade der Landkreis Freyung-Grafenau benötige auch künftig Abgeordnete in Berlin und München, die in der Region verwurzelt sind. Die FDP Niederbayern habe mit Nicole Bauer MdB aus Landshut und Alexander Muthmann MdL aus Freyung wieder zwei Abgeordnete in ihren Reihen. "Alexander Muthmann ist mit seiner politischen Erfahrung eine wertvolle Verstärkung für unser Team", so der ehemalige Bundestagsabgeordnete Gerhard Drexler.

Foto aus 2013 Besuch in Waldkirchen (v.l.): MdL Alexander Muthmann, FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Drexler (damals MdB), Dr. Franz Zwiebel, Bayerns Wirtschaftsminister und stv. Ministerpräsident Martin Zeil (FDP) und der damalige Waldkirchner Bürgermeister Josef Höppler. (Foto: Archiv König).



+++ Nicole Bauer zur MdB gewählt + + +

Stv. FDP-Bezirksvorsitzende zieht über die Landesliste Bayern in den Bundestag ein

LANDSHUT (25.09.17/jk) – Die stellvertretende niederbayerische FDP-Bezirksvorsitzende Nicole Bauer aus Velden an der Vils (Lkr. Landshut) ist bei der gestrigen Bundestagswahl zur Bundestagsabgeordneten gewählt worden. Dies teilte der Bundeswahlleiter am Montag früh mit.

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Die 30-jährige Wirtschaftsingenieurin zieht über die bayerische FDP-Landesliste in den Bundestag ein. Das bayernweit mit 10,2 Prozent gute Ergebnis machte den Einzug ins deutsche Parlament möglich. Insgesamt bilden zwölf Liberale aus Bayern eine neue Landesgruppe. Aus Ostbayern schaffte Ulrich Lechte aus Regensburg (Platz 8) ebenfalls den Sprung in den Bundestag

Im Wahlkreis 228 Landshut erhielt Nicole Bauer 8,5 Prozent der Erststimmen. Der Platz elf auf der Landesliste der bayerischen FDP hat wegen des guten Abschneidens (10,2 Prozent) ausgereicht. Die niederbayerische FDP verfügt nach Gerhard Drexler (Freyung), der von Juni bis Oktober 2013 im Bundestag war, wieder über einen Vertreter in Berlin.

Info des Bundeswahlleiters



+++ Cannabis-Verband Bayern: Polizei schikaniert Cannabis-Patienten + + +



MÜNCHEN (12.09.17/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) hat sich gegen die schikanöse Behandlung von Cannabis-Patienten durch die Polizei im Freistaat ausgesprochen. Seit dem 10. März 2017 gibt es das Cannabis als Medizin-Gesetz. Demnach dürfen Patienten Cannabis legal verwenden. „Die Polizei in Bayern hat noch Nachschulungsbedarf, es scheint besonders an Instruktionen durch das Innenministerium zu mangeln“, kritisierte Wenzel Vaclav Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) nach einem entsprechenden Vorfall am Wochenende in München.

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„Ich lasse mich nicht als Schwerverbrecher abstempeln“, ist Franz Wolf (50) über den Vorfall am Samstag am Stand des Cannabis-Verbandes auf dem Corso Leopold an der Leopoldstraße noch immer sauer. Der Münchner Cannabis-Patient ist gegen 15 Uhr von sechs Polizisten kontrolliert worden. Eine „Verdachtsanzeige“ ist ergangen.

Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf am Samstag auf der Leopoldstraße den Polizeibeamten vorzeigen. Es half alles nichts. Er musste mitkommen und wurde von mehreren Beamten durchsucht, seine Cannabis-Medizin-Dose mit seiner Tagesdosis an Joints beschlagnahmt. „Man hat mir einfach meine Medizin genommen“, sagt er noch immer wütend. Wolf sieht sich in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er jedesmal so einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband in der Einsteinstrasse 163 auf und erzählen von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Der CVB wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese soll dann im Herbst nach den Bundestagswahlen in Berlin der neuer Regierung eingereicht werden

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Folgende Medien berichteteten bisher:

Süddeutsche Zeitung, 12.09.2017: "Kiffen erlaubt"

Abendzeitung München, 12.09.2017: "Schikane? Cannabis-Patient erhebt Vorwürfe gegen Polizei"

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern

+++ Freundeskreis trauert um Schatzmeister

Josef Niess ist im Alter von 75 Jahren am Montag, 04.09.2017, in München verstorben

MÜNCHEN (04.09.17) – Der Freundeskreis der weltweit ersten Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle e. V. trauert um seinen Schatzmeister: Josef Niess ist im Alter von 75 Jahren am Montag (04.09.17) in München verstorben.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!
Erika Graswald-Böhme, 1. Vorsitzende


+++ FDP: „Deutschland kann es besser“ +++

Auftakt zum Bundestagwahlkampf mit Direktkandidat Prof. Dr. Christoph Zeitler am Samstag, 26.08.17, um 19 Uhr im Hotel Spatzl in Pfarrkirchen

PFARRKIRCHEN (21.08.17/pm) - Die Rottaler Freien Demokraten starten in die heiße Phase des Wahlkampfes zur Bundestagswahl am 24. September 2017. Prof. Dr. Christoph Zeitler, FDP-Direktkandidat im Wahlkreis 230, spricht in einer öffentlichen Kundgebung am Samstag, 26. August 2017, um 19 Uhr im Hotel Spatzl in Pfarrkirchen (Stadtplatz 37).

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Deutschland steht nach Ansicht des FDP-Politikers vor einer zentralen Weichenstellung: „Mutige Reformen oder Stillstand.“ Der Wähler habe die Auswahl zwischen freiheitliche Lösungen oder sozialistischen Irrwegen. Deshalb ist sich Prof. Dr. Christoph Zeitler (57), langjähriger FDP-Stadtrat in Landshut, sicher: „Deutschland kann es besser.“ Er will mit dem Wiedereinzug der FDP in den Reichstag in Berlin für einen Politikwechsel sorgen.

Als Stimme der Vernunft plädiert er gegen „Populismus von links und rechts“. Zu den besonderen Anliegen des FDP-Politikers gehört es, den Mittelstand zu stärken: „Nur ein gesunder Mittelstand schafft Lehrstellen und Arbeitsplätze.“ Weniger Steuern und weniger Bürokratie sind weitere Forderungen der FDP. Die Haushaltsausgaben für Polizei und Justiz sollen nach Ansicht von Zeitler nach Jahren der Vernachlässigung wieder steigen. Der Kampf gegen Einbruchskriminalität steht für ihn an oberster Stelle.


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Bildtext: Setzt sich für Politikwechsel in Berlin ein: FDP-Direktkandidat Prof. Dr. Christoph Zeitler spricht am Samstag, 26. August, um 19 Uhr im Hotel Spatzl in Pfarrkirchen/Foto: privat.


Zum Pressefach der FDP Rottal-Inn


+++ Messe-Thema „Cannabis als Medizin“ hat gezogen + + +

CannabisXXL ging am Sonntag mit Besucherrekord zu Ende/Veranstalter Wenzel Cerveny weist Kritik von Bayerns Gesundheitsministerin Huml (CSU) zurück: Zugangsregelung war mit Jugendamt abgesprochen/Nächste CannabisXXL vom 27. bis 29. Juli 2018 geplant
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MÜNCHEN (30.07.17) – Die zweite Auflage der Hanfmesse „CannabisXXL“ ist mit einem Besucherrekord am Sonntag zu Ende gegangen. Knapp 5.000 Besucher lockte das Thema „Cannabis als Medizin“ mit Podiumsdiskussionen und Stargast Rick Simpson nach München. „Die Aussteller waren mit der Besucher-Resonanz sehr zufrieden“, resümierte Veranstalter Wenzel Cerveny (56) von der DCI Cannabis Institut GmbH (München). Der Termin für die nächste „CannabisXXL“ steht bereits fest: Die Hanfmesse findet vom 27. bis 29. Juli 2018 wieder in der Zenith-Kulturhalle statt.

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Das Messethema „Cannabis als Medizin“ hat laut Veranstalter Wenzel Cerveny eine völlig neue Klientel angezogen. Die Frage, wie man die Naturpflanze Hanf als Heilmittel einsetzt, beschäftigt immer mehr Menschen aller Altersgruppen. Dabei gehe es um Patienten, die sich um nebenwirkungsfreie Schmerzlinderung bemühen, aber auch um Patienten, denen die Schulmedizin nicht mehr helfen kann. Interessante Angebote wie die Lounge mit dem kanadischen Stargast Rick Simpson, Erfinder eines Öles aus Cannabis-Extrakts, seien besonders angenommen worden. „Wir sind keine Kiffer-Messe“, betont Cerveny.

Der CannabisXXL-Veranstalter wies die Kritik von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) zurück, er habe auch Kinder als Besucher zugelassen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wurden laut Cerveny ausdrücklich nur im Beisein ihrer Erziehungsberechtigten in die Messe gelassen worden. Diese Regelung sei im Vorfeld der Messe mit dem Münchner Jugendamt abgesprochen worden und auf der Homepage vermerkt, so Cerveny. Einzelne Jugendliche seien sogar trotz weiter Anreise vor Ort abgewiesen worden.

Cerveny: Huml ist Schicksal von Cannabis-Patienten egal
Anstatt sich um längst geklärte Formalien zu bemühen, sollte sich die bayerische Gesundheitsministerin um die Versorgung schwerkranker Patienten mit Cannabis kümmern. „Hier macht sich die Politik der unterlassenen Hilfeleistung im Amt strafbar“, kontert Wenzel Cerveny. Trotz mehrfacher Einladungen glänze die CSU bei Podiumsdiskussionen mit Abwesenheit.

MdL Bause fordert Runden Tisch von Politik und Kassen
Die bayerische Grünen-Landtagsabgeordnete Margarete Bause hat in einer Podiumsdiskussion am Freitag auf der CannabisXXL einen runden Tisch aus Politik und Krankenversicherungen gefordert. Das Cannabis als Medizin-Gesetz vom 10. März 2017 habe sich anders als gedacht entwickelt. „Fakt ist“, so Bause, „die Krankenkassen lassen Patienten hängen.“ Bundesgesundheitsminister Gröhe müsse den Vollzug des Gesetzes garantieren, sagt Bause. „Wir brauchen ein besseres Cannabis-Gesetz“, fordert Bayerns FDP-General-Sekretär Daniel Föst. Für ihn heißt das: „Die generelle Legalisierung von Cannabis ist das Ziel.“

„Cannabis ersatzlos aus dem Betäubungsmittel-Strafrecht streichen“, fordert Hubert Wimber, ehemaliger Polizeipräsident von Münster. Cannabis sollte wie ein Lebensmittel behandelt werden. Eine restriktive Drogenpolitik sei kontraproduktiv, kritisierte Wimber am Samstag auf einer Podiumsdiskussion. Wimber verwies auf die Zahl der Drogentoten, die sich in Nordrhein-Westfalen halbiert habe, während sich die Zahl der Drogentoten in Bayern verdoppelt habe. „Die CSU macht eine miserable Drogenpolitik“, bilanziert Hubert Wimber.

Eine politische Legalisierungsampel stand bei der Podiumsdiskussion für die Freigabe von Cannabis als Genussmittel. Für Daniel Föst, Generalsekretär der FDP Bayern, ist die Legalisierung eine „Herzensangelegenheit“. Es sei Beschlusslage sowohl der bayerischen als auch der bundesweiten FDP, Cannabis zu legalisieren. Franziska Madlo-Thiess von der BayernSPD sprach sich ebenfalls für eine Legalisierung aus. Margarethe Bause, Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen verurteilte die Ungleichbehandlung von Cannabis in den Bundesländern. „Der Freistaat hat am meisten zu tun.“

Der Münchner Naturheilkunde-Arzt Rolf Müller warf die Frage auf, wem nutzt das Cannabis-Verbot? Das nebenwirkungsfreie Cannabis sei durch chemische Produkte der Pharmaindustrie ersetzt worden. Seither werde Cannabis verteufelt. Auch weil die Politik mit der Pharmaindustrie im Bett liegt. Ohne Solidarität zwischen Patienten und Ärzten gehe es nicht, so Müller. Jeder Bürger könne sich über die Parteien am politischen Willensbildungsprozess beteiligen, forderte SPD-Frau Franziska Madlo-Thiess die Befürworter von Cannabis zum Mitmachen in der Politik auf.

Cannabis-Patient Franz Wolf beklagt, das Cannabis als Medizin-Gesetz gehe an den Patienten vorbei. Der medizinische Dienst der Krankenversicherungen habe die Hoheit, wer Cannabis bekomme. Außerdem beklagt Wolf die schlechte Versorgungslage mit Apotheken-Cannabis. Der Eigenanbau sei der einzige Weg dieser Situation aus dem Weg zu gehen. „Ich werde mein Menschenrecht auf Cannabis nicht zugunsten der Pharmaindustrie aufgeben“, sagte Wolf.

MdB Janecek (B90/Grüne): Mehr politischer Druck für Freigabe
„Die Legalisierung muss kommen“, war sich die Runde bei der Podiumsdiskussion am Samstag einig. „Wir brauchen mehr Druck von Seiten der Bürger“, sagt Dieter Janecek, Grünen-Bundestagsabgeordneter aus München. Ohne öffentlichen Druck hätte es auch keine Freigabe von Medizinalhanf gegeben, so Janecek.

Toni Straka, Vorsitzender des österreichischen Hanfinstituts, begrüßt die Vorreiterrolle Deutschlands bei der Freigabe von Cannabis für medizinische Zwecke. Hanf sei eine von 28.000 Heilpflanzen, die es zu Nutzen gelte. „Wir können uns Gesundheit auf der Fensterbank anbauen“, propagiert Straka die Freigabe.

Cannabis-Patient Franz Wolf ist überzeugt: „Ohne Legalisierung gibt es keinen vernünftigen Verbraucher- und Jugendschutz.“ Erst der Kontakt zum Dealer macht Cannabis gefährlich, ist Dr. Lukas Köhler, Münchner FDP-Bundestagskandidat, überzeugt und plädiert ebenfalls für die Freigabe.

Großer Renner der Messe war der kanadische Hanfaktivist Rick Simpson. „Das Cannabis-Verbot weltweit aufheben“, lautet Simpsons Credo. Der pensionierte Ingenieur beschäftigt sich seit 25 Jahren mit der Medizin. Nach einer schweren Kopfverletzung verschrieben ihm Ärzte Medikamente mit schweren Nebenwirkungen. In seiner Verzweiflung hat er ein von ihm selbst hergestelltes Cannabis-Extrakt angewendet. Heute wird dieses Extrakt als Rick Simpson-Oil (RSO) genannt. Ab 2004 verbreitet Simpson sein Wissen über die heilende Wirkung des RSO. Inzwischen hat Simpson zwei Bücher geschrieben: Die Rick-Simspons-Story und RSO – die Antwort der Natur auf Krebs.

Über die DCI Cannabis-Institut GmbH
DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (56) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Erster Meilenstein der Geschäftstätigkeit war die Neueröffnung von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ am 27. Mai 2017 in der Münchner Einsteinstraße 163. Nächster Meilenstein ist die Organisation der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de) vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Kunsthalle in der Lilienthalallee 29, 80939 München. Nach dem Erreichen der Crowdinvestment-Fundingschwelle von 100.000 Euro geht die DCI mit dem bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrum im Raum München das nächste Projekt an.


Apotheken Cannabis
Wenzel Cerveny
Rick Simpson
Podium am Samstag
Bildtext:
Diskutierten auf der „CannabisXXL“ über die Legalisierung von Cannabis (v.l.): Toni Straka, Vorsitzender des österreichischen Hanfinstitutes, MdB Dieter Janecek (Bündnis 90/Die Grünen), Franziska Madlo-Thiess (SPD), Hubert Wimber, ehemaliger Polizeipräsident von Münster, Dr. Lukas Köhler (FDP) und Veranstalter Wenzel Cerveny (DCI Cannabis Institut GmbH). - Foto: Josef König für CannabisXXL 2017.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

+++ „Leuchtturm der niederbayerischen Wirtschaft“ +++

Suchtechnik-Spezialist Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald) feiert 25-jähriges Bestehen

KIRCHBERG IM WALD (21.07.17) – Der niederbayerische Spezialist für industrielle Fremdkörper-Inspektionssysteme Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen) hat im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung sein 25-jähriges Bestehen mit Kunden, Lieferanten und Gästen aus Wirtschaft und Politik gefeiert.


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Wolfgang Maier, Leiter Sachgebiet Wirtschaftsförderung bei der Regierung von Niederbayern, erinnerte an die Anfänge von Mesutronic: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“ Die fünf Mestronic-Gesellschafter hätten es 1992 gewagt, ihren Traum zu verwirklichen. Mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern sei 25 Jahre später daraus ein „Leuchtturm in der niederbayerischen Wirtschaft“ und eine „technologische Perle Bayerns“ entstanden. Die tatkräftigen Unternehmer seien standorttreu, agierten aber mit weltweitem Blick. Der Bayerische Wald biete das Potenzial an motivierten und betriebstreuen Mitarbeitern, so Maier.

Überdurchschnittliche Exportquote
„Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut“, erinnerte Walter Keilbarth, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern, an den mutigen Schritt der fünf Mesutronic-Gründer. Sie hätten sich vor 25 Jahren darauf besonnen, Ideen erfolgreich umzusetzen. Dazu gehört auch, besser zu sein als Mitbewerber. Insbesondere die starke internationale Ausrichtung habe sich für das niederbayerische Unternehmen bewährt. Vor rund 30 Jahren erwirtschafteten die Unternehmen zwischen Landshut und Passau 20 Prozent ihres Umsatzes im Ausland, heute liege der Wert im Durchschnitt bei 54 Prozent. Der Erfolg von Mesutronic dokumentiere sich auch in einer Exportquote von 69 Prozent. Keilbarth überreichte eine Ehrenurkunde „in Anerkennung der erfolgreichen Entwicklung und Verdienste um die niederbayerische Wirtschaft“.

„Produkte des Maschinenbaus verbessern das Leben der Menschen“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Bayern. Die Metallsuch- und Fremdkörpererkennungsgeräte von Mesutronic gehören als Verbraucherschutz mit dazu: sie überwachen Lebensmittel auf Fremdkörper wie Metall, Glas oder Steine. Für andere Anwendungsgebiete bedeutet die Überwachung durch die Metalldetektoren Schutz der Maschinen vor Zerstörung. Straub beglückwünschte das innovative Unternehmen besonders wegen der hohen Exportquote.

Hoffnung auf südliche Umgehungsstraße
Regens Landrat Michael Adam gratulierte dem „Hidden champion“ der Suchtechnik zum 25-jährigen Bestehen. Mesutronic habe mit Innovationen einen enormen Wachstumspfad hingelegt. „Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“ Die Hersteller von Inspektionssystemen seien sogar schon zum Küstenschutz an der Ostsee im Einsatz gewesen. Dabei ging es darum, Strand-Sand auf militärische Kampfmittel zu untersuchen. Adam will ein Geburtstagsgeschenk nachreichen, auf das die Unternehmen im Kirchberger Gewerbegebiet schon warten: Beim südlichen Teil der Umgehungsstraße werde sich etwas bewegen, verriet er: „Ich habe nächste Woche einen Notartermin. Es sieht gut aus.“

Kirchbergs 2. Bürgermeister Anton Schiller gratulierte Mesutronic zu einem bespielhaften Erfolg. Die viertgrößte Gemeinde im Landkreis Regen mit 4.000 Einwohnern sei froh, dass sich die Gründer hier niedergelassen hätten. Als Beweis für die erstmalige Erwähnung im Gewerberegister hatte Schiller den ersten Gewerbeschein vom 25. Januar 1994 dabei. Die fünf Gründer von Mesutronic hätten aber bereits seit März 1993 in Kirchberg-Höllmannsried auf 250 qm gearbeitet. 2005 sei Mesutronic in das damals neue Gewerbegebiet Kirchbergs umgezogen.

Karl-Heinz Dürrmeier (58), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH, erinnerte an die Anfänge des Suchtechnik-Spezialisten. Es seien manchmal die glücklichen Umstände im Leben, wenn die richtigen Menschen zu einem richtigen Zeitpunkt aufeinandertreffen. Als damals frisch gebackener Radio- und Fernsehtechnikermeister hätte er nicht im Traum gedacht, dass er 25 Jahre später ein Unternehmen mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern leite. Mesutronic wurde 1992 in Rottenburg an der Laaber (Lkr. Landshut) gegründet. 1993 startete die Produktion mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm in Kirchberg. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten. In den letzten 25 Jahren sind laut Dürrmeier rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert worden. Diese Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 190 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Feierten das 25-jährige Bestehen von Mesutronic (v. l.): Kirchbergs 2. Bürgermeister Anton Schiller, Regens Landrat Michael Adam, Wolfgang Maier (Regierung von Niederbayern), IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbarth, geschäftsführender Mesutronic-Gesellschafter Karl-Heinz Dürrmeier sowie Elgar Straub (VDMA) und Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident Technische Hochschule Deggendorf. (Foto: Josef König für Mesutronic/Abdruck honorarfrei)

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+++ DCI Cannabis Institut GmbH erreicht Crowd-Fundingschwelle + + +

Private und institutionelle Anleger haben sich mit 108.550 Euro über die Plattform Transvendo beteiligt/Lukratives Nachrangdarlehen mit 5,0 Prozent p. a. Verzinsung und 10 Prozent freiwilligem Bonus nach fünfjähriger Laufzeit/Crowdinvestment läuft weiter [DCI-Beteiligung weiter hier zeichenbar!]

MÜNCHEN(06.07.17/pm) – Erfolgreiches Crowdinvestment-Projekt: Das Cannabis-Start-up-Unternehmen DCI Cannabis Institut GmbH (München) hat die erste Fundingschwelle von 100.000 Euro erreicht. Private und institutionelle Anleger haben sich nach Angaben der Plattform Transvendo mit Stand vom 6. Juli 2017 mit einem klassischen Nachrangdarlehen in Höhe von 108.550 Euro an der DCI beteiligt. „Damit rückt die Finanzierung des bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrums in greifbare Nähe“, betonte Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis Institut GmbH (www.cannabis-institut.de).

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Nach dem Start des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes am 10. März 2017 haben laut Cerveny viele Patienten Hoffnung geschöpft und sind bitter enttäuscht worden. Nur für 20 Prozent der 1000 Patienten mit früherer Ausnahmeerlaubnis der Bundesopiumstelle hätten die Krankenkasse die Kosten übernommen. Der jetzige Zustand kommt, so Cerveyn, „unterlassener Hilfeleistung gleich“: „Es wird Zeit, dass Cannabis-Patienten eine kompetente Anlaufstation bekommen.“ Das bundesweit erste Cannabis-Therapie-Zentrum soll Mitte September 2017 im Raum München eröffnet werden.

Das Geschäftsmodell der DCI Cannabis Institut GmbH sieht als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten vor. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Auf 600 bis 1.000 qm soll eine Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen. Ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche soll über den Rohstoff „Hanf“ informieren. Ein Rechtsanwalt steht für rechtliche Fragen rund um Cannabis zur Verfügung. Angeschlossen ist ein Einzelhandel für Hanfprodukte.

Ziel ist der Aufbau von Cannabis-Therapie-Zentren in allen deutschen Landeshauptstädten. Nach Expertenschätzung benötigen in Deutschland bis zu 1,6 Millionen Menschen eine Cannabis-basierte Medizin. Schmerztherapie, neurologische und psychische Erkrankungen, Übelkeit und Erbrechen bei AIDS oder Krebs sowie chronisch-entzündliche Leiden wie Rheuma oder Morbus Crohn seien Einsatzgebiete von Cannabis.

Die am 1. März 2017 gestartete Crowdinvestment-Kampagne läuft unter https://www.transvendo.de/dci weiter. Die Expansionspläne der DCI GmbH sehen Investitionen in Höhe von einer Million Euro vor. Anleger können sich mit einem klassischen Nachrangdarlehen ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro beteiligen. Das Darlehen wird mit 5,0 Prozent p. a. verzinst, am Ende der fünfjährigen Laufzeit wird ein freiwilliger Bonus von 10 Prozent ausgeschüttet.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (56) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Erster Meilenstein der Geschäftstätigkeit war die Neueröffnung von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ am 27. Mai 2017 in der Münchner Einsteinstraße 163. Nächster Meilenstein ist die Organisation der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de). Die größte Hanfmesse Süddeutschlands findet vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Halle statt.

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Heilkraut-Unternehmen DCI Cannabis Institut sucht über Crowdinvesting Investoren für Therapie-Center (v.l.): Transvendo-Geschäftsführer Sven Kirchberg und Cirino Marino, DCI Cannabis Institut-Gründer Wenzel Cerveny sowie die Patienten Franz Wolf und Alexandra Scheiderer. Foto: Josef König für DCI/Abdruck honorarfrei

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

Beteiligung der DCI Cannabis Institut GmbH zeichnen

+++ Patent für „Exponentialgetriebe“ erteilt +++

Deutsches Patent- und Markenamt führt das Rottaler Supergetriebe unter der Nummer 10 2016 110 975/Erfinder Alexander Faller: Mit wenigen Zahnrädern viele Gänge auf engstem Raum möglich/Kraftstoffverbrauch kann um 20 bis 25 Prozent sinken

PFARRKIRCHEN (06.07.17/pm) – Patentwürdige Antriebstechnik kommt in die Gänge: Das Deutsche Patent- und Markenamt München hat jetzt das Patent für das „Exponentialgetriebe“ erteilt. Eine Rottaler Erfinder-Familie hatte die Revolution in der Antriebstechnik zum Schutz eingereicht. „Mit dem neuen Exponentialgetriebe ist es etwa möglich, 81 Gänge über 15 Zahnräder auf engstem Raum unterzubringen“, betont Alexander Faller sen. (63), Sprecher der dreiköpfigen Erfindergruppe aus dem niederbayerischen Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn). Mit drei Getriebewellen und jeweils zehn Zahnrädern lässt sich so ein Getriebe mit 19.683 Gängen erzeugen.

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Das neuartige Schaltgetriebe entspricht laut Faller der Logik des exponentiellen Zahlensystems. Mit einem geringen mechanischen Aufwand wird eine hohe Zahl an Gängen ermöglicht. Jetzt suchen die Erfinder für das Supergetriebe, das etwa 20 bis 25 Prozent an Kraftstoff sparen könnte, in der Autoindustrie nach Lizenznehmern. Den Spritverbrauch und die Emission des Motors zu senken, war laut Faller der Ausgangspunkt: „Die gewünschte Leistung des Fahrzeugs wird über die Drehzahl und damit über die Schaltung in den richtigen Gang abgerufen.

Herkömmliche Getriebe besitzen ein begrenztes Übersetzungsverhältnis und sind in der Regel in der Anzahl der möglichen Schaltstufen begrenzt, so dass oftmals große Drehzahlsprünge zwischen benachbarten Schaltstufen zu überwinden sind. Je mehr Gänge die Getriebe aufweisen, desto komplizierter sind sie aufgebaut. Die hohe Komplexität wird durch die zunehmende Anzahl von Schaltstufen, die vom Markt gefordert werden, als auch durch die hohen Drehmomente verursacht, welche mit dem Getriebe zu übertragen sind.

Hohe Drehzahl bedeutet dabei einen hohen Verbrauch.“ Das Getriebe sollte also immer in den (drehzahl-) optimalen Gang schalten. Der Clou liegt in der „intelligenten Kopplung“ der Zahnradebenen. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Gänge wächst mit dem Hinzufügen weiterer Zahnradebenen exponentiell. Deshalb wird das Getriebe in der Patentanmeldung auch als „Exponentialgetriebe“ bezeichnet.

Bei drei Getriebewellen mit jeweils fünf Zahnrädern lassen sich bereits 81 Gänge darstellen. Mit drei Getriebewellen mit jeweils zehn Zahnrädern ließe sich sogar ein Getriebe mit 19.683 Gängen erzeugen. „Letztendlich lassen sich unendlich viele Gänge bestimmen, um die optimale Drehzahl zu erzeugen“, so Alexander Faller. Die sehr hohe, mögliche Anzahl an Gängen erlaubt eine sehr feine Abstufung. Dies erhöhe die Flexibilität des Getriebes, auch bei gleichen Wellenabständen unterschiedliche Zahnradbestückungen zu wählen.

Das Deutsche Patent- und Markenamt (München) hat am 19. Mai 2017 das Patent für die Erfindung des Exponentialgetriebes erteilt. Mit der Patenterteilung hat die Rottaler Erfindergruppe das alleinige Nutzungsrecht für das Exponentialgetriebe in den nächsten 20 Jahren.

20 bis 25 Prozent Sprit sparen
Für den normalen Fahrbetrieb in einem Auto hält Faller ein Getriebe mit 81 Gängen (drei Getriebewellen mit jeweils fünf Zahnrädern) für ausreichend, um über die optimale Drehzahl etwa 20 bis 25 Prozent Sprit einzusparen. Dabei werden nicht alle Gänge ausgefahren: „Da jedes der Zahnräder über seine eigene Kupplung verfügt, die elektronisch den Gangwechsel vollzieht, können Gänge beliebig übersprungen werden.“ Auch eine Synchronisation entfalle, da sich alle Zahnräder ständig im Eingriff befinden. „Damit der Motor möglichst in jedem Gang das beste Drehmoment/Leistungsverhältnis erzeugt, muss er in seinem optimalen Drehzahlbereich betrieben werden.“ Damit erreiche er auch den optimalen Spritverbrauch. Heutige Benzinmotoren arbeiten mit etwa 1.250 Umdrehungen pro Minute am sparsamsten, Dieselmotoren bei etwa 1.150 Umdrehungen.

Diese niedertourige Fahrweise des Motors bedeutet, ab einer Drehzahl von etwa 2000 Umdrehungen pro Minute in den nächsthöheren Gang zu schalten. Niedrigere Drehzahlen würden zudem den Motor schneller auf die notwendige Betriebstemperatur bringen und somit die Lebensdauer des Motors verlängern.

Die Erfindergruppe ist zuversichtlich, einen Lizenznehmer für das Super-Getriebe zu finden. Erste Gespräche mit großen Automobilherstellern haben bereits stattgefunden. Die Automobilbranche (weltweit rund 100 Mio. Neufahrzeuge jährlich) hätte die größten Vorteile durch das neue Getriebe-Konzept. Die konkrete Auslegung für das konkrete Fahrzeug liege in der Hand des Lizenznehmers. Das Exponentialgetriebe sei aber nicht nur für Autos, sondern auch für alle Maschinen interessant, die mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben werden müssen. In einer einfachen Bauart mit „nur“ 27 oder 32 Gängen sei es auch für Fahrräder interessant.

Hintergrund: Logisches Zahlensystem
In Anlehnung an die Welt der Zahlensysteme gingen die Erfinder zunächst von einem dualen Zahlensystem (0/1) bei der Gestaltung des Getriebes aus. Ein normales Schaltgetriebe hat dabei mehrere Zahnradebenen auf einer Primärwelle und einer Sekundärwelle mit jeweils zwei Schaltstellungen unterschiedlicher Übersetzungsverhältnisse. Die Abtriebsseite einer Zahnradebene entspricht dabei der Antriebsseite der nächsten Zahnradebene. Der Clou an der neuen Erfindung, so erläutert der Wirtschaftsingenieur, dass statt zwei Getriebewellen (Binärgetriebe) jede Zahnradebene x-beliebige Wellen und damit x-mögliche Schaltstellungen aufweisen kann.

Erfinden liegt im Blut
Innovationsfreude und Ideenreichtum zeichnen seit jeher das Schaffen der Familie Faller aus. Davon zeugen zahlreiche Erfindungen und Patente, die weit über das übliche Betätigungsfeld hinausgehen. Das Erfinden liegt bei der technikbegeisterten Familie im Blut: Seniorchef Alexander Faller (63) ist Wirtschaftsingenieur (FH). Tochter Johanna (27) studiert das Fach Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Landshut. Sohn Alexander Faller jun. (25) hat die HTL Innsbruck besucht und studiert an der TH Deggendorf „Betriebliches Management“. Alexander jun. ist Geschäftsführer des Familienunternehmens ALFA-Maschinen GmbH (Rottenburg an der Laaber), das sich auf Mühlen für die Landwirtschaft spezialisiert hat. Bereits 2014 haben die Erfinder ein europäisches Patent über ein sogenanntes Planetengetriebe erhalten, das auf engstem Bauraum sehr hohe Untersetzungen ermöglicht.

Das Erfinden liegt im Blut der Familie: Alex Faller, Vater des jetzigen Seniorchefs, hat 1989 den Antrieb für einen Reaktionshubschrauber erfunden, der ohne Hauptgetriebe und ohne Heckrotor auskommt. Dies spart rund 40 Prozent der Energie üblicher Systeme. Alex Faller erhielt dafür 1991 den Philip Morris-Preis und die Rudolf-Diesel-Medaille in Gold. Sogar der damalige US-Verteidigungsminister Richard Cheney ließ sich das Modell im Pentagon vorführen. Die amerikanische Weltraumbehörde NASA machte mit diesem Konzept erfolgreiche Flugversuche. Zu den Erfindungen der Familie gehört u. a. auch eine extrem flache, schienenlose Hubschrauber-Landeplattform.



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Bildtext 1: 16 oder 81 Gänge lassen sich beim Exponentialgetriebe mit zwei oder drei Getriebewellen und jeweils fünf Zahnräder darstellen.

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Bildtext 2: Beispiel für den Kraftfluss an schematischer Getriebedarstellung mit drei Wellen.



[Früherer Pressetext als PDF] [Foto der Erfinder] [Grafik Übersetzung] [Grafik Exponentialgetriebe]

Weitere Infos


+++ Fernlehre wird für lebenslanges Lernen immer wichtiger +++


40 Prozent der Mitglieder der European Assosciation for Distance Learning (EADL) rechnen mit älter werdenden Kursteilnehmern/Dr. Ralf Andreas Thoma, EADL-Vorstandsmitglied und Studienleiter des BWL-Instituts & Seminar Basel AG: Fernstudien wichtiges Instrument für Weiterbildung

BWL-InstitutBASEL (03.07.17/pm) – Fernstudien nehmen in einer älter werdenden Gesellschaft eine wichtige Rolle zur Fort- und Weiterbildung ein. Im Vergleich zu heute rechnen 40 Prozent der europäischen Fernlehranbieter im Jahr 2025 mit älteren Kursteilnehmern. Dies ergab eine Umfrage unter den Mitgliedern der European Assosciation for Distance Learning (EADL). „Fernstudien sind ein wichtiges Instrument für das gesellschaftliche Ziel des lebenslangen Lernens“, erklärte Dr. Ralf Andreas Thoma, Vorstandsmitglied der EADL (www.eadl.org) und Studienleiter der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG (www.bwl-institut.de). Ziel der Umfrage war es zu ermitteln, welche wichtigen Trends auf die Fernlehrgangsanbieter in den nächsten Jahren zukommen.

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Rund 40 Prozent der privaten europäischen Fernstudienanbieter gehen davon aus, dass sich die Altersstruktur der Teilnehmer an ihren Instituten ändern wird. Demnach rechnen die Anbieter im Hinblick auf das lebenslange Lernen mit älter werdenden Teilnehmern. 48 Prozent der Studienanbieter glauben, dass das Alter der Kursteilnehmer gleichbleiben wird. Nur 12 Prozent der Anbieter rechnen im Vergleich zu heute mit jüngeren Teilnehmern.

Aufgrund des Zwangs zum lebenslangen Lernen gehen 44 Prozent der Fernlehranbieter davon aus, dass die Bereitschaft der Teilnehmer steigen wird, für die primär online stattfindenden Kurse auch Geld auszugeben. 32 Prozent der Anbieter gehen von einer ähnlichen Bereitschaft wie heute auch in 2025 aus. Nur acht Prozent der Anbieter rechnen damit, dass die tief greifende Digitalisierung auch zu mehr „Freeconomy“ führen wird, also die Bereitschaft der Studierenden sinken wird, für Weiterbildung zu zahlen.

Steigende Teilnehmerzahlen erwartet
Nahezu alle Anbieter blicken optimistisch in die Zukunft und erwarten eine steigende oder zumindest eine gleichbleibende Anzahl Teilnehmer in ihrem jeweiligen Unternehmen. Nur wenige gehen davon aus, dass die Teilnehmerzahlen sinken werden. Bei der Art der Teilnehmer gehen 76 Prozent der Anbieter davon aus, dass es sich um Einzelteilnehmer handeln wird. Firmenkunden werden eine deutlich weniger wichtige Rolle spielen, rechnen die Fernstudienanbieter. Die Geschäftsmodelle der Anbieter werden sich zum Teil verändern, zum Teil dieselben bleiben. Hier ist noch kein deutlicher Trend erkennbar.

Auf die Frage, warum die Studierenden an Fernlehrgängen teilnehmen, rechnen 44 Prozent der Studienanbieter, dass potenzielle Interessenten im Jahr 2025 vor allem wegen der Qualifizierungszertifikate den Blick auf eine Weiterbildungsmaßnahme richten. 36 Prozent der Fernstudenten werden sich am Studieninhalt orientieren. Für 16 Prozent der Studenten zählt das Image und die Reputation des Kursanbieters. Vier Prozent orientieren sich an der Technologie während des Kurses.

Neue Technologien als Herausforderung
Die auf die Fernstudienanbieter zukommenden Herausforderungen sowie gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen sind sehr vielfältig. Insbesondere der globale Wettbewerb, neue Technologien und neue Wettbewerber, die mit innovativen Geschäftsmodellen den Markt verändern, werden von den aktuellen Anbietern als wichtige Herausforderungen der kommenden Jahre identifiziert. Es gibt eine Vielzahl von Technologien, die in den letzten Jahren entstanden sind und die in der Weiterbildung Verwendung finden. 36 Prozent der europäischen Fernlehranbieter rechnen damit, dass die künstliche Intelligenz das Angebot in der Weiterbildung stark verändern wird. 24 Prozent der Anbieter vermuten, das Augmented Reality eine Rolle spielen wird. Nur 12 Prozent rechnen mit Chatbots sowie Robotertechnik und vier Prozent mit Avatars als neuen technologischen Herausforderungen in der Weiterbildung.

Über EADL/Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG

Die European Association for Distance Learning (www.eadl.org), ein Interessensverband von privaten Fernstudienanbietern aus 20 europäischen Ländern, sieht sich als Forum für den Informationsaustausch zu aktuellen Tendenzen, Ideen und neuen Entwicklungen in der wachsenden und pulsierenden Weiterbildungsbranche. Die Mitglieder des EADL unterrichten mit über 5.000 unterschiedlichen Lehrgangsangeboten über 2,5 Millionen Teilnehmer in Europa. Dr. Ralf Andreas Thoma ist seit Mai 2015 als Treasurer Mitglied im Vorstand der EADL und Studienleiter der 1999 in Basel gegründeten Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG, die als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot anbietet. Über 100 Teilnehmer schreiben sich jährlich in die Intensivstudiengänge ein. Ergänzende Seminarveranstaltungen begleiten die Intensivstudiengänge. Das Institut hat 2007 das eduQua-Zertifikat (Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen) erhalten, das am 22. Februar 2017 bestätigt worden ist. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB).

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+++ Krimi-Autor Dirk Trost wechselt Genre: Tango und Gefühle statt Mord und Totschlag +++


BERLIN (29.06.16/pm)- Der Berliner Buchautor Dirk Trost mischte mit seinen Ostfriesenkrimis „Granat für Greetsiel“, „24/7 für Pilsum“ und „Hundstage für Greetsiel“ die Bestseller-Charts auf. Nun erscheint wenige Wochen vor der Neuerscheinung des langersehnten vierten Teils der beliebten Krimiserie sein neues Werk „Tango in Lissabon“ aus einem völlig anderen Genre. Statt Mord und Totschlag geht es darin um Tango und Gefühle.

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Seit im November 2014 der Debütroman „Granat für Greetsiel“ erschienen war, wächst die Fangemeinde der Ostfriesenkrimis um Jan de Fries, Uz, Onno und Hund Motte stetig an. Kaum erschien ein Jahr später mit „24/7 für Pilsum“ der zweite Band der kultig-spannenden Krimireihe, verlangten die Leser bereits nach weiteren Fortsetzungen, die Trost mit „Hundstage für Greetsiel“ und dem im September 2017 erscheinenden vierten Band „Neuntöter für Greetsiel“ liefert.

Nun überrascht Trost erneut. Noch vor der Veröffentlichung des vierten Krimi-Teils erschien am 23. Juni sein neuer Roman „Tango in Lissabon“. Kein Krimi, kein Mord – er handelt von Liebe, Leidenschaft und Tango Argentino.

„Darf der das?“, lacht Autor Trost und deutet mit dem Finger auf das stimmungsvolle Cover des Romans, der als vielversprechenden Untertitel ein bekanntes Zitat des legendären Tango-Musikers Anibal Troilo trägt: „El tango te espera!“ - Der Tango wartet auf Dich!

„Mir ist klar, dass die de Fries-Fans auf einen neuen Krimi warten“, sagt er, „der kommt ja auch wie versprochen im September. Aber `Tango in Lissabon´ konnte nicht mehr warten. Die Geschichte wollte erzählt werden, denn sie hat ihr eigenes, mitreißendes Temperament.“

Dirk Trost weiß, dass er mit einem Roman, in dem Tango Argentino eine wesentliche Rolle spielt, auch vom Genre her Neuland betritt. Aber da der Autor selbst seit Jahren ein begeisterter und leidenschaftlicher Tango-Tänzer ist, wurde die Geschichte zu seinem Herzensprojekt. „Das ist eine ganz anderer, ans Herz gehender Roman“, kündigt Trost an, „zwei Testleser – beide Krimi-Fans - haben mir geschrieben, dass sie das Buch an ihre Frauen und Mütter weitergereicht haben, weil sie nicht tanzen können und lieber auf den Krimi warten. Da musste ich schon etwas schmunzeln.“

Der Autor ist sich sicher, viele Roman-Fans für die Geschichte von Franka und Karl zu begeistern. Eine Geschichte, die von Schicksalen, Chancen, Mut, Veränderungen und auch von Liebe, der Liebe zum Leben, zum Tango und zu Lissabon handelt.

„Die beiden Hauptfiguren leben in Berlin“, verrät der Autor über den Inhalt, „auch wenn sie für Berliner Verhältnisse nicht weit voneinander wohnen, wären sie sich normalerweise nie begegnet. Beide überrascht das Schicksal mit einem einschneidenden Ereignis und lässt sie von ihren gewohnten Pfaden abkommen. Völlig unerwartet stehen sie sich in der ihnen unbekannten und faszinierenden Welt des Tango Argentino gegenüber. Die fordernde Sinnlichkeit und getanzte Leidenschaft, die im Wesen des Tangos liegt, ziehen Franka und Karl vom ersten Moment an magisch in ihren Bann. Der sinnliche Tanz vom Río de la Plata löst in ihnen einen Sturm unbekannter Gefühle und Empfindungen aus: Sinnlichkeit, Melancholie, Musikalität und Erotik. Ihre neu entdeckte Leidenschaft für den sinnlichsten Tanz der Welt führt sie dann nach Lissabon, wo das Schicksal bereits auf sie wartet.“

„Ein Tango in Lissabon verändert ihr Leben für immer“, raunt der Autor. „Tango ist Begegnung, Umarmung – Leben!“

Über den Autor
Der Autor Dirk Trost wurde in 1957 Duisburg geboren und verbrachte bereits als kleiner Junge seine Sommerferien regelmäßig in Ostfriesland. Bei jeder Gelegenheit steckte er die Nase tief in seine Lieblingsbücher und schmökerte auch im Sommer in den Abenteuergeschichten von Enid Blyton, Erich Kästner und den „verbotenen” Krimis seines Großvaters. Was lag da näher, als selber eine Abenteuergeschichte oder besser noch, einen Kriminalroman zu schreiben? Es sollte Jahrzehnte dauern, bis sich sein Kindheitstraum mit der Geschichte um den Anwalt Jan de Fries erfüllte. Von Anfang an stand aber fest, wo der Krimi spielen wird: in Ostfriesland!

Buch-Information: Tango in Lissabon, Taschenbuch: 368 Seiten, Verlag: Independently published (23. Juni 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 152156759X, ISBN-13: 978-1521567593, Preis: 9,99 Euro.