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19. - 25. November 2017

20. (Jung-)Senioren-Schach-Open 2017
AktiVital Hotel
Bad Griesbach im Rottal
Turnierstart: 19.11.17/14.00 Uhr





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+++ Teilnehmerrekord beim 20. (Jung-)Senioren-Schach-Open 2017 +++

56 Denksportler aus drei Nationen sind beim 20. (Jung)-Senioren-Schach-Open vom 19. bis 25. November 2017 im AktiVital Hotel Bad Giesbach am Zug/Fünf frühere Sieger am Start/Favoriten: IM Ivan Hausner (CZ), FM Gottfried Schumacher (Bad Neuenahr) und IM Josef Pribyl (CZ)

BAD GRIESBACH (18.11.17) – Teilnehmerrekord am Schachbrett: 56 Denksportler, darunter zwei Damen, aus drei Nationen fiebern dem ersten Zug bei der 20. Auflage des Jung-Senioren-Schach-Opens im niederbayerischen Bad Griesbach entgegen. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jürgen Fundke starten am kommenden Sonntag (19.11.2017) im AktiVital Hotel um 14 Uhr die Schach-Uhren zu sieben spannenden Runden bis zum Samstag (25.11.2017)..

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Allein fünf frühere Turniersieger sorgen für Spannung am Schachbrett: Dennoch zählt der tschechische Internationale Meister Ivan Hausner bei seinem Griesbach-Debüt mit einer ELO-Zahl von 2321 zu den Favoriten. Fidemeister Gottfried Schumacher, selbst Organisator eines renommierten Schach-Opens, zählt mit einer ELO von 2274 zu den Mitfavoriten. An Nummer drei gesetzt ist der achtmalige Griesbach-Open-Sieger Josef Pribyl: Der 70-jährige Schach-Professor aus Prag steht heuer vor einer schwierigen Aufgabe, seinen Titel zu verteidigen. Zum weiteren Favoritenkreis zählen die früheren Turniersieger Christian Schatz (Würzburg/2015) mit ELO 2107, Michael Müller (Bayerwald Regen/2014) mit ELO 2052, Werner Kugelmann (Wertingen/Sieger 2010) mit ELO 2095 und Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/AUT/Sieger 2006) mit ELO 2145.

In den Spitzenkampf eingreifen können: Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg) mit ELO 2187, Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand) mit ELO 2117, Udo Waltenberger (ebenfalls Reichenbrand) mit ELO 2069, Meisterkandidat Petr Benes (Prag) mit ELO 1995, Rudolf Müller (SF Karlsruhe) ELO 2068, Günter Sobeck (Chemnitz) 2087 und Dieter Villing (Ludwigshafen) 2074.

Drei mutige Damen trauen sich in das Feld der 56 Denksportler: Anita Zwetz (1836) vom TSV Kareth-Lappersdorf ist bereits zum fünften Mal im Turnier dabei. Zum dritten Mall dabei ist Regina Wellhöfer aus Neuhaus am Inn, die für den SV Schärding antritt. Heuer zum ersten Mal in Bad Griesbach ist Ursula Schumacher (1508) vom HTC Bad Neuenahr.

Von den heimischen Akteuren nimmt der Griesbacher Peter Sierian vom ESV Pocking bereits zum 18. Mal teil. Zum 16. Mal dabei ist Reinhold Fritz aus Kirchham. Vom Schachclub Rottal-Inn geht Dr. Hermann Post (ELO 1655) ins Rennen.

Die Brettstrategen wetteifern beim Spiel mit König und Bauer in sieben Turnierpartien um "Schach" und "Matt". Pro Partie haben die Spieler zwei Stunden Bedenkzeit für 40 Züge sowie eine Stunde für den Rest der Partie. Nach heißen Gefechten am Schachbrett entspannen die Denksportler im gesunden Thermen-Wasser. Das Schach-Ereignis lockt bereits seit 1998 Freunde des Königlichen Spiels aus mehreren Ländern nach Niederbayern: Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke freut sich, dass heuer mit über 50 Denksportlern ein neuer Rekord erreicht worden ist.

Zielgruppe für das Turnier sind fortgeschrittene Vereinsspieler, die mehr aus Spaß an der Freude das variantenreiche Brettspiel pflegen, so Turnierorganisator Josef König. Er erwartet spannende Kämpfen, denn ein Viertel des Teilnehmerfeldes verfügt über eine internationale Wertungszahl von über 2000. Zum Vergleich: Weltmeister Magnus Carlson hat eine Wertungszahl von 2.850, Großmeister von etwa 2.500 und Anfänger 900 bis 1.200. Rund ein Viertel der Teilnehmer kommen aus Niederbayern. Anton Königl (Ergolding) ist der einzige Spieler, der von Anfang an jedem Turnier bisher teilgenommen hat. Mit Ulrich Huhn (Siemensstadt Berlin) kommt ein Spieler, der ebenfalls bei der Premiere schon 1998 dabei war. Damals rief Hotelier Otto Wunsch mit Turnierorganisator Josef König das erste Senioren-Schach-Open im damaligen Hotel Residenz ins Leben. Zum Auftakt kamen 23 Teilnehmern.

Als Turnierleiter überwacht Werner Schubert, ehemaliger Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes, die Auslosung. Als Preise warten auf die Sieger 300, 200 und 100 Euro und Sachpreise. Für Zuschauer ist der Eintritt während der Turnierwoche frei. Unter der Turnierwoche gibt es im Jubiläumsjahr noch eine Neuheit: Erstmals in der 20-jährigen Geschichte wird ein Blitzturnier (5-Minuten pro Partie und Spieler) ausgetragen. Der genaue Termin wird am Sonntag festgelegt.



Bildtext: 56 Denksportler sind ab Sonntag für eine Woche im AktiVital Hotel in Bad Griesbach beim 20. Senioren-Schach-Open am Zug. (Foto: König)


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[Verbände]

+++ Thomas Kemmerich als Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstandes bestätigt +++

Bundesdelegierte wählten den Erfurter FDP-Bundestagsabgeordneten bei der Delegiertenkonferenz am Wochenende in Landshut

Landshut (07.11.17) – Thomas L. Kemmerich, Bundestagsabgeordneter aus Erfurt, ist am Wochenende im niederbayerischen Landshut einstimmig in seinem Amt als Bundesvorsitzender der Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand bestätigt worden. Er vertritt damit die der FDP nahestehenden Freiberufler, Handwerker und Unternehmer im Deutschen Bundestag und im vorpolitischen Raum. Von den nur 72 Bundestagsabgeordneten, die einen beruflichen Hintergrund als Selbständige haben, gehören 22 der FDP an. Die Miesbacher Feinwerkmechanik-Unternehmerin und bayerische LM-Landesvorsitzende Ursula Lex sowie der Landshuter Unternehmer Bernd Einmeier verstärken das Vorstandsteam auf Bundesebene als Beisitzer.

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"Dieses Martin-Schulz-Ergebnis nehme ich mit Demut zur Kenntnis", erklärte Kemmerich im Anschluss. "Wir müssen im Interesse aller Steuerzahler für wirtschaftspolitischen Sachverstand kämpfen, auch innerhalb der FDP. Dafür müssen wir lauter, kritischer und selbstbewusster werden."

Zu Kemmerichs Stellvertretern wählten die 60 Delegierten Petra Hermann aus Essen, Andreas Keck aus München und Roman Link aus Karlsruhe. Neben Dorian Hartmuth aus Erzhausen (Hessen) als Schatzmeister wurde auch ein neuer Generalsekretär gewählt: Thomas Philipp Reiter aus Hamburg soll für stärkere Wahrnehmbarkeit des Verbandes im politischen und wirtschaftlichen Umfeld sorgen. Der Liberale Mittelstand beschloss auch einen Leitantrag mit "Zwölf Forderungen des Mittelstands an die nächste Bundesregierung", in dem unter anderem auf einen Durchbruch im Netzausbau und Bürokratieentlastung für Unternehmer gedrungen wird. Überdies will man sich in zwei eigens eingerichteten Arbeitsgruppen mit einer Positionierung des Verbandes zu den Themen Entlohnungsmodelle und Kryptowährungen befassen.

Mit Alexander Putz begrüßte ein FDP-Oberbürgermeister die Delegierten am Tagungsort Landshut in der Akademie der bayerischen Sparkassen.


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[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Rückruf von Riesenkalmar bei LIDL +++

Spanischer Hersteller warnt: Natürlich vorkommende Salzkristalle könnten Kunden mit Glassplittern verwechseln

Neckarsulm (31.10.17/jk) – Riesenkalmar bei Lidl gekauft? Der spanische Hersteller Conservas Selectas de Galicia S.L. hat aktuell die Sortierungen „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“ des Produktes „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023 zurückgerufen. Dies berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag. Der Hersteller schliesst nicht aus, dass im betroffenen Produkt natürlich vorkommende Salzkristalle enthalten sind, die von Kunden mit Glassplittern verwechselt werden können.

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Bei diesen kristallinen Formen handelt es sich nach Herstellerangaben um sogenannte Struvit-Kristalle, die sich im Rahmen des Herstellungsprozesses von Fischkonserven aus dem Fischereierzeugnis und anhaftendem Seewasser bilden können. "Wenn Kunden ungünstig auf diese Salzkristalle beißen, können Verletzungen im Mundraum nicht ausgeschlossen werden." Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr, sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt nicht verzehren, warnt der LIDL-Lieferant.

Die betroffenen Sortierungen „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“ des Produktes „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023 des Herstellers Conservas Selectas de Galicia S.L. wurden bei Lidl Deutschland verkauft. Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl Deutschland sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Das Produkt kann in allen Filialen zurückgegeben werden, kündigte LIDL an. Der Kaufpreis werde erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf sind ausschließlich die Sortierungen „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“ des Produktes „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023 des Herstellers Conservas Selectas de Galicia S.L. betroffen. Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Produkte, insbesondere weitere Produkte des Herstellers Conservas Selectas de Galicia S.L., sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Der Hersteller Conservas Selectas de Galicia S.L. hat sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Weitere Informationen

+++ Cannabis-Patienten treffen sich zum Stammtisch + + +

Treffpunkt ist am Freitag, den 27.10.2017, um 19.00 Uhr das Lokal El Espanol am Ostbahnhof (Pariser Str. 46, 81667 München)

MÜNCHEN (24.10.17) – Welche positiven und negativen Auswirkungen hat das „Cannabis als Medizin“-Gesetz für die Patienten? Besonders sind Anwender gefragt, die über ihre Erfahrungen bei der Arztsuche, abgelehnter Kostenübernahme durch die Kassen oder Schwierigkeiten mit der Polizei berichten. Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) lädt zu einem Stammtisch für Cannabis-Patienten am Freitag, den 27. Oktober 2017, um 19.00 Uhr im Lokal El Espanol am Ostbahnhof.

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Nach Ansicht von Wenzel Cerveny vom Cannabis-Verband Bayern ist es notwendig, dass der Gesetzgeber ein „polizeisicheres Identifikationsmerkmal“ für Cannabis-Patienten aufstellt. Zahlreiche Patienten, die über ein legales Rezept ihr Cannabis aus der Apotheke holen, werden von der Polizei – meist in schikanöser Weise – über Stunden kontrolliert und festgehalten. Dabei habe es das bayerische Innenministerium versäumt, die bayerische Polizei mit eindeutigen Instruktionen zu versorgen. „Wenn ein Cannabis-Patient Pech hat, werde er alle paar Kilometer von anderen eifrigen Polizeibeamten kontrolliert – das ist Schikane“, so Wenzel Cerveny.

Am Stammtisch sollen die Betroffenen Bilanz ziehen, was seit einem halben Jahr nach Einführung des Gesetztes wirklich tut. Häufig berichten potentielle Cannabis-Patienten über Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden. Wenn sich ein Arzt bereit erklärt, Cannabis zu verschreiben, verweigere die Krankenkasse die Kostenübernahme. Nächste Hürde nach einer Verschreibung und Kostenübernahme, sei das Problem, dass die Medizin in der Apotheke nicht lieferbar sei.

Große Hoffnung setzt der CVB auf die Koalitionsverhandlungen und eine mögliche Jamaika-Regierungsbildung in Berlin. Die Grünen und die FDP hätten die Legalisierung von Cannabis auf ihre Fahnen geschrieben. „Ob die Union mitspielt, ist noch ungewiss“, zweifelt Wenzel Cerveny.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese sollen dann nach erfolgreichen Koalitionsvereinbarungen in Berlin der neuen Regierung eingereicht werden.

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern

+ + + Zwei niederbayerische Teams vorne + + +

Schachclub Rottal-Inn gewinnt in der Landesliga Süd mit 5,5:2,5 gegen Ingolstadt/Zweite siegt zum Auftakt in Landshut mit 3,5:4,5

Pfarrkirchen/Eggenfelden (22.10.17/jk) - In der bayerischen Schach-Landesliga Süd haben sich am Sonntag in der ersten Runde die niederbayerischen Vereine gut in Szene gesetzt: Der SV Röhrnbach bezwang den SC Dillingen mit 6:2 und übernahm die Tabellenführung. Der Schachclub Rottal gewann mit 5,5:2,5 auswärts beim SK Ingolstadt. Die zweite Mannschaft des SC Rottal-Inn gewann knapp mit 4,5:3,5 gegen den SK Landshut. Die „Dritte“ verliert in der Bezirksliga West mit 3,5:4,5 gegen SC Straubing II.

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Landesliga-Einzelergebnisse von SK Ingolstadt – SC Rottal-Inn 2,5:5,5:

Martin Spieß – FM Martin Riediger ½: ½, Martin Michaelis – Josef Ager ½:½, Hans Geberl – FM Patrick Bensch 0:1, Daniel Ebenhöch – Alexander Müller 0:1, Mike Schims – Klaus Schwarzmeier 0:1, Christian Reilein – Hans Wanger ½:½, Dr. Oliver Senftleben – Ingo Walch 1:0, Thomas Zeindlmeier – Gerhard Spiesberger 0:1.

Niederbayernliga-Einzelergebnisse:
SK Landshut – SC Rottal-Inn II 3,5:3,5 (Paul Westenthanner – Klaus Wiedmann ½: ½, Johannes Oberpriller – Andreas Nöhbauer ½: ½, Horst Schmaus – Andreas Siemens 0:1, Josef Schubert- Dr. Rainer Hartl 1:0, Joachim Siebert – Norbert Frühauf ½: ½, Andreas Strangmüller – Wolfgang Söder 1:0, Ortwin Bock – Josef Staller 0:1, Wolfgang Latzel – Andreas Klinge 0:1.

Bezirksliga West: SC Straubing II – SC Rottal-Inn 4,5:3,5
Einzelergebnisse: Martin Pissinger – Ernst Putz 1:0, Andreas Heidgen – Georg Putz ½:½, Siegfried Foierl – Andreas Putz ½:½, Albert Genau – Stefan Jungwirth 0:1, Jan Walentukiewicz – Christian Putz ½:½, Daniel Schied – Franz Gisnapp ½:½ , Viktor Alwendinger – Jakob Schäfer 1:0, Guenter Bromberger – Andreas Jungwirth ½:½.

In der Kreisklasse West holte der SC Rottal-Inn IV einen 3,0:1,0-Erfolg gegen SK Landshut II:
Dr. Hermann Post – Reiner Huber 1:0, Helmut Maier – Robert Weindl 0:1, Andreas Erhardsberger – Franz-Xaver Westenthanner 1:0, Herbert Baumert- Niels Hovorka 1:0.


Bildtext: Remis am Spitzenbrett: FM Martin Riediger bleibt ein Bollwerk an Brett eins. (Foto: Archiv König).


Zum Pressefach des Schachclub Rottal-Inn




[Sport/Boxen]

+++ IBO-Schwergewicht: Kevin Johnson (USA) holt sich WM-Titel +++


Francesco Pianeta (Gelsenkirchen) verlor in der siebten Runde nach technischem Knock-Out

München (22.10.17/jk) – Kevin Johnson (USA) ist neuer Schwergewichts-Weltmeister nach IBO: Er bezwang Francesco Pianeta (Gelsenkirchen) nach technischem K.-O. in der siebten Runde. Der Kampf war Hauptattraktion bei Petko´s Fight Night am Samstag (14.10.17) im BallhausForum des INFINITY-Hotels in der Anna-Wimschneider-Straße 1 in München-Unterschleißheim.

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Zum Verlauf schreibt www.Boxen1.de : „Zu Beginn des Schwergewichtsduells startete Pianeta gut in den Kampf und beherrschte diesen die ersten beiden Runden. Zum Ende der zweiten Runde, öffnete sich ein böser Cut über Pianetas linkem Auge. Seine Ecke war jedoch in der Lage, die Blutung zu stillen.

Johnson fand mehr und mehr in den Kampf und bereitete Pianeta zunehmend Probleme. In Runde 7 dann, schickte Johnson den Schwergewichtler von Petko’s Boxpromotion auf die Knie, nachdem dieser mehrere Körpertreffer nehmen musste. Pianeta war bei 8 wieder auf den Beinen, jedoch setzte Johnson energisch nach und brachte einen harten Körpertreffer nach dem anderen ins Ziel. Pianetas Ecke blieb daher nichts anderes übrig, als das Gefecht zu beenden.“

Im Rahmenprogramm präsentierte die Eurox Cars aus dem oberbayerischen Raubling einen schwarzen Lamborghini. Eurox Cars steht für professionelle Fahrzeugvermietung und Fahrzeugpflege. Die zahlreichen Besucher des Box-Events konnten sich am Stand von „Hanf der etwas andere Bioladen“ ein Bild über die Vielfalt von Hanf-Produkten machen.

Mehr Fotos unter:
flickr-Album zu Petko´s Fight Night“

Zur Rubrik Vermischtes“

[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Verdacht auf Glas-Fremdkörper in „Piccolinis“ +++


Nestle Wagner ruft Pizza der Sorte Tomate-Mozzarella zurück

Frankfurt (19.10.17/jk) – Verdacht auf Glas-Fremdkörper: Die Nestlé Wagner GmbH, Nonnweiler, hat die "Original Wagner Piccolinis“ der Sorte Tomate-Mozzarella zurückgerufen und vor dem Verzehr gewarnt. Dies berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag. Vom Rückruf betroffen sind die Produkte mit der Chargennummer 72297017L2.

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Die Chargennummer befindet sich nach Unternehmensangaben auf der Seitenlasche der Verpackung. Der Produktrückruf betrifft ausschließlich "Original Wagner Piccolin is“ der Sorte Tomate-Mozzarella, bei denen in Produkten der genannten Charge der Verdacht auf Glas-Fremdkörper besteht.

Alle anderen Wagner-Produkte sind davon nicht betroffen und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet. Verbraucher, die "Original Wagner Piccolinis“ der Sorte Tomate-Mozzarella mit der entsprechenden Chargennummer gekauft haben, können diese über den Handel zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Weitere Informationen zum Rücknahmeverfahren erhält man auf der Wagner-Webseite www.wagner-pizza.de sowie über die Verbraucherhotline 0800-5891263.

Wagner bedauert den Vorfall und hat sich bei seinen Verbrauchern und Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz



+ + + Klassenerhalt ist für die Brettstrategen oberstes Gebot + + +

Linzer Roland Posch (ELO 2181) verstärkt Landesliga-Team des Schachclubs Rottal-Inn/Das Zweite Team tritt in der Niederbayernliga an/Dritte geht in der Bezirksliga West an die Bretter

Pfarrkirchen/Eggenfelden (19.10.17/jk) - Der Klassenerhalt in der Landesliga Süd ist Pflicht: Mit einem österreichischen Neuzugang geht der Schachclub Rottal-Inn in der neuen Saison 2017/2018 auf Jagd nach dem gegnerischen Schach-König. Der Linzer Roland Posch (ELO 2181) wird die Rottaler beim Spiel auf den 64 schwarz-weißen Feldern verstärken. Insgesamt gehen drei Achter-Teams sowie eine Vierer-Mannschaft an den Start.

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Die Rottaler setzen in der ersten Mannschaft auf ihre Routiniers: Fide-Meister Martin Riediger wird wieder am Spitzenbrett antreten, Vereinsvorsitzender und Fide-Meister Patrick Bensch auf Brett 4. Beide sind für den WSV ASTV Ranshofen auch in der 2. Österreichischen Bundesliga im Einsatz. Über diese deutsch-österreichische Kooperation jenseits und diesseits des Inns kam auch der Neuzugang Roland Posch zum Verein. Der 41-jährige Linzer soll vor allem bei Heimspielen eingesetzt werden und für Punkte sorgen.

Nach dem Klassenerhalt mit Platz acht in der letzten Saison bleibt Vereinsvorsitzender Patrick Bensch realistisch: „Wir müssen noch auf kleiner Flammen kochen.“ So knapp wie im letzten Jahr soll es heuer nicht noch einmal ablaufen. Die Rottaler müssen in der ersten Runde am Sonntag (22.10.) zum SK Ingolstadt, dem oberbayerischen Aufsteiger aus der Regionalliga Süd-Ost. Neben den Rottalern, in der letzten Saison auf Platz acht, kämpft mit dem SV Röhrnbach nur noch ein weiterer niederbayerischer Verein in der Landesliga Süd.

Das Oktett des SC Rottal-Inn tritt mit zwei Fide-Meistern an die Bretter. In Bestaufstellung spielen FM Martin Riediger (2221 Deutsche Wertungszahl DWZ), Josef Heiduczek (2169), Josef Ager (2107), FM Patrick Bensch (2178), Alexander Müller (2210), Klaus Schwarzmeier (2189), Hans Wagner (2089), Ingo Walch (2047). Als Ersatzspieler sind aufgestellt: Gerhard Spiesberger (1993), Wolfgang Hackbarth (2032), Roland Posch (2181), und Wolfgang Kücher (2128).

Personell setzt Patrick Bensch auf Entlastung: In dieser Saison tritt der Schachclub Rottal nur mehr mit drei Achtermannschaften und einer Vierer-Mannschaft in vier verschiedenen Ligen an. Im letzten Jahr waren noch vier Oktette im Einsatz, davon noch zwei Teams in einer Liga. Patrick Bensch hofft, dass die zweite Mannschaft in der Niederbayernliga eine gute Rolle im vorderen Mittelfeld spielen wird. Die dritte Mannschaft peilt ebenfalls einen Platz im Mittelfeld an. Der Jugend eine Chance: Die zahlreichen Jugendspieler erhalten laut Vereinspräsident Patrick Bensch die Gelegenheit, sich in den Mannschaftskämpfen sowohl in den drei Achter-Mannschaften als auch in der Vierer-Mannschaft zu beweisen.

Bildtext: Klassenerhalt ist Pflicht: FM Martin Riediger tritt wieder für die Rottaler Brettstrategen am Spitzenbrett an. (Foto: Archiv König).


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+++ Microliving - Leben auf kleinstem Raum im Trend +++

REGENSBURG/PFARRKIRCHEN (18.10.17/jk) – Schicker Platz ist in der kleinsten Hütte: Deutschland braucht neue Wohnungen – möglichst schnell zu annehmbaren Preisen. Unter dem Schlagwort „Microliving“ sind in den letzten Jahren Konzepte entstanden, die für einen modernen Lifestyle in urbaner Lage stehen. Kleine smarte Wohneinheiten bilden den Ausgangspunkt für ein aktives Leben am Puls der Zeit. "Microliving war immer im Trend", sagt der Architekt und Stadtplaner Reinhard Häring im Interview mit König Online



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In Deutschlands Großstädten ist die Nachfrage nach Wohnraum in zentraler Lage stetig angestiegen. Seit 1991 ist die Zahl der Ein-Personen-Haushalte von 11,86 Millionen auf 16,88 im Jahr 2015 gestiegen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die wachsende Nachfrage beantworten Immobilienfirmen mit dem Bau zahlreicher Mikroapartments in Großstädten. Unter dem Stichwort Microliving, das weder national noch international genau definiert ist, gibt es unterschiedliche Ausführungen. Besonders für Singles, Pendler, Berufseinsteiger oder Studenten sind weniger Quadratmeter immer eine gute Lösung, solange sie nicht auf Komfort verzichten müssen.

Nach Jahren rückläufiger und eingebrochener Bautätigkeit befindet sich der Wohnungsneubau in Deutschland seit 2010 wieder im Aufwind. Im vergangenen Jahr wurden laut LBS Research 278.000 Wohnungen neu errichtet, ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings sei die Bautätigkeit noch weit entfernt vom tatsächlichen Neubaubedarf, der auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen pro Jahr geschätzt wird.

„Smartes Bauen war immer im Trend“, sagt Architekt und Stadtplaner Reinhard Häring mit eigenem Architekturbüro im niederbayerischen Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn) und verweist auf die Fuggerei in Augsburg oder die Weißenhofsiedlung in Stuttgart. Die Immobilienbranche hat sich seiner Ansicht nach auf die neue Klientel für Micro-Appartements spezialisiert. Das Raumangebot sei auf ein effizientes und mobiles Studium zu fixen Kosten zugeschnitten. Die Eltern nutzten zudem die Wohnung ihrer Sprösslinge als Kapitalanlage, so Häring.

Insgesamt sind laut Angaben von LBS Bayern die Wohnflächen in Bayern deutlich gestiegen. Während 1995 jeder Mensch in Bayern weniger als 40 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung hatte, waren es 20 Jahre später fast 48 Quadratmeter. Neben veränderten Ansprüchen ab das persönliche Wohnumfeld ist die zunehmende „Singularisierung“ der Haushalte ein wesentlicher Grund dafür. Pro Haushalt leben immer weniger Menschen zusammen. Dies verstärkt laut LBS die Nachfrage, die sich aus dem Zuzug von Menschen ergibt. Auch in Regionen ohne Bevölkerungswachstum führe dies zu mehr Wohnraumbedarf.

Die Bewohner des Landkreises Freyung-Grafenau haben laut einer Auswertung der Bausparkasse LBS pro Kopf mit 53,8 Quadratmeter den meisten Platz zur Verfügung. Die Bewohner der Landkreise Passau (53,7 qm) und Rottal-Inn (53,6 qm) folgen. Am wenigsten Platz hat der einzelne Bewohner in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut mit 46,1 qm. Die Pro-Kopf-Wohnfläche ist laut LBS in Bayern deutlich gestiegen.



INTERVIEW

Sehr geehrter Herr Häring, der enorme Wohnungsbedarf in Deutschland ruft nach innovativen Konzepten, auf kleinstem Raum zu wohnen. Ist diese Entwicklung neu?
Reinhard Häring: Nein, Microliving ist das wohl älteste Wohnformat seit Menschengedenken. Zu jeder Zeit und überall auf der Erde galt es, flächensparend zu bauen. Stadtplaner und Architekten versuchen auf einer bestehenden Fläche eine möglichst große Zahl an Wohnungen oder Häuser zu platzieren und so den Platz auszunützen. Bei Microliving geht es darum, möglichst kleinen Wohnraum zu schaffen. Der Trend ist also nicht neu, aber in Deutschland wegen des Wohnungsmangels seit Jahren mehr als akut.

Welche Faktoren spielen eine besondere Rolle, wenn es um mehr oder weniger große Wohnflächen geht?
Reinhard Häring: Viele private Erwerber aus der Mittelschicht können sich aufgrund der gestiegenen Marktpreise in Ballungsräumen häufig überhaupt kein Wohneigentum mehr leisten. Belastungen wie die Grunderwerbsteuer wurden zusätzlich vom Staat deutlich erhöht. Einen Beitrag zum Dilemma fehlenden Wohnraums haben die Kommunen und der Staat mit ihrer Grundstückspolitik geleistet. Nicht den heutigen Erfordernissen angepasste Baunutzungsverordnungen verhindern, dass neues Bauland ausgewiesen werden kann. Seit den 90er Jahren hat der Staat die steuerliche Förderung von "neu zu schaffenden Wohnraum" nahezu aufgegeben um. Es kommt immer wieder vor, dass Kommunen privaten Investoren das Baurecht untersagen, weil sie eigene Pfründe verteidigen und den Nutzen daraus ziehen wollen. Skandale wie in Regensburg bei der Vergabe großer Grundstücke dürften kein Einzelfall sein.

Gibt es Beispiele für Microliving in früheren Zeiten?
Die ersten Siedlungen bestanden alle aus kleinen und kleinsten Wohneinheiten. Größere Wohnräume konnten sich nur die Stammesfürsten leisten. Pompeij ist so ein antikes Beispiel. Die Fuggerei in Augsburg entstand im späten Mittelalter. Als bestes Beispiel in jüngerer Zeit wäre die Weißenhofsiedlung in Stuttgart zu benennen. Dort entstanden 1927 unter Leitung von Ludwig Mies van der Rohe innerhalb der kurzen Bauzeit von 21 Wochen 21 Häuser mit 63 Wohnungen im Bauhaus-Stil - in einer Qualität, die noch heute ihres Gleichen sucht.

Ist das Phänomen Micro-Living nur auf den großstädtischen Raum beschränkt?
Reinhard Häring: Nein, am Rande von Dörfern oder im Stadtrandbereich wurde die Idee der sogenannten Siedlungshäuser realisiert. Dabei handelte es sich um einfach gebaute eineinhalbstöckige Häuser mit geringer Wohnfläche und einfachstem Standard. Ein großer Nutzgarten sollte zur Selbstversorgung beitragen. Dieser Trend ist als „Urban Gardening“ wieder groß im Kommen.

Haben sich die Ansprüche an das klassische Microliving in den letzten Jahren verändert?
Reinhard Häring: Ja, die Bewohner der Kleinraum-Wohnungen sind in den letzten Jahrzehnten anspruchsvoller geworden. Früher wohnte der „möblierte Herr oder die möblierte Dame“ in einem möblierten Zimmer zur Untermiete und konnte Küche und Sanitäranlagen mitbenutzen. Lehrlinge und Berufseinsteiger lebten in Wohnheimen. Der Drang zu den eigenen (gemieteten) vier Wänden - wenn auch noch so klein - ist deutlich festzustellen. Immer mehr Studenten und Singles richten sich in einem Ein-Zimmer-Appartement ein. Der Immobilienmarkt hat auf die steigende Zahl der Single-Haushalte reagiert und den „Micro“-Markt, also Wohnlösungen auf kleinstem Raum, für sich entdeckt.

Für welche Form des Micro-Livings gibt es das beste Preis-/Leistungsverhältnis?
Reinhard Häring: Als flexibelste Lösung für vorübergehendes oder dauerhaftes Wohnen auf kleinem Raum bietet sich der Wohncontainer an - ein addierbares System, welches innerhalb kürzester Zeit aufgestellt werden kann. Einzelne Wohneinheiten sind etwa 18 Quadratmeter groß, komplett eingerichtet mit einem abgetrennten Sanitärbereich, Kleinküche und Möblierung mit Bett, Schrank, Tisch und Stühlen. Mehrere Container lassen sich z. B. zu einem kleinen Dorf formieren.

Das Interview führte: Josef König

Bildtext:

„Nur flächensparendes Bauen bringt bezahlbaren Wohnraum", sagt Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Häring.

Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg), Ausgabe Nr. 10 Oktober 2017 vom 22.09.17



[JUSTIZ]

+ + + Digitaler Weg zum Gericht offen + + +

Justizminister Bausback: "Wichtiger Meilenstein bei der Digitalisierung der bayerischen Justiz / Zugang zu den Gerichten faktisch rund um die Uhr geöffnet"

MÜNCHEN/LANDSHUT (18.10.17/jk) – Die bayerische Justiz hat den elektronischen „Rechtsverkehr“ entdeckt: Ab heute können Verfahrensbeteiligten in zivil- und familiengerichtlichen Verfahren bayernweit alle Schreiben bei den bayerischen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten zeit- und kostensparend elektronisch einreichen. "Das ist ein wichtiger Meilenstein bei der Digitalisierung der bayerischen Justiz“, sagt Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback (CSU) laut einer Pressemitteilung.

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Durch den elektronischen Rechtsverkehr ist der Zugang zu den Gerichten Bausback zufolge faktisch rund um die Uhr geöffnet. „Damit passen wir nicht nur den förmlichen Schriftverkehr mit den Gerichten an das digitale Zeitalter an. Wir verbessern gleichzeitig unseren Service noch weiter und leisten einen wichtigen Beitrag für die Digitalisierung Bayerns."

Wer noch analog mit den Gerichten kommunizieren will, hat kein Problem. Bausback: "Für unsere Bürgerinnen und Bürger ist dieses Angebot völlig freiwillig. Sie können also auch künftig frei entscheiden, ob sie mit den Gerichten auf dem vorgesehenen Weg elektronisch kommunizieren wollen oder weiter wie bisher auf dem Postweg."

Die Eröffnung des elektronischen Rechtsverkehrs führt insgesamt zu vereinfachten und beschleunigten Gerichtsverfahren. Heinz-Peter Mair, Präsident des Landgerichts Landshut, das bereits seit knapp drei Jahren im Echtbetrieb mit dem elektronischen Rechtsverkehr arbeitet, betont: "Unsere praktischen Erfahrungen beweisen: Der elektronische Rechtsverkehr verläuft reibungslos und beschleunigt die Abläufe. Denn die elektronisch eingegangenen Schriftsätze der Rechtsanwälte können im Gericht schneller bearbeitet und die gerichtlichen Dokumente anschließend einfacher und schneller an die Anwälte zurückgesandt werden."

Für die Anwaltschaft bietet der elektronische Rechtsverkehr erhebliche Vorteile. Rechtsanwalt Michael Then, Präsident der Rechtsanwaltskammer München, hebt zur flächendeckenden Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs hervor: "Dies ist ein weiterer großer Schritt im Rahmen der Umsetzung des elektronischen Rechtsverkehrs; die Anwaltschaft steht mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach bereit, Schriftstücke elektronisch zu erhalten."

Seit 1. Februar 2017 wurde der elektronische Rechtsverkehr schrittweise bei den bayerischen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten eingeführt. Seit 18. Oktober 2017 sind alle Gerichte darüber erreichbar. Dabei ist ausschließlich die elektronische Poststelle der Gerichte zur Entgegennahme von elektronischen Dokumenten bestimmt. Ein spezielles Übertragungsverfahren gewährleistet Vertraulichkeit und schützt vor Manipulation; E-Mail ist deshalb nicht zugelassen. Der elektronische Rechtsverkehr beschränkt sich zunächst auf den Posteingangsbereich. Der Versand elektronischer Nachrichten folgt nach. Die Gerichte können dies individuell flexibel über einen beliebigen Zeitraum steuern. Weiterführende Informationen zum elektronischen Rechtsverkehr und den zugelassenen elektronischen Kommunikationswegen (OSCI-Standard) sind auf der Internetpräsenz der bayerischen Justiz unter der Adresse: https://www.justiz.bayern.de/service/elektronischer-rechtsverkehr/einreichungsverfahren/
abrufbar.

Foto: Bayerisches Justizministerium


[Polizei]

+++ Update: Ermittlungsrichter geht von Mord an Heimleiterin aus +++

54-jährige starb nach Messerattacke im niederbayerischen Eggenfelden/Unterbringungsbefehl gegen den mutmasslichen Tätern



Eggenfelden (09.10.17/jk) – Nach der tödlichen Messeattacke gegen die 54-jährige Heimleiterin eines Alten- und Pflegeheimes im niederbayerischen Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn) hat der Ermittlungsrichter Unterbringungsbefehlt wegen Mordes beantragt, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern in Staubing am Montag mit. Der 51-jährige mutmassliche Täter wurde in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingeliefert.

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Kurz vor 10 Uhr war es am Freitag in dem Seniorenheim zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem mutmasslichen Täter und der Leiterin des Pflegeheimes. Der 51-jährige war nach Polizeiangaben seit längerem wegen einer Erkrankung in dem Heim untergebracht.
Die Heimleiterin hatte den Mann wegen Unordnung in seinem Zimmer zu einem Kritikgespräch in ihr Büro zitiert. Der Frührentner hatte zunächst das Büro verlassen, kam wenig später mit einem Küchenmesser zurück. Damit attackierte er die Heimleiterin unvermittelt von hinten. Nach der Messerattacke wurde der Angreifer durch mehrere Angestellte des Pflegeheims überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Für die Heimleiterin kam jede Hilfe durch einen Notarzt zu spät: Aufgrund der Schwere der mit dem Messer zugefügten Verletzungen verstarb sie.

Der mutmassliche Täter wurde durch die Polizei festgenommen. Aufgrund von Zweifel an seiner Schuldfähigkeit, die ein medizinischer Sachverständiger untersucht hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft Landshut einen Unterbringungsbefehl wegen Mordes. Daraufhin ordnete der Ermittlungsrichter noch am Samstag die Unterbringung des 51-jährigen in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung an.

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[Polizei]

+++ 51-jähriger Heimbewohner tötet Mitarbeiterin mit Messer +++

Auseinandersetzung in einem Eggenfeldener Alten- und Pflegeheim/Mutmasslicher Täter festgenommen



Eggenfelden (06.10.17/jk) – Der 51-jährige Bewohner eines Alten- und Pflegeheimes im niederbayerischen Eggenfelden (Lkr. Rottal-Inn) hat eine Mitarbeiterin mit dem Messer attackiert und getötet. Dies teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Freitag mit.

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Kurz vor 10 Uhr war es in dem Seniorenheim zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem mutmasslichen Täter und einer Beschäftigten des Heimes gekommen. Der 51-jährige griff die Frau mit einem Messer an. Dabei verletzte er sie tödlich.
Nach Polizeiangaben wurde der mutmassliche Täter festgenommen. Die Kriminalpolizei Passau hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut die Ermittlungen aufgenommen.

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+++ FDP schon 2017 im bayerischen Landtag (update)+ + +

MdL Alexander Muthmann (FW) wechselt zu den Liberalen /Mit Rechtsruck von Parteichef Aiwanger unzufrieden

MÜNCHEN/FREYUNG (04.10.17/jk) – Die bayerische FDP schafft bereits 2017 den Wiedereinzug in den Bayerischen Landtag: Alexander Muthmann, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler aus Freyung, verlässt seine Fraktion und seine Partei, um sich der FDP anzuschliessen. Der 61-jährige fraktionslose Abgeordnete will im Herbst 2018 für die FDP kandidieren.

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Muthmann hatte bereits angekündigt, wegen seines Konfliktes mit dem Landesvorsitzenden und Fraktionschef Hubert Aiwanger nicht mehr für die Freien Wähler zu kandidieren. Der bisherige Fraktionsvize hat genug vom Politik-Stil seines Vorsitzenden. Der Kurs der Freien Wähler sei zu CSU-freundlich und zu weit rechts, hatte Muthmann öffentlich im Frühsommer 2017 kritisiert.

Muthmann war von 2002 bis 2008 als Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau. Seit dem 20. Oktober 2008 gehört er als Abgeordneter dem Bayerischen Landtag an. Bei der Landtagswahl am 15. September 2013 erreichte Muthmann im Stimmkreis 207 (Regen, Freyung-Grafenau) 19,7 % der Erststimmen und zog über die Wahlkreisliste Niederbayern (Liste 3, Platz 3) in den Landtag ein.

Muthmann soll 2018 nach den Plänen der FDP Freyung-Grafenau für den Stimmkreis 207 (Regen und Freyung-Grafenau) für den bayerischen Landtag kandidieren. „Es hat entsprechende interne Gespräche gegeben“, bestätigte FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Drexler MdB a. D. auf Anfrage.

Die bayerische FDP macht sich große Hoffnungen auf den Wiedereinzug ins Maximilianeum. Bei der Bundestagswahl am 24. September stimmten 10,2 Prozent der Bayern für die Liberalen (nach 5,1 Prozent 2013). Die bayerische FDP ist jetzt mit zwölf Bundestagsabgeordneten in Berlin vertreten. Bei der Landtagswahl am 15. September 2013 war die FDP nach der Abwahl aus dem Bundestag auf 3,3 Prozent abgesackt.

FDP-Kreisvorsitzender und Ex-MdB Gerhard Drexler hat Alexander Muthmann in den Reihen der FDP begruesst. Er freut sich, dass er Muthmann darin bestärken konnte, seine politische Arbeit bei der FDP fortzusetzen. Gerade der Landkreis Freyung-Grafenau benötige auch künftig Abgeordnete in Berlin und München, die in der Region verwurzelt sind. Die FDP Niederbayern habe mit Nicole Bauer MdB aus Landshut und Alexander Muthmann MdL aus Freyung wieder zwei Abgeordnete in ihren Reihen. "Alexander Muthmann ist mit seiner politischen Erfahrung eine wertvolle Verstärkung für unser Team", so der ehemalige Bundestagsabgeordnete Gerhard Drexler.

Foto aus 2013 Besuch in Waldkirchen (v.l.): MdL Alexander Muthmann, FDP-Kreisvorsitzender Gerhard Drexler (damals MdB), Dr. Franz Zwiebel, Bayerns Wirtschaftsminister und stv. Ministerpräsident Martin Zeil (FDP) und der damalige Waldkirchner Bürgermeister Josef Höppler. (Foto: Archiv König).



+++ Nicole Bauer zur MdB gewählt + + +

Stv. FDP-Bezirksvorsitzende zieht über die Landesliste Bayern in den Bundestag ein

LANDSHUT (25.09.17/jk) – Die stellvertretende niederbayerische FDP-Bezirksvorsitzende Nicole Bauer aus Velden an der Vils (Lkr. Landshut) ist bei der gestrigen Bundestagswahl zur Bundestagsabgeordneten gewählt worden. Dies teilte der Bundeswahlleiter am Montag früh mit.

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Die 30-jährige Wirtschaftsingenieurin zieht über die bayerische FDP-Landesliste in den Bundestag ein. Das bayernweit mit 10,2 Prozent gute Ergebnis machte den Einzug ins deutsche Parlament möglich. Insgesamt bilden zwölf Liberale aus Bayern eine neue Landesgruppe. Aus Ostbayern schaffte Ulrich Lechte aus Regensburg (Platz 8) ebenfalls den Sprung in den Bundestag

Im Wahlkreis 228 Landshut erhielt Nicole Bauer 8,5 Prozent der Erststimmen. Der Platz elf auf der Landesliste der bayerischen FDP hat wegen des guten Abschneidens (10,2 Prozent) ausgereicht. Die niederbayerische FDP verfügt nach Gerhard Drexler (Freyung), der von Juni bis Oktober 2013 im Bundestag war, wieder über einen Vertreter in Berlin.

Info des Bundeswahlleiters



+++ Cannabis-Verband Bayern: Polizei schikaniert Cannabis-Patienten + + +



MÜNCHEN (12.09.17/pm) – Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) hat sich gegen die schikanöse Behandlung von Cannabis-Patienten durch die Polizei im Freistaat ausgesprochen. Seit dem 10. März 2017 gibt es das Cannabis als Medizin-Gesetz. Demnach dürfen Patienten Cannabis legal verwenden. „Die Polizei in Bayern hat noch Nachschulungsbedarf, es scheint besonders an Instruktionen durch das Innenministerium zu mangeln“, kritisierte Wenzel Vaclav Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) nach einem entsprechenden Vorfall am Wochenende in München.

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„Ich lasse mich nicht als Schwerverbrecher abstempeln“, ist Franz Wolf (50) über den Vorfall am Samstag am Stand des Cannabis-Verbandes auf dem Corso Leopold an der Leopoldstraße noch immer sauer. Der Münchner Cannabis-Patient ist gegen 15 Uhr von sechs Polizisten kontrolliert worden. Eine „Verdachtsanzeige“ ist ergangen.

Wolf leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit 30 Jahren hilft sich der Münchner mit Cannabis. Seit September 2015 mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und nun seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Sowohl das Rezept als auch seinen Cannabis-Pass konnte Wolf am Samstag auf der Leopoldstraße den Polizeibeamten vorzeigen. Es half alles nichts. Er musste mitkommen und wurde von mehreren Beamten durchsucht, seine Cannabis-Medizin-Dose mit seiner Tagesdosis an Joints beschlagnahmt. „Man hat mir einfach meine Medizin genommen“, sagt er noch immer wütend. Wolf sieht sich in seinen Grundrechten zur Teilhabe am öffentlichen Leben beraubt, wenn er jedesmal so einem „Durchsuchungszirkus“ ausgesetzt ist.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband in der Einsteinstrasse 163 auf und erzählen von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Der CVB wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese soll dann im Herbst nach den Bundestagswahlen in Berlin der neuer Regierung eingereicht werden

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Folgende Medien berichteteten bisher:

Süddeutsche Zeitung, 12.09.2017: "Kiffen erlaubt"

Abendzeitung München, 12.09.2017: "Schikane? Cannabis-Patient erhebt Vorwürfe gegen Polizei"

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern

+++ Freundeskreis trauert um Schatzmeister

Josef Niess ist im Alter von 75 Jahren am Montag, 04.09.2017, in München verstorben

MÜNCHEN (04.09.17) – Der Freundeskreis der weltweit ersten Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle e. V. trauert um seinen Schatzmeister: Josef Niess ist im Alter von 75 Jahren am Montag (04.09.17) in München verstorben.

Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!
Erika Graswald-Böhme, 1. Vorsitzende