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08.12.2017/20.00 Uhr

Weihnachtsfeier SC Rottal-Inn
Sportgaststätte Eggenfelden


09.12.2017/19.30 Uhr

FDP Niederbayern Weihnachtsfeier
Gasthaus zur Knödelwerferin
Deggendorf





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+++ Alles rund um Cannabis - der erste Münchner Hanfladen geht online + + +

CBD-Produkte, Hanfsamen oder Körperpflegeprodukte sind ab sofort im Internet unter der Adresse https://hanf-bioladen.de online zu bestellen


MÜNCHEN (06.12.17) – CBD-Produkte, Hanfsamen oder Körperpflegeprodukte: Mehrere hundert Cannabis-Produkte aus dem ersten Münchner Hanfladen sind ab sofort im Internet unter der Adresse https://hanf-bioladen.de online zu bestellen.

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„Mit dem Hanf-Onlineshop starten wir eine weitere wichtige Säule unseres Konzeptes“, sagte Wenzel Cerveny (57) von Cannabis-Startup DCI Cannabis-Institut GmbH am Mittwoch in München. Im Zentrum der Aktivitäten steht ein geplantes bundesweit einmaliges Cannabis-Therapie- und Informations-Center, in dem spezialisierte Ärzte die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen.

Wie im „Hanf - der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163 finden sich in den virtuellen Regalen des Online-Shops mehrere hundert Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff Hanf: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse oder Salami, aber auch Hanf-Mehl, Hanf-Pesto oder Hanf-Kaffee. Für Hanffreunde, die ihren Tieren etwas Gutes tun wollen, gibt es Hanföl und Trockennahrung für Hunde, Katzen und Pferde.

Bereits in der Beta-Phase des Onlineshops hat sich gezeigt: „Der Renner ist das CBDios-Öl.“ Es ist das Vollextrakt einer besonderen Hanfblüte und enthält einen 3,2-prozentigen Anteil an CBD-Cannabinoiden. Da es nur sehr geringe Mengen (unter 0,2%) an Tetrahydrocannabinol (THC) enthält, berauscht es kaum und ist legal verkäuflich. Laut vieler Erfahrungsberichte und Studien soll es leicht schmerzlindernd, entzündungshemmend, entspannend, angstlösend, entkrampfend und antibakteriell wirken.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (57) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017.



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Weed-Duck (Foto: Hanf-Bioladen).

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH



+ + + Schachclub Rottal-Inn bleibt am Platz an der Sonne + + +

5:3-Auswärtserfolg beim SC Gröbenzell sichert punktverlustfrei Tabellenführung in der Landesliga Süd/Zweite verliert gegen SK Passau II mit 1:7 in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen/Eggenfelden (05.12.17/jk) - Die Denksportler des Schachclub Rottal-Inn haben das Abstiegsgespenst vertrieben und bleiben in der Landesliga Süd am Platz an der Sonne: Mit einem 5,0:3,0-Auswärtserfolg in der dritten Runde gegen Gröbenzell gelang der dritte Sieg in Folge. Die zweite Mannschaft verlor in der Niederbayernliga mit 1:7 gegen den SK Passau.

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In der Begegnung gegen die oberbayerischen Brettstrategen war durchaus mehr als der etwas knappe 5:3-Erfolg drinnen. Zunächst einigte sich Hans Wagner an Brett fünf sehr schnell auf ein Unentschieden (0,5:0,5). Ingo Walch (Brett 6) zeigte sich in einer taktisch geprägten Partie auf der Höhe und entschied die Partie für sich (1,5:0,5).

Patrick Bensch (Brett 3) erreichte bereits aus der Eröffnung große Vorteile wie Raumvorteil und das Läuferpaar. Er setzte energisch im Königsangriff nach und eroberte eine Qualität (2,5:0,5). Gerhard Spiesberger (Brett 7) agierte mit Weiß gewohnt zurückhaltend und der Hoffnung auf ein damenloses Mittelspiel. Sein Gegner erlangte am Damenflügel scheinbar gutes Gegenspiel, aber Spiesberger konnte in der Zwischenzeit einen Königsangriff anzetteln, der zum Gewinn führte (3,5:0,5).

Fidemeister Martin Riediger (Brett 1) holte zunächst kleine Vorteile mit den weißen Steinen heraus. Er versuchte sich einen Zug einzusparen, aber sein Gegner konnte sich dadurch ungestraft das Läuferpaar sichern. Aktives Gegenspiel Riedigers verhinderte Schlimmeres, und in beiderseitiger Zeitnot wurde die Partie durch dreimalige Stellungswiederholung Remis (4,0:1,0). Wolfgang Küchers Partie an Brett 8 verlief sehr ausgeglichen. Obwohl beide Seiten ihre Chancen im Königsangriff suchten, forcierte Kücher eine Stellungwiederholung zum Remis. Sein Gegner begann Mattdrohungen zu entwickeln (4,5:1,5).

Der Mannschaftserfolg war bereits sicher, als Josef Ager (Brett 2) und Klaus Schwarzmeier (Brett 4) beide eine Gewinnstellung auf dem Brett hatten. Somit deutete sich ein haushoher Sieg an, aber wie so oft im Schach kam alles ganz anders. Josef Ager verfügte lange Zeit über ein gewonnenes Leichtfiguren Endspiel. Nachdem sich das falsche Figurenpaar tauschte, hatte er trotz Mehrbauern keine Durchbruchmöglichkeit mehr. Somit blieb ein Remi. (5,0:2,0).

Klaus Schwarzmeier lieferte aus der Französischen Verteidigung bis ins Turmendspiel eine einwandfreie Vorstellung. Er hatte einen Mehrbauern, doch nach einem verfrühten Bauerndurchbruch holte sich sein Gegner das verlorene Material zurück. Noch schockiert von den Geschehnissen überschritt Schwarzmeier die Bedenkzeit und verlor (5,0:3,0).

In der vierten Runde am Sonntag, 10. Dezember 2017, erwarten die Rottaler Denksportler in einem weiteren Härtetest das noch ungeschlagene Oktett von Tarrasch München. Gespielt wird ab 10 Uhr im CLG-Gebäude in der Rennbahnstraße.

Einzelergebnisse SC Gröbenzell – SC Rottal-Inn I 3,0:5,0: Karsten Schuster – FM Martin Riediger ½:½, Ronald Kempter – Josef Ager ½:½, Bernd Hoy – FM Patrick Bensch 0:1, Dr. Thomas Piper – Klaus Schwarzmeier 1:0, Ulrich Rohrmüller – Hans Wagner ½:½, Franz Scheckenbach – Ingo Walch 0:1, Tobias Walter – Gerhard Spiesberger 0:1, Rupert Stocker – Wolfgang Kücher ½:½.

Weniger glatt lief es für die zweite Mannschaft in der Niederbayernliga: Gegen die Oberliga-Reserve des SK Passau gab es eine 1:7-Niederlage. Nur Andreas Siemens und Norbert Frühauf gelang es, für die Rottaler einen halben Punkt zu ergattern. Momentan steht die „Zweite“ auf Platz 6.

SK Passau II – SC Rottal-Inn II 7:1: Zauner – Wiedmann 1:0, Kaiser – Nöhbauer 1:0, Schneider – Siemens ½:½, Lang – Frühauf ½:½, Geller – Söder 1:0, Schwabeneder – Staller 1:0, Kuran – Putz E. 1:0, Zboril – Putz A. 1:0.

In der Bezirksliga West setzte sich der SC Rottal-Inn mit 6:2 gegen den ersatzgeschwächten SK Landau-Dingolfing II durch. Die Gäste kamen nur mit sechs Mann, verloren also die hinteren zwei Bretter kampflos. Das Team liegt am vierten Platz.

SC Rottal-Inn III – SK Landau-Dingolfing II 6,0:2,0: Angermeier – Huber 0:1, Putz G. – Kutschera ½:½, Jungwirth, Stefan- Schmol ½:½, Rueß Simon -Krause 1:0, Putz, Christian – Barone 1:0; Gisnapp – Schanz 1:0, Schäfer – Hecht 1:0 kl., Jungwirth Andreas – Schelhorn 1:0 kl.

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Legte mit seinem Sieg an Brett 3 den Grundstein zum 5:3-Erfolg gegen Gröbenzell: Schach-Club Rottal-Vorsitzender Fidemeister Patrick Bensch. (Foto: König)


Zum Pressefach des Schachclub Rottal-Inn




[Lebensmittel/Rückruf]

+++ REWE ruft "ja! King Prawns Garnelen" in der 225g TK-Packung zurück +++

Unternehmen rät vom Verzehr ab: Proben mit Rückständen eines Antibiotikums gefunden

KÖLN (30.11.17/ots/jk) – Die Kölner Supermarkt-Kette REWE hat die von ihr bundesweit vertriebenen „ja! King Prawns Garnelen“ in der 225-Gramm-Tiefkühlpackung zurückgerufen. In einzelnen Proben seien Rückstände eines Antibiotikums gefunden worden. Dies berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag. REWE rät vom Verzehr ab.

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Im Sinn des vorbeugenden Verbraucherschutzes hat REWE die Garnelen mit der EAN-Nr. 4388840222964 zurückgerufen. Die Produkte sind mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 14. April 2019 und der Los-VN 786V 088 gekennzeichnet. Kunden können die Ware in den REWE-Märkten zurückgegeben und erhalten den Kaufpreis zurück. REWE hat nach eigenen Angaben umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf nehmen lassen.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz
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+ + + Universität Regensburg feiert 50. Geburtstag +++

Festakt mit Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zur Erinnerung an die Aufnahme des Studienbetriebs im Wintersemester 1967/68

REGENSBURG (30.11.2017/jk) - Die Universität Regensburg hat mit einem Dies academicus im Auditorium maximum das 50-jährige Bestehen gefeiert. Im Wintersemester 1967/68 hat die erste ostbayerische Volluniversität den Studienbetrieb aufgenommen. Von damals 661 Studierenden ist die Zahl auf 21 000 Studierende angewachsen. Die Universität Regensburg bietet Ihren Studierenden als Volluniversität heute ein breites Fächerspektrum von fast 200 Studiengängen an elf Fakultäten an. Mit über 300 internationalen Partnerhochschulen auf allen Kontinenten sind die Oberpfälzer Forscher weltweit vernetzt. .

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Uni-Präsident Prof. Dr. Udo Hebel ging in seinem Rückblick auf die Geschichte der Universität Regensburg auf besonders auf die Etablierung neuer Forschungseinrichtungen ein. Anfang 2017 sei das Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Auf dem Weg zu einem Leibniz-Institut sei auch das Regensburger „Centrum für Interventionelle Immunologie“ (RCI). Präsident Prof. Hebel stellte die jüngsten Erfolge in der Forschungsförderung für die Universität Regensburg heraus: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft habe erst vor wenigen Tagen einen neuen Sonderforschungsbereich verlängert. „Die nunmehr sieben DFG-Sonderforschungsbereiche der Universität zeigen, wie leistungsstark und renommiert die Forschung vor allem in den Natur- und Lebenswissenschaften an der Universität Regensburg ist“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel. Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) erhielt das erste Exemplar der Festschrift.

Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle würdigte beim Dies academicus den "Erfolgskurs", auf dem sich die ostbayerische Hochschule seit Jahren befindet: "Die Volluniversität Regensburg mit ihrem Universitätsklinikum ist Innovationsmotor für die gesamte Region und ein Leistungsträger in der bayerischen Hochschullandschaft."

Die Universität bietet ein umfassend ausgebautes Studienangebot, etwa mit dem neuen Studiengang Wirtschaftschemie oder im Bereich der Lehrerbildung, sowie eine leistungsstarke Hochschulmedizin. Sie genießt auch durch vielfältige Forschungserfolge internationale Anerkennung, wie der Minister betonte. So listet beispielsweise das Center for World University Rankings (CWUR) die Hochschule unter den besten 1,2 Prozent der Universitäten weltweit.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Universität auf die Qualität der Forschung sowie auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dies zeigt sich beispielhaft an dem Academic Research Sabbatical Programm (ARSP) - einem Regensburger Alleinstellungsmerkmal.

Minister Spaenle: "Der Freistaat investiert kräftig, um die Universität Regensburg zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für eine exzellente Forschung und Lehre." Beispielsweise wird Regensburg neben München und Würzburg ab 2019 als dritter Ausbildungsstandort für das Lehramt Sonderpädagogik aufgebaut.

Den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für herausragende internationale Studierende überreichte Vizepräsident Prof. Dr. Weber der Absolventin des Masterstudiengangs Kriminologie und Gewaltforschung Munkhbuyant Tsogt-Erdene. Der Förderpreis für „Sprache und Recht“ ging an Dr. Felicja Maria Księżyk für ihre Habilitationsschrift „Kollokationen im Zivilrecht Polens in den Jahren 1918-1945 mit besonderer Berücksichtigung der deutschsprachigen Zivilgesetzbücher: Eine kontrastive Studie“. Zum Jubiläum der Universität wurden erstmals Ehrennadeln für Universitäts-Mitglieder vergeben. Diese gingen an Herrn Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Frau Prof. Dr. Maria Fölling-Albers, Frau Prof. Dr. Susanne Modrow, Frau Elisabeth Nusser und Herrn Graham Buckland. Die Universitätsmedaille „Bene Merenti“ erhielten in diesem Jahr zwei Personen in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Universität Regensburg. Eine Medaille überreichte Prof. Dr. Udo Hebel an Dr. Lothar Koniarski und Ministerialrat a. D. Dr. Stefan Scherg, der als Betreuungsreferent im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst für die Universität zuständig war.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Symphonieorchester der Universität Regensburg, David Peterhoff (Violine), dem Universitätschor Regensburg und den Jazznuts unter der Leitung von Arn Goerke und Joseph Wasswa.

Im Jubiläumsjahr hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtag im Oktober 2017 beschlossen, dass die Universität Regensburg ein neues Forschungs- und Lehrgebäude für den Fachbereich Vorklinische Medizin erhält. Der Neubau mit einer Nutzfläche von 10.300 qm wird 114 Millionen Euro kosten. Das neue Vorklinikum soll im Jahr 2024 fertiggestellt werden.

Foto: Josef König

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+ + + Fahrtüchtig mit medizinischem Cannabis? +++

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR): verantwortungsvoller Umgang absolut notwendig

Bonn (28.11.2017/ots) - Seit März 2017 können sich Patientinnen und Patienten Cannabisblüten und daraus hergestellte Extrakte auf Betäubungsmittelrezept vom Arzt verschreiben lassen. Grundsätzlich dürfen diese Personen am Straßenverkehr teilnehmen, soweit sie nach Aufnahme der cannabisbasierten Medikamente noch in der Lage sind, ein Fahrzeug im Straßenverkehr sicher zu führen. Treten allerdings während der Fahrt Ausfallerscheinungen auf, die auf die Einwirkung dieser Medikamente zurückzuführen sind, drohen strafrechtliche Konsequenzen. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in einer Presseaussendung hin.

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"Besonders in der Einstellungs- und Eingewöhnungsphase kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt werden", erläutert Jacqueline Lacroix vom DVR. Auch eine zu hohe Dosierung oder die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, einschließlich selbst geringer Mengen an Alkohol, könnten zu Problemen führen. "Dabei ist zu beachten, dass verschiedene Drogenmaterialien angeboten werden, die sich in ihren Inhaltsstoffen zum Teil erheblich unterscheiden. Dabei geht es vor allem um den Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), das zu rund 20 Prozent in medizinischen Cannabisblüten enthalten ist, oder Cannabidiol," ergänzt die Expertin.

Die Wirkstoffe der Cannabisblüten können durch Inhalation oder oral aufgenommen werden, zum Beispiel als Tee oder Gebäck. Eine optimale Verordnung bedarf daher spezieller medizinischer Expertise. "Die Ärzte, die medizinisches Cannabis verordnen, müssen ihre Patienten über die möglichen Beeinträchtigungen bei der Teilnahme am Straßenverkehr aufklären. Insbesondere sollten sie zu Beginn der Therapie vom Führen eines Fahrzeuges abraten, und zwar so lange, bis die unerwünschten Nebenwirkungen nicht mehr auftreten und sie trotz Krankheit fahrsicher sind", empfiehlt Lacroix.

Darüber hinaus müssten aber auch die Patienten selbst ihre Fahrtüchtigkeit im Auge behalten und im Zweifelsfall auf das Fahren verzichten. "Sie werden im Straßenverkehr genauso behandelt wie andere Patienten, die unter einer Dauermedikation stehen, die zum Beispiel ein psychoaktives Arzneimittel verordnet bekommen haben", erklärt Lacroix.

Problematisch ist, dass Cannabisblüten, die lose von den Apotheken auf Rezept abgegeben werden, über keinen Beipackzettel verfügen und von den Patienten selbst in Kleinstmengen, zum Teil bis unter 0,1 Gramm, dosiert werden müssen. Das Rezept muss daher eindeutige Angaben zum Drogenmaterial, zur Darreichungsform und zu den Einzel- und Tagesdosen enthalten.

"Von den Cannabispatienten wird ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verantwortlichkeit im Umgang mit der Medikation und bei Auftreten von Nebenwirkungen erwartet", sagt Lacroix. Wenn das THC im Blut aus einer bestimmungsgemäßen Einnahme eines für den konkreten Krankheitsfall verschriebenen cannabisbasierten Arzneimittels herrührt und die Einnahme die Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt, kommt es nicht zu Sanktionierungen gemäß dem Straßenverkehrsgesetz (StVG). Bei missbräuchlicher Einnahme derartiger Arzneimittel droht hingegen nicht nur eine Sanktionierung nach dem StVG, sondern zusätzlich der Verlust der Fahrerlaubnis. Patienten sollten deshalb eine ärztliche Bescheinigung über ihre Therapie mit cannabisbasierten Medikamenten oder eine Kopie des aktuellen Rezeptes über medizinisches Cannabis mit sich führen.

"Es ist nicht einfach, zu bestimmen, welchen Einfluss der Gebrauch von medizinischem Cannabis auf das Fahrvermögen hat", fasst Lacroix das Problem zusammen. Die im Blut festgestellte THC-Konzentration entspreche oft nur zu einem geringen Grad der messbaren Beeinflussung. Auch lasse die THC-Konzentration im Blut keine sicheren Rückschlüsse auf die Menge an THC zu, die tatsächlich geraucht oder eingenommen wurde. Die Polizei sollte zudem bei einem Anfangsverdacht in Betracht ziehen, dass der Fahrer Cannabis auch wegen einer medizinisch-indizierten Medikation eingenommen haben könnte. Zu prüfen wäre dann, ob Anhaltspunkte für eine nicht bestimmungsgemäße Einnahme vorliegen.

Foto: DVR

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+++ 20. (Jung-)Senioren-Schach-Open Bad Griesbach vom 19. – 25.11.2017
Fidemeister schnappte sich die Schach-Krone vor zwei IM +++

Gottfried Schumacher (Bad Neuenahr) mit 5,5 Punkten vorne/CZ-IM Ivan Hausner und Josef Pribyl auf Platz zwei und drei/56 Denksportler aus drei Nationen am Start

BAD GRIESBACH (25-11.17/jk) – Die Schachfiguren kommen in der Kurstadt wieder in die Kiste: Am besten mit König, Dame und Bauer zog Gottfried Schumacher vom HTC Bad Neuenahr. Der 68-jährige Fidemeister aus Rheinland-Pfalz hat das am Samstag zu Ende gegangene 20. Jungsenioren-Schach-Open für sich entschieden. Beste Dame wurde Anita Zwetz (K-Lappersdorf). 56 Denksportler aus drei Nationen im Alter über 50 Jahren waren unter der Schirmherrschaft von Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke sieben Tage lang an den Schachbrettern im AktiVital Hotel aktiv.

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Gottfried Schumacher erreichte 5,5 Punkte aus sieben Runden und 32,5 Punkte Buchholzwertung und kam mit 2,0 Punkten Vorsprung in der Feinwertung vor IM Ivan Hausner (Bayernwald Regen/CZ) ins Ziel. Platz drei belegte der bisher achtfache Turniersieger IM Josef Pribyl (SC Bamberg/CZ) mit 5,0/31,5. Nach einem Traumstart mit drei Punkten aus drei Partien katapultierte sich Gottfried Schumacher (ELO 2273) allein mit einem halben Punkt Vorsprung an die Spitze. Nach seiner eigenen Aussage standen alle vier folgenden Partien auf Messers Schneide. In der vierten Runde remisierte er mit den weißen Steinen gegen den Favoriten Ivan Hausner (ELO 2321), Chefredakteur der Zeitschrift „Ceskoslovensky Sach“. In der fünften Runde gab Schumacher ein Remis gegen Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand Chemnitz) ab, in der sechsten Runde remisierte er gegen den Internationalen Meister Josef Pribyl (ELO 2263), Leiter der Prager Schachakademie. Somit konnte Ivan Hausner nach sechs Runden die Spitze zurückgewinnen. In der letzten Runde remisierten die beiden tschechischen IM, so dass für Schumacher mit einem Sieg über Günter Sobeck (USG Chemnitz) die Bahn zum alleinigen Turniersieg frei war.

Hinter den Titelträgern folgen auf den Plätzen vier bis acht Spieler mit 5,0 Punkten, die auch dem ersten Trio gefährlich werden konnte: 4. Rudolf Müller (Karlsruher SF), 5. Michael Müller (Bayerwald Regen) als bester niederbayerischer Spieler, 6. Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg) als bester oberbayerischer Spieler, 7. Christian Schatz (SV Würzburg), der seit fünf Jahren ungeschlagen in Bad Griesbach agiert, und 8. Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand Chemnitz) mit ebenfalls 5,0 Pkt.

Die Damenwertung gewann Anita Zwetz (TSV Kareth-Lappersdorf) auf Platz 26 mit 4 Pkt./23, 46. Regina Wellhoefer (Neuhaus) 2/23,5 u 49. Ursula Schumacher (Bad Neuenahr) 2/20,5.

Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke bedankte sich im Rahmen der Siegerehrung im AktiVital Hotel bei den Denksportlern, die dem Turnier sehr lange die Treue halten. Dies sei ein Zeichen, dass sich die Schachspieler im Turnierhotel und im Kurort wohlfühlten.

Auszeichnung für 20-malige Teilnahme
Turnierorganisator Josef König freute sich, dass bei der 20. Auflage des Turniers ein Teilnehmerrekord aufgestellt worden sei. Das Senioren-Schach-Open Bad Griesbach lockt bereits seit 1998 mit einem besonderen Entspannungsprogramm für Körper, Geist und Seele Denksportler aus mehreren Nationen an die heißen Thermen Bad Griesbachs. Mit einem Präsent bedankte sich der Organisator bei Anton Königl vom (FC Ergolding), der kein einziges Turnier versäumt hat. Peter Sierian aus Bad Griesbach und Reinhold Fritz aus Kirchham gehören mit 18-maliger und 16-maliger Teilnahme zu den treuesten Anhängern des Opens. Ein besonderer Dank ging an die Sponsoren Arcobräu (Moos), Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, Wunsch-Hotel OHG, VR-Bank Rottal-Inn und Rottaler Raiffeisenbank sowie an Schirmherrn Bürgermeister Jürgen Fundke.

Reibungslos hat Turnierleiter Werner Schubert wieder die sieben Runden am Schachbrett abgewickelt. Er gab die Sonderpreise bekannt: Beste Damen: 26. Anita Zwetz (Lappersdorf) mit 4 Pkt./23, 46. Regina Wellhöfer (Neuhaus) 2/23,5 u 49. Ursula Schumacher (Bad Neuenahr) 2/20,5. Bester Niederbayern: Michael Müller, bester Spieler im Alter über 70: Rudolf Müller, Ü60: Karl-Heinz Jergler, bester Spieler mit einer Wertung unter ELO 1800: Michael Klemm (Rosenheim), U1700: Thoralf Lehmann (SC Heilsbronn), U1600: Dagogert Langer (SK Freising), U1500: Hans-Peter Lorenz.

Endstand: 1. FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr) 5,5 Punkte aus sieben Parten/32,5 Buchholzwertung; 2. IM Ivan Hausner (SC Bayerwald Regen/CZ) 5,5/30; 3. IM Josef Pribyl (SC Bamberg/CZ) 5,0/31,5; 4. Rudolf Müller (Karlsruher SF) 5,0/30,0; 5. Michael Müller (Bayerwald Regen) 5,0/30; 6. Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg) 5,0/29,5; 7. Christian Schatz (SV Würzburg) 5,0/28,5/20; 8. Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand Chemnitz) 5,0/28,5/19,25; 9. Michael Bacholke (SV Deggendorf) 4,5/30,5; 10. Günter Sobeck (USG Chemnitz) 4,5/29; 11. Dieter Villing (SK Ludwigshafen) 4,5/27; 12. Werner Kugelmann (Wertingen) 4,5/25; 13. Jörg Busch (SV Wersten) 4,5/23,0. 14. Petr Benes (DP Praha) 4,0/29; 15. Dr. Wolfgang Weinwurm (Sgm. Ternitz-Gloggnitz/AUT) 4,0/27,5; 16. Michael Klemm (Rosenheimer SV) 4,0/27,5; 17. Borys Bilyavskyy (FC Ergolding) 4,0/27,5; 18. Guenter Hoebarth (SV Hörsching) 4,0/27,0; 18. Reinhard Klein (Münchner SC) 3,0/27,0; 20. Ronald Vögerl (SC Beilngries) 4,0/26,0.

Die weiteren Platzierungen der ostbayerischen Teilnehmer: 21. Anton Königl (FC Erfolding) 4,0/26; 26. Anita Zwetz (Kareth-Lappersdorf 4,0/23; 27. Herbert Schuster (SK Landshut) 4,0/20,5; 28. Helmut Stöhr (TV Altötting) 3,5/29,5; 35. Roman Wellhöfer (Neuhaus/SK Schärding) 3,0/24; 36. Ortwin Bock (SK Landshut) 3,0/24; 41. Peter Sierian (Bad Griesbach/ESV Pocking) 2,5/27; 42. Heinrich Boldt (TSV Kareth-Lappersdorf) 2,5/25,5; 43. Reinhold Fritz (Kirchham) 2,5/23,5. 44. Heinz Ulmer (Landshut) 2,5/23; 46. Regina Wellhöfer (Neuhaus/SV Schärding) 2,0/23,5; 48. Dr. Hermann Post (SC Rottal-Inn) 2,0/21; 50. Hans-Peter Lorenz (SK Schärding) 2,0/20,5; 54. Günter Zorn (FC Ergolding) 1,5/19,5.

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Siegerehrung nach erfolgreicher Schachwoche: Gottfried Schumacher (5. v. l.) gewann das 20. Senioren-Schach-Open in Bad Griesbach, Es freuten sich mit ihm (v.l.): Josef Kobler vom Sponsor Arco-Bräu, Hotelier Otto Wunsch, Dritter Josef Pribyl, beste Dame Anita Zwetz, Ivan Hauser, Turnierleiter Werner Schubert und Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke (Foto: König).




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+ + + Keine Ehe zwischen CTS Eventim und Four Artists + + +

Bundeskartellamt untersagt Zusammenschluss: Marktbeherrschende Position würde weiter ausgebaut

BONN (23.11.17/jk) – Das Bundeskartellamt hat den geplanten Erwerb der Mehrheit der Anteile an den Gesellschaften der Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists - Four Artists Booking Agentur GmbH und Four Artists Events GmbH - durch die CTS Eventim AG & Co. KGaA untersagt. „CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend. Durch den Erwerb von Four Artists würde das Unternehmen Kontrolle über weitere, relevante Ticketkontingente erhalten und seine Marktposition weiter ausbauen“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes zur Entscheidung seiner Behörde am Donnerstag.

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Über das CTS Eventim System werden nach Einschätzung des Bundeskartellamtes 60 - 70 Prozent aller Tickets vertrieben, die in Deutschland über Ticketsysteme verkauft werden. Die übrigen Anbieter sind deutlich kleiner, größtenteils nur regional präsent und zum Teil auf Kooperationen mit CTS angewiesen.

Die Marktposition von CTS Eventim werde zusätzlich verstärkt durch den konzerneigenen Online-Shop eventim.de, über den das Unternehmen einen ganz wesentlichen Teil der Tickets selbst verkauft. Außerdem hat CTS Eventim durch zahlreiche konzerneigene Veranstalter und Exklusivverträge einen gewichtigen Anteil des Gesamtmarktvolumens an das eigene System gebunden, so Kartellamtschef Mundt.

Für die Marktbeherrschung sprechen seiner Ansicht nach insbesondere auch indirekte Netzwerkeffekte, die bei der Plattform von CTS Eventim zwischen den angeschlossenen Veranstaltern auf der einen und den VVK-Stellen und Endkunden auf der anderen Seite zur Wirkung kommen, sowie ein Vorsprung des Unternehmens im Vergleich zu Wettbewerbern beim Zugang zu wettbewerbsrelevanten Daten.

Nach Einschätzung des Bundeskartellamtes würde der Erwerb von Four Artists zu einer Verstärkung der bereits bestehenden marktbeherrschenden Stellung von CTS auf dem zweiseitigen Markt für Ticketsystemdienstleistungen gegenüber Veranstaltern und VVK-Stellen führen und damit zu einer erheblichen Behinderung wirksamen Wettbewerbs auf den betroffenen Märkten. Mit Four Artists würde CTS Eventim einen bedeutenden Veranstalter in seinen Konzern integrieren und damit zusätzliche Ticketkontingente in einer Größenordnung von 500.000 – 1 Mio. Tickets pro Jahr an das eigene System binden. Die Expansionsmöglichkeiten von konkurrierenden Ticketsystemanbietern würden dadurch geschwächt.

CTS Eventim ist insbesondere durch seinen Ticket-Online-Shop „Eventim.de“ bekannt. Das Unternehmen bietet außerdem Veranstaltern und Vorverkaufsstellen Ticketsystemdienstleistungen an und ist auch selbst als Veranstalter insbesondere von Rock/Pop-Tourneen und Festivals tätig. Zu den von Four Artists vertretenen Künstlern, für die das Unternehmen Konzerte organisiert und vermarktet, zählen ca. 300 nationale und internationale Künstler, u.a. Die Fantastischen Vier, Clueso, Marteria, David Guetta, Rea Garvey und Andreas Bourani.

Das Bundeskartellamt führt laut eigenen Angaben derzeit auch ein Verfahren gegen CTS Eventim wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung durch den Abschluss von Exklusivverträgen mit Veranstaltern und Vorverkaufs(VVK)-Stellen. Eine Entscheidung in diesem Verfahren werde zeitnah erfolgen.

Bei einem Ticketsystem handelt es sich um eine Plattform. Auf der einen Seite ermöglicht ein Ticketsystem Veranstaltern den Vertrieb von Tickets über verschiedene VVK-Stellen und Online-Shops. Auf der anderen Seite können VVK-Stellen über die Plattform Tickets von verschiedenen Veranstaltungen buchen. Darüber hinaus betreiben die Anbieter der Ticketsysteme auch eigene VVK-Stellen, vor allem eigene Online-Shops. Aufgrund der deutlich größeren Reichweite der Ticketsysteme gegenüber anderen Vertriebsarten ist der Vertrieb über ein Ticketsystem für viele Veranstalter unverzichtbar. Ebenso sind VVK-Stellen darauf angewiesen, Ticketsysteme zu nutzen, um Zugang zu einer Vielzahl von Veranstaltungen zu erhalten.

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+++ Teilnehmerrekord beim 20. (Jung-)Senioren-Schach-Open 2017 +++

56 Denksportler aus drei Nationen sind beim 20. (Jung)-Senioren-Schach-Open vom 19. bis 25. November 2017 im AktiVital Hotel Bad Giesbach am Zug/Fünf frühere Sieger am Start/Favoriten: IM Ivan Hausner (CZ), FM Gottfried Schumacher (Bad Neuenahr) und IM Josef Pribyl (CZ)

BAD GRIESBACH (18.11.17) – Teilnehmerrekord am Schachbrett: 56 Denksportler, darunter drei Damen, aus drei Nationen fiebern dem ersten Zug bei der 20. Auflage des Jung-Senioren-Schach-Opens im niederbayerischen Bad Griesbach entgegen. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jürgen Fundke starten am kommenden Sonntag (19.11.2017) im AktiVital Hotel um 14 Uhr die Schach-Uhren zu sieben spannenden Runden bis zum Samstag (25.11.2017)..

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Allein fünf frühere Turniersieger sorgen für Spannung am Schachbrett: Dennoch zählt der tschechische Internationale Meister Ivan Hausner bei seinem Griesbach-Debüt mit einer ELO-Zahl von 2321 zu den Favoriten. Fidemeister Gottfried Schumacher, selbst Organisator eines renommierten Schach-Opens, zählt mit einer ELO von 2274 zu den Mitfavoriten. An Nummer drei gesetzt ist der achtmalige Griesbach-Open-Sieger Josef Pribyl: Der 70-jährige Schach-Professor aus Prag steht heuer vor einer schwierigen Aufgabe, seinen Titel zu verteidigen. Zum weiteren Favoritenkreis zählen die früheren Turniersieger Christian Schatz (Würzburg/2015) mit ELO 2107, Michael Müller (Bayerwald Regen/2014) mit ELO 2052, Werner Kugelmann (Wertingen/Sieger 2010) mit ELO 2095 und Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/AUT/Sieger 2006) mit ELO 2145.

In den Spitzenkampf eingreifen können: Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg) mit ELO 2187, Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand) mit ELO 2117, Udo Waltenberger (ebenfalls Reichenbrand) mit ELO 2069, Meisterkandidat Petr Benes (Prag) mit ELO 1995, Rudolf Müller (SF Karlsruhe) ELO 2068, Günter Sobeck (Chemnitz) 2087 und Dieter Villing (Ludwigshafen) 2074.

Drei mutige Damen trauen sich in das Feld der 56 Denksportler: Anita Zwetz (1836) vom TSV Kareth-Lappersdorf ist bereits zum fünften Mal im Turnier dabei. Zum dritten Mall dabei ist Regina Wellhöfer aus Neuhaus am Inn, die für den SV Schärding antritt. Heuer zum ersten Mal in Bad Griesbach ist Ursula Schumacher (1508) vom HTC Bad Neuenahr.

Von den heimischen Akteuren nimmt der Griesbacher Peter Sierian vom ESV Pocking bereits zum 18. Mal teil. Zum 16. Mal dabei ist Reinhold Fritz aus Kirchham. Vom Schachclub Rottal-Inn geht Dr. Hermann Post (ELO 1655) ins Rennen.

Die Brettstrategen wetteifern beim Spiel mit König und Bauer in sieben Turnierpartien um "Schach" und "Matt". Pro Partie haben die Spieler zwei Stunden Bedenkzeit für 40 Züge sowie eine Stunde für den Rest der Partie. Nach heißen Gefechten am Schachbrett entspannen die Denksportler im gesunden Thermen-Wasser. Das Schach-Ereignis lockt bereits seit 1998 Freunde des Königlichen Spiels aus mehreren Ländern nach Niederbayern: Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke freut sich, dass heuer mit über 50 Denksportlern ein neuer Rekord erreicht worden ist.

Zielgruppe für das Turnier sind fortgeschrittene Vereinsspieler, die mehr aus Spaß an der Freude das variantenreiche Brettspiel pflegen, so Turnierorganisator Josef König. Er erwartet spannende Kämpfen, denn ein Viertel des Teilnehmerfeldes verfügt über eine internationale Wertungszahl von über 2000. Zum Vergleich: Weltmeister Magnus Carlson hat eine Wertungszahl von 2.850, Großmeister von etwa 2.500 und Anfänger 900 bis 1.200. Rund ein Viertel der Teilnehmer kommen aus Niederbayern. Anton Königl (Ergolding) ist der einzige Spieler, der von Anfang an jedem Turnier bisher teilgenommen hat. Mit Ulrich Huhn (Siemensstadt Berlin) kommt ein Spieler, der ebenfalls bei der Premiere schon 1998 dabei war. Damals rief Hotelier Otto Wunsch mit Turnierorganisator Josef König das erste Senioren-Schach-Open im damaligen Hotel Residenz ins Leben. Zum Auftakt kamen 23 Teilnehmern.

Als Turnierleiter überwacht Werner Schubert, ehemaliger Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes, die Auslosung. Als Preise warten auf die Sieger 300, 200 und 100 Euro und Sachpreise. Für Zuschauer ist der Eintritt während der Turnierwoche frei. Unter der Turnierwoche gibt es im Jubiläumsjahr noch eine Neuheit: Erstmals in der 20-jährigen Geschichte wird ein Blitzturnier (5-Minuten pro Partie und Spieler) ausgetragen. Der genaue Termin wird am Sonntag festgelegt.



Bildtext: 56 Denksportler sind ab Sonntag für eine Woche im AktiVital Hotel in Bad Griesbach beim 20. Senioren-Schach-Open am Zug. (Foto: König)


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[Verbände]

+++ Thomas Kemmerich als Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstandes bestätigt +++

Bundesdelegierte wählten den Erfurter FDP-Bundestagsabgeordneten bei der Delegiertenkonferenz am Wochenende in Landshut

Landshut (07.11.17) – Thomas L. Kemmerich, Bundestagsabgeordneter aus Erfurt, ist am Wochenende im niederbayerischen Landshut einstimmig in seinem Amt als Bundesvorsitzender der Bundesvereinigung Liberaler Mittelstand bestätigt worden. Er vertritt damit die der FDP nahestehenden Freiberufler, Handwerker und Unternehmer im Deutschen Bundestag und im vorpolitischen Raum. Von den nur 72 Bundestagsabgeordneten, die einen beruflichen Hintergrund als Selbständige haben, gehören 22 der FDP an. Die Miesbacher Feinwerkmechanik-Unternehmerin und bayerische LM-Landesvorsitzende Ursula Lex sowie der Landshuter Unternehmer Bernd Einmeier verstärken das Vorstandsteam auf Bundesebene als Beisitzer.

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"Dieses Martin-Schulz-Ergebnis nehme ich mit Demut zur Kenntnis", erklärte Kemmerich im Anschluss. "Wir müssen im Interesse aller Steuerzahler für wirtschaftspolitischen Sachverstand kämpfen, auch innerhalb der FDP. Dafür müssen wir lauter, kritischer und selbstbewusster werden."

Zu Kemmerichs Stellvertretern wählten die 60 Delegierten Petra Hermann aus Essen, Andreas Keck aus München und Roman Link aus Karlsruhe. Neben Dorian Hartmuth aus Erzhausen (Hessen) als Schatzmeister wurde auch ein neuer Generalsekretär gewählt: Thomas Philipp Reiter aus Hamburg soll für stärkere Wahrnehmbarkeit des Verbandes im politischen und wirtschaftlichen Umfeld sorgen. Der Liberale Mittelstand beschloss auch einen Leitantrag mit "Zwölf Forderungen des Mittelstands an die nächste Bundesregierung", in dem unter anderem auf einen Durchbruch im Netzausbau und Bürokratieentlastung für Unternehmer gedrungen wird. Überdies will man sich in zwei eigens eingerichteten Arbeitsgruppen mit einer Positionierung des Verbandes zu den Themen Entlohnungsmodelle und Kryptowährungen befassen.

Mit Alexander Putz begrüßte ein FDP-Oberbürgermeister die Delegierten am Tagungsort Landshut in der Akademie der bayerischen Sparkassen.


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[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Rückruf von Riesenkalmar bei LIDL +++

Spanischer Hersteller warnt: Natürlich vorkommende Salzkristalle könnten Kunden mit Glassplittern verwechseln

Neckarsulm (31.10.17/jk) – Riesenkalmar bei Lidl gekauft? Der spanische Hersteller Conservas Selectas de Galicia S.L. hat aktuell die Sortierungen „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“ des Produktes „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023 zurückgerufen. Dies berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag. Der Hersteller schliesst nicht aus, dass im betroffenen Produkt natürlich vorkommende Salzkristalle enthalten sind, die von Kunden mit Glassplittern verwechselt werden können.

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Bei diesen kristallinen Formen handelt es sich nach Herstellerangaben um sogenannte Struvit-Kristalle, die sich im Rahmen des Herstellungsprozesses von Fischkonserven aus dem Fischereierzeugnis und anhaftendem Seewasser bilden können. "Wenn Kunden ungünstig auf diese Salzkristalle beißen, können Verletzungen im Mundraum nicht ausgeschlossen werden." Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr, sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt nicht verzehren, warnt der LIDL-Lieferant.

Die betroffenen Sortierungen „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“ des Produktes „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023 des Herstellers Conservas Selectas de Galicia S.L. wurden bei Lidl Deutschland verkauft. Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl Deutschland sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Das Produkt kann in allen Filialen zurückgegeben werden, kündigte LIDL an. Der Kaufpreis werde erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf sind ausschließlich die Sortierungen „mit natürlichem Knoblauch-Aroma“ und „mit natürlichem Paprika-Aroma“ des Produktes „Sol & Mar Riesenkalmarstücke, 3x80g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2023 des Herstellers Conservas Selectas de Galicia S.L. betroffen. Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Produkte, insbesondere weitere Produkte des Herstellers Conservas Selectas de Galicia S.L., sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Der Hersteller Conservas Selectas de Galicia S.L. hat sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

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+++ Cannabis-Patienten treffen sich zum Stammtisch + + +

Treffpunkt ist am Freitag, den 27.10.2017, um 19.00 Uhr das Lokal El Espanol am Ostbahnhof (Pariser Str. 46, 81667 München)

MÜNCHEN (24.10.17) – Welche positiven und negativen Auswirkungen hat das „Cannabis als Medizin“-Gesetz für die Patienten? Besonders sind Anwender gefragt, die über ihre Erfahrungen bei der Arztsuche, abgelehnter Kostenübernahme durch die Kassen oder Schwierigkeiten mit der Polizei berichten. Der Cannabis-Verband Bayern (CVB) lädt zu einem Stammtisch für Cannabis-Patienten am Freitag, den 27. Oktober 2017, um 19.00 Uhr im Lokal El Espanol am Ostbahnhof.

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Nach Ansicht von Wenzel Cerveny vom Cannabis-Verband Bayern ist es notwendig, dass der Gesetzgeber ein „polizeisicheres Identifikationsmerkmal“ für Cannabis-Patienten aufstellt. Zahlreiche Patienten, die über ein legales Rezept ihr Cannabis aus der Apotheke holen, werden von der Polizei – meist in schikanöser Weise – über Stunden kontrolliert und festgehalten. Dabei habe es das bayerische Innenministerium versäumt, die bayerische Polizei mit eindeutigen Instruktionen zu versorgen. „Wenn ein Cannabis-Patient Pech hat, werde er alle paar Kilometer von anderen eifrigen Polizeibeamten kontrolliert – das ist Schikane“, so Wenzel Cerveny.

Am Stammtisch sollen die Betroffenen Bilanz ziehen, was seit einem halben Jahr nach Einführung des Gesetztes wirklich tut. Häufig berichten potentielle Cannabis-Patienten über Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden. Wenn sich ein Arzt bereit erklärt, Cannabis zu verschreiben, verweigere die Krankenkasse die Kostenübernahme. Nächste Hürde nach einer Verschreibung und Kostenübernahme, sei das Problem, dass die Medizin in der Apotheke nicht lieferbar sei.

Große Hoffnung setzt der CVB auf die Koalitionsverhandlungen und eine mögliche Jamaika-Regierungsbildung in Berlin. Die Grünen und die FDP hätten die Legalisierung von Cannabis auf ihre Fahnen geschrieben. „Ob die Union mitspielt, ist noch ungewiss“, zweifelt Wenzel Cerveny.

Über den Cannabis Verband Bayern
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber wegen Bundesrecht abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine Bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben, diese sollen dann nach erfolgreichen Koalitionsvereinbarungen in Berlin der neuen Regierung eingereicht werden.

Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern

+ + + Zwei niederbayerische Teams vorne + + +

Schachclub Rottal-Inn gewinnt in der Landesliga Süd mit 5,5:2,5 gegen Ingolstadt/Zweite siegt zum Auftakt in Landshut mit 3,5:4,5

Pfarrkirchen/Eggenfelden (22.10.17/jk) - In der bayerischen Schach-Landesliga Süd haben sich am Sonntag in der ersten Runde die niederbayerischen Vereine gut in Szene gesetzt: Der SV Röhrnbach bezwang den SC Dillingen mit 6:2 und übernahm die Tabellenführung. Der Schachclub Rottal gewann mit 5,5:2,5 auswärts beim SK Ingolstadt. Die zweite Mannschaft des SC Rottal-Inn gewann knapp mit 4,5:3,5 gegen den SK Landshut. Die „Dritte“ verliert in der Bezirksliga West mit 3,5:4,5 gegen SC Straubing II.

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Landesliga-Einzelergebnisse von SK Ingolstadt – SC Rottal-Inn 2,5:5,5:

Martin Spieß – FM Martin Riediger ½: ½, Martin Michaelis – Josef Ager ½:½, Hans Geberl – FM Patrick Bensch 0:1, Daniel Ebenhöch – Alexander Müller 0:1, Mike Schims – Klaus Schwarzmeier 0:1, Christian Reilein – Hans Wanger ½:½, Dr. Oliver Senftleben – Ingo Walch 1:0, Thomas Zeindlmeier – Gerhard Spiesberger 0:1.

Niederbayernliga-Einzelergebnisse:
SK Landshut – SC Rottal-Inn II 3,5:3,5 (Paul Westenthanner – Klaus Wiedmann ½: ½, Johannes Oberpriller – Andreas Nöhbauer ½: ½, Horst Schmaus – Andreas Siemens 0:1, Josef Schubert- Dr. Rainer Hartl 1:0, Joachim Siebert – Norbert Frühauf ½: ½, Andreas Strangmüller – Wolfgang Söder 1:0, Ortwin Bock – Josef Staller 0:1, Wolfgang Latzel – Andreas Klinge 0:1.

Bezirksliga West: SC Straubing II – SC Rottal-Inn 4,5:3,5
Einzelergebnisse: Martin Pissinger – Ernst Putz 1:0, Andreas Heidgen – Georg Putz ½:½, Siegfried Foierl – Andreas Putz ½:½, Albert Genau – Stefan Jungwirth 0:1, Jan Walentukiewicz – Christian Putz ½:½, Daniel Schied – Franz Gisnapp ½:½ , Viktor Alwendinger – Jakob Schäfer 1:0, Guenter Bromberger – Andreas Jungwirth ½:½.

In der Kreisklasse West holte der SC Rottal-Inn IV einen 3,0:1,0-Erfolg gegen SK Landshut II:
Dr. Hermann Post – Reiner Huber 1:0, Helmut Maier – Robert Weindl 0:1, Andreas Erhardsberger – Franz-Xaver Westenthanner 1:0, Herbert Baumert- Niels Hovorka 1:0.


Bildtext: Remis am Spitzenbrett: FM Martin Riediger bleibt ein Bollwerk an Brett eins. (Foto: Archiv König).


Zum Pressefach des Schachclub Rottal-Inn




[Sport/Boxen]

+++ IBO-Schwergewicht: Kevin Johnson (USA) holt sich WM-Titel +++


Francesco Pianeta (Gelsenkirchen) verlor in der siebten Runde nach technischem Knock-Out

München (22.10.17/jk) – Kevin Johnson (USA) ist neuer Schwergewichts-Weltmeister nach IBO: Er bezwang Francesco Pianeta (Gelsenkirchen) nach technischem K.-O. in der siebten Runde. Der Kampf war Hauptattraktion bei Petko´s Fight Night am Samstag (14.10.17) im BallhausForum des INFINITY-Hotels in der Anna-Wimschneider-Straße 1 in München-Unterschleißheim.

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Zum Verlauf schreibt www.Boxen1.de : „Zu Beginn des Schwergewichtsduells startete Pianeta gut in den Kampf und beherrschte diesen die ersten beiden Runden. Zum Ende der zweiten Runde, öffnete sich ein böser Cut über Pianetas linkem Auge. Seine Ecke war jedoch in der Lage, die Blutung zu stillen.

Johnson fand mehr und mehr in den Kampf und bereitete Pianeta zunehmend Probleme. In Runde 7 dann, schickte Johnson den Schwergewichtler von Petko’s Boxpromotion auf die Knie, nachdem dieser mehrere Körpertreffer nehmen musste. Pianeta war bei 8 wieder auf den Beinen, jedoch setzte Johnson energisch nach und brachte einen harten Körpertreffer nach dem anderen ins Ziel. Pianetas Ecke blieb daher nichts anderes übrig, als das Gefecht zu beenden.“

Im Rahmenprogramm präsentierte die Eurox Cars aus dem oberbayerischen Raubling einen schwarzen Lamborghini. Eurox Cars steht für professionelle Fahrzeugvermietung und Fahrzeugpflege. Die zahlreichen Besucher des Box-Events konnten sich am Stand von „Hanf der etwas andere Bioladen“ ein Bild über die Vielfalt von Hanf-Produkten machen.

Mehr Fotos unter:
flickr-Album zu Petko´s Fight Night“

Zur Rubrik Vermischtes“

[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Verdacht auf Glas-Fremdkörper in „Piccolinis“ +++


Nestle Wagner ruft Pizza der Sorte Tomate-Mozzarella zurück

Frankfurt (19.10.17/jk) – Verdacht auf Glas-Fremdkörper: Die Nestlé Wagner GmbH, Nonnweiler, hat die "Original Wagner Piccolinis“ der Sorte Tomate-Mozzarella zurückgerufen und vor dem Verzehr gewarnt. Dies berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag. Vom Rückruf betroffen sind die Produkte mit der Chargennummer 72297017L2.

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Die Chargennummer befindet sich nach Unternehmensangaben auf der Seitenlasche der Verpackung. Der Produktrückruf betrifft ausschließlich "Original Wagner Piccolin is“ der Sorte Tomate-Mozzarella, bei denen in Produkten der genannten Charge der Verdacht auf Glas-Fremdkörper besteht.

Alle anderen Wagner-Produkte sind davon nicht betroffen und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet. Verbraucher, die "Original Wagner Piccolinis“ der Sorte Tomate-Mozzarella mit der entsprechenden Chargennummer gekauft haben, können diese über den Handel zurückgeben. Sie erhalten den Kaufpreis erstattet. Weitere Informationen zum Rücknahmeverfahren erhält man auf der Wagner-Webseite www.wagner-pizza.de sowie über die Verbraucherhotline 0800-5891263.

Wagner bedauert den Vorfall und hat sich bei seinen Verbrauchern und Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigt.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz



+ + + Klassenerhalt ist für die Brettstrategen oberstes Gebot + + +

Linzer Roland Posch (ELO 2181) verstärkt Landesliga-Team des Schachclubs Rottal-Inn/Das Zweite Team tritt in der Niederbayernliga an/Dritte geht in der Bezirksliga West an die Bretter

Pfarrkirchen/Eggenfelden (19.10.17/jk) - Der Klassenerhalt in der Landesliga Süd ist Pflicht: Mit einem österreichischen Neuzugang geht der Schachclub Rottal-Inn in der neuen Saison 2017/2018 auf Jagd nach dem gegnerischen Schach-König. Der Linzer Roland Posch (ELO 2181) wird die Rottaler beim Spiel auf den 64 schwarz-weißen Feldern verstärken. Insgesamt gehen drei Achter-Teams sowie eine Vierer-Mannschaft an den Start.

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Die Rottaler setzen in der ersten Mannschaft auf ihre Routiniers: Fide-Meister Martin Riediger wird wieder am Spitzenbrett antreten, Vereinsvorsitzender und Fide-Meister Patrick Bensch auf Brett 4. Beide sind für den WSV ASTV Ranshofen auch in der 2. Österreichischen Bundesliga im Einsatz. Über diese deutsch-österreichische Kooperation jenseits und diesseits des Inns kam auch der Neuzugang Roland Posch zum Verein. Der 41-jährige Linzer soll vor allem bei Heimspielen eingesetzt werden und für Punkte sorgen.

Nach dem Klassenerhalt mit Platz acht in der letzten Saison bleibt Vereinsvorsitzender Patrick Bensch realistisch: „Wir müssen noch auf kleiner Flammen kochen.“ So knapp wie im letzten Jahr soll es heuer nicht noch einmal ablaufen. Die Rottaler müssen in der ersten Runde am Sonntag (22.10.) zum SK Ingolstadt, dem oberbayerischen Aufsteiger aus der Regionalliga Süd-Ost. Neben den Rottalern, in der letzten Saison auf Platz acht, kämpft mit dem SV Röhrnbach nur noch ein weiterer niederbayerischer Verein in der Landesliga Süd.

Das Oktett des SC Rottal-Inn tritt mit zwei Fide-Meistern an die Bretter. In Bestaufstellung spielen FM Martin Riediger (2221 Deutsche Wertungszahl DWZ), Josef Heiduczek (2169), Josef Ager (2107), FM Patrick Bensch (2178), Alexander Müller (2210), Klaus Schwarzmeier (2189), Hans Wagner (2089), Ingo Walch (2047). Als Ersatzspieler sind aufgestellt: Gerhard Spiesberger (1993), Wolfgang Hackbarth (2032), Roland Posch (2181), und Wolfgang Kücher (2128).

Personell setzt Patrick Bensch auf Entlastung: In dieser Saison tritt der Schachclub Rottal nur mehr mit drei Achtermannschaften und einer Vierer-Mannschaft in vier verschiedenen Ligen an. Im letzten Jahr waren noch vier Oktette im Einsatz, davon noch zwei Teams in einer Liga. Patrick Bensch hofft, dass die zweite Mannschaft in der Niederbayernliga eine gute Rolle im vorderen Mittelfeld spielen wird. Die dritte Mannschaft peilt ebenfalls einen Platz im Mittelfeld an. Der Jugend eine Chance: Die zahlreichen Jugendspieler erhalten laut Vereinspräsident Patrick Bensch die Gelegenheit, sich in den Mannschaftskämpfen sowohl in den drei Achter-Mannschaften als auch in der Vierer-Mannschaft zu beweisen.

Bildtext: Klassenerhalt ist Pflicht: FM Martin Riediger tritt wieder für die Rottaler Brettstrategen am Spitzenbrett an. (Foto: Archiv König).


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+++ Microliving - Leben auf kleinstem Raum im Trend +++

REGENSBURG/PFARRKIRCHEN (18.10.17/jk) – Schicker Platz ist in der kleinsten Hütte: Deutschland braucht neue Wohnungen – möglichst schnell zu annehmbaren Preisen. Unter dem Schlagwort „Microliving“ sind in den letzten Jahren Konzepte entstanden, die für einen modernen Lifestyle in urbaner Lage stehen. Kleine smarte Wohneinheiten bilden den Ausgangspunkt für ein aktives Leben am Puls der Zeit. "Microliving war immer im Trend", sagt der Architekt und Stadtplaner Reinhard Häring im Interview mit König Online



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In Deutschlands Großstädten ist die Nachfrage nach Wohnraum in zentraler Lage stetig angestiegen. Seit 1991 ist die Zahl der Ein-Personen-Haushalte von 11,86 Millionen auf 16,88 im Jahr 2015 gestiegen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die wachsende Nachfrage beantworten Immobilienfirmen mit dem Bau zahlreicher Mikroapartments in Großstädten. Unter dem Stichwort Microliving, das weder national noch international genau definiert ist, gibt es unterschiedliche Ausführungen. Besonders für Singles, Pendler, Berufseinsteiger oder Studenten sind weniger Quadratmeter immer eine gute Lösung, solange sie nicht auf Komfort verzichten müssen.

Nach Jahren rückläufiger und eingebrochener Bautätigkeit befindet sich der Wohnungsneubau in Deutschland seit 2010 wieder im Aufwind. Im vergangenen Jahr wurden laut LBS Research 278.000 Wohnungen neu errichtet, ein Anstieg von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings sei die Bautätigkeit noch weit entfernt vom tatsächlichen Neubaubedarf, der auf 350.000 bis 400.000 Wohnungen pro Jahr geschätzt wird.

„Smartes Bauen war immer im Trend“, sagt Architekt und Stadtplaner Reinhard Häring mit eigenem Architekturbüro im niederbayerischen Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn) und verweist auf die Fuggerei in Augsburg oder die Weißenhofsiedlung in Stuttgart. Die Immobilienbranche hat sich seiner Ansicht nach auf die neue Klientel für Micro-Appartements spezialisiert. Das Raumangebot sei auf ein effizientes und mobiles Studium zu fixen Kosten zugeschnitten. Die Eltern nutzten zudem die Wohnung ihrer Sprösslinge als Kapitalanlage, so Häring.

Insgesamt sind laut Angaben von LBS Bayern die Wohnflächen in Bayern deutlich gestiegen. Während 1995 jeder Mensch in Bayern weniger als 40 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung hatte, waren es 20 Jahre später fast 48 Quadratmeter. Neben veränderten Ansprüchen ab das persönliche Wohnumfeld ist die zunehmende „Singularisierung“ der Haushalte ein wesentlicher Grund dafür. Pro Haushalt leben immer weniger Menschen zusammen. Dies verstärkt laut LBS die Nachfrage, die sich aus dem Zuzug von Menschen ergibt. Auch in Regionen ohne Bevölkerungswachstum führe dies zu mehr Wohnraumbedarf.

Die Bewohner des Landkreises Freyung-Grafenau haben laut einer Auswertung der Bausparkasse LBS pro Kopf mit 53,8 Quadratmeter den meisten Platz zur Verfügung. Die Bewohner der Landkreise Passau (53,7 qm) und Rottal-Inn (53,6 qm) folgen. Am wenigsten Platz hat der einzelne Bewohner in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut mit 46,1 qm. Die Pro-Kopf-Wohnfläche ist laut LBS in Bayern deutlich gestiegen.



INTERVIEW

Sehr geehrter Herr Häring, der enorme Wohnungsbedarf in Deutschland ruft nach innovativen Konzepten, auf kleinstem Raum zu wohnen. Ist diese Entwicklung neu?
Reinhard Häring: Nein, Microliving ist das wohl älteste Wohnformat seit Menschengedenken. Zu jeder Zeit und überall auf der Erde galt es, flächensparend zu bauen. Stadtplaner und Architekten versuchen auf einer bestehenden Fläche eine möglichst große Zahl an Wohnungen oder Häuser zu platzieren und so den Platz auszunützen. Bei Microliving geht es darum, möglichst kleinen Wohnraum zu schaffen. Der Trend ist also nicht neu, aber in Deutschland wegen des Wohnungsmangels seit Jahren mehr als akut.

Welche Faktoren spielen eine besondere Rolle, wenn es um mehr oder weniger große Wohnflächen geht?
Reinhard Häring: Viele private Erwerber aus der Mittelschicht können sich aufgrund der gestiegenen Marktpreise in Ballungsräumen häufig überhaupt kein Wohneigentum mehr leisten. Belastungen wie die Grunderwerbsteuer wurden zusätzlich vom Staat deutlich erhöht. Einen Beitrag zum Dilemma fehlenden Wohnraums haben die Kommunen und der Staat mit ihrer Grundstückspolitik geleistet. Nicht den heutigen Erfordernissen angepasste Baunutzungsverordnungen verhindern, dass neues Bauland ausgewiesen werden kann. Seit den 90er Jahren hat der Staat die steuerliche Förderung von "neu zu schaffenden Wohnraum" nahezu aufgegeben um. Es kommt immer wieder vor, dass Kommunen privaten Investoren das Baurecht untersagen, weil sie eigene Pfründe verteidigen und den Nutzen daraus ziehen wollen. Skandale wie in Regensburg bei der Vergabe großer Grundstücke dürften kein Einzelfall sein.

Gibt es Beispiele für Microliving in früheren Zeiten?
Die ersten Siedlungen bestanden alle aus kleinen und kleinsten Wohneinheiten. Größere Wohnräume konnten sich nur die Stammesfürsten leisten. Pompeij ist so ein antikes Beispiel. Die Fuggerei in Augsburg entstand im späten Mittelalter. Als bestes Beispiel in jüngerer Zeit wäre die Weißenhofsiedlung in Stuttgart zu benennen. Dort entstanden 1927 unter Leitung von Ludwig Mies van der Rohe innerhalb der kurzen Bauzeit von 21 Wochen 21 Häuser mit 63 Wohnungen im Bauhaus-Stil - in einer Qualität, die noch heute ihres Gleichen sucht.

Ist das Phänomen Micro-Living nur auf den großstädtischen Raum beschränkt?
Reinhard Häring: Nein, am Rande von Dörfern oder im Stadtrandbereich wurde die Idee der sogenannten Siedlungshäuser realisiert. Dabei handelte es sich um einfach gebaute eineinhalbstöckige Häuser mit geringer Wohnfläche und einfachstem Standard. Ein großer Nutzgarten sollte zur Selbstversorgung beitragen. Dieser Trend ist als „Urban Gardening“ wieder groß im Kommen.

Haben sich die Ansprüche an das klassische Microliving in den letzten Jahren verändert?
Reinhard Häring: Ja, die Bewohner der Kleinraum-Wohnungen sind in den letzten Jahrzehnten anspruchsvoller geworden. Früher wohnte der „möblierte Herr oder die möblierte Dame“ in einem möblierten Zimmer zur Untermiete und konnte Küche und Sanitäranlagen mitbenutzen. Lehrlinge und Berufseinsteiger lebten in Wohnheimen. Der Drang zu den eigenen (gemieteten) vier Wänden - wenn auch noch so klein - ist deutlich festzustellen. Immer mehr Studenten und Singles richten sich in einem Ein-Zimmer-Appartement ein. Der Immobilienmarkt hat auf die steigende Zahl der Single-Haushalte reagiert und den „Micro“-Markt, also Wohnlösungen auf kleinstem Raum, für sich entdeckt.

Für welche Form des Micro-Livings gibt es das beste Preis-/Leistungsverhältnis?
Reinhard Häring: Als flexibelste Lösung für vorübergehendes oder dauerhaftes Wohnen auf kleinem Raum bietet sich der Wohncontainer an - ein addierbares System, welches innerhalb kürzester Zeit aufgestellt werden kann. Einzelne Wohneinheiten sind etwa 18 Quadratmeter groß, komplett eingerichtet mit einem abgetrennten Sanitärbereich, Kleinküche und Möblierung mit Bett, Schrank, Tisch und Stühlen. Mehrere Container lassen sich z. B. zu einem kleinen Dorf formieren.

Das Interview führte: Josef König

Bildtext:

„Nur flächensparendes Bauen bringt bezahlbaren Wohnraum", sagt Dipl.-Ing. (FH) Reinhard Häring.

Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg), Ausgabe Nr. 10 Oktober 2017 vom 22.09.17