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01.03.17

DCI Cannabis Institut GmbH
Start Crowdinvesting via Transvendo


01.03.17

Politischer Aschermittwoch
mit Christian Lindner
Stadthalle Dingolfing


25./26.03.2017

FDP Bayern
Aufstellung Bundestagsliste
Bad Neustadt an der Saale


14.-17.04.2017

1. Rottaler Schach-Open
Gasthof Schachtl
Pfarrkirchen

28.-30.04.2017

FDP-Bundesparteitag
Berlin

16.-18.06.2017

Messe "Mary Jane" Berlin
Berlin/Nalepastr. 18


28.-30.07.17

Messe "Cannabis XXL"
München





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+++ Hanf-Unternehmen finanziert sich über Crowdinvesting + + +

Private und institutionelle Investoren können sich über die Plattform Transvendo an der Expansion der DCI Cannabis Institut GmbH beteiligen/Lukratives Nachrangdarlehen mit Erfolgsbonus als Instrument für Startup ausgewählt [Pressemappe zum Downloaden!]



München (21.02.17/pm) – Die DCI Cannabis Institut GmbH will mit der Heilpflanze Hanf bundesweit neue Impulse für Patienten setzen. Die Expansionspläne rund um das Heilkraut werden über Crowdinvestment finanziert. Ab März 2017 startet auf der Plattform Transvendo eine neue Investmentchance mit einem Volumen von ca. 1 Mio. Euro. „Wir bieten Anlegern die Chance, sich am neuen und schnell wachsenden Marktsegment der Cannabis-Medizin zu beteiligen“, sagt Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis Institut GmbH (München).



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Das Geschäftsmodell der DCI Cannabis Institut GmbH deckt als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten ab. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Auf 600 bis 1.000 qm soll eine Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen. Ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche soll über den Rohstoff „Hanf“ informieren. Angeschlossen ist ein Einzelhandel für Hanfprodukte. Um weitere Märkte zu erschließen, veranstaltet die DCI Cannabis Institut GmbH jährlich die Messe „Cannabis XXL“, die 2017 vom 28. bis 30. Juli stattfindet.

Finanzierung über Crowdinvesting
Crowdinvesting ist laut Geschäftsführer Cirino Marino von der Transvendo GmbH & Co. KG eine Unterform des Begriffs Crowdfunding und richtet sich sowohl an Startups als auch an bestehende Wachstumsunternehmen, die unabhängig von Banken ihren Finanzierungsbedarf decken möchten. Dabei sammelt die DCI Cannabis Institut GmbH Kapital bei vielen privaten oder institutionellen Investoren – daher spricht man auch von einer Schwarmfinanzierung.

Crowdinvesting bedeutet Marino zufolge eine Win-Win-Situation: Start-ups finanzieren sich so bankenunabhängig ohne große Sicherheiten. Für Investoren bietet diese Anlageform in der aktuellen Niedrigzinsphase eine erfolgversprechende Alternative mit lukrativen Zinsvergütungen. „Kleinanleger können sich mit relativ kleinem Kapital an Unternehmen oder Projekten beteiligen. Beide Seiten – Unternehmen und Anleger – werden über die Online-Plattform www.transvendo.de transparent zusammengeführt, skizziert Marino die Vorteile beim Crowdinvesting.

Im Fall der DCI Cannabis Institut GmbH haben die Initiatoren ein sogenanntes „klassisches Nachrangdarlehen“ als Finanzierungsinstrument ausgewählt. „Bei dieser Form der Beteiligung am Unternehmen profitiert der Anleger - im Gegensatz zu einem partiarischen Darlehen - von einem etwas höheren fixen Zinssatz“, erläutert Sven Kirchberg, Geschäftsführer der Transvendo GmbH & Co. KG. Die gewählte Investmentform berücksichtige sowohl das Risiko der Anlage (Risikozins) als auch einen Bonuszins am Ende der Laufzeit. Somit sei die Verpflichtung gegenüber dem Investor am Anfang und über die Laufzeit des Vertrages moderat gewählt worden, so Kirchberg. Die Details zur Emission der DCI Cannabis Institut GmbH werden am 1. März 2017 mitgeteilt.

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Heilkraut-Unternehmen DCI Cannabis Institut sucht über Crowdinvesting Investoren für Therapie-Center (v.l.): Transvendo-Geschäftsführer Sven Kirchberg und Cirino Marino, DCI Cannabis Institut-Gründer Wenzel Cerveny sowie die Patienten Franz Wolf und Alexandra Scheiderer. Foto: Josef König für DCI/Abdruck honorarfrei

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+ + + Schachclub Rottal-Inn: Knappe Niederlage gegen Tabellenführer + + +

Nach 3,5:4,5 gegen Gröbenzell noch im hinteren Mittelfeld platziert/Zweite gewinnt 6,5:1,5 gegen Ergolding in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen/Eggenfelden (24.02.17/jk) - (jk) Der Schachclub Rottal hat in der fünften Runde der Landesliga Süd nur knapp mit 3,5:4,5 gegen den Tabellenführer SC Gröbenzell verloren. In der Niederbayernliga gelang der Zweiten (mit sieben Mann ein 6,5:1,5-Kantersieg. In der Bezirksliga West verlor die dritte Mannschaft mit 2:6 gegen Ergolding II, wärend die vierte Mannschaft mit 5:3 gegen Ergoldsbach gewann..

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In der Begegnung gegen den SC Gröbenzell ging es mit zwei Unentschieden los: Hans Wagner (Brett 4) und (Wolfgang Kücher (Brett 2) einigten sich mit ihren Gegnern nach der Eröffnung in ausgeglichenen Stellungen auf ein Unentschieden (1,0:1,0). Andreas Siemens(Brett 8) stand lange Zeit zumindest nicht schlechter. Nachdem er allerdings eine zuvor eroberte Qualität zurückgeben musste, drehte sich das Blatt zu seinen Ungunsten (1,0:2,0).

Josef Agers (Brett 3) Stellung hatte leichte strukturelle Defizite in Form eines Doppelbauerns, aber er verteidigte sich originell. Sein Gegner tappte daraufhin in eine Falle, die ihn eine Figur kostete (2,0:2,0). Patrick Bensch (Brett 5) wurde mit einem thematischen Figurenopfer in der sizilianischen Sveshnikov-Variante konfrontiert und musste sich in verlorener Stellung behaupten. Sein Gegner griff schließlich in der Zeitnotphase fehl, Bensch war daraufhin der Sieg nicht mehr zu nehmen (3,0:2,0).

Am sechsten Brett schien Gerhard Spiesberger eine gute Stellung erreicht zu haben, musste sich jedoch einer starken Initiative am Damenflügel erwehren. Er opferte die Dame gegen Turm und Leichtfigur, um den Druck abzuschütteln, aber sein Gegner vermochte den Angriff aufrecht zu halten (3,0:3,0).

Martin Riediger (Brett 1) bekam eine giftige Eröffnungs-Variante vorgesetzt. Sein Gegner brachte die Figuren in Angriffsstellung. Mit zwei Bauern weniger war im Läuferendspiel wenig zu holen (3,0:4,0). Ingo Walch (Brett 7) verfügte mit den schwarzen Steinen im Endspiel zumindest über optische Vorteile, aber die Stellung blieb sehr unklar. Da weitere Versuche hohe Verlustrisiken bedeuteten, musste Walch ein Remis akzeptieren (3,5:4,5).

Der Schachclub Rottal-Inn damit vom sechsten auf den siebten Tabellenplatz ab. Der nächste Auswärtskampf beim Tabellendritten SC Tarrasch München wird wegweisend sein, ob es nach oben oder unten weitergeht.

Die zweite Mannschaft kam in der Niederbayernliga mit sieben Mann zu einem 6,5:1,5-Erfolg gegen den FC Ergolding: Klaus Wiedmann (Brett 2), Wolfgang Söder, Josef Staller, Gerhard Angermeier, Harald Seelentag und Martin Metiodev (Brett vier bis acht) holten den vollen Punkt. Norber Frühauf remisierte an Brett drei, während Brett eins kampflos verloren gegeben wurde.

In der fünften Runde der Bezirksliga West verlor die dritte Mannschaft des SC Rottal mit 2:6 gegen FC Ergolding II. Helmut Maier holte an Brett 5 als einziger einen ganzen Punkt. Corneliu Grigore-Nikolitsch (Brett eins) und Simon Rueß (Brett sieben) remisierten. Die vierte Mannschaft gewann mit 5:3 an auswärtigen Brettern beim TSV Ergoldsbach. Christian Putz (Brett vier), Franz Gisnapp (Brett sechs) und Andreas Jungwirth (Brett sieben) sorgten für volle Punkte. Ernst, Georg und Andreas Putz (Brett eins bis drei) holten jeweils ein Remis.

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+++ Comeback der alten Naturpflanze Hanf:
DCI Cannabis Institut GmbH plant in München Cannabis-Therapie-Center+ + +

Aufbruchsstimmung nach gesetzlicher Freigabe von „Cannabis als Medizin“/Finanzierung über Crowdinvesting zur raschen Expansion

[Pressemappe zum Downloaden!]



München (21.02.17/pm) – Das weltweite Comeback der alten Naturpflanze Hanf sorgt für Aufbruchsstimmung in Deutschland: Die DCI Cannabis Institut GmbH (München) geht nach der gesetzlichen Freigabe von Cannabis für schwerkranke Patienten mit einem bundesweit ersten Konzept eines Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC) an den Start: „Cannabis soll jedem Patienten zugänglich sein, dem es nützt“, sagte Wenzel Vaclav Cerveny, Geschäftsführer der DCI GmbH, am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Presseclub München.



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Nach über 80 Jahren der Prohibition ist für Cerveny die Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf gekommen. „Die Menschheit kann es sich nicht leisten, eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen nicht zu nutzen“, sagt er. Über 50.000 Produkte lassen sich aus der Pflanze Hanf herstellen. Der Vorkämpfer für die (medizinische) Legalisierung in Bayern sieht die weltweite Aufbruchsstimmung und den Milliarden-Dollar-Hype in den USA nach Deutschland überschwappen. Ein wichtiges Startsignal war für Cerveny das am 19. Januar 2017 im Deutschen Bundestag verabschiedete Gesetz „Cannabis als Medizin“. Es wird nach dem Passieren des Bundesrates im März 2017 in Kraft treten. Es regelt den Einsatz von Cannabismedikamenten als Therapiealternative bei schwerkranken Patienten. Dazu gehört die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen. Seit November 2015 hat Wenzel Vaclav Cerveny das Cannabis-Therapie- und Information Center (CTIC) entwickelt und vorbereitet. „Mit dem neuen Gesetz kann das CTIC umgesetzt werden.“

Das Geschäftsmodell der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH deckt als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten ab. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Die Standortsuche konzentriert sich laut Cerveny auf den Großraum München. Drei Objekte seien in der engeren Auswahl, bedürfen aber noch der genauen Prüfung.

Auf 600 bis 1.000 qm betreut eine Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin. Ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche soll über den Rohstoff „Hanf“ informieren. Angeschlossen ist ein Einzelhandel für Hanfprodukte. Ein weiterer Pfeiler der DCI ist die jährlich in München geplante Messe Cannabis XXL (28.-30. Juli 2017) als Messe, Kongress und Festival.

Bundesweit kann Cannabis bis zu 1,6 Mio. Patienten helfen
Kernzielgruppe für das bundesweite Modellprojekt eines Cannabis-Therapie-Centers sind schwerkranke Patienten. Bisher musste sich diese Patientengruppe eine Ausnahmeerlaubnis nach § 3 Absatz 2 BTMG zum Erwerb von Cannabis im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie von der Bundesopiumstelle besorgen. Bisher hatten 1.020 Patienten diese Ausnahmegenehmigung. Weitere Sondergenehmigungen werden laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nicht mehr ausgestellt. Damit entfällt für viele Patienten ein Spießrutenlaufen von einem zum anderen Arzt. Nach Schätzungen der International Association for Cannabinoid Medicines (IACM) benötigen in Deutschland bis zu 1,6 Millionen Menschen eine Cannabis-basierte Medizin. „Wir wollen helfen, dass diese Patientengruppe nach der Gesetzesänderung leichter an die benötigte Medizin kommt“, sagt Wenzel Vaclav Cerveny.

Im Münchner Cannabis-Therapie- und Informations-Center sollen nach den Vorstellungen von Cerveny unter ärztlicher Leitung fünf große Bereiche behandelt werden: Schmerztherapie, neurologische und psychische Erkrankungen, Übelkeit und Erbrechen bei AIDS oder Krebs sowie chronisch-entzündliche Leiden wie Rheuma oder Morbus Crohn. Das Therapie-Center soll Anlaufstation für Patienten sein, die sich für eine Cannabis-Behandlung interessieren. Die Vernetzung der Patienten und der gegenseitige Erfahrungsaustausch sollen ebenso forciert werden. Ein weiteres Geschäftsfeld in der Zukunft ist die Forschung und der Anbau medizinisch nutzbarer Hanfpflanzen.

Chancen in wachsendem Markt wahrnehmen
Damit sich die DCI schnell am Markt etablieren und ihre Chancen am Markt wahrnehmen kann, will Cerveny private und institutionelle Anleger gewinnen. Die Finanzierung mit Investitionsmitteln erfolgt über die Crowdinvesting-Plattform Transvendo. Crowdinvesting ist laut Geschäftsführer Cirino Marino von der Transvendo GmbH & Co. KG eine Unterform des Begriffs Crowdfunding und richtet sich sowohl an Startups als auch an bestehende Wachstumsunternehmen, die unabhängig von Banken ihren Finanzierungsbedarf decken möchten. Dabei sammelt die DCI Cannabis Institut GmbH Kapital bei vielen privaten oder institutionellen Investoren – daher spricht man auch von einer Schwarmfinanzierung.

Die DCI Cannabis Institut GmbH soll in der Expansionsphase über ein klassisches Nachrangdarlehen mit fester Verzinsung finanziert werden. Dabei möchte die DCI den Investoren am Ende der Laufzeit zusätzlich noch einen freiwilligen Bonus auszahlen, erläutert Sven Kirchberg, Geschäftsführer der Transvendo GmbH & Co. KG, die Auswahl der Finanzierungsvariante. Für ein Start-up sei es deutlich vorteilhafter, wenn der Risikozins anfänglich geringer ausfällt, da gerade am Anfang einer Unternehmensphase die Risiken noch nicht wirklich einschätzbar seien. So auch bei DCI, wo der Risikozins niedriger beginnt und durch die Zahlung einer endfälligen freiwilligen Bonuszahlung die Attraktivität des Investments deutlich gesteigert wird, so Sven Kirchberg. Detaillierte Einzelheiten der DCI-Emission können noch nicht veröffentlicht werden. Das Projekt muss laut Sven Kirchberg zuerst von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) geprüft werden. Die Details des Projektes dürfen erst nach Freigabe durch die BaFin kommuniziert werden. Weitere Details zur Emission werden am 1. März 2017 bekannt gegeben.

DCI Cannabis Institut GmbH (DCI)

DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (55) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht und sich für die Freigabe von Cannabis als Medizin eingesetzt. Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er die Aktivitäten gebündelt. Seit 2014 hat er u. a. den Cannabis Verband Bayern (CVB) als Dachverband 14 bayerischer Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Von März 2014 bis Januar 2016 hat Wenzel Vaclav Cerveny das bayerische Volksbegehren „Ja zur Legalisierung von Cannabis in Bayern“ initiiert. Aus 200 Veranstaltungen und Straßenständen ergaben sich 35.000 Unterschriften, von denen 27.000 vom Bayerischen Innenministerium anerkannt wurden. Die Behörde hat ein Volksbegehren verweigert, so dass der Bayerische Verfassungsgerichtshof angerufen wurde. Das Gericht entschied im Januar 2016, ein bayerisches Hanfgesetz sei mit Bundesrecht unvereinbar. Im Juli 2015 hat Cerveny nach 14 Jahren Pause wieder eine deutsche Cannabis-Messe in der Kulturhalle Zenith München (www.cannabisxxl.de) durchgeführt und im Bereich des Einzelhandels „Hanf – der etwas andere Bioladen“ (www.HanfBioLaden.de) Hanfprodukte vertrieben. Seit November 2015 entwickelt und bereitet Wenzel Vaclav Cerveny das Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC) vor.

Am 19. Januar 2017 hat der Bundestag Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein freigegeben, mit Inkrafttreten des Gesetzes im März 2017 kann das CTIC umgesetzt werden. Im Januar 2017 hat Wenzel Vaclav Cerveny eine bundesweite Online-Petition (http://ots.de/UXWfv) zur Legalisierung von Cannabis als Medizin, Genussmittel und Rohstoff gestartet, die innerhalb einer Woche von 25.000 Unterstützern unterschrieben worden ist.
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Heilkraut-Unternehmen DCI Cannabis Institut sucht über Crowdinvesting Investoren für Therapie-Center (v.l.): Transvendo-Geschäftsführer Sven Kirchberg und Cirino Marino, DCI Cannabis Institut-Gründer Wenzel Cerveny sowie die Patienten Franz Wolf und Alexandra Scheiderer. Foto: Josef König für DCI/Abdruck honorarfrei

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[Pressemappe zum Downloaden!]

+++ Bundesweit erstes Cannabis-Therapie-Center in München geplant + + +

DCI Cannabis Institut GmbH (DCI) gegründet/Finanzierung über Crowdinvestment-Plattform Transvendo/Termin am Dienstag, 21.02.17, um 10.30 Uhr im Presseclub München (Tal 12/II. Stock)

München (14.02.17) – Nach der Freigabe von Cannabis für schwerkranke Patienten durch Bundestag und Bundesrat plant die neu gegründete DCI Cannabis Institut GmbH (München) in der bayerischen Landeshauptstadt das bundesweit erste Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Das Projekt soll über eine Crowdinvestment-Plattform finanziert werden.



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Der Geschäftszweck der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH ist die Investition in den rasant wachsenden Markt für den Rohstoff Hanf. „Mit über 50.000 Möglichkeiten bietet Hanf ein breites Spektrum zur Nutzung als Lebensmittel, Genussmittel oder Medizin“, sagt Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter. Als patienten-orientiertes Unternehmen will die DCI Impulse in der Anwendung von Cannabis setzen. Patienten sollen in einer Arztpraxis informiert, beraten und versorgt werden. Nach dem grünen Licht durch die Politik müssen Krankenkassen die Therapie mit getrockneten Cannabisblüten bezahlen. Ein weiterer Pfeiler der CDI ist die jährlich in München geplante Messe Cannabis XXL (28.-30. Juli 2017) als Messe, Kongress und Festival.

Das bundesweite Modellprojekt eines Cannabis-Therapie-Centers, für das bereits drei Objektangebote im Großraum München vorliegen, soll mit einem Volumen von rund einer halben Million Euro gebaut werden. Die Finanzierung mit Investitionsmitteln von privaten und institutionellen Anlegern erfolgt über die Crowdinvesting-Plattform Transvendo.

Die DCI Cannabis Institut GmbH will Ihnen Projekt sowie Finanzierungsmodell vorstellen und lädt Sie zur Pressekonferenz am

am Dienstag, 21.02.2017, um 10.30 Uhr
Presseclub München
Tal 12/II. Stock
80331 München
Tel. 089 26024848
www.presseclub-muenchen.de/anfahrt.html

Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

- Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis Institut GmbH
- Franz Wolf, betroffener Cannabis-Patient mit Ausnahmegenehmigung
- Alexandra Scheiderer, betroffene Cannabis-Patientin
- Sven Kirchberg, Geschäftsführer der Transvendo GmbH & Co. KG.
- Cirino Marino, Geschäftsführer der Transvendo GmbH & Co. KG.
- Moderation: Josef König, Pressebüro König
Um Anmeldung wird gebeten unter info@koenig-online.de

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+++ Eine starke Stimme für den Mittelstand +++


Jahresempfang des Liberalen Mittelstandes Bayern in Augsburg

AUGSBURG (12.02.17/pm)- Mit dem Präsidenten des mib – Mittelstand in Bayern e.V., Ingolf F. Brauner, als Gastredner und zahlreichen Mitgliedern aus dem ganzen Freistaat, fand am vergangenen Sonntag (05.02.2017) der Jahresempfang des Liberalen Mittelstandes Bayern statt.



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In ihrer Begrüßung ging die Landesvorsitzende, die Miesbacher Unternehmerin Ursula Lex, vor allem auf die positive Entwicklung des Verbands ein: „Der Liberale Mittelstand Bayern wächst, nahezu täglich gehen neue Mitgliedsanträge in unserer Münchner Geschäftsstelle ein. Mit den Neuwahlen unserer Bezirksvorstände in Niederbayern und Unterfranken in den vergangenen Wochen, konnten wir unsere flächendeckende Präsenz ausbauen. Auf Landesebene und vor Ort geben wir dem Mittelstand eine starke Stimme. Wir setzen uns ein, für die mittelständischen Unternehmer, die Selbstständigen, die Handwerker. Sie sind der Mittelbau unserer Gesellschaft und die Tragende Säule unserer Wirtschaft.“

Ingolf F. Brauner referierte in seiner Rolle als Gastredner über das Thema Altersvorsorge für Selbstständige und kritisierte dabei insbesondere die Pläne von Bundesarbeitsministern Andrea Nahles: „Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung zu zwingen, wäre eine fatale und grundfalsche Entscheidung. Es ist schlicht und weg falsch, wenn die Ministerin behauptet, gesicherte Zahlen über die angeblich fehlende Altersabsicherung von Selbstständigen zu haben.“

Durch die Veranstaltung führte der stellv. Bundesvorsitzende des Liberalen Mittelstandes, Andreas Keck, welcher bei dieser Gelegenheit auch den Startschuss für die Nominierungsphase des Unternehmerpreises GipfelMut gab:

„Auch in diesem Jahr will der Liberaler Mittelstand Bayern herausragende Leistungen von Unternehmern ehren. In der Kategorie GipfelMut ChancenVerwirklicher 2017 suchen wir ein Unternehmen, welches sich genau wie der Vorjahrespreisträger, die Giesinger Bräu Brauerei aus München, mit einem innovativen Geschäftsmodell oder pfiffigen Strategie seinen Markt erobert hat.“

In den weiteren Kategorien GipfelMut StartUp 2017 und GipfelMut ReStart 2017 sucht die Jury des Verbands nach einer erfolgreichen Neugründung und nach einem Unternehmen mit dem Mut und der Entschlossenheit, sich im Laufe der Jahre neu zu erfinden.

Auf dem Empfang sprachen zudem Jungunternehmer und FDP Bundestagskandidat für den Wahlkreis 252 Augsburg-Stadt, Maximilian Funke-Kaiser und Micheal Dassler, Enkel von Puma Gründer Rudolf Dassler, welcher unter dem Titel „von der Waschküche zu zwei Weltkonzernen“ einen sehr persönlichen und kurzweiligen Überblick über die Geschichte der Gebrüder Dassler gab. Der Bezirksvorsitzender der FDP Schwaben, Stephan Thomae hielt ein Grußwort.

Zum Liberalen Mittelstand Bayern e.V.:

Der Liberale Mittelstand in Bayern wurde 1981 als Vereinigung Liberaler Mittelstandspolitik in Bayern e.V. gegründet. Ihm gehörten mittelständische Unternehmer, Handwerker, Selbstständige und leitende Angestellte aus dem Mittelstand an, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen. Die Mitglieder und deren Unternehmen verstehen sich als Motor für eine Politik, die Freiheit, Verantwortung und unternehmerische Eigeninitiative zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht der Liberale Mittelstand der FDP nahe, vertritt aber eigene Positionen.

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Starke Stimme für den Mittelstand beim Neujahrsempfang des Liberalen Mittelstandes in Augsburg (v.l.): Jungunternehmer und FDP Bundestagskandidat für den Wahlkreis 252 Augsburg-Stadt, Ingolf F. Brauner, LM-Landesvorsitzende Uschi Lex, Stv. Bundesvorsitzender Andreas Keck und Micheal Dassler, Enkel von Puma Gründer Rudolf Dassler. (Foto: privat)

Zur Homepage des Liberalen Mittelstandes Bayern

+++ BWL-Basics für Ingenieure und Techniker +++


Fernstudiengänge „Betriebswirtschaft“, „Finanzmanagement“ und „Immobilienökonomie“ starten beim BWL-Institut & Seminar Basel am 15. April 2017 zum 37. Mal /Crashkurse Rechnungswesen/Marketing/Unternehmensgründung starten flexibel

BWL-InstitutBASEL (06.02.17) – Wer Karriere in Unternehmen machen will, muss nicht unbedingt Betriebswirtschaft studieren. Auch Ingenieure und Naturwissenschaftler haben das Zeug zum Chef oder zur Chefin. Voraussetzung: Sie bringen die passenden betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mit. An Führungskräfte und Nachwuchsmanager aus nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Fächern richtet sich das Fernstudienangebot beim Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel besonders. Die modular aufgebauten Fernlehrgänge „Betriebswirtschaft“, „Finanzmanagement“ und „Immobilienökonomie“ starten am 15. April 2017. „Nur wer eine Bilanz lesen kann und Einblick ins Controlling hat, macht als Nicht-Ökonom die wichtigen Schritte auf der Karriereleiter“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel

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Weiterbildung steht weiter hoch im Kurs: Zu den begehrtesten Maßnahmen zählen betriebswirtschaftliche Kenntnisse, etwa Controlling, mit 35 Prozent und Führungskompetenz mit 30 Prozent. Dies ist das Ergebnis der Studie „Karriereziele 2017“ der ManpowerGroup. Gerade für Ingenieure und Techniker, die in BWL fit werden wollen, ist das berufsbegleitende Fernstudienangebot des Betriebswirtschaftlichen Instituts & Seminar Basel zugeschnitten. „Wir konzentrieren uns auf die wesentlichen Themenfelder der Betriebswirtschaftslehre“, so der Studienleiter. Dazu biete das Fernstudium große Flexibilität: Der Studierende kann sich den Lernstoff einteilen und je nach Belastung durch den Job mehr oder weniger büffeln. „Die modular aufgebauten Kurse sind so abgestimmt, dass die Teilnehmer zeitlich und örtlich flexibel das Aufgabengebiet studieren können.“ Die Teilnehmer werden zudem individuell und persönlich durch den Studienleiter betreut.

Das neun- bis zwölfmonatige Intensivstudium Betriebswirtschaftslehre ist auf die Bedürfnisse von Führungs- und Führungsnachwuchskräften zugeschnitten, die sich zur Ergänzung ihres Fachwissens umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen möchten. Der in zehn Module unterteilte Studiengang, der bereits zum 37. Mal aufgelegt wird, schließt als Dipl.-Betriebsökonom (BI) ab. Praxisrelevante Kenntnisse in „Betriebswirtschaft“ stehen im Fokus des Fernlehrgangs: Neben einer Einführung geht es um das Rechnungswesen (Bilanz und GuV, Kosten- und Leistungsrechnung), um Controlling, Marketing, Finanzierung, Investitionsrechnung sowie zwei Kapitel der Unternehmensführung und einen Abstecher in die Volkswirtschaftslehre. Das Intensivstudium Betriebswirtschaftslehre ist auch in einer englischsprachigen Version als „Intensive Course in Business Administration“ möglich.

Das Kompaktstudium „Finanzmanagement“ richtet sich speziell an karriereorientierte Fach- und Führungskräfte aus dem Finanzbereich. Das berufsbegleitende Fernstudium umfasst alle im Finanzbereich relevanten Themen der Betriebswirtschaftslehre. Das sechs- bis neunmonatige Kompaktstudium Finanzmanagement, ebenfalls in 37. Auflage, richtet sich speziell an karriereorientierte Fach- und Führungskräfte aus dem Finanzbereich. Es schließt als Dipl.-Finanzökonom (BI) ab. Das Kompaktstudium ist auch in einer englischsprachigen Version als „Compact Course in Business Administration“ möglich.

Das Intensivstudium „Immobilienökonomie“ richtet sich speziell an Führungskräfte aus dem Immobilienbereich, die sich Kenntnisse der klassischen Betriebswirtschaftslehre, ergänzt durch spezifische Themen des Immobilienmanagements, aneignen wollen. Das neun- bis zwölfmonatige berufsbegleitende Fernstudium, inzwischen zum 28. Mal angeboten, schließt mit dem Dipl.-Immobilienökonom (BI) ab.

Wer sich einen Eindruck von den Lehrgängen verschaffen will, kann Auszüge aus den Lehrgangsunterlagen kostenlos und unverbindlich unter www.bwl-institut.ch einsehen.

Crash-Kurse „Rechnungswesen“ und „Marketing“
Zu den betriebswirtschaftlichen Schwerpunktthemen „Rechnungswesen & Controlling“, „Marketing & Strategie“ und Unternehmensgründung bietet das BWL-Institut drei spezielle Lehrgänge an.

Die ein bis zweimonatigen berufsbegleitenden Crashkurse sind besonders auf Bedürfnisse von Fach- und Führungskräften aus nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zugeschnitten.

Die Crashkurse vermitteln kurz und kompakt das wichtigste BWL-Wissen zu den Kernthemen Rechnungswesen, Marketing oder Unternehmensgründung. Die für die Dauer von ein bis zwei Monaten konzipierten Crash-Kurse können flexibel gestartet werden.

Über die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG
Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2016 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch.

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+++ Cannabis-Verband Bayern startet bundesweite Petition zur Legalisierung + + +



MÜNCHEN/BERLIN (26.01.17) – Der Cannabis-Verband Bayern (CBV) hat eine bundesweite Petition zur völligen Legalisierung von Cannabis für Erwachsene ab 18 Jahren gestartet. „Jeder Bürger hat ein Recht auf Cannabis und auf Selbstanbau von Hanf“, forderte CBV-Vorsitzender Wenzel Vaclav Cerveny am Donnerstag in München. Die Petition wird am 1. Februar 2017 um 19 Uhr an der Universität Bayreuth (Raum H18/NW II) vorgestellt.


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Der Petition zufolge soll Hanf aus den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (§24a BtMG) gestrichen werden und grundsätzlich als landwirtschaftliches Produkt und Lebensmittel betrachtet werden. In einem zweiten Schritt soll das Jugendschutzgesetz (JuSchuG) dahingehend erweitert werden, dass Hanfprodukte mit einem THC-Gehalt über 0,2 % erst ab 18 Jahren erworben und verkauft werden dürfen.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein in der vergangenen Woche ist für den CVB-Vorsitzenden der richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. Er sieht den einstimmigen Beschluss des Bundestages in erster Linie als „Anbauverhinderungsgesetz“. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sei mit dem Gesetz dem Druck von Gerichten ausgewichen, die Schwerkranken den Anbau erlaubt hätten.

Die Petition kann unter folgendem Link unterstützt werden:

Direktzum Unterschreiben der Petition!



Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (55) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat 2014 das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren aber abgelehnt. Im Juli 2015 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Nach über 80 Jahren der Prohibition wird es für Cerveny Zeit für die Re-Legalisierung von Hanf, der als eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Menschheit gilt.

Über openPetition.de
openPetition ist eine offene, partizipative Petitionsplattform, ermöglicht digitale Bürgerbeteiligung und eröffnet den Dialog zwischen Bürgern und Politik. Jeden dritten Tag ist eine Petition erfolgreich. 2016 wurden 3 Mio. Unterschriften für rund 2.200 Petitionen geleistet. In 170 Fällen wurde den Anliegen der Petenten entsprochen. openPetition ist eine gemeinnützige GmbH und zu 100% durch Spenden finanziert.

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[Liberaler Mittelstand]

+++ Liberaler Mittelstand Niederbayern formiert sich neu +++


Landshuter Unternehmer Bernd Einmeier führt Bezirksverband an/Bayerns ML-Vorsitzende Uschi Lex: Flüchtlinge als Chance für den Mittelstand

LANDSHUT (25.01.17/pm) - Der Liberale Mittelstand (LM) Niederbayern will mit frischem Schwung der bürgerlichen Mitte wieder eine Stimme geben. Der Landshuter Unternehmer Bernd Einmeier (44) steht neu an der Spitze der bundesweit aktiven unabhängigen Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation. Die Mitglieder wählten den 44-jährigen Diplom-Kaufmann und geschäftsführenden Gesellschafter der ThinkTank Networks GmbH & Co. KG einstimmig bei einer Enthaltung am Dienstagabend in der Tafernwirtschaft Schönbrunn zu ihrem Bezirksvorsitzenden. „Wir wollen die niederbayerische Wirtschaft noch fitter für die Zukunft machen. Es gibt viel zu tun“, kündigte Einmeier an.

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Unter der Wahlleitung des stellvertretenden LM-Bundesvorsitzenden Andreas Keck (München) gingen die Vorstandswahlen zügig über die Bühne. Als stellvertretender niederbayerischer Vorsitzender wurde einstimmig der 50-jährige Landshuter Unternehmer Markus Wahle gewählt. Der Master of Arts Int. Business Studies ist Inhaber der Adfineo Markus Wahle e. K.. Als Medienreferent wählten die Mitglieder den 50-jährigen Diplom-Kaufmann Josef König (Pressebüro König) aus Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn) einstimmig bei einer Enthaltung. Als Beisitzer (einstimmig gewählt) fungieren: Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH) Nicole Bauer (Velden), Matthias Baur (Koller & Baur OHG Viechtach), Franz Egerer (Geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei und Mineralbrunnenbetrieb H. Egerer/Großköllnbach), Norbert Hoffmann (Hoffmann Werbung Landshut) und Oberbürgermeister Alexander Putz (Landshut).

Mittelstand als Motor der Wirtschaft
Bayerns LM-Vorsitzende Uschi Lex unterstrich in ihrem Grußwort die Bedeutung des Mittelstandes als Motor der Wirtschaft. Als größter Arbeitgeber in Deutschland stellten mittelständische Unternehmen vier von fünf Ausbildende ein. „Dennoch werden diesem wichtigen Wirtschaftssektor durch ständig wachsende Bürokratie und steigende Abgaben Prügel vor die Füße geworfen“, so die Unternehmerin aus dem oberbayerischen Miesbach. Besonders schwerfällig reagiere die Bürokratie bei der Integration der Flüchtlinge in die Wirtschaft. Wenn Unternehmer Flüchtlinge als Praktikanten aufnehmen wollen, müssten sie hohe Hürden überwinden und von Amt zu Amt laufen.

„Wir wollen die liberale Stimme der Wirtschaft in die Öffentlichkeit bringen“, sagte die mittelständische Unternehmerin und erntete die Zustimmung des neuen Landshuter Oberbürgermeisters Alexander Putz. Dieser hatte als stellvertretender Landesvorsitzender des LM viele programmatische Beiträge geliefert und steht seit drei Wochen an der Spitze der Verwaltung mit über 1.100 Mitarbeitern.

Auf das niederbayerische LM-Team wartet bereits eine spannende Organisationsaufgabe: Vom 1. bis 2. September 2017 wird die Bundesdelegiertenversammlung des Liberalen Mittelstandes in Landshut tagen, kündigte der stellvertretende Bundesvorsitzende Andreas Keck an.

„Rechte Populisten entlarven“
Der neue LM-Bezirksvorsitzende Bernd Einmeier betonte, es sei an der Zeit wieder mehr Stimmen aus der bürgerlichen Mitte Gehör zu verschaffen. In Zeiten von Fake-News und kontrafaktischer Berichterstattung sei es umso wichtiger, dass die in der Welt sich auf dem Vormarsch befindenden rechten Populisten entlarvt werden. Der Liberale Mittelstand Niederbayern werde aufklären und seinen Beitrag dazu leisten, dass bürgerliche liberale Themen die freiheitliche demokratische Gesellschaft stärken, bekräftigte der LM-Bezirksvorsitzende.

Chancen der Digitalisierung nutzen
„Der Region geht es momentan gut, sehr gut sogar“, so Einmeier, „jedoch sollten wir unsere Anstrengungen noch weiter ausbauen in Zeiten von globalen Megatrends, die unsere Zukunft hier vor Ort in Niederbayern massiv beeinflussen.“ Wirtschaft erklären und Antworten liefern, auch auf komplexe Themen wie Digitalisierung, Urbanisierung, Globalisierung, neue Mobilitätsformen oder die Vernetzung von Menschen und Maschinen (Industrie 4.0) stellen nach Ansicht des Mittelstand Kenners die Region Niederbayern vor sehr große gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen, um im globalen Wettbewerb weiter führend zu bleiben.

Der Liberale Mittelstand wird Einmeier zufolge Wirtschaft erklären, aber auch konkrete Projekt in der Jugendarbeit, bei Start-up Unternehmen und etablierten Unternehmen initiieren. „Menschen global verbinden, damit sie gegenseitiges Verständnis entwickeln und gemeinsam Innovationen vorantreiben“, nannte der Landshuter Unternehmer als Ziele des LM. Ebenso sollen Investoren angesprochen und Kapital nach Niederbayern geholt werden. „Das sind die Schlüsselfaktoren für den zukünftigen Erfolg unserer Region.“

Über den Liberalen Mittelstand
Der Liberale Mittelstand ist ein Zusammenschluss von mittelständischen Unternehmern, Handwerkern, Freiberuflern sowie Angestellten aus diesen Bereichen, die sich dem liberalen Gedankengut verpflichtet fühlen und dem Mittelstand eine politische Stimme geben. Der Liberale Mittelstand Bayern wurde 1981 als Vereinigung für Liberale Mittelstandspolitik in Bayern e.V. (VLM) gegründet und versteht sich als Motor für eine Politik, die Freiheit, Verantwortung, unternehmerische Eigeninitiative und Wohlstand für alle zum Ziel hat. Als unabhängige Wirtschafts- und Mittelstandsorganisation steht die liberale Mittelstandsvereinigung der FDP nahe, vertritt aber ihre eigenen Positionen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

Bildtext:

Neue Führung beim Liberalen Mittelstand Niederbayern: Der Landshuter Unternehmer Bernd Einmeier (4. v. l.) wurde als Vorsitzender gewählt. Dem Vorstand gehören an (v.l.): Franz Egerer (Beisitzer), Josef König (Medienreferent), Norbert Hoffmann (Beisitzer), Markus Wahle (2. Vorsitzender), Nicole Bauer (Beisitzerin), Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz und Matthias Baur (beide Beisitzer). Foto: Guido Lex.

Zum Pressefach des Liberalen Mittelstandes Bayern


+++ Aufguss für Wellness-Branche +++

Ostbayerns Gesundheits-Wirtschaft reagiert auf den Sauna-Boom und investiert Millionen-Beträge in die Schwitz-Tempel/Zweiter Entwicklungszyklus nach dem Start mit klassischer Badekur



REGENSBURG/BAD BIRNBACH(17.01.17/Von Josef König) – Sauna ist mehr als nur schwitzen: Mit Millionen-Investitionen reagieren Ostbayerns Wellness-Betriebe auf den bundesweiten Aufguss-Boom. Mehr als 700.000 Besucher kommen jährlich regelmäßig in die größten zehn Saunabetriebe. Der Wohlfühl-Trend ist zu einem wichtigen Turbo für die regionale Wirtschaft geworden. Schwitzen ist in: Mehr als 31 Millionen Menschen nutzen nach Angaben des Deutschen Sauna-Bundes deutschlandweit mehr oder weniger regelmäßig das Saunabaden. Es gibt rund 2100 kommunale oder privatwirtschaftlich geführte Betriebe, dazu kommen noch 1,7 Millionen private Saunaräume.


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Als es das Wort „Wellness“ noch nicht gab, errichtete die Rottal Terme Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn) bereits 1995 für sechs Millionen Euro ein „Vitarium“ für Schwitzfreunde und textilfreie Sonnenanbeter. Heute lockt der ostbayerische Marktführer mit 13 verschiedenen Saunen und Dampfbädern jährlich rund 150.000 Besucher an. Das Vitarium habe dem niederbayerischen Kurort auch in schwierigen Zeiten „extrem“ geholfen, so Verena Hanner von der Kurverwaltung Bad Birnbach. Nach den erfolgreichen Gründerjahren mit der klassischen Badekur habe sich mit dem Saunabereich ein „zweiter Entwicklungszyklus“ ergeben. Die Saunawelt sei wegen der ausschließlich privat zahlenden Besucher eine „Cash-Cow“. Zu den Highlights zählen die Sauna-Nächte und das Mondscheinbaden mit Show-Aufgüssen (Foto: Kurverwaltung Bad Birnbach).

In einer Kombination aus Museumsambiente und modernster Saunatechnik finden sich Besucher des Saunahofes in Bad Füssing. In einem Rottaler Vierseithof mit Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert wurden acht Schwitzräume mit klangvollen Namen wie Hexensauna, Kartoffelkeller oder Kräuterkammerl auf 1.600 qm Innenbereich und einem Pool mit Thermalwasser im 2.200 qm großen Außenbereich integriert. Ein Privatinvestor soll nach früheren Medienangaben 2003 rund zehn Millionen Euro investiert haben. Innerhalb von zehn Jahren sind eine Million Besucher gekommen. Nach einem Besitzerwechsel der Therme I, zu dem der Saunahof gehört, will Verena Scheer, Assistentin der Geschäftsleitung, keine Angaben zu Neuinvestitionen oder Besucherzahlen machen. Für 2017 seien jedenfalls wieder Events geplant. Das Aufgussprogramm wechselt laut Scheer dreimal im Jahr. 20 verschiedene Aufgüsse und sieben Peelings zählen zu den Highlights. Die benachbarte Sauna der Europatherme Bad Füssing erreicht mit zahlreichen Saunavariationen auf einer Fläche von 600 qm und einer Freiluftterrasse laut Thermenchef Ernst Stapfer konstant 40.000 Besucher pro Jahr.

Die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach im Rottal hob sich 1996 mit einem traditionellen Hamam von den üblichen Saunalandschaften ab. Rund 20.000 Besucher lassen sich laut Thermenleiter Dieter Lustinger jährlich in dem 280 qm großen türkischen Schwitzbad mit Seifen-Schaum-Massagen nach den Vorgaben der orientalischen Badekultur verwöhnen.

Entspannen im Türkischen Bad „Hamam“
Mit einem Waschhandschuh aus Ziegenhaar und Seife aus Olivenöl und Lavendel beginnt der Reinigungsprozess. Eingehüllt in Seifenschaum massiert der Bademeister auf dem heißen Stein die Körper, führt die intensive Reinigung fort. Entspannt wird im Thermalwasserbecken und im Ruheraum bei einem Weißbier. (Foto: Wohlfühl-Therme).

2011 kam „Sauna pur“ mit 400 qm Innenbereich und 250 qm Außenbereich hinzu. Mit dem Konzept von drei Saunen (95, 75 und 60 Grad) und klassischen Aufgüssen „ohne Firlefanz“ erreicht die Wohlfühl-Therme rund 70.000 Besucher. Der Hamam und die Sauna tragen mit drei und 15 Prozent zum Gesamtumsatz der Therme bei. „Wir rechnen mit weiter steigenden Besucherzahlen“, sagt Lustinger. Deshalb soll auch der Außenbereich der Sauna im Zuge eines groß angelegten Thermenumbaus ausgeweitet werden.

Rund 4,8 Millionen Euro haben die Stadtwerke Amberg in die Sauna im Kurfürstenband in den letzten 20 Jahren investiert. Der Zuspruch ist in den letzten zehn Jahren von 42.000 auf 76.000 gestiegen, so Karoline Gajeck-Scheuck von der Unternehmenskommunikation. Mit sechs langen Saunanächten und Spezialaufgüssen locken die Betreiber zusätzliche Gäste in den 1.600 qm großen Innen- und 300 qm großen Außenbereich. Etwa 2,8 Millionen Euro hat die Kaisertherme Bad Abbach seit 1996 in die 1.000 qm große Saunawelt investiert, so Thermenchefin Katrin Landes. Knapp 70.000 Besucher genießen in der Panorama-Sauna den Blick auf den niederbayerischen Kurort vor den Toren Regensburgs und den Außenwhirlpool. Die Saunawelt trägt mit 27 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Mit einem Ausblick auf die Winzerer Höhen und 5.000 qm Außenbereich an der Donau punktet die Panoramasauna im Regensburger Westbad bei rund 67.000 Besuchern im Jahr. „Wir rechnen mit steigenden Besucherzahlen“, sagt Martin Gottschalk, Leiter Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Regensburg. In den Sauna-Bereich mit sieben Schwitzräumen wurden 2006 rund 4 Millionen Euro investiert. In der Regel seien vier Mitarbeiter beschäftigt, bei schlechtem Wetter sogar sechs Mitarbeiter. Von Oktober bis Mai gibt es eine Mondscheinsauna mit speziellen Themen und dazu passenden Aufgüssen. Laut Gottschalk beträgt der Umsatzerlös des Sauna-Paradieses mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes im Bad.

Rund 50 Millionen Euro haben EU, Freistaat Bayern, Bezirk und Kommunen vor rund 20 Jahren in das Sibyllenbad nahe der bayerisch-tschechischen Grenze gesteckt und den Grundstein für eine neue weiße Industrie gelegt. Was als Ausgleich für den Niedergang der Porzellanfabriken gedacht war, entwickelt sich zu einem Motor für den Gesundheitstourismus. Von den im Durchschnitt täglich 800 Gästen gehen laut Marketingleiterin Barbara Bannert rund ein Fünftel in den 2.500 qm großen Wellness-Bereich mit Sauna und Bade-Tempel innen und außen. Erst 2013 wurde eine achte Aufguss-Sauna im Zuge der gesamten Modernisierungsmaßnahmen ergänzt.

Die Limes-Therme Bad Gögging (Lkr. Kelheim) investiert laut Thermenleiter Franz Bauer seit eineinhalb Jahren rund 4,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Römer-Sauna. Im ersten Halbjahr 2015 seien noch 15.000 Besucher gekommen, nach dem Start im Dezember 2016 soll es wieder aufwärtsgehen. Der römische Limes-Turm sowie eine große Arena Sauna gehören zum 5.500 qm großen Innen- und Außenbereich. Insgesamt sind 85 Mitarbeiter beschäftigt, davon zehn Bade- und Saunameister. Mit dem Bau von Wohnmobilstellplätzen will man neue Gäste ansprechen.

Mit steigenden Besucherzahlen (2014: 56.098) rechnet auch das Bulmare nach der Wiedereröffnung im Dezember 2015. Dort wurden laut Michael Hitzek von der Stadt Burglengenfeld 17 Millionen in das Wohlfühlbad investiert. Die Sauna verfügt über einen 1.260 großen Innen und 800 qm großen Außenbereich. Besonderes Highlight ist eine Bierkeller-Sauna, die an die lange Brautradition der Stadt erinnern soll. Der Saunabereich trägt mit rund 40 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Am Sauna-Boom will inzwischen auch Bundesfinanzminister Schäuble mitverdienen. Die Mehrwert-Steuererhöhung im Juli 2015 von 7 auf 19 Prozent liegt den Badebetrieben noch schwer im Magen, wie Marketingleiterin Barbara Bannert vom Kurmittelhaus Sibyllenbad Neualbenreuth (Lkr. Tirschenreuth) moniert.

Sauna-Marktführer in Ostbayern: Das Vitarium in Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn):




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[Musiktipps]

+++ Sting kommt zu T&T-Schlossfestspiele +++

Weltstar tritt am 20. Juli 2017 im Innenhof des Fürstlichen Schlosses in Regensburg auf



REGENSBURG (14.01.17/jk) – Weltstar "Sting" kommt am 20. Juli 2017 (20.30 Uhr) nach Regensburg. Er tritt bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen im Innenhof des Fürstlichen Schlosses auf.




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"Dass es gelungen ist, Rock-Superstar Sting für die Festspiele zu gewinnen, darf man eine Sensation nennen", schreibt Veranstalter Reinhard Söll. Das ist für Söll der Beweis, dass die Thurn und Taxis Schlossfestspiele im 15. Jahr ihres Bestehens endgültig in der Champions-League der Festivals angekommen sind. Sting, der Gründer von "The Police", veröffentlichte mit der Band fünf Studioalben, erhielt fünf Grammys und zwei Brits und wurde 2003 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Als einer der außergewöhnlichsten Solokünstler der Welt wurde Sting mit weiteren zehn Grammy Awards, zwei Brits, dem Golden Globe und Emmy sowie dem Century Award des Billboard Magazins ausgeteichnet.

Er war dreimal für den Oscar und einmal für den TONY nominiert. Im Verlauf seiner Karriere hat er nahezu 100 Millionen Alben als Solokünstler und mit The Police verkauft. Seine zahllosen Hits wie „Desert Rose“, „An Englishman in New York“, „Fragile“, „If I ever lose my faith In you" oder „Fields of Gold“ wurden bis zu 85 Millionen mal auf YouTube angeklickt.

Foto: Odenon Concerte

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[Wettbewerbspolitik]

+++ Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen Möbelhersteller +++

Verbotene Preisbindung von Händlern/Erlaubt sind nur „unverbindliche Preisempfehlungen“



BONN (12.01.17/jk) – Das Bundeskartellamt hat in einem Verfahren wegen verbotener Preisbindung gegen fünf Möbelhersteller und vier Manager Bußgelder in Höhe von insgesamt 4,43 Millionen Euro verhängt. Die fünf Hersteller aeris GmbH, hülsta-werke Hüls GmbH & Co. KG, Kettler GmbH, Rolf Benz AG & Co. KG und Zebra Nord GmbH hatten ihren Händlern verbotenerweise Preisvorgaben gemacht. Erlaubt sind nur „unverbindliche Preisempfehlungen“. „Wenn Hersteller den Wettbewerb zwischen den Händlern einschränken, ist der Kunde der Leidtragende“, erklärte Präsident Andreas Mundt.




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Das Bundeskartellamt hat laut einer Pressemitteilung in letzter Zeit bereits in zahlreichen Verfahren Bußgelder wegen verbraucherschädlicher Preispraktiken verhängt, etwa im Lebensmitteleinzelhandel, bei Matratzen und Navigationsgeräten. Der aktuelle Fall in der Möbelbranche sei für die Verbraucher bedeutsam. Die betroffenen Markenhersteller decken nach Ansicht der Wettbewerbshüter das gesamte Angebotsspektrum von Kastenmöbeln über Polstermöbel und Bürostühle bis hin zu Garten- und Freizeitmöbeln ab.

Die Verfahren waren aufgrund entsprechender Beschwerden von Händlern eingeleitet worden. Im Juni 2014 bzw. Juli 2015 führte das Bundeskartellamt Durchsuchungen bei den Herstellern durch. In seinen Entscheidungen hat das Bundeskartellamt besonders „klare Konstellationen der vertikalen Preisbindung“ aufgegriffen. „Um die Ladenpreise zu beeinflussen, haben die Hersteller in diesen Fällen unzulässigen Druck auf preisgünstigere Händler ausgeübt.“ Dier Hersteller hätten Liefersperren angedroht und teilweise auch durchgesetzt. Zum Teil hätten auch konkurrierende Händler die Einhaltung der Mindestpreise überwacht. Auf die Verhängung von Bußgeldern gegen diese Handelsunternehmen sei aus Ermessensgründen verzichtet worden.

Sämtliche betroffene Unternehmen haben laut Bundeskartellamt kooperiert. Alle Verfahren seien einvernehmlich beendet worden. Im Gegenzug für dieses „Settlement“ sei das Bußgeld um 10 Prozent reduziert worden. Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen hätten sich bußgeldmindernd ausgewirkt. Die Bescheide seien größtenteils rechtswirksam, teilte das Bundeskartellamt mit.

Foto: Bundeskartellamt.




+++ Hebertsfelden: 49-jährige Frau mittags auf offener Straße erstochen +++

Der mutmaßliche Täter, ein 72-jähriger Nachbar, ist nach einem Selbstmordversuch in einer Klinik verstorben/Schock in der 3.600-Einwohner-Gemeinde im Rottal



HEBERTSFELDEN (10.01.17/jk) - Eine Bluttat erschüttert die 3.600-Einwohner-Gemeinde Hebertsfelden im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn: Auf offener Straße ist eine 49-jährige Frau am Montag gegen 11.15 Uhr mit dem Messer erstochen worden. Ein 72-jähriger Nachbar hatte ihr in der Ortsmitte aufgelauert und sie angegriffen. Er ist nach einem Selbstmordversuch inzwischen in einer Klinik verstorben, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Dienstag mit.

Nach Berichten von Augenzeugen soll der 72-jährige Rentner der 49-jährigen Frau aufgelauert haben, wie sie in die Ortsmitte zum Einkaufen gegangen war. Nach der Rückkehr habe er sie mit einem Messer angegriffen. Ein Passant hatte noch versucht, der Frau zu helfen. Mit einem Meterstab habe er den mit dem Messer fuchtelnden Täter abdrängen wollen. Im Verlauf des Angriffs stach der Täter mehrfach auf die Frau ein, sodass diese noch vor Ort trotz Reanimationsversuche durch den herbeigerufenen Notarzt verstorben ist. Noch am Dienstag sind die Kreise-Umrisse des Opfers vor dem Tatort in der Rackersbacher Straße zu sehen. Angehörige und haben Gedenkkerzen am Tatort aufgestellt.





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Der Rentner wollte sich nach der Tat das Leben nehmen. Wie Nachbarn berichten, soll er sich aufgehängt haben, sei aber von der Polizei gefunden worden und ins Kreiskrankenhaus Eggenfelden gebracht worden, wo er inzwischen verstorben ist.

In der Vergangenheit ist es laut Polizei immer wieder zu Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen dem Rentner und dem späteren Opfer gekommen, was letztendlich in einem gerichtlichen Kontaktverbot für den Rentner mündete. Bürgermeister Karl Hendlmeier (CSU), der selbst in der Nachbarschaft wohnt, hat gegenüber dem Bayerischen Rundfunk bestätigt, dass der Konflikt zwischen Täter und Opfer schon länger geschwelt habe. Der Täter sei polizeibekannt gewesen, er soll im letzten Jahr gedroht haben: „Ich stech Dich ab!“ Niemand hätte geglaubt, dass er seine Drohung wahrmacht.

Der mutmaßliche Täter galt als Sonderling in der Gemeinde. Er soll mit den Nachbarn im Clinch gewesen sein. Bereits habe er einen anderen Nachbarn attackiert. Der psychisch kranke Mann soll, wie die PNP den Bürgermeister Hendlmeier zitiert, tote Katzen an sein Garagentor genagelt haben. Er habe angegeben, dass er die Tiere gefunden habe. Nach Angaben des Bürgermeisters war dem Mann nie etwas nachzuweisen.

Das Opfer, die bei einem Pflegedienst gearbeitet hat, soll erst vor zwei Jahren mit ihrem Partner nach Hebertsfelden gezogen sein. Der Nachbar, der selbst viele Vögel (Tauben, Wachteln und sogar einen Habicht) gehalten haben soll, hat sich nach Berichten in das Familienleben des Opfers eingemischt haben. Das Opfer, so erzählen Nachbarn, soll den mutmaßlichen Täter wegen Tierquälerei eines Hundes angezeigt haben. Diese Anzeige soll letztlich zur Eskalation und zur Gewalttat geführt haben.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut sowie der Kriminalpolizeiinspektion Passau laufen.

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+++ Straubinger Tagblatt kauft in Ingolstadt zu +++

Mediengruppe Straubing/Landshut erwirbt "espresso Mediengruppe"/Herausgeber Hermann Käbisch bleibt als politischer Redakteur erhalten



STRAUBING/INGOLSTADT (09.01.17/jk) – Der Raum Ingolstadt wird medientechnisch aus Ostbayern beherrscht: Die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung hat laut Pressemitteilung die „espresso Mediengruppe“ (Ingolstadt) erworben. Drei Jahre nach dem Kauf der Münchner Abendzeitung habe die Mediengruppe ihr Engagement in der Metropolregion München „arrondiert“.


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Mit dem Kauf der "espresso Mediengruppe" erreicht die Verlagsgruppe Straubing jetzt nochmals knapp 100.000 Haushalte mehr. Die "espresso Mediengruppe", die bisher dem Herausgeber Hermann Käbisch gehörte, gibt in Ingolstadt das Anzeigenblatt "Blickpunkt" sowie die beiden Zeitschriftentitel "espresso" und "Bayerns Bestes" heraus.

Trotz des 100-prozentigen Verkaufs an die Mediengruppe Landshuter Zeitung / Straubinger Tagblatt bleibt der Altherausgeber Hermann Käbisch im Amt als leitender politischer Redakteur. Er sieht den Eigentümerwechsel als Fortführung seines Lebenswerks und den Erhalt einer kritischen Presse-Stimme für Ingolstadt als wesentlich. Überdies werden alle Arbeitsplätze erhalten, zudem ist die Einstellung neuer Mitarbeiter geplant. Ein weiterer Baustein ist der zügige Ausbau des Online-Auftritts für das eigene Ingolstädter Regionalportal. Dieses soll umfangreicher, aktueller und reichweitenstärker gestaltet werden.

Neben zahlreichen Medien-Beteiligungen und den sich dynamisch entwickelnden digitalen Geschäftsfeldern gehören zum Medienhaus Landshuter Zeitung / Straubinger Tagblatt 17 regionale Zeitungsausgaben in Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern, 7 regionale Anzeigenblätter und seit 2014 der Boulevardtitel "Abendzeitung" in München.

Ende November 2016 hatte der zweite große ostbayerische Verlag in Ingolstadt zugegriffen: Der Donaukurier gehört künftig zur Verlagsgruppe der Passauer Neuen Presse. Das Medienhaus erwarb zum 1. Januar 2017 die Donaukurier-Verlagsgruppe in Ingolstadt. Darauf haben sich PNP-Verlegerin Simone Tucci-Diekmann und der Herausgeber des „Donaukurier“, Georg Schäff, geeinigt. Die Übernahme steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes und über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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+++ Österreich: Neuer Rekord bei Betriebsansiedlungen +++

Wirtschaftsminister Mitterlehner: Standort Österreich im Aufwind: Erstmals über 300 internationale Unternehmen bei der Ansiedlung betreut - Forschende Firmen und Startups verdoppelt



WIEN (04.01.17/jk) – Österreich als Standort begehrt: 319 neue internationale Unternehmen haben sich 2016 in der Alpenrepublik angesiedelt. Dies gaben Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und ABA-Geschäftsführer René Siegl am Mittwoch bekannt.


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Die mit den Rekord-Ansiedlungen (plus 7 Prozent gegenüber 2015) verbundenen Investitionen im Land sind 2016 um 42 Prozent auf 705,22 Millionen Euro gestiegen. Bei der Zahl der neuen Jobs gab es eine leichte Steigerung auf 2.622. Mitterlehner erwartet insgesamt ein erfolgreiches Jahr für die heimische Wirtschaft: „Der Ausblick ist positiv. Unsere Unternehmen rücken trotz internationaler Krisen und Unsicherheiten wieder den Optimismus in den Vordergrund.“

„Viele internationale Betriebe, die sich bei uns ansiedeln, schätzen die Drehscheibenfunktion in Richtung Ost- und Südosteuropa. Dazu kommen die qualifizierten Fachkräfte sowie Österreichs Stabilität und Rechtssicherheit. In einem schwierigen geopolitischen Umfeld gewinnen diese Erfolgsfaktoren an Bedeutung“, sagte Mitterlehner. „Wir haben uns bewusst attraktiver für forschende Unternehmen und internationale Startups gemacht. Das zahlt sich jetzt aus", verweist Mitterlehner auf die erhöhte Forschungsprämie und das neue Startup-Paket. Zusätzlich sinken die Lohnnebenkosten allein 2017 um rund 500 Millionen Euro.

Steuer-Wettbewerb in Europa
Mitterlehner sieht trotz der guten Zahlen „keinen Anlass für tatenlose Selbstzufriedenheit“ und spricht sich insbesondere für ein modernes Arbeitsrecht und das weitere Senken der Steuer- und Abgabenquote aus. „Wir stehen in einem harten internationalen Wettbewerb, gerade bei der Körperschaftssteuer. Wenn 17 von 28 EU-Ländern niedrigere Sätze als Österreich haben, müssen wir uns mittelfristig mit diesem Thema auseinandersetzen. Abhängig von den budgetären Möglichkeiten und im Kontext einer nächsten Steuerreform-Etappe“, sagte Mitterlehner.

Starkes Interesse aus Deutschland, China und CEE/SEE Märkten
Aus dem traditionell stärksten Investorland Deutschland kamen im Vorjahr 116 Unternehmen nach Österreich – und damit um rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutschland zeichnete damit für 36 Prozent aller ABA-Projekte verantwortlich. Stark steigend ist auch das Engagement aus China: Zwölf chinesische Unternehmen (gegenüber sieben im Vorjahr) siedelten sich 2016 mit Unterstützung der ABA im Land an. Rund 70 Unternehmen – und damit mehr als ein Fünftel aller neuen ABA-Ansiedlungen – kamen aus den CEE/SEE-Ländern. Am stärksten vertreten waren hier Ungarn, Slowenien, die Slowakei und Russland.

Zahl der forschenden Firmen und Start-Ups verdoppelt
Mehr als zehn Prozent der von der ABA 2016 bei der Ansiedlung beratenen internationalen Unternehmen betreiben Forschung & Entwicklung. „Die Zahl der angesiedelten F&E treibenden Firmen hat sich im Vorjahr von 16 auf 35 mehr als verdoppelt. Allein im Vorjahr haben diese Betriebe rund 124 Millionen Euro in Österreich investiert. Das ist ein starkes Zeichen für die Qualität des Forschungsstandorts“, betont Mitterlehner. „Maßnahmen wie die erhöhte Forschungsprämie machen sich bezahlt. Damit haben wir Vorteile im weltweiten Standortwettbewerb.“

Als Teil der Gründerland-Strategie des Wirtschaftsministeriums betreut die ABA auch internationale Startups bei der Gründung in Österreich. „2016 konnten wir die Zahl der angesiedelten Startups auf 18 verdoppeln“, erläutert Mitterlehner.

Bundesländer-Ranking: Wien vor Salzburg, Kärnten und Oberösterreich
Auch 2016 siedelte sich mit 155 die Mehrzahl der internationalen Unternehmen in der Hauptstadt Wien an (2015: 150). Stärkstes Bundesland nach Wien war Salzburg mit 31 (2015: 25) Betriebsansiedlungen, gefolgt von Kärnten mit 27 (2015: 36) und Oberösterreich mit 23 Ansiedlungen (2015: 17). 22 (2015: 20) der von der ABA und den Regionalgesellschaften betreuten Firmengründungen wurden in Tirol, 21 in der Steiermark (2015: 16), 20 in Niederösterreich (2015: 18), elf in Vorarlberg (2015: 9) und sieben im Burgenland (2015: 5) angesiedelt. Zwei Unternehmen haben Standorte in mehreren Bundesländern.

Über die ABA – Invest in Austria
Die ABA – Invest in Austria ist eine im Eigentum des österreichischen Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden.

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+++ JVA Stadelheim als Sprungbrett auf Chefsessel +++

Das gemeinnützige Projekt Leonhard hilft Strafgefangenen mit einer unternehmerischen Ausbildung und Persönlichkeitstrainings, wieder gesellschaftsfähig zu werden



MÜNCHEN (03.01.17/Von Josef König) – FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist das prominenteste Beispiel für gelungene Resozialisierung. Er hat 30 Millionen Euro Steuern hinterzogen, seine dreieinhalb Jahre Gefängnis-Strafe bekommen und ist nach der verbüßten Haft wieder auf seinem Top-Job zurückgekommen. Davon können normale Gefangene nur träumen. Damit auch kleine Gangster eine Chance bekommen, haben Maren (38) und Bernward Jopen (75) das Projekt „Leonhard – Unternehmertum für Gefangene“ ins Leben gerufen.



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Es ist keine gewöhnliche Entlassungsfeier: Im Stuck-Saal der Justizvollzugsanstalt (JVA) München-Stadelheim haben sich 16 Gefangene des inzwischen zehnten Kurses eingefunden, um ihre Geschäftsideen den Betreuern und Mentoren zu präsentieren sowie ihre Abschlusszeugnisse zu erhalten. Sie haben eine unternehmerische Hochschulausbildung durchlaufen. Rund ein Drittel der Männer kommt in der blauen Haftkleidung, der Rest schon in „Zivil“. Sie haben Zweidrittel der zwei bis sechs Jahren langen Haft abgesessen und sind schon außerhalb von Deutschlands zweitgrößter JVA mit rund 1.300 Insassen. Die wirtschaftliche Weiterbildung soll es möglich machen, dass sich die Ex-Gefangenen eine straffreie Zukunft aufbauen können. „Als Gründer eines kleinen Dienstleistungsunternehmens sind sie unabhängig von Arbeitgebern, die sich möglicherweise mit einem vorbelasteten Lebenslauf schwer tun“, so Bernward Jopen.

Ideenreiche Knackis
Die Geschäftsmodelle sind vielfältig, mit denen sich die Kursteilnehmer selbstständig machen wollen: Die Ideen reichen vom Truck-Food, Lackschaden-Reparateur oder bis hin zu einem überdimensionalen Hotelprojekt. Nach der Entlassung will Hip-Hop-Hit, so sein Künstlername, eine Firma zur Vermittlung von Hip-Hop-Künstlern gründen. Er habe drei Jahre an seiner Idee gearbeitet. Leonhard habe ihm geholfen, das Unternehmen „noch geiler“ zu machen. Er werde versuchen, seine bisherige kriminelle Seite in positive Energie umzulenken, sagt er. Trotz Gangsterstyle sei Hip-Hop-Hit ein „liebensvoller und nachdenklicher Mensch“, charakterisiert Bernward Jopen seinen Schützling.

Die Bilanz nach zehn Kursjahren lässt sich sehen: Rund 60 Prozent der entlassenen Leonhard-Absolventen finden nach durchschnittlich 26,3 Tagen eine Beschäftigung oder beginnen ein Studium. 29 Prozent machen sich selbstständig und 88 Prozent der Absolventen bleiben straffrei. „Ein erneuter Strafvollzug kostet nicht nur Steuergelder, sondern im schlimmsten Fall neue Opfer“, ergänzt seine Tochter Maren.

Betreuung auch nach der Entlassung
Die Gefangenen werden aus einer großen Zahl an Bewerbern ausgewählt und werden auch lange nach der Haft betreut. „Denn das ist einer der entscheidenden Punkte, damit ehemalige Gefangene erfolgreich, selbstbewusst und legal Geld verdienen. Oder im besten Fall sogar ihr eigenes Unternehmen erfolgreich führen.“ Dafür besuchen die Gefangenen 20 Wochen lang Kurse zur Unternehmensführung, erstellen einen Business-Plan und durchlaufen ein umfassendes Persönlichkeitstraining.

„Die Kursteilnehmer strengen sich enorm an. Sie sind begeisterungsfähig und wissensdurstig und sind wie in der Welt draußen sehr unterschiedlich“, beschreibt Maren Jopen die Zusammensetzung des Kurses. Unter den 16 Teilnehmern – die Altersspanne reicht von 27 bis 50 Jahren – gebe es Gefangene, die noch nie einer geregelten Arbeit nachgegangen sind, aber auch Selbstständige. Erfahrung aus einer „unternehmerischen Tätigkeit“ besitzen einige Gefangene wegen des früheren Drogenhandels, für den sie verurteilt wurden. Serienbetrüger oder Sexualverbrecher dürfen jedoch nicht teilnehmen.

Die JVA Stadelheim macht diese Zusammenarbeit möglich. Abteilungsleiterin Oberregierungsrätin Stephanie Pfalzer sagt bei der Entlassfeier: „Die Gefangenen haben viel Kraft und Zeit investiert.“ Sie hätten gelernt, mit Rückschlägen umzugehen. Es sei zu hoffen, dass die Entlassenen das Gelernte umsetzen.

Günstige Wohnung nach der Haft
Ab Januar 2017 werden einige Leonhard-Absolventen in einem Häuschen nahe München zu einem günstigen Mietpreis wohnen. Es wird der erste Stützpunkt direkt nach der Haft sein und als Sprungbrett dienen. Von hier aus werden sich jeweils vier Bewohner eine längerfristige Bleibe und einen Arbeitsplatz suchen und werden weiter betreut. „Es ist erwiesen, dass eine gute Unterbringung direkt im Anschluss an die Haft-Entlassung entscheidend für den erfolgreichen Wiedereinstieg in die Gesellschaft ist“, sagt Maren Jopen.

Ziel von Leonhard Strafgefangene fit für das Berufsleben machen, ist das Ziel von Leonhard. Die Chancen, nach dem Gefängnis eine gute Anstellung zu finden oder sogar ein eigenes Unternehmen zu gründen soll gefördert werden. Das Konzept der Resozialisierungsinitiative von Maren und Bernward Jopen sieht vor, dass die Gefangenen wieder Fuß fassen sollen. Zu groß sei die Gefahr, wieder in den kriminellen Strudel zu geraten, wenn es draußen mit dem Beruf nicht klappt, so der ehemalige Unternehmer Bernward Jopen. Es gebe in deutschen Gefängnissen viele Angebote zur Aus- und Weiterbildung, sagt er. Eine anspruchsvolle Unternehmer-Schulung habe er vermisst.


Bildtext: Business-Plan-Präsentation hinter Gittern: Ein Gefangener erläutert JVA-Abteilungsleiterin Stephan Pfalzer, den Leonhard-Gründern und Geschäftsführern Bernward und Maren Jopen seine Geschäftsidee, die er nach der Haft realisieren möchte. (Fotos: Josef König)

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+ + + Rottaler Schachtalente unter Top ten + + +

Jugendspieler Johannes Dittrich und Jonas Dietrich zeigten beim Braunau Open mit den Plätzen 7 und 8 ihr Können

Pfarrkirchen (02.01.17/jk) - Die Rottaler Schachtalente Johannes Dittrich und Jonas Dietrich haben beim 11. Schach-Open Braunau 2016 ihr Können gezeigt. Beide holte 5,5 Punkte aus zehn Partien und kamen auf die Plätze sieben und acht..

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Die beiden Jugendspieler des Schachclub Rottal-Inn waren mit einer gehörigen Portion Nervosität ins Rennen, denn sie bestritten ihr erstes Turnier. Sie kamen aber mit der Atmosphäre im Ranshofener Schlosse immer besser zu recht. Nach einer Startniederlage folgte eine starke Mittelphase. Beide mussten sich in der Schlussphase gegen den starken Ungarn Adam Gabula beugen. Mit den 5,5 Punkten kamen sie noch unter die Top ten der insgesamt 28 Starter. Auf Platz 24 kam Fabian Majewski mit 3,5 Punkte.

Im A-Turnier gingen unter den 49 Denksportlern zahlreiche internationale Titelträger an den Start. Bester Rottaler Spieler war Klaus Schwarzmeier mit drei Punkten auf Rang 19. Fide-Meister Patrick Bensch belegte mit 2,5 Punkten Platz 28. Martin Metodiev gehörte im-B-Turnier (45 Teilnehmer) zu den jüngsten Startern. Er darf mit seinen 2,5 Punkten und Platz 22 zufrieden sein. Wolfgang Söder platzierte sich von allen Rottaler Spielern am besten, im B-Turnier kam er mit 3,5 Punkten aus fünf Partien als Sechster ins Ziel. Christa Hackbarth wurde in der gleichen Gruppe mit der gleichen Punktezahl, aber etwas schlechterer Feinwertung Achte. Auf Platz 28 kam Corneliu Grigore-Nikolitsch (2 Punkte), Ernst Putz (2 Punkte) kam auf Platz 36.

Im C-Turnier (34 Teilnehmer) erzielte Alberto Fuentes Perez 3,5 Punkten aus fünf Partien und kam auf dem zehnten Rang. Simon Rueß gehörte ebenfalls zu den jüngsten Startern und übertraf mit seiner Turnierleistung von zwei Punkten seine aktuelle Wertungszahl deutlich. Er kam auf den 19. Platz.

Bildtext: Die Rottaler Jugendspieler Johannes Dittrich (links) und Jonas Dietrich kamen im Jugendturnier des Braunauer Schach-Open unter die Top ten (Foto: privat).

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