Button




18.01.2018/1900 Uhr

Cannabis als Medizin im Fokus
Eiscafe Dragone, Neusäss-Steppach


20.01.2018/1900 Uhr

FDP Rottal-Inn
Kamingespräch mit MdL Alexander Muthmann


27.01.2018/10.00 Uhr

Schach: Ndb. Schnellschachmeisterschaft
Gasthof Schachtl, Pfarrkirchen


14.02.2018/11.00 Uhr

FDP; Politischer Aschermittwoch
mit FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner
Stadthalle Dingolfing


10.03.2018/11.00 Uhr

FDP Niederbayern

Rottal-Inn


30.03.-02.04.2018

2. Rottaler Schach-Open
Saal der Arbeiterwohlfahrt
SC Rottal-Inn/Pfarrkirchen






Anzeige:

Button

+++ Weiterbildung für das Zeitalter der Digitalisierung:
Fit für das digitale Vermarkten +++


Neuer Online-Kurs zum „Zert. Online Marketing Manager/in (BI)“ startet am 26. Mai 2018/Erste Kooperation des Betriebswirtschaftlichen Instituts & Seminar Basel AG mit der Business Academy Ruhr Dortmund

BWL-InstitutBASEL/DORTMUND (17.01.18) – Im Zeitalter der Digitalisierung nimmt er eine sehr wichtige Rolle in allen Unternehmen ein: Der Online Marketing Manager organisiert, steuert und überwacht die digitale Vermarktung. Erstmals bietet das Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel in Zusammenarbeit mit der deutschen Business Academy Ruhr (BAR)/Dortmund einen Online-Kurs zum/r „Zertifizierten Online Marketing Manager/in (BI)“ an, der am 26. Mai 2018 startet. „Der Kurs richtet sich an Fach- und Führungskräfte, aber auch an Freelancer und Selbstständige, die ihre Fachkenntnisse im Online-Marketing auf ein solides Fundament stellen möchten“, kündigt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel (www.bwl-institut.ch) an.

mehr lesen » « zu

Die Weiterbildung zum Online Marketing Manager startet mit einem Präsenztermin in Basel am BWL-Institut. „Dabei lernt sich die Gruppe kennen und wird in die Formalia eingeführt“, erklärt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma. Zudem erhalten die Teilnehmer ihren Zugang zum Online-Lernsystem. Danach geht es in die Online-Phasen. In 60 Unterrichtseinheiten wird es um Themen wie „Social Media Marketing“, „Social Networks“, „Social Media Advertising“, „Suchmaschinenoptimierung (SEO)“, „Suchmaschinenmarketing (SEA)“, „Neukundengewinnung und Kundenbindung im Digital Business“ und „Webcontrolling“ gehen.

Wöchentlicher Experten-Chat
„Die Lernenden werden durch einen eTutoren begleitet, der den gesamten Kurs über als Ansprechpartner zur Verfügung steht“, erläutert Dr. Ralf Andreas Thoma den Ablauf. Deshalb sei die Teilnehmerzahl des Kurses auf maximal zehn beschränkt. Die Kursgebühr beträgt 4.100 CHF. Zusätzlich zum Online-Programm geben Fachdozenten aus der Praxis Feedback, Praxistipps und Hilfestellungen. Einmal wöchentlich findet zu einem festgelegten Termin ein sogenannter „Experten-Chat“ statt. „Dort können die Kursteilnehmer dem Dozenten vertiefende Fragen stellen.“ Zudem erhalten sie hilfreiche Praxistipps, Best-Practice-Beispiele und Anwendungsdemonstrationen. „Am Ende des Online-Kurses treffen sich alle in Basel wieder für die Abschlusspräsentationen.“

Anwendungsfall erarbeiten
Im Verlauf des Lehrgangs entwickelt jeder Teilnehmer laut Dr. Ralf Andreas Thoma eine individuelle Strategie zu einem selbst gewählten Anwendungsfall, der durch einen persönlichen Mentor begleitet wird. Darin soll in der Regel das eigene Unternehmen, das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung digital vermarktet werden. Für die Facharbeit werden knapp 20 Stunden berechnet, so dass für den gesamten Lehrgang 80 Stunden eingeplant werden müssen. Die schriftliche Ausarbeitung der Strategie und deren Präsentation am Abschlusstag sind Bestandteile der Abschlussnote. „Diese Abschlussleistung in Form einer zu erarbeitenden Strategie hat sich im Laufe der Jahre als wesentlich wertvoller erwiesen als ein Abschlusstest“, erklärt Dr. Marie Huchthausen von der Geschäftsführung der Business Academy Ruhr GmbH aus Dortmund. Anstatt für eine Prüfung zu lernen, entwickeln die Teilnehmer eine digitale Vermarktungsstrategie, die sie nach Ende der Weiterbildung direkt in der Praxis umsetzen können. Im Rahmen des Kurses finden sie laut Dr. Ralf Andreas die nötige Zeit und Unterstützung durch die Dozenten und Mentoren. Damit können sie ihr Unternehmen, ihr Produkt, ihre Marke oder ihre Dienstleistung populär im Internet platzieren. „Dieser Mehrwert ist neben der dreifachen Betreuung durch Tutoren, Dozenten und Mentoren eines der Qualitätsmerkmale unserer Weiterbildungen“, so Dr. Marie Huchthausen.

Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG
Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2017 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch.

Über die Business Academy Ruhr GmbH
Die Business Academy Ruhr GmbH ist Kooperationspartner und bietet seit 2013 Weiterbildungen im Bereich „Digital Business“ für Deutsche Kammern an. Sie arbeitet hoch spezialisiert mit einer Lernplattform und wurde 2017 als deutsches „Top Institut“ von Fernstudiencheck ausgezeichnet. Die Geschäftsführung hat das bundeseinheitliche Kerncurriculum zum Online Marketing Manager in Deutschland mitentwickelt. Weitere Informationen unter: Business Academy Ruhr GmbH

[Pressemitteilung als PDF] [Zum Pressefach] [Zur Homepage des BWL-Instituts & Seminar Basel]

+++ Vortrag zu "Cannabis als Medizin" + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), und Patient Franz Wolf ziehen Bilanz/Vortrag am Donnerstag, 18. Januar 2018, um 19 Uhr im Eiscafe Dragone, Alte Reichsstrasse 2, 86356 Neusäß-Steppach

Augsburg/Neusäß (15.01.18) – „Cannabis als Medizin“: Nach einem Jahr seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patient Franz Wolf vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag in einem Jahresrückblick erstmals in Schwaben Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. Januar 2018 um 19 Uhr im Eiscafe Dragone, Alte Reichsstrasse 2, 86356 Augsburg / Neusäß-Steppach statt. Der Eintritt ist frei.

mehr lesen » « zu

Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“
Der Münchner Cannabis-Patient Franz Wolf (50) berichtet über sein Leben mit Cannabis. Er leidet seit 30 Jahren an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit September 2015 bekommt er Cannabis mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Etwa vier bis fünf Gramm konsumiert er täglich über Joints. Zudem nimmt er ein weiteres Hanf-Extrakt, das den Cannabis-Wirkstoff CBD enthält. „Seitdem geht es mir viel besser“, stellt er klar fest. Er geht noch weiter: „Cannabis hält mich am Leben.“ Im Alltag bringt ihm die Medizin aber auch Schwierigkeiten. So wurde er im letzten Jahr fünf Mal von der Polizei kontrolliert und mehrstündigen Kontrollen unterzogen. Erst letzte Woche berichtete der Bayerische Rundfunk über schikanöse Maßnahmen der Münchner Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de), bei welcher bereits über 50.000 Personen (34.000 online und 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese Petition soll Anfang Februar 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen.

Bildtext:
Cannabis als Medizin: Patient Franz Wolf (links) und CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny ziehen bei einem Vortrag am 18.01.18 im Eiscafe Dragone in Neusäß-Steppach nach einem Jahr des neuen Gesetzes Bilanz. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern


+++ Top-Empfehlung für Camper +++

ADAC Verlag zeichnet 109 Superplätze in Europa aus 16 Campingplätze in Deutschland erhalten 5 Sterne

München (13.01.18/ots) - Weit über 100.000 Kilometer legen die ADAC Inspekteure jedes Jahr zurück, um sich vor Ort persönlich ein Bild von den Campingplätzen in Europa zu machen und ihre Bewertung abzugeben. Die bis zu 300 Einzelinformationen fließen dann in den ADAC Campingführer ein, dessen aktuelle Ausgaben 2018 soeben erschienen sind.



mehr lesen » « zu

Die ADAC-Inspekteure ermöglichen mit ihren Eindrücken die Bewertung der Plätze in einem 5-Sterne-System und die Klassifikation in zehn Bereichen: Anzahl und Qualität der Sanitäranlagen, Größe, Ausstattung, Pflege und Gestaltung des Platzgeländes, Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie, Freizeitangebot sowie Bademöglichkeiten. Die Bewertungskriterien werden dabei regelmäßig den aktuellen Trends und Entwicklungen angepasst. Piktogramme erläutern unter anderem, für welche Zielgruppen ein Platz besonders geeignet ist: zum Beispiel für Familien mit Kindern, Wohnmobilfahrer oder Wintercamper.

109 Plätze in Europa erreichten im aktuellen ADAC Campingführer 2018 (2 Bände: Deutschland/Nordeuropa und Südeuropa) die Top-Empfehlung "5 Sterne" und wurden auf der ADAC Campinggala im Vorfeld der Messe CMT in Stuttgart ausgezeichnet. Dr. Carsten C. Hübner, Geschäftsführer der ADAC Verlag GmbH: "Camping liegt voll im Trend, die Nachfrage steigt kontinuierlich und zugleich auch das Anspruchsniveau der Urlauber. Hohe Qualität in allen Bereichen sowie perfekt zugeschnittene Angebote für unterschiedlichste Zielgruppen sind gefordert.

Es ist für die gesamte Campingbranche wichtig, den Service für die Gäste hochzuhalten und immer weiter zu verbessern." Die sechzehn ADAC Superplätze in Deutschland:

Schleswig-Holstein
Ostseecamping Familie Heide, Kleinwaabs
Camping- und Ferienpark Wulfener Hals, Wulfen
Camping Rosenfelder Strand, Grube
Insel-Camp Fehmarn, Meeschendorf


Niedersachsen
Südsee-Camp, Wietzendorf
Alfsee Ferien- und Erholungspark, Rieste

Mecklenburg-Vorpommern
Campingpark Havelberge, Groß Quassow
Campingpark Kühlungsborn, Kühlungsborn


Brandenburg
Familienpark Senftenberger See, Großkoschen


Sachsen
Campingpark LuxOase, Kleinröhrsdorf

Baden-Württemberg
Ferienparadies Schwarzwälder Hof, Seelbach
Hegau Familien-Camping, Tengen
Camping Münstertal, Münstertal


Bayern
Kur- & Feriencamping Holmernhof's Dreiquellenbad, Bad Griesbach im Rottal
Camping Hopfensee, Hopfen am See
Strandcamping Waging, Waging am See

Dr. Carsten C. Hübner konnte auf der ADAC Campinggala eine weitere Neuerung vorstellen: den Relaunch des Onlineportals ADAC Campingwelt. "Wir haben unseren digitalen Service für Campingfreunde deutlich verbessert. Unsere Website, auf der alle relevanten Campinginformationen zu finden sind, ist runderneuert und jetzt auch von unterwegs optimal abrufbar. Das Layout wurde von Grund auf überarbeitet und mobilfähig gemacht, die Inhalte sind neu aufbereitet. Die Urlauber möchten - schon bevor sie buchen - Inspiration, Orientierung, unsere neutrale Bewertung sowie praktische Tipps. All das liefert unsere neue Website. Sie ist optimiert für alle Endgeräte, also auch perfekt für Smartphone oder Tablet - ganz bequem im Café oder auf der Wohnzimmercouch."

Unter www.adac.de/camping“

kann man sich auf der Suche nach dem perfekten, individuellen Feriendomizil inspirieren lassen, findet Tipps aus der Praxis, gesetzliche Bestimmungen in den jeweiligen Reiseländern sowie tolle Angebote und Produkte rund ums Campen.

Zur Rubrik Vermischtes“



+++ Vortrag zu "Cannabis als Medizin" + + +

Neues Gesetz seit fast einem Jahr gültig: Wenzel Cerveny, Vorsitzender Cannabis Verband Bayern (CVB), und Patient Franz Wolf ziehen Bilanz/Vortrag am Donnerstag, 11. Januar 2018, um 19 Uhr im Gasthof Schachtl, Passauer Str. 28, in Pfarrkirchen

PFARRKIRCHEN (07.01.2018) – „Cannabis als Medizin“: Nach einem Jahr seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes ziehen Wenzel Cerveny und Patient Franz Wolf vom Cannabis Verband Bayern (CVB) in einem Vortrag Bilanz. Die Referenten gehen der Frage nach, welche positiven und negativen Auswirkungen das Gesetz für die Patienten gebracht hat, aber auch, welchen Nutzen die Kulturpflanze Hanf noch bringt? Die Veranstaltung (freier Eintritt) findet am Donnerstag, 11. Januar 2018 um 19 Uhr im Gasthof Schachtl (Passauer Str. 28) in Pfarrkirchen statt.

mehr lesen » « zu

Seit dem 10. März 2017 können Ärztinnen und Ärzte Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben. CVB-Vorsitzender Wenzel Cerveny gibt einen Überblick, was sich für die Patienten verbessert hat. Nach wie vor seien die Suche nach einem Arzt, die Übernahme der Kosten durch eine Krankenkasse sowie die Bevorratung durch Apotheken die größten Probleme. In Deutschland benötigen bis zu 1,6 Millionen Menschen eine auf Cannabis basierte Medizin.

Cannabis besitzt laut Cerveny eine relativ hohe therapeutische Breite. Es gebe verschiedene Sorten von Cannabisblüten und –extrakten. Die jeweiligen Sorten seien über ihren Namen eindeutig identifizierbar und über ihren (eher berauschenden) Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD)-Gehalt definiert. Cannabidiol ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit.

„Cannabis hält mich am Leben“ Der Münchner Cannabis-Patient Franz Wolf (50) berichtet über sein Leben mit Cannabis. Er leidet seit 30 Jahren an einer posttraumatischen Belastungsstörung und nach zahlreichen Verkehrsunfällen an chronischen Schmerzen. Seit September 2015 bekommt er Cannabis mit Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle – und seit dem 13. April 2017 legal mit ärztlichem Rezept und von der AOK bezahlt. Etwa vier bis fünf Gramm konsumiert er täglich über Joints. Zudem nimmt er ein weiteres Hanf-Extrakt, das den Cannabis-Wirkstoff CBD enthält. „Seitdem geht es mir viel besser“, stellt er klar fest. Er geht noch weiter: „Cannabis hält mich am Leben.“ Im Alltag bringt ihm die Medizin aber auch Schwierigkeiten. So wurde er im letzten Jahr fünf Mal von der Polizei kontrolliert und mehrstündigen Kontrollen unterzogen. Erst letzte Woche berichtete der Bayerische Rundfunk über schikanöse Maßnahmen der Münchner Polizei.

Die Freigabe von Cannabis als Medizin für Schwerkranke auf Krankenschein war für Wenzel Cerveny der erste richtige Schritt, den Rohstoff Hanf aus der „Schmuddelecke“ zu holen. „Das Gesetz nützt allerdings nichts, wenn es Polizeibeamte im Freistaat ignorieren.“ Immer wieder tauchen Patienten beim Cannabis Verband auf und berichten von ihren negativen Erfahrungen, häufig wird den Cannabis-Patienten die Medizin einfach beschlagnahmt, bis die Staatsanwaltschaft die Rezepte oder Bescheinigungen der Ärzte überprüfen. „Dieser Zustand darf nicht länger hingenommen werden“, so Wenzel Cerveny.

Über den CVB
Der Cannabis Verband Bayern (CVB) wurde im Frühjahr 2014 von Vaclav Wenzel Cerveny (56) als Dachorganisation von bayernweit 14 Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Der Verband hat das bayernweite Volksbegehren „Ja zu Cannabis“ initiiert und rund 27.000 gültige Unterschriften gesammelt. Das Bayerische Verfassungsgericht hat ein Volksbegehren wegen Nichtzuständigkeit (Bundesrecht) abgelehnt. Aus diesem Grund läuft seit Februar 2017 eine bundesweite Petition (www.ja-zu-cannabis.de) bei welcher bereits über 50.000 (über 34.000 online und über 18.000 auf der Straße) unterschrieben haben. Diese soll dann Anfang Februar 2018 in Berlin übergeben werden. Im Juli 2015 sowie im Juli 2017 hat der Verband die erste deutsche „CannabisXXL“-Messe in München durchgeführt. Wenzel Cerveny betreibt in München (Einsteinstraße 163) einen Hanfladen (https://hanf-bioladen.de).

Zum Pressefach des Cannabis-Verbandes Bayern

+++ Helmut Brunner (CSU) tritt bei Landtagswahl nicht mehr an +++

MdEP- und stv. CSU-Parteivorsitzende Manfred Weber bedauert Entscheidung des langjährigen bayerischen Landwirtschaftsministers

REGEN/MÜNCHEN (07.01.18/jk) – Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) tritt bei der Landtagswahl im Herbst 2018 nicht mehr. Der niederbayerische Europäabgeordnete und stellvertretende CSU-Parteivorsitzende Manfred Weber bedauert die Entscheidung.



mehr lesen » « zu

Helmut Brunner sei ein „starker Vertreter der bayerischen Bauern und der niederbayerischen Interessen in der bayerischen Staatsregierung“, erklärte Weber. Sein Rat und sein Fachwissen seien weit über Bayerns Grenzen hinaus gefragt und wertgeschätzt. Seit knapp zehn Jahren habe er die bayerische Agrarpolitik maßgeblich geprägt, seit 24 Jahren den Anliegen des Bayerischen Waldes im Landtag Gehör verschafft.

Bei den Beschlüssen der Staatsregierung zur Behördenverlagerung habe Niederbayern nicht zuletzt durch Brunners Einfluss profitiert. „Ich bedauere seine Entscheidung, die es aber zu respektieren gilt. Ganz im Sinne eines verantwortungsvollen Landwirts stellt er damit rechtzeitig die Weichen, das Landtagsmandat an junge Kräfte weiterzugeben“, so Weber.

Zur Rubrik Vermischtes“



+++ Niederbayerische Unternehmen mit Standort zufrieden +++

vbw-Chef Brossardt: „Handlungsbedarf bei Bürokratieaufwand, Verfügbarkeit von Fachkräften und im Bereich Cyber-Crime“

PASSAU (04.01.18/jk) – Mehr als vier von fünf niederbayerischen Unternehmen bescheinigen dem eigenen Regierungsbezirk eine sehr gute Standortqualität. Das geht aus einer aktuellen Studie der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hervor, für die 141 Unternehmen in Niederbayern befragt wurden und rund 1.000 bayernweit. „82,2 Prozent der hier ansässigen Unternehmen würden sich wieder in Niederbayern ansiedeln. Damit bleibt die Standortloyalität der niederbayerischen Unternehmen im Vergleich zur Vorjahreserhebung auf einem hohen Niveau“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.



mehr lesen » « zu

Besonders positiv bewerten die Firmen die Sicherheit der Stromversorgung (Schulnote 2,0), das Angebot wohnortnaher Schulen (Note 2,1) sowie die Leistungsfähigkeit ihrer Zulieferer vor Ort (Note 2,2). Den größten Verbesserungsbedarf sehen die niederbayerischen Firmen im Bereich Online-Kriminalität und Cyber-Crime sowie beim Abbau der Bürokratie (jeweils Note 4,0). Auch die fehlende Unterstützung durch die Politik bei der Zuwanderung hochqualifizierter Fachkräfte wird negativ bewertet (Note 3,9).

Nach einzelnen Maßnahmen gefragt, erwarten 86,4 Prozent der niederbayerischen Unternehmen von der Politik eine Fortführung der Breitbandinitiative. 79,7 Prozent wünschen sich eine Intensivierung der Forschung zur IT-Sicherheit und 84,6 Prozent konkrete Hilfestellungen für Unternehmen bei der Abwehr von Cyber-Gefahren. „Die Themen Digitalisierung und digitale Sicherheit sind von großer Bedeutung und werden es auch in den nächsten Jahren bleiben.

Eine breite Mehrheit der Unternehmen wünscht sich zudem im Ausbau der Infrastruktur insgesamt weitere staatliche Aktivitäten“, so Brossardt. 83,4 Prozent fordern eine Vereinfachung des Steuersystems, 85,6 Prozent das Auslaufen des Solidaritätsbeitrags bis Ende 2019.

Bildtext:

Vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: Hohe Standortloyalität der Unternehmen in Niederbayern (Foto: vbw).

Zur Rubrik Vermischtes“



Vertriebspartner/-innen für neuen Vertrieb von exklusiven Hanf-Produkten gesucht


(02.01.2018) - Amerikanisches Cannabis-Unternehmen startet in Europa durch: Wir suchen selbstständige Vertriebspartner/innen zur Vermittlung von exklusiven Hanfprodukten (CBD-Öl, Kosmetik, Nahrungsergänzung, Vaporizer). Zu ihren Aufgaben zählt es, die Produkte zu verkaufen und neue Vertriebspartner/innen zu gewinnen.
Vorab-Info unter 08561/910771 oder direkt anmelden!

Premium-CBD ÖL "Pure Gold": Das natürliche, goldfarbene Hanf-Öl liefert ein breites Spektrum an Vorteilen. Es ist die tägliche Quelle an CBD mit lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Fettsäuren, Ballaststoffen sowie Eiweiß, Terpene, Flavonoide und andere Spuren von Cannabinoiden. Das CBD-ÖL ist THC-frei, somit für alle geeignet, die Drogentests bestehen müssen. Pure Gold enthält 1000 mg CBD. Hier bestellen!

Mehr Infos zu Kannaway

+ + + Mit klugen Zügen Projekte finanzieren + + +

Non-Profit-Crowdfunding: Schachclub Rottal-Inn sammelt über Plattform der VR Bank, um internationales Denksport-Turnier zu veranstalten

Pfarrkirchen/Eggenfelden (02.01.18/jk)- Mit Crowdfunding lassen sich Unternehmensgründungen oder Produkte finanzieren, etwas außergewöhnlich sind Non-Profit-Projekte wie ein internationales Denksport-Turnier, das mit Kapital unterfüttert werden soll. Die VR Bank Rottal-Inn eG hat im Oktober 2014 dazu eine eigene Plattform für gemeinnützige Projekte eingerichtet.

mehr lesen » « zu

Die Projekte sind vielseitig: Das Technische Hilfswerk (THW) Simbach möchte einen Pkw anschaffen, der Stockschützenverein Lengsham will sein vom Hochwasser beschädigtes Vereinsheim wiederaufbauen. Eines der jüngsten Projekte ist ein internationaler Denksport-Event in der Kreisstadt Pfarrkirchen. Der Schachclub Rottal-Inn e. V. - mit 65 Mitgliedern einer der größten Denksport-Vereine in Niederbayern - hat 2017 das 1. Rottaler Schach-Open mit 58 Teilnehmern aus mehreren Ländern erfolgreich durchgeführt. Der Schachverein ist als gemeinnützig anerkannt und ist für seine aktive Jugendarbeit bekannt. Der Denksport selbst erzieht zu Selbstdisziplin und logischem Denken.

„Die Finanzierung war trotz der Startgelder sehr eng“, sagt Vereinsvorsitzender Patrick Bensch, der als FIDE-Meister mit einer internationalen Wertungszahl ELO-Zahl von 2195 am Schachbrett starke Züge findet. Für die zweite Auflage vom 30. März bis 2. April 2018 will sich der 49-jährige Vereinschef nicht nur auf die Startgelder von angestrebten 100 Teilnehmer verlassen. „Wir brauchen rund 2.000 Euro, um das Turnier 2018 zu finanzieren“, kalkuliert Bensch. Darum hat er sich für das Crowdfunding-Projekt vrbk.viele-schaffen-mehr.de/schachturnier entschieden.

„Wir arbeiten in der Region und wir leben in der Region. Da ist es für uns selbstverständlich, dass wir uns auch vor Ort für die Menschen stark machen“, sagt der VR-Bank-Vorstandsvorsitzende Claudius Seidl. So unterstützt das Kreditinstitut viele kulturelle und soziale Projekte mit Spenden- und Sponsoring-Geldern. „Wir wollten mit unseren Kunden gemeinsam einen neuen Weg gehen“, beschreibt Seidl die Idee für die Crowdfunding-Plattform. Vorbild ist die genossenschaftliche Idee, die es seit mehr als 160 Jahren gibt: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“. In drei Jahren haben laut Claudius Seidl 1640 Unterstützer für 51 Projekte rund 290.000 Euro gespendet. Das genossenschaftliche Kreditinstitut mit Sitz in Eggenfelden und Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn) gehört mit einer Bilanzsumme von rund 2,8 Mrd. Euro zu den zehn größten bayerischen Genossenschaftsbanken.

Bundesweit haben über die Crowdfunding-Plattformen der Volks- und Raiffeisenbanken 264.732 Unterstützer für 2.470 Projekte etwa 10,6 Millionen Euro gesammelt.

Es gibt einen gemeinsamen Weg zwischen der Plattform und den Vereinen: „Wir stellen die technischen Voraussetzungen über die Plattform bereit, die Vereine müssen aktiv Werbung für ihr Projekt machen“, sagt Carmen Traunspurger von der Abteilung e-Commerce der VR-Bank Rottal-Inn. Projektinitiatoren sollten vorzugsweise bereits Erfahrung mit dem Internet haben. In einer Vorbereitungsphase sammeln die Vereine je nach Projektsumme mindestens 20 Fans, um überhaupt in die Finanzierungsphase zu gelangen. Erst dann können Sponsoren und Unterstützer einen Geldbetrag für die Finanzierung des Projekts spenden. Die Plattformbetreiber überprüfen nach einem definierten Zeitraum von in der Regel drei Monaten, ob genügend Geld für die Realisierung des Projekts zusammengekommen ist. Carmen Traunspurger: „Wenn ja, können die Initiatoren durchstarten und die Unterstützer erhalten am Ende ein kleines Dankeschön. Falls die notwendige Summe nicht erreicht wurde, bekommen die Förderer ihr Geld zurück.“ Damit die Chance auf eine Umsetzung möglichst groß ist, werde jedes Projekt, das es in die Finanzierungsphase schafft, mit einem Zuschuss von 20 Prozent (für jede Spende ab 5 Euro) aus dem Crowdfunding-Spendentopf gefördert. Den Zuschuss gibt es allerdings nur bis zum Erreichen der Projektsumme.

Beim Schachclub Rottal-Inn mit seinen 65 Mitgliedern war die erste Hürde schnell genommen, 25 Fans waren im Nu zu finden. In der Finanzierungsrunde sind seit dem 20. November erst vier Prozent der Gesamtsumme für das Schachturnier eingegangen. Es bleibt aber noch bis zum 10. Februar 2018 Zeit, um das Denksport-Event ohne Sorgen zu finanzieren.

Bildtext: Mit klugen Zügen zur Finanzierung eines Schachturniers: Vereinsvorsitzender Patrick Bensch (links) vom Schachclub Rottal-Inn e. V. hat eine Crowfunding-Aktion über das Portal der VR Bank Rottal-Inn eG gestartet. (Foto: Josef König)

Non-Profit-Crowdfunding: „Wir arbeiten in der Region und wir leben in der Region“, sagt Claudius Seidl, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rottal-Inn eG, über die Bank-Plattform für gemeinnützige Projekte. (Foto: VR-Bank)


Zur Homepage




+++ Brexit verunsichert Ostbayerns Betriebe +++

Industrie und Handwerk weisen den EU-Parlamentarier und EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber (CSU) auf ihre Sorgen und Nöte hin

DEGGENDORF (02.01.18/jk) – Handelshemmnisse wie Zölle, verschiedene Produktstandards und die Frage der Mitarbeiterfreizügigkeit beschäftigen ostbayerische Unternehmen, wenn es um den „Brexit“ geht. Die derzeit zögerlichen Verhandlungen mit Großbritannien über den Ausstieg aus der EU führten zu einer Verunsicherung in der ostbayerischen Wirtschaft.



mehr lesen » « zu

Das haben der niederbayerische Europaabgeordnete und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber (CSU), Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, und Alexander Schreiner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern, in einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärt.

Erklärtes Ziel für Weber ist es, Schaden von der ostbayerischen Wirtschaft und deren Mitarbeitern durch den „Brexit“ zu minimieren. Bisher hätten alle vom gemeinsamen Binnenmarkt, gleichen Spielregeln sowie hohe Exportquoten profitiert. „Wer den EU-Club verlässt, kann nicht die gleichen Rechte erhalte wie Mitglieder“, sagt Weber. Sonst sei mit einem Dominoeffekt zu rechnen, dass sich andere EU-Länder anschließen und dem englischen Vorbild folgen. Die Briten lehnen nach den Worten von Weber derzeit alle vorgeschlagenen Modelle ab. Es komme ihnen vor allem um den Schutz der Londoner Finanzindustrie an. „Wir wollen keine Zölle“, bekräftigt der EVP-Fraktionsvorsitzende. Deshalb sei das CETA-Abkommen mit Kanada ein Vorbild für die Verhandlungen mit den Briten.

Unausweichlich scheint für die IHK-Verantwortlichen, dass nach dem „Brexit“ wieder Zollkontrollen den europäisch-britischen Handelsaustausch belasten werden. Auch im Falle eines Freihandelsabkommens zwischen Großbritannien und der EU sind förmliche Anmeldungen beim Zoll und Erklärungen zum Ursprung der Waren notwendig. Allein für deutsche Betriebe könnten nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im Handel mit den Briten bis zu 15 Millionen zusätzliche Zollanmeldungen bzw. Präferenznachweisen pro Jahr erforderlich werden. Insgesamt ist so jährlich allein mit 500 Millionen Euro an zusätzlichen Verwaltungskosten für die deutsche Wirtschaft zu rechnen. Hinzu kämen Wartezeiten bei der physischen Zollabfertigung. So warnt etwa die britische Freight Transport Association vor langwierigen Grenz- und Zollkontrollen. Hier wird allein für die Abfertigung auf der Insel mit einem Mehraufwand von 3,20 Pfund Sterling gleich ca. 3,57 Euro) pro Lkw und Warteminute gerechnet. Für den Fall, dass der europäisch-britische Handel wieder den Regeln der Welthandelsorganisation WTO unterliegt, ist für einige Branchen mit empfindlichen Zollbelastungen zu rechnen.

Großbritannien ist laut Alexander Schreiner der drittgrößte Handelspartner bayerischer Unternehmen mit einem Volumen von rund 15 Milliarden Euro. In Niederbayern seien 500 Unternehmen direkt vom „Brexit“ betroffen, 60 Unternehmen verfügten sogar über Niederlassungen auf der Insel. In den ersten acht Monaten hat die IHK einen Umsatzrückgang um acht Prozent im Handel mit Großbritannien ausgemacht. Betroffen seien fast alle Branchen, von Maschinen- und Fahrzeugbau bis hin zu Lebensmitteln oder Bekleidung. Es herrsche Unsicherheit, so Schreiner.

„Wir brauchen Rechtssicherheit“, fordert Toni Hinterdobler für die ostbayerischen Handwerksbetriebe. Es muss für ihn klar sein, wie das Entsenden von Personal geregelt wird. Es sei derzeit unklar, ob für Mitarbeiter Visa beantragt werden müssen. Das hiesige Handwerk werde wegen seiner Leistungsfähigkeit gerne jenseits des Ärmelkanals nachgefragt. Wenn die Wirtschaftskraft Großbritanniens wegen des „Brexit“ nachlassen werde, könne es zu nachlassenden Aufträgen kommen.

Für Manfred Weber läuft die Zeit. Bis zum Frühjahr 2019 haben die Verhandlungspartner noch die Möglichkeit, einen unkontrollierten Zustand zu vermeiden. Immerhin habe Premierministerin Theresa May zugesagt, dass GB die finanziellen Verpflichtungen in Höhe von 20 Milliarden Euro bis 2020 erfülle. In einem Punkt ist Weber zuversichtlich, dass die Briten auch in Zukunft Premiumfahrzeuge aus Dingolfing kaufen werden.

Bildtext:

Betriebe verunsichert Ostbayerns Wirtschaft, erklärten Alexander Schreiner von der IHK Niederbayern, der Europaabgeordnete und EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber (CSU) und Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. Foto: Josef König.



Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg), Ausgabe Nr. 1 Januar 2018, S. 16, vom 22.12.17

Zur Rubrik Vermischtes“



+ + + 60 Mio. Euro Bußgeld wegen Kartellabsprachen verhängt + + +

Bilanz des Bundeskartellamtes: 1.300 Fusionsanmeldungen geprüft und 150 Nachprüfungsanträge in Vergabesachen entschieden

BONN (02.01.18/jk) – Das Bundeskartellamt hat im Jahre 2017 rund 1.300 Fusionsanmeldungen geprüft, rund 60 Mio. Euro Bußgeld wegen Kartellabsprachen verhängt, über 150 Nachprüfungsanträge in Vergabesachen entschieden und zahlreiche Missbrauchsverfahren geführt. Dies ist die Bilanz der obersten deutschen Kartellbehörde. Das Amt hat neue Kompetenzen im Verbraucherschutz erhalten und ein bundesweites Wettbewerbsregister eingerichtet, teilte die Behörde in einer Pressemitteilung.

mehr lesen » « zu


Im vergangenen Jahr hat das Bundeskartellamt rund 60 Mio. Euro Bußgeld gegen insgesamt 16 Unternehmen und elf natürliche Personen verhängt. Abgeschlossen wurden u.a. die Ermittlungen gegen Hersteller von Industriebatterien, Hafenschlepper und Automobilzulieferer. Die Behörde haben nach eigenen Angaben 37 sogenannte Bonusanträge und zahlreiche weitere Hinweise auf eventuelle Kartellverstöße erreicht. Elf Durchsuchungsaktionen bei insgesamt 60 Unternehmen wurden 2017 durchgeführt.

„Mitte des Jahres wurde endlich die Haftungslücke im Gesetz geschlossen, die es zahlreichen Unternehmen erlaubt hat, sich durch Umstrukturierung den Bußgeldern zu entziehen“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. „Wir haben deshalb die Kartellverfolgung deutlich einbremsen müssen, was sich bei den Bußgeldern niederschlägt. Die Zahl der neuen Hinweise und Durchsuchungen im Laufe des Gesamtjahres macht aber deutlich, dass wir nach wie vor in diesem Bereich sehr aktiv sind.“

Ein besonderes Augenmerk gilt dem Bundeskartellamt in diesem Zusammenhang der nach wie vor weit verbreiteten Praxis von Herstellerunternehmen, Einfluss auf die Preissetzung der Händler ihrer Produkte zu nehmen. So hat das Bundeskartellamt Hinweise veröffentlicht, um Lebensmittelherstellern und -einzelhandel deutlich zu machen, welche Maßnahmen im Rahmen der Verhandlungen erlaubt sind und welche hingegen verboten sind.

Bußgelder wegen Verstößen gegen das Verbot der vertikalen Preisbindung wurden sowohl gegen Möbelhersteller als auch gegen Unternehmen aus der Textilbranche verhängt. Dies betrifft auch den Online-Handel. Andreas Mundt: „Hersteller versuchen oftmals die Handlungsfreiheit ihrer Händler einzuschränken. Wir halten es für wichtig, in diesem Bereich mehr Klarheit zu schaffen. Wir müssen verhindern, dass sich im Internet die Umsätze ausschließlich in Richtung der herstellereigenen Shops sowie der großen Player und Plattformen verschieben.“ Kleine Händler müssten im Netz auffindbar bleiben, damit sie eine Chance im Wettbewerb gegen die Großen haben. „Nur so erhalten wir die Auswahlmöglichkeiten der Verbraucher.“

Fusionskontrolle
Das Bundeskartellamt hat rund 1.300 angemeldete Vorhaben geprüft. Davon wurden zehn Zusammenschlüsse in der sogenannten zweiten Phase vertieft geprüft. Der Zusammenschluss zwischen CTS Eventim und Four Artists wurde untersagt. In vier Hauptprüfverfahren haben die Beteiligten ihr Vorhaben selbst zurückgezogen. Zwei Fälle wurden ohne Auflagen freigegeben, in drei Fällen läuft das Verfahren noch.

Internetwirtschaft
Zunehmende Bedeutung hat die Digitalwirtschaft für das Bundeskartellamt. Die Behörde führt u.a. ein Verfahren gegen Facebook wegen des Verdachts auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Andreas Mundt: „Facebook ist ein sehr wichtiges Verfahren, weil wir uns das erste Mal grundsätzlich mit dem Zusammenhang zwischen Gratis-Diensten im Netz, persönlichen Daten und Marktmacht auseinandersetzen.“

Mitte des Jahres ist die neunte Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Kraft getreten. In Hinblick auf die Digitalwirtschaft sind internetspezifische Kriterien zur Bewertung von Marktmacht, wie Netzwerkeffekte oder der Zugang zu Daten eingeführt worden. Außerdem kann das Bundeskartellamt nun auch Übernahmen von Unternehmen prüfen, die zwar erst geringe Umsätze erzielen, für die aber ein verhältnismäßig hoher Kaufpreis gezahlt wurde, wie dies oft bei Startups der Fall ist. Der hohe Kaufpreis ist in solchen Übernahmefällen häufig ein Zeichen für eine innovative Geschäftsidee mit einem hohen wettbewerblichen Marktpotential.

Neue Aufgaben
Im Zuge der GWB-Novelle hat das Bundeskartellamt auch neue Zuständigkeiten im Bereich des Verbraucherschutzes erhalten. Die Behörde ist nun befugt, auf Verdacht Sektoruntersuchungen durchzuführen. Hier müssen bestimmte Verstöße gegen Verbraucherrecht vorliegen, die geeignet sind eine Vielzahl von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu schädigen.
Andreas Mundt: „Wir haben umgehend eine schlagkräftige Abteilung für diese neue Aufgabe eingerichtet und bereits zwei Untersuchungen gestartet. Wir wollen wissen, wie objektiv und transparent Vergleichsportale arbeiten und untersuchen, welche Daten von Smart-TVs erfasst und weiterverarbeitet werden.“

Am 29. Juli 2017 ist auch das Gesetz zur Einrichtung eines Wettbewerbsregisters beim Bundeskartellamt in Kraft getreten. Unternehmen, die schwerwiegende Wirtschaftsdelikte begehen, sollen nicht von öffentlichen Aufträgen und Konzessionen profitieren. Das Wettbewerbsregister wird es öffentlichen Auftraggebern künftig ermöglichen, durch eine einzige elektronische Abfrage bundesweit nachzuprüfen, ob es bei einem Unternehmen zu relevanten Rechtsverstößen gekommen ist. Das Bundeskartellamt hat bereits einen Aufbaustab eingesetzt, um die neue Abteilung einzurichten. Das Gesetz sieht vor, dass das elektronische Register 2020 funktionsfähig sein sollte.

Zur Rubrik Wettbewerbspolitik


+++ ARD-Mittagsmagazin kommt nicht mehr aus München +++

Ab 2. Januar 2018 übernimmt RBB aus Berlin mit Jessy Wellmer und Sascha Hingst

BERLIN/MÜNCHEN (02.01.18/ots) – Ein neuer Ort und zwei neue Gesichter: Das Mittagsmagazin im Ersten startet am 2. Januar nicht nur in ein neues Jahr. Zum ersten Mal kommt eine der wichtigsten Informationsendungen der ARD an diesem Tag aus dem Herzen Berlins, zum ersten Mal präsentieren Jessy Wellmer und Sascha Hingst gemeinsam umfassende Analysen, spannende Reportagen und Porträts aus aller Welt.

mehr lesen » « zu



Der Neustart bedeutet auch den Wechsel des "Mittagsmagazins" aus der redaktionellen Verantwortung des Bayerischen Rundfunks zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und den Beginn einer neuen Kooperation zwischen dem rbb und dem ZDF.

rbb-Intendantin Patricia Schlesinger: "Wir schlagen neue Wege ein. Das Mittagsmagazin wird die erste tägliche Informationssendung, bei der ARD und ZDF technische Infrastruktur und technisches Personal gemeinsam einsetzen. Was wir von großen Sportereignissen schon kennen, übertragen wir jetzt ins Regelprogramm. Redaktionell bleiben beide Sendungen unabhängig: In den ARD-Wochen liegt die Verantwortung allein beim rbb und unserem Team um Redaktionsleiterin Bettina Schön."

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Nach 28 Jahren mit leichtem bayerischen Akzent und rollendem R wechselt das 'Mittagsmagazin' der ARD nun seine Perspektive und blickt von der Hauptstadt auf die Geschehnisse im In- und Ausland. Wie gewohnt mit verlässlichen und aktuellen Informationen, interessanten Themen und journalistischer Kompetenz. Dem BR gebührt mein Dank für die geleistete Pionierarbeit. Und dem rbb wünsche ich einen guten Start mit diesem erfolgreichen Format."

Der rbb sendet das ARD-Mittagsmagazin aus dem Sendekomplex des ZDF im Zollernhof am Boulevard Unter den Linden. Hier präsentieren Jessy Wellmer und Sascha Hingst in einer Doppelmoderation zwischen 13.00 Uhr und 14.00 Uhr, was am Tag wissenswert und interessant ist.

Live und nah am Geschehen verbindet die Sendung Aktualität mit gründlichen Analysen und umfassender Einordnung der Themen. So zeigt das neue Mima aus Berlin in der ersten Sendewoche, wofür die einzelnen Parteien vor Beginn der Sondierungsgespräche stehen. Ein Schwerpunktthema am ersten Sendetag ist der Alltag in den Notfallaufnahmen deutscher Krankenhäuser, eine Reportage, erklärende Beiträge und ein Studiogespräch beleuchten die Situation. Beiträge aus aller Welt bleiben fester Bestandteil des Mittagsmagazins, aktuell in der ersten Januarwoche etwa ein Bericht über autistische Kinder im Gaza-Streifen oder eine Analyse der aktuellen Situation in Bulgarien - das kleine Land hat mit dem Jahreswechsel den EU-Vorsitz inne. Ebenfalls in den ersten Sendetagen im Angebot ist eine Serie über die Erfolgsrezepte kleiner und großer Bäckereien.

Das Mittagsmagazin kommt im Wechsel eine Woche vom ZDF und eine Woche von der ARD. Die Sendung sehen täglich rund 1,8 Millionen Zuschauer, der Marktanteil liegt bei mehr als 20 Prozent.

Bildtext:
Die Moderatoren des ARD-Mittagsmagazins, Jessy Wellmer und Sascha Hingst (Bild: rbb/Thomas Ernst)



Zur Rubrik Vermischtes“



[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Listerien im Hähnchenfleisch +++

Fleisch- und Wursthersteller "Zur Mühlen" ruft mehrere Hähnchenprodukte zurück, die bundesweit in den großen Supermarkt- und Discount-Ketten verkauft werden

Böklund (29. 12.17/jk) – Der Fleisch- und Wursthersteller "Zur Mühlen Production Services GmbH & Co. KG" im schleswig-holsteinischen Böklund hat mehrere Hähnchenfleischprodukte zurückgerufen, die bundesweit in großen Supermarkt- und Discount-Ketten verkauft wurden. Es könne "sehr vereinzelt" zu einer mikrobiologischen Verunreinigung mit Listerien (Bakterien) gekommen sein, warnte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Freitag.

mehr lesen » « zu

Im Rahmen der Qualitätskontrollen wurde laut Pressemitteilung festgestellt, dass es bei diesen Produkten sehr vereinzelt zu einer mikrobiologischen Verunreinigung mit Listerien gekommen sein kann. Verbraucher, die diese Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren.

Es handelt sich um verschiedene Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen Ende Dezember und Mitte Januar:

- Hähnchen-Snack (150g)
- Mini Hähnchensteak (160g)
- Hähnchenbrustfiletstücke (150g)
- Hähnchenbrust-Stücke mit verschiedenen Soßen (145g) sowie Chicken Wings (160g)

Folgende Produkte sind betroffen: - Redlefsen – Hähnchensnack (klassik, pikant) 150g (bei Rewe Dortmund; Mindesthaltbarkeitsdatum 28.12.2017 bis 16.01.2018)
Gutfried – Mini Hähnchensteak 160g (bei Edeka, Globus, Hit, Real und Metro C&C; Mindesthaltbarkeitsdatum 30.12.2017 bis 18.01.2018)
Gutfried – Chicken Wings 160g (bei Edeka, Globus, Hit, Real und Metro C&C; Mindesthaltbarkeitsdatum 30.12.2017 bis 18.01.2018)
Böklunder – Hähnchenbrustfiletstücke (klassik, pikant, Kräuter) 150g (in Teilen des Aldi Süd Gebietes; Mindesthaltbarkeitsdatum 28.12.2017 bis 15.01.2018)
Güldenhof – Hähnchenbrustfiletstücke (klassik, pikant, Kräuter) 150g (in Teilen des Aldi Nord Gebietes; Mindesthaltbarkeitsdatum 28.12.2017 bis 15.01.2018)
Snack Time – Hähnchenbrustfiletstücke mit versch. Soßen 145g (in Teilen des Aldi Nord Gebietes; Mindesthaltbarkeitsdatum 28.12.2017 bis 15.01.2018)
penny to go – Hähnchensnack (klassik, pikant, Kräuter) 150g (bei Penny; Mindesthaltbarkeitsdatum 28.12.2017 bis 16.01.2018)

Kunden, die gekauft haben, sollten die Produkte nicht verzehren. Auch ohne Kassenzettel können die Produkte zurückgegeben werden. Sie wurden aus dem Verkauf genommen, teilte das Unternehmen mit. Weitere Informationen gibt es unter der jostenfreie Hotline: +49 800 9966221 (montags bis samstag von 8 bis 20 Uhr).

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Zur Rubrik Verbraucher“

+++ Lernen in der smarten Musterfabrik +++

Logistische Material- und Warenflüsse eines Show-Betriebes in Dingolfing werden wissenschaftlich ausgewertet

DINGOLFING (20.12.17/jk) – Bis zum Jahr 2020 werden mehr als 1,7 Millionen neue Industrie-Roboter in den Fabriken der Welt installiert. Der Roboterboom ist – so die International Federation of Robotics (IFR) - die Reaktion auf beschleunigte Konjunkturzyklen. In allen Fertigungsbereichen gilt es, flexibler zu produzieren und auf individuelle Kundenbedürfnisse einzugehen. Die digital vernetzte Fabrik bedeutet jedoch mehr: „Der ganze logistische Material- und Warenfluss innerhalb eines Betriebes, die sogenannte Intralogistik, muss in der Smarten Fabrik system- und datenkompatibel ablaufen“, erklärt Prof. Dr. Markus Schneider, Wissenschaftlicher Leiter des Technologiezentrums Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) im niederbayerischen Dingolfing.



mehr lesen » « zu

Wie sich die Abläufe in einem integrierten Betrieb in die Produktion mit werksweiten Maschinen- und Systemnetzwerken einfügen, ist in einer einzigartigen 900 qm großen Lern- und Musterfabrik live zu erleben. Mit modernster Produktionslogistik ausgestattet, bildet das TZ PULS in einer Halle den gesamten Wertstrom vom Wareneingang bis hin zum Versand ab. Auf Basis schlanker Prozesse in Produktion und Logistik zeigen Innovationen ein durchgängiges Konzept einer wertschöpfungsoptimierten Fabrik. Die voranschreitende Automation sei auch Antwort auf den Fachkräftemangel, so Prof. Schneider.

„Hier wird der enge Kontakt zwischen der angewandten Wissenschaft und der Praxis gelebt“, sagt der Wissenschaftliche Leiter. Zusammen mit drei weiteren Professoren als GmbH-Gesellschafter und 15 Mitarbeitern hat er die Lern- und Musterfabrik aufgebaut. In der deutschen Hochschullandschaft sei es einzigartig, dass so praxisnah im Bereich Produktionslogistik und im Bereich Industrie 4.0 geforscht werde. Möglich wurde diese Musterfabrik dank der Kooperation zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut, an der rund 5.500 Studierende lernen, und der Stadt Dingolfing. Hier sind nicht nur das größte Automobilwerk von BMW mit rund 20.000 Mitarbeitern angesiedelt ist, sondern auch zahlreiche Zulieferbetriebe. Rund 13,5 Millionen hat die Kreisstadt an der Isar nach Angaben von 2. Bürgermeister Franz Bubenhofer (UWG) in die Ansiedlung einer Außenstelle der Hochschule investiert. Damit werde jungen Menschen die Möglichkeit gegeben, einen Teil des Studiums in Dingolfing zu investieren. Das Technologiezentrum werde hochqualifizierte und motivierte junge Menschen hervorbringen und sichere Arbeitsplätze in der Region halten. „Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen in der Region erhöhen.“

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die sonst kaum Zugang zur Forschung haben, können seit April 2016 mit der Ausstattung des TZ PULS sowie dem Zugang zu Partnern des Netzwerkes eine einzigartige Chance für angewandte Forschung wahrnehmen, so Prof. Schneider. Diese Musterfabrik wurde Ende September 2017 zum Mekka der Intralogistik: Rund 300 Fachleute aus ganz Deutschland kamen zur Kongressmesse „IntraSmart“, um sich über neue Konzepte einer wertschöpfungsoptimierten Fabrik auf Basis schlanker Prozesse und modernster Produktionslogistik zu informieren. Als Highlight der Messe war ein Kommissionierungslager mit Pick-to-Light-Technik zu sehen. Bei diesem beleglosen Kommissionierungsverfahren werden dem Personal die aufzunehmenden Artikel und Mengen über eine direkt am Entnahmefach angeordnete Fachanzeige übermittelt. Zu sehen waren Kransysteme für das Handling schwerer Waren sowie ein Kanban-Regalsystem, das Produktion in der Musterfabrik versorgt. Diese Methode der Produktionsprozesssteuerung orientiere sich am tatsächlichen Verbrauch von Materialen am Bereitstell- und Verbrauchsort. Damit sollen die lokalen Bestände von Vorprodukten in und nahe der Produktion reduziert werden.



Ökosystem für Innovationen

INTERVIEW mit Prof. Dr. Markus Schneider, Wissenschaftlicher Leiter des TZ PULS Dingolfing

Herr Prof. Schneider, der Trend in der Produktion geht auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen zu immer mehr Automation. Sind menschenleere Fabrikhallen eine Zukunftsvision?
Prof. Dr. Markus Schneider: Wir sprechen am TZ PULS von „intelligenter Automation“. In diesem Zusammenhang ist es essentiell, die Fehler der 80er Jahre, als die „menschenleere Fabrik“ wirklich die Vision war, zu vermeiden. Die Automatisierung und Technisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern nur dort eingesetzt werden, wo es tatsächlich Sinn macht. Wir stellen aktuell fest, dass sich der Grund für die hohe Nachfrage nach Automatisierung ändert. Während bisher meist Kosteneinsparungen als Beweggrund galten, wird nun zunehmend mit dem Mangel an geeignetem Personal argumentiert.

Welche Bedeutung bekommt der Praxisbezug in der Musterfabrik?
Prof. Dr. Markus Schneider: Durch die Partnerschaft mit Anwender- und Fabrikausrüsterunternehmen entstand in Dingolfing ein einzigartiges Ökosystem für Innovationen, um Problemstellungen ganzheitlich zu betrachten und neue Lösungen für Industrie 4.0 und Lean Managements zu entwickeln.

Welche Highlights der Intralogistik wurden aufgebaut?
Prof. Dr. Markus Schneider: In der praxisnahen Fabrikumgebung wurden zahlreiche innovative Technologien wie z. B. ein Indoor-Ortungssystem oder ein Transportsystem auf Basis von intelligenten Schwarmrobotern implementiert. Der Einsatz dieser Schlüsseltechnologie in Kombination mit dem vorhandenen Prozess-Know-how ermöglicht es, große Potenziale im Bereich der Logistikabläufe zu heben. Somit stellt die Musterfabrik die Basis für angewandte Forschung dar. Als praxisnahe Umgebung ist sie ideal, zu forschen und die Ergebnisse in Form von Prototypen, Demonstrationen und Fallstudien umzusetzen.

Was können Studierende und Praktiker in der Musterfabrik lernen?
Prof. Dr. Markus Schneider: Das Herzstück der Muster- und Lernfabrik bildet den kompletten Prozess der Leistungserstellung, vom Wareneingang über Lagertechnik, Kommissionierung und die Intralogistik bis hin zur Montage realitätsnah ab. Dies ergibt die Möglichkeit, kausale Zusammenhänge im komplexen Umfeld einer Produktion selbst zu erleben, zu begreifen und Entscheidungen umzusetzen. Die berufsbegleitenden Masterstudiengänge „Prozessmanagement und Ressourceneffizienz“ sowie „Werteorientiertes Produktionsmanagement“ richten sich an künftige Fach- und Führungskräfte aus dem Produktionsumfeld. Neben der Ausbildung setzt das TZ PULS auch auf Weiterbildung: Der Hochschulzertifikatskurs „Expertenwissen Logistik“ wird in Zukunft von Dingolfing aus betreut.

Erklärtes Ziel des TZ PULS ist die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft. Wie sieht dieses Angebot aus?
Prof. Dr. Markus Schneider: Wir bieten die bestmögliche Infrastruktur für den Dialog in puncto Logistik mit Unternehmen der Region. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die üblicherweise über keine großen Ressourcen für Forschung verfügen, haben mit der Ausstattung am TZ PULS sowie dem Zugang zu Partnern des Netzwerks eine einzigartige Chance für angewandte Forschung. So können Interessenten im Rahmen eines Technologiescoutings in nur zwei Tagen über 170 verschiedene Technologien der Produktionslogistik kennen lernen und testen. Auch unsere 1-2tägigen Weiterbildungsmodule rund um Produktionsoptimierung und Lean Manufacturing sind auf den Mittelstand zugeschnitten.

Das Interview führte: Josef König

Bildtext:

„Mit dem gezielten Einsatz von Schlüsseltechnologien der Intralogistik lassen sich große Einspar-Potenziale heben“, sagt Prof. Dr. Markus Schneider (Foto: Josef König).



Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg), Ausgabe Nr. 12 Dezember 2017, S. 17, vom 17.11.17





+ + + Mit einem Remis zur Herbstmeisterschaft + + +

Schachclub Rottal-Inn verteidigt mit 4:4-Unentschieden gegen Tarrasch München die Tabellenspitze der Landesliga Süd/Zweite gewinnt in der Niederbayernliga mit 5:3 gegen FC Ergolding II

Pfarrkirchen/Eggenfelden (19.12.17/jk) -Die Denksportler des Schachclub Rottal haben in der vierten Runde der Landesliga Süd die Tabellenspitze verteidigt. Nach einem 4,0:4,0-Unentschieden gegen den SC Tarrasch München überwintern sie als Herbstmeister. Die zweite Mannschaft gewinnt in der Niederbayernliga mit 5:3 gegen den FC Ergolding II.

mehr lesen » « zu

Das Match gegen Tarrasch München stellte sich als echter Prüfstein dar. Der Ausgang erscheint nach dem Spielgang etwas schmeichelhaft. Klaus Schwarzmeier (Brett 4) erreichte früh eine klar bessere Stellung. Als seinem Gegner unvermeidbarer Bauernverlust drohte, gab dieser auf (1,0:0,0). Hans Wagners (Brett 5) hatte keine Probleme, mit den schwarzen Steinen eine ausgeglichene Position zu erreichen. Somit einigten sich die Parteien auf ein Unentschieden (1,5:0,5). Martin Riediger (Brett 1) spielte eine seltene Variante in der slawischen Verteidigung. Jedoch zeigte sein Gegenüber, Großmeister Andrei Maksimenko, die Mängel der schwarzen Verteidigung auf. Riediger verlor (1,5:1,5).

Der Rottaler Neuzugang Roland Posch (Brett 7) nahm ein Figurenopfer an und war daraufhin einem starken Angriff ausgesetzt. Sein Gegner spielte nicht die besten Fortsetzungen, aber Posch konnte in der komplizierten Position kein Kapital daraus schlagen, so dass die Partie verloren ging (1,5:2,5). Ingo Walch (Brett 6) verlor nach der Eröffnung kompensationslos eine Qualität. Sein Gegner schaute zu lange in die Stellung und überschritt die Bedenkzeit (2,5:2,5). Mit diesem Ergebnis begann das Match zu kippen.

Klaus Wiedmann (Brett 8) musste nach einem gegnerischen Qualitätsopfer gegen die Königsstellung seine eigenen Angriffsbemühungen einstellen. In beidseitiger Zeitnot befreite sich Wiedmann mit genauer Verteidigung, musste dann aber ein Dauerschach zum Remis zulassen (3,0:3,0). Josef Ager (Brett 2) spielte eine sehr starke Partie und konnte im Mittelspiel eine Qualität erobern, die er im Endspiel souverän zum Sieg verwertete (4,0:3,0).

Die Hoffnungen den Mannschaftskampf zu gewinnen, waren allerdings gering. Patrick Bensch (Brett 3) verlor nach der Eröffnung einen Bauern verlor und stand auf Verlust. Der Rottaler Mannschaftsführer verteidigte sich sehr zäh, aber die Niederlage war nicht mehr abzuwehren (4,0:4,0).

Am 21. Januar 2018 kommt es in der fünften Runde zu einem kleinen Finale: Die Rottaler müssen auswärts zum punktgleichen Tabellenzweiten SC Garching. Sogar bei einem Unentschieden könnte die Mannschaft den ersten Platz behalten.

Einzelergebnisse Schachclub Rottal - SC Tarrasch München 4:4 im Überblick: FM Martin Riediger – GM Andrei Maksimenko 0:1, Josef Ager – FM Volker Meier 1:0, FM Patrick Bensch – Artur Schele 0:1, Klaus Schwarzmeier – Reinhard Chetan 1:0, Hans Wagner – Dr. Sebastian Bolduan½: ½, Ingo Walch – Markus Lipinsky 1:0, Roland Posch – Roman Köster 0:1, Klaus Wiedmann – Herrmann Luca ½:½.

Die zweite Mannschaft holte in der vierten Runde der Niederbayernliga einen 5,0:3,0-Erfolg gegen den FC Ergolding II: Andreas Nöhbauer – Ronny Rahman 1:0, Andreas Siemens – Patrick Sowka 1:0, Reinhard Rund – Anton Königl ½:½, Wolfgang Söder – Wilfried Jagst 1:0, Josef Staller – Johann Kollmeder 0:1, Ernst Putz – Dimitri Alexandrov 0:1, Andreas Klinge – Christoph Fronhöfer ½:½, Harald Seelentag – Rafael Sowka 1:0. Der SC Rottal-Inn II belegt mit 5: 3 Mannschaftpunkten und 14,5 Brettpunkten Rang fünf.

Die dritte Mannschaft kam in der Bezirksliga West zu einem 4:4-Unentschieden in der JVA Straubing. Mit 3:5 Mannschaftspunkten und 16,5 Brettpunkten belegt das Team den fünften Platz. Einzelergebnisse JVA Straubing – SC Rottal-Inn III 4:4:

Jürgen H. – Christa Hackbarth 1:0, Günter G. – Gerhard Angermeier 1:0, Karlheinz G. – Andreas Putz 1:0, Werner N. – Simon Rueß 0:1, Lev G. – Christian Putz ½;½, Andreas M. – Franz Gisnapp ½;½; Andrei K. – Jakob Schäfer 0:1, Michael K. – Andreas Jungwirth 0:1.

In der Kreisklasse West (Vierer-Teams) endete die Begnung zwischen dem SK Landshut II und SC Rottal-Inn 4 Remis mit 2:2. Die Rottaler führen die Tabelle mit 5:3 Mannschaftspunkten und 7,5 Brettpunkten an. SK Landshut II – SC Rottal-Inn IV 2:2: Reiner Huber – Konrad Meier 0:1, Herbert Schuster – Helmut Maier 1:0, Johann Vogl – Johann Merz 1:0, Franz-Xaver Westenthanner – Andreas Erhardsberger 0:1.

Bildtext:

Ersatzmann Klaus Wiedmann holte an Brett acht in der Landesliga Süd ein Remis. (Foto: König)


Zum Pressefach des Schachclub Rottal-Inn




[Lebensmittel/Rückruf]

+++ Salmonellen in der weißen Schokolade+++

Drogeriekette Rossmann ruft „Das Exqusite“ in der Geschmacksrichtung Heidelbeere zurück

Burgwedel (14.12.17/jk) – Salmonellen in der Schokolade: Die Drogeriekette Rossmann ruft die 100g-Packung weiße Schokolade „Das Exquisite Heidelbeere“ zurück. Dies berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag. Rossmann hat bei Eigenkontrollen Salmonellen nachgewiesen und rät vom Verzehr der Schokolade ab.

mehr lesen » « zu

Im Rahmen einer Eigenkontrolle wurden laut einer Rossmann-Pressemitteilung in dem Produkt „Das Exquisite Heidelbeere Weiße Schokolade“ Salmonellen nachgewiesen.

Salmonellen können Erkrankungsfälle mit Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber und gelegentlich auch Kopfschmerzen verursachen. Schwere Krankheitsverläufe können in seltenen Fällen bei Kindern, älteren Menschen sowie Menschen mit schwächerem und geschwächtem Immunsystem vorkommen.

Aus Gründen des „vorbeugenden Verbraucherschutzes“ ruft Rossmann den Artikel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24.03.2019 zurück. Das Unternehmen bittet, alle Packungen der „Das Exquisite Heidelbeere Weiße Schokolade“ (GTIN 4305615367347) nicht mehr zu verwenden und in die Verkaufsstellen zurückzubringen.

Rossmann ersetzt den Kaufpreis. Weitere Informationen erhalten Kunden unter Telefon 0800 / 76 77 62 66 (erreichbar Mo. - Fr. von 9 bis 18 Uhr). Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz

Zur Rubrik Verbraucher“



+++ Alles rund um Cannabis - der erste Münchner Hanfladen geht online + + +

CBD-Produkte, Hanfsamen oder Körperpflegeprodukte sind ab sofort im Internet unter der Adresse https://hanf-bioladen.de online zu bestellen


MÜNCHEN (06.12.17) – CBD-Produkte, Hanfsamen oder Körperpflegeprodukte: Mehrere hundert Cannabis-Produkte aus dem ersten Münchner Hanfladen sind ab sofort im Internet unter der Adresse https://hanf-bioladen.de online zu bestellen.

mehr lesen » « zu

„Mit dem Hanf-Onlineshop starten wir eine weitere wichtige Säule unseres Konzeptes“, sagte Wenzel Cerveny (57) von Cannabis-Startup DCI Cannabis-Institut GmbH am Mittwoch in München. Im Zentrum der Aktivitäten steht ein geplantes bundesweit einmaliges Cannabis-Therapie- und Informations-Center, in dem spezialisierte Ärzte die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen.

Wie im „Hanf - der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163 finden sich in den virtuellen Regalen des Online-Shops mehrere hundert Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff Hanf: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse oder Salami, aber auch Hanf-Mehl, Hanf-Pesto oder Hanf-Kaffee. Für Hanffreunde, die ihren Tieren etwas Gutes tun wollen, gibt es Hanföl und Trockennahrung für Hunde, Katzen und Pferde.

Bereits in der Beta-Phase des Onlineshops hat sich gezeigt: „Der Renner ist das CBDios-Öl.“ Es ist das Vollextrakt einer besonderen Hanfblüte und enthält einen 3,2-prozentigen Anteil an CBD-Cannabinoiden. Da es nur sehr geringe Mengen (unter 0,2%) an Tetrahydrocannabinol (THC) enthält, berauscht es kaum und ist legal verkäuflich. Laut vieler Erfahrungsberichte und Studien soll es leicht schmerzlindernd, entzündungshemmend, entspannend, angstlösend, entkrampfend und antibakteriell wirken.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (57) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017.



Bildtext:
Weed-Duck (Foto: Hanf-Bioladen).

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH



+ + + Schachclub Rottal-Inn bleibt am Platz an der Sonne + + +

5:3-Auswärtserfolg beim SC Gröbenzell sichert punktverlustfrei Tabellenführung in der Landesliga Süd/Zweite verliert gegen SK Passau II mit 1:7 in der Niederbayernliga

Pfarrkirchen/Eggenfelden (05.12.17/jk) - Die Denksportler des Schachclub Rottal-Inn haben das Abstiegsgespenst vertrieben und bleiben in der Landesliga Süd am Platz an der Sonne: Mit einem 5,0:3,0-Auswärtserfolg in der dritten Runde gegen Gröbenzell gelang der dritte Sieg in Folge. Die zweite Mannschaft verlor in der Niederbayernliga mit 1:7 gegen den SK Passau.

mehr lesen » « zu

In der Begegnung gegen die oberbayerischen Brettstrategen war durchaus mehr als der etwas knappe 5:3-Erfolg drinnen. Zunächst einigte sich Hans Wagner an Brett fünf sehr schnell auf ein Unentschieden (0,5:0,5). Ingo Walch (Brett 6) zeigte sich in einer taktisch geprägten Partie auf der Höhe und entschied die Partie für sich (1,5:0,5).

Patrick Bensch (Brett 3) erreichte bereits aus der Eröffnung große Vorteile wie Raumvorteil und das Läuferpaar. Er setzte energisch im Königsangriff nach und eroberte eine Qualität (2,5:0,5). Gerhard Spiesberger (Brett 7) agierte mit Weiß gewohnt zurückhaltend und der Hoffnung auf ein damenloses Mittelspiel. Sein Gegner erlangte am Damenflügel scheinbar gutes Gegenspiel, aber Spiesberger konnte in der Zwischenzeit einen Königsangriff anzetteln, der zum Gewinn führte (3,5:0,5).

Fidemeister Martin Riediger (Brett 1) holte zunächst kleine Vorteile mit den weißen Steinen heraus. Er versuchte sich einen Zug einzusparen, aber sein Gegner konnte sich dadurch ungestraft das Läuferpaar sichern. Aktives Gegenspiel Riedigers verhinderte Schlimmeres, und in beiderseitiger Zeitnot wurde die Partie durch dreimalige Stellungswiederholung Remis (4,0:1,0). Wolfgang Küchers Partie an Brett 8 verlief sehr ausgeglichen. Obwohl beide Seiten ihre Chancen im Königsangriff suchten, forcierte Kücher eine Stellungwiederholung zum Remis. Sein Gegner begann Mattdrohungen zu entwickeln (4,5:1,5).

Der Mannschaftserfolg war bereits sicher, als Josef Ager (Brett 2) und Klaus Schwarzmeier (Brett 4) beide eine Gewinnstellung auf dem Brett hatten. Somit deutete sich ein haushoher Sieg an, aber wie so oft im Schach kam alles ganz anders. Josef Ager verfügte lange Zeit über ein gewonnenes Leichtfiguren Endspiel. Nachdem sich das falsche Figurenpaar tauschte, hatte er trotz Mehrbauern keine Durchbruchmöglichkeit mehr. Somit blieb ein Remi. (5,0:2,0).

Klaus Schwarzmeier lieferte aus der Französischen Verteidigung bis ins Turmendspiel eine einwandfreie Vorstellung. Er hatte einen Mehrbauern, doch nach einem verfrühten Bauerndurchbruch holte sich sein Gegner das verlorene Material zurück. Noch schockiert von den Geschehnissen überschritt Schwarzmeier die Bedenkzeit und verlor (5,0:3,0).

In der vierten Runde am Sonntag, 10. Dezember 2017, erwarten die Rottaler Denksportler in einem weiteren Härtetest das noch ungeschlagene Oktett von Tarrasch München. Gespielt wird ab 10 Uhr im CLG-Gebäude in der Rennbahnstraße.

Einzelergebnisse SC Gröbenzell – SC Rottal-Inn I 3,0:5,0: Karsten Schuster – FM Martin Riediger ½:½, Ronald Kempter – Josef Ager ½:½, Bernd Hoy – FM Patrick Bensch 0:1, Dr. Thomas Piper – Klaus Schwarzmeier 1:0, Ulrich Rohrmüller – Hans Wagner ½:½, Franz Scheckenbach – Ingo Walch 0:1, Tobias Walter – Gerhard Spiesberger 0:1, Rupert Stocker – Wolfgang Kücher ½:½.

Weniger glatt lief es für die zweite Mannschaft in der Niederbayernliga: Gegen die Oberliga-Reserve des SK Passau gab es eine 1:7-Niederlage. Nur Andreas Siemens und Norbert Frühauf gelang es, für die Rottaler einen halben Punkt zu ergattern. Momentan steht die „Zweite“ auf Platz 6.

SK Passau II – SC Rottal-Inn II 7:1: Zauner – Wiedmann 1:0, Kaiser – Nöhbauer 1:0, Schneider – Siemens ½:½, Lang – Frühauf ½:½, Geller – Söder 1:0, Schwabeneder – Staller 1:0, Kuran – Putz E. 1:0, Zboril – Putz A. 1:0.

In der Bezirksliga West setzte sich der SC Rottal-Inn mit 6:2 gegen den ersatzgeschwächten SK Landau-Dingolfing II durch. Die Gäste kamen nur mit sechs Mann, verloren also die hinteren zwei Bretter kampflos. Das Team liegt am vierten Platz.

SC Rottal-Inn III – SK Landau-Dingolfing II 6,0:2,0: Angermeier – Huber 0:1, Putz G. – Kutschera ½:½, Jungwirth, Stefan- Schmol ½:½, Rueß Simon -Krause 1:0, Putz, Christian – Barone 1:0; Gisnapp – Schanz 1:0, Schäfer – Hecht 1:0 kl., Jungwirth Andreas – Schelhorn 1:0 kl.

Bildtext:

Legte mit seinem Sieg an Brett 3 den Grundstein zum 5:3-Erfolg gegen Gröbenzell: Schach-Club Rottal-Vorsitzender Fidemeister Patrick Bensch. (Foto: König)


Zum Pressefach des Schachclub Rottal-Inn




[Lebensmittel/Rückruf]

+++ REWE ruft "ja! King Prawns Garnelen" in der 225g TK-Packung zurück +++

Unternehmen rät vom Verzehr ab: Proben mit Rückständen eines Antibiotikums gefunden

KÖLN (30.11.17/ots/jk) – Die Kölner Supermarkt-Kette REWE hat die von ihr bundesweit vertriebenen „ja! King Prawns Garnelen“ in der 225-Gramm-Tiefkühlpackung zurückgerufen. In einzelnen Proben seien Rückstände eines Antibiotikums gefunden worden. Dies berichtete das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag. REWE rät vom Verzehr ab.

mehr lesen » « zu

Im Sinn des vorbeugenden Verbraucherschutzes hat REWE die Garnelen mit der EAN-Nr. 4388840222964 zurückgerufen. Die Produkte sind mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 14. April 2019 und der Los-VN 786V 088 gekennzeichnet. Kunden können die Ware in den REWE-Märkten zurückgegeben und erhalten den Kaufpreis zurück. REWE hat nach eigenen Angaben umgehend reagiert und die betroffenen Produkte aus dem Verkauf nehmen lassen.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz
Zur Rubrik Verbraucher“

+ + + Universität Regensburg feiert 50. Geburtstag +++

Festakt mit Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle zur Erinnerung an die Aufnahme des Studienbetriebs im Wintersemester 1967/68

REGENSBURG (30.11.2017/jk) - Die Universität Regensburg hat mit einem Dies academicus im Auditorium maximum das 50-jährige Bestehen gefeiert. Im Wintersemester 1967/68 hat die erste ostbayerische Volluniversität den Studienbetrieb aufgenommen. Von damals 661 Studierenden ist die Zahl auf 21 000 Studierende angewachsen. Die Universität Regensburg bietet Ihren Studierenden als Volluniversität heute ein breites Fächerspektrum von fast 200 Studiengängen an elf Fakultäten an. Mit über 300 internationalen Partnerhochschulen auf allen Kontinenten sind die Oberpfälzer Forscher weltweit vernetzt. .

mehr lesen » « zu

Uni-Präsident Prof. Dr. Udo Hebel ging in seinem Rückblick auf die Geschichte der Universität Regensburg auf besonders auf die Etablierung neuer Forschungseinrichtungen ein. Anfang 2017 sei das Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in die Leibniz-Gemeinschaft aufgenommen. Auf dem Weg zu einem Leibniz-Institut sei auch das Regensburger „Centrum für Interventionelle Immunologie“ (RCI). Präsident Prof. Hebel stellte die jüngsten Erfolge in der Forschungsförderung für die Universität Regensburg heraus: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft habe erst vor wenigen Tagen einen neuen Sonderforschungsbereich verlängert. „Die nunmehr sieben DFG-Sonderforschungsbereiche der Universität zeigen, wie leistungsstark und renommiert die Forschung vor allem in den Natur- und Lebenswissenschaften an der Universität Regensburg ist“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel. Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle (CSU) erhielt das erste Exemplar der Festschrift.

Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle würdigte beim Dies academicus den "Erfolgskurs", auf dem sich die ostbayerische Hochschule seit Jahren befindet: "Die Volluniversität Regensburg mit ihrem Universitätsklinikum ist Innovationsmotor für die gesamte Region und ein Leistungsträger in der bayerischen Hochschullandschaft."

Die Universität bietet ein umfassend ausgebautes Studienangebot, etwa mit dem neuen Studiengang Wirtschaftschemie oder im Bereich der Lehrerbildung, sowie eine leistungsstarke Hochschulmedizin. Sie genießt auch durch vielfältige Forschungserfolge internationale Anerkennung, wie der Minister betonte. So listet beispielsweise das Center for World University Rankings (CWUR) die Hochschule unter den besten 1,2 Prozent der Universitäten weltweit.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Universität auf die Qualität der Forschung sowie auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dies zeigt sich beispielhaft an dem Academic Research Sabbatical Programm (ARSP) - einem Regensburger Alleinstellungsmerkmal.

Minister Spaenle: "Der Freistaat investiert kräftig, um die Universität Regensburg zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für eine exzellente Forschung und Lehre." Beispielsweise wird Regensburg neben München und Würzburg ab 2019 als dritter Ausbildungsstandort für das Lehramt Sonderpädagogik aufgebaut.

Den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für herausragende internationale Studierende überreichte Vizepräsident Prof. Dr. Weber der Absolventin des Masterstudiengangs Kriminologie und Gewaltforschung Munkhbuyant Tsogt-Erdene. Der Förderpreis für „Sprache und Recht“ ging an Dr. Felicja Maria Księżyk für ihre Habilitationsschrift „Kollokationen im Zivilrecht Polens in den Jahren 1918-1945 mit besonderer Berücksichtigung der deutschsprachigen Zivilgesetzbücher: Eine kontrastive Studie“. Zum Jubiläum der Universität wurden erstmals Ehrennadeln für Universitäts-Mitglieder vergeben. Diese gingen an Herrn Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Frau Prof. Dr. Maria Fölling-Albers, Frau Prof. Dr. Susanne Modrow, Frau Elisabeth Nusser und Herrn Graham Buckland. Die Universitätsmedaille „Bene Merenti“ erhielten in diesem Jahr zwei Personen in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Universität Regensburg. Eine Medaille überreichte Prof. Dr. Udo Hebel an Dr. Lothar Koniarski und Ministerialrat a. D. Dr. Stefan Scherg, der als Betreuungsreferent im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst für die Universität zuständig war.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Symphonieorchester der Universität Regensburg, David Peterhoff (Violine), dem Universitätschor Regensburg und den Jazznuts unter der Leitung von Arn Goerke und Joseph Wasswa.

Im Jubiläumsjahr hat der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtag im Oktober 2017 beschlossen, dass die Universität Regensburg ein neues Forschungs- und Lehrgebäude für den Fachbereich Vorklinische Medizin erhält. Der Neubau mit einer Nutzfläche von 10.300 qm wird 114 Millionen Euro kosten. Das neue Vorklinikum soll im Jahr 2024 fertiggestellt werden.

Foto: Josef König

Zur Rubrik Vermischtes“




+ + + Fahrtüchtig mit medizinischem Cannabis? +++

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR): verantwortungsvoller Umgang absolut notwendig

Bonn (28.11.2017/ots) - Seit März 2017 können sich Patientinnen und Patienten Cannabisblüten und daraus hergestellte Extrakte auf Betäubungsmittelrezept vom Arzt verschreiben lassen. Grundsätzlich dürfen diese Personen am Straßenverkehr teilnehmen, soweit sie nach Aufnahme der cannabisbasierten Medikamente noch in der Lage sind, ein Fahrzeug im Straßenverkehr sicher zu führen. Treten allerdings während der Fahrt Ausfallerscheinungen auf, die auf die Einwirkung dieser Medikamente zurückzuführen sind, drohen strafrechtliche Konsequenzen. Darauf weist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in einer Presseaussendung hin.

mehr lesen » « zu

"Besonders in der Einstellungs- und Eingewöhnungsphase kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt werden", erläutert Jacqueline Lacroix vom DVR. Auch eine zu hohe Dosierung oder die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, einschließlich selbst geringer Mengen an Alkohol, könnten zu Problemen führen. "Dabei ist zu beachten, dass verschiedene Drogenmaterialien angeboten werden, die sich in ihren Inhaltsstoffen zum Teil erheblich unterscheiden. Dabei geht es vor allem um den Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC), das zu rund 20 Prozent in medizinischen Cannabisblüten enthalten ist, oder Cannabidiol," ergänzt die Expertin.

Die Wirkstoffe der Cannabisblüten können durch Inhalation oder oral aufgenommen werden, zum Beispiel als Tee oder Gebäck. Eine optimale Verordnung bedarf daher spezieller medizinischer Expertise. "Die Ärzte, die medizinisches Cannabis verordnen, müssen ihre Patienten über die möglichen Beeinträchtigungen bei der Teilnahme am Straßenverkehr aufklären. Insbesondere sollten sie zu Beginn der Therapie vom Führen eines Fahrzeuges abraten, und zwar so lange, bis die unerwünschten Nebenwirkungen nicht mehr auftreten und sie trotz Krankheit fahrsicher sind", empfiehlt Lacroix.

Darüber hinaus müssten aber auch die Patienten selbst ihre Fahrtüchtigkeit im Auge behalten und im Zweifelsfall auf das Fahren verzichten. "Sie werden im Straßenverkehr genauso behandelt wie andere Patienten, die unter einer Dauermedikation stehen, die zum Beispiel ein psychoaktives Arzneimittel verordnet bekommen haben", erklärt Lacroix.

Problematisch ist, dass Cannabisblüten, die lose von den Apotheken auf Rezept abgegeben werden, über keinen Beipackzettel verfügen und von den Patienten selbst in Kleinstmengen, zum Teil bis unter 0,1 Gramm, dosiert werden müssen. Das Rezept muss daher eindeutige Angaben zum Drogenmaterial, zur Darreichungsform und zu den Einzel- und Tagesdosen enthalten.

"Von den Cannabispatienten wird ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verantwortlichkeit im Umgang mit der Medikation und bei Auftreten von Nebenwirkungen erwartet", sagt Lacroix. Wenn das THC im Blut aus einer bestimmungsgemäßen Einnahme eines für den konkreten Krankheitsfall verschriebenen cannabisbasierten Arzneimittels herrührt und die Einnahme die Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt, kommt es nicht zu Sanktionierungen gemäß dem Straßenverkehrsgesetz (StVG). Bei missbräuchlicher Einnahme derartiger Arzneimittel droht hingegen nicht nur eine Sanktionierung nach dem StVG, sondern zusätzlich der Verlust der Fahrerlaubnis. Patienten sollten deshalb eine ärztliche Bescheinigung über ihre Therapie mit cannabisbasierten Medikamenten oder eine Kopie des aktuellen Rezeptes über medizinisches Cannabis mit sich führen.

"Es ist nicht einfach, zu bestimmen, welchen Einfluss der Gebrauch von medizinischem Cannabis auf das Fahrvermögen hat", fasst Lacroix das Problem zusammen. Die im Blut festgestellte THC-Konzentration entspreche oft nur zu einem geringen Grad der messbaren Beeinflussung. Auch lasse die THC-Konzentration im Blut keine sicheren Rückschlüsse auf die Menge an THC zu, die tatsächlich geraucht oder eingenommen wurde. Die Polizei sollte zudem bei einem Anfangsverdacht in Betracht ziehen, dass der Fahrer Cannabis auch wegen einer medizinisch-indizierten Medikation eingenommen haben könnte. Zu prüfen wäre dann, ob Anhaltspunkte für eine nicht bestimmungsgemäße Einnahme vorliegen.

Foto: DVR

Zur Rubrik Vermischtes“




+++ 20. (Jung-)Senioren-Schach-Open Bad Griesbach vom 19. – 25.11.2017
Fidemeister schnappte sich die Schach-Krone vor zwei IM +++

Gottfried Schumacher (Bad Neuenahr) mit 5,5 Punkten vorne/CZ-IM Ivan Hausner und Josef Pribyl auf Platz zwei und drei/56 Denksportler aus drei Nationen am Start

BAD GRIESBACH (25-11.17/jk) – Die Schachfiguren kommen in der Kurstadt wieder in die Kiste: Am besten mit König, Dame und Bauer zog Gottfried Schumacher vom HTC Bad Neuenahr. Der 68-jährige Fidemeister aus Rheinland-Pfalz hat das am Samstag zu Ende gegangene 20. Jungsenioren-Schach-Open für sich entschieden. Beste Dame wurde Anita Zwetz (K-Lappersdorf). 56 Denksportler aus drei Nationen im Alter über 50 Jahren waren unter der Schirmherrschaft von Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke sieben Tage lang an den Schachbrettern im AktiVital Hotel aktiv.

mehr lesen » « zu

Gottfried Schumacher erreichte 5,5 Punkte aus sieben Runden und 32,5 Punkte Buchholzwertung und kam mit 2,0 Punkten Vorsprung in der Feinwertung vor IM Ivan Hausner (Bayernwald Regen/CZ) ins Ziel. Platz drei belegte der bisher achtfache Turniersieger IM Josef Pribyl (SC Bamberg/CZ) mit 5,0/31,5. Nach einem Traumstart mit drei Punkten aus drei Partien katapultierte sich Gottfried Schumacher (ELO 2273) allein mit einem halben Punkt Vorsprung an die Spitze. Nach seiner eigenen Aussage standen alle vier folgenden Partien auf Messers Schneide. In der vierten Runde remisierte er mit den weißen Steinen gegen den Favoriten Ivan Hausner (ELO 2321), Chefredakteur der Zeitschrift „Ceskoslovensky Sach“. In der fünften Runde gab Schumacher ein Remis gegen Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand Chemnitz) ab, in der sechsten Runde remisierte er gegen den Internationalen Meister Josef Pribyl (ELO 2263), Leiter der Prager Schachakademie. Somit konnte Ivan Hausner nach sechs Runden die Spitze zurückgewinnen. In der letzten Runde remisierten die beiden tschechischen IM, so dass für Schumacher mit einem Sieg über Günter Sobeck (USG Chemnitz) die Bahn zum alleinigen Turniersieg frei war.

Hinter den Titelträgern folgen auf den Plätzen vier bis acht Spieler mit 5,0 Punkten, die auch dem ersten Trio gefährlich werden konnte: 4. Rudolf Müller (Karlsruher SF), 5. Michael Müller (Bayerwald Regen) als bester niederbayerischer Spieler, 6. Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg) als bester oberbayerischer Spieler, 7. Christian Schatz (SV Würzburg), der seit fünf Jahren ungeschlagen in Bad Griesbach agiert, und 8. Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand Chemnitz) mit ebenfalls 5,0 Pkt.

Die Damenwertung gewann Anita Zwetz (TSV Kareth-Lappersdorf) auf Platz 26 mit 4 Pkt./23, 46. Regina Wellhoefer (Neuhaus) 2/23,5 u 49. Ursula Schumacher (Bad Neuenahr) 2/20,5.

Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke bedankte sich im Rahmen der Siegerehrung im AktiVital Hotel bei den Denksportlern, die dem Turnier sehr lange die Treue halten. Dies sei ein Zeichen, dass sich die Schachspieler im Turnierhotel und im Kurort wohlfühlten.

Auszeichnung für 20-malige Teilnahme
Turnierorganisator Josef König freute sich, dass bei der 20. Auflage des Turniers ein Teilnehmerrekord aufgestellt worden sei. Das Senioren-Schach-Open Bad Griesbach lockt bereits seit 1998 mit einem besonderen Entspannungsprogramm für Körper, Geist und Seele Denksportler aus mehreren Nationen an die heißen Thermen Bad Griesbachs. Mit einem Präsent bedankte sich der Organisator bei Anton Königl vom (FC Ergolding), der kein einziges Turnier versäumt hat. Peter Sierian aus Bad Griesbach und Reinhold Fritz aus Kirchham gehören mit 18-maliger und 16-maliger Teilnahme zu den treuesten Anhängern des Opens. Ein besonderer Dank ging an die Sponsoren Arcobräu (Moos), Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, Wunsch-Hotel OHG, VR-Bank Rottal-Inn und Rottaler Raiffeisenbank sowie an Schirmherrn Bürgermeister Jürgen Fundke.

Reibungslos hat Turnierleiter Werner Schubert wieder die sieben Runden am Schachbrett abgewickelt. Er gab die Sonderpreise bekannt: Beste Damen: 26. Anita Zwetz (Lappersdorf) mit 4 Pkt./23, 46. Regina Wellhöfer (Neuhaus) 2/23,5 u 49. Ursula Schumacher (Bad Neuenahr) 2/20,5. Bester Niederbayern: Michael Müller, bester Spieler im Alter über 70: Rudolf Müller, Ü60: Karl-Heinz Jergler, bester Spieler mit einer Wertung unter ELO 1800: Michael Klemm (Rosenheim), U1700: Thoralf Lehmann (SC Heilsbronn), U1600: Dagogert Langer (SK Freising), U1500: Hans-Peter Lorenz.

Endstand: 1. FM Gottfried Schumacher (HTC Bad Neuenahr) 5,5 Punkte aus sieben Parten/32,5 Buchholzwertung; 2. IM Ivan Hausner (SC Bayerwald Regen/CZ) 5,5/30; 3. IM Josef Pribyl (SC Bamberg/CZ) 5,0/31,5; 4. Rudolf Müller (Karlsruher SF) 5,0/30,0; 5. Michael Müller (Bayerwald Regen) 5,0/30; 6. Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg) 5,0/29,5; 7. Christian Schatz (SV Würzburg) 5,0/28,5/20; 8. Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand Chemnitz) 5,0/28,5/19,25; 9. Michael Bacholke (SV Deggendorf) 4,5/30,5; 10. Günter Sobeck (USG Chemnitz) 4,5/29; 11. Dieter Villing (SK Ludwigshafen) 4,5/27; 12. Werner Kugelmann (Wertingen) 4,5/25; 13. Jörg Busch (SV Wersten) 4,5/23,0. 14. Petr Benes (DP Praha) 4,0/29; 15. Dr. Wolfgang Weinwurm (Sgm. Ternitz-Gloggnitz/AUT) 4,0/27,5; 16. Michael Klemm (Rosenheimer SV) 4,0/27,5; 17. Borys Bilyavskyy (FC Ergolding) 4,0/27,5; 18. Guenter Hoebarth (SV Hörsching) 4,0/27,0; 18. Reinhard Klein (Münchner SC) 3,0/27,0; 20. Ronald Vögerl (SC Beilngries) 4,0/26,0.

Die weiteren Platzierungen der ostbayerischen Teilnehmer: 21. Anton Königl (FC Erfolding) 4,0/26; 26. Anita Zwetz (Kareth-Lappersdorf 4,0/23; 27. Herbert Schuster (SK Landshut) 4,0/20,5; 28. Helmut Stöhr (TV Altötting) 3,5/29,5; 35. Roman Wellhöfer (Neuhaus/SK Schärding) 3,0/24; 36. Ortwin Bock (SK Landshut) 3,0/24; 41. Peter Sierian (Bad Griesbach/ESV Pocking) 2,5/27; 42. Heinrich Boldt (TSV Kareth-Lappersdorf) 2,5/25,5; 43. Reinhold Fritz (Kirchham) 2,5/23,5. 44. Heinz Ulmer (Landshut) 2,5/23; 46. Regina Wellhöfer (Neuhaus/SV Schärding) 2,0/23,5; 48. Dr. Hermann Post (SC Rottal-Inn) 2,0/21; 50. Hans-Peter Lorenz (SK Schärding) 2,0/20,5; 54. Günter Zorn (FC Ergolding) 1,5/19,5.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen
Fotos in Flickr

Bildtext:

Siegerehrung nach erfolgreicher Schachwoche: Gottfried Schumacher (5. v. l.) gewann das 20. Senioren-Schach-Open in Bad Griesbach, Es freuten sich mit ihm (v.l.): Josef Kobler vom Sponsor Arco-Bräu, Hotelier Otto Wunsch, Dritter Josef Pribyl, beste Dame Anita Zwetz, Ivan Hauser, Turnierleiter Werner Schubert und Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke (Foto: König).




Weitere Informationen

+ + + Keine Ehe zwischen CTS Eventim und Four Artists + + +

Bundeskartellamt untersagt Zusammenschluss: Marktbeherrschende Position würde weiter ausgebaut

BONN (23.11.17/jk) – Das Bundeskartellamt hat den geplanten Erwerb der Mehrheit der Anteile an den Gesellschaften der Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists - Four Artists Booking Agentur GmbH und Four Artists Events GmbH - durch die CTS Eventim AG & Co. KGaA untersagt. „CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend. Durch den Erwerb von Four Artists würde das Unternehmen Kontrolle über weitere, relevante Ticketkontingente erhalten und seine Marktposition weiter ausbauen“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes zur Entscheidung seiner Behörde am Donnerstag.

mehr lesen » « zu


Über das CTS Eventim System werden nach Einschätzung des Bundeskartellamtes 60 - 70 Prozent aller Tickets vertrieben, die in Deutschland über Ticketsysteme verkauft werden. Die übrigen Anbieter sind deutlich kleiner, größtenteils nur regional präsent und zum Teil auf Kooperationen mit CTS angewiesen.

Die Marktposition von CTS Eventim werde zusätzlich verstärkt durch den konzerneigenen Online-Shop eventim.de, über den das Unternehmen einen ganz wesentlichen Teil der Tickets selbst verkauft. Außerdem hat CTS Eventim durch zahlreiche konzerneigene Veranstalter und Exklusivverträge einen gewichtigen Anteil des Gesamtmarktvolumens an das eigene System gebunden, so Kartellamtschef Mundt.

Für die Marktbeherrschung sprechen seiner Ansicht nach insbesondere auch indirekte Netzwerkeffekte, die bei der Plattform von CTS Eventim zwischen den angeschlossenen Veranstaltern auf der einen und den VVK-Stellen und Endkunden auf der anderen Seite zur Wirkung kommen, sowie ein Vorsprung des Unternehmens im Vergleich zu Wettbewerbern beim Zugang zu wettbewerbsrelevanten Daten.

Nach Einschätzung des Bundeskartellamtes würde der Erwerb von Four Artists zu einer Verstärkung der bereits bestehenden marktbeherrschenden Stellung von CTS auf dem zweiseitigen Markt für Ticketsystemdienstleistungen gegenüber Veranstaltern und VVK-Stellen führen und damit zu einer erheblichen Behinderung wirksamen Wettbewerbs auf den betroffenen Märkten. Mit Four Artists würde CTS Eventim einen bedeutenden Veranstalter in seinen Konzern integrieren und damit zusätzliche Ticketkontingente in einer Größenordnung von 500.000 – 1 Mio. Tickets pro Jahr an das eigene System binden. Die Expansionsmöglichkeiten von konkurrierenden Ticketsystemanbietern würden dadurch geschwächt.

CTS Eventim ist insbesondere durch seinen Ticket-Online-Shop „Eventim.de“ bekannt. Das Unternehmen bietet außerdem Veranstaltern und Vorverkaufsstellen Ticketsystemdienstleistungen an und ist auch selbst als Veranstalter insbesondere von Rock/Pop-Tourneen und Festivals tätig. Zu den von Four Artists vertretenen Künstlern, für die das Unternehmen Konzerte organisiert und vermarktet, zählen ca. 300 nationale und internationale Künstler, u.a. Die Fantastischen Vier, Clueso, Marteria, David Guetta, Rea Garvey und Andreas Bourani.

Das Bundeskartellamt führt laut eigenen Angaben derzeit auch ein Verfahren gegen CTS Eventim wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung durch den Abschluss von Exklusivverträgen mit Veranstaltern und Vorverkaufs(VVK)-Stellen. Eine Entscheidung in diesem Verfahren werde zeitnah erfolgen.

Bei einem Ticketsystem handelt es sich um eine Plattform. Auf der einen Seite ermöglicht ein Ticketsystem Veranstaltern den Vertrieb von Tickets über verschiedene VVK-Stellen und Online-Shops. Auf der anderen Seite können VVK-Stellen über die Plattform Tickets von verschiedenen Veranstaltungen buchen. Darüber hinaus betreiben die Anbieter der Ticketsysteme auch eigene VVK-Stellen, vor allem eigene Online-Shops. Aufgrund der deutlich größeren Reichweite der Ticketsysteme gegenüber anderen Vertriebsarten ist der Vertrieb über ein Ticketsystem für viele Veranstalter unverzichtbar. Ebenso sind VVK-Stellen darauf angewiesen, Ticketsysteme zu nutzen, um Zugang zu einer Vielzahl von Veranstaltungen zu erhalten.

Weitere Informationen


+++ Teilnehmerrekord beim 20. (Jung-)Senioren-Schach-Open 2017 +++

56 Denksportler aus drei Nationen sind beim 20. (Jung)-Senioren-Schach-Open vom 19. bis 25. November 2017 im AktiVital Hotel Bad Giesbach am Zug/Fünf frühere Sieger am Start/Favoriten: IM Ivan Hausner (CZ), FM Gottfried Schumacher (Bad Neuenahr) und IM Josef Pribyl (CZ)

BAD GRIESBACH (18.11.17) – Teilnehmerrekord am Schachbrett: 56 Denksportler, darunter drei Damen, aus drei Nationen fiebern dem ersten Zug bei der 20. Auflage des Jung-Senioren-Schach-Opens im niederbayerischen Bad Griesbach entgegen. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jürgen Fundke starten am kommenden Sonntag (19.11.2017) im AktiVital Hotel um 14 Uhr die Schach-Uhren zu sieben spannenden Runden bis zum Samstag (25.11.2017)..

mehr lesen » « zu

Allein fünf frühere Turniersieger sorgen für Spannung am Schachbrett: Dennoch zählt der tschechische Internationale Meister Ivan Hausner bei seinem Griesbach-Debüt mit einer ELO-Zahl von 2321 zu den Favoriten. Fidemeister Gottfried Schumacher, selbst Organisator eines renommierten Schach-Opens, zählt mit einer ELO von 2274 zu den Mitfavoriten. An Nummer drei gesetzt ist der achtmalige Griesbach-Open-Sieger Josef Pribyl: Der 70-jährige Schach-Professor aus Prag steht heuer vor einer schwierigen Aufgabe, seinen Titel zu verteidigen. Zum weiteren Favoritenkreis zählen die früheren Turniersieger Christian Schatz (Würzburg/2015) mit ELO 2107, Michael Müller (Bayerwald Regen/2014) mit ELO 2052, Werner Kugelmann (Wertingen/Sieger 2010) mit ELO 2095 und Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/AUT/Sieger 2006) mit ELO 2145.

In den Spitzenkampf eingreifen können: Karl-Heinz Jergler (SC Waldkraiburg) mit ELO 2187, Ulrich Kötzsch (Eiche Reichenbrand) mit ELO 2117, Udo Waltenberger (ebenfalls Reichenbrand) mit ELO 2069, Meisterkandidat Petr Benes (Prag) mit ELO 1995, Rudolf Müller (SF Karlsruhe) ELO 2068, Günter Sobeck (Chemnitz) 2087 und Dieter Villing (Ludwigshafen) 2074.

Drei mutige Damen trauen sich in das Feld der 56 Denksportler: Anita Zwetz (1836) vom TSV Kareth-Lappersdorf ist bereits zum fünften Mal im Turnier dabei. Zum dritten Mall dabei ist Regina Wellhöfer aus Neuhaus am Inn, die für den SV Schärding antritt. Heuer zum ersten Mal in Bad Griesbach ist Ursula Schumacher (1508) vom HTC Bad Neuenahr.

Von den heimischen Akteuren nimmt der Griesbacher Peter Sierian vom ESV Pocking bereits zum 18. Mal teil. Zum 16. Mal dabei ist Reinhold Fritz aus Kirchham. Vom Schachclub Rottal-Inn geht Dr. Hermann Post (ELO 1655) ins Rennen.

Die Brettstrategen wetteifern beim Spiel mit König und Bauer in sieben Turnierpartien um "Schach" und "Matt". Pro Partie haben die Spieler zwei Stunden Bedenkzeit für 40 Züge sowie eine Stunde für den Rest der Partie. Nach heißen Gefechten am Schachbrett entspannen die Denksportler im gesunden Thermen-Wasser. Das Schach-Ereignis lockt bereits seit 1998 Freunde des Königlichen Spiels aus mehreren Ländern nach Niederbayern: Bad Griesbachs Bürgermeister Jürgen Fundke freut sich, dass heuer mit über 50 Denksportlern ein neuer Rekord erreicht worden ist.

Zielgruppe für das Turnier sind fortgeschrittene Vereinsspieler, die mehr aus Spaß an der Freude das variantenreiche Brettspiel pflegen, so Turnierorganisator Josef König. Er erwartet spannende Kämpfen, denn ein Viertel des Teilnehmerfeldes verfügt über eine internationale Wertungszahl von über 2000. Zum Vergleich: Weltmeister Magnus Carlson hat eine Wertungszahl von 2.850, Großmeister von etwa 2.500 und Anfänger 900 bis 1.200. Rund ein Viertel der Teilnehmer kommen aus Niederbayern. Anton Königl (Ergolding) ist der einzige Spieler, der von Anfang an jedem Turnier bisher teilgenommen hat. Mit Ulrich Huhn (Siemensstadt Berlin) kommt ein Spieler, der ebenfalls bei der Premiere schon 1998 dabei war. Damals rief Hotelier Otto Wunsch mit Turnierorganisator Josef König das erste Senioren-Schach-Open im damaligen Hotel Residenz ins Leben. Zum Auftakt kamen 23 Teilnehmern.

Als Turnierleiter überwacht Werner Schubert, ehemaliger Bezirksspielleiter des niederbayerischen Schachverbandes, die Auslosung. Als Preise warten auf die Sieger 300, 200 und 100 Euro und Sachpreise. Für Zuschauer ist der Eintritt während der Turnierwoche frei. Unter der Turnierwoche gibt es im Jubiläumsjahr noch eine Neuheit: Erstmals in der 20-jährigen Geschichte wird ein Blitzturnier (5-Minuten pro Partie und Spieler) ausgetragen. Der genaue Termin wird am Sonntag festgelegt.



Bildtext: 56 Denksportler sind ab Sonntag für eine Woche im AktiVital Hotel in Bad Griesbach beim 20. Senioren-Schach-Open am Zug. (Foto: König)


Weitere Informationen