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23.01.2017

Jahresempfang mit Dr. Theo Waigel
Marketing-Club Niederbayern
Landshut

24.01.2017/19.30 Uhr

Liberaler Mittelstand Niederbayern
Mitgliederversammlung
Tafernwirtschaft Schönbrunn Landshut


25./26.03.2017

FDP Bayern
Aufstellung Bundestagsliste
Bad Neustadt an der Saale


14.-17.04.2017

1. Rottaler Schach-Open
Gasthof Schachtl
Pfarrkirchen

28.-30.04.2017

FDP-Bundesparteitag
Berlin


16.-18.06.2017

Messe "Mary Jane"
Berlin


28.-30.07.17

Messe "Cannabis XXL"
München





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+++ Aufguss für Wellness-Branche +++

Ostbayerns Gesundheits-Wirtschaft reagiert auf den Sauna-Boom und investiert Millionen-Beträge in die Schwitz-Tempel/Zweiter Entwicklungszyklus nach dem Start mit klassischer Badekur



REGENSBURG/BAD BIRNBACH(17.01.17/Von Josef König) – Sauna ist mehr als nur schwitzen: Mit Millionen-Investitionen reagieren Ostbayerns Wellness-Betriebe auf den bundesweiten Aufguss-Boom. Mehr als 700.000 Besucher kommen jährlich regelmäßig in die größten zehn Saunabetriebe. Der Wohlfühl-Trend ist zu einem wichtigen Turbo für die regionale Wirtschaft geworden. Schwitzen ist in: Mehr als 31 Millionen Menschen nutzen nach Angaben des Deutschen Sauna-Bundes deutschlandweit mehr oder weniger regelmäßig das Saunabaden. Es gibt rund 2100 kommunale oder privatwirtschaftlich geführte Betriebe, dazu kommen noch 1,7 Millionen private Saunaräume.


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Als es das Wort „Wellness“ noch nicht gab, errichtete die Rottal Terme Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn) bereits 1995 für sechs Millionen Euro ein „Vitarium“ für Schwitzfreunde und textilfreie Sonnenanbeter. Heute lockt der ostbayerische Marktführer mit 13 verschiedenen Saunen und Dampfbädern jährlich rund 150.000 Besucher an. Das Vitarium habe dem niederbayerischen Kurort auch in schwierigen Zeiten „extrem“ geholfen, so Verena Hanner von der Kurverwaltung Bad Birnbach. Nach den erfolgreichen Gründerjahren mit der klassischen Badekur habe sich mit dem Saunabereich ein „zweiter Entwicklungszyklus“ ergeben. Die Saunawelt sei wegen der ausschließlich privat zahlenden Besucher eine „Cash-Cow“. Zu den Highlights zählen die Sauna-Nächte und das Mondscheinbaden mit Show-Aufgüssen (Foto: Kurverwaltung Bad Birnbach).

In einer Kombination aus Museumsambiente und modernster Saunatechnik finden sich Besucher des Saunahofes in Bad Füssing. In einem Rottaler Vierseithof mit Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert wurden acht Schwitzräume mit klangvollen Namen wie Hexensauna, Kartoffelkeller oder Kräuterkammerl auf 1.600 qm Innenbereich und einem Pool mit Thermalwasser im 2.200 qm großen Außenbereich integriert. Ein Privatinvestor soll nach früheren Medienangaben 2003 rund zehn Millionen Euro investiert haben. Innerhalb von zehn Jahren sind eine Million Besucher gekommen. Nach einem Besitzerwechsel der Therme I, zu dem der Saunahof gehört, will Verena Scheer, Assistentin der Geschäftsleitung, keine Angaben zu Neuinvestitionen oder Besucherzahlen machen. Für 2017 seien jedenfalls wieder Events geplant. Das Aufgussprogramm wechselt laut Scheer dreimal im Jahr. 20 verschiedene Aufgüsse und sieben Peelings zählen zu den Highlights. Die benachbarte Sauna der Europatherme Bad Füssing erreicht mit zahlreichen Saunavariationen auf einer Fläche von 600 qm und einer Freiluftterrasse laut Thermenchef Ernst Stapfer konstant 40.000 Besucher pro Jahr.

Die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach im Rottal hob sich 1996 mit einem traditionellen Hamam von den üblichen Saunalandschaften ab. Rund 20.000 Besucher lassen sich laut Thermenleiter Dieter Lustinger jährlich in dem 280 qm großen türkischen Schwitzbad mit Seifen-Schaum-Massagen nach den Vorgaben der orientalischen Badekultur verwöhnen.

Entspannen im Türkischen Bad „Hamam“
Mit einem Waschhandschuh aus Ziegenhaar und Seife aus Olivenöl und Lavendel beginnt der Reinigungsprozess. Eingehüllt in Seifenschaum massiert der Bademeister auf dem heißen Stein die Körper, führt die intensive Reinigung fort. Entspannt wird im Thermalwasserbecken und im Ruheraum bei einem Weißbier. (Foto: Wohlfühl-Therme).

2011 kam „Sauna pur“ mit 400 qm Innenbereich und 250 qm Außenbereich hinzu. Mit dem Konzept von drei Saunen (95, 75 und 60 Grad) und klassischen Aufgüssen „ohne Firlefanz“ erreicht die Wohlfühl-Therme rund 70.000 Besucher. Der Hamam und die Sauna tragen mit drei und 15 Prozent zum Gesamtumsatz der Therme bei. „Wir rechnen mit weiter steigenden Besucherzahlen“, sagt Lustinger. Deshalb soll auch der Außenbereich der Sauna im Zuge eines groß angelegten Thermenumbaus ausgeweitet werden.

Rund 4,8 Millionen Euro haben die Stadtwerke Amberg in die Sauna im Kurfürstenband in den letzten 20 Jahren investiert. Der Zuspruch ist in den letzten zehn Jahren von 42.000 auf 76.000 gestiegen, so Karoline Gajeck-Scheuck von der Unternehmenskommunikation. Mit sechs langen Saunanächten und Spezialaufgüssen locken die Betreiber zusätzliche Gäste in den 1.600 qm großen Innen- und 300 qm großen Außenbereich. Etwa 2,8 Millionen Euro hat die Kaisertherme Bad Abbach seit 1996 in die 1.000 qm große Saunawelt investiert, so Thermenchefin Katrin Landes. Knapp 70.000 Besucher genießen in der Panorama-Sauna den Blick auf den niederbayerischen Kurort vor den Toren Regensburgs und den Außenwhirlpool. Die Saunawelt trägt mit 27 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Mit einem Ausblick auf die Winzerer Höhen und 5.000 qm Außenbereich an der Donau punktet die Panoramasauna im Regensburger Westbad bei rund 67.000 Besuchern im Jahr. „Wir rechnen mit steigenden Besucherzahlen“, sagt Martin Gottschalk, Leiter Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Regensburg. In den Sauna-Bereich mit sieben Schwitzräumen wurden 2006 rund 4 Millionen Euro investiert. In der Regel seien vier Mitarbeiter beschäftigt, bei schlechtem Wetter sogar sechs Mitarbeiter. Von Oktober bis Mai gibt es eine Mondscheinsauna mit speziellen Themen und dazu passenden Aufgüssen. Laut Gottschalk beträgt der Umsatzerlös des Sauna-Paradieses mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes im Bad.

Rund 50 Millionen Euro haben EU, Freistaat Bayern, Bezirk und Kommunen vor rund 20 Jahren in das Sibyllenbad nahe der bayerisch-tschechischen Grenze gesteckt und den Grundstein für eine neue weiße Industrie gelegt. Was als Ausgleich für den Niedergang der Porzellanfabriken gedacht war, entwickelt sich zu einem Motor für den Gesundheitstourismus. Von den im Durchschnitt täglich 800 Gästen gehen laut Marketingleiterin Barbara Bannert rund ein Fünftel in den 2.500 qm großen Wellness-Bereich mit Sauna und Bade-Tempel innen und außen. Erst 2013 wurde eine achte Aufguss-Sauna im Zuge der gesamten Modernisierungsmaßnahmen ergänzt.

Die Limes-Therme Bad Gögging (Lkr. Kelheim) investiert laut Thermenleiter Franz Bauer seit eineinhalb Jahren rund 4,4 Millionen Euro in die Modernisierung der Römer-Sauna. Im ersten Halbjahr 2015 seien noch 15.000 Besucher gekommen, nach dem Start im Dezember 2016 soll es wieder aufwärtsgehen. Der römische Limes-Turm sowie eine große Arena Sauna gehören zum 5.500 qm großen Innen- und Außenbereich. Insgesamt sind 85 Mitarbeiter beschäftigt, davon zehn Bade- und Saunameister. Mit dem Bau von Wohnmobilstellplätzen will man neue Gäste ansprechen.

Mit steigenden Besucherzahlen (2014: 56.098) rechnet auch das Bulmare nach der Wiedereröffnung im Dezember 2015. Dort wurden laut Michael Hitzek von der Stadt Burglengenfeld 17 Millionen in das Wohlfühlbad investiert. Die Sauna verfügt über einen 1.260 großen Innen und 800 qm großen Außenbereich. Besonderes Highlight ist eine Bierkeller-Sauna, die an die lange Brautradition der Stadt erinnern soll. Der Saunabereich trägt mit rund 40 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Am Sauna-Boom will inzwischen auch Bundesfinanzminister Schäuble mitverdienen. Die Mehrwert-Steuererhöhung im Juli 2015 von 7 auf 19 Prozent liegt den Badebetrieben noch schwer im Magen, wie Marketingleiterin Barbara Bannert vom Kurmittelhaus Sibyllenbad Neualbenreuth (Lkr. Tirschenreuth) moniert.

Sauna-Marktführer in Ostbayern: Das Vitarium in Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn):




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[Musiktipps]

+++ Sting kommt zu T&T-Schlossfestspiele +++

Weltstar tritt am 20. Juli 2017 im Innenhof des Fürstlichen Schlosses in Regensburg auf



REGENSBURG (14.01.17/jk) – Weltstar "Sting" kommt am 20. Juli 2017 (20.30 Uhr) nach Regensburg. Er tritt bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen im Innenhof des Fürstlichen Schlosses auf.




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"Dass es gelungen ist, Rock-Superstar Sting für die Festspiele zu gewinnen, darf man eine Sensation nennen", schreibt Veranstalter Reinhard Söll. Das ist für Söll der Beweis, dass die Thurn und Taxis Schlossfestspiele im 15. Jahr ihres Bestehens endgültig in der Champions-League der Festivals angekommen sind. Sting, der Gründer von "The Police", veröffentlichte mit der Band fünf Studioalben, erhielt fünf Grammys und zwei Brits und wurde 2003 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Als einer der außergewöhnlichsten Solokünstler der Welt wurde Sting mit weiteren zehn Grammy Awards, zwei Brits, dem Golden Globe und Emmy sowie dem Century Award des Billboard Magazins ausgeteichnet.

Er war dreimal für den Oscar und einmal für den TONY nominiert. Im Verlauf seiner Karriere hat er nahezu 100 Millionen Alben als Solokünstler und mit The Police verkauft. Seine zahllosen Hits wie „Desert Rose“, „An Englishman in New York“, „Fragile“, „If I ever lose my faith In you" oder „Fields of Gold“ wurden bis zu 85 Millionen mal auf YouTube angeklickt.

Foto: Odenon Concerte

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[Wettbewerbspolitik]

+++ Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen Möbelhersteller +++

Verbotene Preisbindung von Händlern/Erlaubt sind nur „unverbindliche Preisempfehlungen“



BONN (12.01.17/jk) – Das Bundeskartellamt hat in einem Verfahren wegen verbotener Preisbindung gegen fünf Möbelhersteller und vier Manager Bußgelder in Höhe von insgesamt 4,43 Millionen Euro verhängt. Die fünf Hersteller aeris GmbH, hülsta-werke Hüls GmbH & Co. KG, Kettler GmbH, Rolf Benz AG & Co. KG und Zebra Nord GmbH hatten ihren Händlern verbotenerweise Preisvorgaben gemacht. Erlaubt sind nur „unverbindliche Preisempfehlungen“. „Wenn Hersteller den Wettbewerb zwischen den Händlern einschränken, ist der Kunde der Leidtragende“, erklärte Präsident Andreas Mundt.




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Das Bundeskartellamt hat laut einer Pressemitteilung in letzter Zeit bereits in zahlreichen Verfahren Bußgelder wegen verbraucherschädlicher Preispraktiken verhängt, etwa im Lebensmitteleinzelhandel, bei Matratzen und Navigationsgeräten. Der aktuelle Fall in der Möbelbranche sei für die Verbraucher bedeutsam. Die betroffenen Markenhersteller decken nach Ansicht der Wettbewerbshüter das gesamte Angebotsspektrum von Kastenmöbeln über Polstermöbel und Bürostühle bis hin zu Garten- und Freizeitmöbeln ab.

Die Verfahren waren aufgrund entsprechender Beschwerden von Händlern eingeleitet worden. Im Juni 2014 bzw. Juli 2015 führte das Bundeskartellamt Durchsuchungen bei den Herstellern durch. In seinen Entscheidungen hat das Bundeskartellamt besonders „klare Konstellationen der vertikalen Preisbindung“ aufgegriffen. „Um die Ladenpreise zu beeinflussen, haben die Hersteller in diesen Fällen unzulässigen Druck auf preisgünstigere Händler ausgeübt.“ Dier Hersteller hätten Liefersperren angedroht und teilweise auch durchgesetzt. Zum Teil hätten auch konkurrierende Händler die Einhaltung der Mindestpreise überwacht. Auf die Verhängung von Bußgeldern gegen diese Handelsunternehmen sei aus Ermessensgründen verzichtet worden.

Sämtliche betroffene Unternehmen haben laut Bundeskartellamt kooperiert. Alle Verfahren seien einvernehmlich beendet worden. Im Gegenzug für dieses „Settlement“ sei das Bußgeld um 10 Prozent reduziert worden. Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen hätten sich bußgeldmindernd ausgewirkt. Die Bescheide seien größtenteils rechtswirksam, teilte das Bundeskartellamt mit.

Foto: Bundeskartellamt.




+++ Hebertsfelden: 49-jährige Frau mittags auf offener Straße erstochen +++

Der mutmaßliche Täter, ein 72-jähriger Nachbar, ist nach einem Selbstmordversuch in einer Klinik verstorben/Schock in der 3.600-Einwohner-Gemeinde im Rottal



HEBERTSFELDEN (10.01.17/jk) - Eine Bluttat erschüttert die 3.600-Einwohner-Gemeinde Hebertsfelden im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn: Auf offener Straße ist eine 49-jährige Frau am Montag gegen 11.15 Uhr mit dem Messer erstochen worden. Ein 72-jähriger Nachbar hatte ihr in der Ortsmitte aufgelauert und sie angegriffen. Er ist nach einem Selbstmordversuch inzwischen in einer Klinik verstorben, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern am Dienstag mit.

Nach Berichten von Augenzeugen soll der 72-jährige Rentner der 49-jährigen Frau aufgelauert haben, wie sie in die Ortsmitte zum Einkaufen gegangen war. Nach der Rückkehr habe er sie mit einem Messer angegriffen. Ein Passant hatte noch versucht, der Frau zu helfen. Mit einem Meterstab habe er den mit dem Messer fuchtelnden Täter abdrängen wollen. Im Verlauf des Angriffs stach der Täter mehrfach auf die Frau ein, sodass diese noch vor Ort trotz Reanimationsversuche durch den herbeigerufenen Notarzt verstorben ist. Noch am Dienstag sind die Kreise-Umrisse des Opfers vor dem Tatort in der Rackersbacher Straße zu sehen. Angehörige und haben Gedenkkerzen am Tatort aufgestellt.





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Der Rentner wollte sich nach der Tat das Leben nehmen. Wie Nachbarn berichten, soll er sich aufgehängt haben, sei aber von der Polizei gefunden worden und ins Kreiskrankenhaus Eggenfelden gebracht worden, wo er inzwischen verstorben ist.

In der Vergangenheit ist es laut Polizei immer wieder zu Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen dem Rentner und dem späteren Opfer gekommen, was letztendlich in einem gerichtlichen Kontaktverbot für den Rentner mündete. Bürgermeister Karl Hendlmeier (CSU), der selbst in der Nachbarschaft wohnt, hat gegenüber dem Bayerischen Rundfunk bestätigt, dass der Konflikt zwischen Täter und Opfer schon länger geschwelt habe. Der Täter sei polizeibekannt gewesen, er soll im letzten Jahr gedroht haben: „Ich stech Dich ab!“ Niemand hätte geglaubt, dass er seine Drohung wahrmacht.

Der mutmaßliche Täter galt als Sonderling in der Gemeinde. Er soll mit den Nachbarn im Clinch gewesen sein. Bereits habe er einen anderen Nachbarn attackiert. Der psychisch kranke Mann soll, wie die PNP den Bürgermeister Hendlmeier zitiert, tote Katzen an sein Garagentor genagelt haben. Er habe angegeben, dass er die Tiere gefunden habe. Nach Angaben des Bürgermeisters war dem Mann nie etwas nachzuweisen.

Das Opfer, die bei einem Pflegedienst gearbeitet hat, soll erst vor zwei Jahren mit ihrem Partner nach Hebertsfelden gezogen sein. Der Nachbar, der selbst viele Vögel (Tauben, Wachteln und sogar einen Habicht) gehalten haben soll, hat sich nach Berichten in das Familienleben des Opfers eingemischt haben. Das Opfer, so erzählen Nachbarn, soll den mutmaßlichen Täter wegen Tierquälerei eines Hundes angezeigt haben. Diese Anzeige soll letztlich zur Eskalation und zur Gewalttat geführt haben.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut sowie der Kriminalpolizeiinspektion Passau laufen.

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+++ Straubinger Tagblatt kauft in Ingolstadt zu +++

Mediengruppe Straubing/Landshut erwirbt "espresso Mediengruppe"/Herausgeber Hermann Käbisch bleibt als politischer Redakteur erhalten



STRAUBING/INGOLSTADT (09.01.17/jk) – Der Raum Ingolstadt wird medientechnisch aus Ostbayern beherrscht: Die Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung hat laut Pressemitteilung die „espresso Mediengruppe“ (Ingolstadt) erworben. Drei Jahre nach dem Kauf der Münchner Abendzeitung habe die Mediengruppe ihr Engagement in der Metropolregion München „arrondiert“.


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Mit dem Kauf der "espresso Mediengruppe" erreicht die Verlagsgruppe Straubing jetzt nochmals knapp 100.000 Haushalte mehr. Die "espresso Mediengruppe", die bisher dem Herausgeber Hermann Käbisch gehörte, gibt in Ingolstadt das Anzeigenblatt "Blickpunkt" sowie die beiden Zeitschriftentitel "espresso" und "Bayerns Bestes" heraus.

Trotz des 100-prozentigen Verkaufs an die Mediengruppe Landshuter Zeitung / Straubinger Tagblatt bleibt der Altherausgeber Hermann Käbisch im Amt als leitender politischer Redakteur. Er sieht den Eigentümerwechsel als Fortführung seines Lebenswerks und den Erhalt einer kritischen Presse-Stimme für Ingolstadt als wesentlich. Überdies werden alle Arbeitsplätze erhalten, zudem ist die Einstellung neuer Mitarbeiter geplant. Ein weiterer Baustein ist der zügige Ausbau des Online-Auftritts für das eigene Ingolstädter Regionalportal. Dieses soll umfangreicher, aktueller und reichweitenstärker gestaltet werden.

Neben zahlreichen Medien-Beteiligungen und den sich dynamisch entwickelnden digitalen Geschäftsfeldern gehören zum Medienhaus Landshuter Zeitung / Straubinger Tagblatt 17 regionale Zeitungsausgaben in Niederbayern, der Oberpfalz und Oberbayern, 7 regionale Anzeigenblätter und seit 2014 der Boulevardtitel "Abendzeitung" in München.

Ende November 2016 hatte der zweite große ostbayerische Verlag in Ingolstadt zugegriffen: Der Donaukurier gehört künftig zur Verlagsgruppe der Passauer Neuen Presse. Das Medienhaus erwarb zum 1. Januar 2017 die Donaukurier-Verlagsgruppe in Ingolstadt. Darauf haben sich PNP-Verlegerin Simone Tucci-Diekmann und der Herausgeber des „Donaukurier“, Georg Schäff, geeinigt. Die Übernahme steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes und über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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+++ Österreich: Neuer Rekord bei Betriebsansiedlungen +++

Wirtschaftsminister Mitterlehner: Standort Österreich im Aufwind: Erstmals über 300 internationale Unternehmen bei der Ansiedlung betreut - Forschende Firmen und Startups verdoppelt



WIEN (04.01.17/jk) – Österreich als Standort begehrt: 319 neue internationale Unternehmen haben sich 2016 in der Alpenrepublik angesiedelt. Dies gaben Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und ABA-Geschäftsführer René Siegl am Mittwoch bekannt.


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Die mit den Rekord-Ansiedlungen (plus 7 Prozent gegenüber 2015) verbundenen Investitionen im Land sind 2016 um 42 Prozent auf 705,22 Millionen Euro gestiegen. Bei der Zahl der neuen Jobs gab es eine leichte Steigerung auf 2.622. Mitterlehner erwartet insgesamt ein erfolgreiches Jahr für die heimische Wirtschaft: „Der Ausblick ist positiv. Unsere Unternehmen rücken trotz internationaler Krisen und Unsicherheiten wieder den Optimismus in den Vordergrund.“

„Viele internationale Betriebe, die sich bei uns ansiedeln, schätzen die Drehscheibenfunktion in Richtung Ost- und Südosteuropa. Dazu kommen die qualifizierten Fachkräfte sowie Österreichs Stabilität und Rechtssicherheit. In einem schwierigen geopolitischen Umfeld gewinnen diese Erfolgsfaktoren an Bedeutung“, sagte Mitterlehner. „Wir haben uns bewusst attraktiver für forschende Unternehmen und internationale Startups gemacht. Das zahlt sich jetzt aus", verweist Mitterlehner auf die erhöhte Forschungsprämie und das neue Startup-Paket. Zusätzlich sinken die Lohnnebenkosten allein 2017 um rund 500 Millionen Euro.

Steuer-Wettbewerb in Europa
Mitterlehner sieht trotz der guten Zahlen „keinen Anlass für tatenlose Selbstzufriedenheit“ und spricht sich insbesondere für ein modernes Arbeitsrecht und das weitere Senken der Steuer- und Abgabenquote aus. „Wir stehen in einem harten internationalen Wettbewerb, gerade bei der Körperschaftssteuer. Wenn 17 von 28 EU-Ländern niedrigere Sätze als Österreich haben, müssen wir uns mittelfristig mit diesem Thema auseinandersetzen. Abhängig von den budgetären Möglichkeiten und im Kontext einer nächsten Steuerreform-Etappe“, sagte Mitterlehner.

Starkes Interesse aus Deutschland, China und CEE/SEE Märkten
Aus dem traditionell stärksten Investorland Deutschland kamen im Vorjahr 116 Unternehmen nach Österreich – und damit um rund 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutschland zeichnete damit für 36 Prozent aller ABA-Projekte verantwortlich. Stark steigend ist auch das Engagement aus China: Zwölf chinesische Unternehmen (gegenüber sieben im Vorjahr) siedelten sich 2016 mit Unterstützung der ABA im Land an. Rund 70 Unternehmen – und damit mehr als ein Fünftel aller neuen ABA-Ansiedlungen – kamen aus den CEE/SEE-Ländern. Am stärksten vertreten waren hier Ungarn, Slowenien, die Slowakei und Russland.

Zahl der forschenden Firmen und Start-Ups verdoppelt
Mehr als zehn Prozent der von der ABA 2016 bei der Ansiedlung beratenen internationalen Unternehmen betreiben Forschung & Entwicklung. „Die Zahl der angesiedelten F&E treibenden Firmen hat sich im Vorjahr von 16 auf 35 mehr als verdoppelt. Allein im Vorjahr haben diese Betriebe rund 124 Millionen Euro in Österreich investiert. Das ist ein starkes Zeichen für die Qualität des Forschungsstandorts“, betont Mitterlehner. „Maßnahmen wie die erhöhte Forschungsprämie machen sich bezahlt. Damit haben wir Vorteile im weltweiten Standortwettbewerb.“

Als Teil der Gründerland-Strategie des Wirtschaftsministeriums betreut die ABA auch internationale Startups bei der Gründung in Österreich. „2016 konnten wir die Zahl der angesiedelten Startups auf 18 verdoppeln“, erläutert Mitterlehner.

Bundesländer-Ranking: Wien vor Salzburg, Kärnten und Oberösterreich
Auch 2016 siedelte sich mit 155 die Mehrzahl der internationalen Unternehmen in der Hauptstadt Wien an (2015: 150). Stärkstes Bundesland nach Wien war Salzburg mit 31 (2015: 25) Betriebsansiedlungen, gefolgt von Kärnten mit 27 (2015: 36) und Oberösterreich mit 23 Ansiedlungen (2015: 17). 22 (2015: 20) der von der ABA und den Regionalgesellschaften betreuten Firmengründungen wurden in Tirol, 21 in der Steiermark (2015: 16), 20 in Niederösterreich (2015: 18), elf in Vorarlberg (2015: 9) und sieben im Burgenland (2015: 5) angesiedelt. Zwei Unternehmen haben Standorte in mehreren Bundesländern.

Über die ABA – Invest in Austria
Die ABA – Invest in Austria ist eine im Eigentum des österreichischen Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden.

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+++ JVA Stadelheim als Sprungbrett auf Chefsessel +++

Das gemeinnützige Projekt Leonhard hilft Strafgefangenen mit einer unternehmerischen Ausbildung und Persönlichkeitstrainings, wieder gesellschaftsfähig zu werden



MÜNCHEN (03.01.17/Von Josef König) – FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist das prominenteste Beispiel für gelungene Resozialisierung. Er hat 30 Millionen Euro Steuern hinterzogen, seine dreieinhalb Jahre Gefängnis-Strafe bekommen und ist nach der verbüßten Haft wieder auf seinem Top-Job zurückgekommen. Davon können normale Gefangene nur träumen. Damit auch kleine Gangster eine Chance bekommen, haben Maren (38) und Bernward Jopen (75) das Projekt „Leonhard – Unternehmertum für Gefangene“ ins Leben gerufen.



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Es ist keine gewöhnliche Entlassungsfeier: Im Stuck-Saal der Justizvollzugsanstalt (JVA) München-Stadelheim haben sich 16 Gefangene des inzwischen zehnten Kurses eingefunden, um ihre Geschäftsideen den Betreuern und Mentoren zu präsentieren sowie ihre Abschlusszeugnisse zu erhalten. Sie haben eine unternehmerische Hochschulausbildung durchlaufen. Rund ein Drittel der Männer kommt in der blauen Haftkleidung, der Rest schon in „Zivil“. Sie haben Zweidrittel der zwei bis sechs Jahren langen Haft abgesessen und sind schon außerhalb von Deutschlands zweitgrößter JVA mit rund 1.300 Insassen. Die wirtschaftliche Weiterbildung soll es möglich machen, dass sich die Ex-Gefangenen eine straffreie Zukunft aufbauen können. „Als Gründer eines kleinen Dienstleistungsunternehmens sind sie unabhängig von Arbeitgebern, die sich möglicherweise mit einem vorbelasteten Lebenslauf schwer tun“, so Bernward Jopen.

Ideenreiche Knackis
Die Geschäftsmodelle sind vielfältig, mit denen sich die Kursteilnehmer selbstständig machen wollen: Die Ideen reichen vom Truck-Food, Lackschaden-Reparateur oder bis hin zu einem überdimensionalen Hotelprojekt. Nach der Entlassung will Hip-Hop-Hit, so sein Künstlername, eine Firma zur Vermittlung von Hip-Hop-Künstlern gründen. Er habe drei Jahre an seiner Idee gearbeitet. Leonhard habe ihm geholfen, das Unternehmen „noch geiler“ zu machen. Er werde versuchen, seine bisherige kriminelle Seite in positive Energie umzulenken, sagt er. Trotz Gangsterstyle sei Hip-Hop-Hit ein „liebensvoller und nachdenklicher Mensch“, charakterisiert Bernward Jopen seinen Schützling.

Die Bilanz nach zehn Kursjahren lässt sich sehen: Rund 60 Prozent der entlassenen Leonhard-Absolventen finden nach durchschnittlich 26,3 Tagen eine Beschäftigung oder beginnen ein Studium. 29 Prozent machen sich selbstständig und 88 Prozent der Absolventen bleiben straffrei. „Ein erneuter Strafvollzug kostet nicht nur Steuergelder, sondern im schlimmsten Fall neue Opfer“, ergänzt seine Tochter Maren.

Betreuung auch nach der Entlassung
Die Gefangenen werden aus einer großen Zahl an Bewerbern ausgewählt und werden auch lange nach der Haft betreut. „Denn das ist einer der entscheidenden Punkte, damit ehemalige Gefangene erfolgreich, selbstbewusst und legal Geld verdienen. Oder im besten Fall sogar ihr eigenes Unternehmen erfolgreich führen.“ Dafür besuchen die Gefangenen 20 Wochen lang Kurse zur Unternehmensführung, erstellen einen Business-Plan und durchlaufen ein umfassendes Persönlichkeitstraining.

„Die Kursteilnehmer strengen sich enorm an. Sie sind begeisterungsfähig und wissensdurstig und sind wie in der Welt draußen sehr unterschiedlich“, beschreibt Maren Jopen die Zusammensetzung des Kurses. Unter den 16 Teilnehmern – die Altersspanne reicht von 27 bis 50 Jahren – gebe es Gefangene, die noch nie einer geregelten Arbeit nachgegangen sind, aber auch Selbstständige. Erfahrung aus einer „unternehmerischen Tätigkeit“ besitzen einige Gefangene wegen des früheren Drogenhandels, für den sie verurteilt wurden. Serienbetrüger oder Sexualverbrecher dürfen jedoch nicht teilnehmen.

Die JVA Stadelheim macht diese Zusammenarbeit möglich. Abteilungsleiterin Oberregierungsrätin Stephanie Pfalzer sagt bei der Entlassfeier: „Die Gefangenen haben viel Kraft und Zeit investiert.“ Sie hätten gelernt, mit Rückschlägen umzugehen. Es sei zu hoffen, dass die Entlassenen das Gelernte umsetzen.

Günstige Wohnung nach der Haft
Ab Januar 2017 werden einige Leonhard-Absolventen in einem Häuschen nahe München zu einem günstigen Mietpreis wohnen. Es wird der erste Stützpunkt direkt nach der Haft sein und als Sprungbrett dienen. Von hier aus werden sich jeweils vier Bewohner eine längerfristige Bleibe und einen Arbeitsplatz suchen und werden weiter betreut. „Es ist erwiesen, dass eine gute Unterbringung direkt im Anschluss an die Haft-Entlassung entscheidend für den erfolgreichen Wiedereinstieg in die Gesellschaft ist“, sagt Maren Jopen.

Ziel von Leonhard Strafgefangene fit für das Berufsleben machen, ist das Ziel von Leonhard. Die Chancen, nach dem Gefängnis eine gute Anstellung zu finden oder sogar ein eigenes Unternehmen zu gründen soll gefördert werden. Das Konzept der Resozialisierungsinitiative von Maren und Bernward Jopen sieht vor, dass die Gefangenen wieder Fuß fassen sollen. Zu groß sei die Gefahr, wieder in den kriminellen Strudel zu geraten, wenn es draußen mit dem Beruf nicht klappt, so der ehemalige Unternehmer Bernward Jopen. Es gebe in deutschen Gefängnissen viele Angebote zur Aus- und Weiterbildung, sagt er. Eine anspruchsvolle Unternehmer-Schulung habe er vermisst.


Bildtext: Business-Plan-Präsentation hinter Gittern: Ein Gefangener erläutert JVA-Abteilungsleiterin Stephan Pfalzer, den Leonhard-Gründern und Geschäftsführern Bernward und Maren Jopen seine Geschäftsidee, die er nach der Haft realisieren möchte. (Fotos: Josef König)

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+ + + Rottaler Schachtalente unter Top ten + + +

Jugendspieler Johannes Dittrich und Jonas Dietrich zeigten beim Braunau Open mit den Plätzen 7 und 8 ihr Können

Pfarrkirchen (02.01.17/jk) - Die Rottaler Schachtalente Johannes Dittrich und Jonas Dietrich haben beim 11. Schach-Open Braunau 2016 ihr Können gezeigt. Beide holte 5,5 Punkte aus zehn Partien und kamen auf die Plätze sieben und acht..

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Die beiden Jugendspieler des Schachclub Rottal-Inn waren mit einer gehörigen Portion Nervosität ins Rennen, denn sie bestritten ihr erstes Turnier. Sie kamen aber mit der Atmosphäre im Ranshofener Schlosse immer besser zu recht. Nach einer Startniederlage folgte eine starke Mittelphase. Beide mussten sich in der Schlussphase gegen den starken Ungarn Adam Gabula beugen. Mit den 5,5 Punkten kamen sie noch unter die Top ten der insgesamt 28 Starter. Auf Platz 24 kam Fabian Majewski mit 3,5 Punkte.

Im A-Turnier gingen unter den 49 Denksportlern zahlreiche internationale Titelträger an den Start. Bester Rottaler Spieler war Klaus Schwarzmeier mit drei Punkten auf Rang 19. Fide-Meister Patrick Bensch belegte mit 2,5 Punkten Platz 28. Martin Metodiev gehörte im-B-Turnier (45 Teilnehmer) zu den jüngsten Startern. Er darf mit seinen 2,5 Punkten und Platz 22 zufrieden sein. Wolfgang Söder platzierte sich von allen Rottaler Spielern am besten, im B-Turnier kam er mit 3,5 Punkten aus fünf Partien als Sechster ins Ziel. Christa Hackbarth wurde in der gleichen Gruppe mit der gleichen Punktezahl, aber etwas schlechterer Feinwertung Achte. Auf Platz 28 kam Corneliu Grigore-Nikolitsch (2 Punkte), Ernst Putz (2 Punkte) kam auf Platz 36.

Im C-Turnier (34 Teilnehmer) erzielte Alberto Fuentes Perez 3,5 Punkten aus fünf Partien und kam auf dem zehnten Rang. Simon Rueß gehörte ebenfalls zu den jüngsten Startern und übertraf mit seiner Turnierleistung von zwei Punkten seine aktuelle Wertungszahl deutlich. Er kam auf den 19. Platz.

Bildtext: Die Rottaler Jugendspieler Johannes Dittrich (links) und Jonas Dietrich kamen im Jugendturnier des Braunauer Schach-Open unter die Top ten (Foto: privat).

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[HOTEL/STRAUBING]

+++ DORMERO eröffnet 2019 Hotel in Straubing +++


Betreibervertrag in trockenen Tüchern/Das bayerische Kleeblatt wird 2019 zum Glücksklee – Neuer Hotelstandort in der Gäubodenstadt Straubing/Hier Pressemitteilung als pdf downloaden!

BERLIN/STRAUBING(23.12.2016/pm) - Ab dem 1. Quartal 2019 wird es südöstlich von Regensburg das vierte DORMERO-Hotel in Bayern geben. Diese Ankündigung kommt nicht einmal zwei Monate nach der letzten Hoteleröffnungsnachricht durch die familiengeführte Berliner DORMERO Hotel AG (Motto: „Stay fancy“) unter dem Vorsitz von Marcus Maximilian Wöhrl, DBA.

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Der Betreibervertrag für das Hotel in der Ittlinger Straße 139 ist am Donnerstag (22.12.2016) zwischen DORMERO-Vorstand Marcus Maximilian Wöhrl und dem Bauherrn Karl Baumann, Geschäftsführer der Hotel Heimer GmbH & Co. KG. (Straubing), unterzeichnet worden.

Das DORMERO Hotel Straubing im Ostteil der Stadt, schließt nun die Achse um Kelheim, Passau und Nürnberg. Damit startet DORMERO die Expansion Richtung Landshut und Regensburg, wo weitere Standorte geplant sind.

Vier-Sterne-Superior Hotel mit Schwerpunkt „Convention“
Im Frühjahr 2019 wird das Vier-Sterne-Superior Hotel mit seinen 77 Zimmern auf drei Etagen, vier Tagungsräumen sowie Wellness- und Fitnessbereich fertig gestellt. Durch seine gute Anbindung und Lage in der Ittlinger Straße 139, soll das Hotel das beste Tagungs- und Touristenhotel im Umkreis werden. Die Stadt Straubing liegt im Zentrum des fruchtbaren Gäubodens an der Donau und bietet DORMERO ein enormes Potential, das erkannt und genutzt wird. Denn laut Vorstand Marcus Maximilian Wöhrl „hat Straubing ein solches Hotel verdient“.

Die Haustierfrage könnte schnell geklärt sein: „Die Straubing Tigers mit einem getigerten Hauskater als Maskottchen zu unterstützen, wäre doch genial“, fügt der sportbegeisterte Wöhrl hinzu.

Über DORMERO
DORMERO wurde 2013 von Dr. Marcus Wöhrl gegründet und ist dafür bekannt, überholte Muster aufzubrechen und sich darauf zu besinnen, was die Gäste wirklich wollen. Mit einem jungen Team, mit flachen Hierarchien und in einer unkonventionellen und kosmopolitischen Arbeitsatmosphäre. Dabei verfolgt DORMERO das ambitionierte Ziel: Bis 2020 mindestens 20 DORMERO Hotels in Deutschland aufzubauen. DORMERO glaubt, ein ausgefallenes Hotel muss das Wesentliche perfektionieren, um persönliche Freiräume der Fantasie zu schaffen. Daher definiert sich die Marke über raffinierte Details und den Slogan „Stay fancy“.

DORMERO betreibt derzeit 13 Hotels deutschlandweit und ist an 12 Standorten vertreten. Hauptsitz der DORMERO Hotel AG ist Berlin.

Buchungshinweis: www.dormero.de


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Bildtext: Neues Dormero-Hotel in Straubing: Dormero-Vorstand Marcus Maximilian Wöhrl (rechts) hat einen Betreibervertrag mit Bauherrn Karl Baumann (links) von der Hotel Heimer GmbH & Co. KG unterzeichnet (Foto: Dormero).

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+++ 19. (Jung-)Senioren-Open Bad Griesbach 2016 im Ziel
IM Josef Pribyl (Prag) setzt Konkurrenz zum achten Mal matt +++


Quartett punktgleich an der Spitze mit 5,0 Punkten/69-jähriger Schach-„Professor“ gewinnt dank besserer Feinwertung vor Werner Kugelmann (TSV Wertingen) und Petr Benes (Prag)/30 Denksportler im Alter über 50 Jahren traten zu sieben Partien an
Ergebnisse mit Fotos auf der Turnier-Seite Bad Griesbach 2016

BAD GRIESBACH (17.12.16/jk) – Hauchdünne Entscheidung am Schachbrett: Der tschechische Internationale Meister Josef Pribyl (Prag/SC Bamberg) hat das 19. Senioren-Schach-Open 2016 im niederbayerischen Bad Griesbach (Lkr. Passau) knapp mit 5,0 Punkten aus sieben Partien dank besserer Feinwertung für sich entschieden.

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Der 69-jährige Schach-„Professor“, Leiter der Prager Schachakademie, behielt mit 5,0 Punkten aus sieben Runden und 32,0 Punkten der Feinwertung die Oberhand und trug sich zum achten Mal in die Siegerliste ein. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Werner Kugelmann (TSV Wertingen) mit 30,0 Feinwertungspunkten und Petr Benes (Prag/CZ) mit 27,5 Feinwertungspunkten. 30 Denksportlerinnen und Denksportler aus drei Nationen spielten während der Turnierwoche im Aktiv & Vital Hotel Residenz.

Vier frühere Turniersieger hatten sich der Papierform nach für den Turniersieg empfohlen. Das Quartett hatte auch noch vor der letzten Runde an der Spitze gelegen. Leichte Feinwertungsvorteile hatte bereits der spätere Turniersieger Josef Pribyl, der 4.000 Schachbücher sein Eigen nennt und täglich sechs bis zehn Stunden Schachtraining in der Prager Schachakademie u. a. an seine vier Enkelkinder gibt. In der letzten Runde remisierte Pribyl nach wenigen Zügen mit dem Vorjahressieger Christian Schatz aus Nürnberg.

Werner Kugelmann, Turniergewinner 2010, kam ungeschlagen mit 5,0 Punkten/30 BH auf den zweiten Platz, remisierte in der letzten Runde gegen Hermann Lodes (Nürnberg), der ebenfalls ungeschlagen blieb.

Auf leisen Sohlen hatte sich Petr Benes (Prag), zweiter tschechischer Denksportler im Turnier, nach vorne gekämpft. Im letzten Jahr kam er auf den zwölften Platz. Heuer kam auch noch ein Malheur dazu. In der zweiten Runde verlor er seine Partie wegen seines läutenden Handys. In der letzten Runde gelang ihm gegen Dr. Wolfgang Weinwurm (Ternitz/Österreich) ein Erfolg, so dass er auf Platz drei in die Phalanx der früheren Turniersieger einbrechen konnte.

Vorjahressieger Christian Schatz haderte es mit dem Schicksal. Er leistete sich in der ersten Runde ein Remis gegen einen Nichtfavoriten, hatte Pech, weil seine Gegner nicht punkteten und so belegte er ungeschlagen - knapp am Treppchen vorbei mit 5,0 Punkten und 27,0 Feinwertungspunkten den vierten Platz. Bester Spieler mit 4,5 Punkte wurde Dr. Wolfgang Weinwurm, knapp vor dem besten Niederbayern Johann Muhr (Pocking)

Kurt Winhart (TuS Fürstenfeldbruck), mit 85 Jahren Nestor des Turniers, gelang mit 4,0 Punkten und Platz 12 ein fulminantes Turnier. Der Damenpreis ging an Brigitte Jurgan (Grassau) mit einem halben Punkt.



Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke bedankte sich im Rahmen der Siegerehrung bei den Denksportlern, die dem Turnier seit mehr als ein Jahrzehnt die Treue halten. Dies sei ein Zeichen, dass sich die Schachspieler im Turnierhotel Residenz und im Kurort wohlfühlten. Deshalb freue er sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr zum 20. Jubiläum.

Turnierleiter Werner Schubert bedankte sich bei den Spielern für das faire Verhalten während der siebentägigen Kämpfe. Es habe alles reibungslos funktioniert. Neben den Hauptpreisen, verkündete der Turnierleiter auch die Sonderpreise: Bester Ü60: Rudolf Lamprecht (SV Höhenkirchen), Bester Ü 70: Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/A), Bester mit einer Wertungszahl unter 1800: Kurt Winhart (Fürstenfeldbruck), U 1700: Reinhold Fritz (Kößlarn), U 1600: Friedrich Lessmann (SK Zweibrücken); U 1500: Günter Zorn (FC Ergolding); beste Dame: Brigitte Jurgan (Grassau), bester Niederbayer: Johann Muhr (Pocking), ältester Teilnehmer: 85 Jahre Kurt Winhart (München).

Organisator Josef König (Pfarrkirchen) freute sich, dass das Turnier seit 19 Jahren so gut angenommen werde und kündigte zum nächstjährigen Jubiläum ein paar Überraschungen an. König bedankte sich bei Schirmherr Bürgermeister Jürgen Fundke, den Sponsoren Arcobräu (Moos), Pressebüro König, Rottaler Raiffeisenbank, Volksbank Vilshofen, VR-Bank Rottal-Inn, Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und der Wunsch-Hotel OHG mit Hotelier Otto Wunsch.

Über das Senioren-Schach-Open Bad Griesbach
Das Senioren-Schach-Open Bad Griesbach, das vom Pressebüro König (Pfarrkirchen) veranstaltet wird, lockt bereits seit 1998 Freunde des Königlichen Spiels aus mehreren Ländern in den niederbayerischen Kurort. Zielgruppe für das Turnier sind fortgeschrittene Vereinsspieler, die mehr aus Spaß an der Freude das variantenreiche Brettspiel pflegen, so Organisator Josef König. Ein Viertel des Teilnehmerfeldes verfügt über eine internationale Wertungszahl von über 2000. Zum Vergleich: Weltmeister Magnus Carlson hat eine Wertungszahl von 2.850, Großmeister von etwa 2.500 und Anfänger 900 bis 1.200. Rund ein Viertel der Teilnehmer kommen aus Niederbayern. Anton Königl (Ergolding) ist der einzige Spieler, der von Anfang an jedem Turnier bisher teilgenommen hat. Die Brettstrategen wetteifern in Bad Griesbach beim Spiel mit König und Bauer in sieben Turnierpartien um "Schach" und "Matt". Pro Partie haben die Spieler zwei Stunden Bedenkzeit für 40 Züge sowie eine Stunde für den Rest der Partie. Nach heißen Gefechten am Schachbrett entspannen die Denksportler im gesunden Thermen-Wasser.


Endergebnis: 1. IM Josef Pribyl (SC Bamberg/CZ) 5,0 Pkt./7 Runden/32,0 Buchholz-Feinwertung; 2. Werner Kugelmann (TSV Wertingen) 5,0/30,0; 3. Petr Bénes (Dopravni podnik Praha/CZ) 5,0/27,5; 4. Christian Schatz (Andersen Nürnberg) 5,0/27,0; 5. Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/AUT) 4,5/30,5; 6. Johann Muhr (Pocking/SV Schärding) 4,5/29,5; 7. Hermann Lodes (Nürnberg) 4,5/29,0; 8. Borys Bilyavskyy (FC Ergolding) 4,5/28,0; 9. Rudolf Lamprecht (SV Höhenkirchen) 4,5/26,0; 10. Bernhard Bruckmeier (Landshut) 4,5/21,5; 12. Kurt Winhart (TuS Fürstenfeldbruck) 4,0/22; 13. Reinhard Klein (Münchner SC 1836) 4,0/18; 14. Anton König (FC Ergolding) 3,5/28,5; 15. Martin Keeve (USV TU Dresden) 3,5/26,5; 16. Heinz Ulmer (Landshut) 3,5/26; 17. Helmut Stoehr (TV Altötting) 3,5/22,5; 18. Gerhard Dallmeier (SK Roland Weißenfels) 3,5/21,5; 19. Herbert Schuster (SK Landshut) 3,0/25,5; 20. Heinrich Boldt (TSV Kareth-Lapperdorf)3,0/22,5; 21. Reinhold Fritz (Kösslarn) 3,0/21,0; 22. Friedrich Lessmann (SK Zweibrücken) 3,0/20; 23. Heinz Alefs (SC Eichenau) 3,0/19,0; 24. Georg Aigner (SC Taufkirchen) 2,5/27,0; 25. Peter Sierian (ESV Pocking) 2,0/26,5; 26. Josef König (SC Rottal-Inn) 2,0/24,5; 27. Gerhard Vaclahovsky (Keres-Augsburg) 2,0/21; 28. Dr. Hans Mahrla (SC Eichenau) 2,0/20,5; 29. Günter Zorn (FC Ergolding) 0,5/19,0; 30. Brigitte Jurgan (J´Adoube Grassau) 0,5/18,5.

Zum Downloaden:
Endstand 2016



Siegerliste:
2016: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/30 TN
2015: Christian Schatz (TSV Rottendorf)/41 TN
2014: Michael Müller (Bayerwald Regen/48 TN
2013: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 40 TN
2012: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 47 TN
2011: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)/ 39 TN
2010: Werner Kugelmann (TSV Wertingen)/ 42 TN
2009: IM Josef Pribyl (Prag/CZ) / 48 TN
2008: GM Ivan Farago (Budagapest/Ungarn)/ 46 TN
2007: IM Josef Pribyl (Prag/CZ) / 48 TN
2006: Dr. Wolfgang Weinwurm (SK Ternitz/Österreich)/35 TN
2005: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)
2004: Bernd-Michael Werner (Böblingen)
2003: IM Josef Pribyl (Prag/CZ)
2002 II: FM Ralf Scheipl (SC Straubing)
2002 I: GM Stanimir Nicolic (YU)
2000: FM Ralf Scheipl (Straubing) / 36 TN
1999: FM Ralf Scheipl (Straubing) / 38 TN
1998: Wolfgang Hackbart (SC Ranshofen/A) / 23 TN



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