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28.07.17/11.30 Uhr

Presserundgang Messe "Cannabis XXL"
Zenith-Kunsthalle/Lilienthalalllee 29, MUC
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!!!19. - 25. November 2017!!!

20. (Jung-)Senioren-Schach-Open
Aktiv & Vital Hotel Residenz
Bad Griesbach im Rottal






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+++ „Leuchtturm der niederbayerischen Wirtschaft“ +++

Suchtechnik-Spezialist Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald) feiert 25-jähriges Bestehen

KIRCHBERG IM WALD (21.07.17) – Der niederbayerische Spezialist für industrielle Fremdkörper-Inspektionssysteme Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen) hat im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung sein 25-jähriges Bestehen mit Kunden, Lieferanten und Gästen aus Wirtschaft und Politik gefeiert.


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Wolfgang Maier, Leiter Sachgebiet Wirtschaftsförderung bei der Regierung von Niederbayern, erinnerte an die Anfänge von Mesutronic: „Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“ Die fünf Mestronic-Gesellschafter hätten es 1992 gewagt, ihren Traum zu verwirklichen. Mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern sei 25 Jahre später daraus ein „Leuchtturm in der niederbayerischen Wirtschaft“ und eine „technologische Perle Bayerns“ entstanden. Die tatkräftigen Unternehmer seien standorttreu, agierten aber mit weltweitem Blick. Der Bayerische Wald biete das Potenzial an motivierten und betriebstreuen Mitarbeitern, so Maier.

Überdurchschnittliche Exportquote
„Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut“, erinnerte Walter Keilbarth, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern, an den mutigen Schritt der fünf Mesutronic-Gründer. Sie hätten sich vor 25 Jahren darauf besonnen, Ideen erfolgreich umzusetzen. Dazu gehört auch, besser zu sein als Mitbewerber. Insbesondere die starke internationale Ausrichtung habe sich für das niederbayerische Unternehmen bewährt. Vor rund 30 Jahren erwirtschafteten die Unternehmen zwischen Landshut und Passau 20 Prozent ihres Umsatzes im Ausland, heute liege der Wert im Durchschnitt bei 54 Prozent. Der Erfolg von Mesutronic dokumentiere sich auch in einer Exportquote von 69 Prozent. Keilbarth überreichte eine Ehrenurkunde „in Anerkennung der erfolgreichen Entwicklung und Verdienste um die niederbayerische Wirtschaft“.

„Produkte des Maschinenbaus verbessern das Leben der Menschen“, sagte Elgar Straub, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Bayern. Die Metallsuch- und Fremdkörpererkennungsgeräte von Mesutronic gehören als Verbraucherschutz mit dazu: sie überwachen Lebensmittel auf Fremdkörper wie Metall, Glas oder Steine. Für andere Anwendungsgebiete bedeutet die Überwachung durch die Metalldetektoren Schutz der Maschinen vor Zerstörung. Straub beglückwünschte das innovative Unternehmen besonders wegen der hohen Exportquote.

Hoffnung auf südliche Umgehungsstraße
Regens Landrat Michael Adam gratulierte dem „Hidden champion“ der Suchtechnik zum 25-jährigen Bestehen. Mesutronic habe mit Innovationen einen enormen Wachstumspfad hingelegt. „Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.“ Die Hersteller von Inspektionssystemen seien sogar schon zum Küstenschutz an der Ostsee im Einsatz gewesen. Dabei ging es darum, Strand-Sand auf militärische Kampfmittel zu untersuchen. Adam will ein Geburtstagsgeschenk nachreichen, auf das die Unternehmen im Kirchberger Gewerbegebiet schon warten: Beim südlichen Teil der Umgehungsstraße werde sich etwas bewegen, verriet er: „Ich habe nächste Woche einen Notartermin. Es sieht gut aus.“

Kirchbergs 2. Bürgermeister Anton Schiller gratulierte Mesutronic zu einem bespielhaften Erfolg. Die viertgrößte Gemeinde im Landkreis Regen mit 4.000 Einwohnern sei froh, dass sich die Gründer hier niedergelassen hätten. Als Beweis für die erstmalige Erwähnung im Gewerberegister hatte Schiller den ersten Gewerbeschein vom 25. Januar 1994 dabei. Die fünf Gründer von Mesutronic hätten aber bereits seit März 1993 in Kirchberg-Höllmannsried auf 250 qm gearbeitet. 2005 sei Mesutronic in das damals neue Gewerbegebiet Kirchbergs umgezogen.

Karl-Heinz Dürrmeier (58), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH, erinnerte an die Anfänge des Suchtechnik-Spezialisten. Es seien manchmal die glücklichen Umstände im Leben, wenn die richtigen Menschen zu einem richtigen Zeitpunkt aufeinandertreffen. Als damals frisch gebackener Radio- und Fernsehtechnikermeister hätte er nicht im Traum gedacht, dass er 25 Jahre später ein Unternehmen mit rund 20 Millionen Euro Umsatz und 190 Mitarbeitern leite. Mesutronic wurde 1992 in Rottenburg an der Laaber (Lkr. Landshut) gegründet. 1993 startete die Produktion mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm in Kirchberg. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten. In den letzten 25 Jahren sind laut Dürrmeier rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert worden. Diese Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 190 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Feierten das 25-jährige Bestehen von Mesutronic (v. l.): Kirchbergs 2. Bürgermeister Anton Schiller, Regens Landrat Michael Adam, Wolfgang Maier (Regierung von Niederbayern), IHK-Hauptgeschäftsführer Walter Keilbarth, geschäftsführender Mesutronic-Gesellschafter Karl-Heinz Dürrmeier sowie Elgar Straub (VDMA) und Prof. Dr. Peter Sperber, Präsident Technische Hochschule Deggendorf. (Foto: Josef König für Mesutronic/Abdruck honorarfrei)

Zum Mesutronic-Pressefach

+++ Hanfmesse „CannabisXXL“ steht ganz im Zeichen der Medizin + + +

5.000 Besucher werden vom 28. bis 30. Juli in der Münchner Zenith-Kunsthalle zur europäischen Leitmesse für Hanfmedizin erwartet/80 Aussteller aus zwölf Ländern auf 5.000 qm Hallenfläche und 3.000 qm Outdoor präsentieren Neuheiten/Politik-Diskussionen um Legalisierung von Cannabis/Kanadier Rick Simpson stellt sein Cannabis-Öl vor
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MÜNCHEN (13.07.17) – Die Münchner Hanfmesse „CannabisXXL“ steht vom 28. bis 30. Juli 2017 ganz im Zeichen der Medizin. 80 Aussteller aus zwölf Ländern präsentieren auf 5.000 qm Hallenfläche Neuheiten aus der Welt der Naturpflanze Hanf, vom Cannabidiol (CBD)-Öl über Lebensmittel, Kleidung, Dämmstoffe usw. Der Themenschwerpunkt liegt im Vortrags- und Diskussionsbereich auf der Entwicklung der Cannabis-Medizin in Deutschland. „Cannabis soll jedem Patienten zugänglich sein, dem es nützt“, sagt Messeveranstalter Wenzel Vaclav Cerveny, Geschäftsführer der DCI Cannabis Institut GmbH in München. Zum dreitägigen Messe- und Kongress-Festival am letzten Juli-Wochenende werden in der Kunsthalle Zenith (Lilienthalallee 29) rund 5.000 Besucher erwartet.

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Nach dem spektakulären Auftakt der Münchner Hanfmesse im Jahr 2015 startet die CannabisXXL nach einem Jahr Pause 2017 wieder durch: Rund 80 Aussteller aus zwölf Ländern stellen auf 5.000 qm Hallen- und 3.000 qm Outdoorfläche aus. Damit zählt die Messe laut Veranstalter Wenzel Cerveny als größte Hanfmesse Europas im Bereich Hanf-Medizin und Hanf-Lebensmittel. Eine genaue Ausstellerliste findet sich unter http://cannabisxxl.com/de/ausstellerliste/.

Zu den Stars der internationalen Hanfszene auf der CannabisXXL zählt Rick Simpson, der in der gleichnamigen Lounge über Cannabis als Medizin berichten wird. Der Kanadier behauptet, seinen eigenen Hautkrebs mit einem Cannabisöl – inzwischen Rick Simpson Oil (RSO) – geheilt zu haben. Das RSO besteht aus einem Extrakt mehrerer Hanf-Sorten mit einem hohen Gehalt an Cannabinoiden. Vor allem der THC-Gehalt soll zwischen 50 und 80 Prozent betragen. Der Verkauf des narkotisch wirkenden Extraktes ist in Deutschland illegal. In zahlreichen Videos, Büchern und den sozialen Netzwerken preist Simpson sein durch Cannabis gewonnenes Öl als Heilmittel gegen Krebs an.

Im Mittelpunkt der politischen Diskussionen steht die Entwicklung nach dem Inkrafttreten des Cannabis als Medizin-Gesetzes in Deutschland am 10. März 2017. „Wie läuft es und wo gibt es Probleme“ – Unter dem Titel diskutieren Politiker und Experten am Freitag, dem 28. Juli, um 16 Uhr. „Weltweit wird Cannabis legalisiert – wie sieht die Lage in Deutschland aus?“, heißt das Thema der Podiumsdiskussion am Samstag, 29. Juli, um 16 Uhr. Zu den prominentesten Teilnehmern gehört Hubert Wimber (68), ehemaliger Polizeipräsident von Münster und Vorsitzender der bundesweiten Vereinigung Law Enforcement Against Prohibition (LEAP), Polizisten, Richter und Staatsanwälte für eine fortschrittliche Drogenpolitik. Hubert Wimber wird am Sonntag um 14 Uhr einen Vortrag halten.

Aus der Politik haben sich angesagt: Dieter Janecek, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), MdL Margarethe Bause (Bündnis 90/Die Grünen). Von der FDP haben Daniel Föst, Generalsekretär und Spitzenkandidat bei der Bundestagswahl, und der Münchner FDP-Bundestagskandidat Lukas Köhler zugesagt. Die Freien Demokraten Bayern sind mit einem Stand auf der Messe vertreten.
Zu den weiteren Highlights der dreitägigen Messe zählen eine Kochshow mit Vorträgen zu gesunder Ernährung mit Hanf sowie eine CBD-Studio-Lounge mit Vorträgen zu Cannabidiol. Auf einer Vortragsinsel erfahren Interessierte Neuigkeiten zu Hanf-Bekleidung und Hanf-Baustoffen. Besonderes Highlight ist die Vorstellung des bundesweit ersten Cannabis Therapie- und Information-Center, das im Herbst im Raum München die Versorgung von Cannabis-Patienten übernehmen soll.


Tickets gibt es als Tageskarte (10 Euro) oder Weekend-Karte (15) unter https://www.adticket.de/Cannabis-XXL.html oder an der Messekasse. Öffnungszeiten der Messe: Freitag und Samstag 11 – 20 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr.

Über die DCI Cannabis-Institut GmbH
DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (56) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Erster Meilenstein der Geschäftstätigkeit war die Neueröffnung von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ am 27. Mai 2017 in der Münchner Einsteinstraße 163. Nächster Meilenstein ist die Organisation der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de) vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Kunsthalle in der Lilienthalallee 29, 80939 München. Nach dem Erreichen der Crowdinvestment-Fundingschwelle von 100.000 Euro geht die DCI mit dem bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrum im Raum München das nächste Projekt an.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

+++ Countdown zur Hanfmesse „CannabisXXL“ läuft + + +

Dreitägiges Festival vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Kulturhalle/Einladung zum Pressegespräch im Vorfeld am Donnerstag, 13. Juli 2017, um 10.30 Uhr im Hanfladen (Einsteinstraße 163)
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MÜNCHEN(10.07.17/pm) – Der Countdown zur CannabisXXL läuft: Nach zweijähriger Pause öffnet die größte Hanfmesse Süddeutschlands auf 5.000 qm Fläche wieder ihre Türen. Alles rund um die Nutzpflanze Hanf, Cannabis als Medizin sowie Polit-Diskussionen und Vorträge mit den Stars aus der Hanf-Szene präsentiert Veranstalter Wenzel Cerveny (56) bei der zweiten Auflage der CannabisXXL vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Kulturhalle. Die DCI Cannabis-Institut GmbH möchte Sie im Rahmen eines Pressegesprächs am Donnerstag, 13. Juli 2017, um 10.30 Uhr, im „Hanf – der etwas andere Bioladen“, Einsteinstraße 163, 81677 München, über das Programm der zweiten Hanfmesse CannabisXXL informieren (Verlosungsaktion von Wochenendtickets für Leser/Hörer und Zuseher möglich) sowie über den Stand der Crowd-Investment-Kampagne und über die Aktivitäten zum bundesweit ersten Cannabis-Therapiezentrum berichten.



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Als Ansprechpartner steht Ihnen zur Verfügung:

- Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis-Institut GmbH (München)

Anfahrt:
„Hanf, der etwa andere Bioladen“ liegt verkehrsgünstig am Mittleren Ring Ost, direkt an der Kreuzung Einsteinstraße und Leuchtenbergring, gegenüber dem MediaMarkt. Öffentlich: Mit dem StadtBus 190 und 191 oder mit der S2, S4 oder S8, Haltestelle Leuchtenbergring oder mit der Tram 25, HS Einsteinstraße.

Um Anmeldung wird gebeten unter E-Mail: josef.koenig@koenig-online.de

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

+++ DCI Cannabis Institut GmbH erreicht Crowd-Fundingschwelle + + +

Private und institutionelle Anleger haben sich mit 108.550 Euro über die Plattform Transvendo beteiligt/Lukratives Nachrangdarlehen mit 5,0 Prozent p. a. Verzinsung und 10 Prozent freiwilligem Bonus nach fünfjähriger Laufzeit/Crowdinvestment läuft weiter [DCI-Beteiligung weiter hier zeichenbar!]

MÜNCHEN(06.07.17/pm) – Erfolgreiches Crowdinvestment-Projekt: Das Cannabis-Start-up-Unternehmen DCI Cannabis Institut GmbH (München) hat die erste Fundingschwelle von 100.000 Euro erreicht. Private und institutionelle Anleger haben sich nach Angaben der Plattform Transvendo mit Stand vom 6. Juli 2017 mit einem klassischen Nachrangdarlehen in Höhe von 108.550 Euro an der DCI beteiligt. „Damit rückt die Finanzierung des bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrums in greifbare Nähe“, betonte Wenzel Vaclav Cerveny, geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis Institut GmbH (www.cannabis-institut.de).

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Nach dem Start des „Cannabis als Medizin“-Gesetzes am 10. März 2017 haben laut Cerveny viele Patienten Hoffnung geschöpft und sind bitter enttäuscht worden. Nur für 20 Prozent der 1000 Patienten mit früherer Ausnahmeerlaubnis der Bundesopiumstelle hätten die Krankenkasse die Kosten übernommen. Der jetzige Zustand kommt, so Cerveyn, „unterlassener Hilfeleistung gleich“: „Es wird Zeit, dass Cannabis-Patienten eine kompetente Anlaufstation bekommen.“ Das bundesweit erste Cannabis-Therapie-Zentrum soll Mitte September 2017 im Raum München eröffnet werden.

Das Geschäftsmodell der DCI Cannabis Institut GmbH sieht als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten vor. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Auf 600 bis 1.000 qm soll eine Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen. Ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche soll über den Rohstoff „Hanf“ informieren. Ein Rechtsanwalt steht für rechtliche Fragen rund um Cannabis zur Verfügung. Angeschlossen ist ein Einzelhandel für Hanfprodukte.

Ziel ist der Aufbau von Cannabis-Therapie-Zentren in allen deutschen Landeshauptstädten. Nach Expertenschätzung benötigen in Deutschland bis zu 1,6 Millionen Menschen eine Cannabis-basierte Medizin. Schmerztherapie, neurologische und psychische Erkrankungen, Übelkeit und Erbrechen bei AIDS oder Krebs sowie chronisch-entzündliche Leiden wie Rheuma oder Morbus Crohn seien Einsatzgebiete von Cannabis.

Die am 1. März 2017 gestartete Crowdinvestment-Kampagne läuft unter https://www.transvendo.de/dci weiter. Die Expansionspläne der DCI GmbH sehen Investitionen in Höhe von einer Million Euro vor. Anleger können sich mit einem klassischen Nachrangdarlehen ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro beteiligen. Das Darlehen wird mit 5,0 Prozent p. a. verzinst, am Ende der fünfjährigen Laufzeit wird ein freiwilliger Bonus von 10 Prozent ausgeschüttet.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (56) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Erster Meilenstein der Geschäftstätigkeit war die Neueröffnung von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ am 27. Mai 2017 in der Münchner Einsteinstraße 163. Nächster Meilenstein ist die Organisation der „Cannabis XXL“ (www.cannabisxxl.de). Die größte Hanfmesse Süddeutschlands findet vom 28. bis 30. Juli 2017 in der Münchner Zenith-Halle statt.

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Heilkraut-Unternehmen DCI Cannabis Institut sucht über Crowdinvesting Investoren für Therapie-Center (v.l.): Transvendo-Geschäftsführer Sven Kirchberg und Cirino Marino, DCI Cannabis Institut-Gründer Wenzel Cerveny sowie die Patienten Franz Wolf und Alexandra Scheiderer. Foto: Josef König für DCI/Abdruck honorarfrei

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH

Beteiligung der DCI Cannabis Institut GmbH zeichnen

+++ Patent für „Exponentialgetriebe“ erteilt +++

Deutsches Patent- und Markenamt führt das Rottaler Supergetriebe unter der Nummer 10 2016 110 975/Erfinder Alexander Faller: Mit wenigen Zahnrädern viele Gänge auf engstem Raum möglich/Kraftstoffverbrauch kann um 20 bis 25 Prozent sinken

PFARRKIRCHEN (06.07.17/pm) – Patentwürdige Antriebstechnik kommt in die Gänge: Das Deutsche Patent- und Markenamt München hat jetzt das Patent für das „Exponentialgetriebe“ erteilt. Eine Rottaler Erfinder-Familie hatte die Revolution in der Antriebstechnik zum Schutz eingereicht. „Mit dem neuen Exponentialgetriebe ist es etwa möglich, 81 Gänge über 15 Zahnräder auf engstem Raum unterzubringen“, betont Alexander Faller sen. (63), Sprecher der dreiköpfigen Erfindergruppe aus dem niederbayerischen Pfarrkirchen (Lkr. Rottal-Inn). Mit drei Getriebewellen und jeweils zehn Zahnrädern lässt sich so ein Getriebe mit 19.683 Gängen erzeugen.

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Das neuartige Schaltgetriebe entspricht laut Faller der Logik des exponentiellen Zahlensystems. Mit einem geringen mechanischen Aufwand wird eine hohe Zahl an Gängen ermöglicht. Jetzt suchen die Erfinder für das Supergetriebe, das etwa 20 bis 25 Prozent an Kraftstoff sparen könnte, in der Autoindustrie nach Lizenznehmern. Den Spritverbrauch und die Emission des Motors zu senken, war laut Faller der Ausgangspunkt: „Die gewünschte Leistung des Fahrzeugs wird über die Drehzahl und damit über die Schaltung in den richtigen Gang abgerufen.

Herkömmliche Getriebe besitzen ein begrenztes Übersetzungsverhältnis und sind in der Regel in der Anzahl der möglichen Schaltstufen begrenzt, so dass oftmals große Drehzahlsprünge zwischen benachbarten Schaltstufen zu überwinden sind. Je mehr Gänge die Getriebe aufweisen, desto komplizierter sind sie aufgebaut. Die hohe Komplexität wird durch die zunehmende Anzahl von Schaltstufen, die vom Markt gefordert werden, als auch durch die hohen Drehmomente verursacht, welche mit dem Getriebe zu übertragen sind.

Hohe Drehzahl bedeutet dabei einen hohen Verbrauch.“ Das Getriebe sollte also immer in den (drehzahl-) optimalen Gang schalten. Der Clou liegt in der „intelligenten Kopplung“ der Zahnradebenen. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Gänge wächst mit dem Hinzufügen weiterer Zahnradebenen exponentiell. Deshalb wird das Getriebe in der Patentanmeldung auch als „Exponentialgetriebe“ bezeichnet.

Bei drei Getriebewellen mit jeweils fünf Zahnrädern lassen sich bereits 81 Gänge darstellen. Mit drei Getriebewellen mit jeweils zehn Zahnrädern ließe sich sogar ein Getriebe mit 19.683 Gängen erzeugen. „Letztendlich lassen sich unendlich viele Gänge bestimmen, um die optimale Drehzahl zu erzeugen“, so Alexander Faller. Die sehr hohe, mögliche Anzahl an Gängen erlaubt eine sehr feine Abstufung. Dies erhöhe die Flexibilität des Getriebes, auch bei gleichen Wellenabständen unterschiedliche Zahnradbestückungen zu wählen.

Das Deutsche Patent- und Markenamt (München) hat am 19. Mai 2017 das Patent für die Erfindung des Exponentialgetriebes erteilt. Mit der Patenterteilung hat die Rottaler Erfindergruppe das alleinige Nutzungsrecht für das Exponentialgetriebe in den nächsten 20 Jahren.

20 bis 25 Prozent Sprit sparen
Für den normalen Fahrbetrieb in einem Auto hält Faller ein Getriebe mit 81 Gängen (drei Getriebewellen mit jeweils fünf Zahnrädern) für ausreichend, um über die optimale Drehzahl etwa 20 bis 25 Prozent Sprit einzusparen. Dabei werden nicht alle Gänge ausgefahren: „Da jedes der Zahnräder über seine eigene Kupplung verfügt, die elektronisch den Gangwechsel vollzieht, können Gänge beliebig übersprungen werden.“ Auch eine Synchronisation entfalle, da sich alle Zahnräder ständig im Eingriff befinden. „Damit der Motor möglichst in jedem Gang das beste Drehmoment/Leistungsverhältnis erzeugt, muss er in seinem optimalen Drehzahlbereich betrieben werden.“ Damit erreiche er auch den optimalen Spritverbrauch. Heutige Benzinmotoren arbeiten mit etwa 1.250 Umdrehungen pro Minute am sparsamsten, Dieselmotoren bei etwa 1.150 Umdrehungen.

Diese niedertourige Fahrweise des Motors bedeutet, ab einer Drehzahl von etwa 2000 Umdrehungen pro Minute in den nächsthöheren Gang zu schalten. Niedrigere Drehzahlen würden zudem den Motor schneller auf die notwendige Betriebstemperatur bringen und somit die Lebensdauer des Motors verlängern.

Die Erfindergruppe ist zuversichtlich, einen Lizenznehmer für das Super-Getriebe zu finden. Erste Gespräche mit großen Automobilherstellern haben bereits stattgefunden. Die Automobilbranche (weltweit rund 100 Mio. Neufahrzeuge jährlich) hätte die größten Vorteile durch das neue Getriebe-Konzept. Die konkrete Auslegung für das konkrete Fahrzeug liege in der Hand des Lizenznehmers. Das Exponentialgetriebe sei aber nicht nur für Autos, sondern auch für alle Maschinen interessant, die mit unterschiedlichen Drehzahlen betrieben werden müssen. In einer einfachen Bauart mit „nur“ 27 oder 32 Gängen sei es auch für Fahrräder interessant.

Hintergrund: Logisches Zahlensystem
In Anlehnung an die Welt der Zahlensysteme gingen die Erfinder zunächst von einem dualen Zahlensystem (0/1) bei der Gestaltung des Getriebes aus. Ein normales Schaltgetriebe hat dabei mehrere Zahnradebenen auf einer Primärwelle und einer Sekundärwelle mit jeweils zwei Schaltstellungen unterschiedlicher Übersetzungsverhältnisse. Die Abtriebsseite einer Zahnradebene entspricht dabei der Antriebsseite der nächsten Zahnradebene. Der Clou an der neuen Erfindung, so erläutert der Wirtschaftsingenieur, dass statt zwei Getriebewellen (Binärgetriebe) jede Zahnradebene x-beliebige Wellen und damit x-mögliche Schaltstellungen aufweisen kann.

Erfinden liegt im Blut
Innovationsfreude und Ideenreichtum zeichnen seit jeher das Schaffen der Familie Faller aus. Davon zeugen zahlreiche Erfindungen und Patente, die weit über das übliche Betätigungsfeld hinausgehen. Das Erfinden liegt bei der technikbegeisterten Familie im Blut: Seniorchef Alexander Faller (63) ist Wirtschaftsingenieur (FH). Tochter Johanna (27) studiert das Fach Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Landshut. Sohn Alexander Faller jun. (25) hat die HTL Innsbruck besucht und studiert an der TH Deggendorf „Betriebliches Management“. Alexander jun. ist Geschäftsführer des Familienunternehmens ALFA-Maschinen GmbH (Rottenburg an der Laaber), das sich auf Mühlen für die Landwirtschaft spezialisiert hat. Bereits 2014 haben die Erfinder ein europäisches Patent über ein sogenanntes Planetengetriebe erhalten, das auf engstem Bauraum sehr hohe Untersetzungen ermöglicht.

Das Erfinden liegt im Blut der Familie: Alex Faller, Vater des jetzigen Seniorchefs, hat 1989 den Antrieb für einen Reaktionshubschrauber erfunden, der ohne Hauptgetriebe und ohne Heckrotor auskommt. Dies spart rund 40 Prozent der Energie üblicher Systeme. Alex Faller erhielt dafür 1991 den Philip Morris-Preis und die Rudolf-Diesel-Medaille in Gold. Sogar der damalige US-Verteidigungsminister Richard Cheney ließ sich das Modell im Pentagon vorführen. Die amerikanische Weltraumbehörde NASA machte mit diesem Konzept erfolgreiche Flugversuche. Zu den Erfindungen der Familie gehört u. a. auch eine extrem flache, schienenlose Hubschrauber-Landeplattform.



[Grafik Bildlink 1

Bildtext 1: 16 oder 81 Gänge lassen sich beim Exponentialgetriebe mit zwei oder drei Getriebewellen und jeweils fünf Zahnräder darstellen.

[Grafik Bildlink 2

Bildtext 2: Beispiel für den Kraftfluss an schematischer Getriebedarstellung mit drei Wellen.



[Früherer Pressetext als PDF] [Foto der Erfinder] [Grafik Übersetzung] [Grafik Exponentialgetriebe]

Weitere Infos


+++ Fernlehre wird für lebenslanges Lernen immer wichtiger +++


40 Prozent der Mitglieder der European Assosciation for Distance Learning (EADL) rechnen mit älter werdenden Kursteilnehmern/Dr. Ralf Andreas Thoma, EADL-Vorstandsmitglied und Studienleiter des BWL-Instituts & Seminar Basel AG: Fernstudien wichtiges Instrument für Weiterbildung

BWL-InstitutBASEL (03.07.17/pm) – Fernstudien nehmen in einer älter werdenden Gesellschaft eine wichtige Rolle zur Fort- und Weiterbildung ein. Im Vergleich zu heute rechnen 40 Prozent der europäischen Fernlehranbieter im Jahr 2025 mit älteren Kursteilnehmern. Dies ergab eine Umfrage unter den Mitgliedern der European Assosciation for Distance Learning (EADL). „Fernstudien sind ein wichtiges Instrument für das gesellschaftliche Ziel des lebenslangen Lernens“, erklärte Dr. Ralf Andreas Thoma, Vorstandsmitglied der EADL (www.eadl.org) und Studienleiter der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG (www.bwl-institut.de). Ziel der Umfrage war es zu ermitteln, welche wichtigen Trends auf die Fernlehrgangsanbieter in den nächsten Jahren zukommen.

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Rund 40 Prozent der privaten europäischen Fernstudienanbieter gehen davon aus, dass sich die Altersstruktur der Teilnehmer an ihren Instituten ändern wird. Demnach rechnen die Anbieter im Hinblick auf das lebenslange Lernen mit älter werdenden Teilnehmern. 48 Prozent der Studienanbieter glauben, dass das Alter der Kursteilnehmer gleichbleiben wird. Nur 12 Prozent der Anbieter rechnen im Vergleich zu heute mit jüngeren Teilnehmern.

Aufgrund des Zwangs zum lebenslangen Lernen gehen 44 Prozent der Fernlehranbieter davon aus, dass die Bereitschaft der Teilnehmer steigen wird, für die primär online stattfindenden Kurse auch Geld auszugeben. 32 Prozent der Anbieter gehen von einer ähnlichen Bereitschaft wie heute auch in 2025 aus. Nur acht Prozent der Anbieter rechnen damit, dass die tief greifende Digitalisierung auch zu mehr „Freeconomy“ führen wird, also die Bereitschaft der Studierenden sinken wird, für Weiterbildung zu zahlen.

Steigende Teilnehmerzahlen erwartet
Nahezu alle Anbieter blicken optimistisch in die Zukunft und erwarten eine steigende oder zumindest eine gleichbleibende Anzahl Teilnehmer in ihrem jeweiligen Unternehmen. Nur wenige gehen davon aus, dass die Teilnehmerzahlen sinken werden. Bei der Art der Teilnehmer gehen 76 Prozent der Anbieter davon aus, dass es sich um Einzelteilnehmer handeln wird. Firmenkunden werden eine deutlich weniger wichtige Rolle spielen, rechnen die Fernstudienanbieter. Die Geschäftsmodelle der Anbieter werden sich zum Teil verändern, zum Teil dieselben bleiben. Hier ist noch kein deutlicher Trend erkennbar.

Auf die Frage, warum die Studierenden an Fernlehrgängen teilnehmen, rechnen 44 Prozent der Studienanbieter, dass potenzielle Interessenten im Jahr 2025 vor allem wegen der Qualifizierungszertifikate den Blick auf eine Weiterbildungsmaßnahme richten. 36 Prozent der Fernstudenten werden sich am Studieninhalt orientieren. Für 16 Prozent der Studenten zählt das Image und die Reputation des Kursanbieters. Vier Prozent orientieren sich an der Technologie während des Kurses.

Neue Technologien als Herausforderung
Die auf die Fernstudienanbieter zukommenden Herausforderungen sowie gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen sind sehr vielfältig. Insbesondere der globale Wettbewerb, neue Technologien und neue Wettbewerber, die mit innovativen Geschäftsmodellen den Markt verändern, werden von den aktuellen Anbietern als wichtige Herausforderungen der kommenden Jahre identifiziert. Es gibt eine Vielzahl von Technologien, die in den letzten Jahren entstanden sind und die in der Weiterbildung Verwendung finden. 36 Prozent der europäischen Fernlehranbieter rechnen damit, dass die künstliche Intelligenz das Angebot in der Weiterbildung stark verändern wird. 24 Prozent der Anbieter vermuten, das Augmented Reality eine Rolle spielen wird. Nur 12 Prozent rechnen mit Chatbots sowie Robotertechnik und vier Prozent mit Avatars als neuen technologischen Herausforderungen in der Weiterbildung.

Über EADL/Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG

Die European Association for Distance Learning (www.eadl.org), ein Interessensverband von privaten Fernstudienanbietern aus 20 europäischen Ländern, sieht sich als Forum für den Informationsaustausch zu aktuellen Tendenzen, Ideen und neuen Entwicklungen in der wachsenden und pulsierenden Weiterbildungsbranche. Die Mitglieder des EADL unterrichten mit über 5.000 unterschiedlichen Lehrgangsangeboten über 2,5 Millionen Teilnehmer in Europa. Dr. Ralf Andreas Thoma ist seit Mai 2015 als Treasurer Mitglied im Vorstand der EADL und Studienleiter der 1999 in Basel gegründeten Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG, die als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot anbietet. Über 100 Teilnehmer schreiben sich jährlich in die Intensivstudiengänge ein. Ergänzende Seminarveranstaltungen begleiten die Intensivstudiengänge. Das Institut hat 2007 das eduQua-Zertifikat (Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen) erhalten, das am 22. Februar 2017 bestätigt worden ist. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB).

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EADL
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+++ Krimi-Autor Dirk Trost wechselt Genre: Tango und Gefühle statt Mord und Totschlag +++


BERLIN (29.06.16/pm)- Der Berliner Buchautor Dirk Trost mischte mit seinen Ostfriesenkrimis „Granat für Greetsiel“, „24/7 für Pilsum“ und „Hundstage für Greetsiel“ die Bestseller-Charts auf. Nun erscheint wenige Wochen vor der Neuerscheinung des langersehnten vierten Teils der beliebten Krimiserie sein neues Werk „Tango in Lissabon“ aus einem völlig anderen Genre. Statt Mord und Totschlag geht es darin um Tango und Gefühle.

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Seit im November 2014 der Debütroman „Granat für Greetsiel“ erschienen war, wächst die Fangemeinde der Ostfriesenkrimis um Jan de Fries, Uz, Onno und Hund Motte stetig an. Kaum erschien ein Jahr später mit „24/7 für Pilsum“ der zweite Band der kultig-spannenden Krimireihe, verlangten die Leser bereits nach weiteren Fortsetzungen, die Trost mit „Hundstage für Greetsiel“ und dem im September 2017 erscheinenden vierten Band „Neuntöter für Greetsiel“ liefert.

Nun überrascht Trost erneut. Noch vor der Veröffentlichung des vierten Krimi-Teils erschien am 23. Juni sein neuer Roman „Tango in Lissabon“. Kein Krimi, kein Mord – er handelt von Liebe, Leidenschaft und Tango Argentino.

„Darf der das?“, lacht Autor Trost und deutet mit dem Finger auf das stimmungsvolle Cover des Romans, der als vielversprechenden Untertitel ein bekanntes Zitat des legendären Tango-Musikers Anibal Troilo trägt: „El tango te espera!“ - Der Tango wartet auf Dich!

„Mir ist klar, dass die de Fries-Fans auf einen neuen Krimi warten“, sagt er, „der kommt ja auch wie versprochen im September. Aber `Tango in Lissabon´ konnte nicht mehr warten. Die Geschichte wollte erzählt werden, denn sie hat ihr eigenes, mitreißendes Temperament.“

Dirk Trost weiß, dass er mit einem Roman, in dem Tango Argentino eine wesentliche Rolle spielt, auch vom Genre her Neuland betritt. Aber da der Autor selbst seit Jahren ein begeisterter und leidenschaftlicher Tango-Tänzer ist, wurde die Geschichte zu seinem Herzensprojekt. „Das ist eine ganz anderer, ans Herz gehender Roman“, kündigt Trost an, „zwei Testleser – beide Krimi-Fans - haben mir geschrieben, dass sie das Buch an ihre Frauen und Mütter weitergereicht haben, weil sie nicht tanzen können und lieber auf den Krimi warten. Da musste ich schon etwas schmunzeln.“

Der Autor ist sich sicher, viele Roman-Fans für die Geschichte von Franka und Karl zu begeistern. Eine Geschichte, die von Schicksalen, Chancen, Mut, Veränderungen und auch von Liebe, der Liebe zum Leben, zum Tango und zu Lissabon handelt.

„Die beiden Hauptfiguren leben in Berlin“, verrät der Autor über den Inhalt, „auch wenn sie für Berliner Verhältnisse nicht weit voneinander wohnen, wären sie sich normalerweise nie begegnet. Beide überrascht das Schicksal mit einem einschneidenden Ereignis und lässt sie von ihren gewohnten Pfaden abkommen. Völlig unerwartet stehen sie sich in der ihnen unbekannten und faszinierenden Welt des Tango Argentino gegenüber. Die fordernde Sinnlichkeit und getanzte Leidenschaft, die im Wesen des Tangos liegt, ziehen Franka und Karl vom ersten Moment an magisch in ihren Bann. Der sinnliche Tanz vom Río de la Plata löst in ihnen einen Sturm unbekannter Gefühle und Empfindungen aus: Sinnlichkeit, Melancholie, Musikalität und Erotik. Ihre neu entdeckte Leidenschaft für den sinnlichsten Tanz der Welt führt sie dann nach Lissabon, wo das Schicksal bereits auf sie wartet.“

„Ein Tango in Lissabon verändert ihr Leben für immer“, raunt der Autor. „Tango ist Begegnung, Umarmung – Leben!“

Über den Autor
Der Autor Dirk Trost wurde in 1957 Duisburg geboren und verbrachte bereits als kleiner Junge seine Sommerferien regelmäßig in Ostfriesland. Bei jeder Gelegenheit steckte er die Nase tief in seine Lieblingsbücher und schmökerte auch im Sommer in den Abenteuergeschichten von Enid Blyton, Erich Kästner und den „verbotenen” Krimis seines Großvaters. Was lag da näher, als selber eine Abenteuergeschichte oder besser noch, einen Kriminalroman zu schreiben? Es sollte Jahrzehnte dauern, bis sich sein Kindheitstraum mit der Geschichte um den Anwalt Jan de Fries erfüllte. Von Anfang an stand aber fest, wo der Krimi spielen wird: in Ostfriesland!

Buch-Information: Tango in Lissabon, Taschenbuch: 368 Seiten, Verlag: Independently published (23. Juni 2017), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 152156759X, ISBN-13: 978-1521567593, Preis: 9,99 Euro.



[Wettbewerbspolitik]

+ + + EU-Kommission verhängt Rekordstrafe von 2,4 Mrd. Euro gegen Google + + +

US-Internetkonzern hat seine marktbeherrschende Stellung missbraucht/Eigener Preisvergleichsdienst wurde unzulässiger Weise bevorzugt

BRÜSSEL (27.06.17/jk) – Die EU-Kommission hat wegen Verstoßes gegen das europäische Kartellrecht eine Rekord-Geldbuße in Höhe von 2,42 Mrd. EUR gegen den Suchmaschinenanbieter Google verhängt. „Google hat seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem es seinen eigenen Preisvergleichsdienst in seinen Suchergebnissen ganz oben platziert und Vergleichsdienste der Konkurrenz herabgestuft hat“, erklärte die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager heute in Brüssel.

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Googles Verhalten ist nach den EU-Kartellvorschriften unzulässig. Google habe anderen Unternehmen die Möglichkeit genommen, im Wettbewerb durch Leistung zu überzeugen. Vestager wirft dem US-Konzern vor, er habe verhindert, „dass die europäischen Verbraucher wirklich zwischen verschiedenen Diensten wählen und die Vorteile der Innovation voll nutzen können“.

Das Unternehmen muss dieses Verhalten nun innerhalb von 90 Tagen abstellen. Ansonsten muss es Zwangsgelder von bis zu 5 Prozent des durchschnittlichen weltweiten Tagesumsatzes seiner Muttergesellschaft Alphabet zahlen. Außerdem könnten zivilrechtliche Klagen von Mitbewerbern drohen.

Zur Vorgeschichte: Das bekannteste Produkt von Google ist seine Suchmaschine. Die Nutzer zahlen für die Suchergebnisse mit ihren Daten. Fast 90 Prozent der Einnahmen von Google stammen aus Werbung, so z. B. aus den Werbeanzeigen, die nach einer Suchanfrage angezeigt werden. Im Jahr 2004 trat Google mit „Froogle“ in Europa in den getrennten Markt der Preisvergleichsdienste ein. 2008 wurde dieser Dienst in „Google Product Search“ und 2013 in „Google Shopping“ umbenannt. Dieser Dienst ermöglicht es den Verbrauchern, Produkte und Preise online zu vergleichen und verschafft ihnen einen Überblick über die Angebote von Online-Einzelhändlern (z. B. von Online-Shops der Hersteller, von Plattformen wie Amazon und eBay) und anderen Händlern).

Als Google mit seinem Dienst Froogle in den Preisvergleichsmarkt eintrat, waren dort bereits einige etablierte Anbieter tätig. Unterlagen aus jener Zeit belegen, dass Google sich bewusst war, dass Froogle sich auf dem Markt nur schlecht behauptete (in einem internen Dokument von 2006 hieß es, "Froogle simply doesn't work", also "Froogle läuft einfach nicht"). Ab 2008 habe Google begonnen, so die EU-Kommission, seine Strategie auf den europäischen Märkten grundlegend zu ändern, um seinen Preisvergleichsdienst nach vorne zu bringen. Diese Strategie stützte sich auf die marktbeherrschende Stellung von Google im Bereich der allgemeinen Internetsuche statt auf einen Leistungswettbewerb auf den Preisvergleichsmärkten.

Die EU-Kommission kommt zum Schluss: „Google hat seinen eigenen Preisvergleichsdienst systematisch am besten platziert: Wenn ein Verbraucher einen Suchbegriff in die Suchmaschine von Google eingibt, werden die Ergebnisse des Preisvergleichsdiensts von Google ganz oder sehr weit oben auf der Suchergebnisliste angezeigt.“


Verstoß gegen das EU-Kartellrecht
Das Verhalten von Google stellt eine missbräuchliche Ausnutzung seiner marktbeherrschenden Stellung in der allgemeinen Internetsuche dar, so die EU-Kommission, da es den Wettbewerb auf den Preisvergleichsmärkten beeinträchtigt. Eine marktbeherrschende Stellung an sich ist nach den EU-Kartellvorschriften nicht verboten. Allerdings tragen marktbeherrschende Unternehmen eine besondere Verantwortung, denn sie dürfen ihre starke Marktstellung nicht missbrauchen, indem sie den Wettbewerb auf dem Markt, auf dem sie die beherrschende Stellung innehaben, oder auf anderen Märkten einschränken.

Im heutigen Beschluss kommt die Kommission zum Ergebnis, „dass Google auf den Märkten für allgemeine Internetsuche im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), d. h. in allen 31 EWR-Staaten, eine beherrschende Stellung innehat“. Google halte diese beherrschende Stellung in den EWR-Staaten seit 2008. Nur in der Tschechischen Republik hat es diese Position erst 2011 erreicht. Diese Bewertung stützt sich auf die Tatsache, dass auf die Google-Suche in allen EWR-Staaten sehr hohe Marktanteile (in den meisten Ländern von mehr als 90 %) entfallen.

Google hat seine marktbeherrschende Stellung missbraucht, indem es seinem eigenen Preisvergleichsdienst einen unrechtmäßigen Vorteil verschafft hat. Google platzierte seinen eigenen Preisvergleichsdienst in seinen Suchergebnissen ganz oben, während es konkurrierende Dienste weiter unten anzeigte. Auf diese Weise behinderte das Unternehmen den Wettbewerb auf den Preisvergleichsmärkten.

Google wendet dieses Platzierungsverfahren in allen 13 EWR-Staaten an, in denen das Unternehmen seinen Preisvergleichsdienst anbietet: seit Januar 2008 in Deutschland und dem Vereinigten Königreich, seit Oktober 2010 in Frankreich, seit Mai 2011 in Italien, den Niederlanden und Spanien, seit Februar 2013 in der Tschechischen Republik und seit November 2013 in Belgien, Dänemark, Norwegen, Österreich, Polen und Schweden.

Seit Beginn der Zuwiderhandlung haben die Zugriffe auf den Preisvergleichsdienst von Google laut EU-Kommission im Vereinigten Königreich um das 45-fache zugenommen, in Deutschland um das 35-fache, in Frankreich um das 19-fache, in den Niederlanden um das 29-fache, in Spanien um das 17-fache und in Italien um das 14-fache. Aufgrund der von Google vorgenommenen schlechteren Platzierungen konkurrierender Preisvergleichsdienste wurden deutlich weniger Nutzer zu deren Websites geleitet. Beispielsweise fand die Kommission konkrete Beweise dafür, dass die Anzahl der Aufrufe von konkurrierenden Websites im Vereinigten Königreich um 85 %, in Deutschland um 92 % und in Frankreich um 80 % zurückging. Diese plötzlichen Rückgänge lassen sich nicht durch andere Faktoren erklären. Einige Wettbewerber haben sich angepasst und einen Teil der Nutzer zurückgewonnen. Keiner hat es jedoch geschafft, sich ganz zu erholen.

Als Beweise dienten der EU-Kommission u. a. rund 5,2 Terabyte an tatsächlichen Suchergebnissen von Google (rund 1,7 Milliarden Suchanfragen) und eine umfassende Marktuntersuchung durch Befragung von Kunden und Wettbewerbern auf den betroffenen Märkten. Laut Artikel 102 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) und Artikel 54 des EWR-Abkommens verbieten die missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung.



Weitere Infos


+++ „Mittelstand hat bei Big Data noch großes Potenzial“ +++

Interview mit Dr. Georg Klose, Head of Digital Development bei der Prognos AG (Berlin)



BERLIN (27.06.17/jk) – Der deutsche Mittelstand hat bei Big Data noch großes Aufholpotenzial. „Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie groß der Datenschatz ist, den sie besitzen“, sagt Dr. Georg Klose, Head of Digital Development bei der Prognos AG (Berlin) im Interview mit König Online





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Sehr geehrter Herr Dr. Klose, Big Data ist zu einem Modewort für ungeheure Datenmengen geworden. Wo beginnt dieses Phänomen in der unternehmerischen Praxis?
Dr. Georg Klose: Big Data ist in vielen Feldern der unternehmerischen Praxis längst Alltag. Überall dort, wo viele Daten entstehen, sich schnell verändern oder unstrukturiert sind, kann Big Data ein wichtiges Thema sein. Dies kann im Marketing, bei Kundendaten oder bei den Themenfeldern der Industrie 4.0 der Fall sein. Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie groß der Datenschatz ist, den sie besitzen.


Ist die Digitalisierung mit ihren großen Datenmengen nicht eine Veränderungsinitiative wie jede andere auch, auf die sich Unternehmen einstellen müssen?
Dr. Georg Klose: Immer bei der Einführung neuer Technologien gibt es ganz am Anfang auch überzogene Erwartungen, demensprechend auch Enttäuschungen. Wir reden bei Big Data nicht mehr nur über Erwartungen, sondern über Fakten. Big Data Technologien werden längst täglich millionen- und sogar milliardenfach genutzt. Google ist dafür ein wunderbares Beispiel. Big Data ist ein Herzstück des digitalen Wandels in der Wirtschaft und Gesellschaft.


Wie stehen (ost-)bayerische Unternehmen im bundesweiten Vergleich in puncto Big Data da?
Dr. Georg Klose: Die Region Niederbayern rangiert im bayerischen Vergleich bei den Aktivitäten im Bereich „Big Data“ eher im Mittelfeld. Zentral sind in dieser Region Forschungseinrichtungen, die sich auch insbesondere mit der Bedeutung von Big Data für KMU befassen. Big Data wird zukünftig für viele KMU in der Region ein wichtiges Thema werden. Aktuell gibt es hier aber noch vergleichsweise wenige Unternehmen, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Als ein Beispiel für ein Unternehmen, das sich schon mit diesen Zukunftstechnologien auseinandersetzt, kann der Automobilzulieferer Dräxlmaier genannt werden. Das in Vilsbiburg ansässige Unternehmen ist mit Blick auf das Thema Big Data vor allem im Bereich der Bordnetz-Technologie aktiv.


Welche Technologien stehen für den Einsatz mit Big Data im Unternehmen zur Verfügung?
Dr. Georg Klose: Big Data ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden und Verfahren. Während sich ein Teil dieser Methoden damit beschäftigt, große Datenmengen überhaupt speichern und verarbeiten zu können, zielen andere Methoden auf die Extraktion von Informationen aus diesen extrem heterogenen Daten ab. Wieder andere Methoden versuchen in den zu analysierenden Daten neue Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen oder Zusammenhänge für den Betrachter visuell darzustellen.


Welche Hemmnisse hindern den Einsatz von Big-Data-Technologien im Unternehmen?
Dr. Georg Klose: Wir haben gesehen, dass vor allem KMU große Hemmnisse bei der Einführung von Big-Data-Technologien haben. Dies liegt vor allem an fehlenden Fachkräften zur Umsetzung von Big Data Projekten. Viel schwerwiegender ist, dass die Potenziale durch Big Data bei Produkten, Prozessen oder neuen Geschäftsmodellen überhaupt nicht erkannt werden. Manchen Unternehmen ist gar nicht bewusst, wie viele Daten diese produzieren. Fehlt das Verständnis für die Potenziale, kann der Nutzen nicht bewertet und nicht ökonomisch umgesetzt werden. Ein zweites großes Thema sind vielfältige rechtliche Unsicherheiten, der Datenschutz ist besonders prominent. Jedes zweite Unternehmen gibt dies als Hemmnis an.

Wie beschäftigen sich die ostbayerischen Forschungseinrichtungen mit dem Thema Big Data und welche Stellung nehmen sie in Bayern/Deutschland ein?
Dr. Georg Klose: Auf der Seite der Forschung ist u.a. die Universität Passau zu nennen, die mit drei Lehrstühlen einen Schwerpunkt in Bayern bildet. Mit 100 Publikationen in den letzten zehn Jahren ist die Universität Passau zwar im bayerischen Kontext relevant, bleibt aber nahezu ohne überregionale Sichtbarkeit. Das ostbayerische Internetkompetenzzentrum (Passau) engagiert sich seit 2015 als Kooperation der Universitäten Passau und Regensburg insbesondere im Bereich der Bedeutung von Big Data für den Mittelstand. Die TH Deggendorf ist mit dem Technologie Campus in Grafenau eine weitere akademische Einrichtung, die im Bereich Big Data in Niederbayern aktiv ist.

Das Interview führte: Josef König

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„Mittelstand hat bei Big Data noch großes Potenzial“, sagt Dr. Georg Klose, Head of Digital Development bei der Prognos AG (Berlin).
Foto: Josef König

Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg) vom 16.06.17



+++ Bonjour France: Mesutronic erzielt Umsatzrekord und expandiert international+++

Höchster Umsatz mit Fremdkörper-Inspektionssysteme seit Firmengründung 1992/Erlöse steigen 2016 um 16,4 Prozent auf 19,1 Millionen Euro/178 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende, am Standort Kirchberg im Wald beschäftigt/Tochter-Gesellschaft Mesutronic France SAS in Colmar gegründet

KIRCHBERG IM WALD (23.06.17) – Bonjour France: Der niederbayerische Spezialist für industrielle Fremdkörper-Inspektionssysteme Mesutronic Gerätebau GmbH (Kirchberg im Wald/Lkr. Regen) hat nach einem neuerlichen Umsatzrekordjahr 2016 die internationale Expansion gestartet. Seit Januar 2017 ist die 100-prozentige Tochter Mesutronic France SAS (Colmar) operativ am französischen Markt tätig. „Der Absatz mit Inspektionsgeräten ist 2016 deutlich besser gelaufen als geplant“, sagt Karl-Heinz Dürrmeier (58), geschäftsführender Gesellschafter der Mesutronic Gerätebau GmbH. Der Umsatz stieg dementsprechend gegenüber dem Vorjahr 2015 um 16,4 Prozent und hat mit 19,1 Millionen Euro den höchsten Wert in der 25-jährigen Firmengeschichte erreicht. 178 Mitarbeiter (plus 20), davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald beschäftigt. Über Vertriebsbüros ist Mesutronic in 40 Ländern weltweit vertreten.

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Zwei neue Produktreihen haben 2016 deutschlandweit und international laut Karl-Heinz Dürrmeier für weiteres Wachstum gesorgt. Das neu entwickelte Röntgeninspektionssystem „easySCOPE“, das metallische und nicht-metallische Verunreinigungen (Steine, Glas und Kunststoffe) in verpackten Produkten erkennt, sei am Markt etabliert worden und werde 2017 für weiter steigende Verkaufszahlen sorgen. Ein weiteres Highlight ist das neuartige Prüfsystem „autoTest“, das Anwender bei der täglichen Arbeit unterstützt und für Prozesssicherheit und Produktqualität sorgt.

Die Expansion nach Frankreich ist nach Angaben von Karl-Heinz Dürrmeier Teil der in den letzten Jahren beschlossenen Wachstumsstrategie. „Um noch näher am französischen Markt zu sein, haben wir uns entschlossen, eine Tochterfirma zu gründen“, begründet Dürrmeier den Einstieg vor Ort. Die Mesutronic France SAS mit Sitz im elsässischen Colmar, eine vereinfachte Aktiengesellschaft (Societé par actions simplifiée) nach französischem Recht, soll eine optimale Reaktionsfähigkeit für Service und Beratung gewährleisten. Frankreich mit seinen 66 Millionen Einwohnern biete nach Deutschland den zweitgrößten Markt in Europa. Die besonders wichtige Lebensmittel-Industrie, in der Mesutronic-Produkte zur Überwachung von unerwünschten Metall-, Glas- oder Stein-Fremdkörpern eingesetzt werden, bewege sich auf einem ähnlichen Niveau wie Deutschland. Das Büro mit zwei Mitarbeitern für Vertrieb und Service wird von Francois Schellenbaum geleitet, der seit 29 Jahren in der Branche der industriellen Fremdkörperdetektion arbeitet. Seit über zehn Jahren besteht eine Verbindung zu Mesutronic. „Ich freue mich, nun ein direkter Teil des Unternehmens zu sein“, sagt Francois Schellenbaum, der offiziell als Regional Manager Frankreich fungiert.

Die internationale Expansionsstrategie wird nach Angaben von Dürrmeier in den nächsten Jahren fortgesetzt. Steigende Nachfrage sei weiterhin aus der Lebensmittelindustrie zu verzeichnen. Die Exportquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozentpunkte auf 69 Prozent gestiegen. Nach wie vor gelte das mittelfristige Ziel, den Jahres-Umsatz auf rund 25 Millionen Euro zu steigern.

Bedarf nach Fachkräften
Das weitere Unternehmenswachstum hängt laut Dürrmeier auch von den qualifizierten Fachkräften ab. Dabei setzt der Inspektionsgerätehersteller auf die Ausbildung im eigenen Haus: Derzeit werden laut Karl-Heinz Dürrmeier 19 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirchberg ausgebildet, davon vier in Büro- und Verwaltung und 15 im technischen Bereich. Die Übernahme in ein normales Beschäftigungsverhältnis sei nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung selbstverständlich. Nach dem Praxisbezug sei eine theoretische Weiterbildung, etwa in den Studiengängen „Maschinenbau“ oder „Elektrotechnik“, sehr sinnvoll. Dieses duale Ausbildungssystem bringe die idealen Mitarbeiter für einen mittelständischen Betrieb.

Über die Mesutronic Gerätebau GmbH
Die Mesutronic Gerätebau GmbH zählt zu den weltweit führenden Entwicklern und Herstellern von innovativen Fremdkörper-Erkennungssystemen. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im niederbayerischen Kirchberg im Wald (Lkr. Regen) hat in den letzten 25 Jahren rund 35.000 Inspektionsgeräte (Metalldetektoren, Metallseparatoren und Röntgengeräte installiert. Metall- und Nichtmetall-Erkennungssysteme von Mesutronic sind in den Branchen Food, HealthCare, Kunststoff, Textil, Holz und Bergbau zum Verbraucher- und Maschinenschutz eingesetzt. 178 Mitarbeiter, davon 19 Auszubildende, sind am Standort Kirchberg im Wald tätig. Mesutronic wurde 1992 gegründet und startete 1993 mit fünf Mitarbeitern auf einer Fläche von 250 qm. Seit 2005 produziert Mesutronic am jetzigen Standort, zunächst mit 2.500 qm Produktions- und 800 qm Bürofläche. 2015 wurden die Kapazitäten auf 6.000 qm Produktionsfläche, 1.800 qm Bürofläche und 1.300 qm Lagerfläche erweitert. In mehr als 40 Ländern der Welt ist Mesutronic mit Service- und Vertriebsbüros vertreten.

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Mesutronic setzt nach Umsatzrekord mit Fremdkörperinspektionssystemen wie dem easySCOPE400 auf die internationale Expansion: Als erstes Tochterunternehmen bearbeitet Mesutronic France SAS mit Francois Schellenbaum als Regional Manager an der Spitze die Märkte beim europäischen Nachbarn. (Foto: Mesutronic/honorarfrei)


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+++ „Europa muss in einer globalisierten Welt mit einer Stimme sprechen“ +++

Manfred Weber, Vorsitzender der 217-köpfigen EVP-Fraktion im EU-Parlament, stand im Regensburger Presseclub Rede und Antwort



REGENSBURG (22.06.17/jk)- Manfred Weber (44), EVP-Fraktionsvorsitzende im Europäischen Parlament, hat sich dafür ausgesprochen, die EU mit einer gemeinsamen Finanz- und Verteidigungspolitik zu stärken. Weber stand unter der Moderation von Gerhard Schiechel (BR) den Journalisten des Presseclub Regensburg Rede und Antwort.

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Weber sprach sich dafür aus, einen EU-Finanzminister einzuführen, der die Position des Euro in der Welt vertreten und stärken soll. Ein gemeinsames Budget für die Währungsunion sei ein Instrument, um ökonomischen Schocks entgegen zu treten und für mehr Wachstum zu sorgen. Weber hofft darauf, dass der neue französische Staatspräsident Emmanuel Macron ähnliche Reformen durchsetzen kann wie Bundeskanzler Schröder mit der Agenda 2010 in Deutschland. „Wenn es Deutschland und Frankreich gut geht, kommen wir auch in Europa mit dem Wirtschaftswachstum voran.“

Drohnen statt Panzer
Die Aufstellung einer gemeinsamen Drohnen-Einheit sieht Weber als Chance für den Start einer gemeinsamen europäischen Verteidigungspolitik. Nachdem US-Präsident Trump seine Bestandsgarantie in der Sicherheitspolitik aufgegeben habe, müsse Europa selbst für seinen Schutz sorgen. Eine Einsatzzentrale unter europäischer Flagge würde Sinn machen, so Weber, um sich mit Drohnen statt Panzer auf zukünftige Kriege vorzubereiten. „Wir müssen für neue Formen des Krieges gewappnet sein.“ Die Drohnen könnten auch eingesetzt werden, um deutsche Soldaten bei ihren Auslandseinsätzen in Mali zu schützen.

Wesentliche Einigkeit besteht für Weber innerhalb der EU in den Punkten Freihandel und Anti-Terror-Politik. „Die Migrationsfrage ist die große offene Wunde des europäischen Kontinents“, sagt Manfred Weber, Chef der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament aus dem niederbayerischen Abensberg (Lkr. Kelheim).

BREXIT: Die EU hat sich bemüht
„Wir haben uns bemüht, Großbritannien in der EU zu halten“, sagt Weber und stellt klar: „Wer herausgeht, hat keine Vorteile mehr.“ Die aktuelle politische Generation habe es versäumt, vor der Volksabstimmung die Vorteile von Europa zu erklären. Der ökonomische Schaden für die EU ist laut Weber beherrschbar. Auf eine konkrete Summe, die England als Zeche zahlen muss, wollte sich der stellvertretende CSU-Vorsitzende nicht festlegen.

Die EU selbst spürt Weber in einer neuen historischen Phase angekommen: Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs und der Phase der Wiedervereinigung in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts muss sich die EU unter anderen Rahmenbedingungen behaupten und den „european way of life“ kultivieren. „Europa muss in einer globalisierten Welt mit einer Stimme sprechen.“

Schutzmauer vor chinesischen Staatsinvestoren aufbauen
Im wirtschaftlichen Sinn heißt dieses Behaupten für Weber, auf Freihandel zu setzen. Dabei sei Europa als Wirtschaftsraum größer als die USA. Der freie Austausch von Waren und Dienstleistungen habe aber seine Grenzen, wenn China mit Staatsgeld deutsche Unternehmen aufkaufe, wie im Fall des schwäbischen Roboterherstellers KUKA. „Da müssen wir eine Schutzmauer aufbauen“, sagt Weber.

Tsipras hat schnellere Lösung verhindert
Griechenland ist nach Ansicht von Weber auf dem richtigen Weg. Europa und die griechische Regierung liefern und halten die Verträge ein. „Es hängt nicht am Geld“, bekräftigt Weber. Europa darf stolz darauf sein, wie es die Krise meistert. Die linke Regierung unter Alexis Tsipras habe eine schnellere Lösung verhindert. „Nur wegen Tsipras ist Griechenland noch nicht aus der Krise“, sagt Weber.

Weber zu SPD-Kanzler-Kandidat
Der stellvertretende CSU-Parteivorsitzende kennt den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz aus seiner Zeit in Brüssel. Schulz habe „Handschlagqualität“ und stehe zu seinem Wort, aber er sei ein linker Politiker, der auf Eurobonds oder eine europäische Arbeitslosenversicherung gesetzt habe. Als konservativer Politiker sagt Weber: „Ich will das nicht.“ Er begrüßt es, dass im bevorstehenden Bundestagswahlkampf nur pro-europäische Parteien die politische Landschaft beherrschen.

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„Wer raus geht, hat keine Vorteile mehr“, sagt Manfred Weber, EVP-Vorsitzender im EU-Parlament zum BREXIT. Foto: Josef König



+++ Potentiale durch Big Data erkennen und ausschöpfen“ +++

Zukunftsrat der bayerischen Wirtschaft empfiehlt Strategie für Deutschland, Bayern und jedes Unternehmen im Umgang mit großen Datenmengen



STRAUBING (22.06.17/jk) – Big Data wird zu einem großen Thema für die mittelständische Wirtschaft: „Die intelligente Analyse und Nutzung großer Datenmengen wird zunehmend zu einem erfolgskritischen Wettbewerbsfaktor. Unternehmen müssen ihre Potenziale erkennen und ausschöpfen“, sagte Alfred Gaffal, Präsident der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) und Vorsitzender des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft auf einer Podiumsdiskussion in der Sennebogen-Akademie in Straubing.

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Der Zukunftsrat empfiehlt, eine Big-Data-Strategie für Deutschland, für den Freistaat und in jedem bayerischen Unternehmen zu entwickeln. Zudem muss der Forschungsstandort Bayern laut Gaffal im Umgang mit großen Datenmengen gestärkt und eine breite gesellschaftliche Debatte über ethische Fragen rund um die künftige Datennutzung geführt werden.

Goldstandard Echtzeit Zu den konkreten zukunftsentscheidenden Rahmenbedingungen zählt das Expertengremium in seinen Handlungsempfehlungen an die Politik, in Bayern flächendeckend hochleistungsfähige Internet-Verbindungen mit mindestens 100 Mbit/s auszubauen. Ergänzend soll die Politik den Ausbau von Glasfaserverbindungen vorantreiben. „Echtzeitfähigkeit“ auf den Kommunikationswegen zählt für den Zukunftsrat zum „Goldstandard“ der Zukunft. Jedes bayerische Unternehmen soll laut Gaffal für sich prüfen, „ob und wie es die Chancen von Big Data zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit nutzen kann.“

Für den Standort Bayern gibt der Zukunftsrat die Empfehlung vor, „alles dafür zu tun“, eine internationale Spitzenstellung bei Big Data einzunehmen. Eine zentrale Rolle weist das Expertengremium dem Gestalten des zukünftigen Rechtsrahmens für Big Data hin. „Der Gesetzgeber sollte nicht versuchen, alles von vorneherein zu regeln, sondern sich mit den Eingriffen auf das zu beschränken, was notwendig ist.“ Im Vordergrund steht für Gaffal die Rechtssicherheit, aber auch Raum für technologische Entwicklung und für freie vertragliche Ausgestaltungen zu lassen.

Big Data steht bei den Unternehmen hoch im Kurs: Mehr als 80 Prozent, so ergab eine Umfrage des Qunis-Beratungsunternehmens aus dem oberbayerischen Neubeuern, räumen der Digitalisierung eine sehr hohe Priorität ein. Nur jedes fünfte Unternehmen hat in den nächsten zwei Jahren keine Pläne in der Datenoptimierung. Letztlich geht es bei Big Data darum, so Qunis-Experte Sascha Alexander, Daten und die dazugehörigen Prozesse zu analysieren und die Daten operativ für Unternehmen nutzbar zu machen.

Datenschatz bei den Krankenkassen Auf neue Chancen durch Big Data besonders im Gesundheitswesen wies Professor Dirk Heckmann vom Lehrstuhl für öffentliches Recht, Sicherheitsrecht und Internetrecht an der Universität Passau hin. Gleichzeitig erinnerte Heckmann an die Assoziation zu „Big Brother“, der den gläsernen Menschen überwache. Durch das Auswerten der massenhaft vorhandenen Daten bei den Krankenkassen könnten Krankheiten besser und gleichzeitig billiger behandelt werden. Der „Datenschatz“ zeige, welche Muster Krankheitsverläufe nehmen oder wie mit seltenen Krankheiten umgegangen werden kann. Die Daten seien bereits vorhanden, sie müssten nur anonymisiert und aufbereitet werden. Mit dem Nutzen der Daten müsse aber auch Datensicherheit gewährleistet werden. Schwarze Schafe müssten bekämpft werden. Die EU-Datenschutzverordnung, die ab Mai 2018 greifen soll, wird laut Heckmann für die Unternehmen Rechtssicherheit herzustellen. Es gebe jedoch noch ein Nebeneinander von unterschiedlichen Datenschutzverordnungen auf EU, Bundes- und Landesebene, das für Verunsicherung sorge. Datenschutzbestimmungen sollen, so referierte Heckmann, in Zukunft für jeden verständlich formuliert werden.

Handlungsbedarf sieht der Zukunftsrat auch im Arbeitsrecht, das flexibel, weniger ort- und zeitgebunden und auf die spezialisierte Arbeitswelt 4.0 zugeschnitten werden muss. Kritik am bestehenden Arbeitsrecht kam von Erich Sennebogen, Geschäftsführer des weltweit agierenden gleichnamigen Baumaschinenunternehmens. Er bemängelte die in der Praxis schwer umzusetzenden Regelungen, wenn etwa ein Techniker nach Südspanien zur Reparatur gerufen werde. Die Arbeitszeitregelungen würden es dem Techniker verbieten, die Maschine zu reparieren, bevor er nicht seine Ruhezeiten eingehalten hätte. vbw-Präsident Gaffel wies daraufhin, dass praktisch viele gegen die Bestimmungen verstoßen, wenn sie abends um 23 Uhr noch ein berufliches E-Mail lesen und um 7 Uhr bereits wieder im Büro sind. „Wir brauchen neben Industrie 4.0 auch ein Arbeitsrecht 4,0 und kein Arbeitsrecht 1.0.“, so Gaffal. Bildtext:

Big Data-Potentiale ausschöpfen: Alfred Gaffa, Präsident der bayerischen Wirtschaft und Vorsitzender des Zukunftsrates. Foto: Josef König

Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg) vom 16.06.17



+++ Mit dem Fidget Spinner den Dreh herausfinden +++

Trendspielzeug des Sommers im Rottal angekommen: Schult die Feinmotorik, nervt aber Eltern und Lehrer gewaltig



PFARRKIRCHEN (20.06.17/jk) – Ein internationaler Spielzeug-Hype ist im Rottal angekommen: Der unter Kids angesagteste Trend bringt Eltern wie Lehrer fast zur Weißglut. Dem Nachwuchs scheint es egal, er lässt den „Fidget Spinner“ um die Finger kreiseln.

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Es gibt im Zeichen von Digitalisierung immer noch analoges, sprich herkömmliche Spielzeug, das die Jugend in den Bann zieht. Auf den ersten Blick sieht der Sommerhit 2017 wie ein Ninja-Wurfstern oder wie ein Werkzeug zum Befestigen von Möbelteilen aus. Ähnlich wie beim simplen Jo-Jo früherer Zeiten, hat der Fidget (Zappelphilipp) Spinner einen Hype ausgelöst. Zehn Sekunden und mehr lässt sich der Spinner auf der Fingerkuppe balancieren. „Man hält den Fidget Spinner zwischen Daumen und Zeigefinger oder Mittelfinger und versucht ihn mit der anderen Hand in Rotation zu versetzen“, sagt Anna-Maria König (14), die seit drei Tagen den Dreh heraussen hat. „Wenn man den Spinner dreht, erzeugt er Muster oder Bilder.“ Spannung und Abwechslung bringen Duelle mit anderen Spielern um möglichst lange Drehzeiten oder der Wechsel der haltenden Finger. Beim gleichzeitigen Einsatz von mehreren Spinnern ergeben sich viele neue Möglichkeiten.

Die etwa 100 Gramm schweren Plastik- und Metallteile mit drei Kugellagern kosten etwa drei bis sieben Euro. Der goldene Fidget Spinner von Anna-Maria hat auf dem Wiener Naschmarkt mit etwas Handlungsgeschick fünf Euro gekostet. Im Online-Handel gibt es Edelmodelle für mehrere Hundert Euro. Große Auswahl gibt es auf Jahrmärkten, hergestellt werden die Teile meist in China.

Beruhigender Effekt?
Psychologen bezweifeln den beruhigenden Effekt – vor allem nicht bei blinkenden oder rasselnden Modellen. Das Spielzeug soll bei der Konzentration helfen. Ob es auf Kinder mit einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) beruhigend wirkt, ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Auch in Büros soll der Fidget Spinner bereits vereinzelt als Manager-Spielzeug Einzug gehalten haben. Der Fidget Spinner soll – das wird als positiver Effekt ausgelegt – zur Interaktion mit anderen Spielern auffordern und die Feinmotorik schulen.

1993 in Amerika erfunden
Die Amerikanerin Catherine Hettinger hat sich das Kreiselspielzeug 1993 patentieren lassen. Sie hat es erfunden, damit Kinder und Erwachsene Spaß und Unterhaltung finden. Tragik am Rande: Weil das Patent ausgelaufen ist, verdient sie kein Geld am aktuellen Hype.

Während sich der Spinner von Amerika her rasant in Europa ausbreitet, werden sie in den Klassenzimmern zum Problem. Lehrer beklagen die Ablenkung der Schüler vom Unterricht. „Ein Lehrer war so genervt, dass er den Fidget Spinner eines Schülers aus dem Fenster geworfen hat“, berichtet Anna-Maria. Deshalb ist der Kreisel in einigen amerikanischen Bundesstaaten an den Schulen verboten.

Positiver Nebeneffekt: Zum Kreiseln mit dem Fidget Spinner muss das Smartphone mal aus der Hand gegeben werden…

Bildtext: Der Spielzeug-Hype des Sommers ist im Rottal-Inn angekommen: Der Fidget Spinner soll beruhigend wirken und die Feinmotorik schulen. (Foto: Josef König)

Der Beitrag erschien zuerst im "Wochenblatt Rottal-Inn" vom 14.06.17




+++ „Kinder an Technik heranführen“ +++

17 Teams kämpften beim niederbayerischen Regionalentscheid der Roboterolympiade um den Einzug ins Deutschlandfinale



PASSAU (20.06.17/jk) – Die findigsten Tüftler haben sich beim niederbayerischen Regionalentscheid der Roboterolympiade durchgesetzt: Die Teams „Robotic Intelligence“ vom Maristengymnasium Fürstenzell (Altersklasse acht bis zwölf Jahre) und das Team „Montis“ von der Montessorischule Passau (Altersklasse 13 – 15 Jahre) lösten die Aufgaben zur Nachhaltigkeit am besten.

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Insgesamt haben 17 Schülerteams aus Niederbayern beim Regionalentscheid in Passau um den Einzug ins Deutschlandfinale gekämpft. Ziel war es, auf einem festgelegten drei Quadratmeter großen Parcour die Roboter zu einem nachhaltigen Verhalten zu programmieren. Unter dem Motto „Robotik und Nachhaltigkeit“ sollten die Schüler zeigen, was Roboter zum Schutz der Umwelt beitragen. „Die Schüler mussten einen Roboter bauen, der auf einem Spielfeld beispielsweise Solarzellen montiert, bedrohte Tierarten schützt und Kohlendioxid reduziert“, sagt Ralf Grützner, Leiter der wissenswerkstatt Passau, die zusammen mit der Universität Passau die regionale Olympiade veranstaltete.
Um gleiche Wettbewerbsbedingungen herzustellen, erhielt jedes Team den gleichen Bausatz mit zahlreichen Bauteilen in Industriequalität wie Servomotoren, Controller oder einem Touchpad. Lohn der Tüftelei: Die Siegerteams vertreten Niederbayern am 17. Juni 2017 beim Deutschlandfinale in Schweinfurt und haben sogar die Chance, sich für die internationale Roboterolympiade „World Robot Olympiad“ (WRO) in Costa Rica zu qualifizieren. Seit Gründung der wissenswerkstatt Passau e. V. im Juni 2012 haben über 27.000 Kinder im Alter von acht bis 18 Jahren das Angebot angenommen, Technik live zu erleben. „Kinder und Jugendliche können ausprobieren, ob ihnen der Umgang mit Technik Spaß macht“, sagt Leiter Ralf Grützner. Ziel sei es, bei jungen Menschen zu einem frühen Zeitpunkt das Interesse für Technik und Wissenschaft zu wecken und ihnen langfristig berufliche und persönliche Perspektiven aufzuzeigen. Die Wissenswerkstatt wird von der Zahnradfabrik ZF, Stadt und Landkreis Passau, den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden (bayme/vbm) sowie der Universität Passau getragen.
In der wissenswerkstatt steht Grützner zufolge das "Selbermachen" im Vordergrund. Dafür stehen auf einer Fläche von ca. 400 Quadratmetern im ehemaligen Postgebäude in der Passauer Bahnhofstraße eine mechanische Werkstatt mit Metall- und Holzbearbeitungsmaschinen, EDV sowie Labore für Physik, Elektro- und Steuerungstechnik zur Verfügung. Kinder und Jugendliche können dort in selbst durchgeführten Versuchen und spannenden Experimenten technische Phänomene erleben und begreifen. Darüber hinaus wird das erworbene Wissen auch durch handwerkliche Arbeiten in echte Produkte umgesetzt. In Experimenten, durch den eigenhändigen Bau von Produkten oder im Austausch mit Profis aus erfolgreichen Unternehmen der Region sollen die Kinder und Jugendliche erleben, was sie selbst mit der "richtigen Technik" erreichen können, so Grützner.


Bildtext: Spaß an der Technik: Junge Tüftler mussten sich beim niederbayerischen Regionalentscheid der weltweiten Roboterolympiade in Passau beweisen. Foto: wissenswerkstatt Passau.

Der Beitrag erschien zuerst in "Die Wirtschaftszeitung" (Regensburg), Ausgabe Juli 2017 vom 16.06.17

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+ + + Bundeskartellamt: United Internet darf Drillisch übernehmen + + +

United Internet soll Wettbewerb mit Telekom, Vodafone und Telefónica beleben

BONN (09.06.17/jk) – Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Mobilfunkanbieters Drillisch AG durch die United Internet AG freigegeben. „Der Mobilfunkmarkt wird von den drei großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica bestimmt. Drillisch kann sich hier gemeinsam mit United Internet zu einem belebenden Element entwickeln“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes am Freitag. Darum hatte das Bundeskartellamt keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen die Übernahme von Drillisch durch United Internet.

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Drillisch ist ein sogenannter virtueller Mobilfunknetzbetreiber und verfügt über kein eigenes Mobilfunknetz. Im Zuge der Freigabe des Zusammenschlusses von Telefónica und E-Plus hat sich Telefónica allerdings gegenüber der Europäischen Kommission verpflichtet, Drillisch Zugang zu bis zu 30 Prozent der insgesamt genutzten Kapazität in den beiden zusammengeführten Mobilfunknetzen zu gewähren.

Darüber erhält Drillisch insbesondere auch Zugang zu 4G (LTE) und anderen Zukunftstechnologien. Im Zuge der Übernahme von Drillisch wird United Internet Zugang zu diesen Netzkapazitäten erhalten. Bereits im Jahr 2015 hatte das Bundeskartellamt eine Minderheitsbeteiligung von United Internet an Drillisch geprüft und freigegeben.

Foto: Bundeskartellamt

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+++ Alles rund um Hanf im etwas anderen neuen Münchner Bioladen + + +

DCI Cannabis-Institut GmbH nimmt operativen Geschäftsbetrieb auf: Cannabis-Startup eröffnet 107 qm-Laden in der Einsteinstraße 163/Anlaufstation für Patienten, bis das bundesweit erste Cannabis-Therapie-Zentrum aufgebaut wird/Crowdinvestment-Kampagne läuft
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[Fotos vom Pressetermin]


München (26.05.17/pm) – Alles rund um Hanf: Das Cannabis Start-up-Unternehmen DCI Cannabis-Institut GmbH (München) nimmt ab dem 27. Mai 2017 mit „Hanf, der etwas andere Bioladen“ den operativen Geschäftsbetrieb auf. Mehrere hundert Produkte aus dem vielseitigen Rohstoff gibt es für Hanffreunde auf 107 qm in der Münchner Einsteinstraße 163. „Das ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, sagte Wenzel Cerveny (56), geschäftsführender Gesellschafter der DCI Cannabis-Institut GmbH, am Freitag vor Journalisten in München. Der Hanfladen dient bis zum Aufbau des geplanten bundesweit ersten Cannabis-Therapie-Zentrums als Anlaufstation für Patienten, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen können. Die Crowdinvestment-Finanzierungskampagne für das Therapiezentrum läuft noch, Anleger können ab 100 Euro mitmachen.

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Mehrere 100 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff Hanf wird es ab dem 27. Mai 2017 (11 bis 16 Uhr) im neuen Hanfladen geben: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse oder Salami, aber auch Hanf-Mehl, Hanf-Pesto oder Kaffee; dazu Hanfsamen, Hanfproteine und Öle. Dazu kommen Cannabidiol-(CBD)-Öle sowie Liquid für E-Zigaretten. Für Tierfreunde gibt es Hanföl und Trockennahrung für Hunde, Katzen und Pferde. Zum Sortiment gehören auch Textilien aus 100 Prozent Hanf wie T-Shirts oder Unterwäsche. Kosmetik von Handcreme bis Badesalz und Schmuck runden das Sortiment ab. „Absoluter Renner im Sommer wird das Hanf-Eis“, verspricht Silke Cerveny, Geschäftsführerin des Hanfladens. Es gibt mehrere Zutaten für die gefrorenen Spezialitäten wie geschälte, schokolierte oder karamellisierte Hanfsamen. Der Laden hat von dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Neue Hürden für Patienten
Trotz der neuen Gesetzesregelung seit dem 10. März 2017 erreichen Wenzel Cerveny Berichte von Patienten über neue Hürden und Stolpersteine. Inzwischen hätte sich die Situation für Cannabis-Patienten sogar verschlechtert. Ärzte würden sich weigern, generell Cannabis zu verschreiben, weil ihnen das notwendige Wissen zum komplexen Thema Cannabis fehlt. Andere Ärzte hätte massive Angst, von den Krankenkassen in Regress genommen zu werden. Inzwischen hätten sich die Preise für Cannabis aus der Apotheke verdoppelt. „Viele Patienten klagen darüber, dass sie entweder keinen Arzt finden, der ihnen Cannabis verschreibt oder dass ihnen die Krankenkassen die Kostenübernahme verweigern“, so Cerveny. Statt einer Erleichterung für die betroffenen Patienten ist eine Erschwernis herausgekommen, beklage sich das Patientennetzwerk.

Crowdinvestment ab 100 Euro läuft noch
Der Start des geplanten bundesweit ersten Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC) verzögert sich noch etwas. Die von der DCI Cannabis-Institut GmbH am 1. März 2017 über die Plattform Transvendo (www.transvendo.de/dci) gestartete Finanzierungskampagne läuft an, bis dato sind 33.750 Euro eingeworben worden. „Wir brauchen rund 100.000 Euro, um mit dem Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC) zu starten“, sagt Wenzel Cerveny. Er ist zuversichtlich, dass sich weitere Klein-Investoren finden werden. Anleger können sich für fünf Jahre mit einem klassischen Nachrangdarlehen ab einer Mindestanlagesumme von 100 Euro beteiligen, das mit 5,0 Prozent p. a. verzinst. Über die Finanzierungskampagne soll die Expansion als bundesweiter Vorreiter ein komplementäres und synergetisches Angebot rund um die Therapie von Cannabis-Patienten erfolgen. Dazu gehört als Zentrum der Aktivitäten ein Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC). Auf 600 bis 1.000 qm soll eine Arztpraxis mit Schwerpunkt Allgemeinmedizin und Schmerztherapie die Patienten mit Cannabis-basierter Medizin betreuen. Ein Informationszentrum mit Bistro, Show- und Produktionsküche soll über den Rohstoff „Hanf“ informieren. Um weitere Märkte zu erschließen, veranstaltet die DCI Cannabis Institut GmbH jährlich die Messe „Cannabis XXL“, die 2017 vom 28. bis 30. Juli stattfindet.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH/Wenzel Vaclav Cerveny
DCI-Mitgründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (56) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht und sich für die Freigabe Seit 2014 hat er u. a. den Cannabis Verband Bayern (CVB) als Dachverband 14 bayerischer Cannabis Social Clubs (CSC) gegründet. Von März 2014 bis Januar 2016 hat Wenzel Vaclav Cerveny das bayerische Volksbegehren „Ja zur Legalisierung von Cannabis in Bayern“ initiiert. Aus 200 Veranstaltungen und Straßenständen ergaben sich 35.000 Unterschriften, von denen 27.000 vom Bayerischen Innenministerium anerkannt wurden. Die Behörde hat ein Volksbegehren verweigert, so dass der Bayerische Verfassungsgerichtshof angerufen wurde. Das Gericht entschied im Januar 2016, ein bayerisches Hanfgesetz sei mit Bundesrecht unvereinbar. Im Juli 2015 hat Cerveny nach 14 Jahren Pause wieder eine deutsche Cannabis-Messe in der Kulturhalle Zenith München (www.cannabisxxl.de) durchgeführt. Seit November 2015 entwickelt und bereitet Cerveny das Cannabis-Therapie- und Informations-Center (CTIC) vor.

Unter dem Dach der am 1. Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er die Aktivitäten gebündelt. Im Januar 2017 hat Wenzel Cerveny eine bundesweite Online-Petition (http://ots.de/UXWfv) zur Legalisierung von Cannabis als Medizin, Genussmittel und Rohstoff gestartet, die innerhalb einer Woche von 25.000 Unterstützern unterschrieben worden ist.

[Fotos vom Pressetermin]
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