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+++ Wer will sich am „Tag der kleinen Forscher“ beteiligen?
„Papier – das fetzt!“ +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht ruft Kitas, Horte und Grundschulen in der Region Mühldorf/Altötting/Burghausen zur Teilnahme auf



BERLIN/AMPFING (18.05.2021) – Die bundesweit aktive Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat am 16. Juni 2021 den „Tag der kleinen Forscher“ ausgerufen. Die Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) weist Bildungseinrichtungen der Region Mühldorf, Altötting und Burghausen darauf hin, mit Forscherfesten, Aktionstagen oder anderen Aktionen den Mitmach-Tag zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht heuer die Vielseitigkeit des Materials „Papier“, das es zu erforschen gilt.

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Der „Tag der kleinen Forscher“ ist ein bundesweiter Mitmachtag. Er widmet sich jedes Jahr einem neuen, spannenden Thema rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik (MINT) und Nachhaltigkeit. „Gute frühe MINT-Bildung für nachhaltige Entwicklung macht Kinder stark und befähigt sie, selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu handeln“, sagt Sandra Bubendorfer-Licht, die gerne auf die Aktion aufmerksam macht.

2021 lautet das Motto des Aktionstags „Papier – das fetzt!“. Damit rückt eines der wichtigsten und wertvollsten Materialien für Kinder in den Mittelpunkt. Kinder lieben Papier – und das längst nicht nur zum Malen. Die Stiftung hat verschiedene Angebote entwickelt, mit denen die Mädchen und Jungen die Vielseitigkeit und den Wert von Papier umfassend entdecken können.

Dabei geht es auch darum, Kinder zu inspirieren, Papier im Alltag bewusst einzusetzen. Denn wie jede Produktion von Werkstoffen ist auch die Papierherstellung mit dem Verbrauch von Ressourcen, beispielsweise von Holz und Energie, verbunden. Und der Papierverbrauch in Deutschland ist hoch und steigt weiter. Es gilt daher, Papier mit Bedacht einzusetzen.

Projekte im ganzen Land
Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lädt alle kommunalen Verantwortungsträger, Schul- und Kitaträger sowie regionale Bildungsnetzwerke für Kitas, Horte und Grundschulen ein, sich am Mitmachtag zu beteiligen – sei es im Rahmen eines Forscherfests, einer Projektwoche oder einer anderen, besonderen Aktion. Auf der Website zum Aktionstag unter www.tag-der-kleinen-forscher.de gibt es spannende begleitende Forscheraktivitäten, an denen sich Bildungseinrichtungen bei den Vorbereitungen ihrer Aktionen orientieren können.

Die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht unterstützt diesen Aktionstag mit einem Aufruf: „Die Corona-Pandemie hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig ein wissenschaftlicher Blick auf die Welt ist. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Einrichtungen der frühen Bildung in unserer Region den ‚Tag der kleinen Forscher‘ feiern. Er ist ein guter Anlass, um zu zeigen, was gute MINT-Bildung schon in jungen Jahren leisten kann.“

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal. Partner der Stiftung sind die Siemens Stiftung, die Dietmar Hopp Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Friede Springer Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Mehr erfahren über die Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“: www.haus-der-kleinen-forscher.de





Weitere Infos







+ + + „Täglicher Wahnsinn an den Familiengerichten“ + + +

Interessengemeinschaft Jungen Männer und Väter (IG-JMV) kommentiert die einstweilige Anordnung des Familiengerichts Weimar, das Corona-Maßnahmen an Thüringer Schulen als kindeswohlgefährdend abgelehnt hatte/Offener Brief an Bundesregierung und Bundestagsfraktionen

WEIMAR (16.04.21) – Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) hat nach dem umstrittenen Urteil des Weimarer Familienrichters zur Maskenpflicht von Schulkindern auf die erheblichen Schwächen und Probleme der deutschen Familiengerichtsbarkeit hingewiesen. „Das Husarenstück des Familienrichters ist der Offenbarungseid des deutschen Familienrechtssystems“, sagt Thomas Penttilä, Sprecher der Initiative aus dem bayerischen Auerbach (Lkr. Amberg-Sulzbach).

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Die mit dem Urteil offen gelegten Probleme plagen Penttilä zufolge viele betroffene Familien schon lange und führen zu unermesslichem Leid. Die Entscheidung des Familiengerichts in Weimar unterscheide sich nur geringfügig vom „täglichen Wahnsinn“ an den deutschen Familiengerichten. Die IG-JMV fordert deshalb die Bundesregierung und sämtliche im Bundestag vertretenen Fraktionen in einem offenen Brief auf, diese offensichtlich wiederholten Menschenrechtsverletzungen zu beheben.

In der Ausgangssituation des Weimarer Falles gilt zunächst die Schule als Gefährdung des Kindeswohls. Die Mutter des Kindes hätte sich zunächst an das zuständige Jugendamt wenden können. Wenn sich die Behörde weigert, wäre das Verwaltungsgericht im Streit zwischen einer Behörde und dem Bürger zuständig. Beim deutschen Jugendamt weicht der Staat von der normal üblichen Gewaltenteilung ab. Denn laut §36a SGB VIII unterliegt das Jugendamt einer „Selbststeuerung“. Selbst wenn Kinder tatsächlich gefährdet sind, habe der Bürger kein Recht darauf, dass das Jugendamt sie schützt oder hilft. Weder das (nicht zuständige) Verwaltungsgericht noch das (zuständige) Familiengericht dürfe das Jugendamt generell zu etwas verpflichten, so Penttilä.

Milliardenbusiness Gutachten
Muss ein Sachverständiger etwas von der Sache verstehen? Die Auswahl der Sachverständigen im Weimarer Verfahren sei scharf kritisiert worden. „Hier handelt es sich um keine Ausnahme, sondern um den Regelfall bei familiengerichtlichen Verfahren“, weiß Penttilä. Die Sachverständigengutachten vor den Familiengerichten haben sich nach Einschätzung des IG-JMV-Sprechers inzwischen zu einer Milliardenindustrie entwickelt. Umsatzstarke Unternehmen produzieren massenweise familienrechtliche Sachverständigengutachten, so etwa GWG in München.

„Familiengericht als Besenkammer der Justiz“
Die IG JMV kritisiert scharf die mangelnde Ausbildung der Familienrichter. Familienrichter könnten einfach ernannt werden, so Thomas Penttilä. Jeder Jurist, der seine Staatsexamina absolviert hat, könne berufen werden. Es sei egal, ob der Richter etwas von den Bedürfnissen der Kinder und der Eltern versteht oder nicht. Es komme nicht auf besondere Begabungen oder Qualifikationen in (Familien-)Psychologie an. Für viele Juristen sei die Laufbahn als Familienrichter nicht gerade ein Traumberuf. Unter Juristen gelte die Ernennung zum Familienrichter als „Strafversetzung“ und das Familiengericht als „Besenkammer der Justiz“, so Penttilä.

Die Kritik an der Arbeit der Jugendämter und der Familiengerichte verhallt seit Jahrzehnten in den Bundestagsfraktionen. Hunderttausende Familien leiden laut IG JMV unter der Willkür der verschiedenen beteiligten Berufe an den Familiengerichten. Es gibt Tausende von Beschwerden bei Bundestagsabgeordneten, beim Petitionsausschuss des EU-Parlaments sowie zahlreiche Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) gegen die Bundesrepublik Deutschland in familienrechtlichen Verfahren. „Dies verdeutlicht, dass es sich um einen systematischen Fehler handelt, nicht um bedauerliche Einzelfälle“, betont Penttilä.

Über die IG-JMV
Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) ist der parteipolitisch neutrale Zusammenschluss folgender Initiativen: MANNdat e. V. (vertreten durch David Müller, Beirat des Vorstands, www.manndat.de), Trennungsväter e. V. (Vorsitzender Thomas Penttilä, www.trennungsvaeter.de) und Väterbewegung e. V. (Vorstand Johannes Fels, vww.vaeterbewegung.org). Die IG–JMV fordert neue politische Strukturen und einen neu ausgerichteten geschlechterpolitischen Diskurs für Deutschland in einem ganzheitlichen Ansatz. Frauen und Männer sollen in ihren jeweiligen unterschiedlichen, aber auch in ihren gemeinsamen Bedürfnissen wahrgenommen werden können. Die IG–JMV fordert von der Politik eine grundlegende Modernisierung des deutschen Familienrechts unter Einbeziehung der Bedürfnisse von (getrennt erziehenden) Vätern. Familie ist ganzheitlich zu verstehen, insbesondere mit dem Fokus auch auf Nachtrennungsfamilien. Familie besteht vor, während und nach Auflösung der Paarbeziehung. Elterliche Verantwortung gilt ein Leben lang mit gleichen Rechten und Pflichten für beide Eltern.

Pressefach von IG JMV







Schikane der Ermittler gegen Hanfladen geht weiter:

+++ Große Razzia – kleine Rückgabe +++

Enttäuschte Betreiber von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ kamen extra aus München, um beschlagnahmte Waren abzuholen/ Wenzel Cerveny: „Übereifrige Landshuter Staatsanwälte kennen Rechtslage nicht“/Er verweist auf Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) am 24. März 2021 (AZ 6 StR 240/20)

MÜNCHEN/LANDSHUT (14.04.2021) – Große Razzia im Februar – magere Warenrückgabe im April: Die Betreiber von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ kamen mit großen Erwartungen am Mittwoch zur Polizei in die Landshuter Neustadt. Gründer Wenzel Cerveny (59) und Regionalleiter Jerry Cerveny (55) reisten extra mit einem Mercedes-Sprinter an, um beschlagnahmte Waren in größeren Mengen abzuholen… Die Enttäuschung war groß: Magere 17 Cannabis-Teeschachteln und ein mutwillig angebrochener „Knaster“-Tabakbeutel mit Steuerbanderole gab die Polizei heraus. „Wir fühlen uns veräppelt. Die Ermittlungsbehörden beschlagnahmen Waren im Wert von 15.000 Euro und lassen uns wegen 50 Euro extra aus München zur Abholung kommen“, sagt der Hanfladen-Gründer Wenzel Cerveny (59), Geschäftsführer der DCI Cannabis Institut GmbH (München), die bayernweit elf Läden betreibt.

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Zur Vorgeschichte: Die Landshuter Ermittler haben am 2. Februar 2021 zugeschlagen: Die Läden in der Theaterstraße 61 und in der Ingolstädter Theresienstraße 28 erhielten Besuch von Polizeibeamten. Nach Auffassung des Ermittlungsrichters, der den Untersuchungsbeschluss unterzeichnet hat, handelt es sich bei den Tees um Cannabis-Pflanzenteile, „deren Verkauf nicht gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, sondern dem Konsum durch den Endverbraucher“. Vorgeworfen wird Mitarbeitern der Ladenkette „unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln“ nach §29 Abs. 1 Ziff. 1 Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

„Die Ermittler unterstellen uns aus Unkenntnis oder bewusst aus Schikane ein Drogendelikt“, wirft Cerveny den Landshuter Ermittlern vor. Bereits vor einem Urteil des Bundesgerichtshofes in der Sache sind die bayerischen Staatsanwälte und Polizisten bei der nicht-psychoaktiven Substanz Cannabidiol (CBD) in vollem Bewusstsein von „Marihuana“ ausgegangen. Cerveny verweist auf ein Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 19.11.20 nachlesen: (PM Nr. 141/20: https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2020-11/cp200141de.pdf). „CBD ist kein Suchtmittel“, stellt der Europäische Gerichtshof unmissverständlich fest. Perfide werde es allerdings, so Cerveny, wenn CBD-Produkte in den Hanfläden sichergestellt werden, aber zur gleichen Zeit in den Regalen der Drogeriemärkte von DM, Rossmann, Müller oder Reformhaus stehen. Auf diesem Auge scheint die bayerische Staatsanwaltschaft blind zu sein.

BGH stellte klar: Hanftee-Verkauf an Endkunden erlaubt
Noch klarer wird die Rechtslage nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) in Leipzig vom 24. März 2021 (AZ 6 StR 240/20): Nach Ansicht des 6. Strafsenats des Bundesgerichtshofes darf Hanftee (also Hanfrohstoff), wenn er aus zertifiziertem EU-Nutzhanfanbau stammt und der Gehalt an der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) 0,2 Prozent nicht übersteigt, auch an Endverbraucher verkauft werden. „Unsere Ware übersteigt die 0,2 Prozent THC nicht. Das haben die Untersuchungen der Münchner Ermittlungsbehörden ergeben.“

Hanfaktivist Wenzel Cerveny wirft den Landshuter Ermittlungsbehörden Schikane und Verschwendung von Steuermitteln vor. Er fordert die sofortige Rückgabe der beschlagnahmten Waren. Statt einer Anklage erwartet er eine Entschuldigung. „Die Ermittlungsbeamten haben inzwischen enormen wirtschaftlichen Schaden angerichtet“, betont Cerveny.

Über die DCI GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft die Einzelhandelskette „Hanf der etwas andere Bioladen“ mit einem Muster-Shop in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen gibt es bayernweit elf Filialen (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Regensburg, Rosenheim und Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des 2017 erlassenen Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

Bildtext:
Magere Rückgabe: Nur 17 Packungen Cannabis-Tee und ein mutwillig aufgebrochener Knaster-Tabak hat die Polizei nach der großen Februar-Razzia im Landshuter Geschäft von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ zurückgegeben. Traten am Mittwoch enttäuscht die Rückfahrt nach München an (v.l.) : Gründer Wenzel Cerveny (59) und Regionalleiter Jerry Cerveny (55). (Foto: Josef König für DCI/honorarfrei).

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





+ + + Schachclub Rottal hält Liga 13 + + +

Aufholjagd sichert Platz vier mit 132 Punkten // www.lichess.org


Pfarrkirchen - (14.04.2021/(jk) Bisher größter Erfolg in der Lichess Quarantäne-Veranstaltung: Die Rottaler Denksportler haben mi 132 Punkten die Liga 13B auf Platz vier den Klassenerhalt gehalten. Die Punkte steuerten Josef König 27, Andreas Nöhbauer 22, Andreas Klinge 22, Hans Wagner 21, Marco Schöneich 20, Klaus Wiedmann 20 bei. 119 Teilnehmer spielten im Modus mit einer Bedenkzeit von drei Minuten plus zwei Sekunden Zugabe pro Zug.

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Beim ersten Auftritt in der Liga 13 kam es zu sofortigen Abstieg. Lange hielt das Rottaler Sextett (die Mannschaftsstärke wurde vom Ausrichter erneut angehoben) am Sonntag den zweiten Platz. Nach Hälfte der rund 100 Minuten Spielzeit sackte das Team auf Rang fünf ab. Fünf Minuten vor dem Ende landete das Team auf einem Abstiegsplatz, es es mit einem Schlusspurt noch auf Platz vier. Der Abstand zum Aufstiegsplatz war knapp: Es fehlten nur vier Punkte zum Aufstieg, fünf Punkte blieben Abstand zum Abstieg. Bester Einzelspieler der Rottaler war Josef König mit 27 Punkten, dies bedeutet Platz elf in der Einzelwertung des Turniers. Es folgen Andreas Nöhbauer auf Platz 25 und Andreas Klinge auf Platz 27 (beide 22 Punkte).

Endstand: 1. Jakhuti Khobi Estate School Pirvelli Maisi 192, 2. SC Hansa 137, 3. Chester Chess Club 136, 4. Rottaler Schachclub 132, 5. SKJE 131, 6. Sksi Sözlück Satranc Kulubu 129, 7. Schachcalbe 129, 8. SC Gerthe-Werne 127, 9. Peronia 109, 10. SG Donautal Tuttlingen 0.

Einzelwertung (3 Min + 2 Sek.): 11. Josef König 27, 25. Andreas Nöhbauer 22, 27. Andreas Klinge 22, 29. Hans Wagner 21, 31. Marco Schöneich 20, 36. Klaus Wiedmann 20, 39. Stefan Stumpf 19, 46. Johannes Stephan 18, 54. Heino Hamlack 15, 63. Eva-Maria Kainz 11 bei insgesamt 119 Teilnehmern.

In der Donnerstagsrunde ist dem Team des Schachclub Rottal in der Quarantäne-Liga 14B ein klarer Turniersieg gelungen. Mit 174 Punkten gewannen die Rottaler Brettstrategen vor dem SK Germania Kupferdreh 160 und Maspalomas B Gran Canaria 152. Gastspieler Frank Pavlon 53, Josef König 36, Stefan Stumpf 31, Heino Hamlack 27 und Marco Schoenreich 27 holten die besten fünf gezählten Wertungen. Im Modus von drei Minuten Bedenkzeit spielten 87 Spieler aus zehn Mannschaften. Die Zahl der gewerteten Denksportler wurde vom Ausrichter um eins erhöht. Insgesamt haben acht Rottaler Spieler mitgewirkt: Es punkteten Andreas Klinge 24, Eva-Maria Kainz 21 und Florian Zellmer 17.

Am kommenden Donnerstag, 15. April, um 20 Uhr geht es wieder in Liga 13B weiter. Das Turnier ist unter https://lichess.org/tournament/iYOI0gUC
zu verfolgen.

Zum Pressefach des Schachclub-Rottal




+++ Vorbild für Deutschland: Digitaler Impfpass aus Altötting +++


FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht besuchte das Landkreis-Impfzentrum in Neuötting



NEUÖTTING (12.04.21) – Die Corona-Impfung im Landkreis Altötting läuft: FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) hat bei einem Informationsbesuch das Impfzentrum des Landkreises Altötting im Hallenbad Neuötting besichtigt. Beim Rundgang mit Landrat Erwin Schneider, Zentrumsleiter Dr. Dieter Gilles und Bernhard Weber, Leiter des Altöttinger Katastrophenschutzes, wurde die Ausgabe des digitalen Impfpasses demonstriert, der Vorbild für ganz Deutschland werden soll. „Das logistische Konzept ist optimal in die Praxis umgesetzt, so dass die Altöttinger Landkreisbürger möglichst schnell geimpft werden können“, betonte Sandra Bubendorfer-Licht nach dem Rundgang.

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Das vorüber stillgelegte Hallenbad bietet laut Bubendorfer-Licht die optimale Location für ein Impfzentrum: Das Becken in der 600 qm großen Neuöttinger Hallenbades wurde mit OSB-Platten abgedeckt. Darauf hat eine einheimische Schreinerei den Auftrag erhalten, eine Impfstraße einzurichten. Die Impflinge betreten zunächst die Halle, desinfizieren sich zunächst die Hände und gehen an einen der vier eingerichteten Anmeldeschalter.

Nach der Anmeldung stehen acht Boxen für die Impfpatienten bereit, in der mittleren Box bereiten zwei Mitarbeiterinnen die Spritzen für die Impfung vor. Nach der Impfberatung übernimmt ein Arzt in den Boxen die Impfung. 80 Menschen können so in der Stunde den Corona-Schutz erhalten. „Wenn genug Impfstoff vorhanden wäre, könnten wir an einem Tag bis zu 1000 Dosen impfen“, sagt Zentrumsleiter Dr. Dieter Gilles. Meist sind es rund 230 Impfungen täglich. Derzeit werde hauptsächlich Impfstoff die Marke Biontech aus der Münchner Klinik rechts der Isar mit einer Temperatur von minus 80 Grad geliefert.

Bisher wurden rund 22.000 Impfungen gegeben (Stand Ende März): 16.000 Landkreisbürger und -bürgerinnen haben den ersten Teil hinter sich, 6.000 bereits die zweite Impfung. Damit sind 15 Prozent der Landkreisbevölkerung ab 73 Jahren geimpft. Landrat Erwin Schneider hofft, dass bis Juni alle Impfwilligen ihre erste Schutzdosis erhalten haben.

Mit zum Erfolgsrezept gehört, so die Verantwortlichen, dass Ärzte aus dem Landkreis Altötting und ihre Angestellten eingebunden sind, so dass einige Patienten ihre Hausärzte vor Ort beim Impfen treffen. 200 Mitarbeiter, davon 65 Ärzte, halten im Mehrschichtbetrieb laut Dr. Dieter Gilles am Laufen. Der ehemalige Wacker-Werkleiter hat Anfang Februar das Kommando im Neuöttinger Hallenbad übernommen, das im separaten Eingang auch noch das Testzentrum beherbergt. Mit im Organisationsteam eingebunden ist Bernhard Weber, Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Altötting. Anderorts klagen Impfzentren über mangelnde Kanülen und Spritzen, man habe hier vorgesorgt und frühzeitig eingekauft, so Bernhard Weber.

Wer die Impfung hinter sich hat, kann sich 15 Minuten Pause auf den Treppen des Beckenrandes gönnen. Im Notfall kümmert sich ein Arzt, sollte ein Unwohlsein auftreten. Wer die zweite Impfung in der Badehalle durchlaufen hat, kann sich in der benachbarten Almhütte seinen digitalen Impfausweis abholen.

Landrat Erwin Schneider hatte Ende Januar die Idee, die deutschlandweit für Furore sorgte. “Ich werde sogar auf den Fluren des Bundestages von Kollegen auf die Altöttinger Lösung angesprochen“, sagt Sandra Bubendorfer-Licht. Mit Hilfe eines Start-up-Unternehmens aus Köln sei der kreditkartengroße Pass entwickelt worden. Neben einem Eintrag in den gelben Impfausweis gibt es die weiße Plastikkarte mit einem QR-Code auf der Rückseite. Inzwischen soll die Technologie aus Altötting mithilfe des Weltkonzerns IBM und anderen Technikunternehmen deutschlandweit aufgebaut werden.

Bildtexte:

An der Ausgabestelle des digitalen Impfpasses (v.l.) Impf-Zentrumsleiter Dr. Dieter Gilles, Landrat Erwin Schneider und FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht. Nach dem Rundgang (v.l.): Dr. Dieter Gilles, Sandra Bubendorfer-Licht, MdB, Landrat Erwin Schneider und Katastrophenschutz-Leiter Bernhard Weber. (Fotos: Josef König).

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Gesunde Produkte aus einer vielseitigen Pflanze:

+++ Hanf ist das neue Bio – Paradies für Hanffreunde eröffnet in Regensburg +++

„Hanf – der etwas andere Bioladen“ mit bayernwei elf Einzelhandelsgeschäften am Markt/ Hanf-Vollsortiment mit 400 Produkten auf 40-qm-Fläche in der Fröhlichen Türkenstraße 2 (vorher MyMuesli) REGENSBURG (09.04.21) – Alles rund um legalen Hanf: Regensburger Freunde des vielseitigen Rohstoffs können sich wie im Himmel fühlen: „Hanf, der etwas andere Bioladen“ eröffnet offiziell am Donnerstag, 8. April 2021, um 11 Uhr das neue Paradies in der Oberpfalz-Metropole. Rund 400 Produkte auf Basis der grünen Pflanze gibt es in der 40 qm-großen Filiale in der Fröhlichen Türkenstraße 2 (früher MyMuesli) zu erwerben. Zudem ist der Hanfladen als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen.

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Das neue Regensburger Einzelhandelsgeschäft – erstmals in der Oberpfalz - basiert auf dem erfolgreichen Konzept des Cannabis Start-up-Unternehmens DCI Cannabis-Institut GmbH (München). Der Hanf-Legalisierungsaktivist und Vorsitzende des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), Wenzel Vaclav Cerveny (59), hat das Unternehmen 2016 gegründet. „Wir bewegen uns im stark wachsenden Markt des Wellness Cannabis“, sagt Cerveny. Seine Zielgruppe sieht er besonders in der kaufkräftigen Altersgruppe 55plus. Darin unterscheide sich sein Konzept von sogenannten Grow- oder Headshops für zumeist junge, „recreational user“. So hat der Cannabis-Experte vor allem Hanfprodukte ins Sortiment aufgenommen, die den nicht-psychoaktiven Wirkstoff Cannabidiol (CBD) enthalten. Diese Produkte werden aus Pflanzen aus zertifiziertem EU-Nutzhanfanbau hergestellt und verfügen über einen legalen Tetrahydrocannabinol-Restgehalt von unter 0,2 Prozent. „Unsere Hanf-Läden werden von Menschen besucht, die häufig erst in unseren Läden mit dem Thema Hanf in Berührung kommen. „Hanf ist das neue Bio“, lautet sein Cervenys Credo.

Von Hanfsamen bis zu CBD-Öl
Rund 400 Produkte aus dem vielseitigen natürlichen Rohstoff gibt es ab Anfang April im Regensburger Laden in der Fröhliche Türkenstraße 2: Kulinarische Zutaten wie Nudeln, Käse, Mehl oder Pesto oder Kaffee, dazu Hanfsamen, Hanfproteine, Hanftee und Öle. „Vom Hanffeld in den Laden“, lautet die Devise: Viele Produkte kommen aus eigener Herstellung, dazu gehören unter anderem die Cannabidiol-(CBD)-Öle in der Vollspektrum-Extraktion mit 3,2 Prozent als Freilandprodukt sowie 10 Prozent und 15 Prozent Anteil an CBD aus dem Gewächshaus. Für Tierfreunde gibt es Hanföl und Trockennahrung, die Hunde, Katzen oder Pferden schmecken und guttun. Zum Sortiment gehören auch Textilien aus Hanf von Hemden bis zur Unterwäsche. Kosmetik von Gesichtscreme bis Badesalz, Souvenirs und Schmuck runden das Sortiment ab. Der Regensburger Hanfladen hat von Montag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Regensburg ist der bisher nördlichste Standort der Hanf-Ladenkette. „Nach Landshut und Ingolstadt war die Oberpfalz der nächste Schritt auf der Expansionslandkarte“, sagt Jerry Cerveny, Regionalleiter für die mittelbayerischen Einzelhandelsgeschäfte. Inzwischen gibt es bayernweit elf Geschäfte (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Regensburg, Rosenheim sowie Baldham) und ein Ladenlokal in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Im Zuge der weiteren Expansion wird es demnächst weitere Eröffnungen im österreichischen Bregenz sowie in Luxemburg geben.

Über die DCI Cannabis Institut GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI Cannabis Institut GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft der Einzelhandel „Hanf - der etwas andere Bioladen“ in der Münchner Einsteinstraße 163. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen. Corona-Hinweis: Als Fachgeschäft des Lebensmitteleinzelhandels hat „Hanf – der etwas andere Bioladen“ unabhängig von den jeweiligen Covid-19-Inzidenzzahlen durchgehend geöffnet. Es sind jedoch die gültigen Sicherheitsmaßnahmen zu beachten: Mindestabstand 1,5 Meter zu anderen Personen, FFP2-Maske, maximal drei Kunden im Ladenlokal! Bildtexte:

Neu in Regensburg - elfmal in Bayern (v.l.): Gründer Wenzel Cerveny, Maskottchen "Hanfi" und Regionalleiter Jerry Cerveny vor "Hanf - der etwas andere Bioladen" in der Fröhlichen Türkenstr. 2. (Foto: Josef König für DCI/honorarfrei).



Alles rund um Hanf: Als neuestes Produkt präsentiert Gründer Wenzel Cerveny "gebrannte Hanfsamen" - gesunder Knabberspaß für die ganze Familie: Pur oder im Müsli, zum Braten oder Backen oder zum Garnieren von Salaten. (Foto: Josef König für DCI/honorarfrei)

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





+++ Ohne Rausch geht es bei Cannabis auch +++


CCK CBD Cosmetics König eröffnet Vertriebsbüro am Kirchplatz 1/Wasserlösliches CBD-Öl als letzter Schrei aus der Branche/Neuestes BGH-Urteil macht Verkauf an Endverbraucher möglich


PFARRKIRCHEN (31.03.21) – Für Anwender von Kosmetik und Nahrungsergänzungsmitteln auf Basis des Cannabis-Wirkstoffs Cannabidiol (CBD) gibt es ab sofort in der Rottaler Kreisstadt eine Anlaufstation. Der Pfarrkirchner Journalist und Cannabis-Experte Josef König (54) eröffnet am Kirchplatz 1/Stadtplatz 22 das Beratungsbüro CBD Cosmetics König (CCK), in dem es einzelne Produkte zu kaufen gibt. Derzeit zu den üblichen Geschäftszeiten unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie im „Call & Meet“-Verfahren. Über das Vertriebsbüro will der studierte Diplom-Kaufmann europaweit selbstständige VertriebspartnerInnen gewinnen.

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CCK unterscheidet sich laut König von sogenannten Grow- oder Headshops für zumeist junge User, die eher auf Rauschwirkung über den Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) abzielen. Cannabidiol (CBD) ist dagegen ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Dem Wirkstoff werden entkrampfende, entzündungshemmende, angstlösende und gegen Übelkeit gerichtete Wirkungen zugeschrieben. “Wir machen aber keine medizinische Beratung“, stellt König klar. CBD-Produkte seien aus zertifiziertem EU-Nutzhanfanbau mit legalen THC-Restgehalten unter 0,2 Prozent. CCK sei lediglich Wiederverkäufer und weder Produzent noch in Inverkehrbringer in die EU. „Wir zielen im Endkundenbereich auf Menschen, meist im Alter 55plus, die auf Naturprodukte setzen.“ Dabei geht es um CBD-Öl, Salben, Proteine oder Kaugummi auf Hanfbasis. Neuester Schrei ist ein wasserlösliches CBD-Öl, das bioverträglicher und damit schneller als herkömmliche Öle im menschlichen Körper aufgenommen werden.

Ein Ziel des unabhängigen Vertriebsbüros ist laut König der Aufbau einer europaweiten Vertriebsorganisation für das amerikanische Hanfunternehmen „Zilis“. Zu den Zielgruppen zählen, Apotheken, Drogerien, Parfümerien, Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Friseure, Kosmetikstudios sowie Schönheitssalons. Kuriosität am Rande: Das Unternehmen aus dem texanischen Argyle beliefert von Wittibreut (Lkr. Rottal-Inn) aus ihre Vertriebspartner in ganz Europa.

Live dabei beim BGH-Urteil in Leipzig
„Wir haben nichts mit Drogen zu tun“, sagt Josef König. Der Wirkstoff CBD ist laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 19. November 2020 kein Suchtmittel. Die Ladenöffnung in Pfarrkirchen sei auch eine Reaktion auf das neueste höchstrichterliche Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) vom 24. März 2021 in Leipzig. Generell legte der Bundesgerichtshof das geltende Betäubungsmittelrecht (BtMG) neu aus. Cannabis-Produkte (wie Tees, CBD-Öl oder Salben) aus europäischem Saatgut sowie mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent dürfen demnach auch an Endabnehmer als Konsumenten verkauft werden, wenn der Missbrauch zu Rauschzwecken ausgeschlossen ist. Bisher ging die Praxis davon aus, dass Hanfprodukte nur zwischen gewerblichen Beteiligten gehandelt werden dürfen. Die Richter stellten klar: „Es reicht, wenn einer der Beteiligten ein Gewerbe betreibt.“ Damit ist der Verkauf von Hanfprodukten an Endverbraucher legalisiert worden.

Beim Urteil am vergangenen Mittwoch wurde Josef König in Leipzig eine besondere Ehre zu Teil. Coronabedingt waren bei einem Revisionsprozess vor dem 6. Strafsenat in der Villa Sack, der Leipziger Dienststelle des BGH Karlsruhe, neben den fünf Richtern in karmesinroten Roben und einer Staatsanwältin der Generalbundesanwaltschaft sowie den zwei Angeklagten und zwei Verteidigern nur zwei Pressevertreter und zwei Gäste zugelassen. Neben einer freien Journalistin von Zeit online berichtete Josef König im Auftrag des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) für verschiedene Fachmedien.

„Die Zeit ist reif, dass Hanf als nachhaltiger Rohstoff wieder in das Leben der Menschen zurückfindet“, sagt König. In Deutschland ist die Pflanze seit 1929 verboten. Seit den 90er Jahren begannen Landwirte, die Pflanze wieder zu rekultivieren. Derzeit bauen Landwirte in Bayern unter hohen Auflagen etwa 500 Hektar industriellen Nutzhanf an. „Die Renaissance des Hanfes steht bevor“, ist König überzeugt.

Bildtext:
Kosmetikprodukte mit CBD – Cannabis ohne Rausch – gibt es ab sofort bei Josef König im Vertriebsbüro am Kirchplatz 1/Stadtplatz 22. (Foto: Anna-Maria König/honorarfrei).

[CCK-Shop bei Zilis]
[CCK-Shop bei Kannaway]
[Pressefach CCK]



+++ Kompetenzen in Betriebswirtschaft unterstützen die Nachsportkarriere +++


Education-Partnerschaft zwischen dem Betriebswirtschaftlichen Institut Basel und dem Athletes Network (Zürich) bestätigt/Fernlehrgang „Betriebswirtschaft“ startet am 15. April 2021 zum 45. Mal

BWL-Institut BASEL (25.03.21) – Betriebswirtschaftliches Training für die Nachsport-Karriere: Das BWL-Institut & Seminar Basel und die Atlas Business Language (ABL) sind seit 2021 Education Partner des Athletes Network (Zürich). Vor dem Einstieg in die neue Berufswelt haben Profi-Sportler die Chance, sich mit einem Fernlehrgang von zu Hause auf den Neustart vorzubereiten. In der digitalisierten Welt dienen EBook, Laptop, Tablet und Smartphone als ideale Helfer, neues Fachwissen oder Sprachen zu lernen. „Fernlehrgänge sind das ideale Instrument, damit Ex-Profisportler unabhängig von Ort und Zeit selbstbestimmt ihre beruflichen Chancen für Einstieg in die neue Berufswelt verbessern können“, sagt Studienleiter Dr. Ralf Andreas Thoma vom Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel (www.bwl-institut.ch). Das Institut verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Distance-Learning-Anbieter (www.bwl-institut.ch). Der modular aufgebaute Fernlehrgang „Betriebswirtschaft“ startet am 15. April 2021.

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Mit dem Athletes Network haben die Gründer Beni Huggel und Dave Heiniger ein aktives Netzwerk aus Sport und Wirtschaft gebildet, um Profisportlern den Eintritt in die Nachsport-Karriere zu ermöglichen. Das Netzwerk bildet Partnerschaften mit Unternehmen, die an den „erfolgreichen Transfer des Athletes Mindset“ glauben. Der frühere Schweizer Fußballprofi Beni Huggel sieht mehrere Faktoren, auf die sich Sportler in einem neuen Umfeld einstellen müssen. Zum Verlust der bisherigen Identität über Bedeutungslosigkeit bis hin zu existentiellen Sorgen gesellen sich körperliche Veränderungen sowie die Unzufriedenheit durch einen geänderten Lebensstil. Der Übergang vom aktiven Profisportler in die Wirtschaft ist nach Ansicht des HR-Experten Dave Heiniger eine Herausforderung per se. Der Athlet müsse sich vom alten Lebensabschnitt verabschieden und eine neue Identität finden. Bisher habe er in seiner Sportart zu den Besten gezählt. „Wir unterstützen den Athleten, dass er im Beruf mit einer neuen Leidenschaft antritt.“

Sportler sollten bereits während der Karriere entsprechende Akzente in Aus- und Weiterbildung setzen und sich besser auf den Neustart vorbereiten, wie Beni Huggel mit Blick auf seinen Wechsel resümiert. „Die Nachsport-Karriere dauert doppelt so lange wie die Sportkarriere. Es lohnt sich, den Prozess des Übergangs sorgfältig und begleitet anzupacken.“ Zu den wichtigen Begleitinstrumenten zählt für Sportler die Weiterbildung in Betriebswirtschaft sowie das Lernen von Sprachen. Das Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel bietet unterschiedliche Weiterbildungsmodule an, die sich bereits während der Sportlerkarriere absolvieren lassen. „Nur wer eine Bilanz lesen kann und Einblick ins Controlling hat, macht in der Berufswelt die wichtigen Schritte auf der Karriereleiter“, so der Studienleiter. Das Institut konzentriert sich auf die wesentlichen Themenfelder der Betriebswirtschaftslehre, die in der digitalen Welt wichtig sind. Dazu bietet das Fernstudium große Flexibilität: Der Studierende kann sich den Lernstoff einteilen und je nach Belastung durch den Sport mehr oder weniger lernen.

Der modular aufgebaute Fernlehrgang „Betriebswirtschaft“ startet am 15. April 2021. Das neun- bis zwölfmonatige Intensivstudium ist auf die Bedürfnisse von Führungskräften zugeschnitten, die sich umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen möchten. Der in zehn Module unterteilte Studiengang, der bereits zum 45. Mal aufgelegt wird, schließt als Dipl.-Betriebsökonom (BI) ab. Praxisrelevante Kenntnisse in „Betriebswirtschaft“ stehen im Fokus des Fernlehrgangs, wie Rechnungswesen, Controlling, aber auch Marketing, Strategie und Unternehmensführung.

Die Lehrgänge können auch als Crashkurse absolviert werden, die kurz und kompakt die wesentlichen Themen vermitteln. Wer sich einen Eindruck von den Lehrgängen verschaffen will, kann Auszüge aus den Lehrgangsunterlagen kostenlos und unverbindlich unter www.bwl-institut.ch einsehen. Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG
Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2021 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch.

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Atlas Business Language ABL GmbH



Richtungsweisendes Urteil:

+++ Bundesgerichtshof rettet den Hanftee+++


Cannabis Verband Bayern (CVB) begrüßt neue Rechtsauslegung des deutschen Betäubungsmittelgesetzes (BtMG)


LEIPZIG/MÜNCHEN (24.03.21) – Hanftee gerettet: Der Cannabis Verband Bayern (CVB) hat das Urteil des 6. Strafsenats am Bundesgerichtshof (BGH) im sogenannten Hanfbar-Braunschweig-Prozess (AZ 6 StR 240/20) als richtungsweisend für die aufstrebende Hanfbranche bezeichnet. Nach Ansicht des BGH darf Hanftee grundsätzlich auch an Endverbraucher zu Konsumzwecken verkauft werden, wenn eine Berauschung ausgeschlossen ist. „Das ist ein Meilenstein für die Branche, jetzt ist hoffentlich die Hexenjagd der Ermittlungsbehörden gegen kleine Ladenbesitzer vorbei“, freut sich Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern und Betreiber der Ladenkette „Hanf – der etwas andere Bioladen“. Der CVB war mit einer Kundgebung am Mittwoch vor dem BGH in Leipzig publikumswirksam vertreten.

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Mit dem BGH-Urteil geht für Wenzel Cerveny eine wichtige Forderung in Erfüllung, die er über Volksbegehren und Petitionen postulierte. „Der BGH hat in Sachen Hanftee Klarheit geschaffen.“ Die junge Branche war seit 2019 heftigen Repressionen durch die Ermittlungsbehörden, insbesondere in Bayern, ausgesetzt. Die Polizei habe im Zuge von Razzien bei kleinen Einzelhändlern Hanftee und andere Produkte konfisziert, die um die Ecke bei Drogerie-Discountern verkauft wurden. „Die Ungleichbehandlung ist hoffentlich vorbei. Ein wichtiges politisches Ziel unseres Verbandes ist erreicht worden“, so Wenzel Cerveny.

Richtungsweisend ist für Wenzel Cerveny die Klarstellung der bisher heiß diskutierten Passage zur Anlage I zu §1 Abs.1 Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Dort heißt es in Abschnitt b) in den Ausnahmen zu nichtverkehrsfähigen Betäubungsmitteln, also den erlaubten Fällen: Cannabis-Pflanzen oder Pflanzenteile, „wenn sie aus dem Anbau in Ländern der Europäischen Union mit zertifiziertem Saatgut … stammen, [… ] oder ihr Gehalt an Tetrahydrocannabinol 0,2 Prozent nicht übersteigt und der Verkehr mit ihnen (ausgenommen der Anbau) ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen“.

„Die Klarstellung war wichtig“, sagt Wenzel Cerveny: „Problematisch war bisher immer der Verkauf von Nutzhanf an Endkunden. Aus der Passage des ausschließlich gewerblichen Zweckes haben die Ermittlungsbehörden bisher eine Betäubungsmitteleigenschaft von Hanftee oder CBD-Blüten konstruiert.“


Der 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofes hat im Revisionsverfahren gegen das Hanfbar-Braunschweig-Urteil klargestellt: Entgegen der Auffassung des Landgerichts verbiete die Ausnahmevorschrift nicht grundsätzlich den Verkauf an Endabnehmer zu Konsumzwecken. „Es reicht, wenn einer der Beteiligten gewerblich handelt“, sagte der Vorsitzende Richter Prof. Dr. Günther Sander in der Urteilsverkündung. Jedoch müsse ein Missbrauch ausgeschlossen sein. Das Landgericht Braunschweig hat laut Urteil nicht geprüft, „ob der Vorsatz der Angeklagten auch die Möglichkeit eines Missbrauchs der vertriebenen Pflanzenteile zu Rauschzwecken umfasste.“ Mit anderen Worten: Das Landgericht habe die Prüfung versäumt, ob sich aus dem Hanftee etwa Brownies mit Rauschwirkung backen lassen.

Der Vertreterin der Generalstaatsanwaltschaft, Dr. Sophie Korth, entfuhr während der Urteilsverkündung ein hörbarer Stoßseufzer. Die Revision der Staatsanwaltschaft hat laut BGH-Urteil zur Aufhebung der Strafaussprüche geführt. Der BGH-Senat sah einen Rechtsfehler in der Annahme des Landgerichts, die Angeklagten seien einem schuldmindernden (vermeidbaren) Verbotsirrtum erlegen. Das Gericht sah einen Unterschied gegeben, ob Hanftee in einem Ladenlokal verkauft oder etwa Marihuana in einer dunklen Bahnhofsgegend angeboten werde.

Das Landgericht Braunschweig hatte zwei Händler der Hanfbar Braunschweig wegen des Verkaufs von Hanftee zu Bewährungsfreiheitsstrafen in Höhe von neun und sieben verurteilt (Urteil v. 29.01.2020, Aktenzeichen 4 KLs 5/19). Trotz eines niedrigen THC-Gehalts zwischen 0,08 und 0,33 Prozent) hatte das Landgericht Braunschweig ein unerlaubtes Handeln mit Betäubungsmitteln erkannt.

Rettet den Hanftee"

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15,5 Tonnen aus Nordmazedonien: CSU an der Speerspitze der Cannabis-Dealer?

+ + + Will die Justiz in Bayern lästige Konkurrenz erledigen? + + +

Nach Rücktritt von MdB Tobias Zech fordert Cannabis Verband Bayern (CVB): Kleine Händler und Nutzhanf-Landwirte nicht weiter drangsalieren/BGH-Verhandlung am Mittwoch wg. Hanfbar Braunschweig


MÜNCHEN/LEIPZIG (21.03.21) - Die schärfsten Gegner einer Legalisierung von Cannabis sitzen in der CSU. Die bayerischen Ermittlungsbehörden langen am härtesteten gegen Händler von nicht rausch verursachenden Cannabidiol (CBD)-Produkten und gegen Landwirte wegen Hanftee zu. „Räumt die bayerische Justiz lästige Konkurrenz aus dem Weg, damit CSU-Politiker bessere Geschäfte machen können?“, fragt sich Wenzel Cerveny, Vorsitzender des Cannabis Verband Bayern. Die deutsche Cannabis-Branche wartet am kommenden Mittwoch (24.03.21) auf eine Revisionsentscheidung des 6. Strafsenats am Bundesgerichtshof (BGH) in Leipzig zum „Hanfbar-Braunschweig“-Urteil, bei der zwei Betreiber zu Bewährungsfreiheitsstrafen verurteilt worden sind.

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CSU-Politiker macht Weg für mazedonischen Hanf frei
Es ist kaum vorstellbar: Ein CSU-Politiker will laut Spiegel mit seinen Geschäftspartnern 15,5 Tonnen Cannabis aus Nordmazedonien auf den deutschen Markt bringen. „Langsam wird es immer klarer, warum besonders die Unions-Politiker die Cannabis-Prohibition aufrechterhalten wollen. Die Strippenzieher sitzen sogar im Parlament“, wirft Cerveny der Politik vor. Derweil würden Händler und Landwirte, die Hanftee aus harmlosem Nutzhanf vertreiben, mit Polizei-Razzien drangsaliert. „Das ist der Hohn im Fall Zech: Die bayerischen Ermittler machen den Weg frei für das nordmazedonische Hanf.“ Der CSU scheint es gut zu passen, dass Cannabis nicht legalisiert wird. Wenzel Cerveny: „Nur so kann die Politik ihr Süppchen am Schwarzmarkt kochen.“

Der am Freitag zurückgetretene CSU-Bundestagsabgeordnete Tobias Zech (39) aus dem oberbayerischen Garching an der Alz (Lkr. Altötting) hat keine rechtlichen Probleme wegen seiner Beraterarbeit, aber die Verquickung mit seinen Geschäften wirft Fragen auf. Er war seit 2016 für eine fünfstellige Honorarsumme für den inzwischen wegen Korruption verurteilten nordmazedonischen Premier Nikola Gruevski tätig. Nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag hat Tobias Zech seit 2017 seine guten Kontakte in den Balkan für das große Geschäft mit Cannabis nützen wollen.

Am 19. Januar 2017 hat der deutsche Bundestag einstimmig das „Cannabis als Medizin“-Gesetz verabschiedet – offensichtlich mit der Stimme des damaligen MdB Tobias Zech. Der CSU-Mann sah diese Marktnische offensichtlich für sich als große Chance, als er bei der Wahl am 24. September 2017 nicht mehr über die Landesliste in den Bundestag einrücken konnte. Er sah sich nach einer interessanten Geschäftsidee um, die seine Kontakte in den Balkan unterstützten. Seit Oktober 2019 ist Zech laut Xing Vorstandsmitglied bei der PharmCann Deutschland AG.

Aufsichtsratsvorsitzender der PharmaCann Deutschland AG ist laut Spiegel Zlatko Keskovski, ehemaliger Vizechef des mazedonischen Geheimdienstes UBK und passionierter Karatekämpfer. Als Vorstandsvorsitzender der Pharmacann Polska Sp.zo.o. mit Sitz in Warschau, erklärte Keskovski, dass er „über seine eigene Vertriebsanlagen in Deutschland direkt an Apotheken verkaufen werde, während das polnische Unternehmen auch anderen deutschen Unternehmen White-Label-Dienstleistungen anbieten werde“ (Quelle: https://drugsinc.eu/de/cannabis-uit-macedonie-kan-huidige-europese-markt-concurreren/).

Zech hatte politisches Glück: Astrid Freudenstein, OB-Kandidatin der CSU in Regensburg, zog sich in die Domstadt zurück, so dass der Oberbayer nachrückte. So kamen seine Geschäfte ans Tageslicht. Vorstandsmitglied Zech will mit der PharmCann Deutschland legale Cannabisrohstoffe gewinnen, veredeln und entwickeln. Seit Aufsichtsratschef besitzt laut Spiegel in Nordmazedonien die Lizenz zum Cannabisanbau. Er soll im Herbst eine Lagerhalle bei Skopje eröffnet haben, um jährlich rund 15,5 Tonnen Cannabis zu produzieren. „Die Kleinen hängt man, die Großen machen ihre Geschäfte mit der Politik“, ist das Fazit für Wenzel Cerveny, der in Bayern die Ladenkette „Hanf – der etwas andere Bioladen“ mit zehn Geschäften betreibt.

Alltag in Deutschland: Kleine Händler auf dem Kieker

Der sechste Strafsenat des Bundesgerichtshofs beschäftigt sich am kommenden Mittwoch, 24. März 2021, um 13 Uhr in Leipzig mit einer Revisionsverhandlung. Das Landgericht Braunschweig hatte zwei Händler der Hanfbar wegen des Verkaufs von Hanftee zu Bewährungsfreiheitsstrafen verurteilt (Urteil v. 29.01.2020, Aktenzeichen 4 KLs 5/19). Trotz eines niedrigen THC-Gehalts hatten die Richter ein unerlaubtes Handeln mit Betäubungsmitteln erkannt. Der Cannabis Verband Bayern wird vor Ort in Leipzig sein.

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+++ FDP-Innenexpertin kritisiert Corona-Grenzkontrollen +++


Sandra Bubendorfer-Licht sieht unverhältnismäßige Belastungen für Menschen und Wirtschaft/Bundesinnenminister Seehofer will die am 14. Februar 2021 eingeführten Kontrollen fortführen



BERLIN/AMPFING (25.02.2021) – Die bayerische FDP-Innenexpertin Sandra Bubendorfer-Licht hat sich gegen längerfristige Corona-bedingte Grenzkontrollen Bayerns zu den Nachbarländern Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol ausgesprochen. „Grenzkontrollen führen zu unverhältnismäßigen Belastungen für Menschen und die Wirtschaft“, sagte die Innenpolitikerin am Donnerstag in Berlin. Innenminister Horst Seehofer (CSU) muss nach Ansicht der liberalen Innenpolitikerin alles tun, um weitere Kontrollen zu verhindern.

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Die flächendeckenden Grenzkontrollen im letzten Jahr sind laut Bubendorfer-Licht eine enorme Belastung für die Bewohner in den Grenzregionen gewesen. Von März bis Juni 2020 mussten Pendler und Handwerker große Umwege und lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Seit 14. Februar 2021 hat Bundesinnenminister Horst Seehofer erneut Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen an der Grenze zu Tschechien und zum österreichischen Bundesland Tirol angeordnet. Ohne Absprache mit den Nachbarstaaten und der Europäischen Union habe Seehofer die Kontrollen eingeführt. Der CSU-Innenminister habe es versäumt, ausreichend Vorkehrungen, um die zu erwartenden Probleme zu beheben, kritisiert Bubendorfer-Licht.

Die Bundesregierung sollte Warnungen der deutschen Wirtschaft ernst nehmen, sagt die liberale Bundestagsabgeordnete. Insbesondere der Güter- und Warenverkehr leide unter den Maßnahmen. Dabei gehen von Lkw-Fahrern ein sehr niedriges Infektionsrisiko aus, wie Test von Lkw-Fahrerinnen und Fahren ergeben haben. Grenzkontrollen allein vermeiden nach Ansicht der Innenpolitikerin nicht die Übertragung von Corona-Mutationen. Besser wäre es, auf eine massive Teststrategie zu setzen und die von der Pandemie betroffenen Nachbarstaaten zu unterstützen.

Grenzkontrollen belasten nach Ansicht von Sandra Bubendorfer-Licht auch Familien und Paarbeziehungen. „Einreisesperren treffen nicht nur die Bürger an der Grenze, sondern auch EU-Bürger unterschiedlicher Nationalitäten „Der Sicherheitsgewinn ist angesichts der erheblichen Einschränkungen für die Betroffenen gering“, sagt die bayerische FDP-Politikerin. In einem zusammenwachsenden Europa gehörten grenzüberschreitende Paarbeziehungen zur Normalität.

Foto: Deutscher Bundestag/Inga Haar



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+ + + „Wir wollen keinen Geschlechterkampf“ + + +

Interessengemeinschaft Jungen Männer und Väter (IG-JMV) kämpft für tatsächliche Gleichberechtigung/Aktivisten lassen sich nicht in die rechte Ecke stellen/Offener Brief an die Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus (CDU/CSU) und Dr. Rolf Mützenich (SPD)

BERLIN/SINDELFINGEN (18.02.21) – Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) hat bekräftigt, sich auf der Basis des Grundgesetzes für die Gleichberechtigung der Geschlechter einzusetzen. „Wir wollen keinen Geschlechterkampf“, betonte Sprecher Johannes Fels (Sindelfingen). Gleichzeitig wehrt sich die Initiative, in die rechte Ecke gestellt zu werden (https://ig-jmv.de/)
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In einem offenen Brief an die Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus (CDU/CSU) und Dr. Rolf Mützenich (SPD) verteidigt sich die IG-JMV gegen Angriffe von Christel Steylaers, Bundessprecherin des Vereins zur Förderung der Frauenpolitik in Deutschland e. V. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Remscheid hat sich bei der Großen Koalition in Berlin beschwert, dass ein Männer- und Väterverband mit 400.000 Euro gefördert werde. Der Fördertopf in Millionenhöhe wurde in der Vergangenheit nur an Fraueninitiativen verteilt.

Männer sind ebenfalls Opfer
„Männer müssen ebenfalls als Opfer betrachtet werden“, wendet IG-JMV-Sprecher Johannes Fels ein. Nach einer Studie der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) geht 50 Prozent der häuslichen Gewalt von Täterinnen aus. Nehme man die psychische Gewalt gegen Kinder und Männer noch hinzu, liege der Anteil der Täterinnen weit über 50 Prozent. Die Bundessprecherin bestreite schlicht, dass es Täterinnen gibt, so Johannes Fels. Zudem rücke Christel Steylears Väter, die sich gegen Gewalt in der Familie aussprechen, in die rechte Ecke. Damit müsse sie sich als Gleichstellungsbeauftragte auch nicht mehr um deren Probleme kümmern, so die IG-JMV.

Die IG-JMV weist Vorwürfe zurück, Männer- und Vätervereine würden sich gegen die partnerschaftliche Gleichberechtigung richten. Es sei zu vermuten, so Johannes Fels, dass Christel Steylears ein Problem mit der Gleichberechtigung von Männern und Frauen habe. „Wir bekämpfen Diskriminierung aller Art“, sagt der IG-JMV-Sprecher. Zweck der Gleichberechtigung sei einzig und allein, Benachteiligungen unabhängig vom Geschlecht des/der Benachteiligten zu verhindern. „Opfer können männlich und weiblich sein, auch wenn Frau Steylears das nicht wahrhaben will.“

Nachteile von Männern im Familienrecht
Wenn es in familienrechtlichen Streitigkeiten um elterliche Sorge, die Betreuung der Kinder oder Unterhaltsrecht geht, werden Männer nach Ansicht von IG-JMV massiv benachteiligt. Das gleiche gilt für Johannes Fels beim Gewaltschutz: „Für männliche Opfer von häuslicher Gewalt gibt es kaum Hilfsangebote.“

Die Männer- und Väterverbände kämpfen Fels zufolge ohne Zweifel für die tatsächliche Gleichberechtigung. Dieses Streben spricht ihnen Christel Steylears einfach ab. Sie bestreitet die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen. „Es sind aber nicht 90 Prozent der Alleinerziehenden weiblich, weil die Väter keine Verantwortung übernehmen wollen“, bekräftigt der IG-JMV-Sprecher. Diese Quote liege daran, dass Väter systematisch benachteiligt werden.

Es sei richtig, Frauen dort zu fördern, wo Förderbedarf besteht, betont die Initiative. Aber auch Männer müssten dort gefördert werden, wo sie benachteiligt seien. „Wer für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zuständig ist, die Möglichkeit jedoch verneint, auch Männer könnten in gewissen gesellschaftlichen Bereichen benachteiligt sein, ist völlig fehl am Platz.“

Die Reaktion von Christel Steylears beweist, dass eine authentische Arbeit für die Interessen von männlichen Bürgern dringend stärker gefördert werden muss. „Die Förderung von Männerverbänden, welche sich für die Beseitigung von Diskriminierung von Männern einsetzen, muss ebenso selbstverständlich sein, wie die Förderung von Frauenverbänden.“

Über die IG-JMV
Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG-JMV) ist der parteipolitisch neutrale Zusammenschluss folgender Initiativen: MANNdat e. V. (vertreten durch David Müller, Beirat des Vorstands, www.manndat.de), Trennungsväter e. V. (Vorsitzender Thomas Penttilä, www.trennungsvaeter.de) und Väterbewegung e. V. (Vorstand Johannes Fels, www.vaeterbewegung.org). Die IG–JMV fordert neue politische Strukturen und einen neu ausgerichteten geschlechterpolitischen Diskurs für Deutschland in einem ganzheitlichen Ansatz. Frauen und Männer sollen in ihren jeweiligen unterschiedlichen, aber auch in ihren gemeinsamen Bedürfnissen wahrgenommen werden können.

Die IG–JMV fordert von der Politik eine grundlegende Modernisierung des deutschen Familienrechts unter Einbeziehung der Bedürfnisse von (getrennt erziehenden) Vätern. Familie ist ganzheitlich zu verstehen, insbesondere mit dem Fokus auch auf Nachtrennungsfamilien. Familie besteht vor, während und nach Auflösung der Paarbeziehung. Elterliche Verantwortung gilt ein Leben lang mit gleichen Rechten und Pflichten für beide Eltern.

www.koenig-online.de/pressefach_ig_jmv.html



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+++ Spannende Zeiten im Großhandel mit Kfz-Ersatzteilen +++


Die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht im Unternehmergespräch mit Jörg Neimcke, Geschäftsführer der Neimcke GmbH Co.KG (Mühldorf) und Vorstand des Industrie- und Wirtschaftsverbundes Mühldorf e. V.



MÜHLDORF (12.02.21/pm) - Der Corona-Lockdown bremst einen systemrelevanten Betrieb im Großhandelsmarkt für Kfz-Ersatzteile nur wenig aus. Die Branche steht vor dem Umbruch und beschäftigt sich mit der Elektromobilität (deutlich weniger Teile), Designschutz von sichtbaren Teilen sowie dem Umgang mit fahrzeuggenerierten Daten. Über diese Entwicklungen sprach die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) mit Jörg Neimcke, Geschäftsführer der Neimcke GmbH & Co.KG und Vorstand des Industrie- und Wirtschaftsverbundes Mühldorf e. V. (IVM).

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Als systemrelevanter Betrieb war die Neimcke GmbH & Co.KG in der ersten Welle des Corona-Lockdowns nur wenig von einem Umsatz-Rückgang betroffen. 2020 sei trotz Corona kein schlechtes Jahr gewesen. Allenfalls eine Umsatz-Delle habe das Unternehmen eingefahren, so Geschäftsführer Jörg Neimcke.

Mit über 300 Mitarbeitern bietet das zur LKQ Europe gehörende Unternehmen an den Standorten Mühldorf (Firmensitz), Traunstein, Kirchheim bei München und Salzburg ein Vollsortiment von KFZ-Verschleißteilen, Auto-Zubehör, Pflegeprodukten, Werkstatteinrichtungen und sonstige Bedarfsgüter der Kfz-Werkstätten und Industrie. Zum besonderen Service gehört die bis zu viermalige Lieferung innerhalb eines Tages. Für 2021 fürchtet die Branche hingegen ein „schweres Geschäft“. Jörg Neimcke nennt einen einfachen Zusammenhang: Weniger Autofahrten – weniger Verschleiß. Wenn die Autoindustrie weniger Fahrzeuge verkauft, sei dies für die Werkstätten von Vorteil. „Je älter die Fahrzeuge werden, umso mehr Ersatzteile brauchen sie“, so Neimcke. Allerdings sei im Bereich der Werkstatteinrichtungen ein zeitversetzter Rückgang an Neubauten und Umbauten zu erwarten.

Der Lockdown hat das mittelständische Unternehmen im Personalbereich vor Herausforderungen gestellt. Von Mai bis Juli sind laut Neimcke etwa zehn Prozent der Mitarbeiter in Kurzarbeit gegangen. Ein Hygienekonzept musste im Büro und im Lager umgesetzt werden. Es seien neue Formen des mobilen Arbeitens erprobt worden, ohne in die strengen Regelungen für reines Home-Office zu fallen, so Jörg Neimcke. Mit dem Lockdown und Kontaktverboten seien im Vertrieb verstärkt Online-Meetings eingesetzt werden, um etwa Kunden neue Produkte vorzustellen.

Die Bundesregierung ist mit der Home-Office-Verordnung laut Sandra Bubendorfer-Licht über das Ziel hinausgeschossen und sorgt vor allem für mehr Bürokratie. Im Zweifel führten die Regelungen sogar zu weniger Home-Office. Die Bundesregierung habe den Trend verpasst und in der Krise auf die Schnelle eine unausgegorene Regelung geschaffen, so Bubendorfer-Licht. Mit dem verstärkten Einsatz von Online-Instrumenten hingegen bringe die Digitalisierung Vorteile: „Man muss nicht mehr jede Sitzung vor Ort machen“, betonte die Abgeordnete und verwies auf Erfahrungen aus dem Politikbetrieb.

Das kommende Thema in der Ersatzteil-Branche ist der Umstieg auf die Elektromobilität. Rund zwei Drittel weniger Teile sind laut Jörg Neimcke in einem Strom-Auto verbaut. Viele Teile in der Antriebstechnik wie Anlasser, Einspritzsystem, Kurbelgehäuse, Tank oder Auspuff seien überflüssig. Neben dem Elektro-Antrieb spielen Neimcke zufolge Daten in der Zukunft eine größere Rolle. Der Zugriff auf diese fahrzeuggenerierten Daten sei für den freien Ersatz- und Verschleißteilemarkt leider immer noch recht stark eingeschränkt. Die Branche hofft darauf, dass der Gesetzgeber faire Chancen für alle Marktteilnehmer ermöglicht. Seit dem verpflichtenden Einbau von ECall-Systemen werden Notrufe an die Fahrzeughersteller exklusiv übermittelt. Auch bei autonomen Fahrzeugen werde es in Zukunft wichtig sein, so Jörg Neimcke, dass der Besitzer weiterhin die Wahl hat, wo er sein Fahrzeug warten lasse.

Besonders beschäftigt sich der Autoteile-Handel mit dem Designschutz für sichtbare Ersatzteile. Die Designschutzrichtlinie 98/71/EG regelt, dass die Erscheinungsform eines ganzen Erzeugnisses oder eines Teils davon unter bestimmten Voraussetzungen geschützt werden kann. Damit können Automobilhersteller laut Neimcke das Design eines Fahrzeugs schützen. Deutschland habe bei der Umsetzung der Designrichtlinie in nationales Recht den Designschutz für sichtbare Ersatzteile seit diesem Jahr abgeschafft, allerdings mit einem Bestandsschutz von 25 Jahren. Erst danach profitiere der Verbraucher von ähnlich günstigen Ersatzteilpreisen wie in anderen Ländern Europas.

Betroffen davon seien Ersatzteile, die bei einer Autoreparatur zur Wiederherstellung der ursprünglichen Erscheinungsform des Autos verwendet werden, also z.B. Motorhauben, Kotflügel, Außenspiegel, Scheiben, Scheinwerfer und Rückleuchten. Die Automobilhersteller reklamieren das Designrecht, um höhere Preise für Ersatzteile durchzusetzen, so Neimcke. Im Mühldorfer Ersatzteillager sind die Teile in Erstausrüster-Qualität, Werkzeuge und Geräte für den professionellem Einsatz auf Lager.
Die Liberalisierung ohne Designschutz für Ersatzteile sichere hingegen günstige Verbraucherpreise, so die FDP-Bundestagsabgeordnete. Die sogenannte Reparaturklausen im Designrecht ermögliche einen vorteilhaften Wettbewerb. „Die Reparaturklausel steht für einen freien und harmonisierten Markt und verhindere verdeckte Subventionen zugunsten der Automobilhersteller“, betont die Sandra Bubendorfer-Licht. Bildtext:
Im Lager des Großhändlers für Kfz-Ersatzteile: Neimcke-Geschäftsführer Jörg Neimcke im Gespräch mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing). (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei)





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CSU, FW und AFD lehnen Hanftee-Petition ab


Hanfladen-Besitzer Wenzel Cerveny wollte Klarheit, warum harmlose Hanfprodukte beschlagnahmt werden/Staatsregierung: Hanftee aus Blätter und Stängel gefährlich“


MÜNCHEN (11.02.21) – Die Mehrheit von CSU, Freie Wählern und AfD haben die Petition von Hanfaktivist und Ladenbetreiber Wenzel Cerveny (59) abgelehnt. „Ich habe nicht mehr erwartet“, sagte Cerveny nach der Sitzung am Donnerstag. Der Petitionsausschuss hatte 22 Minuten über Hanfprodukte diskutiert. 45 Zuschauer hatten live die youtube-Übertragung verfolgt.

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Genau um 12.22 Uhr rief die Ausschussvorsitzende Petra Guttenberger (CSU) die Petition Nummer 7 von Wenzel Cerveny auf. Der Münchner Hanfaktivist und Ladenbetreiber hatte sich beschwert, dass harmlose Produkte wie Hanfblütentee in seinen bayernweit zehn Ladengeschäften in einer regelrechten Hetzjagd beschlagnahmt werden.

Für Berichterstatter Dr. Franz Rieger (Regensburg) von der CSU ist die Sache klar. Das Betäubungsmittelgesetz sei ein Bundesgesetz, darum bestehe „kein Grund für die Petition“. Karin Hiersemann (SPD), weitere Berichterstattung, verwies auf ein Volksbegehren 2016, das hinsichtlich der Zuständigkeit ein Sondervotum enthalten habe und bejahte eine Behandlung des Themas in Bayern. „Wir müssen uns inhaltlich damit beschäftigen“, meint Karin Hiersemann, da immer mehr Produkte auf den Markt kommen. Dr. Franz Rieger betonte, die SPD hätte in den letzten sieben Jahren auf Bundesebene genug Zeit gehabt und jetzt immer noch die Gelegenheit, das Thema über das SPD besetzte Justizministerium „einzuspeisen“.

Toni Schuberl (Bündnis 90/Die Grünen) sprach an, dass er ein Paket mit Hanföl und Hanftee erhalten habe. Wie sei dies rechtlich einzuordnen? Wenzel Cerveny hatte in einer konzertierten PR-Aktion zwischen Weihnachten und Neujahr allen 205 bayerischen Landtagsabgeordneten ein Infopaket mit Hanföl und Hanftee zugeschickt. Die Ausschussvorsitzende Petra Guttenberger erklärte, sie habe die Hanfprodukte zur Überprüfung an die Staatsanwaltschaft Fürth weitergeben habe.

Einen genauen Einblick in die augenblickliche juristische Sicht der bayerischen Staatsregierung hat Dr. Frank Hartmann, Landtagsbeauftragter im Justizministerium gegeben. Zunächst verwies er im Hinblick auf die steigende Zahl an Durchsuchungen von Hanfläden auf deren zahlreiche Neueröffnungen. Seiner Ansicht nach gibt es auch „kein Verwirrungspotential“, was das Hanf betrifft. Grundsätzlich „ungefährlich“ hält er Endprodukte wie Papier, Hosen oder Seile – also Alltagsgegenstände, die nicht zum Rausch missbraucht werden könnten. Als gefährlich erachtet die bayerische Staatsregierung, „alles, was mit der ursprünglichen Pflanze zu tun hat: „Alles, was in Blätterform da ist, ist gefährlich.“ Dazu zählt auch Tee in Blätterform und mit Stängeln. „Endverbraucher sollten die Finger davonlassen“, rät der Beamte aus dem Justizministerium. Die Ausschuss-Vorsitzende Petra Guttenberger zeigte sich irritiert: „Aber Hanföl wird überall angeboten?“ Dr. Hartmann dazu: „Öl ist strafrechtlich vom Grundsatz unbedenklich, weil es keine Blätter mehr enthält.“

Bayerische Staatsregierung ignoriert EU-Urteil
Die Haltung der bayerischen Staatsregierung ist für Petent Wenzel Cerveny nicht tragbar: „Die bayerische Staatsregierung ignoriert EU-Gerichtsurteile“, kommentierte er den Auftritt. Die bayerische Justiz geht laut Cerveny selbst bei Produkten mit der nicht-psychoaktiven Substanz Cannabidiol (CBD) entweder aus Unkenntnis oder in vollem Bewusstsein von „Marihuana“ aus und unterstellt ein Drogendelikt. Er verweist auf ein aktuelles Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 19.11.20 nachlesen: (PM Nr. 141/20: https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2020-11/cp200141de.pdf). „CBD ist kein Suchtmittel“, stellt der Europäische Gerichtshof unmissverständlich fest. Perfide werde es allerdings, so Cerveny, wenn CBD-Produkte in den Hanfläden sichergestellt werden, aber zur gleichen Zeit in den Regalen der Drogeriemärkte von DM, Rossmann, Müller oder Reformhaus stehen. Auf diesem Auge scheint die bayerische Staatsanwaltschaft blind zu sein. Cerveny kritisierte, wieso in der EU zugelassene Sorten mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent angebaut werden dürfen.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Hagen findet es als Unding, dass Händler durch solche Aktionen „drangsaliert“ werden. „Wir brauchen Rechtsklarheit.“ Die Justiz belaste sich mit solchen Aktionen. „Wir brauchen klare rechtliche Regelungen“, betonte auch Ausschuss-Vorsitzende Guttenberger, „aber dafür ist der Bund zuständig“.

Mit dem Votum von CSU, Freie Wähler und AfD wurde die Petition abgelehnt. Die Vertreter von SPD, B90/Die Grünen und der FDP hatten dafür gestimmt, die Petition als Material der Staatsregierung zur Kenntnisnahme zu verweisen.

Der Weg auf die Bundesebene ist nach dem Ergebnis der bayerischen Petition für Wenzel Cerveny vorgezeichnet. Positiv sieht der Hanfaktivist das Votum der SPD. Auf Bundesebene sei auch noch die Linke für die Liberalisierung. Eine Mehrheit im Bundestag würde bereits jetzt stehen. „Wir fahren nach Berlin“, steht für Wenzel Cerveny fest. Er will seine Aktionen mit einer Petition beim Deutschen Bundestag fortsetzen.

Über die DCI GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft die Einzelhandelskette „Hanf der etwas andere Bioladen“ mit einem Muster-Shop in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen gibt es bayernweit zehn Filialen (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Rosenheim und Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des 2017 erlassenen Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

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CSU, Freie Wähler und AfD lehnen Hanftee-Petition ab: Der Petitionsausschuss im Bayerischen Landtag unter Vorsitz von Petra Guttenberger (CSU) hat sich am Donnerstag mit einer Petition von Wenzel Cerveny (59), Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB) und Betreiber einer Ladenkette, beschäftigt. Er wollte Klarheit, warum Hanftees bei Razzien beschlagnahmt werden.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





Landtag beschäftigt sich mit Hetzjagd auf Hanfprodukte


Sitzung aus dem Petitionsausschuss wird live am Donnerstag, 11. Februar 2021, ab 9.15 Uhr unter https://www.youtube.com/user/BayernLandtag übertragen


MÜNCHEN (09.02.2021) – Der Verkauf von Hanfprodukten im Lichte des Betäubungsmittelgesetzes steht auf der Tagesordnung des Petitionsausschusses im Bayerischen Landtag. Der Münchner Hanfaktivist und Ladenbetreiber Wenzel Cerveny (59), Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) hat sich in einer Petition darüber beschwert, dass harmlose Produkte wie Hanfblütentee in seinen bayernweit zehn Ladengeschäften in einer regelrechten Hetzjagd beschlagnahmt werden. „Wir verwenden als Rohstoff von der EU zugelassenen Nutzhanf mit einem Gehalt von weniger als 0,2 Prozent Tetrahydrocannabinol (THC), andere Bestandteile wie Cannabidiol sind aus EU-Sicht kein Suchtmittel“, stellt Cerveny im Vorfeld klar. Die Sitzung des Petitionsausschusses im Bayerischen Landtag wird am Donnerstag, 11. Februar 2021, ab 9.15 live im Internet unter der Adresse https://www.youtube.com/user/BayernLandtag übertragen. Mit der Berichterstattung im Ausschuss wurden die Abgeordneten Dr. Franz Rieger (CSU) und Alexandra Hiersemann (SPD).

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Wenzel Cerveny, der coronabedingt die Sitzung online verfolgen muss, versteht die permanenten Beschlagnahmen der bayerischen Ermittlungsbehörden als Hetzjagd gegen die Hanfbranche. Nach einer großen Razzia im April 2019 hat die bayerische Justiz erst am letzten Dienstag (02.02.21) in Landshut und Ingolstadt zugeschlagen und mehrere Beutel Hanfblütentee beschlagnahmt. Hanf wird laut Cerveny als alte Kulturpflanze seit vielen Jahrtausenden in der Naturheilkunde eingesetzt. Der menschliche Körper produziere nicht nur seine eigenen Cannabinoide, er habe ein sogenanntes Endocannabinoides-System (ECS) entwickelt. Dieses System bestehe aus Rezeptoren und Enzymen. Gerate das System ins Ungleichgewicht, führe dies zur Schwächung des Immunsystems. Der nachhaltige Rohstoff Hanf sei Lieferant für mehr als 50.000 Produkte. Hanf enthalte zahlreiche Wirkstoffe. Die bekanntesten seien das psychoaktive Tetrahydrocannabinol (THC) und das nicht-psychoaktive Cannabidiol (CBD).

Trotz des Unterschieds ist Hanf laut Cerveny in der deutschen Rechtsordnung immer noch als Betäubungsmittel klassifiziert. „Wir brauchen endlich Klarheit“, fordert er. Unbestimmte Begriffe und missverständliche Formulierungen im deutschen Betäubungsmittelgesetz (BtMG) führten dazu, dass es zu einer uneinheitlichen und aus Bürgersicht oft willkürlichen Rechtsprechung kommt. Deshalb will Cerveny eine bayerische Auslegung für das Betäubungsmittelgesetz und Klarheit erhalten, welche Hanfprodukte verkauft werden dürfen. Dazu hatte er auch ein 2019 das Volksbegehren „Rettet den Hanftee“ ins Leben gerufen (www.rettet-den-Hanftee.de).

Hanfaktivist Wenzel Cerveny wirft den Ermittlungsbehörden Schikane und Verschwendung von Steuermitteln vor. Bei den beschlagnahmten Hanfteeblüten im Wert von 5.000 Euro pro Laden handelt es sich um Importware, die auf Basis von in der EU-zugelassenen Hanfsorten aufbereitet wurde. Deren Gehalt an der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) überschreite nie den erlaubten Grenzwert von 0,2%, so Wenzel Cerveny. „Polizei und Justiz im Freistaat handeln gegen EU-Recht“, pocht Wenzel Cerveny. Er hatte Anfang Januar an die 205 bayerischen Landtagsabgeordneten appelliert, eine neue Linie bei nicht-psychoaktiven Hanf- und Cannabidiol (CBD)-Produkten auf Basis von Nutzhanf zu finden.

Ermittler unterstellen aus Unkenntnis Drogendelikt
Bayerische Staatsanwälte und Polizisten gehen laut Cerveny selbst bei Produkten mit der nicht-psychoaktiven Substanz Cannabidiol (CBD) entweder aus Unkenntnis oder in vollem Bewusstsein von „Marihuana“ aus und unterstellen ein Drogendelikt. Er verweist auf ein aktuelles Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 19.11.20 nachlesen: (PM Nr. 141/20: https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2020-11/cp200141de.pdf). „CBD ist kein Suchtmittel“, stellt der Europäische Gerichtshof unmissverständlich fest. Perfide werde es allerdings, so Cerveny, wenn CBD-Produkte in den Hanfläden sichergestellt werden, aber zur gleichen Zeit in den Regalen der Drogeriemärkte von DM, Rossmann, Müller oder Reformhaus stehen. Auf diesem Auge scheint die bayerische Staatsanwaltschaft blind zu sein.

Cerveny verweist auf sein im Dezember 2019 gestarteten Volksbegehren. Bis jetzt hätten erst 10.000 Personen unterschrieben, da es seit März 2020 corona-bedingt untersagt gewesen sei, in der Münchner Fußgängerzone und bei Sonderveranstaltungen Unterschriften zu sammeln. Deswegen habe er am 10. November 2020 diesbezüglich eine Petition beim Bayerischen Landtag eingereicht (Aktenzeichen VF.0447.18). Wie das Landtagsamt mitgeteilt hat, haben die Berichterstatter die Petition bereits vor der Sitzung am kommenden Donnerstag geprüft. Das Ergebnis der Beratung wird dem Petenten schriftlich mitgeteilt.

Über die DCI GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft die Einzelhandelskette „Hanf der etwas andere Bioladen“ mit einem Muster-Shop in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen gibt es bayernweit zehn Filialen (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Rosenheim und Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des 2017 erlassenen Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

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Der Verkauf von Nutzhanf-Produkten ist Thema im Bayerischen Landtag: Wenzel Cerveny (59), Vorsitzender des Cannabis-Verbandes Bayern (CVB) und Betreiber einer Ladenkette hatte eine Petition eingereicht, um Klarheit zu erhalten.

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH





+ + + Rottaler Denksportler steigen in Liga 14A auf + + +

Schachclub Rottal holt mit 129 Punkte Platz 1 vor Schach-Club Wittstock und SK 1980 Gernsheim // www.lichess.org


Pfarrkirchen (07.02.2021/jk) - Klare Sache: Der Schachclub Rottal-Inn hat mit 129 Punkten und damit neun Punkte Vorsprung die Quarantäne-Liga 15 A gewonnen und steigt in die 14A-Liga auf. Der Schach-Club Wittstock (Brandenburg) und SK 1980 Gernsheim (Hessen) wurden mit 120 Punkten auf die weiteren Aufstiegsplätze verwiesen. Elf Rottaler Denksportler haben sich am Sonntagabend beteiligt. Gespielt wurden Blitzpartien mit drei Minuten Basis-Bedenkzeit und 2 Sekunden Zugabe pro Zug. Die besten vier Spieler waren Kasimdzhanov 41, Johannes Stephan (Gambert) 32, Josef König (joeking66) 30 und Sebastian Goller (Waste1976) 26 Punkte.

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Mannschaftsführer Klaus Wiedmann war mit der Beteiligung sehr zufrieden: „Je mehr Spieler teilnehmen, umso mehr Chancen bestehen, dass einige auch höhere Punktezahlen erreichen.“ Bei dieser Bedenkzeit seien auch Formschwankungen möglich. Etwas glücklich war die Anmeldung von Schachfreund Kasimdzhanov, der im Rottal wohnt, aber anonym bleiben will. Wie er versichert, ist er aber nicht der in Deutschland lebende Großmeister Rustam Kasimdzhanov. Der Neu-Rottaler brachte insgesamt 41 Punkte ein. Bei einer Gewinnrate von 81 Prozent erreichte er eine Turnierleistung von 2206 ELO. Auch ohne die sagenhafte Verstärkung hätten es die Rottaler geschafft, da auch noch Platz 3 zum Aufstieg berechtigt.

Endstand Quarantäne-Liga 15A (Spieltag 7.2.21) : 1. Rottaler Schachclub 129, 2. Schach-Club Wittstock 120, 3. SK 1980 Gernsheim 120, 4. Eches maxipontain 104, 5. Chess Altahade 93, 6. Daxter Gaming 81, 7. Morris Club 75, 8. Athenaeum Chess Club 70, 9. Суровые шахматы (Hartes Schach) 60, 10. Belarus (National team from chess.com) 46.

Einzelergebnisse SC Rottal-Inn: 1. Kasimdzhanov 41, 2. Johannes Stephan (Gambert) 32, 3. Josef König (joeking66) 30, 4. Sebastian Goller (Waste1976) 26, 5. Stefan Stumpf 21, 6. Andreas Nöhbauer (Firefly64) 20, 7. Klaus Wiedmann (kwschach 67) 18, 8. Andreas Klinge (AK69200) 17, 9. Eva-Maria Kainz (PetitPapillon) 5 , 10. Ludwig Ostermeier (luluke1287) 4, 11. Saller_15 2.

Der nächste Spieltag in der Quarantäne-Liga 14A wird am Donnerstag, 11. Februar, um 20 Uhr gespielt. Es werden Blitzpartien mit einer Bedenkzeit von fünf Minuten gespielt. Zuschauer können das Turnier unter der Adresse www.lichess.org/tournament/y5oDrcH0l verfolgen.

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+++ Novemberhilfe, die auch im Februar nicht ankommt+ + +

Murks bei Corona-Zuschüssen (Zusammenfassung): IHK München stellt 930 bayerischen Unternehmern und Selbstständigen Bescheide über 0,00 Euro Novemberhilfe aus/Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger spricht von unsinnigen Vorwürfen: Großteil der Novemberhilfen ausgezahlt/Antragsteller fühlen sich verschaukelt

München (07.02.2021/Von Josef König/Exklusiv) - Murks bei den Corona-Zuschüssen für kleine Unternehmen: Erst kam die „Novemberhilfe“ lange nicht, dann kommen gleich 0,00 Euro auf das Konto! Nichts, niente nada – Die vollmundigen Politikerversprechen nach einer schnellen und unbürokratischen Hilfe verpuffen. Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern – bayernweit zuständig - hat laut eigenen Angaben 930 Bescheide mit der Null-Fördersumme erlassen.

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Wie Benjamin Baier (40) bekamen am Mittwoch (27.01.2021) 930 kleine Unternehmer und Soloselbstständige einen verheißungsvollen Bescheid der IHK, der im Abgang aber bitter schmeckt: „Sie erhalten eine Novemberhilfe in Höhe von 0,00 Euro.“ Die Auszahlung erfolge auf das angegebene Konto. Schwarz auf weiß: Der Bund zahlt also Null aus.

„Der Bescheid ist eine Frechheit“, sagt der Betreiber der Tettauer Festhalle im oberfränkischen Steinbach am Wald (Lkr. Kronach). „Wir haben seit einem Jahr praktisch Stillstand, die meisten Feiern sind ausgefallen.“ Die Zeit habe er nur überstanden, so Baier, weil der Markt Tettau im Rahmen seiner Möglichkeiten entgegenkommen sei.

Der Bescheid ist ohne Rücksprache mit dem Betroffenen erteilt worden. „Bei uns hat sich niemand gemeldet“, sagt Benjamin Baier frustriert, der seinen Antrag schon am 30. November 2020 gestellt hat. Der ganze Papierkram sei umsonst gewesen. „Die kleinen Unternehmen werden von der Politik im Regen gelassen.“

Die Formulare erlaubten, wie Antragssteller bestätigten, keinerlei Hinweise auf Besonderheiten der Einzelfälle. Zahlreiche Soloselbstständige bestätigen so das Vorgehen, teilweise mussten sie noch extra eine zusätzliche Elster-Zertifizierung beim Landesamt für Steuern beantragen. Bereits bei den Anträgen habe es Schwierigkeiten geben. Nach dem Abschicken kam die Meldung „Systemfehler“.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) scheinen die Schicksale von fast 1.000 Kleinunternehmern und Soloselbstständigen nicht zu interessieren. „Sie reden wissentlich Unsinn, um gegen mich und die Freien Wähler Stimmung zu machen“, twittert er auf Anfrage zurück. Der Großteil der Novemberhilfen in Bayern sei ausbezahlt worden, weit vor allen anderen Bundesländern.

Weder fehlerhaft noch ablehnender Bescheid
Bei den Null-Euro-Bescheiden handelt es sich „weder um eine Ablehnung noch um einen fehlerhaften Bescheid“, schreibt Aiwangers Pressesprecher Aaron Gottardi. Die Fördersumme werde automatisch von der bundesweiten Plattform berechnet. Die Ausgestaltung der November- und Dezemberhilfen basiere auf der Förderrichtlinie des Bundes.

Gottardi erwähnt ein kleines Detail, das im Bescheid nicht zu finden ist:

Nach den Informationen des bayerischen Wirtschaftsministeriums bereite „der für die bundesweite Antragsplattform zuständige Dienstleister derzeit eine neue Funktion vor, die Antragsteller mit einem Null-Euro-Bescheid automatisiert per E-Mail auf die Möglichkeit des Änderungsantrags hinweist“. So ein Hinweis hätte viele irritierte Antragsteller zumindest auf die Möglichkeit hingewiesen.

Gottardi weiter: „Es gibt insgesamt keinen Grund für den Freistaat Bayern, in diesem Sachverhalt tätig zu werden. Selbstverständlich setzt sich jedoch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger regelmäßig beim Bund dafür ein, das Programm zu verbessern, um die Antragstellung zu vereinfachen und höhere Hilfen zu ermöglichen.“

Auf Nachfrage beim Bundeswirtschaftsministerium, wie Empfänger von Bescheiden mit 0,00 Euro Nothilfe verfahren sollen, teilt Pressesprecherin Anna Sophie Eichler grundsätzlich mit: „Der Bund stellt Mittel zur Verfügung und gibt Leitlinien vor. Die Bundesländer sind für Antragsbearbeitung, Prüfung und Auszahlung der November- und Dezemberhilfen zuständig. Der Bund hat in Entgegenkommen an die Länder die Programmierung der zentralen Website für die Antragstellung übernommen und die Abschlagszahlungen, die über die Bundeskasse laufen, damit Hilfe schnell bei den Betroffenen ankommen. Auch hat der Bund die Programmierung der notwendigen Schnittstellen für das reguläre Verfahren der Länder übernommen. Die reguläre Antragsbearbeitung läuft aber jetzt bei den Ländern.“

In Bayern sind laut Katharina Toparkus, Pressesprecherin der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern, 13.275 Direktanträge ohne Mithilfe eines Steuerberaters gestellt worden. Dies ist möglich bei einer Fördersumme unter 5.000 Euro. In 930 Fällen seien Bescheide mit Fördersummen in Höhe von null Euro erteilt worden. Der Betrag sei automatisch von der bundesweiten Plattform berechnet worden.

Diese Null-Bescheide seien von Ablehnungen zu unterschieden. Etwa 0,2 Prozent der Anträge werden laut Toparkus dann abgelehnt, wenn der Antragsteller aufgrund der Förderrichtlinien grundsätzlich nicht antragsberechtigt ist oder schon mehrere Anträge gestellt habe.

Bayernweit sind nach Angaben der IHK 40.830 Anträge von insgesamt 56.256 Anträgen genehmigt worden (72,6 Prozent Erledigungsquote). 600,1 Mio. Euro Zuschüsse von 930,6 Mio. beantragtem Fördervolumen seien genehmigt worden (65,5 Prozent).

„Wir lassen in dieser ernsten Lage unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten nicht allein, sondern erweitern nochmals unsere Hilfsangebote für die von den Corona-Regeln besonders betroffenen Selbständigen, Unternehmen und Einrichtungen“, tönte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier noch am 13.Dezember 2020.

Antragsteller, die einen Null-Euro-Bescheid bekommen haben, fühlen sich allein gelassen. Noch einmal das Wagnis der Bürokratie eingehen und einen Änderungsantrag stellen? Der Bescheid gibt keinen Hinweis auf diese Vorgehensweise. Ein Widerspruch gegen den Bescheid ist laut Rechtshilfebelehrung nicht möglich. Bleibt nur der Weg über die Verwaltungsgerichte. Schnell und unbürokratisch kommt die Novemberhilfe, dann im Februar auch nicht.

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Murks bei den Corona-Zuschüssen: Die IHK für München und Oberbayern hat bayernweit 930 Bescheide über 0,00 Euro Novemberhilfe verschickt. (Repro: Josef König)




+ + + Nach zwei zweiten Plätzen ganz oben + + +

Andreas Dadlhuber nutzte die Gunst der Stunde und gewann das dritte Online-Turnier des Rottaler Schachclubs auf www.lichess.org


Pfarrkirchen (05.02.2021/jk) - Er kam zweimal auf den zweiten Platz: Beimt dritten Versuch hat es Andreas Dadlhuber ganz nach oben geschafft: Mit 6,5 Punkten aus sieben Runde ließ er die Konkurren beeindruckend hinter sich. In der zweiten Runde von sieben Partien mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten remisierte er gegen Florian Zellmer, den Rest gewann er er. Mit 1,5 Punkten Rückstand folgt Hans Wagner, der auf Punkte kam. Stefan Stumpf erreichte 4,0 Punkte und damit Platz 3, punktgleich vor dem Sieger des ersten Turniers, Klaus Wiedmann, der mit 4,0 Punkten auf Rang 4 kam. Florian Zellmer gewann drei Partien und remisierte als einziger gegen den Sieger. Zehn Spieler und Spielerinnen haben am Freitag abend beim 3. Online-Schnellschach-Turnier des Schachclub Rottal-Inn e. V. teilgenommen.

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Endstand nach 7 Runden Rapid-Schach 10 Minuten Bedenkzeit/20 Teilnehmer: 1. Andreas Dadlhuber (Dadadde) 6,5/24,25 Feinwertung; 2. Hans Wagner (vision59) 5,0/14,5; 3. Stefan Stumpf 4,0/10; 4. Klaus Wiedmann (kwschach67) 4,0/10,0; 5. Florian Zellmer (flozee) 3,5/9,25; 6. Josef König 3,5/8; 7. Konrad Maier (koma_54) 3,0/7,5; 8. Georg Holzapfel (Springerrain) 3,0/6,0; 9. Eva-Maria Kainz (petitPapillon) 3,0/3; 10. Ludwig Ostermeier (luluke1287) 0,0.

Die virtuelle Rottaler Schachgemeinschaft wächst weiter: Inzwischen gehören 32 Denksportler dem Lichess-Team an. Das vierte Online-Turnier des Schachclub Rottal-Inn wird am Freitag, 12. Februar 2021, um 19 Uhr ausgetragen. Ab Sonntag, 07. Februar, um 20 Uhr werden die Rottaler Denksportler in der Lichess-Quarantäne-Liga 15A starten.

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+ + + Rottaler Denksportler schaffen Klassenerhalt + + +

Platz 6 in der Quarantäne-Liga 15B/Nächste Runde am Sonntag in der LIGA 15A bei www.lichess.org


Pfarrkirchen (04.02.2021/jk) - Das Team des Rottaler Schachclub hat in der zweiten Runde der Quarantäne-Liga 15B auf www.lichess.org mit Platz 6 die Klasse erhalten. Das gewertete Team mit Andreas Klinge (35), Josef König (29), Klaus Wiedmann (28) und Stefan Stumpf (21) erreichte 113 Punkte. Für das Team spielten fünf Teilnehmer vom heimischen PC aus mit einer Bedenkzeit von drei Minuten pro Partie.

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Nach dem Aufstieg aus der untersten Liga hat sich das Team des Rottaler Schachclub in der Liga 15B etwas schwergetan. Auf Platz 6 erreichten die Rottaler 113 Punkte. Die ersten beiden Erstplatzierten Mannschaft hatten einen großen Vorsprung herausgespielt. Aufstiegsplatz 3 war noch in Reichweite. Ein Grund für das bescheidene Abschneiden war laut Mannschaftsführer Klaus Wiedmann die relativ kleine Mannschaft. Nur fünf Rottaler hatten sich für das Turnier am Donnerstag angemeldet, am Sonntag brachten noch zehn Spieler ihren Punkte-Input. Gespielt wurden Partien mit einer Bedenkzeit von drei Minuten pro Partien. Als Spieldauer für das ganze Turnier wurden eine Stunde und 40 Minuten vorgegeben. Erfolgreichster Scorer war Andreas Klinge, der 35 Punkte aus 20 Partien holte. Josef König absolvierte 28 Partien und holte insgesamt 29 Punkte. Klaus Wiedmann erspielte 28 Punkte aus 22 Partien; Stefan Stumpf holten 21 Punkte, Eva-Maria Kain 16 Punkte aus 21 Partien.

Endstand in der Quarantäne-Liga 15 B: 1. Meteor Feodosia 216, 2. Satranc Club 200 Pkt., 3. Lance5500 Fan Club 118, 4. Stellenbosch / Cape Town Chess Club Bundesliga 117, 5. Deha Satranc Chess Clubs Kids 114, 6. Rottaler Schachclub 113, 7. SG Winz-Baak 103, 8. Grumpy Grackles 101, 9. IsiChessies 93, 10. Club Philidor de Moron 87.

Endstand Einzelwertung:

1. Andeas Klinge (AK 69200) 35 Pkt./20 Partien; 2. Josef König (joeking66) 29 (28 Partien), 3. Klaus Wiedmann (kwschach67) 28 Pkt./22 Partien 4. Stefan Stumpf 21 Pkt/21 Partien, 5. Eva-Maria Kainz (PetitPapillon) 16 Pkt./21 Partien.

In der dritten Runde spielen die Rottaler Denksportler am Sonntag (07.02.21) in der Quarantäne-Liga 15A. Es geht um Blitzpartien mit einer Bedenkzeit von drei Minuten plus 2 Sekunden pro Zug. Die Runde startet um 20 Uhr. Alle Mitglieder des Teams können teilnehmen. Für die Wertung kommen die besten vier Spieler in die Wertung.

Zuschauer können unter der Internetadresse https://lichess.org/tournament/LqNjz6Rm den Online-Wettbewerben folgen. Wer im Team mitspielen will, kann sich unter klaus.wiedmann@web.de beim Schachclub Rottal-Inn anmelden.

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Schikane gegen Hanfläden geht weiter:

Justiz geht undercover gegen Hanfblütentee vor


Razzien am Dienstag in Geschäften von „Hanf – der etwas andere Bioladen“ in Landshut und Ingolstadt/Betreiber: Rechtswidrige Durchsuchungsbeschlüsse


LANDSHUT/INGOLSTADT (02.02.2021) – Die Schikane gegen die bayerischen Hanfläden geht weiter. Nach offensichtlich längeren verdeckten Ermittlungen hat die bayerische Justiz am Dienstag in Landshut und Ingolstadt zugeschlagen und mehrere Beutel Hanfblütentee beschlagnahmt. „Polizei und Justiz scheren sich nicht um die Rechtslage in der EU. Wir werden Beschwerde gegen den rechtswidrigen Durchsuchungsbeschluss einreichen“, kritisiert Wenzel Cerveny (59), Betreiber der Ladenkette „Hanf – der etwas andere Bioladen“ am Dienstagnachmittag den Polizeieinsatz.

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Die Ermittlungsbehörden rüsten inzwischen schon etwas ab: Statt Rammbock und geballter Blaulichtpräsenz haben am Dienstag jeweils vier Beamte in Zivil und eine Staatsanwältin den Hanfläden in der Landshuter Theaterstraße 61 und in der Ingolstädter Theresienstraße 28 einen Besuch abgestattet. Vorausgegangen sind undercover-Ermittlungen. So hat ein nicht öffentlich ermittelnder Polizeibeamter, wie es im Durchsuchungsbeschluss heißt, im Hanfladen in der Landshuter Theaterstraße 61, 150 Gramm Hanfblüten zum Preis von 31,40 Euro eingekauft. Nach Auffassung des Ermittlungsrichters, der den Untersuchungsbeschluss unterzeichnet hat, handelt es sich bei den Tees um Cannabis-Pflanzenteile, „deren Verkauf nicht gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, sondern dem Konsum durch den Endverbraucher“. Vorgeworfen wird Mitarbeitern der Ladenkette „unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln“ nach §29 Abs. 1 Ziff. 1 Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Der Richter am Amtsgericht kommt zu Ergebnis, dass die Maßnahmen „in angemessenem Verhältnis zur Schwere der Tat und Stärke des Tatverdachts sind“.

Hanfaktivist Wenzel Cerveny wirft den Ermittlungsbehörden Schikane und Verschwendung von Steuermitteln vor. Bei den beschlagnahmten Hanfteeblüten im Wert von 1.000 Euro pro Laden handelt es sich um Importware, die auf Basis von in der EU-zugelassenen Hanfsorten aufbereitet wurde. Deren Gehalt an der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) überschreite nie den erlaubten Grenzwert von 0,2%, so Wenzel Cerveny. „Polizei und Justiz im Freistaat handeln gegen EU-Recht“, pocht Wenzel Cerveny. Er hatte Anfang Januar an die 205 bayerischen Landtagsabgeordneten appelliert, eine neue Linie bei nicht-psychoaktiven Hanf- und Cannabidiol (CBD)-Produkten auf Basis von Nutzhanf zu finden.

Ermittler unterstellen aus Unkenntnis Drogendelikt
Bayerische Staatsanwälte und Polizisten gehen laut Cerveny selbst bei Produkten mit der nicht-psychoaktiven Substanz Cannabidiol (CBD) entweder aus Unkenntnis oder in vollem Bewusstsein von „Marihuana“ aus und unterstellen ein Drogendelikt. Er verweist auf ein aktuelles Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 19.11.20 nachlesen: Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 19.11.20/PM Nr. 141/20. „CBD ist kein Suchtmittel“, stellt der Europäische Gerichtshof unmissverständlich fest. Perfide werde es allerdings, so Cerveny, wenn CBD-Produkte in den Hanfläden sichergestellt werden, aber zur gleichen Zeit in den Regalen der Drogeriemärkte von DM, Rossmann, Müller oder Reformhaus stehen. Auf diesem Auge scheint die bayerische Staatsanwaltschaft blind zu sein.

Cerveny verweist auf ein im Dezember 2019 gestarteten Volksbegehren. Bis jetzt hätten erst 10.000 Personen unterschrieben, da es seit März 2020 corona-bedingt untersagt gewesen sei, in der Münchner Fußgängerzone und bei Sonderveranstaltungen Unterschriften zu sammeln. Deswegen habe er am 10. November 2020 diesbezüglich eine Petition beim Bayerischen Landtag eingereicht (Aktenzeichen VF.0447.18).

Über die DCI GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft die Einzelhandelskette „Hanf der etwas andere Bioladen“ mit einem Muster-Shop in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen gibt es bayernweit zehn Filialen (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Rosenheim und Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des 2017 erlassenen Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

Bildtext:
Hanfblütentee in Landshut und Ingolstadt beschlagnahmt: „Polizei und Staatsanwaltschaft handeln gegen EU-Recht“, sagt Hanf-Aktivist und Ladenbetreiber Wenzel Cerveny (59).

Berichte erschienen:

"Razzia in Hanfladen in der Theaterstraße", in Landshuter Zeitung online vom 02.02.2021

"Polizei-Razzia in Landshuter Hanfladen", in: Wochenblatt Landshut vom 03.02.2021

"Razzia im Hanfladen schreckt Inhaber Wenzel Cerveny nicht ab", in: Landshuter Zeitung vom 03.02.2021

"Teatime mit der Polizei", in: Donaukurier vom 03.02.2021

Rundschau Landshut vom 02.02.2021

"Polizei Landshut beschlagnahmt Hanfbluetentee", in: Radio Trausniz vooom 03.02.2021

"Tea-time mit der Polizei", in: Ingolstadt Today vom 04.02.2021

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+ + + Erfolg beim Einstieg in die Quarantäne-Liga 16A + + +

Schachclub Rottal steigt mit Platz zwei auf/Klaus Schwarzmeier bester Mann bei www.lichess.org


Pfarrkirchen (31.01.2021/jk) - Der Schach-Ligabetrieb ist corona-bedingt online zurück: Das Team des Schachclub Rottal-Inn kam beim ersten Einsatz in der untersten Quarantäne-Liga auf www.lichess.org erfolgreich aus der digitalen Grundstellung. Das gewertete Team der heimischen Brettstrategen erreichte in Liga 16A mit 105 Punkte Platz zwei und stieg damit in die nächsthöhere Liga 15B auf. Dort geht es am nächsten Donnerstag (04.02.2021) um 20 Uhr weiter.

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Die Turnierplattform hat den Wettbewerb am Sonntag um 20.00 Uhr gestartet. Angesetzt waren Partien mit einer Bedenkzeit von fünf Minuten pro Denksportler, die auf den heimischen Computer rund eine Stunde und 40 Minuten durchgehend spielten. Nach dem Ende einer Partie geht es sofort weiter, ein nächster gleichstarker Gegner aus der Liga wird zugelost. Vereinsgleiche Duelle gibt es nicht. Die Rottaler blieben mit der Wertung der besten vier Spieler deutlich hinter dem Sieger „Masta Team“ zurück, das auf 145 Punkte kam. Der Vorsprung vor dem drittplatzierten MDÖ Chess Club (88 Punkte) war ebenso klar. Der Schachclub Rottal bot zehn Denksportler für das Turnier auf, davon wurden die besten vier in die Wertung einbezogen.

Der beste Scorer unter den zehn angemeldeten Rottaler Spielern war Klaus Schwarzmeier (alias Schuppiluliuma), der schon seit drei auf der Plattform aktiv ist. Er kam in der Spielzeit auf 30 Punkte. Für das Mannschaftsquartett zählten noch die Ergebnisse von Andreas Nöhbauer (firefly 64) 29, Johannes Stephan (Gambert) 23 und Josef König (Joeking66) 23, zusammen 105.

Im Gegensatz zum Nahschach gibt es online eine andere Wertung: Für ein Remis gibt es einen Punkt, für einen normalen Sieg zwei Punkte. Darüber hinaus kann in einem „Berserker-Modus“ auf die Hälfte der Spielzeit verzichtet werden, dafür gibt im Siegesfall einen Punkt mehr. Auch eine Serie von Siegen wird mit Punktaufschlägen belohnt.

Mannschaftsergebnis Quarantäne-Liga 16A (31. Januar 2021/5 Minuten Bedenkzeit): 1. Masta Team 145 Punkte (Durchschnittswertung: 2045, durchschnittlicher Erfolg: 2086), 2. Rottaler Schachclub 105 Punkte (1831/1877); 3. MDÖ Chess Club 88 Pkt. (1864/1907); 4. Main-Taunus-Schachvereinigung 86; 5. Junior Chess Copenhagen 85; 6. Dream Team players 58, 7. Die Li-Gruppe 51; 8. Лучшие шахматисты мира (Die besten Schachspieler der Welt) 47; 9. Backyard Professor Schachclub 13; 10. Chess club oft he south Ukraine and friends (Schachclub der Südukraine und Freunde) 0.

Einzelwertung des Rottaler Schachclubs: 1. Klaus Schwarzmeier 30, 2. Andreas Nöhbauer 29, 3. Johannes Stephan 23, 4. Josef König 23 5. Klaus Wiedmann 17, 6. Stefan Stumpf 15, 7. Eva-Maria Kainz 10, 8. Lukas Saller 6, 9. Giovanni Migliore 5, 10. Lukas Ostermeier 4,0. Über die Quarantäne-Liga
6.000 Denksportler waren am Sonntagabend laut Organisator Jens Hirnreise zwischen 20.01 Uhr und 21.40 Uhr in der Quarantäne-Liga auf www.lichess.org im Einsatz. An diesem Spieltag nahmen 180 deutschsprachige und 290 internationale Teams in 47 Ligen teil. In der Quarantäne-Liga wird jeden Sonntag und Donnerstag gespielt. Abwechselnd wird zwischen den Blitz-Bedenkzeiten 3 Minuten, 3 Minuten plus 2 Sekunden Bonus pro Zug sowie 5 Min. ohne Bonus. In einer Liga spielen zehn verschiedene Teams. Die besten drei Teams steigen in eine höhere Liga auf, die schlechtesten drei Teams steigen eine Liga ab. Ein Team kann als Neueinsteiger in relativ kurzer Zeit von ganz unten in die höchste Stufe – der Quarantäne-Bundesliga – aufsteigen. In der Spitzenliga treten viele Nationalspieler und starke Großmeister an.

Zuschauer können unter der Internetadresse https://lichess.org/tournament/dW5W1EQr den Online-Wettbewerben folgen. Wer im Team mitspielen will, kann sich unter klaus.wiedmann@web.de beim Schachclub Rottal-Inn anmelden. Bildtext: Endergebnis der Quarantäne-Liga 16A auf www.lichess.org

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+ + + Josef König gewinnt ungeschlagen + + +

2. Online-Rapid-Turnier des Schachclub Rottal mit 20 Brettstrategen ausgetragen/Gemeinschaft bei www.lichess.orgwächst auf 30 Teilnemer/Start in Quarantäne-Liga geplant


Pfarrkirchen (29.01.2021/jk) -Die Denksport -Funktionäre beherrschen bisher das Geschehen an den virtuellen Schachbrettern: Josef König hat am Freitag das 2. Online-Rapid-Turnier gewonnen. Der 2. Vorsitzende des Schachclub Rottal-Inn erreichte ungeschlagen sechs Punkte aus sieben Runden nach Schweizer System. König remisierte in der dritten Runde gegen Stefan Stumpf und in der fünf Runde gegen Andreas Dadlhuber. In der siebten Runde – einem richtigen Finalspiel - setzte sich Josef König gegen Hans Wagner durch und entschied den Wettbewerb für sich. Andreas Dadlhuber spielte ein starkes Turnier und kam mit 5,5 Punkten auf Platz zwei. Er remisierte gegen den Turniersieger, verlor aber gegen Hans Wagner, der sich mit 5,0 Punkten auf Rang drei platzierte. Vereinsvorstand Klaus Wiedmann, der das erste Turnier gewonnen hatte, war nicht in Form und kam mit 3,0 Punkten auf den zehnten Platz. Insgesamt haben sich 20 Denksportler in die Startliste eingetragen.

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Endstand nach 7 Runden Rapid-Schach 10 Minuten Bedenkzeit/20 Teilnehmer: 1. Josef König 6,0 /7 Partien/24,5 Feinwertung; 2. Andreas Dadlhuber 5,5/19; 3. Hans Wagner 5,0/16,0; 4. Stefan Stumpf 4,5/18; 5. Anderas Nöhbauer 4,5/15,0; 6. Konrad Maier 4,5/10,5; 7. Johannes Stephan 4,0/9,5; 8. Leonhard Huber 4,0/5,5; 9. Gerhard Angemeier 3,5/7,25; 10. Klaus Wiedmann 3,0/8,0; 11. Eva-Maria Kainz 12. Ludwig Ostermeier beide 3,0/6,5 Weitere Ergebnisse: https://lichess.org/swiss/risY10BP
Die virtuelle Rottaler Schachgemeinschaft wächst weiter: Inzwischen gehören 30 Denksportler dem Lichess-Team an. Das dritte Online-Turnier des Schachclub Rottal-Inn wird am Freitag, 5. Februar 2021, um 19 Uhr ausgetragen. Ab Sonntag, 31. Januar, um 20 Uhr werden die Rottaler Denksportler bei der Lichess-Quarantäne-Liga starten. Los geht es ganz unten in der 16. Liga.

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Welch ein Hohn: IHK verschickt Bescheide über 0,00 Euro + + +

Die Novemberhilfe, die auch im Januar nicht ankommt/Corona-Hilfe: Selbstständige und Unternehmer fühlen sich verschaukelt

MÜNCHEN (29.01.21/jk exklusiv) – Welch ein Hohn! Erst kam die „Novemberhilfe“ lange nicht, dann kommen gleich 0,00 Euro auf das Konto! Nichts, niente nada – Die vollmundigen Politikerversprechen verpuffen. Die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern – bayernweit zuständig - hat die Bescheide mit der Null-Fördersumme in den letzten Tagen erlassen.

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Unternehmer und Selbstständige aus verschiedenen Bezirken Bayerns scheinen einfach durch den Rost gefallen zu sein oder haben bei der IHK eine Montagsproduktion erwischt: Sie bekamen am Mittwoch (27.01.2021) einen verheißungsvollen Bescheid der IHK, der im Abgang aber bitter schmeckt: „Sie erhalten eine Novemberhilfe in Höhe von 0,00 Euro.“

„Der Bescheid ist eine Frechheit“, sagt Benjamin Baier (40), Betreiber der Tettauer Festhalle im oberfränkischen Steinbach am Wald (Lkr. Kronach). „Wir haben seit einem Jahr praktisch Stillstand, die meisten Feiern sind ausgefallen.“ Die Zeit habe er nur überstanden, so Baier, weil der Markt Tettau im Rahmen seiner Möglichkeiten entgegenkommen sei.

Kurios: Die IHK hat die Bescheide ohne irgendeine Rücksprache mit den Antragstellern erlassen, wie Benjamin Baier bestätigt. Die Formulare erlaubten keinerlei Hinweise auf Besonderheiten der Antragsteller.

Katharina Toparkus, Pressesprecherin der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, verweist darauf, dass (Stand 27.01.2021) von 53.930 Anträgen 37170 Anträge (das sind 68,9 Prozent) erledigt worden seien. Insgesamt haben die Unternehmen ein Fördervolumen von 902,2 Mio. Euro beantragt. Genehmigt seien 727,5 Mio. Euro (80,6 Prozent).

Zur Anzahl der täglichen Bescheide oder Ablehnungen macht Toparkus keine Angaben. Es sei davon abhängig, wie viele Anträge bewilligungsreif vorlägen und ob die Antragsteller alle Nachfragen oder Nachprüfungen beantwortet hätten, so Toparkus.

„Bei uns hat sich niemand gemeldet“, sagt Benjamin Baier frustriert, der seinen Antrag schon am 30. November 2020 gestellt hat. Der ganze Papierkram sei umsonst gewesen. „Die kleinen Unternehmen werden von der Politik im Regen gelassen.“ Diese Vorgehensweise der IHK für München und Oberbayern haben einige Unternehmer bestätigt.

IHK-Sprecherin Katharina Toparkus ließ die Anfrage unbeantwortet, wieviel Prozent der Bescheide abgelehnt werden, wieviel Prozent der Bescheide mit 0,00 Euro erlassen werden, wieso die IHK München ohne Rücksprache mit den Betroffenen Bescheide erteilt. Offen blieb auch, ob die IHK von der Politik eine Vorgabe zur Ablehnung erhalten hat! Wissenswert ebenfalls, ob es von Seiten der IHK ein Angebot gibt, die 0,00-Euro-Bescheide auf kulante Weise zur regeln.

Für die abgelehnten Antragsteller bleibt nur der Weg über das Verwaltungsgericht zu klagen. Ein Widerspruch gegen den Bescheid ist laut Rechtshilfebelehrung nicht möglich.

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Erst kam die Regierung bei der Novemberhilfe überhaupt nicht in die Spur, Ende Januar verschickte die IHK München (bayernweit zuständig) ohne Rücksprache mit den Antragstellern Bescheide über 0,00 Euro. (Repro: Josef König)




+++ „Neustart steht und fällt mit der Impfung“ +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht im Gespräch mit Konrad Schwarz, Altöttinger Kreisvorsitzender des Hotel- und Gaststättengewerbes (DEHOGA) und Seniorchef des Gasthof Schwarz in Hohenwart (Mehring)



MEHRING (28.01.2021) – Mehr als fünf Monate Lockdown haben das Hotel- und Gastgewerbe im letzten Jahr belastet, der Blick geht nur vorsichtig nach vorn: „Ein Neustart steht und fällt mit der Impfung“, sagte Dehoga-Kreisvorsitzender Konrad Schwarz im Gespräch mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht kürzlich in Mehring-Hohenwart.

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Der Hotel- und Gaststättenverband wünscht sich laut Schwarz eine echte Perspektive für die Betriebe und deren Mitarbeiter. „Eine überstürzte Öffnung bringt uns nichts, wenn wir gleich wieder in den Lockdown müssen“, betonte Schwarz. Ein offenes Gastgewerbe und Pandemiebekämpfung stünden nicht im Widerspruch. Die Hotel- und Gastronomie hat laut Schwarz zur Corona-Pandemie eines der besten Hygienekonzepte entwickelt: Mindestabstand, Zugangskontrollen, Kontaktermittlungslisten, Desinfektion. „Mehr kann man nicht machen“, sagt Schwarz.

Konrad Schwarz hatte von 1979 bis ins Jahr 2020 zusammen mit seiner Frau Hermine den traditionsreichen Gasthof Schwarz in Mehring-Hohenwart zwischen Altötting und Burghausen geführt. Seitdem leitet Tochter Sandra das 3-Sterne-Hotel mit 28 Fremdenzimmern. Zusammen mit der traditionellen Hausmetzgerei und einem Catering-Service beschäftigt das Unternehmen rund 30 Mitarbeiter. Mit Essen to go bleibt die Küche auch während der Corona-Pandemie am Laufen. Auch wegen der Mitarbeiter. Drei Auszubildende in der Küche und eine Hotel-Azubine müssen die Zeit des Lockdowns überbrücken. „Der praktische Unterricht in der Berufsschule geht ab, der theoretische Online-Unterricht funktioniert aber sehr gut“, betont der Dehoga-Kreisvorsitzende. Zur Vorbereitung auf die Prüfung sollte der normale Schulbetrieb möglichst schnell geöffnet werden. „Als Zeichen der Verbundenheit“ werde in seinem Hause der Personalstamm gehalten, bis der Betrieb wieder neu anlaufe.

„Werden die Berufsbilder der Branche unter der Pandemie leiden und in Zukunft weniger attraktiv sein“, fragte Sandra Bubendorfer-Licht. Konrad Schwarz hält die Berufe in der „besonders gebeutelten Branche“ generell für attraktiv. Die Pandemie sei kein Maßstab. Berufe in der Gastronomie bieten nach wie vor eine vielfältige Chance. „Die Freude am Kontakt mit Gästen oder das Bereiten von Speisen werden weiter eine interessante Herausforderung bleiben.“ Zudem biete die Branche über die 450-Euro-Jobs Möglichkeiten zum Zusatzverdienst.

Schwarz sieht das Überleben der Betriebe in der Region mit Besorgnis. Für Betriebe, die keinen Nachfolger finden, kein Zukunftskonzept vorweisen oder einen längeren Investitionsstau aufholen müssen, werde es schwierig. Der DEHOGA-Kreisvorsitzende hofft, dass die Politik eine dauerhafte einheitliche Mehrwertsteuer von 7 Prozent über den Juni 2021 hinaus auf den Weg bringt. Die Wettbewerbsfähigkeit der arbeitsintensiven Gastronomie bedarf dieser Stärkung. Gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel, der seine Angebote zum Mitnehmen mit 7 Prozent besteuert, muss die Gastronomie für Speisen im Restaurant 19 Prozent berechnen. Essen sollte steuerlich gleichbehandelt werden, unabhängig von der Art der Zubereitung und des Verzehrortes, betont Schwarz.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht unterstützt diese Forderung des Hotel- und Gaststättenverbandes. Schon die Senkung der Mehrsteuer im Hotelbereich, für die sich die FDP viel Spott anhören hat müssen, sei richtig gewesen. Die Steuersenkung habe viele Investitionen nach sich gezogen, so die Abgeordnete.

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Das Hotel- und Gaststättengewerbe wartet auf den Neustart: Dehoga-Kreisvorsitzender Konrad Schwarz im Gespräch mit der FDP-Bundesabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing). (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei)





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+ + + Klaus Wiedmann gewinnt erstes Online-Turnier + + +

Elf Denksportler/innen bei virtuellem Auftaktturnier des Schachclub Rottal-Inn auf www.lichess.org


PFARRKIRCHEN (22.01.21/jk) – Geglückte Premiere: Klaus Wiedmann hat das erste Online-Schnellschach-Turnier des Schachclub Rottal-Inn gewonnen. Er sicherte sich den Sieg am digitalen Schachbrett mit 4,5 Punkten aus fünf Runden. Auf Platz zwei kam Hans Wagner mit 3,5 Punkten und 10,25 Feinwertungspunkten, vor Gerhard Angermaier ebenfalls 3,5 Punkte, aber 8,75 Feinwertung. Elf Denksportlerinnen und Denksportler hatten sich am Freitagabend zum Turnier auf www.lichess.org angemeldet.

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Der Vereinsvorsitzende Klaus Wiedmann kam am besten mit den neuen Bedingungen zurecht. Er gewann vier Partien. Mit dem Zweitplatzierten Hans Wagner remisierte er in der vierten Runde. So blieben am Ende 4,5 Punkte ohne Partieverlust. Hans Wagner kam auf Platz zwei, er musste sich in der letzten Runde Gerhard Angermaier geschlagen geben. Der Jugendleiter des Clubs kam mit 3,5 Punkten noch auf das Treppchen. Nach eineinhalb Stunden war der Sieger gefunden. Die Auslosung und Abwicklung wird voll elektronisch von der Schachplattform Lichess übernommen.

Abschlusstabelle nach fünf Runden nach Schweizer System/ 10 Minuten pro Partie und Spieler: 1. Klaus Wiedmann 4,5 Punkte/11,75 Feinwertung; 2. Hans Wagner 3,5/10,25; 3. Gerhard Angermaier 3,5/8,75; 4. Josef König 3,0/7,5; 5. Giovanni Migliore 3,0/4,5; 6. Johannes Stephan 3,0/4,5; 7. Stefan Stumpf 2,5/4,25; 8. Florian Zellmer 2,5/3,75; 9. Maximilian Hausleitner 2,5/2,25; 10. Eva-Maria Kainz 1,0/0; 11. Leonhard Huber 1,0.

Das nächste Turnier findet am Freitag, 29. Januar 2021, um 19 Uhr auf www.lichess.org statt. Es werden sieben Runden nach Schweizer System bei einer Bedenkzeit von zehn Minuten pro Partie und Teilnehmer gespielt. Teilnehmen können alle, die im Team des Rottaler Schachclub anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

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+++ Heimische Friseure wollen wieder arbeiten +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht im Gespräch mit Kreishandwerksmeisterin Helga Wimmer und Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführer Markus Saller



TÖGING AM INN (22.01.2021) – Die Friseure erfüllen eine wichtige Funktion in der alltagsbezogenen Grundversorgung – auch in Zeiten der Corona-Pandemie. „Das Friseurhandwerk muss ab 1. Februar 2021 wieder öffnen“, fordern Helga Wimmer, Kreishandwerksmeisterin und Obermeisterin der Friseurinnung Altötting – Mühldorf sowie Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführer Markus Saller im Wirtschafts Service Zentrum der Kreishandwerkerschaft in Töging im Gespräch mit der FDP-Bundesabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing).

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Innungsobermeisterin Helga Wimmer verweist auf erste Insolvenzen im Kreis. Dies habe Folgen für die Auszubildenden. „Wir versuchen alles, damit die Ausbildung erfolgreich beendet werden kann“, so die Obermeisterin. Der coronabedingte Lockdown der Friseursalons schneide den Nachwuchs von täglicher Routine ab: „Ein Übungskopf ersetzt noch keine Praxis.“ Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht lobt die Bemühungen: „Lehrlinge dürfen nicht auf der Strecke bleiben.“ Allerdings sei es schwierig, so Wimmer, ohne Vorbereitung durch die Berufsschule die Prüfung zu schaffen. Derzeit finde weder der eine Berufsschultag in der Woche noch der überregionale Blockunterricht statt. Bayernweit klagen die Friseure über 18,2 Prozent weniger Neuverträge bei den Auszubildenden. Generell sei ein Nachwuchsmangel bei den Lebensmittel-Berufen festzustellen, so KHS-Geschäftsführer Markus Saller. Es gebe kaum mehr Auszubildende, die Bäcker oder Metzger werden wollen. Mit Folgen in der Praxis: „Wenn ein Bäckermeister seinen Betrieb aufgibt, hat er oft keinen Nachfolger mehr.“

Saller vermisst in der Corona-Pandemie Optimismus und klare Vorgaben, wie es weitergeht. Der KHS-Geschäftsführer weist auf Konstruktionsfehler der politischen Maßnahmen hin, die er der Bundestagsabgeordneten mit auf den Weg nach Berlin gab. So sind etwa die Kurzarbeiterregelungen auf die Großindustrie ausgelegt, gehen am Handwerk vorbei. Im Zuge der Regelung muss nämlich ein Arbeitnehmer der verkürzten Arbeitszeit zustimmen. Im Friseurhandwerk etwa sei dies schwierig, weil Arbeitnehmer vom Kurzarbeitergeld nicht leben könnten. „Wenn der Mitarbeiter nicht zustimmt, bleibt dem Arbeitgeber nur die Alternative, den Arbeitnehmer weiter bei vollem Gehalt zu beschäftigen oder fristgerecht zu kündigen.

Mehrwertsteuer-Senkung wenig hilfreich
Wenig hilfreich für das Handwerk war laut Markus Saller die halbjährige Mehrwert-Steuersenkung: „Unsere Betriebe hatten großen Aufwand mit der Buchhaltung.“ Generell steige der Bürokratieaufwand im Büro, das Handwerk arbeite aber in der Werkstatt, in der Backstube oder im Friseursalon. „Bürokratieabbau ist ein Dauerprojekt“, betonte Sandra Bubendorfer-Licht. Vielfach steigt die Belastung mit Regelpflichten, die nicht praxisnah seien und besonders die kleinen und mittleren Betriebe mit Arbeit und Zeitaufwand von ihren Aufträgen abhielten, so die liberale Abgeordnete.

Die Corona-Hilfen für das letzte Jahr sind laut Helga Wimmer geflossen. Nach den guten Geschäftszahlen nach der Eröffnung im Mai droht allerdings vielen Betrieben die Rückzahlung. Vor dem Lockdown im Dezember 2020 seien noch viele Kunden in die Salons gekommen. Der Lockdown bedrohe jetzt viele Betriebe in der Existenz. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft befürchtet, dass ersten Branchen bald die Luft ausgehen werde. „Das Handwerk jammert nicht, aber viele Friseure fahren auf der letzten Rille“, warnt Saller. Deshalb fordert die Innung auch die Öffnung der Betriebe zum 1. Februar 2021. „Wir sind das einzige Vollhandwerk, das nicht arbeiten darf“, kritisiert Wimmer. Dabei hatte die Branche ein richtungsweisendes berufsgenossenschaftliches Hygiene- und Arbeitsschutzkonzept erarbeitet und angewendet. „Friseurbesuche sind sicher.“

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Das Friseurhandwerk will ab 1. Februar 2021 wieder öffnen, fordern Kreishandwerkerschaft-Geschäftsführer Markus Saller und Helga Wimmer (rechts), Kreishandwerksmeisterin und Obermeisterin der Friseurinnung Altötting – Mühldorf (rechts) im Gespräch mit der FDP-Bundesabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing). (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei)




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+ + + Digitaler Denksport + + +

Rottaler Schachspieler organisieren sich online/Erstes Turnier am 22. Januar 2021 um 19 Uhr geplant

PFARRKIRCHEN (18.01.21/jk) – Digitaler Denksport: Der Schachclub Rottal e. V. hat sich coronabedingt entschieden, seine Aktivitäten komplett auf den Online-Betrieb umzustellen. „Um den gemeinschaftlichen Schachsport weiter zu fördern, müssen wir einen kompletten Umstieg ins Intenet planen“, sagt der SC-Vorsitzende Klaus Wiedmann nach einer Online-Video-Konferenz der Vorstandschaft.

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Ein analoger Schachbetrieb ist auf längere Zeit nicht in Sicht: Die Vereinsarbeit des Rottaler Schachclub wird sich nach den Worten von Wiedmann radikal digitalisieren. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Corona-Pandemie so einen massiven Schub an Digitalisierung bringt.“ Für die 56 Mitglieder, davon sechs Jugendliche, ist die schachlose Zeit im Verein nach bald vier Monaten bald vorbei. „Die Computer-Maus wird endlich die Schachfiguren bewegen“, freut sich der Schachclub-Vorsitzende.

Der Vereinsspitze hat sich entschlossen, den Spielbetrieb auf die Plattform www.lichess.org zu verlegen. Diese Internetseite ermöglicht es, Live- und Fernschachpartien gegen andere Spieler zu verschiedenen Bedenkzeiten zu spielen. Es gibt auf der Website Trainingsfunktionen, einschließlich Grundlagen, Taktiktraining, Schachkoordinaten, Video-Bibliothek, Spielerstatistiken, Eröffnungsdatenbank und Studien. So ermöglicht Lichess es Schachspielern auch, sich selbst Coaching-Dienstleistungen zu organisieren. Dabei ist es verboten, sich mit Hilfsmitteln wie Schachcomputern einen Vorteil zu verschaffen.

Erstes Online-Turnier
Auf der Plattform können sich die Rottaler Spieler anmelden, berichtet Klaus Wiedmann. und werden dann in den Club aufgenommen. Das erste Online-Turnier der Rottaler Denksportler wird für Freitag, 22. Januar 2021, um 19 Uhr angesetzt. Es werden Partien mit einer Bedenkzeit von zehn Minuten pro Partie und Spieler ausgetragen. Info: klaus.wiedmann@web.de

Ebenfalls noch im Januar startet Jugendleiter Gerhard Angermeier mit dem Jugend-Training. Die Gruppe bleibt via WhatsApp in Verbindung. Anmeldung und Information für Jugendspieler unter regna@gmx.de. Bis die Homepage des Schachclubs einen neuen Schliff erhalten hat, erfahren Rottaler Denksportler auf der Facebook-Seite https://www.facebook.com/SchachclubRottalInn Neuigkeiten rund um die 64 schwarz-weißen Felder.

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+++ „Politik darf soziale Dienste nicht im Regen stehen lassen“ +++


FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht sprach in einem Online-Videogespräch mit dem Mühldorfer Caritas-Kreisgeschäftsführer Richard Stefke über die Zeit der Corona-Pandemie



MÜHLDORF (14.01.2021) – Die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht hat sich in einem Online-Videogespräch mit Caritas-Kreisgeschäftsführer Richard Stefke einen Überblick verschafft, vor welchen Herausforderungen die sozialwirtschaftlichen Dienste in der Corona-Pandemie stehen.

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„Wir halten alle unsere sozialen Dienste für die Menschen im Landkreis Mühldorf aufrecht“, versichert Richard Stefke, Kreisgeschäftsführer der Caritas Mühldorf. Coronabedingt seien einige Dienste, etwa in der Beratung, auf Telefon und Video umgestellt worden. Im Team sei nur eine Infektion vorgekommen. Die Pflegedienste hätten sich erfolgreich geschützt und fortlaufend Patienten versorgt.

Soziale Dienste stünden vor der Herausforderung, so Stefke, dass bestimmte Leistungen vorfinanziert werden müssten. Zuschussgeber wie der Bund würden erst spät Bescheide erstellen, so dass die Träger in Vorleistung gehen müssen. Darüber hinaus seien Dienste wie die Beratung von Migranten nur zu 90 Prozent gefördert. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Dienstleister auch noch Geld mitbringen müssten, appellierte Stefke an die Bundestagsabgeordnete, die sich im Ausschuss für Inneres und Heimat um dieses Thema kümmert.

Einen weiteren Impuls gab Stefke der Bundestagsabgeordnete in Sachen Bürokratieabbau mit. So akzeptiere das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unter anderem bei der Finanzierung des Jugendmigrationsdienstes keine digitalen Belege. „Alle Welt digitalisiert, die Behörde will aber Papierbelege.“ Die Caritas arbeite mit digitalen Belegen, die auch von Wirtschaftsprüfern anerkannt werden.

Sandra Bubendorfer-Licht merkte an, dass viele soziale Dienstleister katastrophal unter der Pandemie zu leiden hätten. So fehlten viele Bausteine der Refinanzierung, etwa bei Losstände bei Festen oder Märkten. Richard Stefke konnte diese Erfahrung nur bestätigen. Obwohl die sozialwirtschaftlichen Dienste nicht gewinnorientiert arbeiten, müssten sie sich refinanzieren. „Wir gehen häufig in Vorleistung“, sagt der Caritas-Kreisgeschäftsführer, „und hoffen, dass die politischen Zusagen eingehalten werden.“ Deshalb appellierte Stefke an die Politik, die sozialwirtschaftlichen Dienste nicht im Regen stehen zu lassen. Sandra Bubendorfer-Licht stimmte zu, dass die Arbeit der sozialen Dienstleister wichtig sei, die Spaltung in der Gesellschaft nicht zu vergrößern. In der Praxis besteht laut Stefke die Gefahr, dass durch die Pandemie das soziale Gefüge durcheinandergerate.

Die Folgen der Pandemie seien bei den Menschen noch nicht im großen Stil spürbar. Die Lage kann sich nach Ansicht von Stefke aber durchaus zuspitzen. Die Caritas versuche mit ihren Präventionsangeboten zu helfen, dass Menschen ihre Wohnung nicht verlieren und in die Obdachlosigkeit abgleiten. Sandra Bubendorfer-Licht appellierte an Kommunen, den sozialen Wohnungsbau weniger bürokratisch zu gestalten, umso mehr bezahlbare Wohnungen zu ermöglichen.

Es wäre ideal, so Stefke, wenn in Vermittlungen mit dem Vermieter eine Wohnung noch zu halten sei. Die sozialen Dienste müssten sich um die Problemkreise Süchte, Schulden und drohende Obdachlosigkeit kümmern. Die Kreiscaritas beschäftigt an den zwei Hauptstandorten Mühldorf und Waldkraiburg sowie mit Sprechstunden in Neumarkt St. Veit, Haag, Gars und Schwindegg 110 Mitarbeiter. Der ambulante Pflegedienst betreut rund 220 Patienten. Die Fachdienste kümmern sich um die Beratung von Suchtkranken, Familien sowie die Frage nach dem guten Leben im Alter.

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Sozialwirtschaftliche Dienste zur Corona-Pandemie im Blickpunkt: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht informierte sich bei einem Online-Videogespräch über die Situation des Caritas-Zentrums Mühldorf mit Kreisgeschäftsführer Richard Stefke. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).







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+++ „Corona entfacht Machtfantasien der Unionspolitiker“ +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht kritisiert die Forderung des bayerischen Gemeindetag-Präsidenten Uwe Brandl, Handy-Daten zur Überwachung der 15-km-Corona-Regel auszuwerten



BERLIN/AMPFING (11.01.2021) – Höher, weiter, schärfer: Die FDP-Innenpolitikerin Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) hat den Vorschlag des bayerischen Gemeindetag-Präsidenten Uwe Brandl (Abensberg) kritisiert, Handy-Daten zur Überwachung der Corona-Regeln einzusetzen. „Der nächste CSU-Scharfmacher versucht, unter dem Deckmäntelchen des Gesundheitsschutzes alle Dämme beim Datenschutz brechen zu lassen“, sagte Sandra Bubendorfer-Licht am Montagvormittag in Berlin.

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Der Traum schlafloser Nächte von Unionspolitikern scheint laut Bubendorfer-Licht in Zeiten von Corona wahr zu werden. Der CSU-Ministerpräsident und potenzielle Kanzlerkandidat Markus Söder entwirft in seiner Hilflosigkeit immer phantasielosere und willkürlichere Maßnahmen. Seine Gefolgsleute nutzen die Gunst der Stunde, um offen auszusprechen, was sie immer schon wollten: Herr über alle persönlichen Daten ihrer Untertanen zu werden. In diese Kategorie fällt die Forderung von Uwe Brandl.

Sandra Bubendorfer-Licht: „Die Nadel im Heuhaufen wird nicht größer, wenn man den Heuhaufen noch größer macht“, so das Mitglied im Bundestagsausschuss für Inneres und Heimat. Was bei der Terroristenbekämpfung gilt, wird noch bei der Corona-Überwachung noch deutlicher. Schon Brandl beklagt, dass die Polizei die 15 Kilometer-Bewegungsradius-Regel nicht kontrollieren können. Es stellt sich die Frage, wer soll die Handy-Daten auswerten? Für manch unsinnige Regelung müssen laut Bubendorfer-Licht Polizisten ihren Kopf hinhalten, etwa bei der Kontrolle der Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr.

In Wahlkampfzeiten hat ein weiterer CSU-Politiker Corona als Profilierungsthema entdeckt. Mit seinem Vorschlag kommt Uwe Brandl aus der Deckung: „Der Bürgermeister von Abensberg will sich offensichtlich für höhere Ämter in München profilieren.“

Ministerpräsident Söder hat kein Vertrauen mehr bei seiner bayerischen Bevölkerung, er kommt mit seinen immer schrilleren Tönen („alle 2,5 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an Corona“) nicht mehr an und er erreicht die Menschen nicht mehr. Das eigentliche Ziel, die vulnerablen Gruppen in Alten- und Pflegeheime vor dem Tod zu bewahren, schaffen weder Maßnahmen-Erfinder Markus Söder noch Rufer nach Überwachungsorgien wie Uwe Brandl.





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Appell an die 205 bayerischen Landtagsabgeordneten:

„Polizei und Justiz im Freistaat handeln gegen EU-Recht“


Münchner Hanfaktivist Wenzel Cerveny (59) schickt nach Hetzjagd gegen die Branche ein Info-Paket an die Volksvertreter/Urteil des Europäischen Gerichtshof: „CBD ist kein Suchtmittel“


MÜNCHEN (08.01.2021/pm) – Er betreibt die größte und älteste mitteleuropäische Einzelhandelskette „Hanf – der etwas andere Bioladen“, aber der Münchner Wenzel Cerveny (59) bewegt sich auf einem schmalen Grat: Zahlreiche Razzien machen dem Ladenbesitzer von bayernweit zehn Geschäften und Vorsitzenden des Cannabis Verbandes Bayern (CVB) das Leben schwer. „Polizei und Justiz im Freistaat handeln gegen EU-Recht“, pocht Wenzel Cerveny auf sein rechtmäßiges Handeln. Er appelliert an die 205 bayerischen Landtagsabgeordneten, eine neue Linie bei nicht-psychoaktiven Hanf- und Cannabidiol (CBD)-Produkten auf Basis von Nutzhanf zu finden.

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Wenzel Cerveny hat zum Jahreswechsel ein Info-Paket mit verschiedenen Hanf-Produkten und eine Info-Broschüre an die Heimatbüros von 205 Abgeordneten im Landtag verschickt. Darin schreibt er: „Hanf beruhigt normalerweise die Nerven, wir können allerdings nicht abwarten und Hanftee trinken: Mit diesem Päckchen möchten wir Sie auf die Probleme der HANF-Branche in Bayern aufmerksam machen.“ Die Abgeordneten sollen sich selbst ein Bild vom besonderen Nutzen des grünen Rohstoffs machen, so Cerveny.

Dann kommt der Hanfaktivist zum Grund für seine Aktion: „Bayerische Ermittlungsbehörden haben in den letzten Jahren zahleiche Razzien in Hanfläden durchgeführt. Hierbei wurden alle möglichen HANF-Produkte beschlagnahmt, obwohl immer nur EU- zertifizierte Hanfsorten als Rohstoff verwendet wurden. Deren Gehalt an der psychoaktiven Substanz Tetrahydrocannabinol (THC) überschritt nie den erlaubten Grenzwert von 0,2%.“ Bayerische Landwirte erhalten ein Verbot, in ihren Hofläden eigenen Hanftee zu verkaufen, der aus EU-zertifizierten Hanfsorten auf ihren Feldern gewachsen ist (siehe Bericht im BR)

Ermittler unterstellen aus Unkenntnis Drogendelikt
Bayerische Staatsanwälte und Polizisten gehen laut Cerveny selbst bei Produkten mit der nicht-psychoaktiven Substanz Cannabidiol (CBD) entweder aus Unkenntnis oder in vollem Bewusstsein von „Marihuana“ aus und unterstellen ein Drogendelikt siehe Bericht in der Süddeutschen Zeitung und siehe Bericht in der Bayerischen Staatszeitung).

Verschwendung von Steuergeldern
Cervenys Vorwurf: „Die bayerische Polizei und die bayerische Justiz handeln gegen geltendes EU-Recht und verschwenden mit ihrer unrechtmäßigen Hetzjagd gegen die Hanfbranche Steuergelder.“ Er verweist auf ein aktuelles Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union vom 19.11.20/PM Nr. 141/20 nachlesen. „CBD ist kein Suchtmittel“, stellt der Europäische Gerichtshof unmissverständlich fest. Perfide werde es allerdings, so Cerveny, wenn CBD-Produkte in den Hanfläden sichergestellt werden, aber zur gleichen Zeit in den Regalen der Drogeriemärkte von DM, Rossmann, Müller oder Reformhaus stehen. Auf diesem Auge scheint die bayerische Staatsanwaltschaft blind zu sein.

Cerveny verweist auf ein im Dezember 2019 gestarteten Volksbegehren. Bis jetzt hätten erst 10.000 Personen unterschrieben, da es seit März 2020 corona-bedingt untersagt gewesen sei, in der Münchner Fußgängerzone und bei Sonderveranstaltungen Unterschriften zu sammeln. Deswegen habe er am 10. November 2020 diesbezüglich eine Petition beim Bayerischen Landtag eingereicht (Aktenzeichen VF.0447.18).

Über die DCI GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft die Einzelhandelskette „Hanf der etwas andere Bioladen“ mit einem Muster-Shop in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen gibt es bayernweit zehn Filialen (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Rosenheim und Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des 2017 erlassenen Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

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„Polizei und Staatsanwaltschaft handeln gegen EU-Recht“, appelliert Hanf-Aktivist und Ladenbetreiber Wenzel Cerveny (59) an die 205 bayerischen Landtagsabgeordneten. (Foto: DCI)

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH











+++ Ernüchternde Bilanz zur EU-Ratspräsidentschaft +++


MdB Sandra Bubendorfer-Licht: Bundesregierung und Bundesinnenminister haben eigene Ziele nicht erreicht



BERLIN/AMPFING (04.01.2021/PM)- Zum Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft erklärt Sandra Bubendorfer-Licht MdB: „Die Herausforderungen zum Antritt dieser EU-Ratspräsidentschaft waren enorm. Dennoch war ich optimistisch gestimmt, denn Deutschland hatte sich jahrelang auf diese bedeutsame Präsidentschaft vorbereitet. Wenn man nun, nach dem halben Jahr, Bilanz zieht, bleibt nur Ernüchterung. Die Bundesregierung und dabei besonders das Bundesinnenministerium hat nicht mal die eignen gesteckten Ziele erreicht", sagte die FDP-Innenpolitikerin.

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Die Abgeordnete weiter: „Der Innenminister hat völlig versagt bei der Findung eines gemeinsamen europäischen Konsens in Flucht- und Migrationspolitik. Hier steht die Europäische Union weiterhin vor einer Zerreißprobe. Wenn wir es nicht schaffen unsere Außengrenzen vernünftig zu schützen, mit einem fairen und gerechten Verteilungsschlüssel zwischen den Mitgliedsstaaten für einen Lastenausgleich zu sorgen und trotz aller Herausforderungen auch stets Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit einzufordern, dann wird das Haus Europa immer brüchiger.“

„Es bleiben nicht mehr als Lippenbekenntnisse, die Horst Seehofer und seine Truppe in der Ratspräsidentschaft erreicht haben. Nicht mal die illegalen Pushbacks und die unaufhaltbare Situation auf den Balkan und den griechischen Inseln konnte gelöst werden. Damit haben wir eine weitere wichtige Chance vertan, Europa gestärkt aus der Krise hervorgehen zu lassen. Seehofer, Mayer und die Führung des Bundesinnenministeriums sind zwar groß in Ankündigungen, schwach und nachlässig aber bei der Umsetzung. Halbherzig kann man dieser Herausforderung eben doch nicht begegnen“, so Sandra Bubendorfer-Licht.

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+++ 2021 durchstarten Mit exklusiven Hanf-Produkten ein eigenes Business aufbauen +++

Ohne großen Bedarf an Fremd- und Eigenkapital am Franchise-System des kleinen Mannes teilhaben/Bommende CBD- und Wellnessbranche lockt zum Einstieg

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BERLIN – Als Start-up-Unternehmer mit einem soliden Geschäftsmodell und exklusiven Produkten 2021 durchstarten: Ein erprobtes digitales Geschäftsmodell aus der Wellness-Branchen bietet Gründern die Chance, ohne großes Eigen- und Fremdkapital auf Basis des Franchise-Systems des kleinen Mannes zum Unternehmer zu werden. Es gibt nur wenige Geschäftsfelder wie die auf Hanf basierende Wellnessbranche, der ein stürmisches Wachstum prognostiziert wird: Der CBD-Markt in Deutschland wird in den nächsten fünf Jahren von 88 Mio. auf 548 Mio. Euro steigen, in Europa sogar von 443 Mio. Euro (2020) auf 1,32 Mrd. Euro (2025).

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Die Produkte bauen auf den nicht psychoaktiven Wirkstoff Cannabinol (CBD), der entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend ist und für die innere Balance des Menschen positive Eigenschaften enthält. Wie der Europäische Gerichtshof in Luxemburg erst kürzlich bestätigt hat, handelt es sich beim CBD um kein Suchtmittel - im Gegensatz zum Rausch erzeugenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC).

Timing und Positionierung sind ausschlaggebend für den Erfolg: „Der Trend geht – gerade in Coronazeiten - zu digitalen Geschäftsmodellen vom Homeoffice aus“, sagt Josef König, unabhängiger Vertriebspartner des amerikanischen Hanfunternehemens ZILIS. Der European Founder Ambassador sagt, die Geschäftsidee von ZILIS sei in den USA zehntausendfach erprobt: „Neueinsteiger können mit einem etablierten Marktführer in der CBD-Branche den ersten Schritt machen.“
Das Start in das Business basiert – ähnlich wie in einem Franchise-System – auf den Produkten des Systemgebers. „Die Geschäftsidee ist ohne großes Eigen- und Fremdkapital und damit ohne finanzielles Risiko umsetzbar“, betont Josef König. Der CBD-Experte und Unternehmensberater weist darauf hin, dass keine aufwändigen Businesspläne nötig sind, um Banken oder Investoren zu überzeugen.

Die neuen Vertriebspartner partizipieren laut König vom Geschäftsmodell, wie es in Amerika läuft. Die Produkte von Zilis seien extra für den europäischen Markt ausgewählt und EU-zertifiziert worden. Als selbstständige Vertriebspartner agieren Neueinsteiger in freier Zeiteinteilung. Die Verkaufsgespräche kann der Vertriebler zu Hause, unterwegs und beim potenziellen Kunden durchführen. Erfahrene Vertriebsprofis stellen sich einen Geschäftsplan auf und gehen bei der Akquise strategisch vor.

Dennoch seien kaufmännische Grundkenntnisse sowie Selbstorganisation und Zielstrebigkeit von Vorteil. „Kontaktfreudigkeit ist eine Grunderwartung für einen Unternehmensstarter, der im Direktvertrieb seine Produkte verkaufen und eine eigene Verkaufsmannschaft aufbauen will“, sagt König. Die bürokratischen Hürden mit Anmeldeformalitäten beim Gewerbeamt und beim Finanzamt sind schnell genommen. Ein Computer-Arbeitsplatz mit PC und Drucker wird benötigt. Heute im Vertrieb unverzichtbar sei das Smartphone.

Wer am Anfang noch nicht ganz ohne Netz und doppelten Boden den Weg in die Selbstständigkeit findet, kann auch nebenberuflich einsteigen und sich ein zweites Standbein aufbauen.

Derzeit bietet ZILIS ein "Stimulus-Pack" zum Einstieg in das Geschäftsmodell. Das Startpaket enthält 2 x 7ml-Fläschchen "UltraCell" in den Geschmacksrichtungen "Berry" und "Natural" und kostet netto 49,99 Euro (zzgl. MwSt. und 9,90 Versandkosten). Inkludiert ist die Einschreibegebühr für Vertriebspartner/Innen. Gerne erreichen Interessenten und Neueinsteiger die Hotline in Deutschland unter Telefon +49 (0) 171/44 59 706 oder unter E-Mail: info@cbdkoenig.eu


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+++ Zukunft Handel: Liberaler Ladenschluss als Hoffnung +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht sprach mit IHK-Vizepräsidentin Ingrid Obermeier-Osl und IHK-Geschäftsstellenleiter Herbert Prost (Mühldorf) über die Situation von Industrie, Handel und Dienstleistungssektor in der Corona-Krise



SCHWINDEGG (27.11.2020) – Ein liberaler Ladenschluss kann ein Hoffnungsweg für den Handel aus der Corona-Krise sein. Darin waren sich Ingrid Obermeier-Osl, Vizepräsidentin der IHK München und Oberbayern und Vorsitzende des Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, Herbert Prost, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Mühldorf, sowie die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht bei einem Informationsgespräch im Innovationsgebäude des Holzwerks Obermeier in Schwindegg einig.

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Der Handel ist nach der Einschätzung der IHK stark vom Umsatzrückgang betroffen, obwohl er nicht dem Lockdown unterworfen ist. Es wird damit gerechnet, dass der Handel im südostoberbayerischen Raum rund 50 Prozent weniger Umsatz generiert. Die IHK strebt deshalb eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten in Bayern an. Bisher gelte im Freistaat immer noch das Bundesladenschlussgesetz, das nicht mehr die aktuellen Rahmenbedingungen erfüllt. Damit der stationäre Handel nach der Corona-Krise eine faire Wettbewerbschance gegenüber den Online-Versendern hat, sollen die Öffnungszeiten in Bayern an allen Werktagen von Montag bis Samstag von 6 bis 20 Uhr freigegeben werden. Zudem soll an vier Sonntagen ohne Anlass wie etwa Märkte oder Veranstaltungen geöffnet werden können.

Die FDP will im Freistaat das Ladenschlussgesetz längst ändern und die Ladenöffnungszeiten liberalisieren. "Es wird Zeit, dass Bayern beim Ladenschluss im 21. Jahrhundert ankommt", sagt die Ampfinger FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht. Arbeitszeiten und Konsumverhalten der Menschen hätten sich verändert und ausdifferenziert. So sollten sich Öffnungszeiten an den Bedürfnissen der Kunden orientieren, nicht an den veralteten Vorstellungen der Regierungspartei.

Während z. B. Hotel- und Gaststättengewerbe, Handel, Tourismus, Freizeit- und Veranstaltungsbranche oder auch viele Soloselbststände stark vom Lockdown betroffen sind, kommt die Industrie relativ glimpflich durch die Krise. Dennoch beklagt Ingrid Obermeier-Osl mangelnde Planungssicherheit in der Corona-Krise. „Es fehlte an genauen Vorgaben, wann Masken zu tragen und wann Quarantäne-Regeln umzusetzen sind“, sagt die Holzwerk-Betreiberin mit 180 Mitarbeitern. Planungssicherheit sei für Unternehmer aller betroffenen Branchen auch im Hinblick auf Überbrückungshilfen wichtig. Diese Hilfen müssten unbürokratisch und schnell ausgezahlt werden. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht warnte ebenfalls vor zu viel Bürokratie und Verzögerungen bei der Auszahlung der Zuschüsse.

„Unsere Corona-Hotline glüht, wir hatten und haben viel Arbeit bei der Beratung unserer Mitgliedsunternehmen“, sagt Herbert Prost, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Mühldorf. Die Anfragen reichen von den Bedingungen für Überbrückungshilfe, Förderung und sonstigen Erleichterungen bis hin zur Umsetzung der Corona-Schutzmaßnahmen im Betrieb, so Prost.

Klar sei auch, der Schutz der Gesundheit habe Vorrang. „Diesen Grundsatz akzeptieren wir“, so Ingrid Obermeier-Osl. Es bestehe aber der Eindruck, die Politik habe zu wenig an die Wirtschaft gedacht.

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Liberaler Ladenschluss als Chance aus der Krise für den Handel (v.l.): Herbert Prost (Leiter IHK-Geschäftsstelle Mühldorf), Ingrid Obermeier-Osl, Vizepräsidentin der IHK für München und Oberbayern und geschäftsführende Gesellschafterin der Franz Obermeier GmbH, sowie die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Niedrige Mehrwertsteuer hilft der Gastronomie +++


FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht informierte sich über die Situation der Hotels und Gaststätten im Corona-Lockdown



MÜHLDORF (20.11.20) – Der Corona-Lockdown hinterlässt seine Spuren: Fast drei Viertel der Gastro-Betriebe sind in der Existenz gefährdet. „Nur eine dauerhaft gesenkte Mehrwertsteuer und faire Ausgleichszahlungen helfen unserer Branche aus der Krise“, sagte Holger Nagl, Mühldorfer Kreisvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) im Rahmen eines Informationsgesprächs mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht (Ampfing) im Hotel Bastei in Mühldorf.

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Die rund 200 Gastrobetriebe im Raum Mühldorf sind „in großer Not“, so DEHOGA-Kreisvorsitzender Holger Nagl. 72 Prozent der bayerischen Betriebe sehen sich laut neuester Umfragen in der Existenz gefährdet. Jedem sechsten Betrieb drohe in den nächsten Monaten sogar die Insolvenz. „Unsere Betriebe sterben leise“, sagt der Dehoga-Kreischef, „es geht jetzt wirklich ans Eingemachte.“ Das Jahr 2020 sei gelaufen, entscheidend sei, wie sich der Umsatz in den Wintermonaten bis März bis März entwickele.

Die Gastrobranche ist laut Nagl nicht generell gegen den Lockdown. „Gesundheitsschutz ist für uns alle wichtig.“ Die Schließung muss aber abgefedert werden. Da waren sich die Branchenvertreter mit der Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht einig, dass die Anträge für die Überbrückungshilfen zu bürokratisch angelegt worden seien. Teils seien unsinnige Förderrichtlinien zu verzeichnen.

Stundungen oder günstige Kredite
zur Überbrückung sind laut Stephanie Nömeier vom Hotel Bastei keine wirklichen Hilfen, da sie in absehbarer Zeit erwirtschaftet und zurückgezahlt werden müssten. Solange die Angst vor Corona in den Köpfen der Menschen vorhanden sei, habe die Branche zu kämpfen, so Nömeier. „Die Gäste kommen nicht.“

Der Dehoga-Kreisvorsitzende Holger Nagl plädiert für faire und einzelfallgerechte Umsatzentschädigungen und eine dauerhaft gesenkte Mehrwertsteuer für Gastronomie und Hotellerie. Dieser Forderung schloss sich die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht an.

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Gastronomie und Hotellerie kämpfen in der Corona-Krise ums Überleben: Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht (Bild rechts) informierte sich bei der DEHOGA mit dem Kreisvorsitzen Holger Nagl (Landgasthof Hammerwirt/2. v.r.) und Stephanie Nömeier vom Bastei Hotel (links) über die aktuelle Situation. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Wegen Corona geht am Automaten nichts mehr +++


Petra Höcketstaller (Winhöring) im Informationsgespräch mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht: Trotz zertifiziertem Hygienekonzept bleiben Spielhallen im Lockdown zu



MÜHLDORF (17.11.20) – Trotz eines ausgefeilten zertifizierten Hygienekonzepts geht in bayerischen Spielhallen wegen der Corona-Pandemie nichts mehr: „Ich verstehe den Lockdown für unsere Branche nicht“, reagiert Petra Höcketstaller, Geschäftsführerin der Höcketstaller-Gruppe (Winhöring) und 2. Vorsitzende des Bayerischen Automaten-Verbandes e. V. (BAV), mit Unverständnis.

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Mindestabstand von 1,5 Meter, Schutzmaske, Trennscheiben, Gästelisten, aufwändige Reinigungs- und Desinfektionspläne sowie Dienstanweisungen für die Mitarbeiter sind die Kernpunkte eines Hygienekonzepts des Bayerischen Automaten-Verbandes. „Der ganze Aufwand und das Bemühen war umsonst“, sagt Petra Höcketstaller. Die Automaten-Branche hofft, so bald wie möglich wieder öffnen zu können. „Durch den Lockdown werden die Spieler zum Online-Glücksspiel getrieben“, sagt die 2. BAV-Vorsitzende.

„Es ist unverständlich, dass selbst ein professionelles Infektionsschutzkonzept nicht zum weiteren Betrieb reicht und eine Branche ins Abseits gestellt wird“, kommentiert Sandra Bubendorfer-Licht das generelle Aus während des Lockdowns. Die zu sperrenden Branchen seien von der Bundesregierung nach dem Gießkannen-Prinzip ausgewählt worden. „Es gibt keine exakte Begründung für diese unverhältnismäßige Entscheidung“, so die FDP-Bundestagsabgeordnete.

Das gewerbliche Spiel hat nach den Worten von Petra Höcketstaller alle staatlichen Vorgaben umgesetzt, um maximale Sicherheit einzuhalten. Dazu gehört ein Zutritt nur für Spieler ab 18 Jahren, kein Alkohol, Spielerschutz, geschultes Personal und geprüfte Gerätequalität. Mit dem Auslaufen des Glückspielstaatsvertrages droht der Branche neues Ungemach. Alle Erlaubnisse für Spielhallen in Bayern enden mit dem 30. Juni 2021. Deshalb fordert der BAV eine unternehmerische Perspektive und Planungssicherheit für die nächsten 15 Jahre. Es sollte zugelassen werden, dass Spielhallen andere Glücksspiele wie Sportwetten oder Lottoannahmestellen anbieten dürfen. Für alle Spielformen von gewerblichen Spielhallen bis hin zu Spielbanken sollten einheitliche Werberegelungen gelten. „Der Bestand an nachweislich ordentlich arbeitenden Betrieben darf nicht noch weiter reduziert werden“, fordert Petra Höcketstaller.

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Corona-Lockdown - Nichts geht mehr in gewerblichen Spielhallen: Petra Höcketstaller, 2. Vorsitzende des Bayerischen Automaten-Verbandes, zeigt der FDP-Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht das zertifizierte Hygienekonzept. (Foto: Josef König/Abdruck honorarfrei).

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+++ Weiterbildung im Homeoffice +++


Berufsbegleitend und zeitlich flexibel das eigene Lerntempo gestalten/Corona-Pandemie beschleunigt Trend zum digitalen und mobilen Lernen

BWL-Institut BASEL (11.11.20/pm) - In unsicheren Zeiten ist eine fundierte Ausbildung das beste Fundament, um sich selbst beruflich zu positionieren und gegebenenfalls neu auszurichten. Wer auf solides fachliches Know-how zurückgreifen kann, kommt besser durch Krisenzeiten. Wer aktiv mitmacht, gestaltet den Wandel und wird nicht überrollt. Hierzu gehört, sich stetig weiterzubilden und sein berufliches Wissen konstant auszubauen – auch von Zuhause aus. „Das Homeoffice stellt uns nicht nur vor neue, teilweise unbekannte Herausforderungen. Es bietet für die eigene Weiterbildung neue Chancen“, betont Dr. Ralf Andreas Thoma, Studienleiter des Betriebswirtschaftlichen Instituts & Seminar Basel.

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Nach einer Studie des deutschen Digitalverbandes bitkom hat Mitte März 2020 infolge der Corona-Pandemie jeder zweite Berufstätige (49 Prozent) ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice gearbeitet. Nach einer im zweiten Quartal 2020 vom ifo-Institut durchgeführten Personalleiterbefragung haben laut Statista vor der Corona-Krise rund 40 Prozent der Belegschaften in Unternehmen von Zuhause aus gearbeitet. Während der Pandemie habe sich dieser Anteil um etwa 20 Prozentpunkte auf rund 60 Prozent gesteigert. Arbeitgeber rechnen laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung PwC mit einem Anstieg der Home-Office-Tage gegenüber dem Vorkrisen-Niveau um 2,0 auf 3,3 Tage pro Woche (65 Prozent Steigerung). Sieben von zehn Arbeitnehmern wünschen sich das regelmäßige Arbeiten im Homeoffice. Vor der Krise waren dies nur 22 Prozent. Das Potenzial für den Arbeitsplatz zu Hause ist noch nicht ausgeschöpft. Theoretisch können laut einer Studie von Randstad 80 Prozent der Belegschaften im Homeoffice arbeiten.

Die Zeit im Homeoffice bringt eine ganze Reihe von Herausforderungen mit sich, z.B. die Arbeit, die Familie und sich selbst zu organisieren, die Zeit einzuteilen, sich immer wieder zu motivieren. Wieviel Zeit bleibt da in der knappen Zeit noch für Weiterbildung? Oder sollte man sich nicht besser auf die Arbeit und die neuen Herausforderungen konzentrieren?

Betriebliche Weiterbildung gehört zum Instrumentenkasten im Bereich der Personalentwicklung. Wenn es darum geht, Mitarbeiter langfristig an das eigene Unternehmen zu binden, zählt die Analyse, welche Seminarprogramme wichtig sind, längst zum strategischen HR-Management. Besser aus- und weitergebildete Mitarbeiter senken die Fluktuationsrate und gehen zufriedener der gestellten Aufgabe nach. 70 Prozent der Unternehmen investieren 2020 laut einer LinkedIN-Studie gezielt in die digitale Fort- und Weiterbildung ihres Personals. In Zeiten der Corona-Pandemie ist es wichtiger geworden, digitale Lernkonzepte zu nutzen. 60 Prozent der Personalentwicklungsexperten rechnen mit höheren Investitionen in E-Learning als 2019. 66 Prozent haben vor, mehr Geld für Webinare und virtuelle Live-Schulungen auszugeben.

Fundierte Weiterbildungsprogramme sind in der Regel berufsbegleitend organisiert und dauern oft mehrere Monate. Im normalen Arbeitsumfeld ist die Gestaltung der eigenen Lernsituation sehr wichtig, um solche Lehrgänge erfolgreich zu meistern, dabei geht es insbesondere um Umgang mit der Zeit, Stressbewältigung und Motivation. Hier bietet das Homeoffice eine Reihe von Chancen, um die Lernsituation so zu gestalten, alle diese Anforderungen gut zu bewältigen. „Ein Fernlehrgang bietet hierbei die beste Ausgangslage“, betont Dr. Ralf Andreas Thoma.

Berufsbegleitend und zeitlich flexibel
Vorträge und Seminare sind von gestern: Rund ein Drittel der deutschen Unternehmen setzten im Nachgang der Corona-Pandemie geplante Präsenzveranstaltungen teilweise oder sogar vollständig digital um. Die Nutzung digitaler Lernmethoden ist laut einer Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) am Institut der Wirtschaft (IW) in 36 Prozent aller Unternehmen gestiegen. Trotz Krise hätten zwölf Prozent der befragten Unternehmen ihr Angebot ausgebaut.

Der Trend ging schon vor der Corona-Pandemie zu digitalen und mobilen Formen des E-Distance-Learnings. Mit Corona kam die Beschleunigung des Trends. „Fernlehrgänge waren schon immer berufsbegleitend und in der Regel zeitlich flexibel möglich. Es gibt keine starren Zeitfenster. Man kann sich die Zeit einteilen und die Lehrgangsunterlagen zur Hand nehmen, wenn es zeitlich am besten passt“, bestätigt Dr. Ralf Andreas Thoma. Sehr wichtig für den Lernerfolg sei dabei eine seriöse Zeitplanung und regelmäßiges Lernen. „Es ist nicht so wichtig, wie viele Stunden man für den Lehrgang pro Tag und Woche aufwendet. Eine gewisse Routine und Regelmäßigkeit ist dennoch für den Lernerfolg wichtig“, rät der Studienleiter.

Kompakt und auf das Wesentliche konzentriert
Fernlehrgänge fassen die wichtigsten Themen eines Fachs zusammen und konzentrieren sich auf das Wesentliche. „Darum ist kein zusätzliches, umfassendes Studium der Fachliteratur notwendig“, ordnet der Studienleiter ein. Die Skripten eines Fernlehrgangs seien meist didaktisch sehr gut aufbereitet und inhaltlich fundiert. Noch ein wesentlicher Vorteil von Fernlehrgängen: In Seminaren muss sich der Dozent immer an der Gruppe orientieren. „Für einzelne Seminarteilnehmer geht es zu schnell, anderen ist das Tempo zu langsam. In einem Fernlehrgang bestimmt der Teilnehmende Lerntempo und auch Lerntiefe selbst“, so Dr. Ralf Andreas Thoma.

Moderne Fernlehrgänge wie das Angebot am Betriebswirtschaftlichen Institut & Seminar Basel nutzen auch die digitalen Möglichkeiten. Neben den klassischen Lernheften auf Papier werden die Lehrgangsunterlagen auch digital als eBook oder als PDF-Datei bereitgestellt. Online-Veranstaltungen wie Webinare oder Lernvideos begleiten die Lehrgänge und vertiefen die Lerninhalte (www.bwl-institut.ch).

Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG/Atlas Business Language ABL GmbH

Die Betriebswirtschaftliche Institut & Seminar Basel AG bietet seit 1999 als privates Weiterbildungsinstitut ein praxisorientiertes effizientes Studienangebot. Das Institut hat im März 2007 das eduQua-Zertifikat erhalten. Das Schweizerische Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitutionen wurde im März 2020 erneut bestätigt. Außerdem ist das Institut Mitglied im Schweizerischen Verband für Erwachsenenbildung (SVEB) und der European Association of Distance Learning (EADL). Weitere Infos unter www.bwl-institut.ch. Die Atlas Business Language ABL GmbH als Schwesterunternehmen der Betriebswirtschaftliches Institut & Seminar Basel AG hat sich seit 2001 auf Sprachkurse, insbesondere für Firmenkunden, in allen Geschäftssprachen spezialisiert. Zu den Kunden zählen internationale Konzerne wie Bisnode, EIFFAGE, MAN oder Mercedes Benz. Alle ABL-Trainer sind diplomierte Sprachlehrer mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung. Dies garantiert einen lebendig gestalteten, auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer zugeschnittenen Unterricht. Weitere Infos unter www.atlas-business-language.ch.

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Atlas Business Language ABL GmbH







+++ Erfolg bei US-amerikanischer Investorenshow:
Krone für „Hanf – der etwas andere Bioladen“ +++

Mitteleuropas größte und älteste Hanf-Einzelhandelskette aus München kam beim amerikanischen Online-Wettbewerb „Retail Alchemy“ am besten an/ 99 Mitbewerber in drei Durchgängen ausgestochen/Jury und Zuschauer waren von Konzept überzeugt/Veranstalter „Cannabis10X“ organisierte größtes US-Online-Format für die Cannabis-Branche mit 1.500 Investoren und Fachbesuchern


TAMPA (Florida)/MÜNCHEN (10.11.2020) – Die bayerische Einzelhandelskette „Hanf – der etwas andere Bioladen – hat sich beim US-amerikanischen Online-Wettbewerb „Retail Alchemy“ unter 99 Mitbewerbern durchgesetzt. Eine hochrangige Jury aus der Cannabis-Branche und die Zuschauer waren vom Konzept des Münchner Unternehmens überzeugt. „Dieser Erfolg eröffnet uns neue Wege auf dem internationalen Expansionspfad“, freut sich Wenzel Cerveny (59), Gründer und Geschäftsführer der DCI GmbH (München), die bayernweit zehn Geschäfte mit etwa 500 Produkten rund um den grünen Rohstoff Hanf betreibt.

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„Retail Alchemy“ – vergleichbar der deutschen Fernsehshow „Die Höhle der Löwen - ist eine Unternehmensbörse, die Kunden bei der Kapitalbeschaffung unterstützt, neue Investoren und Partnerschaften findet sowie amerikanische und internationale Marken als Franchisesystem anbietet. Jason Tropf und Holly A. Ford vom Veranstalter www.Cannabis10X.com haben den Wettbewerb und den meistgesehenen amerikanischen Cannabis-Event mit 1.500 Investoren und Fachbesuchern organisiert. Der Wettbewerb soll die wachstumsorientierten Unternehmen bei der Suche nach Expansionskapital sowie beim Aufbau eines Franchise-Systems unterstützen (https://cannabis10x.com.

Zunächst hatten die Organisatoren 100 Marken zum virtuellen Kapital-Pitch zugelassen, die sich präsentieren mussten. Hanf - der etwas andere Bioladen kam eine Runde weiter: Im Halbfinale hatten 40 Unternehmen je zwei Minuten Zeit, um sich der Jury aus den Vorständen amerikanischer Cannabis-Unternehmen vorzustellen. Für das Finale qualifizierten sich 15 Unternehmen, die sich einer Zuschauerrunde und einer Präsentation stellen mussten. Zur Finalshow war sogar der legendäre amerikanische Komiker Cheech Marin (74) gekommen. Bereits in der Zuschauer-Runde hatte „Hanf“, Mitteleuropas älteste und größte Einzelhandelskette für Cannabis-Wellness die Nase vorn. Die bayerischen Bewerber setzten sich gegen HUSH – Hersteller eines Geräts zur Reduzierung von Passivrauch sowie der Hersteller eines hochwertigen CBD-Öls aus den USA durch.

In der Präsentationsrunde kam die fünfminütige Vorstellung von HANF bei der zehnköpfigen Jury, u. a. besetzt mit Bruce Linton, Gründer und ehemaliger CEO von Canopy Growth Corp., am besten an. „HANF – der etwas andere Bioladen“ gewann einstimmig die Cannabis-Krone.

Über die DCI GmbH
DCI-Gründer und Geschäftsführer Wenzel Vaclav Cerveny (59) hat sich seit Anfang 2014 einen Namen in der deutschen Legalisierungsbewegung gemacht. Unter dem Dach der im Dezember 2016 gegründeten DCI GmbH hat er seine Aktivitäten gebündelt. Er war Veranstalter der zwei Münchner Cannabis XXL-Messen 2015 und 2017. Seit Mai 2017 läuft die Einzelhandelskette „Hanf der etwas andere Bioladen“ mit einem Muster-Shop in der Münchner Einsteinstraße 163. Inzwischen gibt es bayernweit zehn weitere Filialen (München 3x, Augsburg 3x, Ingolstadt, Landshut, Rosenheim und Baldham) und ein weiteres Geschäft in Esch-sur-Alzette (Luxembourg). Die Hanfläden sind zudem als Anlaufstation für Patienten gedacht, die sich über die Auswirkungen des 2017 erlassenen Cannabis als Medizin-Gesetz austauschen wollen. Online sind die Produkte unter https://hanf-bioladen.de zu bestellen.

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Erfolg beim amerikanischen Online-Wettbewerb „Retail Alchemy“: Jury verlieh „HANF – der etwas andere Bioladen“ aus München beim amerikanischen Virtual Capital-Wettbewerb „Cannabis10X“ die Krone (Screenshot: DCI).

Pressefach der DCI Cannabis-Institut GmbH







CORONA: Wirbel um Rottaler Chefarzt


Mediziner kritisiert die parlamentarisch nicht gedeckten Fehlleistungen der Politik und die Fixierung auf die PCR-Werte/ Landratsamt: „Einzelmeinung“

PFARRKIRCHEN (30.10.20/Von Josef König/pbk) - Der Landkreis Rottal-Inn steht mit 300 Fällen an der Spitze der bundesweiten RKI-Inzidenzwert-Bundesliga, jetzt schießt ein führender Mediziner des Rottals quer: „Wann versteht unsere Politik, dass die Fixierung auf den PCR-Test der falsche Weg ist“, warnt Chefarzt Prof. Dr. Christian Gleißner von den landkreiseigenen Rottalinnkliniken mitten im Lockdown-Gebiet.

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Noch ein Hammersatz aus einem Post im internationalen sozialen Netzwerk LinkedIn von gestern: „Wer schützt uns Bürger vor den parlamentarisch nicht gedeckten Fehlentscheidungen unserer Politiker“. Der Chefarzt weiter: „Unsere Klinik ist für einen November normal belegt. Seit ca. drei Wochen liegen drei Patienten mit COVID-19 intubiert auf der Intensivstation.“ Und weiter: „Keine Anzeichen für ein Dekompensieren der medizinischen Versorgung.“ Auf gut Deutsch: Keine Probleme mit dem Versorgen der Patienten und Normalbetrieb. Er beschreibt die Situation als „business as usual, aufmerksames umsichtiges Arbeiten, keine Panik“.

„Das ist eine Einzelmeinung, die wir zu gegebener Zeit kommentieren“, sagt Mathias Kempf, Pressesprecher des Landratsamtes Rottal-Inn, gegenüber dem Pressebüro König. Als Grund für den hohen Wert gibt das Landratsamt eine große Reihentestung an, die am Dienstag in der Stadt Eggenfelden stattgefunden hat. Bei dieser Reihentestung seien 20 positive Fälle (15 Bewohner und fünf Mitarbeiter) in einer Senioreneinrichtung festgestellt worden.

Wenn selbst Chefärzte die Politik nicht verstehen, ist es kein Wunder, dass die Menschen im Rottal sauer auf München und Berlin sind.


Jung-Senioren-Schach-Open findet nicht statt


Traditionelles Turnier mit Denksportlern aus mehreren Nationen coronabedingt abgesagt/23. Auflage vom 22. bis 28. November 2020 im AktiVitalhotel Bad Griesbach fällt heuer aus /Senioren-Weltmeister Vladimir Okhotnik hatte zugesagt

Bad Griesbach (29.10.20) – Gegen Corona hat die Schachgöttin Caissa keine Chance: Die 23. Auflage des Jungsenioren-Schach-Turniers in Bad Griesbach fällt heuer ins Wasser. Rund 40 Denksportlerinnen und Denksportler aus mehreren Nationen waren vom 22. bis 28. November 2020 im AktiVital Hotel in der niederbayerischen Kurstadt unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jürgen Fundke erwartet worden.

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„Wir hätten auch unter schwierigen Bedingungen gespielt. Nach dem Lockdown-Beschluss der Bundesregierung bleibt überhaupt keine Wahl“, sagt Turnierorganisator Josef König (Pfarrkirchen). Das Schutz- und Hygienekonzept für den Wettkampfbetrieb im Schach des bayerischen Schachbundes sah unter anderem Desinfektions-, Lüftung- und Mindestabstandsregel vor. Zuschauer hätten sich nicht im Turniersaal aufhalten dürfen.

Die Meldungen für das Senioren-Open waren vielversprechend: Als Turnierfavorit war der zweifache Senioren-Weltmeister Vladimir Okhotnik (70) mit 2359 ELO-Wertungszahl gemeldet, der aus der Ukraine stammt und für Frankreich startet. Vorjahressieger Ivan Hausner (ELO 2338) aus Tschechien hatten ebenfalls zugesagt, seinen Turniererfolg zu verteidigen. Als stärkte Dame wäre die mehrmalige österreichische Staatsmeisterin Helene Mira (ELO 2082/Bregenz) nach einem starken Auftritt im Vorjahr ins Rennen gegangen.

Nach dem Steigen der Inzidenzwerte in der Region hatten laut König bereits einige Teilnehmer abgesagt. Nach der Absage ist vor dem Turnier: Die Planungen für die traditionelle Denksportveranstaltung, die einen festen Platz im Kalender hat, laufen. „Wenn die Zusagen der Spitzenspieler Bestand haben, kommt im nächsten Jahr ein spannendes Turnier zustande“, hofft König.

Die angemeldeten Spieler werden benachrichtigt.
www.koenig-online.de/schach/gri2020/gri2020.html

+ + + „Gewalt kennt kein Geschlecht“ + + +

[Pressemappe zum Pressegespräch vom 26.10.2020 als PDF]

MÜNCHEN (26.10.20) – Immer mehr Männer werden Opfer häuslicher Gewalt. Internationale Studien gehen davon aus, dass beide Geschlechter in partnerschaftlichen Auseinandersetzungen 50 Prozent der Taten ausüben. „Gewalt hat und kennt kein Geschlecht“, sagte David Müller, Sprecher der bundesweiten geschlechterpolitischen Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) am Montag vor Journalisten in München.

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Die IG JVM stützt die Aussage, dass die Gewalt je zur Hälfte von Männern und Frauen ausgeht, auf die Auswertung von weltweit 270 Studien mit 440.000 Teilnehmern. Im Zweifel bleibe lediglich, so Müller, welches Geschlecht stärker von Gewalt betroffen sei oder welches Geschlecht häufiger zuerst zuschlage. Wenn nur einer der Partner gewalttätig ist, werde der Mann etwas häufiger zum Opfer als die Frau. Bei Gewalt gegen Kinder seien überwiegend (80 Prozent) Mütter die Täterinnen, etwa bei Kindstötung.

Für einen gleichberechtigten Schutz von Opfern fordert die Initiative, bundesweit geschlechtsunabhängige Gewaltschutz- statt Frauenhäuser zu installieren. Die Gewalt gehe von einer Person aus dem Umfeld aus, aber nicht vom ganzen anderen Geschlecht. Deshalb sollten Gewaltschutzhäuser nach dem Beispiel von Norwegen oder Finnland beiden Geschlechtern Schutz bieten, so Müller.

Das bisherige Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) soll nach Ansicht der Initiative zerschlagen werden. Das Ministerium kümmere sich seit über 20 Jahren nur um Gewalt an Frauen und habe die andere Geschlechterseite völlig ausgeblendet. Die Kooperation des Ministeriums mit extremistischen Elementen der autonomen Frauenbewegung habe zu einem neuen Weg der Totalkonfrontation gegenüber der männlichen Hälfte der Bevölkerung geführt, kritisiert Müller.

Die Interessengemeinschaft Jungen, Väter und Männer (IG JVM) ist eine überparteiliche bundesweite geschlechterpolitische Initiative, die von den drei Männerorganisationen MANNdat e. V. (Weingarten), Trennungsväter e. V. (Amberg) und Väterbewegung e. V. (Viersen) getragen wird. Dahinter stehen rund 300 Mitglieder (http://www.ig-jungen-männer-väter.de).



www.koenig-online.de/pressefach_ig_jmv.html



+++ Gewalt kennt kein Geschlecht +++

Einladung zum Pressegespräch der bundesweiten Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) am Montag, 26. Oktober 2020, um 10.30 Uhr im Presseclub München (Marienplatz 22, 80331 München)



MÜNCHEN – Nimmt die aktuelle Bundesregierung die partnerschaftliche Gleichberechtigung wirklich ernst? Die bundesweite Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV) zweifelt an, dass beide Geschlechter von der Politik wirklich gleichberechtigt werden, wie ein Ende September 2020 herausgegebenes Dossier suggeriert. Dazu gibt die Männerinitiative einen aktuellen Stand zur häuslichen Gewalt in der Forschung, die im Widerspruch zur „Vermutungskultur“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gerade in Zeiten der Corona-Pandemie steht. Deshalb stellt sich für die Initiative auch die Frage, ob „heilige Kühe“ wie das Dogma „Gewalt ist männlich“ geschlachtet werden müssen. Ist die Kooperation der Politik mit feministischen Organisationen ein Grund für die Ungleichbehandlung? Muss das Phänomen „häusliche Gewalt“ überhaupt typischerweise mit einem Geschlecht verbunden werden? Können geschlechtsneutrale „Gewaltschutzhäuser“ statt „Frauenhäuser“ in der Praxis mehr Schutz bieten? Das Bundesfamilienministerium hat es nach Ansicht der Männerinitiative in den letzten zwei Jahrzehnten versäumt, das Problem der Gewalt in Familien konstruktiv anzugehen. Kann die Zerschlagung des bisherigen Bundesfamilienministeriums ein Weg zu mehr Gleichberechtigung sein? Die Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter nimmt zu diesen Fragen in der Familien- und Geschlechterpolitik Stellung und lädt zum

Pressegespräch
am Montag, 26. Oktober 2020, um 10.30 Uhr

im PresseClub München
Marienplatz 22
80331 München
Tel. 089/26024848
www.presseclub-muenchen.de

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Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung:

• David Müller, Sprecher der bundesweiten Interessengemeinschaft Jungen, Männer und Väter (IG JMV), MANNdat. e. V. (Köln), E-Mail: david.mueller@manndat.de

• Thomas Penttilä, 1. Vorsitzender Trennungsväter e. V. (91275 Auerbach/Oberpfalz), Telefon: +49-170-64511010, E-Mail: thomas.penttilae@trennungsvaeter.de

Die IG JMV versteht sich als überparteilicher bundesweiter Zusammenschluss von Männer- und Väterinitiativen wie z. B. MANNdat e. V., Väterbewegung und Trennungsväter e. V. mit rund 300 Mitgliedern.

Corona-Richtlinien und Anmeldung: An der Veranstaltung können aufgrund der aktuellen Distanzregeln maximal 26 Kolleginnen und Kollegen vor Ort im PresseClub teilnehmen. Wir bitten alle Interessierten, sich spätestens 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail (info@koenig-online.de) zu akkreditieren, da nur dann eine Teilnahme möglich ist. Für Desinfektion und maximal mögliche Belüftung ist gesorgt; das Tragen einer Atemschutzmaske ist obligatorisch. Der Konferenzraum des PresseClubs ist nach den aktuellen Distanzregeln bestuhlt.

Für Kolleginnen und Kollegen, die nicht vor Ort teilnehmen können: Wer Fragen an die Gesprächspartner stellen möchte, kann diese vorab an das Pressebüro König (info@koenig-online.de) mailen. Wir stellen Ihre Fragen soweit möglich in der Konferenz mit Namensnennung.

Technischer Hinweis: Aus Kapazitätsgründen bitten wir alle teilnehmenden Berichterstatter auf einen Onlinezugang während der Veranstaltung zu verzichten. Bitte keine Nutzung insbesondere von Soliton, LiveU, Webstreamingdiensten, facebook-Livemodus, Telecasting- und Simulcast-Systemen oder iCloud etc. während der Veranstaltung.

Alle Interessierten können das Pressegespräch auf dem YouTube-Kanal des Presseclub München live an der Konferenz teilnehmen. Nach Ende der Veranstaltung wird die Übertragung als Video sowohl auf dem YouTube- als auch auf dem Facebook-Kanal zur Verfügung stehen. Bitte abonnieren Sie die entsprechenden Social-Media-Kanäle.

Um Anmeldung zum Pressegespräch wird gebeten unter Tel. 08561/910771 oder E-Mail: josef.koenig@koenig-online.de



+++ „Großprojekt ABS 38 kommt voran“ +++


Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel trifft FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht



MÜHLDORF (14.10.20/jk) – „Die Ampel steht auf grün. Es geht voran“, zeigt sich Bayerns Bahn-Chef Klaus-Dieter Josel positiv gestimmt. Nach den derzeitigen Planungen kann die zweigleisige Ausbaustrecke München – Mühldorf – Freilassing um das Jahr 2030 unter Verkehr genommen werden, sagte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern in einem Treffen mit der liberalen Bundestagsabgeordneten Sandra Bubendorfer-Licht am Montag im liberalen Bürgerbüro in Mühldorf.

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Der Planungsauftrag für das 145 Kilometer lange Großprojekt ABS 38 ist nach den Worten von Josel uneingeschränkt gegeben. Das Projekt ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 im vordringlichen Bedarf verzeichnet, damit kann der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke vorangetrieben werden. Laut Josel sind insbesondere einige Kreuzungsfragen in Dorfen, Kirchanschöring und Fridolfing offen. Er zeigte sich optimistisch, dass diese Fragen geklärt werden. Eines der größten Bauvorhaben der Bahn in Bayern soll den Personen- und Güterverkehr ertüchtigen und die Menschen aus Klimaschutzgründen zum Umsteigen vom Individualverkehr auf den Öffentlichen Nahverkehr bringen. Nach dem Ausbau können die Züge bis zu 200 Kilometer pro Stunde fahren, derzeit maximal 120 bis 140 Kilometer pro Stunde. Als weitere Strecke in Ostbayern ist die Verbindung zwischen Landshut und Mühldorf im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 aufgeführt. Hier soll die eingleisige Strecke elektrifiziert werden.

„Der Ausbau der wichtigen Verbindung zwischen München und Mühldorf bringt die Menschen schneller in die Landeshauptstadt und zurück“, sagte die FDP-Heimatabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht. Die Ampfinger Abgeordnete nutzt selbst oft die Bahn und freut sich auf die Verbesserungen. Außerdem werde mit dem Ausbau der Güterverkehr vom und ins bayerische Chemiedreieck verbessert.

SOB bewirbt sich um Liniennetz
Die regionale Tochter Südostbayernbahn (SOB) ist laut Josel „gut aufgestellt“. Der bayerische Bahnchef, gelernter Volkswirt mit Schwerpunkt Verkehrspolitik, hat 1990 dort im Unternehmen angefangen und in Mühldorf den Linienstern eingeführt. Deshalb sieht er die Ausschreibung um das südostbayerische Liniennetz mit Spannung, um das sich die Deutsche Bahn-Tochter Südostbayernbahn (SOB) bewerben wird. Neben der verbesserten Ausstattung der Züge plant der Freistaat Bayern ab 2024 auf einigen Linien Triebwagen mit Wasserstoff zum Einsatz kommen zu lassen. In Mühldorf könnte dann eine Wasserstoff-Tankstelle entstehen.

Der Versuchsbetrieb zum „autonomen Fahren“ im niederbayerischen Bad Birnbach (Lkr. Rottal-Inn) soll fortgesetzt werden, wenn eine neue Fahrzeuggeneration auf den Markt kommt. Der autonome Bus funktioniert laut Josel „sehr gut“ und werde vor Ort „voll akzeptiert“. Die Linie 7015 wird von der Deutsche Bahn-Tochter Regionalbus Ostbayern GmbH zwischen dem Bahnhof und dem Marktplatz eingesetzt. „Wir bleiben am Thema dran“, sagt Josel. „Die Deutsche Bahn sammelt in Bad Birnbach wertvolle Erfahrung für die Weiterentwicklung dieser neuen Technologie.“


Bildtext: Die Planung der Strecke München-Mühldorf-Freilassing kommt voran: Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel traf die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Bubendorfer-Licht im liberalen Bürgerbüro in Mühldorf (Foto: Josef König).



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